DE2108366A1 - Pharmakologisch wirksamer Stoff und seine Isolierung aus Cabucala madagascariensis - Google Patents

Pharmakologisch wirksamer Stoff und seine Isolierung aus Cabucala madagascariensis

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DE2108366A1
DE2108366A1 DE19712108366 DE2108366A DE2108366A1 DE 2108366 A1 DE2108366 A1 DE 2108366A1 DE 19712108366 DE19712108366 DE 19712108366 DE 2108366 A DE2108366 A DE 2108366A DE 2108366 A1 DE2108366 A1 DE 2108366A1
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Alfred Dr.rer.nat. 6232 Bad Soden; Lindner Ernst Prof. Dr.med. 6230 Frankfurt-Höchst Groebel
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Farbwerke Hoechst AG, vormals Meister Lucius & Brüning, 6000 Frankfurt
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    • A61K36/18Magnoliophyta (angiosperms)
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Description

FARBWERKE HOECHST AG vormals Meister Lucius & Brüning
Az. : Hoe ΤΙ/Γ O57
Datum:
Pharmakologisch wirksamer Stoff und seine Isolierung aus Cabucala madagascariensis
Cabucala madagascariensis ist ein zur Familie der Apocynaceen gehörender Strauch, der in den trockenen Regionen der Westküste von Madagaskar vorkommt.(vgl, M. Pichon, "Notulae Systematicae» XIII (19^8), Seite 202 - 203).
Es ist bereits bekannt, daß Cabucala madagascariensis eine kristalline, pharmakologisch wirksame Substanz mit blutdrucksenkenden Eigenschaften enthält. Nach der Belgischen Patentschrift 710*860 gewinnt man diese Substanz dadurch, daß man getrocknetes Pflanzenmaterial, vorzugsweise Stengel, gegebenenfalls nach einer Vorextraktion zur Entfernung von Fetten, Wachsen und Sterinen, mit einem niederen Alkohol extrahiert> den trockenen Rückstand des alkoholischen Extrakts mit verdünnten Säuren auszieht, die saure Lösung alkalisch stellt, den ausfallenden Niederschlag nacheinander mit Äther bzw. einem Halogenkohlenwasserstoff, z. B. Chloroform» und einem niederen Alkohol extrahiert und den Rückstand der alkoholischen Lösung chromatographiert. Durch Elution mit neutralen Eluentien, beispielsweise mit Chloroform/Aceton und Benzol/Aceton erhält man den reinen Wirkstoff.
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Es wurde auch, schon vorgeschlagen (P 20 11 553.1 - Hoe 70/F 029) den Halogenkohlenwasserstoffextrakt des Niederschlags der alkalischen Fällung zu chroraatographiereri und mittels eines basisch gestellten, alkoholischen Elutionsmittels einmweiteren pharmakologisch wirksamen Stoff zu isolieren.
Es wurde nun ein weiterer pharmako1οgisch wirksamer.Stoff aus Cabucala madagascariensis gewonnen, der eine starke blutdrucksenkende Wirkung hat.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Isolierung eines pharmakologisch wirksamen Stoffes aus Cabucala madagascar-A iensis, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man getrocknete Cabucala madagascariensis mit einem aliphatischen Halogenkohlenwasserstoff, der 1-3 C-Atome und bis zu 3 Halogenatome, vorzugsweise Chloratome, aufweist, extrahiert, die
._ erhaltene Lösung mit Wasser ausschüttelt, die wäßrige Lösung
mit einem niedrigmolekularen Carbonsäureester wäscht und den wäßrigen Extrakt zur Trockene bringt.
Es ist zweckmäßig, von der getrockneten Cabucala mad. in erster Linie Äste, Stengel und Wurzeln zu verwenden und diese zunächst einer Vorextraktion zu unterwerfen, um die Hauptmenge der vorhandenen Pflanzenfette, Wachse und Sterine zu entfernen. Hierzu verwendet man zweckmäßig Kohlenwasserstoffe mit 5-7 W C-Atomen, vorzugsweise Petroläther, Pentan oder Hexan im Verhältnis 1 : 2 bis 1 : 5 Gewichtsteilen Droge zu Lösungsmittel.
Zur Extraktion des Wirkstoffes aus Cabucala mad. verwendet man aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe mit 1-3 C-Atomen und bis zu 3 Halogenatomen, vorzugsweise bis zu 3 Chloratonim. Unter diesen Extraktionsmitteln sind Trichloräthylen und Trichloräthan, insbesondere Methylenchlorid und Chloroform bevorzugt. Man verwendet die Extraktionsmifctel zweckmäßig im Verhältnis 1 : 2 bis 1:6 Gewichtsteilen Droge zu Extraktionsmittel.
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Es ist zweckmäßig, den Halogenkohlenwasserstoffextrakt vor dem Ausschütteln mit Wasser einzuengen. Das Ausschütteln, mit Wasser wird mehrmals wiederholt, um alle wasserlöslichen Anteile aus der Halogenkohlenwasserstofflösung zu extrahieren.
Die vereinigten wäßrigen Extrakte werden anschließend mit dem Ester einer niedrigmolekularen Carbonsäure wie Ameisensäureinethylester, Ameisensäureäthylester, Essigsäuremethylester, Essigsäuren-butylester, vorzugsweise mit Essigsäureäthylester gewaschen, um unerwünschte Begleitstoffe zu beseitigen.
Der gewaschene wäßrige Extrakt wird zur Trockene gebracht, vorzugsweise mittels Gefriertrocknung. Auf diese Weise wird der Wirkstoff als bräunlichgelbes Pulver erhalten. ■
Dieser Wirkstoff ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
Der Wirkstoff ist papierchromatographisch einheitlich und zeigt einen R -Wert von 0,89 im System n-Butanol (2·), Dimethylformamid (l), Wasser (l) (Volumenteile). Der Fleck zeigte folgende Ueaktiwnen: Dragendorff-Reagens orange; Kaüumhexajodoplatinat violettblau; Eisen-III-chlorid tiefblau; Antimon-III-chlorid blaßblau; Ninhydrin dunkelkarminrot.
Der Wirkstoff ist schwerkristallisierbar und schmilzt bei 87 C. Er bildet ein kristallisiertes Pikrat, das bei 235 - 2^0° C unter Zersetzung schmilzt. Analysedaten: C 57,7%; II 7,0 %\ N ^i , 9 %; ^
0 2'l,4 5»; Cl 5,2 % .
Aus dem Massenspektrum ergab sich ein Molgewicht zwischen 78O und 800. Das UV-Spektrum des Wirkstoffes zeigt im Bereich zw'sehen 210 und ^03 m.u keine Absorption. Dip spezif ische Drehung |öfj?o beträgt in Wasser -20 C. Das IR-Spektrum zeigt Abbildung 1.
Der Wirkstoff löst sich insbesondere in Wasser, aber auch in anderen polaren Lösungsmitteln wie Pyridin, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid sowie in Äthanol, in Satiren und in Methylenchlorid. Der Wirkstoff gemäß der Erfindung kann durch Zugabe äquivalenter Mengen physiologisch verträglicher Säuren in Salze übergeführt werden. Dazu koiniuon anorganische Säuren v;J ο Essigsäure , M ! .1 ch.'iäui-e , Weinsäure in Hg tracht .
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Der neue Wirkstoff gemäß der Erfindung zeichnet sich durch eine sehr gute blutdrucksenkende Wirkung aus. Peripher kommt es zu einer Gefäßerweiterung, zentral zu einer Abnahme des Herzdruckes. Die Herzfrequenz wird gewöhnlich gesenkt.
Versuche an Hunden mit erhöhtem Blutdruck zeigten folgende Ergebnisse. Nach intravenöser Injektion von 0,25 mS Wirkstoff pro kg Körpergewicht tritt innerhalb von 20 Minuten eine Blutdrucksenkung von 125/85 mm Hg auf ein IO5/65 mm Hg ein, die nach einer Stunde noch nicht ausgeglichen ist. Gleichzeitig sinkt im Verlauf von 50 Minuten die Herzfrequenz von I89 auf 167 Schläge pro Minute. Außerdem wird eine allmähliche Senkung der Arstiegssteilheit des linken Ventrikeldruckes von 26OO auf 1900 mm Hg pro Sekunde nach 50 Minuten beobachtet. Die Atmungsfrequenz bleibt unbeeinflußt.
Werden 2 mg Wirkstoff pro kg Körpergewicht in 5 ml einer wäßrigen Lösung Hunden innerhalb von 10 Minuten intravenös infundiert, so tritt danach eine Blutdrucksenkung von 17O/i4O auf 135/11O mm Hg ein, die erst nach I85 Minuten ausgeglichen ist Die Herzfrequenz wird innerhalb von 10 Minuten von 179 auf 158 Schläge pro Minute gesenkt. Auch hier ist nach I85 Minuten der Ausgleich erfolgt. Die Anstiegssteilheit des linken Ventrikeldruckes wird von 5200 auf 3200 mm Hg pro Sekunde gesenkt und liegt nach I85 Minuten bei hhOO mm Hg pro Sekunde. Die Koronarsinusdurchströmung steigt in 2 Minuten von 13^ auf 146 ml pro Minute und ist nach 20 Minuten ausgeglichen. Die Beindurchströ.·=·. mung steigt nach 10 Minuten von 16 auf kl ml pro Minute an und ist nach 30 Minuten ausgeglichen.
Der Wirkstoff zeigt seine blutdrucksenkende Wirkung auch an Ratten, die nach operativer Einengung beider Nierenaterien einen erhöhten Blutdruck hatten. Mit einer subkutan applizierten Dosis von täglich 10 mg pro kg Körpergewicht während drei Tagen sinkt der Blutdruck von 168 mm Hg auf 122 nun Hg und bleibt weitere drei Tage auf diesem Wert.
Die Toxizität an der weißen Maus beträgt 12 - I5 mg Wirkstoff pro kg Körpergewicht.
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Der neue Wirkstoff und seine Salze mit physiologisch verträglichen Säuren eignen sich wegen ihrer blutdrucksenkenden Wirkung zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen, beispielsweise bei chronischer Hypertonie, Herzinsuffiziens, Angina Pectoris und peripheren Durchbltitungsstörurigen. Die Applikation kann oral oder intravenös erfolgen, wobei die Dosierung je nach Krankheitsgrad und Gewicht des Patienten zwischen 1 und ^O mg pro Tag betragen kann.
Zur oralen Verabreichung kommen insbesondere Tabletten oder Dragees in Betracht, die den Wirkstoff oder seine Salze in einer Menge von 1 - 50 mg Pro Verabreichung neben den üblichen Hilfs- und Trägerstoffen wie Talk, Stärke, Milchzucker usw. enthalten. Zur intravenösen Applikation verwendet man vorzugsweise wäßrige Lösungen des Wirkstoffs oder seiner Salze.
Die nachstehenden Herstellungsbeispiele erläutern die Gewinnung des neuen Wirkstoffes aus Cabucala madagascariensis. Die Gewinnungsmöglichkeiten sind jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiel 1:
7t^- kg gemahlene Äste und Stengel von Cabucala raadagascariensis werden mit 30 Liter Petroläther in einem Soxhlet-Exti-aktor von Pflanzenfetten, Wachsen und Sterinen befreit. Danach werden die Pflanzenteile im gleichen Extraktor mit 60 Liter Chloroform erschöpfend extrahiert. Die violettbraune Chloroformlösung wird filtriert und unter vermindertem Druck auf 5OO ml eingeengt. Die eingeengte Lösung wird dreimal mit je 200 ml Wasser ausgeschüttelt. Nach dem Trennen der wäßrigen Schichten von der Chloroforms chi cht werden die vereinigten wäßrigen Extrakte noch 3 x mit je 100 ml Essigsäureäthylester gewaschen. Der gewaschene wäßrige Extrakt wird anschließend der Gefriertrocknung unterworfen. Man erhält ein papierchromatographisch einheitliches, gelbbraunes Pulver in einer Ausbeute von 9 »6 g mit den im allgemeinen Teil der Beschreibung angegebenen Eigenschaften.
Beispiel 2:
8,3 kg gemahlene Wurzel von Cabucala,madagascariensis werden wie in Beispiel 1 angegeben entfettet und anschließend mit 60 Liter Methylenchlorid erschöpfend extrahiert. Die so erhaltene rötlichbraune Methylenchloridlösung wird auf 1 Liter eingeengt und 3 x mit je 5OO ml Wasser ausgeschüttelt. Nach Trennen der wäßrigen Schichten von der Methylenchloridlösung werden die vereinigten wäßrigen Extrakte noch 3 x mit je 200 ml Essigsäureäthylester ausgeschüttelt. Der so gewaschene wäßrige Extrakt wird anschließend der Gefriertrocknung unterworfen. Man erhält 35,2 g des Wirkstoffes mit den im allgemeinen Teil der Beschreibung angegebenen Eigenschaften.
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Claims (8)

  1. Patentanspriiche
    ξτΥ Pliarmakologisch wirksamer Stoff aus Cabucala madagascariensis, dadurch gekennzeichnet, daß er bei 87 C schmilzt, der Summenformel C-oH-^O N0Cl entspricht,
    30 5" 123
    sein aus dem Massenspektrum erhaltenes Molekulargewicht zwischen 78Ο und 800 beträgt, sein UV-Spektrum im Bereich zwischen 210 und 400 ηψι keine Absorption zeigt und seine spezifische Drehung |?£|>q in Wasser -20 beträgt, sowie seine Salze mit physiologisch verträglichen Säuren.
  2. 2) Verfahren ztir Isolierung eines pharmakologisch wirksamen Stoffes aus Cabucala madagascariensis, dadurch gekennzeichnet, daß man getrocknete Cabucala madagascariensis mit einem aliphatischen Halogenkohlenwasserstoff, der 1-3 C-Atome und bis zu 3 Halogenatome aufweist, extrahiert, die erhaltene Lösung mit Wasser ausschüttelt, die wäßrige Lösung mit einem niedrigmolekularen Carbonsäureester wäscht und den wäßrigen Extrakt zur Trockene bringt.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Äste, Stengel und Wurzeln der Pflanze verwendet und diese zunächst einer Vorextraktion mittels eines Kohlenwasserstoffes mit 5-7 C-Atomen unterwirft.
  4. h) VerfahrennachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe zur Extraktion Trichloräthylen, Trichloräthan, Methylenchlorid oder Chloroform verwendet.
  5. 5) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßx-ige Lösung mit Ameisensäuremethylester, Ameiyens äur eäthy 1 ester, Essigs äur erne thy lester, Essi gs äur e ä thy 1~ cstο 1: <>der Ess:i gsäure-n-buty 1 ester wäseht.
    20 9a 37/1192 gAD /?>
  6. 6) Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels mit blutdrucksenkender Wirkung, dadurch, gekennzeichnet, daß man den in Anspruch 1 gekennzeichneten Wirkstoff oder eines seiner Salze mit einer physiologisch verträglichen Säure in eine für therapeutische Zwecke geeignete Form bringt.
  7. 7) Arzneimittel mit blutdrucksenkender Wirkung, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Wirkstoff nach Anspruch 1 oder eines seiner Salze mit physiologisch verträglicher Säure enthält in einer Menge von 1-50 mS Pro dosi.
  8. 8) Verfahren zur Behandlung von Herz- und Kreislauf erkrankungen , dadurch gekennzeichnet, daß man einem Patienten zwischen 1 und 50 mg eines Mittels nach Anspruch 7 verabreicht.
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