DE211740C - - Google Patents

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DE211740C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An Überwendlich-Nähmaschinen mit Transportzylindern zur Verbindung zweier Stoffstreifen durch eine unsichtbare Naht wendet man seither als Stoffträger ein oder mehrere Lineale an, welche den Stoff zwischen sich festgeklemmt halten und die von den Transportwalzen der Maschine mitgenommen werden. Bei dieser Einrichtung ist man in der Fabrikation aufgehalten, da das jedesmalige
ίο Ein- und Ausspannen des Stoffes viel Zeit beansprucht. Um diesem Übel zu begegnen, hat man Zuführvorrichtungen konstruiert, die aus einem während des Nähvorganges feststehenden Lineal mit darüberliegender Stoffführungsgabel bestehen, wobei beide Teile gegeneinander eingestellt werden können. Hierbei werden die zu verbindenden Stoffteile so weit zusammengehalten, bis sie von den Transportwalzen abgenommen werden. Ein Übelstand besteht aber hierbei darin, daß das genaue Einstellen der Führungsgabel zum Stoffträger (Lineal) und dieser beiden Teile zur Maschinennadel schwierig ist, weil sie nur unabhängig voneinander verstellt werden können.
Um eine leichte und sichere Einstellung zu ermöglichen, ist bei der auf der Zeichnung dargestellten, den Gegenstand der Erfindung bildenden Stoffzuführungsvorrichtung der Stoffträger mit der Stofführung, trotzdem beide gegeneinander verstellt werden können, doch so verbunden, daß beide gemeinschaftlich verstellt und dadurch in die richtige Stellung zur Nadel gebracht werden können.
Fig. ι zeigt die Maschine mit der Stoffzuführungsvorrichtung in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß. Fig. 3 veranschaulicht die Vorrichtung allein von vorn gesehen. Fig. 4 ist die Draufsicht und Fig. 5 die Seitenansicht hierzu. Die Stoffzuführungsvorrichtung besteht aus dem als Stoff träger dienenden Lineal«, welches dort, wo die Transportwalzen c und d arbeiten, mit einer Abstufung e versehen ist, und dem den Rand des Stoffträgers übergreifenden Stofführer h. Durch Schraube g ist das Lineal α derart am Maschinengestell unmittelbar oder an einem besonderen Bügel/ befestigt, daß es um die Schraube g so viel gedreht werden kann, wie zu der erforder-, liehen verschiedenartigen Einstellung gegenüber der Nadel nötig ist. Im übrigen steht das Lineal während des Nähvorganges, wie an sich bekannt, fest, nimmt also an der Stoffbewegung nicht teil. Mit dem Lineal steht ein Stofführer h durch einen nach unten führenden Steg i derart in Verbindung, daß der Stoff noch, zwischen Schiene α und Steg i hindurch kann. Der Stofführer h selbst ist dachförmig und nach den Transportwalzen zu verjüngt. Stofführer h und Lineal α können dadurch, daß der Stofführer h an dem Steg' i verstellt werden kann, richtig zueinander eingestellt werden. Oben wird der Stofführer h durch einen federnden Bügel k getragen, der mittels Stellschraube I, die mit ihrem freien Ende auf der Mitte der Transportwalze c ruht, auf und ab beweglich ist. Da der eine
Stoffstreifen χ umgebrochen ist und der andere Stoffstreifen y mit seinem Rand genau an der Bruchstelle angenäht werden muß, ist eine äußerst genaue Einstellung des Stoffes zur Nadel erforderlich, denn die Nadel muß genau am Bruch des Stoffes durchstechen, wenn die Naht fangen, dabei aber von der einen Seite des Stoffes unsichtbar sein soll. Durch allmähliches, mittels der Schraube I zu bewirkendes gleichzeitiges Hoch- und Tiefstellen von . Lineal α und Stofführer h, welche dabei ein Ganzes bilden, kann jede Näherin die richtige Einstellung gegenüber der Nadel leicht vornehmen, da sie am fortlaufenden genähten Stoff erkennt, ob die Nadel zu hoch oder zu tief gearbeitet hat.
Der Stoffstreifen χ wird so auf das freie Ende des Lineals α gelegt, daß ein schmaler Teil nach vorn überliegt, während der breitere Teil hinter dem Lineal α herunterhängt. Ein lose aufgelegter Bügel hindert den Stoff am Herabrutschen. Der anzunähende schmale Streifen y wird in bekannter Weise um die Transportwalze c herum direkt in den Stoffführer h geleitet. Der Stof führer h sitzt so knapp über dem Lineal a, daß der Stoff bequem hindurch kann. Im Stofführer h wird also der eine Stoffstreifen χ glatt im Winkel und gleichzeitig der andere Stoffstreifen y so an den ersten herangehalten, daß die Oberkanten in einer Ebene liegen. In solcher Lage übergibt der Stofführer die zu nähenden Teile den Transportwalzen c und ei und diese ziehen den Stoff in Richtung der Pfeile Fig. 4 nach. Auf solche Weise soll es ermöglicht werden, ein Vielfaches von dem fertigzustellen, was man mit den seither bekannten Vorrichtungen in gleicher Zeit fertig brachte, weil das oft nötige Neueinstellen des Stoffträgers zugleich mit dem Stofführer leichter. erfolgen kann, so daß wesentlich an Zeit gespart wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stoffzuführungsvorrichtung für Überwendlich-.Nähmaschinen mit Transportzylindern zur Verbindung zweier Stoffstreifen, bei welcher das als Träger für. den gebrochenen Stoffstreifen dienende, während des Näh Vorganges feststehende Lineal gegenüber der die obere Kante desselben übergreifenden Stofführung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Lineal (a) mit dem darüberliegenden Stofführer (h) derart verbunden ist, daß beide Teile (a, k) gleichzeitig gegenüber der Nadel in der Höhenrichtung verstellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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