DE2106802C - Gelenkverbindung zwischen einem Betätigungsglied und einem Bowdenzugkabel mit einem zylindrischen Endnippel - Google Patents

Gelenkverbindung zwischen einem Betätigungsglied und einem Bowdenzugkabel mit einem zylindrischen Endnippel

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DE2106802C
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Germany
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wall
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parallel
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recess
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Jürgen 6090 Rüsselsheim Wonneberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gelenkverbindung zwischen einem Betätigungsglied und einem Bowdenzugkabel mit einem zylindrischen Endnippel, der in einer entsprechenden, quer zur Betätigungsrichtung im Betätigungsglied liegenden Ausnehmung schwenkbar gelagert ist, wobei das Kabel zwischen zwei parallelen Wänden geführt ist, welche gemeinsam die Ausnehmung für den Endnippel bilden und in einem Abstand zueinander liegen, der mindestens so groß ist wie der Durchmesser des Kabels und die ferner lediglich über Kröpfungen od. dgl. miteinander verbunden sind, die von der Ausnehmung um ein Maß entfernt sind, das größer ist als die Länge des über den Endnippel hinausragenden freien Endes des Kabels, nach Patent 2 014 714.
Dem Hauptpatent wie auch dem vorliegenden Zusatzpatent liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gelenkverbindung zwischen Betätigungsglied und Bowdenzug zu schaffen, bei der eine schnelle und leicht lösbare, dabei im Betrieb aber sichere Befestigung bei nur geringem technischem und kostenmäßigem Aufwand gewährleistet ist.
Über die eingangs genannten Merkmale hinaus wird nun in dem vorgenannten Hauptpatent Schutz dafür beansprucht, daß die beiden zueinander parallelen Wände in Betätigungsrichtung hintereinander und in dieser Richtung mit einem Abstand (Schlitz) voneinander angeordnet sind, dessen Breite mindestens der Stärke des Bowdenkabels entspricht, wobei der Schlitz um ein Maß über die Ausnehmung hinausreicht, das größer ist als die Länge des über den Endnippel hinausragenden freien Endes des Kabels. Es hat sich nun herausgestellt, daß dieses Merkmal zwar im Hinblick auf eine optimale Lösung nützlich und durchaus wünschenswert ist, da es ermöglicht, das Kabel von beiden Seiten her in das Bctätigungsglied einzuhängen. Das Merkmal ist indessen für den Grundgedanken der Erfindung nicht unbedingt erforderlich, da es in vielen Fällen genügen wird, wenn das Kabel lediglich von einer Seite her in
das Betätigungsglied einhängbar isL Dies wird gemäß Wände 10a bis 1Od und 11α bis Ud, zum anderen
der vorliegenden Erfindung dadurch ermöglicht, daß durch entsprechenden Parallelversatz der beiden
die an die jeweilige Teil-Ausnehmung beidseitig an- Wände 10a bis 1Od, 11a bis Ud gebildet wird,
grenzende, quer zur Betätigungsrichtung verlaufende Dieser Parallelversatz wird bei den Ausführungs-
Kante nur einer der beiden parallelen Wände gegen- 5 formen nach Fig. 1 bis 3 und 7 durch eine eui-
über der Mittellinie der Ausnehmung einen Abstand malige Abkröpfung22a bis 22c der Wand 11a bis
aufweist, der mindestens der halben Dicke des Ka- lic gegenüber der Wand 10a bis 10c erzeugt, welche
bels entspricht. letztere in ihrer ursprünglichen' ebenen Form ver-
Durch die Erfindung ist gewährleistet, daß der bleibt.
Endnippel in die von den beiden paralHen Wänden io Durch ein zusätzliches Abbiegen der Wand lic um gebildete Ausnehmung einführbar ist. Wie leicht zu 90° gegenüber der parallelen Wand 10c wird bei der verstehen ist, spielt dabei die eine parallele Wand nur Ausführungsform nach Fig. 3 eine kreisrunde Form insoweit eine Rolle, als diese ganz oder teilweise zur der Teil-Ausnehmung 21c ermöglicht, die einen bes-Bildung der Ausnehmung für den Endnippel bei- seren Halt für den hier nicht eingezeichneten Endtragen muß. Sie kann sich dabei aber ohne weiteres 15 nippel 18 ergibt Die Teil-Ausnehmung 20 c ist halbparallel hinter oder neben der anderen parallelen kreisförmig ausgebildet. Bei den Ausführungsformen Wand erstrecken. Der in dem Hauptpatent bean- nach Fig. 1, 2, 4 und 7 dagegen sind jeweils beide spruchte Abstand (Schlitz) hat lediglich den Zweck, Teil-Ausnehmungen 20a, 21a bzw. 20fr, 21 b taw. daß das Kabel von beiden Seiten her in das Be- lud, lld halbkreisförmig ausp -»ildet.
tätigungsglied'eingehängt werden kann. ao Die Ausführungsform nach F:g. 4 unterscheidet
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin- sich von denen nach F i g. 1 bis 3 und 7 dadurch, daß
dung sind in den Unteransprüchen angegeben. die teilweilse herausgetrennte parallele Wand lld
Die Erfindung ist nun an Hand von Ausführungs- zwei Verbindungskanten mit der das Betäti[/jngsglied
bespielen in der Zeichnung und der nachstehenden bildenden parallelen Wand 10a" aufweist, die parallel
Beschreibung erläutert. Es zeigen *5 zur Betätigungsrichtung 14 verlaufen und mit 23, 24
Fig. 1 bis 5 in perspektivischer Ansicht jeweils bezeichnet sind. Dadurch ist eine höhere Bean-
ene Möglichkeit, wie die eine parallele Wand durch spruchbarkeir der Wand 11 α" und damit auch des
Heraustrennen aus der anderen erzeugbar ist, Betätigungsgliedes 1Od gewährleistet. Die beiden
F i g. 6 eine andere Ansicht des Betätigungsgliedes Kröpfungen 25, 26 bilden mit der Wand lla ein
nach Fig. 5, 30 Trapez, und die Wand 1Od1 (Betätigi-ngsgiied) ver-
F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in bleibt ebenso wie bei den Ausführungsformen nach
Fig. 1, Fig. 1 bis 3 und 7 in ihrer ursprünglichen ebenen
Fig. 8 und 9 jeweils eine Ausführungsform mit Foi.n.
einer auf die eine parallele Wand aufgepunkteten, Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6
anderen parallelen Wand und 35 sind die beiden hier mit 27, 28 bezeichneten par-
F i g. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in allelen Wäude an zwei Kanten 29, 30 miteinander
Fig. 8. verbunden. Die beiden Kröpfungen31, 32 bilden je-
Nach l7ig. 1 bis 4 und 7 ist die eine parallele doch im Gegensatz zur Ausführungsform nach F i g. 4 Wand, welche in dem Beispiel nach F i g. 4 zugleich zusammen mit den parallelen Wänden 27, 28 ein Pardas Betätigungsglied bildet, mn 10c bis 1Od be- 40 allelogramm, wodurch eine symmetrische Form des zeichnet, wohingegen die durch teilweises Heraus- Betätigungsgliedes 33 zustande kommt, die sich auf trennen aus der Wand 10a bis Wd gebildete zweite das Festigkeitsverhalten desselben günstig auswirkt, parallele Wand entsprechend mit lla bis lld be- Auch bei dieser Ausführungsforni wird die Ausnehziffert ist. Die herausgetrennte zweite parallele Wand mung für den Endnippel 18 durch zwei halbkreishat jeweils Rechteckquerschnitt, wobei sie ent- 45 förmige Teil-Ausnehmungen 34, 35 gebildet,
sprechende Ausnehmungen 12a bis 12d in der ersten Die Ausführungsformen nach Fig. 8 bis 10 unterparallelen Wand 10a bis 1Od hinterläßt, und ist bei scheiden sich von den im vorstehenden beschriebenen den Ausführungsformen nach F ig. 1 bis 3 und 7 je- Ausführungsformen im wesentlichen dadurch, daß jveils an eir^r Kante 13a bis 13c noch mit der ersten die zweite parallele Wand 36a bzw 366 gegenüber parallelen Wand 10a bis 10c verbunden. Wie insbe- so der auch hier zweckmäßig das Hetätigungsglied bilsondere aus F i g. 4, 5 und 6 iTsichtlich, wo die Um- (,'enden ersten parallelen Wand VT- ktw. 376 ein risse des Betätigungsgliedes 1Od eingezeichnet sind, separates Bauteil bildet und an der letzteren durch erfolgt die Betätigung desselben in Richtung Punktschweißung od. dgl. befestigt ist. Hierdurch eines Pfeiles 14. Zur Betätigung des an einem Punkt wird in einfacher Weise eine kreisrunde Form der 15 drehbar gelagerten Betätigungsgliedes dient eine 55 Teil-Ausnehmung 38 a bzw. 386 mit dem bereits Drucktaste 16. Die Betätigungsrichtung 14 gilt aber obenerwähnten Vorteil ermöglicht. Auch hier besieht auch entsprechend für alle übrigen Ausführungs- die Wahl einer Befestigung der zweiten parallelen formen. Demnach verläuft bei den Ausführungs- Wand 36a, 366) an einer (Fig. 8, 10) zwei (Fig 9) formen nach Fig. 1 und 3 die Verbindungskante 13a oder auch an drei Stellen (nicht dargestellt) an der bzw. 13c quer zur Betätigungsrichtung 14, wohin- 60 ersten parallelen Wand 37a bzw. 376.
gegen nach Fig. 2 die Verbindungskante 136 parallel Gemeinsam ist allen beschriebenen Ausführungszur Betätigungsrichtung 14 liegt. formen das injbesondere aus Fig. 7 und 10 ersicht-
Vornehmlich aus Fig. 7, wo ein Bowdenkabel liehe Merkmal, daß das Bowdenzugkabel 17, 18, 19
bzw. -draht 17 mit Endnippel 18 und überstehendem nur von einer Seite her — nach der Zeichnung je-
Ende 19 strichpunktiert angedeutet ist, geht hervor, 65 weils von oben nach unten — in das Bctätigungsglied
daß die Ausnehmung für den Endnippel 18 zum eingehängt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, einen durch je eine Teil-Ausnehmung 20a bis 2Od da die jeweils der anderen Teil-Ausnehmung 21« bis
und 21a bis 21d in jeder der beiden parallelen 21d, 35, 38a, 386 zugewandte Kante39a bis 39.1·
iiten parallelen Wand 11α bis'Hi/, 27, 36α, :genübcr der Mittellinie40 (Fig.7, 10) der .'Ausnehmung für den Endnippcl 18 einen d α aufweist, der der halben Dicke des Bowkabcls bzw. -drahtes 17 entspricht.
Die Ausführungsform nach F i g. 5 und 6 ermöglicht allerdings auch ein beidscitiges Einhängen des Bowdenzugkabel, sofern der genannte Kantenabstand α auch an der anderen parallelen Wand 28 vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2812

Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    I. Gelenkverbindung zwischen einem Betätigungsglied und einem Bowdenzugkabel mit einem zylindrischen Endnippel, der in einer entsprechenden, quer zur Betätigungsrichtung im Betätigungsglied liegenden Ausnehmung schwenkbar gelagert ist, wobei das Kabel zwischen zwei parallelen Wänden geführt ist, welche gemeinsam die Ausnehmung für den Endnippel bilden und in einem Abstand zueinander liegen, der mindestens so groß ist wie der Durchmesser des Kabels und die ferner lediglich über Kröpfungen od. dgl. miteinander verbunden sind, die von der Ausneh mung um ein Maß entfernt sind, das größer ist als die Länge des über den Endnippel hinausragenden freien Endes des Kabels, nach Patent 2014714, dadurch gekennzeichnet, daß d:: an die jeweilige Teil-Ausnehmung (20 a bis 20 u, 34) beidseitig angrenzende, quer zur Be- ao tätigungsrichtung (14) verlaufende Kante (39a bis 39g) nur einer der beiden parallelen Wände (11 u bis 11 rf, 27, 36 α, 36ft) gegenüber der Mittellinie (40) der Ausnehmung einen Abstand (α) aufweist, der mindestens der halben Dicke des Kabels (17) entspricht.
  2. 2 Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand (36a, 366), welche die versetzte Kante (39/, 39j?) aufweist, als separates Teil ausgebildet und mit der anderen parallelen Wand (37 a, 37 b) punktverschweißt ist.
  3. 3. Gelenkverbindung r ich Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die andere, nicht abgekröpfte parallele Wand (10a bis 10c/, 37a, 37b) zugleich das Betätigungsglied bildet.
  4. 4. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand (11a bis Hd, 27), welche die versetzte Kante (39a bis 39e) aufweist, durch teilweises Heraustrennen aus der anderen parallelen Wand (10a bis 10a1, 28) und entsprechendes Verbiegen gegenüber derselben erzeugbar ist.
  5. 5. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teil-Ausnehmungen (20a, 20b, 20a1, 34 und 21a, 21 b, 35) etwa Halbkreisquerschnitt aufweisen.
  6. 6. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- jo zeichnet, daß die in der einen parallelen Wand (lic, 36a, 36b) enthaltene Teil-Ausnehmung etwa Halbkreisquerschnitt und die in der anderen
    "parallelen Wand (10c, 37a, 37*) enthaltene Teil-Ausnehmung (21c, 38a, 3Sb) etwa Kreisquerschnitt aufweist.
  7. 7. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch teilweises Heraustrennen aus der anderen parallelen Wand (10 a bis 10 d) erzeugte Wand (11a bis HaO mit dieser an mindestens einer Kante (13a bis 13c, 23, 24) verbunden bleibt.
  8. 8. Gelenkverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle (136, 23, 24, 29, 30) der beiden parallelen Wände (10b, lOd, 72, 28) parallel zur Betätigungsrichtung (14) verläuft.
  9. 9. Gelenkverbindung nach Anspurch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle (13a, 13c) der beiden parallelen Wände (10a, Ha bzw. 10c, lic) quer zur Betätigungsrichtung (14) verläuft.
  10. 10. Gelenkverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch teilweises Heraustrennen aus der anderen parallelen Wand (Wa1, 28) erzeugte Wand (lld, 27) mit dieser an zwei gegenüberliegenden Kanten (23, 24 bzw. 29, 30) verbunden ist und daß diese Kanten parallel zur Betätigungsrichtung (14) verlaufen.
  11. 11. Gelenkverbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,' daß die durch teilweises Heraustrennen erzeugte Wand (lld) gegenüber der ebenen, stehengebliebenen Wand (10 d) trapezartig abgekröpft (25,26) ist
  12. 12. Gelenkverbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallelen Wände (27, 28) nach Art eines Parallelogramms miteinander verbunden sind.
  13. 13. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied aus Kunststoff durch Spritzen oder Pressen hergestellt ist.

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