DE212319C - - Google Patents

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DE212319C
DE212319C DENDAT212319D DE212319DA DE212319C DE 212319 C DE212319 C DE 212319C DE NDAT212319 D DENDAT212319 D DE NDAT212319D DE 212319D A DE212319D A DE 212319DA DE 212319 C DE212319 C DE 212319C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft mit gerader Hakennadel arbeitende, zur Bildung einer Kettenstichnaht dienende Schuhwerknähmaschinen der unter dem Namen Mc Kay oder Blake bekannten Art.
Bei Maschinen dieser Gattung sticht die Nadel zunächst durch das Werkstück hindurch . und holt dann durch das so gebildete Stichloch eine Schlinge . aus dem Horn der Maschine
ίο herauf. Diese Bewegungen \verden durch einen Hebel hervorgebracht, der einerseits mit der Treibwelle der Maschine und andererseits mit der die Nadel tragenden Nadelstange verbunden ist. Zweckmäßig sind Vorkehrungen getroffen, damit ohne Rücksicht auf die Dicke des Werkstückes stets genügend Faden von der Vorratsrolle, abgezogen wird; dies wird erreicht, indem man den wirksamen Hub der Nadelstange so regelt, daß unter allen Umständen die für den einzelnen Stich erforderliche Fadenmenge von der Vorratsrolle abgezogen wird. Zu diesem Zwecke hat man den Antriebshebel der Nadel an einem in senkrechter Richtung bewegbaren Träger angeordnet; die Abwärtsbewegungen dieses Trägers sind durch einen Anschlag begrenzt, dessen Lage von dem auf der Oberfläche des Werkstückes aufruhenden Stoffdrücker beaufsichtigt wird und gemäß der jeweiligen Dicke des Werkstückes eine verschiedene ist. Die Bewegungen der Nadelstange müssen unter Überwindung von Reibungswiderständen stattfinden, wenn der Träger des Antriebshebels mit dem. Anschlag zusammentrifft, da- . mit die Nadel erst dann von ihrem Antrieb bewegt wird, wenn der Träger ihres Antriebshebels die Grenze seiner Ab\värtsbewegung erreicht hat. Der rückwärtige Teil des Antriebshebels der Nadel bewirkt somit zunächst, eine Bewegung seines Trägers und bewegt erst dann die an der Nadelstange angeordnete Nadel nach aufwärts. Wenn durch Einstellung des genannten Anschlages die dem Träger des Antriebshebels der Nadel gestatteten Bewegungen verkleinert werden, so vergrößert sich die durch den Antrieb der Nadel hervorgebrachte Bewegung, der Nadelstange, oder umgekehrt.
Zweck der Erfindung ist nun, anstatt des bekannten, ortsfest mit dem Stoffdrücker verbundenen und die Bewegung des Trägers des Antriebshebels der Nadel begrenzenden An-Schlages eine nachgiebig wirkende Vorrichtung einzuschalten, damit der plötzliche Zusammenstoß der Maschinenteile und das sich hieraus ergebende starke Geräusch abgeschwächt wird. Außerdem soll durch diese nachgiebige Verbindung der jähe Ruck vermieden werden, den die hochgehende Nadel auf den Faden ausübt, wenn sie beginnt, die Fadenschleife durch das Werkstück heraufzuziehen. Durch eine nachgiebige Verbindung wird bewirkt, daß sich die Nadel anfangs langsam aufwärts bewegt; außerdem wird
auch der Moment des Ruhestandes der Nadel an der Grenze ihrer Abwärtsbewegung verlängert. Während dieses vorübergehenden Ruhestandes wird die Schleife um den Haken der Nadel herumgelegt. Es ist erklärlich, daß diese Anordnung einer nachgiebigen Vorrich-. tung eine kürzere Bewegung des Trägers des Antriebshebels der Nadel erfordert als bei den bekannten Maschinen, so daß die Maschine
ίο gemäß der Erfindung mit höherer Geschwindigkeit betrieben werden kann.
Die Erfindung ist in Anwendung an einer bekannten Schuhwerknähmaschine der eingangs erwähnten Bauart (vgl. die amerikanischen Patentschriften 36163 und 45422) dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Maschinenkopfes, ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläuternd.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, von der anderen Seite der Maschine aus ge-, - sehen.
Fig. 3 ist eine Einzelansicht, die Verbindung des Stoffdrückers mit der Nadelstange erläuternd.
Die Wirkungsweise und Anordnung der Stichbildungsorgane ist, . mit Ausnahme der Neuerung gemäß vorliegender Erfindung, bekannt und in den genannten Patentschriften eingehend beschrieben und demzufolge hier nicht näher behandelt.
Die Nadelstange 1 ist innerhalb Führungen der Platten 2 und 3 des Maschinenkopfes auf und ab bewegbar und durch ein Lenkstück 4 mit einem Hebel oder Balancier 5 verbunden. Das rückwärtige Ende des Hebels 5 ist durch ein Lenkstück 7 mit einem auf der Welle 8 sitzenden Exzenter verbunden. Der Drehzapfen des Hebels 5 lagert in dem Zapfenträger 6, der. in bekannter Weise auf und ab bewegt wird, damit die Nadel an der Grenze ihrer Auf- und Abbewegung vorübergehend zum Stillstand kommt. Während der Bewegung des Zapfenträgers 6 wird die Nadelstange durch einen an der oberen Platte 2 angebrachten Reibungsblock 9 in ihrer Lage gehalten.
Ein wagerechter Arm 11 einer auf den Zapfenträger 6 aufgesteckten Muffe 10 trägt einen verstellbaren Schraubenbolzen 12, dessen unteres Ende während der Abwärtsbewegung des Zapfenträgers 6 mit einem Anschlag 13 des Hebels 14 zusammentrifft. Das rückwärtige Ende des Hebels 14 ist um einen in der ,unteren Platte 3 des Maschinenkopfes gelagerten Zapfen drehbar, während sein vorderes Ende durch einen Lenker 15 mit der Stoffdrückerstange 16 verbunden ist (Fig. 3). Der Bolzen 12 bildet somit einen von dem Zapfenträger 6 getragenen Anschlag, der die Abwärtsbewegung des Trägers 6 begrenzt. Eine zwischen der Muffe 10 und einer verstellbaren Mutter 18 um den Zapfenträger 6 herumgewundene Schraubenfeder 17 ist bestrebt, die Muffe 10 nach abwärts zu drücken, bis die letztere mit einem Anschlag 19 zusammentrifft. Der Anschlag 19 besitzt Vorsprünge, welche in am unteren Ende der Muffe 10 angebrachte Schlitze eingreifen und Drehungen der Muffe verhindern. Der während der Abwärtsbewegung des Zapfenträgers 6 mit dem Hebel 14 zusammentreffende Schraubenbolzen 12 ist somit nachgiebig gelagert, so daß der Zapfenträger 6 nach abwärts zu nachgeben kann, ehe die Nadel ihre Aufwärtsbewegung beginnt. Hierdurch wird der bisher auf den Faden ausgeübte jähe Ruck vermieden, und die Nadel verbleibt genügend lange in Ruhe, damit der Faden um sie herumgelegt werden kann. Damit der Arbeiter den Stoffdrücker heben kann, wenn ein Werkstück eingeführt werden soll, ist ein Hebel 20 vorgesehen, dessen vorderes Ende einen seitlichen Stift 21 des Hebels 14 erfaßt. Das andere Ende des Hebels 20 ist mit einer Trethebelstange 22 derart verbunden, daß der Hebel 14 und die mit demselben verbundene Stoffdrückerstange durch Herabdrücken des Trethebels angehoben wird.
Das untere Ende der Stoffdrückerstange ist in einer Führung der Platte 3 des Maschinenkopfes verschiebbar; ihr oberes Ende ist durch eine verstellbare Muffe 23 hindurchgeführt, die sich in eine feste, an der Platte 2 ausgebildete Muffe 24 hineinschraubt. Eine zwischen der verstellbaren Muffe23 und einem Kragen 26 tun die Stoffdrückerstange herumgewundene Schraubenfeder 25 bewegt den Stoffdrücker, sobald die Stoffdrückerstange 16 freigegeben ist, nachgiebig gegen das Werkstück, damit sich der Stoffdrücker der wechselnden Dicke des Werkstückes anpassen kann.
Durch Verstellung der Muffe 23 kann die Spannung der Feder 25 vergrößert oder verkleinert werden. Solange sich kein Werkstück in der Maschine befindet, wird die niedrigste Lage des Stoffdrücker^ durch einen verstellbar auf dem Oberende der Stoffdrückerstange befestigten und mit der Oberfläche der Muffe 23 zusammentreffenden Block 27 bestimmt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Schuhwerknähmaschine, bei welcher der Träger des Nadelantriebshebels zur Regelung der Nadelbewegung mit dem Stoffdrücker verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Träger (6) des Antriebshebels (5) und dem Stoffdrücker (16) nachgiebig
    (iy) ist, so daß die Nadel ungefähr bei Beginn ihrer Aufwärtsbewegung nachgeben kann.
  2. 2. Schuhwerknähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Antriebshebel (5) der Nadel unter Vermittlung einer Feder (17) angeschlossener Anschlag (12) mit einem von der Stoffdrückerstange (16) aus gesteuerten Anschlag (13) derart zusammenwirkt, daß beim Zusammentreffen der beiden Anschläge die Feder (17) zusammengedrückt Lind dadurch die Bewegungspause der Nadel in ihrer niedrigsten Stellung gerade vor dem Beginn ihrer Aufwärtsbewegung verlängert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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