DE2118911A1 - Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine - Google Patents

Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine

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DE2118911A1 DE19712118911 DE2118911A DE2118911A1 DE 2118911 A1 DE2118911 A1 DE 2118911A1 DE 19712118911 DE19712118911 DE 19712118911 DE 2118911 A DE2118911 A DE 2118911A DE 2118911 A1 DE2118911 A1 DE 2118911A1
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grinding
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Hiroyasu Kariya Aichi Takegawa (Japan). P
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Toyoda Koki KK
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
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    • G05B19/416Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by control of velocity, acceleration or deceleration
    • G05B19/4163Adaptive control of feed or cutting velocity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description

  • Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine Die Erfindung betrifft eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine zur Bearbeitung eines Werkstücks durch wiederholte Bea.rbeitungszyklen gemäß einem eine Vielzahl von Bearbeitungszyklen vorsehenden Programm.
  • Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen sind bekannt. Sie lassen Jedoch hinsichtlich Arbeitsgenauigkeit und hinsichtlich J\rbeitseffektivitat zu wünschen übrig. Zum Beispiel wird bei herkömmlichen Schleifmaschinen das Längs schleifen in einander folgenden Arbeitszyklen durchgeführt, wobei abwe chselüd ein Längsvorschub$Querzustellung des chleifmaschinentisches und ein Quervorschub oder eine Längsschleif- des Schleifspinlelstöcks am Ende eines jeden Längshubes des Schleifmaschinentisches vorgenommen werden. Diese Informationsträger, bearbeitung von Werkstücken wird mittels eines numerischen Steuersy-stems gemäß numerischer Information durchgeführt, welche in einem geeigneten z. wie Lochstreifen B, in einem Lochstreifen enthalten ist Diese numerische Information ist in dem in der Reihenfolge enthalten, in welcher sich die Arbeitszyklen der Längsschleifbearbeitung wiederholen. ie ist zwar möglich, ein Werkstück mit einem derartiger, numerischen Steuersystem allein zu schleifen, jedoch lassen die Schleifgenauigkeit und die Schleifleistung zu wünschen übrig.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine zu schaffen, welche durch eine große Arbeitsgena.uiskeit und Arbeitseffektivität a.usgezeichnet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Werkzeugmaschine ein Meßgerät zum direkten Messen mindestens eines Parameters des Werkstücks umfasst, sowie eine Steuereinrichtung, welche mit dem Meßgerät derart zusammenwirkt, daß weitere einprogrammierte Bearbeitungszyklen übersprungen werden und gegebenenfalls die Endbearbeitung vorgenommen wird, sobald das Meßgerät einen Parameterwert mißt, welcher mit einem vorbestimmten Sollwert übereinstimmt.
  • Es ist ein wesentliches Merkmal der.sorliegenden Erfindung, daß neben der Einrichtung zum numerischen Steuern der Werkzeugmaschine noch ein Meßgerät zum direkten Messen mind.estens eines Parameters des Werkstücks vorgesehen ist. Das Meßgerät dient zum direkten Messen z. Be des Werkstückdurchmessers und es erzeugt ein Meßsignal, durch welches die Längsvorschubhewegung gesteuert oder gestoppt wird.
  • Andererseits dient die numerische Steuereinrichtung dazu, die abwechselnden Vorschubbewegungen und verschiedene andere Operationen entsprechend eingelochter numerischer Information zu steuern0 Die 3efehlsdaten für die abwechselnden Vorschubbewegungen sind einzeln in Datenblocks im Lochstreifen enthalten5, und zwar in der Reihenfolge, in wenn cher die Werkstückbearbeitung, wie z. B. die Längsschleifbearbeitung ausgeführt werden soll. Die Befehlsdaten, welche nach Erzeugung des Meßsignals noch auf dem Lochstreifen verbleiben, müssen ausgelassen werden, selbst wenn die Bearbeitungszyklen entsprechend der eingelochten Information noch nicht beendet sind, Vorzugsweise wird der Werkstückparameter nach Beendigung eines jeden Bearbeitung.szyklus direkt gemessen. Nach dem Erzeugen eines Meßsignals werden alle diejenigen Datenblocks ausgelassen, welche ein Auslass-Symbol oder Sprungsymbol zu Anfang des Blocks aufweisen. Auf diese Weise wird lediglich die gerade -notwendige Anzahl von Bearbeitungszyklen durchgeführt, obwohl mehr Befehlsdatenblocks vorgesehen sind als notwendig.
  • Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine umfasst eine Werkstückhalterung, eine Werkzeu ghal terung und. Vors chube inrichtungen zur Bewegung der Werkstückhalterung und der Werkzeughalterung, sowie einen numerische Steuereinrichtung zur Steuerung der Vorschubeinricitngen in Übereinstimmung mit Befehlsdaten, so daß wiederholte Bearbeitungszyklen in einer Längsbearbeitung durchgeführt werden. Ein Informationsträger mit einer Vielzahl von Datenblocks ist vorgesehen, welcher mehr Daten enthalten kann als die Werkstückbearbeitung tatsächlich erfordert. Jeder der Datenblocks umfasst ein Blockendsymbol zur Unterscheidung der Blocks voneinander, sowie ein Auslass-Symbol oder Sprungsymbol in der ersten Spalte eines jeden Blocks. Ein liochatreifenleser liest die Befehladaten und gibt sie an die numerische Steuereinrichtung weiter.
  • Eine Meßeinrichtung mißt den Durchmesser des Werkstücks nach Jedem Bearbeitungszyklus. Eine Steuereinrichtung bewirkt, daß der Lochstreifenleser Datenblocks mit,einem Auslass-Symbol auslässt oder überspringt, wenn das Meßgerät ein geeignetes Ileßsignal abgibt, bis der Lochatreifenlesei an einem Datenblock anlangt, welcher kein Auslaß-Symbol entliält.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen: lpig. 1 eine erfindungsgemäße numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine in raufsicht; Fig. 2 ein Arbe itszyklendiagramm für eine Längaschleifbearbeitung; Fig. 3 einen Ausschnitt eines Lochstreifens für die Längaschleifbearbeitung; Fig. 4 eine Blockdiagremm zur veranschaulichung der Steuerung der Schleifmeschine gemäß den Programmdaten; Fig. 5 ein Blockdiagramm einer Logikechaltung zur Steuerung eines Lochstreifenlessers; Fig.6A die Beziehungen zwischen verschiedenen Spannungen an strategischen Punkten gemäß Fig. 5 in Bezug auf den Start des Lochstreifenlesers; Fig. 63 die Beziehungen zwischen verschiedenen Spannungen an strategischen Punkten gemäß Fig. 5 in Bezug auf das Stoppen des Lochstreifenlesers; Fig.6,C die Beziehungen zwischen verschiedenen Spannungen an strategischen Punkten gemäß Fig. 5 in einem weiteren Steuerstadium; Fig.6D die Beziehungen zwischen verschiedenen Spannungen anstrategischen Punkten gemäß Fig. 5 für die Blockauslflssung und Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Relaiskreises zur Steuerung der Blockauslassung.
  • Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Längsschleifmaschine mit einem Maschinenbett 11 und einem auf dem Ma.-schinenbett 11 verschiebbar gelagerten Schleifspindelstock 13. Dieser trRt eine drehbare Schleifscheibe 12.
  • Ferner ist ein Schleifmaschinentisch 16 vorgesehen, auf welchem ein Spindelstock 14 und ein Reitstock 15 befestigt sind. Diese dienen der drehbaren Lagerung eines Werkstücks 27. Der Schleifspindelstock 13 ksnn mittels eines Schrittmotors oder impulsgesteuerten Motors 17 in Querrichtung bewegt werden, und zwar entweder in der +Y- oder -Y-Richtung (Fig. 1). Andererseits kann der Schleifmaschinentisch 16 mittels eines Schrittmotors 18 in Längsrichtung bewegt werden, und zwar entweder in +X-Richtung oder in --Richtung.
  • Die Schrittmotoren oder impulsgesteuerten Motoren 17 und 18 werden durch Befehlsimpulse gesteuert, welche von einer numerischen Steuereinrichtung 24 entsprechend numerisoher Information auf Informatjonsträgen, wie z. 3. Lochstreifen 21 oder dergleichen abgegeben werden. Die numerische Steuereinrichtung 24 kann ebenso über eine Steuertafel 19 manuell gesteuert werden, Ferner ist auf dem S2schinenbett 11 eine Meßeinrichtung 23 verschiebbar befestigt. Diese kann entweder in +t-Rlchtung oder in Y-Richtung bewegt werden.
  • Sie umfasst ein Paar SIeßfUhler 22 und einen Meßkopf 28, an welchem die Meßfühler 22 bewegbar befestigt sind. Die Fühler 22 können in eine Meßpositic>n bewegt werden, wo sie sich aufeinander zu bewegen können und das Werkstück 27 von entgegengesetzten Seiten umfassen können. Hierdurch kann der Durchmesser des Werkstücks 27 oder ein anderer äquivalenter Parameter des Werkstücks gemessen werden.
  • Die Meßeinrichtung 23 soll im folgenden nicht näher beschriebenwerden, da derartige Meßeinrichtungen der Pachwelt bekannt sind. Eine solche Meßeinrichtung ist z. B. in der US-Patentanmeldung 781.105 der Anmelderin vom 4. Dezember 1968 beschrieben.
  • Mit der beschriebenen Längsschleifmaschine erfolgt das Längsschleifen in bekannter Weise derart, daß der Schleifspindelstock 13 intermittierend in Richtung auf das Werkstück zugestellt wird, und zwar jedes Mal nachdem der Schleifmaschinentisch 16 das Ende seiner Längsbewegung oder seines Hubes erreicht hat. Dies ist schematisch im Arbeitszyklendiagramm der Fig. 2 dargestellt.
  • Nachdem der Sehleifspindelstock 13 in einer ersten Stufe im Eilgang bis nahe an das Werkstück heranbewegt wurde, wird er mit relativ großen Spantiefen in den Stufen 2, 4, 8 und 10 zugestellt, so daß das Werkstück Jedes Mal wenn der Schleifmaschinentisch 16 eine Längsbewegung in +X-Richtun oder -X-Richtung ausführt, einer Schrupp-Schleif-Operation unterzogen wird. Bei den Arbeitsstufen 39 und 41 tritt anstelle der relativ großen Spantiefe eine relativ kleine Spantiefe, wobei das Werkstück fertig geschliffen wird oder einer Feinbearbeitung oder Schlichtbearbeitung unterzogen wird. Der Wechsel vom Schrupp-Schleifen zum Schlicht-Schleifen geschieht auf Grund eines Meßsignals, welches von der Meßeinrichtung 23 erzeugt wird, sobald das Werkstück durch die Schleifbearbeitung eine Abmessung erhält, welche zu der gewünschten Endabmessung in einem vorbestimmten Verhältnis steht. Die durch den Impulsmotor 17 bereitgestellte geringe Zustellung wird durch ein zweig tes Meßsignal gestoppt, welches von der Meßeinrichtung 23 abgegeben wird, sobald das Werkstück die gewünschte Endabmessung oder den gewünschten Enddurchmesser erreicht hat. Danach wird das Werkstück lediglich durch einen Längsvorschub des Schleifmaschinentisches 16 geschliffen, wobei der Schleifspindelstock 13 gestoppt ist (Ausfeuerung).
  • Danach wird der Schleifspindelstock 13 im Eilgang in der Stufe Nr. 78 in seine rückwärtige oder normale Position zurückgefahren.
  • Nachstehend folg ein-Programm für den beschriebenen Längsschleifablauf. F.R. steht für Vorschubgeschwindigkeit; D. steht-für Richtung; F.A. steht für Vorschubstrecke; M.F. steht für verschiedene Anweisungen; P.C. steht für Bearbeitungszyklus und C.R. steht für Blockendsignal.
  • Die Angaben zur Vorschubstrecke sind in Millimetern gemacht und die Schrägstriche (/) bedeuten Sprungsignale, Auslses-Signale oder "Skip"-Signale.
  • Programmablauf P.C. Daten- F.R. D F.A. M.F. CR Bemerkungen block Nr.
  • 1 F99 -Y 5.000 CR Eilgang des Spindelstocks 2 210 -Y 0.050 CR Zustellung 3 F20 X 500.000 M50 Cr Rast bei Längsendl ausschlag (M50) 4 F10 -Y 0.050 CR 5 F20 -X 500.000 M50 CR 6 IA60 CR Vorfahren des Meßgeräts 7 M61 CR Rückfahren des Meßgeräts 8 / F10 -Y 0.050 CR 9 / F20 A' 5,00.000 M50 CR 2 10 / F10 -Y 0.050 CR 11 / F20 - X 500.000 M50 CR 12 / 1160 CR Vorfahren des IvIeßgeräts 13 / M61 CR Rückfahren des Meßgeräts Fortestzung Tabelle von Seite 7 P.C. Daten- F.R. D F.A. M.F. CR Bemerkungen block Nr.
  • 3 14 / jeweilige Wiederholung der Blocks Nr. 8 bis ' ' ' Nr. 13; jeweils mit einem Schrägstrich "/" ' ' ' ' ' ' 6 37 M61 CR Rückfahren des Geräte 38 M25 CR Ausschalten der Blockaualssung 39 F10 -Y 0.001 CR Zustellung 40 F15 X 500.000 M50 CR Rast bei Längsendausschlag (M50) 41 F10 -Y 0.001 CR 7 42 F15 X 500.000 M50 CR 43 M60 CR Vorfahren des Maßgerätes 44 M61 CR Rückfahren des Meßgeräts 45 / F10 -Y 0.001 CR 46 / F15 X 500.000 M50 CR 8 47 / F10 -Y 0.001 CR 48 / F15 -X 500.000 M50 CR 49 / M60 CR 50 / M61 CR . . .
  • . . . Jeweilige Wiederholung der Blocks Nr. 45 bis . . . 50; jeweils mit einem Schrägstrich "/" . . . M61 CR Rückfahren des 12 74 Meßgeräts 75 M25 CR Ausschalten der Rlockaus-lassung 76 F 15 X 500.000 M50 CR Ausfeuern 77 F15 -X 500.000 M50 CR Ausfeuern 78 F99 Y 5.000 CR Zurückfshren des Schleifspindelstocks Die' Längaschleifbearbeitung schreitet in der Reihenfolge der Nummern der Blocks oder der Sätze Nr. 1 bis Nr. 78 inlçlusive fort. Jeder Block umfasst Befehlsdaten oder Anweisungen bezüglich einer eventuellen Auslassung (Sprung, SKIF), bezüglich der Vorschubgeschwindigkeit, der Vorschubrichtung, der Vorschubstrecke und bezüglich weiterer Maschinenfunktionen. Ferner sind Blockendanweisungen oder Begrenzer vorgesehen, welche die Jeweiligen Stufen der Schleifbearbeitung begrenzen. Die Befehlsdaten sind gemäß Fig. 3 entsprechend der Reihenfolge der Blocknummern auf einen Informationsträger aufgezeichnet oder in einen liochstreifen eingelocht. Hierzu kann ein nicht dargestellter Stanzer oder Tastenlocher oder eine äquivalente Einrichtung Verwendet werden, deren Anwendung dem Fachmann bekannt ist.
  • Der Einfachheit halber und der Übersichtlichkeit wegen, sind in Fig. 3 oberhalb des Lochstreifens 21 die zugehörigen Symbole und Blocknummern derart aufgeführt, daß jedes geschriebene Symbol einer Spalte zugeordnet ist, in welcher ein dem Symbol entsprechendes Loch oder mehrere dem Symbol entsprechende Löcher selektiv vorgesehen sind.
  • In Bezug auf die Figuren 1 und 2 und auf das oben wiedergegebene Programm soll im folgenden der Ablauf der sich wiederholenden Schleifbearbeitungen entsprechend der Befehlsdaten erläutert werden.
  • Entsprechend der Befehlsdaten des Blocks Nr. 1 wird der Schleifspindelstock 13 durch den Impulsmotor oder &chrittmotor 17 mit einer Vorschubgeschwind.igkeit entprechend F99 (siehe Programm) in der -Y-Richtung um eine Vorschubstrecke von 5.000 mm bewegt. Diese Bewegung ist in Fig. 2 mit Nr. 1 bezeichnet. Ferner wird der Schleifspindelstock 13 gemäß Block Nr. 2 mit einer Vorscliubgeschwindigkeit F10 in der -Y-Richtung um eine Vorschubstrecke von 0.050 mm bewegt. Diese Bewegung ist in Pig. 2 mit Nr. 2 bezeichnet.
  • Entsprechend der Befehlsdaten des Blocks Nr. 3 wird der Schleifmaschinentisch 16 oder das Werkstück 27 mittels des Impulsmotors 18. mit einer Vorschubgeschwindigkeit von F20 um eine Vorschubstrecke von 500.000 mm in der +X-Richtung bewegt. Diese Bewegung ist in Fig. 2 mit Er, 3 bezeichnet. Ferner wird der Maschinentisch durch die Anweisung M50 in bekannter Weise für eine gewisse Zeit in der rechten Endstellung der Längsbewegung gehalten. Gemäß der Stufe Nr. 4 in Fig. 2 wird sodann der Schleifspindelstock 13 oder die Schleifscheibe 12 mittels des Schrittmotors oder Impulsmotors 17 entsprechend den Befehladaten des Blocks Nr. 4 mit einer Vorsehungeschwindigkeit von F10 um eine Vorschubstrecke von 0.050 mm in -Y-Richtung zugestellt. Sodann wird der Schleifmschinentisch 16 gemäß Biock Nr. 5 durch den Schrittmotor 18 entsprechend der Stufe Nr. 5 in Fig. 2 mit einer Vorschubgeschwindigkeit F20 um eine Vorschubstrecke von 500.000 mm in -@-Richtung bewegt, worauf nach Erreichen des linken Huhendes gekäß dem Befehl M 50 eine Rast eingelegt wird. Während dieser Rast wird das Meßgerät 23 entsprechend dem Defehl M 60 im Block Nr. 6 in Meßposition bewegt und der Durchmesser des Werkstücks 27 wird direkt gemessen. Sodann wird das Meßgerät 23 entsprechend dem Befehl M61 im Block Nr. 7 wieder in seine zurückgezogene oder normale Position zurückgefahren. Es soll nun angenommen werden, daß au9 Grund. dieser Messung das oben beschriebene erste Meßsignal noch nicht von dem Meßgerät 23 erzeugt wird. Daher schl gießt sich entsprechend den Blocks Nr. 8 bis 13 ein zweiter Bearbeitungszyklus an, welcher mit dem beschriebenen ersten Bearbeitungszyklus entsprechend der Blocks Nr. 2 bis 7 bis auf die Gegenwart der Auslaß-Signale oder SKIP-Signale ("/") identisch ist. Die Gesamtzahl der einprogrammierten Bearbeitungszyklen wurde einer Schrupp-Schleif-Bearbeitung entsprechen, welche stärker ist als tatsächlich benötigt.
  • In vorstehendem Fall wind z. B. sechs Bearbeitungazyklen (1 bis 6 inklusive) für das Schrupp-Schleifen vorgesehen.
  • Diese sechs Bearbeitungazyklen bestehen aus den Datenblocks Nr. 2 bis Nr.37 inklusive. Mit Ausnahme der Blocks lTr. 2 bis 7 des ersten Bearbeitungszyklus sind in diesen Datenblocks Auslass-Symbole oder SKIP-Symbole "/" vorgesehen, Diese Auslass-Symbole sind in der ersten Spalte eines jeden Datenblocks vorgesehen. Durch diese Auslass-Symbole oder Sprung-Symbole oder SKIP-Symbole werden überflüssige Bearbeitungszyklen ausgelassen. Sobald nämlich das erste meßsignal erzeugt ist, verhindern die Auslass-Signale eine Durchführung der weiteren Bearbeitungazyklen auf Grund der Befehladaten in den verbleibenden Blocks.
  • Wenn z. B. das Meßgerät 23 nach den Meßoperationen entsprechend den Blocks Nr. 12 und 13 das erste Meßsignal erzeugt, so werden die Befehlsdaten der Blocks Nr. 14 bis 37 inklusive für die auf den zweiten Bearbeitungszyklus folgenden Bearbeitungszyklen ausgelassen. Hierzu ist gemäß Figuren 4 und 5 eine Steuerschaltung 25 vorgesehen, deren Arbeitsweise im folgenden näher erläutert werden soll. Die oben beschriebene Anlassung von Blocks wird wieder durch den Befehl 1425 des Blocks Nr. 38 gestoppt.
  • In -ähnlicher Weise dienen die Blocks Nr. 39 bis 74 inklusive dem Feinschleifen in sechs Bearbeitungszyklen ( Zyklus Nr. 7 bis Zyklus ein. 12 inklusive). Mit Ausnahme der Blocks des 7. Bearbeitungszyklus ist für jeden Block in der ersten Spalte ein Auslass-Signal oder Sprung-Signal oder SEIP-Signal vorgesehen. Beim Feinschleifen wird der Schleifmaschillentisch 16 durch den Schrittmotor 18 mit der Vorschubgeschwindigkeit P15 bewegt, nachdem der Schleifspindelstpck 13 um einen Betrag von 0.001 mm zugestellt wurde.
  • Nach einer Blockauslassung ähnlich derjenigen beim Schrupp-Schleifen schließt sich eine Ausfeuerung an, welche dem Fachmann bekannt ist. Diese Ausfeuerung wird entsprechend der Befehlsdaten der Blocks Nr. 76 und 77-ausgeführt.
  • Am Ende wird der Schleifspindelstock 13 wieder mit der Geschwindigkeit R99 in seine zurückgezogene oder normale Position zurückgefahren. Auf diese Weise wird die Längsschleifbearbeitung entsprechend der numerischen Information eines Programms durchgeführt.
  • Im folgenden soll eine Steuereinrichtung beschrieben werden, welche die beschriebene Längschleifbearbeitung entsprechend den Befehladaten oder der Information des Lochstreifens 21 und entsprechend den Meßsignalen des Meßger'ätes 23 steuert.
  • In Fig. 4 ist das gesamte Steuersystem in Form eines Blockd.ia-gramms dargestellt.Die in einem Streifen 21 enthaltene Information wird durch einen Lochatreifenleser oder einen äquivalenten Datenleser 20 gelesen. Eine Dekodiereinheit oder Entschlüsselungseinheit 30 unterscheidet zwischen numerischen Daten, alphabetischen Daten, Symbolen und.
  • dergleichen. Er liest die dekodierte oder entschlüsselte Informa-tion in einen Pufferspeicher oder in ein Speicherregister 31 ein. Die Steuerschaltung 25 steuert den Start, das Stoppen und die oben erwähnten Auslassoperationen oder Sprungoperationen des Lochstreifenlesers. Die Steuerschaltung 25 soll im folgenden näher erläutert werden. Die Steuereinheit 25 spricht auf die folgenden Signale a.n: Blockendsignal CR; alphabetisches Signal I#A; Schrägstrichsignal "/" oder SL. Alle diese Signale wurden von der Entschlüsselungseinheit oder. der Dekodiereinheit 30 verarbeitet. Die Steuereinheit 25 spricht ferner auf ein Blockauslass-Signal BLD an, sowie auf verschiedene weitere Sunlitionen F: und auf ein Signal CIO, welches die Vollständigkeit der Impulsverteilung a-nzeigt. Das Bezugszeichen 32 bezeichnet einen Impulaverteilungatromkreis, welcher entsprechend der vom Lochstreifen 21 befohlenen Vorschubgeschwindigkeit und Vorschubatrecke Impulse erzeugt. Ein Ausgangasteuerkreis 33 dient zur Wahl der Impulamotoren 17 und 18 und. wählt die +-Richtung oder --Richtung mittels eines nicht dargestellten Umschaltgatters. Das Bezugazeichen 34 bezeichnet einen Antriebsstromkreis, welcher für die Drehbewegung der Impulamotoren oder Schrittmotoren 17 und 18 vorgesehen ist, welche auf dessen Impulasignale ansprechen und den Schleifmaschinentisch 16 und den Schleifspindelstock 13 bewegen. Der Lochstreifenleser 20, der Dekodierer 30, das Register 31, der Verteilungsstromkreis 32, der Ausgangsstromkreis 33 und. der Antriebsstromkreis 34 wurden lediglich kurz beschrieben, da diese Komponenten dem Fachmann bekannt sind. Es soll jedoch erwähnt werden, daß derartige Komponenten in herkömmlichen numerischen Steuereinrichtungen der Firma Fujitsu Ltd., Kawasaki, japan enthalten sind, welche unter der Bezeichnung FANUC NODEI 260 im Handel sind.
  • Im folgenden soll die Steuereinrichtung 25 unter Bezugnahme auf Fig. 5 näher erläutert werden. Gemäß Fig. 5 sind Logikschaltungen vorgesehen, welche NA1-Gatter umfassen, die mit den Bezugszeichen 50 bis 61 inklusive bezeichnet sind und durch eine Funktion gekennzeichnet sind, deren Ausgangssignal nur dann niedrig (0) ist, wenn alle Eingangs signale hoch (1) sind. Ferner umfasst die Steuerschaltung 25 eine Umkehrstufe oder einen Inverter 49, welcher eine komplementäre Punktion erzeugt, sowie Flip-Flops FF1, FF2 und FF3.
  • Diese Flip-Flops werden durch die Verbindung zweier NAND-Schaltungen oder NAND-Gatter gebildet. Ferner sind Differentialstromkreise DIF1 und DIF2 vorgesehen. Sie werden durch die Verbindung von zwei'NAND-Gattern und einem Kondensator gebildet. Die Flip-Flops sollen nicht im einzelnen beschrieben werden, da derartige Schaltungen dem Fachmann bekannt sind. Es soll erwähnt werden, daß Flip-Flops im einzelnen in "Logic Design with Integrated Circuits" von William E. Wickes, John Wiley & Sons, Inc.
  • beschrieben sind.
  • Im folgenden sollen die einzelnen Detriebszustände der beschriebenen Schaltung erläutert werden.
  • Gemäß Fig. 5 muß für das Starten desv Lochstreifenlesers 20 an dem mit READ bezeichneten Anschluß zunächst ein a-Ausgangssignal erscheinen. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß am Ausgangsanschluß des NAND-Gattere 57 ein hohes Ausgangssignal oder ein 1-Ausgangssignal erscheinen muß, wenn an den Eingängen desselben ein niedriges Eingangsaignal oder O-Eingangssignal liegt. Damit am Eingang des NAND-Gatters 57 ein O-Eingangssigna-l anliegt, muß am mit CIO bezeichneten Anschluß ein 1-Signal anliegen. Dies ist nach beendeter Impulsverteilung der Fall. Ferner mu bei Durchführung einer der mit M.F. bezeichneten verschiedenen anderen Funktionen an dem mit MFO bezeichneten Anschluß ein 1-Signal anliegen. Hierdurch erscheint am Ausgang des NAND-Gatters 51 ein negativer Differentialimpule oder ein niedriger Eingangsimpuls. Hierdurch schaltet das Flip-Flop FF; in seiner 1-Zustand um.
  • Die Arbeitsweise der Differentialschaltung DIF 1 soll nicht im einzelnen erläutert werden, da derartige Schaltungen dem Fachmann bekannt sind. Im Rahmen vorliegender Beschreibung genügen die folgenden Bemerkungen. Da das 1-Ausgangssignal des NAND-Gattere 50 auf Grund der Verzögerungsfunktion des Kondensators Cl verzögst wird, erscheint am Ausgang des NAND-Gatters 51 ein O-Ausgangssignal. Somit erscheint dieses Ausgangssignal auch am Ausgang des Differentialschaltkreises DIF 1 während einer kurzen Zeitdauer, welche durch die Kapazität des Kondensators Ci bestimmt ist.
  • Sodann schaltet die' Differentialsehaltung DIF1 in ihren 1-Zustand um. Dies geschieht in dem Moment, in dem das NAND-Gatter 50 in seinen O-Zustand umschaltet, wie in Fig. 6A dargestellt. Somit wird vom Differentialsohaltkreis DIi'1 ein negativer Differentialimpuis abgegeben.
  • Der Leiser 20 für den Lochstreifen oder einen anderen Informationsträger ist abgeschaltet oder gestoppt, wenn eine an dem mit READ bezeichneten Anschluß ein O-Ausgangssignal erscheint. Das Flip-Flop PPI muß mit anderen Worten in seinen O-Zusta-nd zurückgeführt werden, so daß am Ausgang des NAND-Gatters 57 eine O-Ausga.ngssignal erscheint, wenn ein negativer Impuls oder ein O-Eingangssignal am Eingang des HAND-Gattes 58 anliegt. Zum Anlegen eines O-Eingangssignals an das NAND-Gatter 58 muß der Anschluß I#A in seinen O-Zusta-nd umschalten, wenn der Lochstreifenleser 20 die alphabetischen Symbole liest, welche gemäß Fig. 3 im Anfangsbereich eines jeden Blocks des Lochstreifens 21 enthalten sind. Hierdurch wird das die NAND-Gatter 54 und 55 umfassende Flip-Flop FF2 derart geschaltet, daß am Ausgang des NAND-Gatters 54 und somit auch am Ausgang des Flip-Flops FF2 ein 1-Ausgangseignal erscheint. Da der Anschluß Cr in seinen 1-Zustand. um-schaltet, wenn ein Block-endsymbol CR vom Lochatreifenleser 20 gelesen wird, EO erscheint am Ausgang des NAND-Gatters 56 ein O-Ausgangssignal. Hierdurch wird das Flip-Flop EF1 gemäß Fig. 6B umgeschaltet.
  • Hierdurch wird der Anschluß READ in den O-Zustand umgeschaltet und der Lochstreifenleser 20 stoppt die Besetätigkeit. Die normale Lesetätigkeit wird somit jedes Mal gestoppt, wenn die Befehlsdaten der einzelnen Datenblocks vom Lochstreifenleser 2Q gelesen worden sind.
  • Danach beginnt der lochatreifenleser wieder mit dem lesen der Befehle und des nächsten Datenblocks sobald die von den vorhergehenden Befehlsda-ten diktierten Arbeitsschritte ausgeführt sind. Somit werden die vorbestimmen Arbeitsschritte fortlaufend durch die abwechselnde. Wiederholung des Startens und Stoppens der lese tätigkeit in Übereinstimmung mit der einprogrammierten Bearbeitungsreihenfolge durchgeführt.
  • Der Lochstreifenleser 20 befindet sich in-einem Zustand für das Überspringen oder Auslassen bestimmter Blocks (SKIP condition), wenn am Eingang des NAND-Gatters 58 kein 0-Eingangssigna.l anliegt, obwohl der Anschluß CR in seinen 1-Zustand umschaltet, um die Lesetätigkeit des Lochstreifenlesers 20 zu stoppen. Da-s Flip-Flop FF2, welches sich in seinem 1-Zustand. befindet, da ein alphabetisches Symbol gelesen wurde, muß daher in seinen O-Zustand umgeschaltet werden, um zu verhindern, daß auf den Einga.ng des NAND-Gatters 56 ein Eingangasignal ausgeübt wird. Um das Flip-Flop FF2 in seinen O-Zustand. zu versetzen., wird ein negativer Impuls oder O-Eingangsimpuls an den Eingang des NAND-Gatters 55 angelegt, wenn ein 1-Eingangssignal an den Anschluß CR angelegt wird. Sobald der Ausgang des Inverters 49 in seinen 1-Zustand umschaltet, wird durch das Zusammenwirken des Inverters 49 und des Differentialstromkreises DIF2 ein negativer Differentialimpuls erzeugt? wodurch das Flip-Flop P122 gemaß Fic. 6C in seinen O-Zustand versetzt wird. Gleichzeitig wird der negative Differentialimpuls ferner auch an den Eingang des NANd-Gatters 59 des Blip-Plops 1n1n3 angelegt, so daß das Flip-Flop FF3 umgeschaltet wird, wobei am Anschluß NR ein 1-Eingangssignal erscheint. Das vom Anschluß NR kommende Signal wird. als ein ein Gatter betätogendes Signal der Dekodiereinrichtung 30 zugeführt. Wenn sich der Anschluß NR in seinem O-Zustand. befindet, so ist d.a.-s Gatter der Dekodiereinrichtung 30 geschlossen, so daß es nicht auf eingehende Information reagiert, obwohl die Eingangsinformation vom Lochstreifen 21 durch den Lochstreifenleser 20 gelesen wird. Demgemäß befindet sich in diesem Fall das Flip-Flop 1722 immer noch in seinem umgeschalteten Zustand, da der Wert am Anschluß I#A nicht in seinen O-Zusta.nd umschaltet, so daß der Lochstreifenleser 20 einige der Datenblocks auf dem lochstreifen 21 überspringen oder auslassen kann.
  • Die Bedingung für den Start der Auslassoperation (Schließen des Gatters oder Tores der Dekodiereinrichtung 30) besteht darin, daß sich der Wert des Anschlusses § im O-Zustand befindet, d. h. daß das Flip-Flip FF3 in seinen O-Zusta.nd.
  • zurückgeschaltet wird. Zum Zurückschalten des Flip-Flops FF3 werden 1-Eingangssignale an beide Anschlüsse BLD und SL angelegt, wodurch ein O-Ausgangssignal am Ausgang des NAND-Gatters 61 erscheint, wie in Fig. 6D dargestellt.
  • Wenn mit anderen Worten der Lochstreifenleser 20 ein Schräg-strichsymbol liest, während der Anschluß BLD sich im 1-Zustand. befindet, so wird ein O-Ausgangssignal an den Eingang des NAND-Ga.tters 60 angelegt, wodurch das Flip-Flop FF# gemäß Fig. 6D in seinen O-Zustand umgeschaltet wird.
  • Der Anschluß BlD befindet sich in seinem 1-Zustand. wenn die Blockauslassungsschaltung auf "EIN" steht. Dies wird durch ein Relais R100 (Fig. 7) befohlen, welches durch das vom Meßgerät 23 bereitgestellte Meßsignal betätigt wird. Dieses soll weiter unten näher erläutert werden.
  • Der zurückgeschaltete Zustand des Flip-Flops FF3 wird so lange beibehalten, bis der Lochstreifenleser 20 das Blockendsymbol CR auf dem Lochstreifen 21 liest.
  • Wenn der Anschluß OR in den 1-Zustand umgeschaltet wird, so wird dem Eingang des NAND-Gatters 59 ein negativer Differentialimpuls zugeführt, wodurch das Flip-Flop 2 in seinen 1-Zustand versetzt wird. Solange jedoch das Blockauslass-Signal in seinem 1-Zustand verbleibt, wird jedoch das Plip-Blop FF3 immer wieder in seinen O-Zustand zurückgeschaltet, wenn der lochstreifenleser 20 ein Schrägstrich-Symbol in der ersten Spalte eines Programmblocks auf dem Lochstreifen 21 liest. Hierdurch wird der jeweilige Programmblock mit dem Schrägstrichsymbol übersprungen.
  • Die Bedingung für das Stoppen des Blockauslassens oder des Überspringens von einzelnen Programmblocks (Öffnen des Gatters oder Tors der Dekodiereinrichtung 30) besteht in einem Umschalten des Wertes am Anschluß NR in seinen 1-Zustand. Es wird mit anderen Worten dem Plip-Plop FF3 nicht gestattet, zurückzuschalten, wenn sich das Blockauslass-Signal in seinem "AUS"-Zustand befindet und wenn der betreffende Programmblock, welcher durch den Lochatreifenleser 20 gelesen wird, kein Schrägstrichsymbol aufweist.
  • Da das Signal für das Öffnen des Gatters der Dekodiereinrichtung 30 (Anschluß NR im 1-Zustand) durch das Flip-Flop P25 erzeugt wird, welches in seinen 1-Zustand geschaltet wird, wenn ein 1-Ausgangssignal am CR-Anschluß escheint, so kann dabei das alphabetisches Symbol in dem Programmblock dekodiert werden um den Anschluß I#A in seinen O-Zustand umzuschalten, wodurch das Flip-Flop FF2 in seinen 1-Zustand umschaltet. Wenn soda: ein 1-Singa-ngssigna-l dem Anschluß OR zugeführt wird, Eo wird das Flip-Flop FF1 zurückgeschaltet, wodurch der READ-Anschluß in seinen O-Zustand versetzt wird, so daß die Lesetätigkeit des Lochstreifenlesers 20 gestoppt wird.
  • Im folgenden soll unter Bezugnahme auf Fig. 7 ein Block auslass-Stromkreis beschrieben werden. Dabei bedeutet das Bezugszeichen CR 100 ein Relais zum Befehlen einer Blockauslassoperation. Das Bezugszeichen CR 15 bedeutet ein Relais zum Speichern des ersten Meßsignals und das Bezugszeichen CR16 bedeutet ein Relais zum Speichern des zweiten Meßsignals. Das Bezugs zeichen CrSA1 bezeichnet einen Kontakt, welcher durch das erste Meßsignal geschlossen wird und das Bezugszeichen CrSA2 bezeichnet einen Kontakt, welcher durch das zweite Meßsignal geschlossen wird. Ein normalerweise offener Kontakt CCr15 des Relais C11'5 wird bei Betätigung desselben geschlossen, wonach ein normalerweise geschlossener Kontakt Cr15 geschlossen wird. Wenn der Kontakt GrSA1 geschlossen wird, so wird das Relais CR100 betätigt und dieses wird durch die Haltekontakte Cr100 in Betätigung gehalten und erzeugt ein Blockauslass-Signal im "EIN"-Zustand. Hierdurch wird der An:chluf BLD in den 1-Zustand versetzt. Dabei wird der Programmblock, welcher ein Schrägstrich-Symbol aufweist, ausgelassen oder übersprungen, da nämlich während der Lesetätigkeit des Lochstreifenlessers 20 am Anschluß SL ein 1-Ausgangssignal erscheint. Die Abschaltung des Relais Cr 100 wird. entsprechend dem Lochstreifen durch ein-Signal M25 befohlen. Die Abschaltung des Relais CR100 geschieht durch öffnen der normalerweise geschlossenen Kontakte CrM25. Wenn das Relais CR15 durch das erste Meßsignal betätigt wird, so werden die normalerweise geschlossenen Kontakte Cr15 geöffnet, so daß das Relais CR100 nicht betätigt werden kann, selbst wenn der normalerweise offene Kontakt CrSA1 geschlossen wird. Wenn der Kontakt CrSA2 durch das zweite Meßsignal, welches vom Meßgerät 23 kommt, geschlossen wird, so wird das Relais CR100 wiederum betätigt, wodurch ein Blockauslass-Signal im "EIN"-Zustand engeugt ½t wird. Hierdurch werden die entsprechenden Programmbefekle für das Feinschleifen übersprungen. Die Abschaltun des Relais CR100 wird durch das Signal M25 befohlen.
  • Sie erfolgt über die Öffnung des normalerweise geschlosse er Kontakts CrI2t. Wenn das zweite Meßsignal von dem Meßgerät 23 erzeugt wird, so wird. das Relais CR16'betätigt und das sich im Haltezustand befindende Relais CR15 wird abgeschaltet. Das Relais CR16 wird abgeschaltet, wenn der Kontakt Cr100 durch das Blockauslaß-Signal im "AUS"-Zustand geöffnet wird.

Claims (5)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine zur Bearbeitung eines Werkstückes durch wiederholte Bearbeitungszyklen gemäß einem. eine Vielzahl von Bearbeitungazyklen vorsehenden Programm, gekennzeichnet durch ein Meßgerät (25) zum direkten Messen mindestens eines Parameters des Werkstücks (27) und durch eine Steuereinrichtung (25), welche mit dem Meßgerät (23) derart zusammenwirkt, daß weitere einprogrammierte Bearbeitungszyklen übersprungen werden und gegebenenfalls die Endbearbeitung vorgenommen wird, sobald das Meßgerät (23) einen Parameterwert umfaßt, welcher mit einem vorbestimmten Soll-Wert übereinstimmt.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (25) einen ersten Schaltkreis (DIF1, FF1) zum Starten eines Programmlesers (20) umfasst, sowie einen zweiten mit dem ersten Scha.ltkre is (DIF1, FF1) gekoppelten und auf die Programmbefehle ansprechenden Schaltkreis (49,56,DIF2,FF2) zum Stoppen des Programmlesers (20) und einen dritten auf das Meßgerät (23) und auf Auslaß-Signale (SI,) im Programm ansprechenden Schaltkreis (61,FF3) zum Überspringen der weiteren einprogrammierten Bearbeitungazyklen.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltkreis (DIF1, FF1) einen ersten Differentialschaltkreis (DIF1) umfasst, sowie ein erstes mit diesem gekoppeltes Flip-Flop (FF1).
4. Werkzougmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schaltkreis (19,56, DIF2, FF2) ein zweites Flip-Flop (FF2) umfaßt, sowie ein mit dem ersten (FF1) und zweiten Flip-Flop (FF2) verbundenes Gatter (56) und. einen mit dem zweiten Flip-Flop (FF2) verbundenen zweiten Difforentialschaltkreis (DIF2).
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Schaltkreis (61,FF5) ein mit cm zwe@@en Flip-Flop (FF2) verbundes drittes Flip-Flop (FF3) ufasst, sowie ein mit dem dritten Flip-Flop (FF3) verbundenes Gatter (61).
Leerseite
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