DE2106745B2 - Mittelbar geheizte mehrzweck-vorratskathode fuer elektrische entladungsgefaesse - Google Patents

Mittelbar geheizte mehrzweck-vorratskathode fuer elektrische entladungsgefaesse

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DE2106745B2 DE19712106745 DE2106745A DE2106745B2 DE 2106745 B2 DE2106745 B2 DE 2106745B2 DE 19712106745 DE19712106745 DE 19712106745 DE 2106745 A DE2106745 A DE 2106745A DE 2106745 B2 DE2106745 B2 DE 2106745B2
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    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
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    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
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    • HELECTRICITY
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    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
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Description

höht werden können. Dies bedeutet für die Kathode eine Erhöhung der Emissionsfläche je nach Bedarf auf das Drei- bis Vierfache.
Außerdem kann die Kathode durch Abwechseln von z. B. der drei Flansche gegebenenfalls zusammen mit den beiden zugehörigen Zylindern von einer Zylindc.-Kathode in eine Hohl-Kathode umgewandelt werden.
Für die Arbeitsweise als Zylinder-kathode erstrekken sich mit Vorteil die Zylinder nach außen; außerdem ist der Folien-Haltezylinder im inneren Zylinder befestigt.
Für die Arbeitsweise als Hohl-Kathode erstrecken sich die Flansche der Zylinder abweichend nach innen, während der Folien-Haltezylindjr außen am außeren Zylinder befestigt ist.
Die Herstellung einer solchen Vorratskathode, insbesondere MK-Kathode. vorzugsweise die der Einze!-Emissions-Trägcr erfolgt vorleilhaflerweise dadurch, daß auf einen Keramikstab oder -rohr, aus 7. B. Aluminium-Oxid, mittels einer Suspension ein Wolfram-Überzug genügender Dicke aufgebracht, bei etwa 1600° C vorgesintert wird und der, nachdem außen überdreht und als Wolfram-Rohr vom Keramikstab abgestreift, bei etwa 2200° C schlußgesintert wird.
AnStelie eines Keramikrohres kann auch ein dünnwandiges Mo-Rohr verwendet werden, das nach der Schlußsinterung ausgebeizt wird.
Nähere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiclc erläutert werden. Darin sind Teile, die nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung beitragen, fort- oder unbezeichnet gelassen.
Während in der Fig. 1 der Aufbau einer Hohl-Kathode dargestellt ist, dient die Ausführungsform nach F i g. 2 als Zylinder-Kathode.
In der F i g. 1 ist mit 1 der äußere und mit 2 der innere, den eigentlichen Kathodenkörper darstellende Zylinder, z. B. aus Molybdän, bezeichnet. Beide Zylinder sind am oberen Ende mit einem Flansch 3 bzw. 4 versehen, die derart miteinander mechanisch durch Schweißen oder Löten verbürgen sind, daß die beiden Zylinder koaxial zueinander angeordnet sind. Der innere Zylinder! hat außerdjoi noch am unteren Ende einen weiteren Flansch 5. ■:.■:■■ ebenso wie die beiden oberen Flansche eine zeni.
öffnung aufweist. Zwischen den beiden MoKodän-Zylindern 1 und 2 ist der Heizer 6 in Form einer isolationsüberzogenen Heizwendel eingefügt, insijsondere eingekittet. Sowohl in den gemeinsamen oberen Flansch als auch in den unteren Flansch v/;d eine Anzahl fluchtender Kreislöcher eingebrach 1. in die die aus porösen Wolfram-Röhrchen bestehender, Einzel-Emissions-Träger 7 derart eingesteckt und gehalten sind, daß der größere Rand des oberen Molybdän-Stopfens 8 auf dem Flansch aufliegt und befestigt ist. Verschlossen sind nämlich die Wo','-ram-Röhrchen mit zwei Molybdän-Pfropfen 8 und ·) von denen der untere zentral durchbohrt mit einer Schraube 10 verschlossen ist. Auf diese Weise kar,.-, der Vorrat praktisch zu jeder Zeit eingebracht werden. Der Vorrat selbst kann als Barium-Oxid, direkt geschützt durch Paraffin-Verschluß, in einem Moiybdän-Töpfchen oder als Barium-Karbonat je nach Anwendungsfall eingebracht werden. Der Aufbau einer derartigen Mchrzweck-Kathode, z.B. HoI;!- raum-Kathode, oder auch Zylinder-Kathode, läßt sich auch auf Oxid-Matrix- oder imprägnierte Kaihoden anwenden. Gehaltert ist die Kathode durch einen z.B. Tantal-Folienzylinder 11, der am oberen Rand im Fall der Hohl-Kathode am äußeren Molybdän-Zylinder und im Fall der Zylinder-Kathode am inneren Molybdän-Zylinder befestigt ist.
Bei Verwendung eines freistehenden, also nicht eingekitteten Heizers, kann im Fall der Hohl-Kathode der äußere Zylinder 1 und bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 der innere Zylinder2 entfallen.
In der Fig. 2 sind für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet. Jedoch erstrecken sich die Flansche 3.4 und 5 abweichend nach außen statt nach innen. Außerdem ist abweichend der Folien-Haltezylinder 12 am oberen Rand des inneren Molybdän-Zylinders befestigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Die Erfindung betrifft eine mittelbar geheizte Vorratskathode für elektrische Entladungsgefäße, insb:- Patentansprüche: sondere MK-Kathode, mit mehreren zylindrischen Emissionsflächen, die mit einem am oberen Teil des
1. Mittelbar geheizte Vorratskathode für elek- 5 Kathoden-Köipers befestigten Folien-Haltezylinder trische Entladungsgefäße, insbesondere MK-Ka- und mit einem isolationsüberzogenen wendelförmi thode, mit mehreren zylindrischen Emissionsflä- gen, gegebenenfalls eingekitteten Heizer versehen chen, die mit einem am oberen Teil des Katho- ist, der zwischen zwei den Kathoden-Körper bildcnden-Körpers befestigten Folien-Haltezylinder und den, konzentrisch mittels jeweils eines am oberen mit einem isolationsüberzogenen wendelförmi- io Rand (Ende) angebrachten Flansches mechanisch gen, gegebenenfalls eingekitteten Heizer verse- miteinander verbundenen Metallzylindern aus Mohen ist, der zwischen zwei den Kathoden-Körper lybdän, Nickel od. dgl. unterschiedlichen Durchmesbildenden, konzentrisch mittels jeweils eines am sers untergebracht ist. Sie hat besondere Bedeutum; oberen Rand (Ende) angebrachten Flansches me- für Entladungsfäße, bei denen an das Emissionsauschanisch miteinander verbundenen Metalizylin- 15 maß hohe Anforderungen gestellt werden. Dazu gedern aus Molybdän, Nickel od. dgl. unterschiedli- hören vor allem Elektronenstrahlröhren, deren chen Durchmessers untergebracht ist, da- Strahlstrom besonders groß ist und bei denen eine durch gekennzeichnet, daß zwischen hohe Eneigiediehle zu erzielen ist, wie z. B. bei Ladern vereinigten oberen Flansch der beiden Zy- sern oder auch anderen Röhren, von denen der linder und einem weiteren, ebenfalls mit zentraler 20 Strahl zur Materialbearbeitung benutzt wird.
Öffnung versehenen äquidistanten, unteren Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe beFlansch des inneren Zylinders als Einzel-Emis- steht darin, für die genannten Röhrenarten eine Vor sions-Träger mindestens drei porös gesinterte, zu- ratskathode zu schaffen, deren Grundkonzeption von sammenhängend oder in ihrem Porenvolumen einer kleinsten Emissionsgröße an in einfachster verteilt (imprägniert) einen Vorrat einschließende 25 Weise bis zu einer Groß-Emissions-Kathode durch Woll'ram-Hohlzylinder-Röhrchen gleichmäßig Hinzufügen von ein oder mehreren Emissionseinheiauf einem konzentrischen Kreis verteilt angeord- ten derart abgewandelt werden kann, daß eine rationet und befestigt sind. nelle Herstellung von mehreren Kathodengrößen (Ty-
2. Mittelbar geheizte Vorratskathode nach An- pen) mit den gleichen Einzelbauteilen möglich ist. spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die 30 Weiterhin soll die Kathode als sogenannte Mehr-Einzel-Emissions-Träger bildenden porösen zweck-Kathode durch Auswechseln weniger Teile Hohlzylinder jeweils an ihren Enden mit einem von einem Kathodentyp in einen anderen ohne weitc-Stopfen aus insbesondere Molybdän, z.B. durch res abwandelbar sein.
Verlöten verschlossen sind, von denen jeweils der Erreicht wird dies bei einer im eisten Absatz beeine obere einen größeren Rand zum Befestigen 35 schriebenen mittelbar geheizten Vorratskathode für hat und der untere zentral durchbohrt mit einer elektrische Entladungsgefäße, insbesondere MK-Schraube verschlossen ist. Kathode, mit mehreren zylindrischen Emissionsflä-
3. Mittelbar geheizte Vorratskathode nach An- chen, die mit einem am oberen Teil des Kathodenspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für Körpers befestigten Folien-Haltezylinder und mit die Arbeitsweise als Zylinder-Kathode die Flan- 40 einem isolationsüberzogenen wende'iörmigen, gegesche der Zylinder sich nach außen erstrecken (gc- benenfalls eingekitteten Heizer versehen ist, der zwirichtet sind) und der Folien-Haltezylinder im In- sehen zwei den Kathoden-Körper bildenden, konzennern des inneren Zylinders befestigt ist. trisch mittels jeweils eines am oberen Rand (Ende)
4. Mittelbar geheizte Vorratskathode nach An- angebrachten Flansches mechanisch miteinander verspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für 45 bundenen Metallzylindern aus Molybdän, Nickel die Arbeitsweise als Hohl-Kathode die Flansche od. dgl. unterschiedlichen Durchmessers untergeder Zylinder sich nach innen erstrecken (gerichtet bracht ist, nach der Erfindung dadurch, daß zwisind) und der Folien-Haltezylinder außen am äu- sehen dem vereinigten oberen Flansch der beiden ßeren Zylinder befestigt ist. Zylinder und einem weiteren, ebenfalls mit zentraler
5. Verfahren zur Herstellung der Vorratska- 50 Öffnung versehenen äquidistanten, unteren Flansch thode nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge- des inneren Zylinders als Einzel-Emissionskennzeichnet, daß für deii Einzel-Emisions-Trä- Träger mindestens drei porös gesinterte, zusammenger auf einem Keramikstab aus z. B. Aluminium- hängend oder in ihrem Porenvolumen verteilt (imoxid mittels einer Suspension ein Wolf- prägniert) einen Vorrat einschließende Wolframram-Überzug genügender Dicke aufgebracht, bei 55 Hohlzylindcr-Röhrchen gleichmäßig auf einem konetwa 1600 C vorgesintert und der nachdem zentrischen Kreis verteilt angeordnet und befestigt außen überdreht und als Wolfram-Rohr vom Ke- sind.
ramikstab abgestreift bei etwa 2200 C schlußge- Dabei sind mit besonderem Vorteil die einzelnen
sintert wird. Bauteile, nämlich die die Einzel-Emissions-Träger
6. Verfahren zur Herstellung der Vorralska- 60 bildenden porösen Hohlzylinder jeweils an ihren Enthode nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch ge- den mit einem Stopfen, aus insbesondere Molybdän, kennzeichnet, daß für den Einzel-Emissions-Trä- z. B. durch Verlöten verschlossen, von denen jeweils ger die W-Suspension auf ein dünnwandiges Mo- der eine obere einen größeren Rand zum Befestigen Röhrchen aufgebracht wird, welches nach der hat und der untere zentral durchbohrt mit einer Vor- bzw. nach der Schlußsinterung durch Bei- 65 Schraube verschlossen ist.
zen entfernt wird. Von diesen Einzel-Emissions-Trägern werden
mindestens drei vorgeshen, die dann um weitere Einzelelcmenle bis auf z. B. zwölf oder ear secli7P.lin er-
DE2106745A 1971-02-12 1971-02-12 Mittelbar geheizte Mehrzweck-Vorratskathode für elektrische Entladungsgefäße Expired DE2106745C3 (de)

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