DE213016C - - Google Patents

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DE213016C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D61/00—External frames or supports adapted to be assembled around, or applied to, articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 213016 — KLASSE 81 c. GRUPPE
M. F. ABELES & CO. in WIEN.
Verpackung für Bilder- o. dgl. Rahmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1908 ab.
Um. Bilderrahmen, Spiegelrahmen u. dgl., insbesondere von wertvolleren Ausführungen, während des Transportes vor Beschädigung zu schützen, werden dieselben mit einem Schutzrahmen fast verbunden, welcher, um das Bild aufzuhängen, in umständlicher Weise entfernt werden muß, wenn nicht das Bild samt dem Schutzrahmen aufgehängt wird, wodurch dasselbe aber verunziert wird.
ίο Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß vorliegender Erfindung der Schutzrahmen so eingerichtet, daß er auseinandergeklappt werden kann und beide Rahmen durch Stäbe, Stifte u. dgl. derart miteinander verbunden,
daß beim öffnen des Schutzrahmens gleichzeitig die Verbindung zwischen beiden Rahmen gänzlich gelöst und der Bilderrahmen freigelegt wird.
In der , Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einem Bilderrahmen dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 eine Rückansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach A-A der Fig. 1. Fig. 3 eine Draufsicht, Fig. 4 einen Schnitt nach B-B der Fig. 1. ■
Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere Ausführungsformen in schematischer Darstellung. Bei der in den Fig. ι bis 4 dargestellten Ausführurigsform sind die den Schutzrahmen bildenden Teile 1 durch Scharniere derart miteinander verbunden, daß mindestens ein Rahmenteil nach außen gedreht werden kann, um den Bilderrahmen 8 freizulegen. Nach vorliegender Ausführungsform sind die Scharniere 2 derart an den vier Rahmenecken angeordnet, daß zwei diagonal gegenüberliegende Scharniere an den äußeren und die beiden anderen an den inneren Stoßkanten des Rahmens sich befinden; Die Scharnierteile eines der innen angeordneten Scharniere sind durch einen Steckbolzen 3 (Fig. 1 und 4) lösbar verbunden, so daß nach Herausziehen des Bolzens 3 der linke und der untere Rahmenteil 1 nach außen verdreht werden können, wodurch der Rahmen an zwei Seiten geöffnet werden kann. Ferner wird der Bilderrahmen 8 mit dem Schutzrahmen 1 durch Verbindungsstäbe 4 verbunden, welche durch am Bilderrahmen zweckmäßig abschraubbar angeordnete Bügel 5 durchgesteckt und ;mit ihren Enden in Ösen 6 des Schutzrahmens eingeführt werden. Die Verbindungsstäbe sind an einer Seite mit je einem Ansatz 7 versehen, welche dem Bilderrahmen 8 als Lager dienen.
Soll der Bilderrahmen freigelegt werden, so wird das eine Scharnier durch Herausziehen des Steckbolzens 3 gelöst und ein oder mehrere Rahmenteile 1 gedreht, wobei' die Verbindungsstäbe 4 aus den Ösen des Schutzrahmens austreten, so daß die Verbindung zwischen Bilderrahmen und Schutzrahmen vollständig gelöst wird. Von besonderem Vorteil ist es, daß der Bilderrahmen zusammengeklappt aufbewahrt und dadurch wieder verv/endet werden kann.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform wird der Bilderrahmen 8 mit dem Schutzrahmen 1 durch zwei schräge Stäbe 4 verbunden, welche durch eine Öse 5 des Bilderrahmens und zwei Ösen 6 des Schutzrahmens hindurchgeführt werden. Dabei stehen die Endzapfen der Stäbe 4 senkrecht zu der
• betreffenden Seite des geschlossenen Schutzrahmens, um die Stäbe leicht einstecken und herausziehen zu können. In Fig. 6 erfolgt die Verbindung zwischen den beiden Rahmen ι und 8 durch an drei (oder auch vier) Seiten des Schutzrahmens befestigte Stifte oder Zapfen g, welche in entsprechend angeordnete Ösen 5 des Bilderrahmens eintreten. Durch die Stifte 9 ist der Bilderrahmen ohne weiteres in seiner Lage festgestellt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verpackung für Bilder-o. dgl. Rahmen, ■ die als Schutzrahmen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile "" des Schutzrahmens durch Scharniere mit einander verbunden sind und ösen besitzen, in die Stäbe, Stifte oder Riegel eingreifen, die mit dem Bilderrahmen verbunden sind, so daß der Schutzrahmen leicht geöffnet und gleichzeitig die Verbindung zwischen Schutzrahmen und Bilderrahmen leicht gelöst werden kann.
  2. 2. Schutzrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe (4) durch je eine Öse (5) des Bilderrahmens (8) und zwei ösen (6) des Schutzrahmens (1) schräg hindurchgeführt und mit zu den Seitenteilen des geschlossenen Rahmens senkrecht stehenden Zapfen versehen sind, zum 'Zwecke, den Bilderrahmen in einfacher Weise in seiner Lage zu sichern.
  3. 3. Schutzrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Ösen des Schutz- und Bilderrahmens senkrecht zu deren Seiten durchgeführten Stäbe mit Ansätzen (7) versehen sind, welche den Bilderrahmen im Schutzrahmen feststellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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