DE2111702A1 - Verpackungsbeutel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Verpackungsbeutel und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE2111702A1
DE2111702A1 DE19712111702 DE2111702A DE2111702A1 DE 2111702 A1 DE2111702 A1 DE 2111702A1 DE 19712111702 DE19712111702 DE 19712111702 DE 2111702 A DE2111702 A DE 2111702A DE 2111702 A1 DE2111702 A1 DE 2111702A1
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DE
Germany
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opening
packaging bag
filling
bag
bag according
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712111702
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Haberauer
Theo Rydmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CF Spiess and Sohn GmbH and Co
Original Assignee
CF Spiess and Sohn GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by CF Spiess and Sohn GmbH and Co filed Critical CF Spiess and Sohn GmbH and Co
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Publication of DE2111702A1 publication Critical patent/DE2111702A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/16Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents of special shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verpackungsbeutel und Verfahren zu seiner Herstellung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Ver.packungsbeutel, vor zugsweise aus Kunststoff mit aus Folie gebildeter Umfangswand, einem sich beim Füllen des Beutels ausbildenden Stebboden und einer- Füll- bzw. Entleerungsöffnung, Es sind bereits flaschenförmige Verpackungsbeutei bekannt, sie haben jedoch alle den Nachteil, dass sie durch die herkömmlichten Füllmaschinen nicht abgefüllt werden können. Ihre verbleibende Einfüllöffnung ist zu klein und kann durch Greifer automatisch nicht geöffnet werden. Sie sind aus diesem Grunde in der Praxis nicht einführbar.
  • Die Erfindung hat nun die Aufgabe, einen Verpackungsbeutel zu schaffen, der dies-e Nachteile nicht hat, der yor allem an der Einfüllöffnung leicht zu spreizen ist, sodass ein Einfülldorn einer herkömmlichen Füllmaschine unkompliziert und sicher in diese Einfüllöffnung eingeführt und der Beutel maschinell gefüllt werden: kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass der Beutel an dem' dem Stehoboden gegenüber liegenden Beutelende mit zwei aufeinander zu verlaufenden, zwischen sich die Füll- bzw. Entleerungsöffnung bildenden Nähten ausgebildet ist, die bis oberhalb der F5ll- und Entleerungsöffnung fortgesetzt sind und sich dort wieder erweitern.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführung können gemäss der -Erfindung die die Füll- und Entleerungsöffnung zwischen-sich bildenden Nähte als Schulternähte jeweils von dem die Beutelbreite begrenzenden Seitennähten ausgehend sich geradlinig oder in einer Kurve bis zur gewünschten Öffnungsbreite hin nähern und oberhalb der Öffnung sich wieder erweitern. Dadurch erhält der Verpackungsbeutel eine flaschenähnliche Porm und kann zum Füllen durch Druck auf die beiden Schulternähte an dem die Füll- und Entleerungsöffnung aufweisenden Flaschenhals leicht gespreizt werden. Äüch können diese flaschenförmigen ,Verpackungsbeutel mit ihrem Halsstück leicht in einer gabelförmigen Aufnahme der Füllmaschine aufgenommen und gefüllt werden. Zur Unterstützung des Spreizens der Füll- und Entleerungsöffnung können gemäss der Erfindung die Beutelseitenwände 7 als Lasehen noch über den Bereich des sich -erweiteren-den -Te-i-ie-s der Schulternähte binausragen und an ihrem oberen Rand jeweils mit gegenseitig versetzten Ausnehmungen versehen sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Äu-sführungsform des Verpackungsbeutels nach der Erfindung kann in dem sich oberhaib der Öffnung erweiternden Teil des Beutelhalses ein die Öffnung umschliessender Versteifun sring ausgebildet sein. Dieser Versteifungsring kann vorteilhaft aus thermoplastischem Kunststoff angespritzt sein. Im Rahmen der Erfindngg ist es möglich, den Versteifungs--ring als Stopfenverschluss mit glatter Bohrung oder als Scbraubverschluss mit einem Innengewinde auszubilden. Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die -von dem Versteifungsring gebildete Öffnung des Beutels mit einem heissiegelfähig beschichteten dünnen Blättchen zu verschliessen-. Dies eignet sich insbesondere -dann, wenn der Beutel als Trinkbeutel verwen-det wird, bei dem zum Gebrauch das Blättchen von einem Trinkhalm o.dgl. durch stossen erden kann.
  • Gemäss der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die den Beutei bildende Folie -eine Ein- oder Mebrschichtfolie, vorzugsweise Verbundfolie aus thermoplastischem Kunststoff ist. Diese Folie kann ebenso eine kuns stoffbeschichtete Papier- oder Metallfolie sein.
  • Zur Erstellung des Verstifungaringes mit der Füll- bzw. Entleerungsöffnung kann gemäss der Erfindung ein Verfahren angewendet werden, bei dem ein-glatter Dorn in die Füll- und Entleerungsöffnung des Verpackungsbeutels eingeführt , mit thermoplastischem Kunststoff umspritzt und nach dem Verfestigen des Kunststoffes aus der Füll- und Entleerungsöffnung gezogen werden. FEr einen Schraubverschluss kann statt des glatten Dornes auch ein Gewindedorn verwendet werden.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des Verpackungsbeutels nach der Erfindung; Figur 2 ein anderes Ausführungsbeispiel des Verpackungsbeutels nach der Erfindung; Figuren 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele des Verpackungsbeutels nach der Erfindung mit Versteifungsrng im Bereich der Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung.
  • In den Figuren 1, 2, 3 und 4 werden verschiedene Ausführungsbeispiele des Verpackungsbeutels nach der Erfindung gezeigt.
  • Ihr Aufbau ist im wesentlichen in allen AuSührungsbesispielen gleich. Sie bestehen im wesentlichen aus Beutelwänden, die über einanderliegend mit die Beutelbreite begrenzenden Seitennähten 4 verschlossen sind. Der Boden 7 ist als Stehboden ausgebildet, -und besteht aus einer V-förmig eingefalteten Folie, die in den Seitennähten 4 eingeschweisst und am Boden jeweils mit der die Beutelwand bildenden Folie verschweisst ist. Zur besseren Ausbildung des Stehbodens 7'nach dem Füllen des Verpackungsbeutels ist die Bodenfolie mit einer vorzugsweise bogenförmigen Schweissnhat jeweils mit einer die Beutelwand bildenden Folie verbunden. In Verlängerung d er der Seitenschweissnähte 4 des Verpackungsbeutels setzen diese sich in Art von Schulternähten 3 fort. Wie in den Figuren dargestellt, können sich die Schulternähte 3 geradlinig oder in einer Kurve bis zur gewünschten Öffnungsbreite der Füll- und Entleerungsöffnung 2 nähern. Oberhalb der Füll- und Entleerungsöffnung 2 erweitern sich diese Schulternähte 3 wieder. Die Beutelseitenwände 5 ragen als Laschen 11 noch über den Bereich des sich erweiternden Teiles der Schulternähte hinaus und sind zum besseren Spreizen der Füll- bzw. -Entleerungsöffnung 2 an ihrem oberen Rand jeweils mit gegenseitig versetzten Ausnehmungen 6 versehen. Diese Ausnehmungen 6 können beispielsweise halbkreisförmig oder keilförmig sein.
  • Die Ausführungsbeispiele des Verpackungsbeutels in den Figuren 3 und 4 haben im Bereich der Füll- und Entleerungsöffnung 2 einen-Versteifungsring 10, der aus thermoplastischem Kunststoff dort angespritzt ist. Hierzu kann für eine glatte Einfüll- bzw.
  • Entleerungsöffnung 2 ein glatter vorzugsweise zylindrischer Dorn 8 und für eine Füll- und Entleerungsöffnung mit Schraubverschluss ein Gewindedorn 9 zwischen die beiden jeweils eine Beutelseitenwand 5 bildenden Folien gesteckt werden und der oberhalb der sich nach oben hin erweiternden Schulternähte 3 befindliche freie Raum zwischen diesen Schulternähten 3 und dem Dorn 8 bzv. 9 mit detn Kunststoff ausgespritzt werden. Nach Verfestigen dieses Kunststoffes kann der Dorn wieder herausgezogen hzw. wieder herausgeschraubt werden, sodass eine stabile kreisrunde Füll- bzw. Entleerungsöffnung 2 besteht, die glatt oder mit einem Gewinde versehen ist und somit als Stopfen- oder Schraubverschluss verwendet werden kann.
  • Die den Beutel bildende Folie ist eine Ein- oder Mehrschichtfolie, vorzugsweise Verbundfolie aus thermoplastischem Kunststoff. Im Rahmen der Erfindung ist es aber auch möglich, für diese Folie kunststoffbeschichtetes Papier- oder Metallfolie zu verwenden.
  • Patentansprüche:

Claims (11)

  1. Patentansprüche Verpackungsbeutel, vorzugsweise Runststoff, mit aus zwei Folienlagen gebildeter Umfangswand, einem sich beim Füllen des Beutels ausbildendem Stehboden und einer Büll- bzw.
    Entleerungsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (1) an dem dem Stehboden (10) gegenüberliegenden Beutelende mit -zwei aufeinander zu verlaufenden, zwischen sich die Füll- bzw. Entleerungsöffnung (2) bildenden Nähten (3) ausgebildet ist, die bis oberhalb der Büll- und Entleerungsöffnung (2) fortgesetzt sind und sich dort wieder erweitern.
  2. 2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Füll- und Entleerungsöffnung (2) zwischen sich bildenden Nähte als Schulternähte (3) jeweils von dem die Beutelbreite begrenzenden Seitennähten (4) ausgehend sich geradlinig oder in einer Kurve bis zur gewunschten Öffnungsbreite hin nähern und oberhalb der Öffnung (2) sich wieder erweitern.
  3. 3. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennals Laschen (li) zeichnet, dass die Beutelseitenwände (5)/noch über den Bereich des sich erweiternden Teiles der Schulternähte (3) hinausragen und vorzugsweise zum besseren Spreizen der i'üll-bzw. Entleerungsöffnung (2) an ihrem oberen Rand jeweils mit gegenseitig versetzten Ausnehmungen (6) versehen sind.
  4. 4. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den sich oberhalb der Öffnung (2) erweiternden Teil des Beutelhalses ein die Öffnung (2) umschsliessender Versteifungsring (10) ausgebildet ist.
  5. 5. Verpackungsbeutel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (10) aus thermoplastischem Kunststoff angespritzt ist.
  6. 6. Verpackungsbeutel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichne't, dass der Versteifungsring (10) als Stopfenverschluss mit glatter Bohrung oder als Schraubverschluss mit einem Innengewinde ausgebildet ist.
  7. 7. Verpackungsbeutel nach Anspruch 4 pder 5, dadurch gekennzeichnet; dass die von dem Versteifungsring (10) gebildete Öffnung des Beutels (1) von einem beiss-siegelfähig beschichteten, .beispielsweise mit einem 1'rinkhalm durchstossbaren Blättchen verschliessbar ist.
  8. . Verpackun£-sbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die den Beutel (i) bildende Folie eine Ein- oder Mehrschichtfolie, vorzugsweise Verbundfolie aus thermoplastischem Kunststoff ist.
  9. 9. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Beutel (1) bildende Folie eine kunstsdoffbeschichtete- Papier- oder Metallfolie ist.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung des Verpackungsbeutels nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein glatter Dorn (8) in die Füll- und Entleerungsöffnung (2) eingefahrt, mit thermoplastischem Kunststoff umspritzt und nach Verfestigen des Kunststoffes aus der Füll- und Entleerungsö-ffnung (2) gezogen wird.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindedorn (9) in die Füll- und Entleerungsöfnung (2) eingefübrt, mit thermoplastischem Kunststoff umsptitzt und nach Verfestigen des Kunststoffes aus'der Füll- und Entleerungöffnung (2) geschraubt wird.
    L e e r s e i t e
DE19712111702 1971-03-11 1971-03-11 Verpackungsbeutel und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE2111702A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1980001037A1 (en) * 1978-11-16 1980-05-29 Vangedal Nielsen Disposable filter bag
DE9201221U1 (de) * 1992-02-01 1992-04-16 Eerenstein, Waldemar, 5650 Solingen Becher zur Aufnahme flüssiger und/oder pulverförmiger Stoffe, insbesondere Trink- und/oder Meßbecher
DE4129366A1 (de) * 1991-09-04 1993-03-11 Junghans Kunststoffwaren Fabri Verfahren zur herstellung von beutelartigen behaeltnissen
DE4226337A1 (de) * 1992-08-08 1994-02-10 Weidenhammer Packungen Verpackung mit einem Folienbeutel

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