DE2125478A1 - Verfahren zum Entfernen von Gas aus einem Hohlraum - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Gas aus einem Hohlraum

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Henry George Liverpool Lancashire Clements (Großbritannien)
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John Kerrvfc Co Manchester Ltd Liverpool Lancashire Grossbritannien
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B57/00Tank or cargo hold cleaning specially adapted for vessels
    • B63B57/04Tank or cargo hold cleaning specially adapted for vessels by ventilating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
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Description

PATGNTAN. WALTE DR.-ING. RICHARD GLAWE · DIPL-ING. KLAUS DELFS · DIPL-PHYS. DR. WALTER MOLL MÜNCHEN HAMBURG MÖNCHEN
8 MÖNCHEN 26 POSTFACH 37 LIEBHERRSTR. 20 TEL (0811) 22 65 48
2 HAMBURG 52 WAITZSTR. 12 TEL. (0411) 89 22 55
IHRE NACHRICHT VOM UNSER ZEICHEN
MÖNCHEN
A-5
John Kerr & Co. (Manchester) Ltd. Liverpool / England
Verfahren zum Entfernen von Gas aus einem Hohlraum
Die Erfindung betrifft das Entfernen bzw. Ausspülen oder Verdrängen von Gas aus Hohlräumen, insbesondere Behältern.
In vielen Fällen ist es erwünscht, Gas aus einem Hohlraum zu entfernen. Ein wichtiges Beispiel bilden Ölvorratstanks, die in leerem Zustand häufig einen Rückstand von entzündbaren Gasen
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enthalten. Dies "bedeutet eine Feuer- und Explosionsgefahr und ist dann "besonders gefährlich, wenn sich der Tank auf einem Schiff "befindet. Es ist möglich, entzündbare Gase dadurch aus einem Hohlraum auszuspülen, daß man ein anderes ι praktisch inerte-s Gas hindurchbläst. Um jedoch sieherzugeheii, daß keine Gassäcke von entzündbarem Gas zurückbleiben, muß das inerte Gas in eimer Menge durch den Hohlraum geleitet werden, die vielleicht das Vier- oder Fünffache des Hohlraum- oder Behältervolumens beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Ausspülen bzwo Verdrängen von Gas aus einem Hohlraum zu schaffen, welches scnneller, bequemer und billiger ist als das oben erwähnte Verfahren.
Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Entfernen von Gas aus einem Hohlraum dadurch gekennzeichnet, daß man den Hohlraum mit einem selbstzerfallenden oder zum Zerfall bringbar en Schaum füllt, der mit einem inerten Gas gefüllt (aufgeschäumt) ist. Es Jtann notwendig sein, einen kleinen Durchfluß des Schaumes aufrecht zu erhalten, um das Verdrängen vollständig durchzuführen.
Bei einer Ausführangsform der Erfindung wird ein Öltank auf einem Schiff, der entzündbare Gase eathy.lt, dadurch ausgespült, daß man mit Stickstoff aufgeschäumten Schaum
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BAD
hindurclileitet. Der ochaam wird zuerst durch einen einzigen iSinlaß eingeleitet, wobei ein einziger Auslaß offen ist. Wenn der Tank: voll mit Schaum ist, wird der Auslaß während einer weiteren kurzen Zeit offengelassen, ^bevor dann der Auslaß und der Binxaß geschlossen werden. Der Schaum zerfällt dann und hinterläßt den Innenraum des Tanks mit Stickstoff gefüllt.
Übliche Methoden zur Bildung des in den Tank einzufüllenden Schaumes können in der Regel angewandt werden. Besonders geeignet ist der bekannte stark expandierende Feuerlöschscnaum, der statt mit Luft beispielsweise mit Stickstoff aufgeschäumt wird. Das Ausga^gsmaterial ist in flüssiger Form, beispielsweise das Material mit dem Handelsnamen Nonidet P4-0 der Imperial Chemical Industries LtI. in England oder mit dem Haridelsnamen Komet extract S der Total AG in Deutschland. Der selbstzerfallende Schaum wird-an Ort und Stelle erzeugt und in den Tank eingeleitet mit Hilfe eines Gebläses und eines % Zerstäubers. Der Zerstäuber wird an der Ausgangsseite des Gebläses angeschlossen, und das inerte Gas (z.B. Stickstoff) wird der Sinsangsseite des Gebläses zugeleitet und hier durch dem Zerstäuber zugeführt. Gleichzeitig wird das flüssige scnaumbildende Material dem Zerstäuber zugeführt, und infolgedessen führt der Zerstäuber einen mit Stickstoff aufgeschäumten, selbstzerfallenden Schaum dem Tank zu. Das Flüssigkeits-Gasveruältiiis ist in der Praxis sehr klein (z.B. 1:1000; und deshalb befindet sich zu jeder Zeit nur eine sehr gerinne
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Gewichtsmenge in dem Tank. Dies kaiJi von großer Wichtigkeit sein, wenn das erfindua.^sgemäße Verfahren auf einem auf See beschädigtem Schiff angewendet werden soll, welches sich nahe dem instabilen Zustand befinden kann. Unter solchen Bedingungen kann das Verfahren gemäß der Erfindung ohne weiteres angewendet werden ohne Gefahr, daß eine möglicherweise bereits kritische Situation weiter verschlimmert wird und das Schiff verloren ?eht.
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Claims (4)

Patentansprüche
1.) Verfahren zum Entfernen bzw. Verdrängen von Gras aus einem Hohlraum, insbesondere Behälter, dadurch gekennzeichnet , daß man den Hohlraum mit einem selbstzerfallenden oder zum Zerfall bringbaren Schaum füllt, der mit einem inerten Gas gefüllt (aufgeschäumt) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- " net, daß man einen geringen Durchfluß des Schaumes aufrecht erhält, um die Verdrängung vollständig durchzuführen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß man den Schaum kontinuierlich durch einen einzigen Einlaß dem Hohlraum zuführt, wobei ein einziger Auslaß offen ist, und nach dem Füllen des Behälters die Schaumzufuhr während einer kurzen Zeit auf- λ recht erhält, bevor man den Einlaß und den Auslaß schließt und den Schaum zerfallen läßt.
4. Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3 bei einem Hohlraum eines auf See befindlichen Schiffes.
5» Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-4 zum Verdrängen eines entzündbaren oder explosiven Gases.
DE19712125478 1970-05-22 1971-05-22 Verfahren zum Verdrängen von Gas aus einem Hohlraum sowie dessen Anwendung Expired DE2125478C3 (de)

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GB2480070A GB1356945A (en) 1970-05-22 1970-05-22 Scavenging of gas from enclosures

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DE2125478A1 true DE2125478A1 (de) 1972-02-17
DE2125478B2 DE2125478B2 (de) 1981-05-07
DE2125478C3 DE2125478C3 (de) 1982-01-28

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DE19712125478 Expired DE2125478C3 (de) 1970-05-22 1971-05-22 Verfahren zum Verdrängen von Gas aus einem Hohlraum sowie dessen Anwendung

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DE (1) DE2125478C3 (de)
DK (1) DK134635B (de)
FR (1) FR2093638A5 (de)
GB (1) GB1356945A (de)
NL (1) NL150389B (de)

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US2858040A (en) * 1956-03-27 1958-10-28 John W Ford Apparatus for gas-freeing a fuel tank

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2125478B2 (de) 1981-05-07
DE2125478C3 (de) 1982-01-28
NL150389B (nl) 1976-08-16
DK134635C (de) 1977-05-31
FR2093638A5 (de) 1972-01-28
NL7107052A (de) 1971-11-24
GB1356945A (en) 1974-06-19
DK134635B (da) 1976-12-13

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