DE212729C - - Google Patents
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- DE212729C DE212729C DENDAT212729D DE212729DA DE212729C DE 212729 C DE212729 C DE 212729C DE NDAT212729 D DENDAT212729 D DE NDAT212729D DE 212729D A DE212729D A DE 212729DA DE 212729 C DE212729 C DE 212729C
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- DE
- Germany
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- soldering
- chain
- lever
- rollers
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Links
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 13
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 claims description 4
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 3
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
- B21L3/02—Machines or devices for welding chain links
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molten Solder (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 212729 KLASSE 49 h, GRUPPE
in PFORZHEIM.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Löten der Stoßfuge von Anker-,
Erbsen- und Panzerketten und besteht darin, daß beim Löten einzelner Glieder, um die
Lötstelle freizulegen, mittels Haken der vorhergehende gelötete Teil der Kette abwärts
gedrückt wird. ■
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 einen
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 einen
ίο Grundriß und Fig. 3 eine Seitenansicht der
Maschine, während Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 Einzelheiten darstellen.
Auf einer Grundplatte α sind die verschiedenen Werkzeuge angebracht, deren Antrieb,
wie bekannt, mittels Hebel und Hubscheiben, welche von der Welle b aus in Tätigkeit gesetzt
werden, erfolgt. Über die Rolle c wird die Kette d (Fig. 1 und 2) in die entsprechenden
Werkzeuge eingeführt. Die selbsttätige Lötung erfolgt wie nachstehend beschrieben:
Der unter dem Einfluß der Hubscheibe /
stehende Hebel e hält durch Druck in der Führung g die Kette fest, solange die Zange h
das Kettenglied zum Zulöten festhält (Fig. 7).
Ein weiterer Hebel i läuft auf der Hubscheibe k und bewirkt beim Abwärtsgehen den
Vorschub des verschiebbaren Gestells I, sowie der auf dem Gestell gelagerten Zange h samt
der von letzterer festgehaltenen Kette, indem die Rollen m und m1 zwischen der hinteren
Abschrägung des Gestells und einer senkrechten Führungswand η abwärts geführt werden
(Fig. ι und 2). ' Beim Hochgehen der Rollen zieht die in Spannung gekommene Feder
0 das Gestell samt der inzwischen geöffneten Zange in seine ursprüngliche Lage
zurück, in welcher Zeit die Kette durch Hebel j>
festgehalten wird. Das Öffnen und Schließen der Zange h erfolgt einesteils mittels
Schiebbolzen q und Exzenter, andernteils selbsttätig durch die Federn r (Fig. 5). Durch
den Vorschub des Schlittens s, welcher durch Hubscheibe t herbeigeführt wird, wird gleichzeitig
ein Zahnrad u durch die Klinke 4, welche am Schieber s befestigt ist (Fig. 4),
um einen Zahn weiterbewegt, wodurch die Rollen ν und w mittels ihrer Zahnradgetriebe
in Drehung versetzt werden. Zum Festhalten des Rades u nach erfolgtem Vorschub dient
eine unter Federwirkung stehende Klinke 5.. Auf diese Weise wird ein zwischen den Rollen
und in einer Röhre y gelagerter Lotdraht %
um eine bestimmte Länge (einer Zahnbewegung) zur öffnung der Röhre y herausge-,'
schoben, und zwar genau auf die Fugen der Kettenglieder. Gleichzeitig wird durch Hebel
ζ und die imfefdem Hebel laufende, auf
der Welle b sitzende Hubscheibe ein Ventil 1 der Lötvorrichtung 2 geöffnet und tritt die!"
Lötflamme in Tätigkeit. Nach der Lotung} ziehen die Federn 3 den Schlitten s selbsttätig
wieder in seine frühere Lage zurück. Bei Ketten mit Loteinlage kommt selbstverständlich
die selbsttätige Lotzuführung in Wegfall. Beim Löten von Ketten mit benachbarten
bzw. Fuge gegen Fuge stehenden Gliedern bewegt die Zange die Kette um zwei Glieder vor, während beim Löten einzelner
bzw. gleichlaufender Fugen die Kette (siehe punktierte Stellung des Hebels h, Fig. 7 und 8)
nur um ein Glied vortransportiert wird.
Um bei der Lötung einzelner Glieder frei zur Lötstelle gelangen zu können, wird gemäß
der vorliegenden Erfindung mittels Haken 6, Hebel 7 und Hubscheibe 8 (Fig. 6 und 8) die Kette abwärts gedrückt. Ferner
wird letztere gleichzeitig durch Drehung der Kettenführung 9 um 90 ° gedreht, daß stets
das zu lötende Glied in senkrechter Lage sich befindet. Die letztere Drehung erfolgt mittels
einer hier nicht gezeichneten Zahnstange, welche von der Welle b aus in Tätigkeit gesetzt
wird und ein um die Führung 9 angeordnetes Stirnrad 10 vor- und rückwärts bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum selbsttätigen Löten der Stoßfuge von Anker-, Erbsen- und Panzerketten, dadurch gekennzeichnet, daß beim Löten einzelner Glieder, um die Lötstelle freizulegen, mittels Haken (6) der vorhergehende gelötete Teil der Kette abwärts gedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212729C true DE212729C (de) |
Family
ID=474450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212729D Active DE212729C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212729C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7036272B2 (en) | 2000-11-02 | 2006-05-02 | Hermann Stoever | Plant container |
-
0
- DE DENDAT212729D patent/DE212729C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7036272B2 (en) | 2000-11-02 | 2006-05-02 | Hermann Stoever | Plant container |
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