DE2123123B2 - Elektrosensibihsiertes Auf zeichnungsmatenal, insbesondere fur blattförmige Unterlagen - Google Patents

Elektrosensibihsiertes Auf zeichnungsmatenal, insbesondere fur blattförmige Unterlagen

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DE2123123B2
DE2123123B2 DE19712123123 DE2123123A DE2123123B2 DE 2123123 B2 DE2123123 B2 DE 2123123B2 DE 19712123123 DE19712123123 DE 19712123123 DE 2123123 A DE2123123 A DE 2123123A DE 2123123 B2 DE2123123 B2 DE 2123123B2
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Noboru Shinada
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Description

wie Sn4+ (0,71 ÄE). Die Menge des zu dotierenden bei einer Temperatur von 100 von 130° C erhitzt wird,
Zinkoxyds liegt im Bereich von O5COl bis 10,0 Ge- um ein aggregiertes Pulver zu erhalten, oder man
wichtsprozent in Form eines Metalloxyds. Es ist erhält das aggregierte Pulver durch Verdampfen von
schwierig, für Zinkoxyd die erfindungsgemäPen Vor- Methanol oder Äthanol bei einer Temperatur von 100
teile zu gewinnen, wenn die Menge kleiner als 0,001 5 bis 1300C während einer längeren Zeit, verglichen mit
Molprozent oder größer als 10,0 Molprozent beträgt. dem Filtern, und das aggregierte Pulver wird zer-
Bei der Herstellung des mit einem Donatorstör- stoßen, um ein feines Pulver zu erhalten, und dann
Stellenelement dotierten Zinkoxyds werden Zinkoxyd (4) wird das feine Pulver bei einer Temperatur von
und eine vorbestimmte Menge einer Verbindung des 900 bis 13000C bei Gegenwart von Luft geglüht Bei
Elementes, dessen Ionenradius kleiner als derjenige io Benutzung des Aufschlämmverfahrens erhält man
von Zink ist, gemischt, durchschüttelt, ferner bei feine gleichmäßig die Metallverbindung absorbierende
einer Temperatur von 900 bis 13000C, der Luft aus- Zinkoxydpartikelchen, da Methanol und/oder Äthanol
gesetzt, geglüht. Liegt die Glühtemperatur unter als die Oberflächenspannung reduzierend und die
900° C, erhält man nicht ein mit einem Donatorelement Aggregation schwächend wirkt Das methanol-und/
geeignet dotiertes Zinkoxyd und nicht die notwendige 15 oder äthanollösliche Salz von Metallen nach diesem
hohe Leitfähigkeit Andererseits, wenn die Glühtem- Verfahren ist Aluminiumnitrat, Aluminiumchlorid,
peratur höher als 13000C liegt, kann man nicht die Aluminiumazetat, Galliumnitrat, Galliumsulfat, Ferri-
Zinkoxydpartikelchen in Form von feinem Pulver nitrat, Chromnitrat, Zinnchlorid oder Zinnsulfat,
gemäß Erfindung erhalten, da das Sintern der Zink- Das Glühen in diesen beiden Verfahren wird unter
o\}dpartikelchen während des Glühens stattfindet. 20 Aussetzung an die Luft durchgeführt. Deshalb sind
in Übereinstimmung mit der Erf.ndung ist es die Verfahren sehr wirtschaftlich, da man für das
möglich, dotiertes Zinkoxydpulver zu verwenden, Glühen keine reduzierende Atmosphäre, eine träge
das nach handelsüblichem Verfahren hergestellt ist. Gasatmosphäre oder erniedrigten Druck benötigt.
Erfindungsgemäß wird besonders bevorzugt, das do- Die Leitfähigkeit des so gewonnenen dotierten Zink-
tierte Zinkoxydpulver nach folgenden zwei Verfahren 25 oxyds wurde durch einen Trockenpulvertest ermittelt,
herzustellen. Das erste Verfahren ist die Wasser- bei dem eine Zinkoxydtablette bei 600 kg/cm2 kompri-
löslichkeitsmethode, das zweite die Aufschlämmethode. miert wurde. Bei diesem Test hatte das erfindungs-
Im ersten Verfahren wird das dotierte Zinkoxydpulver gemäß gewonnene dotierte Zinkoxyd einen elektri-
durch Glühen von Metalloxydpulver bei einer Tem- sehen Widerstand von 103 bis 104 Ohm-cm, während
peratur von 9C0 bis 1300° C, der Luft ausgesetzt, ge- 30 das unbehandelte Zinkoxyd, d. h. das normal leitende
wonnen. Man gewinnt das Metalloxydpulver, indem Zinkoxyd, einen elektrischen Widerstand von 10β
ein vorgeglühtes Metalloxyd pulverisiert wird, bei bis 1010 Ohm-cm aufwies.
einer Temperatur über 300 bis etwa 4000C in der Luft, Das erfindungsgemäß erhaltene dotierte Zinkoxydein Metallhydroxyd, das gewonnen wird durch Neu- pulver wird in einem Bindemittel in der Menge von tralisieren in einer wäßrigen Lösung mit einer Alkali- 35 150 bis 1000 pro Hundert Kunstharz bzw. Kunstharzverbindung. Die wäßrige Lösung wird zubereitet teile (nachfolgend als PHR bezeichnet) dispergiert, durch eine oder mehrere Zinkverbindungen, ausge- vorzugsweise in der Menge von 250 bis 8000 PHR. wählt aus Zinkchlorid, Zinknitrat und Zinksulfat Im Falle, wenn die Zugabe und die Dispersionsund aus einem oder mehr wasserlöslichen Salzen des konzentration niedriger als 150 PHR sind, ist die gleichen Metalls, ausgewählt aus Aluminium, Gallium, 40 Deckfähigkeit des Materials sehr gering, und folglich Eisen, Chrom und Zinn im Verhältnis von 0,001 bis kann man hochstabile Bilder guter Schärfe und hohen 10 Molprozent als Metalloxyd und hinsichtlich des Kontrastes nicht erreichen. Andererseits, wenn die theoretischen Wertes zu Zinkoxyd nach dem Glühen. Konzentration mehr als 1000 PHR beträgt, ist der Die wasserlöslichen Metallsalze, welche benutzt werden durch Beschichten des Materials gewonnene Trockenkönnen, sind Aluminiumchlorid, Aluminiumnitrat, 45 film sehr spröde und hat niedrige Adhäsionseigen-Aluminiumsulfat, Aluminiumazetat, Galliumsulfat, schäften.
Galliumhitrat, Galliumchlorid, Ferrichlorid, Ferri- Ein erfindungsgemäß vorteilhaftes Bindemittel be-
nitrat, Ferrioxalat, Chromnitrat, Chromsulfat, Zinn- steht aus einem oder mehr Harzen, ausgewählt aus
Chlorid oder Zinnsulfat. Die für das Neutralisieren Polyepoxyd und Polyurethan.
verwendete Alkaliverbindung muß eine wasserlösliche 50 Diese Harze sind erfindungsgemäß besonders vorsein, d. h. Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, wäß- teilhaft, da sie ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtriges Ammonium oder Amine, weiche ein in Wasser lieh der Flexibilität hinsichtlich der Dispersionskraft lösliches Salz durch Neutralisieren bilden. bei hoher Konzentration des dotierten Zinkoxyds
Beim zweiten Verfahren gewinnt man das dotierte haben und hohe Adhäsionseigenschaften zum Papier
Zinkoxydpulver durch folgende Verfahrensschritte: 55 bzw. Blättern, die eine elektrisch leitende Schicht
(1) Ein oder mehrere in Methanol und/oder Äthanol bzw. Oberschicht haben.
lösliche Salze des gleichen Metalls, ausgewählt aus Verwendet man Polyepoxydharz, muß der erfinder Gruppe, die Aluminium, Gallium, Eisen, Chrom dungsgemäße Harz ein Epoxydäquivalent von 150 und Zinn enthält, in der Menge von 0,001 bis 10 Mol- bis 600 haben und in einem organischen Lösungsprozent als Metalloxyd und gemäß theoretischem 60 mittel löslich sein. Polyepoxyd wird als solches oder Wert zum Zinkoxyd nach dem Glühen werden in als geeignete Mischung benutzt. Die Härter für PolyMethanol und/oder Äthanol gelöst, und die Menge epoxyd müssen eine Verbindung sein, wie eine NH-von Methanol und/oder Äthanol ist diejenige, die Funktionsgruppe, und einen Aminwert von 10 bis das Salz sogar nach dem Zusatz von Zinkoxyd löst. 150 haben, z. B. eine aliphatische Aminoverbindung
(2) Der Lösung wird Zinkoxyd, unter Rührung der 65 (z. B. Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylen-Lösung zugesetzt, um eine Methanol- und/oder Ätha- triamin, Monoäthanolamin, Propanolamin und Aminolaufschlämmung zu erhalten. (3) Nach Filtrieren noäthyl-äthanolamin), eine aromatische Aminoverder Aufschlämmung wird ein Kuchen erhalten, der bindung (z. B. m-Phenyldiamin, p,p'-Diaminodiphe-
5 6
nyl-methan, Benzyldimethylamin und Dimethylamino- werden unnmebr leicht ohne Anwendung einer hohen äthyl-phenol) und Polyamidharz, dadurch hergestellt, Spannung gewonnen. Folglich wird erfindungsgemäß daß man ungesättigte dimeraüphatische Säure mit der beschichtete Film davor geschützt, durch den Polyamin reagieren läßt. Polyepoxyd und Härter elektrischen Strom und die elektrische Entladung zu werden in einer moläquivalenten Zusammensetzung 5 brechen bzw. zu reißen. Ferner wird die Adhäsionsbenutzt eigenschaft des Filmes am Basismaterial durch die Die Kombination von Polyamidharz als Härter und weichmacherähnliche Funktion des Fumes und seiner Polyepoxyd, gewonnen durch eine Reaktion zwischen verbesserten Flexibilität erhöht.
Epichlorohydrin und Bisphenol A, ist erfindungs- Die Fettsäurenseife, die unabhängig oder als Migemäß deshalb besonders vorteilhaft, weil das Poly- io schung verwendet werden kann, ist ein Metallsalz, amidharz ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich das von folgenden Elementen ausgewählt werden der Benetzung und der Dispersionskraft für den do- kann: Aluminium, Kupfer, Zink, Blei, Eisen, Magnetierten Zinkoxydhalbleiter hat. Ferner, im Falle von sium, Kobalt, Barium, Nickel und Lithium der Polyurethanharz, ein Harz mit einer NCO-Gruppe Palmitinsäure, Oleinsäure, Stearinsäure, Laurinsäure von 5 bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf Poly- 15 oder Caprylsäure. Die Menge der benutzten Seife urethan, hat erfindungsgemäß bevorzugte Eigen- liegt im Bereich von 5 bis 17 PHR, vorzugsweise 10 schäften. bis 60 PHR. Falls die Menge kleiner als 5 PHR ist, Die Polyisocyanatverbindung ist ein Polyisocyanat- wird es notwendig, hohe Spannung anzuwenden, und monomer oder ein Vorpolymer, welches ein Mole- ferner, man erhält einen trockenen Film rauher Bekulargewicht von 300 bis 600 und einen Gehalt an 20 schaffenheit und schlechter Flexibilität. Andererseits, freiem Polyisocyanatmonomer weniger als 5 Ge- wenn die Menge größer als 70 PHR ist, muß man wichtsprozent hat. Die Art an Polyisocyanat, ver- ebenfalls hohe Spannung anwenden, und ferner werden wendet im Polyurethan, ist diejenige einer Mischung, die Adhäsionseigenschaften des trockenen Filmes verausgewählt aus einem aromatischen Polyisocyanat schlechten.
(z. B. Tolylendiisocyanat und Xylendiisocyanat) oder »5 Wird die erfindungsgemäße Zusammensetzung auf
ein aliphatisches Polyisocyanat (z. B. Hexamethylen- einem Papier bzw. Papierblatt aufgebracht, das bzw.
diisocyanat). Polyol als eine andere Komponente von die eine elektrisch leitende Schicht und einen Überzug
Polyurethan muß als Verbindung benutze werden, hat, kann man hochstabile, scharf gezeichnete und
ausgewählt aus Polyäther-Polyol, Polyester-Polyol und einen Kontrast aufweisende Bilder durch die An-
Acryl-Polyol, mit einem Molekulargewicht von 1000 30 wendung einer niedrigeren Spannung als bisher er-
bis 2000, einer Hydroxylgruppe von 1,0 bis 10,0 Ge- halten. Deshalb kann man die erfindungsgemäße Ma-
wichtsprozent, bezogen auf Polyol, einem Säurewert terialzusammensetzung bei elektrosensibilisierten bzw.
weniger als 5 und einem Wassergehalt weniger als elektrisch empfindlichen Aufzeichnungsblättern, Fo-
0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf Polyol. Man kann lien od. dgl. in Faksimileform bzw. das Faksimile-
diese Polyole einzeln oder in einer geeigneten Mi- 35 verfahren verwenden.
schung verwenden. Polyurethan, gewonnen durch Nachfolgende Beispiele dienen lediglich zur Ereine Reaktion zwischen Hexamethylendiisocyanat und läuterung.
Acryl-Polyol ist erfindungsgemäß deshalb besonders
ausgezeichnet, da das erstere keine Eigenschaft hin- „„ _ , , . _. , ,
sichtlich des Gelbwerdens und das letztere eine starke 40 <!> Zubereitung des dotierten Z.nkoxyds
Affinität und gute Dispersionskraft hat. Polyisocyanat Beispiel 1
und Polyol werden in der Menge von 0,4 bis 1,2 als
NCO-Gruppe/OH-Gruppe verwendet. Beide, aus Po- 297 g Zinknitrat und 3 g Aluminiumnitrat werden lyepoxyd und Polyurethan gemäß dieser Erfindung in 2 Liter entionisiertem Wasser aufgelöst, und dann ausgehärteten Filme haben eine NH-Funktionsgruppe 45 werden 134 g 28°/„igen wäßrigen Ammoniaks bei in diesen Molekülen (1540 cm ' in Infrarot, IR). Es Raumtemperatur zugesetzt, um eine Mischung zu stellt eine interessante Beobachtung dar, daß die erhalten, in dem Metallhydroxyde niedergeschlagen Absorption der NH-Funktionsgruppe im Infrarot- sind. Dann wird die Mischung etliche Minuten gespektrum dann verschwindet, wenn man dem ge- rührt und der Niederschlag durch Saugfiltration abtrockneten Film Strom zuführt (Stromfluß). 50 getrennt. Der Niederschlag wird in hinreichend ■ Ein geeignetes Harz als Bindemittel, ausgewählt von warmem und entionisiertem Wasser so lange geden vorstehend genannten Bindemitteln, wird in waschen, bis das Filtrat hinsichtlich der Leitfähigkeit einem geeigneten organischen Lösungsmittel einzeln fast gleich mit dem entionisierten Wasser wird. Nachfür sich oder als geeignete Mischung aufgelöst, um dem man das erhaltene Metallhydroxyd 3 Stunden die Harzlösung zu erhalten. In die Harzlösung wird 55 lang bei 170 C getrocknet hat, wird das Metalldas dotierte Zinkoxyd dispergiert, und zwar mit Hilfe hydroxyd bei 400°C, der Luft ausgesetzt, 1 Stunde einer Kieselmühle oder einer Sandmahlmühle und lang vorgeglüht, um das Metalloxyd zu erhalten. Das dann wird das geeignete organische Lösungsmittel vorgeglühte Metalloxyd wird zum feinen Pulver hinzugefügt, die Verdünnung bis zu einer geeigneten pulverisiert, und dann erhält man 81,4 g Zinkoxyd-Viskosität durchgeführt, die sich zum Beschichten 60 halbleiter in Pulverform, wenn dieses Feinpulver des Basismaterials eignet, und dann die Beschichtung 30 Minuten, der Luft ausgesetzt, bei 13000C geglüht ausgeführt. Erfindungsgemäß ist die Benutzung eines wird. Die Menge des Donatorstörstellenmetalloxyds speziellen organischen Lösungsmittels deshalb nicht beträgt 0,8 Molprozent hinsichtlich des Zinkoxyds, notwendig, da Lösungsmittel eingesetzt werden kön- wie der theoretische Wert es vorschreibt. Ein Plättchen, nen, die in der Farbindustrie allgemein zulässig sind. 65 welches durch Verpressen des pulverförmigen Zink-Erfindungsgemäß muß eine Metallseife einer Fett- oxydgleichrichters unter 600 kg/cm2 erhalten wurde$ säure als Gleit- und Verflachungsmittel verwendet zeigte einen elektrischen Widerstand von 3,6 · 10? werden. Einen scharfen Kontrast aufweisende Bilder Ohm/cm.
123 123
Beispiel 2
297 g Zinknitrat und 1,5 g Aluminiumnitrat werden in 2 Liter von entionisiertem Wasser gelöst, dann wird eine 15°/oige wäßrige Natriumhydroxydlösung in die vorhergehende Lösung hineintitriert und ständig gerührt, bis der pH-Wert der Lösung etwa 8,0 wurde. Eine wäßrige Lösung von Aluminiumnitrat wird hinzugefügt, bis der pH-Wert der Lösung 7,0 beträgt (die Menge an Aluminiumnitrat beträgt 1,5 g), ferner mehrere Minuten umgerührt, um eine Mischung zu erhalten, in der das Metallhydroxyd sich niedergeschlagen hat. Der Niederschlag wurde durch Saugfiltration abgetrennt und in hinreichend warmem entionisiertem Wasser gewaschen, um ein Metallhydroxyd ohne Ionen zu erhalten. Nachdem das Metallhydroxyd 4 Stunden lang bei 1500C getrocknet ist, wird das Metallhydroxyd 1 Stunde lang, unter Aussetzung an Luft, bei 4000C vorgeglüht und dann pulverisiert, um das Metalloxyd als ein Pulver zu erhalten. Man erhält 81,4 g Zinkoxydhalbleiter in Pulverform, indem man das Feinpulver 1 Stunde lang, unter Aussetzung an Luft, bei 1000° C glüht. Ein Materialplättchen, welches durch Verpressen des Zinkoxydhalbleiterpulvers unter 600 kg/cma gewonnen wurde, zeigt einen elektrischen Widerstand von 8,3 · 10s Ohm/cm.
Beispiel 12
1 kg Zinkoxyd wurde langsam in eine 5 Liter betragene Äthanollösung eingerührt, welches durch
Auflösen durch Auflösen von 90 g Aluminiumnitrat in Äthanol gewonnen wurde. Man stellt eine Aufschlämmung dadurch her, daß die ganze Zinkoxydmenge zugegeben wird, und danach rührt man etwa 30 Minuten lang die Aufschlämmung weiter. Durch Beheizung bei 1200C während 7 Stunden wird das Äthanol verdampft, um ein aggregiertes Pulver zu erhalten, und dieses Pulver wird zu einem Feinpulver von etwa 1 μ (Korndurchmesser) pulverisiert. Dieses
ίο Feinpulver wurde 1,5 Stunden lang, unter Zutritt von Luft, bei 1200° C geglüht. Somit erhält man 95Og Zinkoxydhalbleiter in Pulverform. Die Menge des als Donator dienenden Störstellenmetalloxyds ist 0,963 Molprozent Zu Zinkoxyd in Übereinstimmung mit dem theoretischen Wert. Ein elektrischer Widerstand wurde in gleicher Weise wie im Beispiel 11 als 816 · 103 Ohm/cm gemessen.
ao B e i s ρ i e 1 e 13 bis 19
Unter Anwendung der im Beispiel 11 beschriebenen Verfahrenstechnik, mit Ausnahme der nachfolgenden Bedingungen, wird der Zinkoxydhalbleiter in Pulverform gemäß Tabelle II hergestellt.
Beispiele 3 bis 10
Andererseits, unter Verwendung der Verfahrenstechnik gemäß Beispiel 1, mit Ausnahme der nachfolgenden Bedingungen, werden Zinkoxydhalbleitei in Pulverform gemäß Tabelle I zubereitet.
Tabelle I
Beispiel
Zinkverbindung
Sate des Donator-Störstellenmetalls
Molprozent Glühtemperatur Elektrischer
des Donator-Stör- Widerstand
stellenmetalloxyds 1200 (Ohm/cm)
9,0 1000 9,8 ■ 103
0,02 1100 2,5 · 104
0,01 1100 9,9 · 103
0,06 1200 1,2 · 104
0,008 1200 1,3 · 10*
0,01 1000 4,5 · 105
0,007 1100 2,3 · ΙΟ8
0,009 3,7 · 10s
Zn(NO3J2
ZnCl2
ZnSO4
Zn(NO3)2
297 g
136,4 g
161,4 g
£-,iiyn^s2J2 2.7/ g
Zn(NO3)2 297 g
Zn(NO3)2
Zn(NOa)2
Zn(NOs)2
297 g
297 g
297 g
Al(NO3)a
A1(NO3)3
A1(NOS)3
Al2(SO4),
GaCl3
Cr2(SO4)3
67,5 g 0,15 g 0,075 g 2,05 g 0,028 g
Cr2(SO4)3 0,039 g Sn(SO4) 0,217 g Fe2(C2O4)a 0,034 g
Beispiel 11
1 kg Zinkoxyd wurde langsam in 1,2 Liter einer Äthanollösung eingerührt, wobei letztere durch Auflösen von 900 mg Aluminiumnitrat in Äthanol gewonnen wurde. Es wurde eine Aufschlämmung durch Zugabe des ganzen Zinkoxyds hergestellt, danach •wurde die Aufschlämmung um eine weitere Stunde herumgerührt. Die Aufschlämmung wurde dann gefiltert und 3 Stunden lang bei HO0C getrocknet, um ein aggregiertes Pulver zu erhalten. Dieses Pulve wurde zu einem Feinpulver von etwa 1 μ pulverisiert Das Feinpulver wurde 1 Stunde lang, unter Aussetzunj an Luft, bei HOO0A geglüht und 960 g Zinkoxyd Halbleiterpulver gewonnen. Die Menge des al Donator dienenden Störstellenmetalloxyds ist 0,0097: Molprozent hinsichtlich Zinkoxyd, in Übereinstim mung mit dem theoretischen Wert. Der elektrisch Widerstand eines Plättchens, das dadurch gewönne wurde, daß man diesen pulverförmigen Halbleiter be etwa 600 kg/cm2 verpreßte, betrug 5,3 · 10a Ohm/cm
309538/46
Tabelle II
10
Bei
spiel
Salz des Donator-
Störstellenmetalls
Molprozent
des Donator-
Störstellenmetall-
Äthanol Trocken
temperatur
GlUhtemperatur Elektrischer
Widerstand
oxyds (L:»er) (Ohm/cm)
13 Al(NOa)3 786 g 7,82 5,0 120 1100 3,4 · 106
14 Al(NOa)3 9,05 g 0,0977 1,6 110 1100 1,2 · 10*
15 AlCl3 0,175 g 0,00295 '1,5 110 1000 5,8 · 10B
16 AlCl3 306 g 4,89 2,0 120 1100 1,3 · 10*
17 Ga(NO3)3 6,17 g 0,0975 SO 120 1000 4,1 · 10*
18 Fe(NO3)3 29,3 g 0,293 1,6 110 1100 2,5 · 10B
19 Sn(SOJ2 78,1 g 1,79 2,0 120 1300 4,9 · 10*
(II) Zubereitung der Materialien und die Eigenschaften elektrosensibilisierter Aufzeichnungsblätter
Beispiel 20
8 g Zinkstearat, 20 g Isopropylalkohol und 20 g ao Toluol werden einer Kieselmühle zugegeben und etwa 1 Stunde gemahlen, um eine vermahlene (dispergierte) Zinkstearatmischung zu erhalten, danach wurde die Mischung dieser Mühle entnommen. Andererseits wurden 100 g des pulverisierten, gemäß Beispiel 1 ge- as wonnenen Zinkoxydhalbleiters in einer Lösung dispergiert, welche 10 g Versamid Nr. 100 enthielt (Polyamidharz, hergestellt durch General Mills Inc.), 12 g Isopropylalkohol und 12 g Toluol durch Attritor. Der dispergierte Halbleiter wurde mit 20 g einer 50°/oigen Methyl-Äthyl-Ketonlösung von Epon Nr. 1001 (Epoxydharz, hergestellt durch Shell Chemical Co.) und der dispergierten Zinkstearatmischung hergestellt, unter Umrühren, um das Material zu erhalten. Dieses Material wurde mit Hilfe eines leistenförmigen oder dergleichen Schichtwerkzeuges zu einem trockenen Film mit einer Dicke von etwa 10 Mikron auf einem leitenden Stoff (leitende Unterlage) verteilt bzw. beschichtet, wobei das leitende Material mit Aluminium laminiert oder Vakuumverdampfung niedergeschlagen war, um das elektrosensibilisierte bzw. elektroempfindliche Aufzeichnungsblatt herzustellen, welche gelbliche Färbung zeigte. Die getrockneten, beschichteten Blätter werden auf eine Aluminiumrolle von etwa 12,75 crn Durchmesser aufgewickelt. Die Metallrolle wurde mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 120 m/min rotiert, wobei der Aufwickeldorn bzw. -stift mit einer Geschwindigkeit von 100 Reihen pro Zentimeter vorgeschoben wurde. Hierdurch erhielt man auf den Blättern hochstabile Bilder in braunschwarz und mit scharfem Kontrast, wenn man eine elektrische Energie von 40 Volt und 80 mA benutzt. Der elektrische Widerstand des erhaltenen trockenen Filmes liegt im Bereich von 10° bis 109 Ohm/cm. Ferner zeigte die Oberfläche dieser Blätter nach Aufzeichnung der Bilder keine Verbreiterung oder Absinken in Grautönungen.
Beispiele 21 bis 38
Materialien mit einer in der nachfolgenden Tabelle 111 ausgewiesenen Zusammensetzung werden ähnlich wie Beispiel 20 auf leitendem Material, plattiert mit Aluminium, beschichtet. Die Farbe aller Blätter war gelblichweiß, und ein Teil, nach Anwendung der elektrischen Energie, verwandelte sich in bräunlichschwarz. Alle Bilder hatten hohe Stabilität, wiesen scharfen Kontrast auf und waren sehr widerstandsfähig gegen den Graueffekt bzw. Verschmutzung.
Tabelle
Beispiel Angewandtes
Beispiel für
pulverisiert
Gewichtsverhältnis
Teilchen pro Binde
Bindemittel Härter Gewichtsverhältnis
Bindemittelharz
dotiertes ZnO mittel Bindemittelharz Versamid 100*« pro Härter
21 2 500:100 Epon 1001 ■» Versamid 100 50:50
22 3 350: 100 Epon 1001 Versamid 100 50:50
23 4 500:100 Epon 1001 Lustrasol A 804*7 50:50
24 5 500:100 Coronat HL*2 Versamid 140* 8 53:147
25 6 500:100 Epon 1001 Versamid 100 80:20
26 7 500:100 Epon 1007*8 50:50
27 8 500: 100 Epon 1001 Versamid 100
28 9 500:100 Epon 1004*4 Versamid 100 50:50
29 10 500:100 Epon828*5 Versamid 100 50:50
30 11 500:100 Epon 1001 Versamid 115*» 50:50
31 12 500:100 Epon 1001 Lustrasol A 809 *10 70:30
32 13 500:100 Coronat HL Versamid 125*» 30:170
33 14 500:100 Epon 1001 Versamid 100 75:25
34 15 750:100 Epon 1001 Versamid 100 50:50
35 16 500:100 Epon 1001 50:50
36 17 500:100 Epon 1001 Versamid 100
37 18 500:100 Epon1001 Versamid 100 50:50
38 19 500:100 Epon1001 50:50
Tabelle III Fortsetzung
Beispiel Bestandteil
Fettsäureseife
PHR Dicke
des geschich
teten Films
Elektrische Energie
,, ,, Strom
(KiA) Elektrischer Widerstand
(μ) Volt 80 (Ohm/cm)
21 Zinkstearat 40 10 45 80 9,2 · 10«
22 Zinkstearat 40 10 60 75 4,8 · 108
23 Zinkpalminat 10 10 40 65 9,8 · 10"
24 Zinkstearat 40 10 60 80 2,1 · 10"
25 Zinkstearat 40 10 45 65 8,7 · 10«
26 Zinkstearat 40 10 60 60 1,3 · 108
27 Zinkstearat 40 10 60 70 8,9 · 108
28 Zinkstearat 40 10 50 70 8,4 · 10'
29 Zinkstearat 40 10 60 80 1,2 · 10"
30 Zinkstearat 40 10 40 80 4,8 · 10«
31 Zinkstearat 40 10 45 55 1,1 · 10'
32 Zinkstearat 40 10 65 80 9,9 · 10"
33 Zinkstearat 40 10 45 80 9,3 · 10«
34 Zinkstearat 40 10 40 80 7,3 · 10«
35 Zinklaurat 55 10 50 70 1,1 · 108
36 Zinkstearat 40 10 50 60 3,4 · 10'
37 Zinkstearat 40 10 60 70 4,6 · 108
38 Zinkstearat 40 10 50 3,8 · 10'
" Epon 1001 ist Polyepoxyd, hergestellt durch Shell Chemical Co.
2 Coronat HL ist Polyurethan, das eine NCO-Gruppe von 12,3 Gewichtsprozent hat und das freie Hexamethylendiisocyanat in der Menge 0,5 Gewichtsprozent enthält, hergestellt durch Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd., in Form eines organischen Lösungsmittels, welches Harz 74,1 Gewichtsprozent enthält und /-/-Viskosität aufweist, gemessen nach dem Gardner-Bläschen-Viskosimeter bei 25° C und 1 für Farbe, gemessen nach Gardner-Farbprüfnormen.
*3 Epon 1007 ist Polyepoxyd, hergestellt durch Shell Chemical Co.
*' Epon 1004 ist Polyepoxyd, hergestellt durch Shell Chemical Co.
*6 Epon 828 ist Polyepoxyd, hergestellt durch Shell Chemical Co.
*° Versamid 100 ist Polyamid, hergestellt durch General Mills, Inc.
7 Lustras 1 A 804 ist Acrylpolyolharz mit einem Hydroxydwert von 40,5, hergestellt durch Dainippon Ink and Chemicals, Inc., in Form einer organischen Lösung, das Harz 48,9 Gewichtsprozent enthält und ein U an Viskosität hat, gemessen bei 250C mit dem Gardner-Bläschen-Viskosimeter und weniger als 1 hinsichtlich Farbe, gemessen nach Gardner-Farbstandardwerten.
*8 Versamid 140 ist Polyamid, hergestellt durch General Mills, Inc.
·" Versamid 115 ist Polyamid, hergestellt durch General Mills, Inc.
*10 Lustrasol A 809 Acrylpolyolharz mit einem Hydroxylwert von 19,6, hergestellt durch Dainippon Ink and Chemicals, Inc., in Form eines organischen Lösungsmittels, welches 50 Gewichtsprozent Harz enthält und eine W-Xoof-Viskosität, gemessen bei 250C mit dem Gardner-Bläschen-Viskosimeter, hat und weniger als 1 an Farbe, gemessen nach Gardner-Farbennonnwerten. *n Versamid 125 ist durch General Mills, Inc., hergestelltes Polyamid.
Zusammenfassend kann man einen Teil der Erfindung dadurch hervorheben, daß ein Material bzw. eine Zusammensetzung für elektrosensibilisierte Aufzeichnungsblätter, Folien bzw. Papier gewonnen wird, wobei das Material Zinkoxyd enthält, das mit dem Oxyd eines als Donator dienenden Störstellenmetalls dotiert wird, wobei letzteres einen Ionenradius von
weniger als 0,74 ÄE hat und von drei- oder vierwertigen Metallen ausgewählt ist und die dotierte 45 Zinkoxydkomponente in der Menge von 150 bis 1000 Gewichtsteilen verwendet wird, dispergiert in einer Mischung, welche 100 Gewichtsteile eines Bindemittels und 5 bis 70 Gewichtsteile einer Metallseife einer Fettsäure aufweist.

Claims (5)

fläche, welche mit einer elektrisch leitenden Schicht bzw- oberen Schicht versehen sind. Es ^ verschiedene Materialzusammensetzungen bekannt, die in Form von Schichten auf Papieren auf-
1. Elektrosensibilisiertes Aufzeichnungsmaterial 5 gebracht werden, um mit einer elektrosensibilisierten für schichtförmige Anwendung, dadurch ge- Schicht versehene Blätter vu dgl. zu erhalten, die kennzeichnet, daß sein Zinkoxyd mit einem jedoch in vieler Hinsicht noch mit Nachteilen behaftet Oxyd eines als Donator dienenden Störstellen- sind. Bei einer Art solcher Aufzeichnungsträger mit metalls dotiert ist, wobei dieses Störstellenmetall der empfindlichen Schicht wird eine Beschichtung aus einen 0,74 ÄE unterschreitenden Ionenradius hat io Zinkoxyd einem Elektrolyt und einem Bindemittel und diese Metalle in ihrer drei- oder vierwertigen auf einer Papieroberfläche verwendet, die eine elek-Form verwendet werden und das dotierte Zinkoxyd trisch leitende Schicht bzw. Oberschicht trägt Diese in der Menge von 150 bis 1000 Gewichtsteilen in Schicht kann jedoch nur für eine grobe Arbeitsweise einer Mischung dispergiert wird, die 100 Gewichts- benutzt werden und gestattet nicht, feine Bilder mit teile des Bindemittels und 5 bis 70 Gewichisteile 15 scharfem Kontrast zu gewinnen. In diesem Falle einer Metallseife einer Fettsäure enthält. wird jedoch die elektrisch leitende Schicht auf der
2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Oberfläche des Papiers durch den Strom zersetzt, da zeichnet, daß das als Donator dienende Stör- man eine höhere Spannung benutzen muß, um feine Stellenmetall ein dreiwertiges Metall ist, ausge- Bilder zu erhalten. Weil ferner der Elektrolyt in dem wählt aus einer Gruppe, die Gallium, Aluminium, 20 Material durch den Strom zersetzt wird, wird die Eisen und Chrom enthält und wobei das Zinkoxyd elektrisch leitende Schicht auf der Oberfläche des mit dem Oxyd mindestens eines dieses Metalls in Papiers aufgebrochen und schmierig-unsauber.
der Menge von 0,001 bis 10,0 Molprozent dotiert Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrisch
ist. empfindliches Aufzeichnungsmaterial auf schicht-
3. Material nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 förmigen Trägern zu schaffen, die eine saubere Aufzeichnet, daß das als Donator dienende Störstellen- zeichnung, hochstabile Bilder erhöhten Kontrastes metall ein vierwertiges Metall ist, z. B. Zinn, ermöglicht. Ferner bezweckt die Erfindung, Materiawobei das Zinnoxyd in einer Menge von 0,001 bis lien für Trockenfilme anzugeben, die einen relativ 10,0 Molprozent vorliegt. niedrigen elektrischen bzw. Ohmwiderstand haben.
4. Material nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 30 Erfindungsgemäß wird eine Zusammensetzung vorzeichnet, daß als Bindemittel ein oder mehrere Harze geschlagen, das Zinkoxyd enthält, welches mit einem verwendet werden, die aus einer Gruppe ausge- Oxyd eines als Donator wirkenden Störstellenmetalls wählt sind, welche Polyepoxydharze und Poly- dotiert ist und einen lonenradius hat, der unter urethanharze enthält. 0,74 ÄE liegt, ausgewählt von drei- oder vierwertigen
5. Material nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 35 Metallen, wobei das dotierte Zinkoxyd in einem zeichnet, daß die als ebnendes Mittel dienende Bindemittel in einer Länge von 150 bis 1000 Teilen, Metallseife einer Fettsäure ein oder mehrere Stoffe vorzugsweise in einer Menge von 250 bis 800 Geenthält, ausgewählt aus einer Gruppe, die Metall- wichtsteilen des Zinkoxyds je 100 Gewichtsteile des salze von Aluminium, Kupfer, Zink, Blei, Eisen, Bindemittels dispergiert ist und eine Metallseife, vorMagnesium, Kobalt, Barium, Nickel und Lithium 40 zugsweise Zinkseife einer Fettsäure mit 8 bis 18 Kohder Palmitinsäure, der Oleinsäure, der Stearin- lenstoffatomen als Weichmacher für das Material säure, der Laurinsäure oder der Acrylsäure enthält. verwendet wird, in einer Menge von 5 bis 70 Gewichtsteilen, vorzugsweise von 10 bis 60 Gewichtsteilen für je 100 Gewichtsteile des Bindemittels im Aufzeich-
45 nungsmaterial.
Das Zinkoxyd wird mit dem als Donator dienenden Störstellenmaterial dotiert und halbleitend gemacht. Die erfindungsgemäß verwendeten Metalle sind drei-
oder vierwertige Metallelemente, und diese Elemente
50 als Donatorstörstellen werden durch Hitzebehandlung dem Zinkoxyd zudotiert. Die dem Zinkoxyd zuzudotierenden Elemente müssen einen lonenradius haben, der kleiner als der lonenradius von Zink (0,74 ÄE) ist. Ein Glühzustand bei erhöhter Temperatur und 55 für längere Zeit ist notwendig, um ein Element zu-
Die Erfindung betrifft elektrosensibilisiertes Auf- zndotieren, welches einen größeren lonenradius als Zeichnungsmaterial, insbesondere für blattförmige Zink hat. Während des Glühens findet das Sintern Unterlagen. statt, so daß es schwieriger ist., c'ektrosensibilisierte
Sie betrifft insbesondere eine Zusammensetzung Aufzeichnungsblätter mit einer glatten Oberfläche zu eines solchen Materials, welches mit einem als Donator 60 halten, verglicher, bei Verwendung von mit einem dienendem Störstellenelement dotiertes Zinkoxyd, Donatorelement dotiertem Zink, wobei das Donatoreine Metallseife einer Fettsäure und ein Bindemittel element einen kleineren lonenradius als Zink hat enthält, welches von Polyepoxyd und Polyurethan Folglich ist das letztere nicht als Material gemäß dei ausgewählt wird. Ein Anwendungsgebiet der Erfindung erfindungsgemäßen Lehre geeignet. Metallionen, welbetrifft elektrosensibilisierte bzw. elektrisch empfind- 65 ehe jedoch dieser Bedingung genügen, sind dreiwertig« liehe Aufzeichnungspapiere für Faksimile bzw. Bild- Metallionen wie Ge3+ (lonenradius 0,62 ÄE, der· signale u. dgl. durch Aufbringen eines Überzuges gleichen nachfolgend), AI3+ (0,50 ÄE), Fe3+ (0,60 ÄE dieses Materials auf einer Papier- bzw. Blattober- und Cr3+ (0,64 ÄE) und ein vierwertiges Metalliot
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