DE210860C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE210860C DE210860C DENDAT210860D DE210860DA DE210860C DE 210860 C DE210860 C DE 210860C DE NDAT210860 D DENDAT210860 D DE NDAT210860D DE 210860D A DE210860D A DE 210860DA DE 210860 C DE210860 C DE 210860C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- station
- lever
- money
- machine
- contact piece
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D41/00—Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
aexüai bet SaA\v\-v\,iiw\q
p it- ^H
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'M 210860 KLASSE 2Oi. GRUPPE
KARL SANDER in DORTMUND.
Stationsanzeiger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezweckt, Reisende gegen ein Entgelt kurze Zeit vor Einfahren in ihr
Reiseziel selbsttätig durch ein hörbares Signal auf das Reiseziel aufmerksam zu machen und
ihnen zugleich während der Fahrt jederzeit sichtbar zu zeigen, welche Haltestation die
nächstkommende ist.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß eine an sich bekannte Weck- bzw.
ίο Signalvorrichtung an den vorher bestimmten Stationen durch einen Geldautomaten in Tätigkeit
gesetzt wird. Der nachstehend beschriebene Apparat ist in jedem Zugabteil an geeigneter
Stelle anzubringen. Er ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι Schaltungsplan mit Stromquelle,
Fig. 2 Gesamtansicht von vorn gesehen,
Fig. 3 Querschnitt des Apparats in dem Augenblick, in dem ein Geldeinwurf das Kontaktstück
p6 eingestellt hat,
Fig. 3 a Automatenkontaktstück φβ in eingestellter
Lage von vorn gesehen,
Fig. 4 Automat mit herausgezogenem GeIdeinschieber, nicht eingestellt,
Fig 4 a Automatenkontaktstück φ6 in Ruhelage,
Fig. 5 Elektromagnetische Fortschalteinrichtung, .
Fig. 6 Antrieb des Kontakthebels q.
Fig. 6 Antrieb des Kontakthebels q.
Die Vorrichtung ist in einem festen Gehäuse α mit vorn abschließbarer Glastür b
angebracht.
In der Rückwand des Gehäuses ist ein Elektromagnet c angebracht, der mit der
elektrischen Anlage (Fig. 1) in Verbindung steht.
Die elektrische Anlage besteht aus einer Zentralstromquelle d (Batterie, Element, Akkumulator)
eines vom Lokomotiv- oder Zugführer bedienten Zentraleinschalters d1 sowie einer
durchgehenden Leitung d2 für alle Apparate eines Zuges.
Von der Hauptleitung d2 sind für jeden Apparat zwei Ableitungen d3 und d* vorgesehen.
Ableitung ds führt zum Elektromagneten c
und setzt ihn beim Einschalten des Stromes in Tätigkeit. Er zieht dann einen auf einem
Stift im Gehäuse beweglich sitzenden Anker e an, welcher in ein durch eine Feder angetriebenes
und bei Erregung des Elektromagneten c in bekannter Weise weitergeschaltetes Zahnrad f eingreift.
Jedes Ein- und Ausschalten des Stromes bewirkt eine Vorwärtsbewegung des Zahnrades/"
um zwei Zähne. Durch die Mitte des Gehäuses geht eine feste Achse 'i, an der die
Spiraltreibfeder g befestigt ist. Diese Achse i ist hinten im Gehäuse gelagert, durch Sperrrad
k und Sperrklinke k1 nur nach einer
Richtung hin drehbar und vorn kantig eingelassen zum Aufziehen der Spiralfeder g
mittels Schlüssels. Das Zahnrad f, das mit der Spiralfeder g verbunden ist, sitzt auf einer
hohlen, über der Achse i laufenden Welle I fest auf. Auf der hohlen Welle I sitzt ferner
fest auf die Scheibe m. Diese Scheibe m dient
dazu, die auswechselbare Stationsnamenscheibe η
zu tragen.
Die Stationsnamenscheibe η wird einfach auf der Scheibe m in geeigneter Weise befestigt
und zugleich mit dieser gedreht.
Die Stationsnamenscheibe η hat auf beiden Seiten von ihrem Mittelpunkt strahlenförmig
ausgehende Felder, in welcher die Stationsnamen in derjenigen' Reihenfolge eingetragen
ίο sind, in der sie auf der betreffenden Strecke
vom Zuge berührt werden (Fig. 2).
Das Zahnrad f hat doppelt so viel Zähne, als die Stationsnamenscheibe η Namenfelder
aufweist. Infolgedessen wird bei jedem Ein- und Ausschalten die Scheibe m immer um ein
Feld vorwärts geschoben und eine neue Station angezeigt. Beim Zusammenstellen des
Zuges wird nun die Stationsnamenscheibe η so auf die Scheibe m aufgesteckt, daß die
Anfangsstation unterhalb der Mittellinie 0-0 des Stationsablesefeldes zu stehen kommt und
die erste Haltestelle oberhalb dieser Mittellinie.
Macht nun durch das Stromeinschalten, das
kurz vor Einfahren in jede Station erfolgen muß, das Zahnrad f eine Vorwärtsbewegung,
so macht die Stationsnamenscheibe η nur eine
halbe Bewegung, und der Name der kommenden Haltestelle steht nun genau auf der Mittellinie
0-0 des Ablesefeldes und ist von hier ablesbar. Durch das Ausschalten macht die
Stationsnamenscheibe η die zweite halbe Vorwärtsbewegung,
und die eben angezeigte Station steht nun unterhalb der Mittellinie 0-0. Der Name derjenigen Station, auf der der
Zug hält, steht also beim Halten unterhalb der Mittellinie 0-0.
Um das Wecken an vorher bestimmten Stationen zu ermöglichen, ist, folgende Anordnung
getroffen: Jeder Stationsname der Stationsnamenscheibe
η erhält eine laufende Nummer.
Für jedes Stationsnamenfeld ist ein Automat p vorgesehen. Sämtliche Automaten p
sind ebenfalls laufend numeriert.
Während die Stationsnamenscheibe η sich dreht, stehen die Automaten p ständig fest.
Die Automaten -p befinden sich in dem Automatenkranz α. Jeder Automat p hat einen
Geldschlitz p1 in genau der Größe des einzuwerfenden
Geldstücks.
In jedem Automatenschlitz p1 sitzt ein
Geldschieber p%. Mittels des Geldschiebers p2
wird das Geldstück durch den Schlitz p1 in
den hinten am Gehäuse angebrachten GeIdkasten p3 geschoben. In den Geldschlitz p1
hinein ragt als Hindernis der hintere kurze Teil des ungleicharmigen Hebels p*. Diesen
Hebel muß das Geldstück, um passieren zu können, niederdrücken. Hierdurch hebt sich
der lange vordere Teil des Hebels p4· und dadurch
zugleich die damit verbundene Zugstange p5. Die Zugstange ps wieder ist am
unteren Teil mit der einen Seite des Kontaktstückes p* verbunden, welches auf einem unbeweglich
im Gehäuse sitzenden Stift läuft. Bevor das Geldstück auf den Hebel pi drückte,
befand sich das Kontaktstück ^6 in wagerechter
Lage, in welcher es durch eine Feder p1,
die auf den Stift, welcher kantig ist, drückt, gehalten wird. Beim Anziehen von Hebel pl
bzw. Zugstange p5 dreht das Kontaktstück p6
sich auf dem Stift, steht senkrecht und ragt ,nun aus dem Automatenkranz α heraus und
in den Apparat hinein.
Die Feder pn bewirkt, daß das Kontaktstück
pe in jeder Lage verharrt und sich durch
Erschütterungen u. dgl. nicht von selbst einstellt bzw. ausschaltet.
Beim Einsetzen der Stationsnamenscheibe« ist der· Kontakthebel q, der über die Stationsnamenscheibe
η heraussteht, so einzustellen, daß er auf die betreffende Automatennummer
weist, die mit der Nummer der Anfangsstation übereinstimmt. Dadurch korrespondieren die
Automatennummern mit den Nummern der Stationsnamen. Die Folge ist, daß, wenn z. B. Station Staaken Nr. 4 bald erreicht ist,
und der Automat 4 durch Geldeinwurf eingestellt worden ist, der Hebel q vor dem Kontaktstück
p6 des Automaten 4 steht und es beim Einschalten des Stromes (bei der ersten
Vorwärtsbewegung) berührt.
Durch diesen Kontakt wird der Strom über Ableitung d4· geschlossen.
Von dieser führt nämlich ein Draht direkt zur Klingel r, während der andere durch Schleifkontakt
mit dem isolierten Sperrad bzw. Hebel q verbunden ist, und erst zur Klingel r
weiterleiten kann, wenn der Hebel q und das Kontaktstück p6 sich berühren, denn vom
Automatenkranz α aus führt der zweite Draht zur Klingel r fort.
Die Möglichkeit, die Leitung d* zur Klingel r
zu schließen, ist also nur durch die durch Geldeinwurf veranlaßte Hebelbewegung gegeben.
Der Hebel q ist an dem fest auf der Welle I
aufsitzenden Sperrad q1 drehbar befestigt und kann vermöge des Sperrades q1 bzw. Sperrklinke
q2 ohne Mitdrehen der Welle / beliebig
verschoben werden. Bei der zweiten durch das Ausschalten verursachten Bewegung schiebt
Hebel q auf seinem Vorwärtsgange das Kontaktstück p6 in seine wagerechte Lage zurück
und löst damit den Kontakt. Die Glocke ertönt also während der Dauer des Kontaktes
zwischen Hebel q und Kontaktstück p6.
Etwa durch den Geldschlitz p1 in den Geldkasten
ps eingeführte geringwertigere Geldstücke,
vielleicht 1 Pfennig anstatt 5 Pfennig, 2 Pfennig statt 10 Pfennig passieren den Geldschlitz
p1, vermögen aber infolge ihres kleine-
ren Durchmessers die Hebelbewegung nicht zu erzielen; sie gleiten über den hinteren Teil
des Hebels ^4 weg, ohne ihn auszulösen bzw.
ohne das Kontaktstück jf>6 einzustellen.
Die Geldstücke werden aus dem Geldkasten/)3
durch Öffnen einer unten im Geldkasten φζ
angebrachten Tür entnommen.
Die zur Weiterleitung des Stromes im Apparat befindlichen Teile sind entsprechend zu
isolieren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Stationsanzeiger, der mit einer Vorrichtung zur Abgabe von Glockenzeichen für vorher bestimmbare Stationen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stationen, an denen das Glockenzeichen ertönen soll, durch Einwurf eines Geldstücks in den als Automaten ausgebildeten Anzeigeapparat vorher bestimmt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210860C true DE210860C (de) |
Family
ID=472711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210860D Active DE210860C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210860C (de) |
-
0
- DE DENDAT210860D patent/DE210860C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2750193C2 (de) | Münzprüfaggregat für elektronische Parkhausuhren | |
| DE210860C (de) | ||
| DE3611744C1 (en) | Automatic parking disc | |
| DE2334406A1 (de) | Verkehrszeichen-warnsystem | |
| DE1424946A1 (de) | Taxameter | |
| DE454036C (de) | Einrichtung fuer Eisenbahnstationsanzeiger | |
| DE105086C (de) | ||
| DE2146684C3 (de) | Einrichtung zum Abgeben von Fahrkarten | |
| DE235471C (de) | ||
| DE426535C (de) | Graphischer Streckenanzeiger | |
| DE277544C (de) | ||
| DE172539C (de) | ||
| DE643170C (de) | Elektrischer Totalisator | |
| DE696275C (de) | Zugueberwachungseinrichtung mit Gleistafel und Anzummern auf der Gleistafel | |
| DE455914C (de) | UEberwachungsvorrichtung fuer eine dem Fuehrer unsichtbar am Kraftfahrzeuge angeordnete elektrische Lampe | |
| DE691677C (de) | Elektrisches Eisenbahnspielzeug mit fernsteuerbaren Fahrzeugen | |
| DE2530131A1 (de) | Geraet zum mikroskopischen auswerten von fahrtschreiber-diagrammen | |
| DE235581C (de) | ||
| DE300491C (de) | ||
| DE653534C (de) | Rangieranzeiger | |
| DE643634C (de) | Einrichtung zur Fernuebertragung des Messergebnisses von mehreren Messinstrumenten nach dem Impulszahlverfahren, von denen ein jedes mit einer Reihe laengs der Skala angeordneter Kontakte versehen ist | |
| DE495262C (de) | Einrichtung zur Anzeige der Fahrtrichtung eines Zuges | |
| DE193577C (de) | ||
| DE180823C (de) | ||
| DE77244C (de) | Elektrischer Signalgeber für mehrtönige Sirenen |