DE2118988A1 - Verfahren zur Herstellung aromatischer alpha-Aminosäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aromatischer alpha-Aminosäuren

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DE2118988A1
DE2118988A1 DE19712118988 DE2118988A DE2118988A1 DE 2118988 A1 DE2118988 A1 DE 2118988A1 DE 19712118988 DE19712118988 DE 19712118988 DE 2118988 A DE2118988 A DE 2118988A DE 2118988 A1 DE2118988 A1 DE 2118988A1
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compound
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carbon atoms
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ppm
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Application number
DE19712118988
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English (en)
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SaIo Schmul Dr. Lund; Sjöberg Berndt Olof Dr. Södertälje; Michael Uri Dr. Lund; Gronowitz (Schweden)
Original Assignee
Astra Läkemedel AB, Södertälje (Schweden)
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Hv. -120/70 vom H. ;rai
:'.-ie '"rfindunf; betrifft substituierte aromatische (XrAminosäuren urH ein Verfahren zu deren Herstellung.
Aroruatische <^rAminosäuren bereitet nan p;eT.',Töhrilich beispielsweise nach der Strecker--ethode, bei der ein bestimmter Aldehyd in eine ^-Aminosi-ure uirsewandelt werden kann, die ein KoIilonntoffator1 Mehr als die Ausgan^sverbindung enthalt. Viele ■'O'-irii'-'itioren des rtrecker-Verfahrens wurden zum Zwecke einer /1Ur; .ut'iver'hoiJTerutv; und mit Ticksicht auf die praktischen "^hvverl^^eiter: hei der Handhabunn; des stark giftigen Dl?!usäu~
109848/1959
Postsdiedt: Frankfurt/Main 6765 Bank: Dresdner Bank AG, Wiesbaden. Konto-Nr. 27« 807
BADORIGINAt
regases eingeführt (siehe .7.P. "reenstein und ". '.-.'inits, Chemistry of amino ßcids, "and 1, Seite '97 3 John '-'ilcy >'■ Sons, Inc., 'lew York 1-''I). 'Jessen unbeachtet ist das Verfahren oftmals nachteilig, da die Aus^an^saldehyde schwer zmy'r.1"-Iich sind.
Ein bequemer V.ez ^u iX-Amir.oss.uren ist der <".ustausch des (X-Tialop;ensubstituenten einer entsprechenden JC-E-?.lo^cns:".ure rer.en einen Aninorest, wie beispielsweise direkte Armonolyse odor Kondensation mit Phthalimid oder Hexamethylentetramin und crischließende Hydrolyse. Diese ?"ethode ist jedcc;) nicht ^ec-i"-net, wenn die oC-Kalogenverbindun^* schwierir herzustellen ir;t.
Genäß der vorliegenden Erfindung wurde eine bequer.e ""ethode für die Synthese substituierter oC-Aryl-^-aminosi'iirsn gefundens bei der leicht erhältliche Phenole, Phenolät<"er und andere substituierte Benso!verbindungen als Aus;;anr;3r:aterial verwendet werden.
Es ist bereits bekannt, da? Polyphenole rnit Alkylnitrilen reagieren können und Ketimine ergeben, die direkt zu Ketonen hydrolysiert werden können. Diese Reaktion, die Hoesch-i'.etonsynthese, verläuft gut nit vielen Polyphenolen, ist aber nicht anwendbar auf Phenol selbst (Organic Reactions, ^and V, I'apitel 9 und L.F. Fieser & . Fieser, Mvanced '"!rganic Oheristry, 2. Auflace, Seite 330 bis "31). Verschiedene 'y^en von 'fitrilen wurden in dieser Tetors^/ntheoe verwendet, und bei einer I.'ntersuchunp; wurde ^esorcin pit '"-thylcyanoforT-iat unter rildun^ \όπ 2 ,4-Dihydroxynh3nyl°:lyoxyls"ure kondenc..' ert (T .". '.ursN^r-^r und η . D. '-.instutr:, J. Λ.: . Ohürr.. 'vc., 7 ^, reiz" ^7I3 1r'ir"i.
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BAD ORIGINAL
■ ;-. ...,,·» ·ίντ>ι^ρ ς chend, da" rerila. der vorliegenden Erfindung v/enirier r^a-'tiv^ aromatische Kohlenwasserstoffe, vrie beispiels-"-'°:'_r·,'--'.ni^ol vnO "esitylen, iv±t Cy:voforriaten kondensiert Serien ''"'!inen und -ta0- auWorden die instabilen, als ^wischsnstufen •viftraf-eriden :"et imine direkt zu 0C-."rar.OF,"urepstern in rauten .'.unbouten hydriert :.reruen können, ohne daß oich die ents^reo'sf-i-^en Pheryl~lr/ox;Tl3"uredorivate bilden.
': ■ :~."rv: der νο"11^·~Όη^οη ~rfindur.r hor^estellten 'X-f-ninos"'!-- r··;:: "-ir.'7 '."iclitr*. vo 7vri?i"/--.ent>rodiiV.te bsi der I'erstellun ' von ■ '·-·"· 'K'.eiiti.isch'Ti 1^r"Tv>f3.r"ton -, T'.*is boi??OislsT".T?i3e· von Pon5.cilli~
.-~ΐ 4^ -r>-J f* -f1-*- ,ι Α vn ΐ'ρΜί1η^-'ΐοΓ ium"* ^Λ'Ϊ^Γ.ρ] -
a 111^o ^ ton en "^or^sl
•■:^:-ir "^1, 7I""", 'V' und "7Z' in den Positionen 2, 3, J4, 5 oder (T ir Penzolrinr gleich oder verschieden sin:i und V.'asserstoffatoire, "ydroxylgruppen } AlkoXy^rupnen r"it 1 bis Jr "kohlenstoff-"to:r.en, ^l'cyl-'rurpen :.it 1 ;:i3 3 :'ohlonstoffctc^en oder "alov-onato:T:O bedeuten, "rorin ;?eni':Gteno eine der Gruppen "V, "c,
-7 U
"-' und ;y* ei:;e "yuroxylc:rupre Λ ." !"-yl^rvr;;" oder f>>lhc:cj-r.rye Ια4·:·, ur.v -liese0· 7erf ihrer, ist dadurc"" r;evennseichnet, Λε.° -ine "-■'erMniunrj '-"-^r allf'ereinen rorr.el
109848/1959 BAD
FT
/J
II
1 ρ τ u
worm R~, R , R ^ und R wie oben definiert sind, mit einer Verbindung der Formel
NC
III
PJ
worin P.J eine Alky !gruppe mit 1 bis *! Kohlenstoff at omen oder ein Arylrest ist,- umgesetzt vrird und die dabei gebildete Ver bindung - . ■ -.
iv
ι?"
oder ein Säure addit ions salz hiervon unter Bildung einer- Verbindung der-Formel
reduziert x^ird, wonach dieses Produkt unter Bildung einer Ver bindung der allgemeinen Formel I hydrolysiert wird. Pie Reaktionsfolge kann folgendermaßen formuliert werden: ■ ".
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-r"5
■ \ COOR ■·■' HC1%'
T ι CN
R1'
II in ■
R4- ; ■ ·
"Cl-
i-O
//-.CH - COOR"
~~" , HCl
Gewöhnlich werden etwa äquimolare Mengen der Reaktionspartner II und III in einem organischen Lösungsmittel aufgelöst, wie beispielsweise in trockenem Äther, vorzugsweise in Anwesenheit eines Katalysators, wie Zinkchlorid, Eisen-Ill-chlorid, Aluminiumchlorid oder Chlorwasserstoff.
Die Hydrierung der Verbindung IV zu der Verbindung V kann bei gewöhnlichem oder" erhöhten Druck unter Verwendung von Metallkatalysatoren, wie Palladium oder Raneynickel, erfolgen.
Durch, die folgenden Beispiele wird die. Erfindung weiter erläu-
Vl
tert. ■
Beispiel 1
Herstellung von Oxaroethan ('/v'tbyloxair>a.t)
COOEt NF, 00013t COOEt Benzol^ r.nuil?
200 g (1,37 WoI) handelsübliches Diäthyloxalat wurden mit 500 ml Benzol vermischt,und .unter Kühlen vmrde ein schneller Strom von
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' 6 ~ 2.118388
gasförmigem Ammoniak eingeperlt. tfach }\5 Minuten wurde das weiße Produkt abfiltriert, mehrmals mit Benzol gewaschen und getrocknet und ergab 13S g Oxamethan. Das Filtrat wurde danach weitere 90 "tinuten mit Amrioniak behandelt und ergab 12 ^ des Produktes (zusammen 143 g entsprechend 92,5 /') mit einem Schmelzpunkt von 110 bis 112° C. Das miR-SOektrum (in DHSO-d^) zeigte ein Triplett mit dem Zentrum bei O= 1325 ppn, ein Quartett mit Zentrum bei C= k,16 ppm und eine breite Spitze um S = 8 ppm mit FlächenverbJlltnissen von-3 : 2 : 1,5.
Beispiel- 2 -
Herstellung von Äthylcyanoformiat '
CO9Et P2°5 N CO9Et
CONH2 l il2j; . CH
73 £ (0,62 FToI) Oxamethan wurden innig mit 90 ζ Phosphorpentoxid in einem-11-Dreihalskolben vermischt. Durch den Haupthals wurde eine Röhre aus rostfreiem Stahl eingeführt und mit einem starken Motor verbunden. Ein anderer Hals wurde mit einem kurzen Destillationssystem verbunden. Unter konstanter wirksamem Rühren wurde.das Genisch auf 150 bis l30° C erhitzt 3 und nach etwa IQ Minuten begann das Rohprodukt überzudestillieren. Das Rahprodukt wurde über "TgEO^ getrocknet,- ab filtriert und durch eine 50 cm lange Kolonne mit "laspackung destilliert. Das Produkt (48 g entsprechend 7R ."') siedete bei 115 bis 119° ''-:. Has IR-Spektrum zeigte eine scharfe "fitrilabsorptionsbande-bei 2.2ilO cm"1. -■ ' "'
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BAD OBIÖINÄl
—. 7 —■
Beispiel- 3 ' - ~
Herstellung von Kthyl-CC-amino-(2i 14-dihydroxyphenyl)-acetat· hydrochloric!
ether
dry HCl
OOEt
CI
EtOH
Ho/Pd
HO
. OH
Das als Zwischenprodukt auftretende Immoniumsalz (A) wurde gem'iß Amstutz et al. J. Am. Chein. Soc, 70 (1948), Seite 671 ff. nit.der Ausnahme hergestellt, daß die Verbindung isoliert vmrde, worauf 5,5 g (50 mMol) trockenes Resorcin, gelöst in 70 ml mit natrium getrocknetem Xther, und 5*^ g (54 mMol) Äthylcyanoformiat zugesetzt wurden. Ein schneller Strom von gasförmiger trockener Chlorwasserstoffsr.ure x\Tur«de durch das Gemisch 2 Stunden unter gelegentlichem Kühlen durchgeleitet. Die klare Lösung vmrde gelb, und danach begann das Immoniumsalz auszufallen. Hin starker Strom von trockenem Heliumgas vmrde 30 Minuten durch das Gemisch geleitet, und das Immoniumsalz wurde abfiltriert, einige ?-!ale mit trockenem Äther gewaschen und getrock-
net und ergab 11 g eines blaßroten Feststoffes (90 %). Das Imrponiumsalz konnte wenigstens 8 Wochen in einem Exsikkator aufbewahrt werden, ohne sich zu verändern.
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- 8 " 2113988
4 g des Immoniumsalzes wurden in 50 ml absolutem Äthanol auf-, gelöst und über 10 £-igem Pd/C (300 mg) 14 Stunden bei-3^9 bis 4,2 kg/cm Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wurde abfiltriert, und der Alkohol wurde..verd ampf t, wobei die angegebene Verbindung in. quantitativer Ausbeute erhalten wurde.
Das NMR-Spektrum (in DMSO-dg) zeigte ein Triplett mit dem Zentrum bei c = 1,13 ppm (entsprechend einer -riethy!gruppe) ,. ein Quartett mit dem Zentrum bei c = 4,l4 ppm (entsprechend einer Methylengruppe), ein.Singlett bei c = 530 ppm (infolge eines · ^fethinwasserstof fes), ein Quartett mit dem Zentrum bei c = 6,25 ppm (aufgrund eines 5-Wasserstoffatoms am aromatischen Kern, mit J^ - 9 c/s und J , «- 2,5 c/s, ein Dublett mit dem Zentrum bei Ö = 6,50 ppm (infalge eines 3-Wasserstoffatoms am aromatischen Ring), ein Dublett bei c = 7}0S ppm (infolge eines 6-Wasserstoffatoms) und eine breite Spitze um 6 = 9 ppm (aufgrund der Ammoniumwasserstoffatome und Hydroxy!wasserstoffatome) mit Flächenverhältnissen von 3 : 2 : 1 : 2 : 1 : 4,3.
Das Produkt wurde aus einem Gemisch von '1 thy lace tat und Äthanol unkristallisiert-. Analyse für C^qITv^ClT7O^ :■ . . Eer.: C 48,4q H 5,70 Π 5,65 0 25,·84 Gef.: "■ C 47,50 H 5,46' TJ 5,7Π" Ο 25,'IO
Diese Verbindung besaß keinen deutlichen Schmelzpunkt, da sie bei etwa 170° C dunkel zu werden beginnt, aber ihre kristalline Form behält. Diei Zersetzung verläuft schnell bei etwa 210 bis 220° C. "
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Q-
Beispiel 4
Herstellung von Äthyl-o^-amino-(2,4,6-trimethylphenyl)-acetathydrochlorid
3,34 g (25 mMol) AlCl^ und 12 g (0,1 Mol) mit Natrium getrocknetes Mesitylen wurden zu 20 ml trockenem Chlorbenzol zugesetzt. Danach wurden 2,5 g (25 mMol) flthylcyanoformiat zugegeben. Wenn die exotherme Reaktion nachließ, wurde trockene gasförmige Chloritfasserstoffsäure durch das Gemisch geleitet, während es auf 4o° C erhitzt wurde. Nach 4 1/2 Stunden wurde das braune Gemisch mit 150 ml absolutem Äthanol (unter Kühlen) gelöst und über 10 ^-igem Pd/C während 15 Stunden bei 4,2 kg/cm2 !'Jasserstoffdruck hydriert (80 % der berechneten Wasserstoffnenpe wurden während der ersten 45 Minuten aufgenommen). Der Katalysator wurde abfiltriert, und die Lösungsmittel wurden verdampft. Verdünnte HCl wurde zu dem resultierenden Gummi zugesetzt. Die wässrige saure Phase wurde mehrmals mit über MgSO^ getrocknetem Benzol extrahiert und eingedampft und ergab 1,8 g halbfestes Produkt. Äther wurde zugesetzt, wobei 950*mg des Produktes ausgefällt wurden. Die wässrige saure Phase wurde zur Trockne-eingedampft und mehrmals mit heißem Chlorofornt extrahiert. Die kombinierten Chlproformextrakte .wurden eingedampft und ergaben 4,40 g der erwünschten Verbindung (zusammen 5,35 g entsprechend 83 ?'). · .
Das '•"R-wpektrum (in DMSO-d^) zeigte ein Triplett mit dem Zen-
r
trum bei G = l,lo ppm (aufgrund eines riethylprotons in der Lciterfunktion) , zwei Singletts bei O = 2,24 ppm und bei α = 2,34 ppm (aufgrund der drei "'ethylr;ruppen am Kern), ein" Ouar-
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tett mit dem Zentrum bei ο = 4,l6 ppm (aufgrund eines Methylenprotons), ein Singlett bei ν = 5-s-4l ppm (iniblge des Methinwasserstoff atoms) und ein Singlett bei O = 6,95 ppm (infolge der 3- und 5-Wasserstoffatome am aromatischen Kern) mit Flächenverhältnissen von 3:9:2:1:1.
Das Produkt besaß aus Aceton umkristallisiert einen Sublima- · tionspunkt bei 221 bis 222° C. Analyse für C13H20ClNO2 (Molekulargewicht 257,768):
Ber. :■ C 60,-57 H 7,82 Cl 13,75 N 5,^3 Ö 12,41 Gef.. : C 60,80 II 7,93 Cl 14,10 N 5.75 0 12,30
Beispiel 5
Herstellung von itthyl-CC-amino-ip-methoxyphenylJ-acetathydro-
chlorid ' ■ .
k COOEt
CH3Oh(O •L
I -
abs. EtOH
H2/Pd
CH5O
AlCl
Cl
δ »70 g (-50Ίηίίοΐ) fein pulverisiertes AlCl-, wurden "zu 20 m% trockenem Chlorbenzol zugesetzt, und 5>4O g. (50 RiMoI) über Natrium getrocknetes Anisol wurden zu dem Gemisch' zugegeben. In wenigen Minuten wurde das Gemisch tiefgrün. Sodann wurden 5 g (50 mMol) Äthylcyanoformiat zugesetzt, und trockenes HCl-Oas v/urde durchgeperlt. Nach wenigen Minuten wurde das Gemisch
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i raunrot. Dar, Pealct ionsrer.i sch murrte 3 Stunden auf 50 bis r: n erhitzt, v"hrend ein -langsamer Strom von trockenem HCl durchr;eleitet wurde. -lach dem Kühlen und nach der Zugabe von "τ bis 100 ml absoluter Äthanol wurde das honofene Reaktions- ^erinch in eine Fydrierflasche überführt und 12 Stunden mit H^O ml in c'-ip;eiTi Pd/C bei h at Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wurde nun..abfiltriert und der Alkohol" vollständig verdampft. Verdünntes ITCl wurde zugesetzt,und das Gemisch wurde einige Minuten auf dem Dampfbad erhitzt und dann mit Äther und Benzol extrahiert. 'lach dem Trocknen und Eindampfen erhielt man 3,5 ε '^j aus dem durch Behandlung mit trockenem i'ther l[>0 mz der erwünschten Verbindungausgefällt wurden. Die viässr.if-%.e saure Pbase wurde zur Trockne eingedampft. Es ist sehr wichtig, das Genisch vollständig zu trocknen. Wenn das rieiste Wasser verdampft war, wurden restliche Wasserspureh clurch eine oder mehrere Suraben von absolutem Äthanol und anschließendes Verdampfen entfernt. Wenn das Gemisch nicht absolut trocken ist, ist die Extraktion mit Chloroform äußerst schwierig, "^as resultierende weißgelbe feste Produkt wurde mit siedenden Chloroform 1 Stunde extrahiert, und der· Chloroformextrakt wurde zur Trockne eingedampft und ergab 9»1 E eines festen Produktes (zusammen 9,25 ζ entsprechend 75 *) · Das !JI-Ti-Spektrum (in D^SO-dr) zeigte ein Triplett mit dem Zentrum bei ί = 1,15 τ>ρηι aufgrund einer ^ethylrruppe (relative Fläche J>), ein scharfes Cin'*lett bei c = 3,7^ npm aufgrund der Methoxyrrupne (relative "H1IiIehe 3), ein Quartett mit dem Zentrum bei C = ^, 17 r^F aufgrund einer 'Tethj;len"ruop.e öm Ister (relative
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8AD ÖRiatiÄ
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Fläche 2), ein Singlett bei O = 5,O8 ppm aufgrund eines Methinwasserstoffatoms (relative Fläche 1) und zwei Dubletts mit einem Zentrum bei £■- 7,0 ppm und G> = 7,47 ppm mit J = 8,5 - '9 -.c/s aufgrund von Wasserstoff atomen am aromatischen Ring (relative Fläche 4) sowie eine breite Absorptionsbande um = 8,65 pp;m auf grund von Ammoniumwasserst of fat omen. Das resultierende Produkt ergab nach Umkristallisieren aus einem Gemisch von Äthylacetat und Äthanol einen Schmelzpunkt F. = 159 bis l60° C.
Analyse für C11H16ClNO3 GMolek^i.argewicht 245,714): ' Bep> r. C 53,77 H 6,56. Cl 14,43 N. 5,70 0 19,53 Gef.: C 53,40 H 6,73 Cl 14,30 . N .5,70 0 19,30
Beispiel 6 . ■- ■
Herstellung von cC-Amino-(p-hydroxyphenyl)-essigsäure
48 % HBr- '
860 mg Äthyl- -amino-(p-methoxyphenyl)-?acetathydrochlorid wurden in 25 ml 43 ^-iger Bromwasserstoffsäure gelöst, und das Gemisch wurde 4 1/2 Stunden unter einer Stickstoffatmosphäre
unter .leichtein Rückfluß erhitzt. Nach dem Kühlen wurde die -■■.-.-"■" ' - »
Bromwasserstoffsäure verdampft, und der zurückbleibende Feststoff wurde mit Chloroform behandelt, worauf der hell gefärbte Feststoff abfiltriert und getrocknet wurde und 85O mg (98 %) des Hydrobromidsdes Produktes ergab und bei 217 bis 218° C (unter Zersetzung) schmolz. Das NMR-Spektrum des Ilydrobromids
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(in DMSO-dg) zeigte ein Singlett bei -c* =·ή,96 ppm (aufgrund des Methinwasserstoffatoms), zwei Dubletts bei O = 6,8θ ppm
und ο = 7,25 ppm (mit J or^v,o = 9 c/s) aufgrund der aromatischen Wasserstoff atome mit Flächenverhältnissen von 1·, 2 : 2. Die Ammoniumwasserstoffatome und die Hydroxylwasserstoffatome ergaben eine breite Spitze um ο = 8,5Q ppm.
700 mg des Hydrobromids wurden in 15 ml Wasser aufgelöst und mit verdünnter NaOH-Lösung neutralisiert. Bei pH. 7 fiel ein wei-
• ■■■> ßer Peststoff aus, der abfiltriert und getrocknet wurde und 330 mg der oben identifizierten Verbindung ergab, P. = 215 bis 216° C. Nach einer- Kristallisation aus Äthanol-Wasser besaß die Verbindung einen Schmelzpunkt von 219 bis 220° C,
Beispiel 7
Hydrierung von HO^ f ^ V-Q - COpEt ^ber Raney-Nickel
1 bis 2 g Raney-Nickel (LS 532 Liljeholmens Stearinfabriks AB, Stockholm, Schweden) wurden einige Male mit absolutem Äthanol gewaschen, worauf der Alkohol dekantiert wurde. Sodann wurden 2,5 g des Immoniumsalzes, gelöst in It)O ml absolutem Äthanol, zugesetzt, urd das Gemisch wurde bei 3>5 kg/cm .Wasserstoffdruck 15 Stunden hydriert. Der Katalysator wurde entfernt*und mit Alkohol gewaschen. Mach Verdampfen des"Lösungsmittels im Vakuum erhielt man in quantitativer Ausbeute das Aminhydroxid, das in jeder Hinsicht mit der Verbindung identisch war, die durch Hydrierung über 'Palladiumkohle erhalten worden war.
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Beispiel 8
Herstellung von Äthyl-^-amino-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)-acetathydrochlorid
COj
CN
AlCl,, HCl-
J V V1J.-7
- CO2Et
Hp/Pd
™ .1
EtOH "
EtOH
Zu 5,44 S (0,04 Mol) 2,6-Dimethylanisol (Gattermann, L.,Ann. 357, Seite 363, 1907) in 20 ml trocknem Chlorbehzol wurden 5,32 g (0,04 Mol) wasserfreies Aluminiumchlorid zugesetzt.. Wenn die Reaktion nachließ, wurde trockener gasförmiger Chlorwasserstoff durch das Gemisch geleitet, und 4,5 g (0,0'45MoI) Äthylcyanoformiat in 20 ml trockenem Chlorbenzol wurden tropfenweise innerhalb von 5 Stunden bei 60 bis 650 C unter einem langsamen Strom von trockenem Chlorwasserstoff zugesetzt. Nach Rühren während einer weiteren Stunde unter diesen Bedingungen wurde das. Reaktionsgemisch in 100 ml absolutem Äthanol aufgelöst und bei h at Wasserstoffdruck in Gegenwart von * 10 #-iger Palladiumköhle (200 mg) 1-5, Stunden hydriert. Der Katalysator wurde abfiltriert, und die Lösungsmittel wurden im Vakuum verdampft. Der Rückstand wurde in verdünnter Chlorwasserstoff säure aufgelöst und mehrmals mit Äther extrahiert. Die wäßrige Phase wurde zur Trockne eingedampft und dann mehrmals
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mit.heißem Chloroform extrahiert und sodann eingedampft, woman -. . bei/3,6 g Xthyl-oC-amino-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)-acetathydrochlorid erhielt. Der verbleibende Peststoff wurde kontinuierlich mit heißem Chloroform weitere 24 Stunden extrahiert, und Verdampfen des Chloroforms ergab weitere 500 mg des gleichen Produkts (zusammen 4,1 g entsprechend 37 %) · Das NMR-Spektrum \in DMSO-dg) zeigte ein Triplett bei S^ (Ester) =
ein Singlett bei S-^ r/nu \ - 2S23 ppm, ein Singlett
bei ^KOCH3) = 3'67 PP*».eln Quartett, bei S^^Bter) " 4,20 ppm, ein Singlett bei i-Lr_CH = 5,00 ppm, ein Singlett bei
ppm.
: 7,22 ppm und eine breite Absorptionsbande
Die Verbindung, die sich bei 186 bis 189° C langsam zersetzte, wurde aus Aceton umkristallisiert. Analyse für C^-tH2qC1N0, (Molekulargewicht 273,768):
Ber.; C 57,03 H 7,36 Cl 12,95 N 5,12 0 17,53 Gef.: , C 56,90 H 7,36 Cl 13,00 N 5,05 0 17,90
Beispiel 9
Herstellung von 2-(3,5-dimethyl-'l-hydrbxyphenyl)-glycink hydrobromid - ^" -
OOEt Δ
240 mg Kthyl-cC~amino-(3,5-dimethyl-4-methoxy)-acetathydro-;. · Chlorid vrurden in 10 ml 48 ?-igem IiBr gelöst und 3 bis 3 1/2'
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" 27 78988
Stunden unter Stickstoff und unter Rückfluß erhitzt. Der Bromwasserstoff wurde verdampft, und der Rückstand wurde" mit Chloroform behandelt. Der resultierende Peststoff.wurde abfiltriert und durch Waschen mit Äther weiter gereinigt und sodann getrocknet und ergab 230 mg 2-(3i5-Dimethyl-if-hydroxyphenyl)-glycinhydrobromid. Das NMR-Spektrum (in DMSO-dg) zeigte ein
Singlett bei S7, <z(nv{ y =-2,20 ppm, ein Singlett bei Ä^p-n =
J 3 ■ r
4>90 ppnii ein Singlett bei ο p\ = 7512 ppm und eine breite
Absorptionsbande bei S_®E ,COOH,OH =^6,5 ppm und 8,50 ppm.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    . Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren der allgemeinen Formel .
    xiorin R1, R2, R-5 und Rf in den Positionen 2, 3, 4, 5 oder 6 des Benzolringes liegen-, gleich oder verschieden sind und Wasserst of f atome, Hydroxylgruppen, Alkoxygruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Alky!gruppen mit 1 bis 3· Kohlenstoffatomen oder Halogenatome bedeuten, wobei wenigstens eine der.Gruppen
    1 2 3 2t
    R ' 3 ΡΛ, F-^ und R eine Hydroxylgruppe, Alkylgruppe oder Alkoxygruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet 3 daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel ■
    II
    worin R , R'", P, und R die obige Bedeutung haben mit einer Verbindung der Formel
    CIT - COOR^ III
    worin RJ eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Arylrest ist, umsetzt, die dabei erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel
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    MH
    C - COOR5 ' IY·
    oder deren Säureadditionssalz, worin R1, R2, R-^, R und -R^ _ die obige-Bedeutung haben, unter Bildung einer Verbindung der allgemeinen Formel
    c: \— CE - COOR^
    - COOIr V
    ,2^φ/
    worin R , R2, R^, R* und R^ die obige Bedeutung haben, reduziert und das dabei erhaltene Produkt nach an sich bekannten Methoden in eine Verbindung der Formel I umwandelt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet } daß nan bei der Kondensation der Verbindungen II und III als Katalysator Chlorwasserstoff, Aluminiumchlorid, Eisenchlorid oder Zinkchlorid verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reduktion der Verbindung IV durch katalytische Hydrierung in Äthanol ausführt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet, daß
    13 4 man eine Ausgangsverbindung verwendet, in der R , Y\ und R ■ Wasserstoff atome sind, R eine ^-'tethoxygruppe und F? ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, und die erhaltene Verbindung der Formel
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    NH
    OH, O—(' x>—CH - GOOH/
    durch Hydrolyse in eine Verbindung der Formel
    F \—CH - COOF
    umwandelt. "
    5. \rerbindung der allgemeinen Formel
    C - COOR5 1
    worin R3R5 R^, R und R-5 die obige Bedeutung haben. β. Verbindung nach Anspruch 5 der allgemeinen Formel
    NH
    V-C - C00R5
    worin R^ die obige Bedeutung hat und R eine Alkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    7. Verbindung nach Anspruch ft dadurch gekennzeichnet, daß R' eine Methoxygruppe bedeutet.
    109848/1959
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