DE211987C - - Google Patents

Info

Publication number
DE211987C
DE211987C DENDAT211987D DE211987DA DE211987C DE 211987 C DE211987 C DE 211987C DE NDAT211987 D DENDAT211987 D DE NDAT211987D DE 211987D A DE211987D A DE 211987DA DE 211987 C DE211987 C DE 211987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
developer
storage container
plate
brought
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT211987D
Other languages
English (en)
Publication of DE211987C publication Critical patent/DE211987C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57c. GRUPPE
in WIEN.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Tageslichtentwicklungsapparat, in welchem auch das Überführen der Platten aus den Kassetten vorgenommen werden kann. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß das die Entwickler- bzw. die Fixierflüssigkeit aufnehmende Gefäß, welches an gegenüberliegenden Seiten mit roten Fenstern versehen ist, aus zwei voneinander entfernbaren, aber dabei lichtdicht verbunden bleibenden Teilen sich zusammensetzt, zwischen denen ein Dunkelraum zum Einlegen der Platten gebildet werden kann, in welchen die Hände durch lichtdicht an den die Verbindung der beiden Teile bildenden faltbaren Stoff anschließende Ärmel einzuführen sind.
In der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, zeigen die Fig. 1 einen Querschnitt, die Fig. 2 einen Längsschnitt, die Fig. 3 die Draufsicht, die Fig. 4 und 5 Schaubilder und die Fig. 6 eine Einzelheit.
Das für die Aufnahme der Entwickler- bzw. der Fixierflüssigkeit bestimmte Gefäß besteht aus zwei lösbar verbundenen, gleichartig ausgebildeten wannenförmigen Teilen α und b, deren Boden je ein rotes Fenster h aufweist. Die einander zugekehrten Ränder k dieser Gefäßteile sind flantschenförmig nach außen umgebördelt und können durch schraubenzwingenartige Klammern η aneinandergepreßt werden. Zwischen den Flantschen k sind Dichtungsleisten I eingelegt, welche als Führungen für eine verschiebbare Glasplatte m ausgebildet sind, die den von den aufeinandergelegten Gefäßteilen begrenzten Raum in zwei wasserdicht getrennte Abteilungen scheidet. Die erwähnten Gefäßteile α, b sind in einen Schlauch c von lichtdichtem haltbarem Stoff so eingesetzt, daß deren Böden aus einander gegenüberliegenden Öffnungen des Schlauchmantels vorragen. Der Rand i jeder von diesen Schlauchöffnungen ist an die Wandung des bezüglichen Gefäßteiles α bzw. b lichtdicht angeschlossen, der zu diesem Zwecke an seinem Umfange eine Nut e aufweist, in welche der Rand i mittels eines rechteckigen Rahmens eingepreßt wird, dessen Leisten oder Schienen d gegeneinander verspannt werden können. Das Verspannen des Rahmens ist dadurch ermöglicht, daß die Enden zweier gegenüberliegender Leisten je einen keilförmigen Fortsatz/ (Fig. 6) und die anschließenden beiden anderen Leisten zur Aufnahme dieses Fortsatzes je eine entsprechend weite öffnung g aufweisen, so daß durch Näherung der letzterwähnten Schienen der Rahmen allerseits verengt wird. Die Endstellung der Rahmenteile kann sodann in leicht lösbarer Weise, z. B. durch Keile oder Splinte, gesichert werden.
Jeder der beiden Gefäßteile α und b ist in bekannter Weise mit einem Vorratsbehälter 0 versehen, in welchem sich die verwendete Flüssigkeit außer Gebrauch sammeln kann. In dem Boden des Vorratsbehälters ist das.

Claims (1)

  1. Eingußrohr f drehbar oder verschwenkbar eingesetzt, welches schlangenförmig gewunden ist, um das Eindringen von Licht in das Innere des Gefäßes a, b beim Füllen des Vorratsbehälters hintanzuhalten.
    Die Verwendungsweise des Apparates ist folgende:
    Die Gefäßteile α und b des Entwicklers werden zunächst in die durch Fig. 4 veranschaulichte Lage gebracht und in dieser durch klammerartige Distanzschienen r erhalten. Sodann wird die Kassette durch die mit Gummiband versehene Handöffnung s des Schlauches c in den von den Gefäßteilen α und b begrenzten Raum eingelegt. Nun werden die Arme durch die öffnungen s gesteckt, deren Rand sich in bekannter Weise durch ein Gummiband an die Arme anschmiegt, so daß kein Licht in den Schlauch gelangen kann. Es wird daher die Entnahme der photographischen Platte innerhalb des beschriebenen Apparates unter Lichtabschluß vorgenommen werden können. Die photographische Platte t wird auf die Glasscheibe m gelegt, die Klammern r werden abgeworfen, und nach dem Herausziehen der Hände werden die beiden Gefäßteile α und b durch die Schraubenzwingen 11 verbunden.
    Nach Aufrechtstellung des Gefäßes wird der Entwickler durch das Eingußrohr -p in den Vorratsbehälter geschüttet und das Eingußrohr hierauf verschlossen. Bringt man nun das Gefäß in horizontale Lage, so fließt die im Vorratsbehälter befindliche Flüssigkeit auf die photographische Platte, und es kann nunmehr das Entwickeln in bekannter Weise vorgenommen werden. Von dem Fortschreiten dieses Prozesses kann man sich leicht dadurch überzeugen, daß man den Behälter in eine derartige Stellung (etwa lotrecht) bringt, daß Licht durchscheinen kann. Ist der Entwicklungsprozeß vollendet, so verschwenkt man das Eingußrohr abwärts und läßt den Entwickler abfließen. In gleicher Weise wie der Entwickler kann nun Wasser in den Vorratsbehälter gebracht und ein Spülen der Platte vorgenommen werden. Nach dem Entfernen des Wassers und Lockern der Schraubenzwingen 11 wird der Schieber m an einem Handgriff u herausgezogen, wobei die photographische Platte in den unteren Gefäßteil b fällt. Nach Rückbewegung des Schiebers und Anziehen der Schraubenzwingen zum Zusammenpressen der beiden Gefäßteile α und b wird die Fixierflüssigkeit in den Vorratsbehälter des Gefäßteiles b gebracht und hierauf das Fixieren der photographischen Platte vorgenommen. Die Entnahme der vollständig durchgearbeiteten Platte wird vorteilhaft erst nach Abnahme des Schlauches c vorgenommen.
    Pate ν T-A ν SPRU c η :
    Aus zwei flach aneinander schließenden Behältern bestehender Tageslichtentwicklungsapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an gegenüberliegenden Seiten mit roten Fenstern versehenen Behälter lösbar aneinandergefügt und durch mit lichtdichten Ärmeln ausgestatteten faltbaren lichtsicheren Stoff so verbunden sind, daß zwischen ihnen ein Dunkelraum zum Einlegen von Platten gebildet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211987D Active DE211987C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE211987C true DE211987C (de)

Family

ID=473749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT211987D Active DE211987C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE211987C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE211987C (de)
DE3317814A1 (de) Geraet zum verarbeiten von fotoempfindlichem material
DE184540C (de)
DE3147119A1 (de) Vielseitig verwendbarer behaelter
DE175966C (de)
DE739986C (de) Reflexkamera mit Zentralverschluss
DE328562C (de) Trog zum Entwickeln, Fixieren und Waessern von photographischen Films u. dgl.
DE567040C (de) Plattenhalter fuer die Aufnahme plastisch wirkender Bilder
DE851455C (de) Vergroesserungsansatz
AT126682B (de) Kinematographische Kamera oder Projektionsapparat.
DE259932C (de)
DE3618674A1 (de) Rohrverschluss
DE2451821C3 (de) Photographische Kamera
DE2118119C3 (de) Spiegelreflexkamera
DE956015C (de) Metall-Klapplichtschacht
DE146786C (de)
DE260820C (de)
AT214129B (de) Schalung, insbesondere Stahlschalung für die Betonschüttbauweise
DE346909C (de) Bildwechselrahmen
DE556213C (de) Kassette fuer Roentgenfilm
AT18322B (de) Apparat zur Entwicklung photographischer Platten.
DE398103C (de) Verfahren zum Herstellen von Block- oder Plattenzucker aus Fuellmasse
DE356654C (de) Vorrichtung zum Entwickeln von Rollfilmen
DE412361C (de) Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen beider Herstellung von Roentgenbildern
AT148262B (de) Einrichtung zum optischen Kopieren von Positivfilmen für farbige, kinematographische Projektion mit kleinen Farbteilbildern.