DE211695C - - Google Patents

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DE211695C
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00—Electric arc lamps
    • H05B31/02—Details
    • H05B31/18—Mountings for electrodes; Electrode feeding devices

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
HENRYK BRZESKI in KRAKAU, Galiz. und A. STRAUSS-COLLIN in FRANKFURTa. M.
Aus rohrförmigen Teilen zusammengesetzte Bogenlampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenlampe, wobei die das Gestell und das Gehäuse bildenden Teile im wesentlichen aus rohrförmigen, konzentrisch angeordneten Körpern bestehen. Wenn auch Bogenlampen mit rohrförmigen Einzelbestandteilen in gewisser Anordnung schon bekannt sind, so besitzt doch die vorliegende Konstruktion durch ihre besonders einfache und daher sowohl billig
ίο wie dauerhaft herzustellende Ausführung erhebliche Vorteile.
Die Lampe ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Lampe. Fig. 2 zeigt das die Magnetspule tragende Rohr mit dieser selbst in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt eirie Ansicht des Kohlenhalterführungsroh'res mit den unmittelbar damit in Verbindung stehenden Teilen.
Bei der gezeichneten Lampe ist die positive Kohle ι in einem mit federnden Zungen 3' versehenen Kohlenhalter 3 eingeklemmt, der sich in bekannter Weise in einem Führungsrohr 4 bewegt und während des Einsteckens der Kohle durch eine Metallkugel 5 festge- - halten wird, die sich in bekannter Weise gegen eine am Kohlenhalter 3 befindliche Nase 6 anlegt.
Das Rohr 4 bewegt sich in einem zweiten Rohr 7, das oben durch eine Platte 8 luftdicht verschlossen ist, während es unten einen isolierenden, zweckmäßig aus Speckstein hergestellten Körper 9 mit einem Durchgang für die obere Kohle 1 trägt. Auf das Rohr 7 ist eine Magnetspule 10 aufgeschoben, deren Windüngen unter sich und gegen das Rohr 7 isoliert sind. Das eine Ende dieser -Windungen ist mit dem Rohr 7, das andere Ende mit einer Kappe 12 leitend verbunden, die auf das Rohr 7 aufgeschoben und von diesem durch eine Schicht 12' isoliert ist. Die Kappe trägt ferner einen Ansatz 13, der eine Verbindung mit dem positiven Pol der Leitung herstellt. Um diesen Ansatz ist ein Ring 14 aus isolierendem Material gelegt, auf den sich ein rohrförmiger Körper 15 stützt, der an seinem oberen Ende mit Edisongewinde 16 versehen ist und die Magnetspule 10 als schützendes Gehäuse umgibt. Gleichzeitig bietet dieses Gehäuse den durch die Spule erzeugten magnetischen Kraftlinien einen vorzüglichen Weg, so daß sich diese fast nur in Eisen bewegen und dementsprechend zu ihrer Erzeugung nur verhältnismäßig wenige Amperewindungen und damit wenig Kupfer benötigen. Unterhalb der Spule 10 ist das Gehäuserohr 15 mit einem armsternartigen Körper 17 verbunden, in dessen innerer Bohrung ein Rohr 18 von etwas größerem Durchmesser als das Rohr 7 eingesetzt ist, das an seinem unteren Ende in geeigneter Weise für das Tragen des Reflektors und der Lampenglocke eingerichtet ist. Insbesondere ist hier auch das die untere Kohle 2 tragende Gestell 23 angeschlossen. Diese Kohle wird hier in geeigneter Weise eingeschoben und festgehalten. Das Rohr 4 trägt oben eine Haube 32, die das Rohr 7 ziemlich ausfüllt. Letzteres Rohr
trägt einen es umschließenden Körper 33, der als Solenoidkern der Magnetspule 10 dient. Unten steht das. Rohr 4 in bekannter Weise mit Vorrichtungen in Verbindung, die zum Festklemmen der Kohle 1 dienen.
Weiter ist über das Rohr 4 ein federnder Klemmring 37 geschoben, gegen den sich eine Schraubenfeder 38 anlegt. Letztere legt sich noch gegen einen weiteren Ring 39, der sich federnd gegen das Innere des Rohres 7 anpreßt, und wodurch eine leitende Verbindung zwischen diesen Teilen gesichert wird.
Zum Zwecke der Inbetriebsetzung wird die Lampe mit dem Gewinde 16 in eine Glühlampenfassung eingeschraubt. Alsdann tritt der Ansatz 13 mit dem positiven Pol des Gewindes 16 mit dem negativen Pol der Leitung in Verbindung. Die Lampe arbeitet dann in bekannter Weise. Wichtig ist es hierbei; daß in dem Augenblick, in dem die an dem unteren Teil der Kohle 1 befindliche Klemmvorrichtung diese Kohle freigibt und der Stromübergang hier mangelhaft wird, der Strom seinen Weg durch die dauernd auf dem oberen Ende der Kohle einerseits und an der Wand des Rohres 4 andererseits ruhende Klemmvorrichtung 5 nehmen kann. Dadurch ist eine Unterbrechung des Stromes beim Regeln der Lampe und damit ein Flackern des Lichtes ausgeschlossen. Auch ist zu bemerken, daß die das Rohr 7 ziemlich ausfüllende Haube 32 nach Art eines Pumpenkolbens wirkt und somit eine bremsende Kraft ausübt. Auch die sonstigen ringförmig ineinander geordneten Teile der Lampe wirken vermöge ihrer Konstruktion in ähnlicher Weise.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Aus rohrförmigen Teilen zusammengesetzte Bogenlampe, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Magnetspule umgebendes, zur Herstellung eines geschlossenen magnetischen Stromkreises dienendes, rohrförmiges Schutzgehäuse bis zu dem Trägergestell der unteren Kohle herabgeführt ist und die Rückleitung des Stromes zum negativen Pol bildet, während die positive Stromzuführung von dem Solenoidführungsrohr zum Kohlenhalterführungsrohr durch eine Spiralfeder erfolgt, die an mit beiden Rohren verbundenen Klemmringe angeschlossen ist und die durch Einstellung eines der Klemmringe eine Regelung der Bewegungsfähigkeit des Kohlenhalterrohres ermöglicht, zum Zweck, nur unter Ver-Wendung von Rohren einen einfachen Aufbau der Lampe zu erzielen und Schraubenverbindungen und Stromzuführungen durch Kabel innerhalb der Lampe zu vermeiden.
2. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuserohr nach Art der Glühlampensockel am oberen Ende mit Gewinde versehen ist und auf einem Isolierring ruht, der auf einem kappenartigen, auf den oberen Teil des die Magnetspule tragenden Solenoidführungsrohres isoliert aufgeschobenen Körper befestigt ist, wobei, nach dem Einsetzen der Lampe in eine Fassung, das Gewinde mit dem negativen Pol, die Spitze der Kappe mit dem positiven Pol in Berührung tritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6541124B1 (en) 2001-11-13 2003-04-01 Rhino Metals, Inc. Drill resistant hard plate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6541124B1 (en) 2001-11-13 2003-04-01 Rhino Metals, Inc. Drill resistant hard plate

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