DE2118401B2 - Bestrahlungsanlage innerhalb der das zu bestrahlende gut um eine gammastrahlenquelle herumgefuehrt wird - Google Patents

Bestrahlungsanlage innerhalb der das zu bestrahlende gut um eine gammastrahlenquelle herumgefuehrt wird

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DE2118401B2 DE19712118401 DE2118401A DE2118401B2 DE 2118401 B2 DE2118401 B2 DE 2118401B2 DE 19712118401 DE19712118401 DE 19712118401 DE 2118401 A DE2118401 A DE 2118401A DE 2118401 B2 DE2118401 B2 DE 2118401B2
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    • G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21K—HANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K5/00—Irradiation devices
    • G21K5/02—Irradiation devices having no beam-forming means

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bestrahlungsanlage mit einer Bestrahlungskammer, innerhalb der das zu bestrahlende Gut um eine Gammastrahlenquelle herumgeführt wird, wobei in der Bestrahlungskammer mindestens zwei Bewegungsbahnen für das Gut vorgesehen sind, von denen die erste — von der Strahlenquelle aus gesehen — innerhalb der zweiten Bewegungsbahn angeordnet ist.
Bei den bekannten Bestrahlungsanlagen dieser
49') solcher Hängeschienen aufweisen, in die die 55 Art (deutsche Auslegeschriften 1228 562, 1225 553, Tragrollen der Gestelle einfahrbar sind. französische Patentschrift 1 573 129 und britische
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekenn- Patentschrift 1030 635) wird das Gut auf den verzeichnet, daß für die Gestelle jeder Bewegungs- schiedenen Förderbahnen von ein und derselben Förbahn (171,170) mindestens vier Stoßvorrichtun- dereinrichtung bewegt und so in bestimmter Weise gen(2V,P, S, T; N', P', 5',T^ vorgesehen sind, mit- 60 mehrere Male an der Strahlenquelle vorbeigeführt, tels deren die Gestelle im Kreislauf aus einer Wird nacheinander Material unterschiedlicher Dichte Hubplatte (40; 42), die sich auf der der Bestrah- in solchen Anlagen bestrahlt, so ergibt sich unter
lungskammer (1) abgewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindet, in eine Hubplatte (45; 44), die sich auf der der Bestrahlungskammer (1) zugewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindet, aus dieser Hubplatte (45; 44) in die Bestrahlungskammer (1), von dort in eine Hubplatte (46; Umständen ein unwirtschaftlicher Betrieb, da in solchen Fällen die Strahlung nicht immer gut ausgenützt werden kann. Werden Güter geringer Dichte und entsprechend geringer Absorptionsfähigkeit bestrahlt, so führt dies, wenn eine hohe Bestrahlungseffizienz angestrebt wird, wegen der notwendigen Dicke der vom
3 4
Bestrahlungsgut gebildeten Absorptionsschicht zu Der eine Labyrinthgang wird von dem sich auf der
einer sehr großen Bestrahlungskammer. der Bestrahlungskammer 1 zugewendeten Seite der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abschirmwand 7 erstreckenden und die Decke 4
Bestrahlungsanlage der eingangs genannten Art zu durchdringenden vertikalen Schenkel 8, dem sich auf schaffen, die es erlaubt, eine gleichzeitige und beziig- 5 der der Bestrahlungskammer 1 abgewendeten Seite
lieh der Ausnutzung optimale Bestrahlung von Gü- der Abschirmwand 7 erstreckenden, vertikalen, in
tern mit unterschiedlicher Dosis und/oder stark unter- zwei versetzte Abschnitte 10,11 unterteilten Schen-
schiedlicher Schichtdicke durchzuführen. kel und dem diese beiden Schenkel verbindenden,
Gelost wird diese Aufgabe erfindungsgemäß da- horizontalen, oberhalb der Abschirmwand 7 befinddurch, daß für jede Bewegungsbahn eine eigene, io liehen Abschnitt gebildet. Der andere Labyrinthgang
unabhängig von den anderen betreibbare Förderern- ist gleich gestaltet; der Schenkel auf der der Bestrah-
richtung vorgesehen ist. lungskammer 1 zugewendeten Seite der Abschirm-
Die neue Anlage hat den Vorteil, daß mit ihr eine wand 7 ist mit 9, die zueinander versetzten Abschnitte
besonders wirtschaftliche Betriebsweise möglich ist, des anderen Schenkels sind mit 10 und 12 und der indem z. B. auf der äußeren Bewegungsbahn ein Gut 15 horizontale Verbindungsabschnitt ist mit 14 bezeich-
mit geringer Dichte und auf der inneren Bahn ein net.
spezifisch schweres Gut mit starker Strahlenabsorp- Die Abschnitte 10 bilden einen gemeinsamen
tion an der Strahlenquelle vorbeigeführt wird. We- Raum (Fig. 1). Zwischen den horizontalen Ab-
gen dieser Kombinationsmöglichkeit kann die Be- schnitten 13 und 14 der beiden Labyrinthgänge bestrahlungskammer wesentlich kleinere Abmessungen 20 findet sich eine vertikale Mittelwand 15, die sich von
erhalten. Wegen der unabhängig voneinander betreib- der Abschirmwand 7 aus bis zu einer die Labyrinth-
baren Fördereinrichtungen ist die Anlage besonders gänge nach oben begrenzenden Zwischendecke 51
anpassungsfähig, indem sich das Gut auf den Bewe- erstreckt und die in F i g. 1 ebenso wie die vertikalen
gungsbahnen mit zueinander verschiedenen Ge- Schenkel 8 und 9 punktiert angedeutet ist. Die Abschwindigkeiten an der Strahlenquelle vorbeiführen 25 schnitte 10 einerseits und 11 und 12 andererseits sind
läßt. über je einen Zugang 18 bzw. 18' (F i g. 1) und je
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der einen Ausgang 19 (F i g. 3) bzw. 19' (in F i g. 3 vor
folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung er- dem Ausgang 19 liegend) mit der Außenwelt verbun-
läutert. Es zeigt den.
F i g. 1 einen Horizontalschnitt der erfindungsge- 30 Im Schenkel 8 des einen Labyrinthganges sind je mäßen Bestrahlungsanlage gemäß der Linie I-I in vier Winkelschienen zur Bildung zweier vertikaler F i g. 2, Führungsbahnen 24 und 25 angeordnet, von denen F i g. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie II-II die Führungsbahn 24 der äußeren Bewegungsbahn in Fig. 1, 170 und die Führungsbahn 25 der inneren Bewe-F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie IH-III 35 gungsbahn 171 zugeordnet ist. Entsprechend sind im in Fig. 2j Schenkel9des anderen Labyrinthganges zweimal vier F i g. 4 einen Ausschnitt aus F i g. 3, jedoch in Winkelschienen vorgesehen, die zwei vertikale Fühgrößerem Maßstab, und rungsbahnen 26 und 27 bilden, die der Bewegungs-F i g. 5 bis 9 den Bewegungsablauf des Gutes in bahn 171 bzw. 170 zugeordnet sind. In gleicher der Bestrahlungsanlage. 40 Weise sind auf der anderen Seite der Abschirmwand 7 Gemäß F i g. 1 und 2 weist die Bestrahlungsanlage in den Abschnitten 10,11 und 12 der beiden Labyeine Bestrahlungskammer 1 auf, in deren Mitte eine rinthgänge mittels jeweils vier Winkelschienen vier Gammastrahlenquelle 2 angeordnet ist. Die Kam- vertikale Führungsbahnen 30, 31, 32 und 33 gebildet, mer 1 ist von zwei Seitenwänden 3, einer Rück- von denen die Führungsbahn 30 der Führungsbahn wand 6, einer Decke 4 und einem Boden 5 sowie auf 45 25, die Führungsbahn 31 der Führungsbahn 26, die der Ein- und Ausschleusseite von einer Abschirm- Führungsbahn 32 der Führungsbahn 24 und die Fühwand 7 begrenzt. Decke, Boden und Wände der Be- rungsbahn 33 der Führungsbahn 27 zugeordnet ist. Strahlungsanlage bestehen aus Strahlung absorbieren- Die vier zur inneren Bewegungsbahn 171 gehörendem Beton. Das zu bestrahlende Gut wird in der Be- den Führungsbahnen 25, 26, 30 und 31 haben ein gestrahlungskammer 1 um die Strahlenquelle 2 auf zwei 50 meinsames Hubwerk, das im wesentlichen aus einer U-fÖrmigen Bewegungsbahnen 170 und 171 herum- Seiltrommel 35 und vier in den Führungsbahnen auf geführt, die parallel zu den Wänden 3 und 6 verlau- und ab bewegbaren Hubplatten 45, 46, 40 bzw. 41 befen und von denen — von der Strahlenquelle 2 aus steht, die über je ein Seil mit der Seiltrommel 35 vergesehen — die eine 171 innerhalb der Bewegungs- bunden sind (F i g. 2). Zum Führen dieser Seile sind bahn 170 angeordnet ist. Für jede der beiden Bewe- 55 vier Umlenkrollen 36 und 37 vorgesehen. Die vier gungsbahnen ist eme Fördereinrichtung vorgesehen, Seile sind so an der von einem Motor angetriebenen die voneinander unabhängig betreibbar sind und die Trommel 35 angeschlossen, daß sich bei einer Dreweiter unten näher beschrieben werden. hung der Trommel in einer Richtung alle vier Hub-Die baulichen Maßnahmen zum Betreten der Be- platten gleichzeitig mit derselben Geschwindigkeit Strahlungskammer 1 sowie für Zu- und Abfuhr der 60 heben und bei einer Drehung in der entgegengesetz-Strahlenquelle 2 sowie die Vorkehrungen zum strah- tenRichtung senken. Ein imPrinzip gleiches Hubwerk lensicheren Speichern der Quelle 2 sind der Über- mit einer Seiltrommel 35' und vier Hubplatten 42, 43, sichtlichkeit halber in der Zeichnung nicht darge- 44 und 47 ist für die der äußeren Bewegungsbahn 170 stellt. zugeordneten Führungsbahnen 32, 33, 24 und 27 vor-Zum Ein- und Ausschleusen des Gutes sind sym- 65 gesehen, in denen die Hubplatten 42,43,44 bzw. 47 metrisch zur Längsachse der Bestrahlungskammer 1 auf- und abgleiten. Dieses Hubwerk ist parallel zum zwei Labyrinthgänge vorgesehen, von denen jeder ersten Hubwerk angeordnet und unabhängig von .diedie Form eines auf dem Kopfe stehenden U aufweist. sem betreibbar; seine vier Seile sind über Umlenk-
rollen 36' und 37' geführt. Die Seiltrommeln 35 und einer der untersten Stellung der Hubplatten 42 und 35' sind zusammen mit den Umlenkrollen 36, 36', 37 43 entsprechenden Höhe vorgesehen, die jedoch in und 37' in einem Raum angeordnet, der durch die Fig. 2 durch die Querschienen 50'verdeckt sind.
Zwischendecke 51 von den beiden Labyrinthgängen Um die Höhenlage der jeweils vier Hubplatten der
getrennt ist. 5 beiden Hubwerke relativ zueinander einstellen zu
Die Hubplatten 45, 46 und 44, 47 sind auf ihrer können, sind insgesamt vier Einstellrollen 70 vorge-Unterseite mit je einem Hängeschienenstück 49 bzw. sehen, die mit den vier Seilen, die die Hubplatten 45, 49' versehen, das parallel zur Längsachse der Be- 46 und 44, 47 mit der Seiltrommel 35 bzw. 35' verstrahlungskammer 1 angeordnet ist. Die Hubplatten binden, in Berührung sind und die vertikal verstellbar 40,41 und 42,43 sind mit je zwei Querschienen 50 io angeordnet sind.
bzw. 50' versehen, die rechtwinklig zur Längsachse An der Decke 4 der Bestrahlungskammer 1 sind
der Bestrahlungskammer verlaufen. Den Hubplatten entsprechend dem Verlauf der Bewegungsbahn 171 40 und 41 ist eine Laufkatze 53 und den Hubplatten zwei zu den Wänden 3 parallele Hängeschienen 74 42 und 43 eine Laufkatze 53' zugeordnet, die mit befestigt, die mit den Hängeschienenstücken 49 der ihren Rollen auf den Querschienen 50 bzw. 50' 15 Hubplatten 45 und 46 fluchten, sobald sich diese in jeweils einer Hubplatte aufliegen. Die beiden Katzen ihrer untersten Stellung befinden. Zwei Hängeschie-53 und 53' weisen je ein Hängeschienenstück 55 bzw. nen 74' sind über der Bewegungsbahn 170 ange-55' auf, das auf gleicher Höhe und fluchtend zu dem bracht, die mit den Hängeschienenstücken 49' der Hängeschienenstück 49 bzw. 49' der zugehörigen Hubplatten 44 und 47 in deren unterster Stellung Hubplatte auf der anderen Seite der Abschirmwand 7 ao fluchten. Um das Gut nahe der Rückwand 6 parallel angeordnet ist. An der Zwischendecke 51 sind in den zu dieser bewegen zu können, ist am Boden der Behorizontalen Abschnitten 13 und 14 der beiden La- Strahlungskammer 1 rechtwinklig zu den Hängeschiebyrinthgänge je eine Hängeschiene 61 und 61' ange- nenpaaren 74 und 74' eine Rollenbahn 75 bzw. 76 bracht, die parallel zur Längsachse der Bestrahlungs- vorgesehen. Die Hängeschienenpaare 74 und 74' kammer 1 verlaufen und von denen die beiden Schie- 25 enden bei 72 bzw. 72' (F i g. 2).
nen 61' sich auf einer anderen Höhe befinden als die Das zu bestrahlende Gut ist gemäß diesem Ausfüh-
beiden Schienen 61. In der obersten Stellung der der rungsbeispiel in würfelförmigen Behältern verpackt, Seiltrommel 35 zugeordneten Hubplatten 40,41, de- von denen jeweils drei übereinander in einem Gestell ren Aufwärtsbewegung durch eine Anschlaghülse 60 Platz finden, das an ,seinem oberen Ende Rollen aufbegrenzt ist, fluchten die Hängeschienenstücke 55 die- 30 weist, mit denen es auf den Hängeschienen 61, 61', ser Hubplatten mit den Hängeschienen 61, die ihrer- 74, 74' und Hängeschienenstücken 55, 55', 49, 49' seits mit den Hängeschienenstücken 49 der beiden fahren kann. Zum Transport des Gutes innerhalb der Hubplatten 45 und 46 auf der anderen Seite der Ab- Bestrahlungskammer 1 und in den angeschlossenen schirmwand 7 fluchten. Auf gleiche Weise fluchten Labyrinthgängen dienen außer den beiden bereits bedie Hängeschienenstücke 55' der zur Seiltrommel 35' 35 schriebenen Hubwerken sechzehn Stoßvorrichtungen, gehörenden Hubplatten 42 und 43 in deren oberster von denen acht der inneren Bewegungsbahn 171 und Stellung, die durch den Anschlag 62 bestimmt ist, mit acht der äußeren Bewegungsbahn 170 zugeordnet den Hängeschienen 61', die ihrerseits mit den Hänge- sind. Da die Stoßvorrichtungen dieser beiden Grupschienenstücken 49'der beiden Hubplatten 44 und 47 pen sich praktisch nicht unterscheiden, werden im fluchten, die dann ebenfalls ihre oberste Stellung 40 folgenden nur die zur inneren Bewegungsbahn 171 innehaben. gehörenden Stoßvorrichtungen näher erläutert.
Um die Laufkatze 53' in der obersten Hubstellung Eine erste Stoßvorrichtung M (Fig. 3) besteht
und in unbeladenem Zustand von der Führungsbahn aus einem Pneumatikzylinder 100, dessen Schub-32 zur Führungsbahn 33 bewegen zu können, sind stange über ein Querhaupt 110 in zwei Stoßstangen zwischen diesen Führungsbahnen nahe deren oberem 45 102 und 103 gegabelt ist, die durch Öffnungen 104 Ende ein Paar Transferschienen 63' (F i g. 2) derart und 105 in zwei Speicherzellen 106 und 107 ragen vorgesehen, daß sie mit den Querschienen 50' der und dort in Stoßplatten 108,109 enden. An dem Hubplatten 42 und 43 in deren oberster Stellung Querhaupt 110 ist oben eine .Förderstange 112 angefluchten. Die Höhe des Anschlages 62 ist so gewählt, lenkt, die mit einem Arm 113 an einer Reihe von Bedaß die Laufkatze 53' beim Fahren die bis zum Ab- 50 haltern 120 angreift. Die Behälter ruhen auf einer schnitt 10 des Labyrinthganges reichenden Schienen Platte 125 (F i g. 4), die mittels Rollen 126 auf fest 61 nicht berührt. angeordneten Schienen 127 verschiebbar gelagert ist.
Auch die Laufkatze 53 ist in ihrer obersten Hub- An der Platte 125 ist ein nockenartiger Vorsprung stellung von der Führungsbahn 30 nach der Füh- 128 vorgesehen, .der zwischen zwei an den Schienen rungsbahn 31 bewegbar, wozu zwischen diesen Füh- 55 127 befestigte Anschläge 129 und 130 ragt. Eine rungsbahnen Transferschienen 63 (F i g. 3) vorgese- zwischen den Schienen 127 und der Platte 125 hen sind, die mit den Querschienen 50 der Hubplatten angeordnete Zugfeder 132 bewegt die Platte 125 mit 40 und 41 in deren oberster Stellung fluchten und die den Behältern 120 jeweils so weit nach links, bis der sich entsprechend der größeren Abmessung der An- Vorsprung 128 am Anschlag 130 ansteht,
schlaghülse 60 bei einem entsprechend tieferen 60 Beim Betätigen der Stoßvorrichtung M werden Niveau als die Transferschienen 63' befinden. zwei in den Speicherzellen 106 und 107 befindliche,
Entsprechende Transferschienen65 smd zwischen nichtgezeichneteBehältergleichzeitigausgestoßenund den Führungsbahnen 30 und 31 auf einer Höhe vor- zugleich die Reihe der auf der Platte 125 befindgesehen, die der untersten Stellung der Hubplatten 40 liehen Behälter 120 durch den Arm 113 .in F i g. 3 und 41 entspricht, so daß die Laufkatze 53 in dieser 65 nach rechts verschoben. Dabei wird die Platte 125 Stellung der Hubplatten von der Führungsbahn 31 in zunächst durch Reibung mitgenommen, bis der Vordie Führungsbahn 30 fahrbar ist. Entsprechende sprung 128 den Anschlag 129 berührt, wonach die Transferschienen 65' sind für die Laufkatze 53' auf Behälterreihe allein weiter nach rechts verschoben
wird, bis der äußerste Behälter rechts ausgestoßen ist; bei dieser restlichen Verschiebung fährt der Arm 113 in einen nicht gezeichneten Schlitz der Platte 125 ein. Beim anschließenden Rückwärtshub der Stoßvorrichtung M rollt die Platte 125 unter 'der Wirkung der Zugfeder 132 zurück, bis der Vorsprung 128 am Anschlag 130 anliegt, so daß sich zwischen dem ausgestoßenen Behälter und dem ihm benachbarten Behälter ein Zwischenraum bildet. Die Reihe wird hernach auf nicht ,gezeichnete Weise am linken Ende durch einen weiteren Behälter mit zu bestrahlendem Gut ergänzt. Die drei ausgestoßenen Behälter sind dabei in eines der schon erwähnten Gestelle gelangt, mit dem sie in weiter unten beschriebener Weise die Bestrahlungsanlage durchlaufen.
Eine zweite Stoßvorrichtung N (Fig. 2) ist im oberen Bereich der Führungsbahn 30 angeordnet. Sie besteht aus einem Teleskopzylinder 140, der gestattet, ein in der Führungsbahn 30 in oberster Stellung befindliches Gestell aus dem Hängeschienenstück 55 der Laufkatze 53 über die fest angeordnete Hängeschiene 61 des horizontalen Abschnittes 13 in das Hängeschienenstück 49 'der innerhalb der Führungsbahn 25 angeordneten Hubplatte 45 zu stoßen.
Eine dritte Stoßvorrichtung O mit Teleskopzylinder 150 (F i g. 3) ist so angeordnet, daß idle nun leere Laufkatze 53 aus den Querschienen 50 der Hubplatte
40 über die Transferschienen 63 in die Querschienen 50 der in der Führungsbahn 31 gleitenden Hubplatte
41 geschoben werden kann. Eine vierte Stoßvorrichtung P ist in der Abschirmwand 7 vorgesehen. Sie entspricht in ihrem Aufbau völlig einer parallel zu ihr angeordneten Stoßvorrichtung P' (Fig. 1), die zur äußeren Bewegungsbahn
170 gehört. Die Stoßvorrichtung P' besteht aus einer axial verschiebbaren Stoßstange 160, die mit einer Nase 161 an einer über vier Rollen 162 im Rechteck ausgespannten Kette 163 befestigt ist. Die Kette 163 wird von einem reversierbaren Motor 164 angetrieben, wobei ein an der Kette befestigter Nocken 165 zwei Stop- und Reversierschalter 166 und 167 betätigt. Mittels der Stoßstange 160 kann die der Führungsbahn 24 benachbarte Reihe von Gestellen auf der Bewegungsbahn 170 um eine Gestellbreite in F i g. 1 nach rechts verschoben werden, indem der Motor 164 im Uhrzeigersinn in Bewegung gesetzt wird. Mit der vierten Stoßvorrichtung F kann also dementsprechend die der Führungsbahn 25 benachbarte Reihe von Gestellen auf der Bewegungsbahn
171 um eine Gestellbreite nach rechts verschoben werden.
Eine fünfte, pneumatisch wirkende Stoßvorrichtung Q (Fig. 2) ist etwas unterhalb der Rollenbahn 75 (F i g. 1) und parallel zur Rückwand 6 angeordnet. Die Stoßstange 180 der Vorrichtung Q ist mit einem Stoßteller 181 versehen, der zwischen die Bewegungsbahnen 170 und 171 ragt. Durch Betätigen der Stoßstange 180 kann das vor dem Stoßteller 181 befindliche Gestell zusammen mit einem weiteren Gestell parallel zur Rückwand 6 um eine Gestellbreite auf der Rollenbahn 75 verschoben werden. Die Rollenbahn 75 ist, soweit es die Bewegung der Stoßstange 180 erfordert, geteilt ausgeführt.
Eine sechste, pneumatisch wirkende Stoßvorrichtung R (Fig. 2) ist an der Rückwand6 angebracht und ihre Stoßstange 190 erstreckt sich zwischen zwei Rollen der Rollenbahn 76 hindurch. Am Ende der Stoßstange 190 trägt sie einen Stoßteller 191, der von unten zwischen die beiden zur Rückwand 6 parallelen Gestellreihen ragt. Die Stoßvorrichtung R gestattet, die der Führungsbahn 26 benachbarte Gestellreihe um eine Gestellbreite in F i g. 1 nach links zu schieben, wobei das in Bewegungsrichtung vorderste Gestell in die Führungsbahn 26 ,gelangt.
Die siebente StoßvorrichtungS (Fig. 2) ist auf gleicher Höhe wie die Stoßvorrichtung N, jedoch im Bereich des horizontalen Abschnittes 14 angebracht und weist wie diese einen Teleskopzylinder auf. Sie dient dazu, ein in der Hubplatte 46 befindliches Gestell aus ,dieser herauszuschieben und durch den horizontalen Abschnitt 14 hindurch in die gegenüberliegende Hubplatte 41 der Führungsbahn 31 zu schieben.
Die achte Stoßvorrichtung T (Fig. 3) umfaßt drei parallel angeordnete Teleskopzylinder 205, 206 und 207, deren Teleskopstangen so lang ,sind, daß ihre Stoßteller 208, 209 bzw. 210 in der Lage sind, die Behälter 220, 221 und 222, zusammen mit dem Gestell und der Laufkatze 53 aus der Führungsbahn 31 über die Transferschiene 65 in die Führungsbahn 30 zu stoßen und hernach, unter weiterer Verlängerung der Teleskopstangen, die Behälter 220, 221 aus dem Gestell in die Speicherzellen 107 und 106 und den Behälter 222 auf die Ausgangsrampe 19 zu schieben. Den Stoßvorrichtungen M, N, Q, R, S und T entsprechen im wesentlichen gleich aufgebaute Stoßvorrichtungen M', N', Q', R", S' und T, die das Verschieben der Gestelle im Bereich der Führungsbahnen 32, 24, in der Bewegungsbahn 170 bzw. im Bereich der Führungsbahnen 27 und 33 besorgen.
Im Bereich der Führungsbahnen 30 und 32 ist je ein schwenkbarer Anschlag 230 (F i g. 3) vorgesehen, der durch Einschwenken in die betreffende Bahn den Aufwärtshub der Hubplatte 40 bzw. 42 beschränkt, nach dem Ausschwenken die Bewegung der Hubplatte aber nicht behindert.
Die Erläuterung der Funktion der gesamten zur inneren Bewegungsbahn 171 gehörenden Fördereinrichtung geschieht nun an Hand der F i g. 5 bis 9.
In der Ausgangsstellung (F i g. 5) befinden sich die zur Seiltrommel 35 gehörenden Hubplatten 40, 41, 45 und 46 in der untersten Stellung. An der Laufkatze 53 der Hubplatte 40 in der Führungsbahn 30 hängt ein leeres Gestell (Position A) und an der Hubplatte 46 in der Führungsbahn 26 hängt ein volles Gestell (Position F). In der Speicherzelle 106 befindet sich ein Behälter, der schon zum zweiten Mal die Strahlenquelle 2 umfahren hat, und in der Speicherzelle 107 ruht ein Behälter, der die Strahlenquelle erst einmal umfahren hat. Im Zugang 18 befindet sich eine Reihe zu bestrahlender Behälter. Aus diesem Zustand hebt die Seiltrommel 35 idie Hubplatten mit den Gestellen um eine Etage des Gestells, nämlich bis an den eingeschwenkten Anschlag 230 (F i g. 6, Position B). In dieser Stellung tritt die Stoßvorrichtung M in Aktion, wobei die oberste Etage des Gestells mit einem unbestrahlten Behälter, die mittlere Etage mit einem einmal bestrahlten Behälter und die unterste Etage mit einem zweimal bestrahlten Behälter beladen werden.
Daraufhin fährt das Hubwerk Z die Hubplatten in oberste Stellung (Fig. 7). Hier nun (Position C) stößt die Stoßvorrichtung N das Gestell von der Katze 53 auf die Hängeschiene 61 und weiter auf das Hängeschienenstück 49 an der Hubplatte 45 in der Führungsbahn 25. Während sich das Gestell im Be-
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reich der Hängeschiene 61 befindet, stößt die Stoßvorrichtung O die Katze 53 über die Transferschienen 63 in die Querschienen 50 an der Hubplatte 41 in der Führungsbahn 31 (F i g. 8). Aus der in F i g. 8 dargestellten Position!) wird sodann durch Absenken des Hubwerkes Z das Gestell in die Position E gebracht (F i g. 9).
Während der geschilderten Aufbewegung des Hubwerkes Z wurde gleichzeitig ein Gestell aus der Position F (Fig. 5) über eine Zwischenposition F' (F i g. 6) in die Position G (Fig. 7) gebracht.
Nachdem die Katze 53 in die Führungsbahn 31 verschoben worden ist, stößt die Stoßvorrichtung S das Gestell aus der Position G in die Position H (F i g. 7 und 8). Durch Absenken der Hubplatte 41 in die unterste Stellung erreicht hierauf das Gestell in der Führungsbahn 31 die Position/ (Fig. 9), aus der es, wie oben schon beschrieben, mittels der Stoßvorrichtung T unter Ausstoßung der Behälter in die Position .4(Fi g. 5) verschoben wird.
Gleichzeitig mit dem Erreichen der Position / hatte, wie oben erwähnt, das Gestell in der Führungsbahn 25 die Position E (F i g. 9) erreicht, aus der mit Hilfe der Stoßvorrichtung P das Gestell in die Bestrahlungskammer 1 auf die Bewegungsbahn 171 geschoben wird. Dies wird möglich, da schon zum Zeitpunkt der in F i g. 7 dargestellten Positionen die parallel zur Rückwand 6 befindliche Gestellreihe auf der Bewegungsbahn 170 mit HiMe der Stoßvorrichtung Q um eine Gestellbreite weitergeschoben war. Durch das Betätigen der Stoßvorrichtung Q in dieser Phase sind die beiden Eckplätze der U-förmigen Bewegungsbahn 170 etwa während gleich langer Zeiten besetzt. Gleichzeitig mit dem Stoßen der Stoßvorrichtung P stößt auch die Stoßvorrichtung R die vor ihr befindliche Gestellreihe um eine Gestellbreite weiter (F i g. 9), so daß ein GesteE in die Hubplatte 46 der Führungsbahn 26 gelangt (F i g. 5, Position F).
Zur besseren Ausnützung des Strahlungsraumes können die Bewegungen der Stoßvorrichtungen R und P zeitlich getrennt werden, indem in der untersten Stellung der Hubplatten zuerst die Stoßvorrichtung R, dann die Stoßvorrichtung Q und erst dann die Stoßvorrichtung P betätigt werden. Auf diese Weise gelingt es, beide Eckplätze praktisch dauernd besestzt zu halten. Allerdings wird dabei je Fördereinrichtung ein Gestell mehr benötigt.
In gleicher, jedoch von der beschriebenen Funktion der zur inneren Bewegungsbahn 171 gehörenden Fördereinrichtung unabhängiger Weise, wird die zur äußeren Bewegungsbahn 170 gehörende Fördereinrichtung betrieben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Bestrahlungsanlage mit einer Bestrahlungskammer, innerhalb der das zu bestrahlende Gut um eine Gammastrahlenquelle herumgeführt wird, wobei in der Bestrahlungskammer mindestens zwei Bewegungsbahnen für das Gut vorgesehen sind, von denen die erste — von der Strahlenquelle aus gesehen — innerhalb der zweiten Bewegungsbahn angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bewegungsbahn (171,170) eine eigene, unabhängig von den anderen betreibbare Fördereinrichtung (P, Q, R bzw. P', Q', R') vorgesehen ist.
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fördervorrichtung (P, Q, R; P', Q', R1) eine eigene Vorrichtung (35, M, N, S, T; 35', M', N', S', T) zum Ein- und Ausschleusen des Gutes zugeordnet ist.
    3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, mit an der Ein- und Ausschleusseite angeordnetem Labyrinthgang mit vertikalen Abschnitten beiderseits einer vertikalen Abschirmwand, dadurch gekennzeichnet, daß jede Vorrichtung zum Ein- und Ausschleusen ein im Bereich des Labyrinthganges angebrachtes Hubwerk (35, 35') aufweist.
    4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hubwerk aus einer Seiltrommel (35, 35') und vier über je ein Seil mit ihr verbundenen Hubplatten (40, 41, 45, 46; 42, 43, 44, 47) besteht, die in den vertikalen Abschnitten (10, 11, 12, 8, 9) des Labyrinthganges auf und ab bewegbar sind.
    5. Anlage nach Anspruch 1 oder einer der ihm folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in quaderartigen Behältern (120) verstaut ist.
    6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (120) in variierbarer Anordnung in Gestellen untergebracht sind.
    7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gestell mehrere Etagen für mindestens je einen Behälter (120) aufweist.
    8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gestell Tragrollen aufweist, mittels deren es an an der Decke (51) des Labyrinthganges angebrachten Hängeschienen (61,61') aufgehängt und verschoben wenden kann.
    9. Anlage nach Anspruch 1, 4 und 8, mit innerhalb der Bestrahlungskammer angebrachten Hängeschienen, an denen die Gestelle mindestens großenteils geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubplatten (45, 46; 44, 47) Stücke (49; 47), die sich auf der der Bestrahlungskammer (1) zugewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindet, aus dieser Hubplatte (46; 47) in eine Hubplatte (41; 43), die sich auf der Bestrahlungskammer (1) abgewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindet, und schließlich wieder in die erstgenannte Hubplatte (40; 42) geschoben wird.
    11. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hubwerk (35, 35') eine obere und eine untere Endstellung sowie eine Zwischenstellung für seine Hubplatten (40, 41, 45, 46; 42, 43, 44, 47) aufweist.
    12. Anlage nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils bei den beiden auf der der Bestrahlungskammer (1) abgewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindlichen Hubplatten (40, 41; 42, 43) zwischen diesen eine ein Hängeschienenstück (55; 55') aufweisende Laufkatze (53; 53') angeordnet ist, die über eine der oberen Endstellung der Hubplatten entsprechend angeordnete Transferschiene (63; 63') aus der Hubplatte (40; 42) in die andere Hubplatte (41; 43) und über eine der unteren Endstellung der Hubplatten entsprechend angeordnete Transferschiene (65; 65') aus der letztgenannten Hubplatte (41; 43) zurück zur erstgenannten Hubplatte (40; 42) bewegbar ist.
    13. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der der Bestrahlungskammer (1) abgewendeten Seite der Abschirmwand (7) befindlichen Hubplatten (40, 41; 42, 43) mit Querschienen (50; 50') versehen sind, auf denen die Rollen der Laufkatze (53; 53') laufen.
    14. Anlage nach Anspruch 1 oder einem der ihm folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Hubwerk (35, 35') außerhalb der Abschirmwand (7) eine Vorrichtung (M, M', T, I") vorgesehen ist, durch die jeweils ein Behälter (120) mit unbestrahltem Gut zugeführt und ein Behälter (222) mit fertigbestrahltem Gut entnommen wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2501381A1 (de) * 1975-01-15 1976-07-22 Tetzlaff Karl Heinz Ing Grad Rationelle gamma-bestrahlungsanlage
WO1988006340A1 (fr) * 1987-02-11 1988-08-25 Gebrüder Sulzer Aktiengesellschaft Installation d'irradiation

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