DE2131702A1 - Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor - Google Patents

Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor

Info

Publication number
DE2131702A1
DE2131702A1 DE19712131702 DE2131702A DE2131702A1 DE 2131702 A1 DE2131702 A1 DE 2131702A1 DE 19712131702 DE19712131702 DE 19712131702 DE 2131702 A DE2131702 A DE 2131702A DE 2131702 A1 DE2131702 A1 DE 2131702A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
combination according
magnetic material
component
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712131702
Other languages
English (en)
Inventor
English Christopher Durrant
Haynes Richard Humphrey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tracked Hovercraft Ltd
Original Assignee
Tracked Hovercraft Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tracked Hovercraft Ltd filed Critical Tracked Hovercraft Ltd
Publication of DE2131702A1 publication Critical patent/DE2131702A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L13/00Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
    • B60L13/03Electric propulsion by linear motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Linear Motors (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description

Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH 8 MÖNCHEN 22,
SteinsdorfsIroBe 10 Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN Telefon: (0811} ·2?ί684
Dr. rer. not. W. KORBER 25. Juni 1971
PATENTANWÄLTE
TRACKED HOVERCRAFT LIMITED
Kingsgate Hoase
66-74 Victoria Street
London S.W.1, England
P at ent anme 1 dung
Sekundäres Bauteil bzw. "Läuferteil" für einen einseitigen linearen Asynchronmotor
Die Erfindung bezieht sich auf das sekundäre Bauteil oder das "Läufer"-Teil eines einseitigen linearen Asynchronmotors, d.h. eines linearen Asynchronmotors, bei dem das primäre Bauteil bzw. das "Stander"-Teil, welches die Erregerwicklungen trägt, nur auf einer Seite des sekundären Bauteils angeordnet ist. Das sekundäre Bauteil umfaßt eine Reaktionsplatte a s einem elektrisch leitenden und vorzugsweise unmagnetischen Material, hinter der ein magnetisches Stützmaterial angeordnet ist. Das primäre Bauteil dient dazu, ein in der Längsrichtung wanderndes Magnetfeld zu erzeugen, und während des Betriebs des Motors durchsetzt der auf dieses Magnetfeld zurückzuführende Magnetfluß die Reaktionsplatte in Richtung auf das magnetische Material, um dann von dem Magnetischen Material aus zu dem primären Beurteil zurücktukehren. Die Wechselwirkung zwischen dem Magnetfluß mit den Strömen, die derMagnetfluß in der Reaktionsplatte induziert, bewirkt, daß eine Vortriebskraft erzeugt wird, die in Richtung der Längsachse des Motors wirkt.
109853/1372
Genauer gesagt betrifft die Erfindung sekundäre Bauteile für einseitige lineare Asynchronmotore, bei denen die Eeaktionsplatte seitliche Abschnitte aufweist, die dazu dienen, einen niedrigen Widerstand darbietende Stromleitungswege längs jeder jeder Seite des sekundären Bauteils jenseits des magnetischen Materials zu bilden. Diese seitlichen Abschnitte hängen gegenüber den Längskanten des magnetischen Materials über, und da die Leitungswege von geringem Widerstand zur Erzielung einer geringen Selbstinduktion in einem Abstand von dem magnetischen Material angeordnet sein müssen, sind sie allgemein in der gleichen Ebene wie derjenige Teil der Reaktions- | platte ausgebildet, welcher das magnetische Material überdeckt.
Eine der wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten für einseitige lineare Asynchronmotore ergeben sich bei Transportanlagen, die Fahrzeuge umfassen, welche so eingerichtet sind, daß sie sich längs eines vorbereiteten Gleises bewegen können. In einem solchen Fall kann jedes Fahrzeug mit einem primären Bauteil der oben beschriebenen Art ausgerüstet sein,das mit einem sich längs des Gleises erstreckenden sekundären Bauteil zusammenarbeitet. Es ist auch möglich, eine umgekehrte Anordnung mit einem "kurzen Läufer" vorzusehen, d.h. jedes Fahrzeug kann ein sekundäres Bauteil tragen, das mit einem ^ mit Wicklungen versehenen primären Bauteil zusammenarbeitet, welches sich längs des Gleises erstreckt, doch befaßt sich die Erfindung mit der zuerst beschriebenen Anordnung, die im folgenden als "Anordnung mit kurzem Stator" bezeichnet wird.
Einer der Hauptfaktoren, welche die Kosten einer Transporteinrichtung bestimmen, bei welcher als Antriebsvorrichtung ein linearer Asynchronmotor benutzt wird, wird durch denjenigen Teil des Motors bestimmt, der durch das Gleis unterstützt istj hierin besteht ein Hauptgrund dafür, daß man gewöhnlich keine Einrichtung mit einem "kurzen Läufer11 vorsieht, und im Hinblick hierauf ist es bei einer Anordnung mit einem "kurzen Stator'· sehr erwünscht, dafür zu sorgen,
109853/1372
daß sich das sekundäre Bauteil mit geringen Kosten herstellen und leicht einbauen und instandhalten läßt. D_r Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches sekundäres Bauteil für einen linearen Asynchronmotor zu schaffen, wie er bei einer Anordnung mit einemHkurzen Stator" verwendet wird.
Gemäß einem ihrer Merkmale sieht die Erfindung eine Kombination vor, die ein vorbereitetes Gleis umfaßt, ferner ein allgemein waagerecht angeordnetes sekundäres Bauteil eines linearen Asynchronmotors, das sich kängs des Gleises erstreckt, so daß es nicht dem einen Bestandteil eines einseitigen linearen Asynchronmotors bildenden primären Bauteil zusammenarbeiten kann, welch letzteree oberhalb des sekundären Bauteils durch ein Fahrzeug unterstützt wird, welches durch den Motor längs des Gleises angetrieben werden kain, wobei das sekundäre Bauteil oder Glied des linearen Asynchronmotors eine elektrisch leitende Eeaktionsplatteumfaßt, ferner ein zwischen der Eeaktionsplatte und dem Gleis angeordnetes magaetisches Material, wobei die Reaktionsplatte eine größere Breite hat als das magnetische Material, j3o daß sich die Eeaktionsplatte auf beiden Längsseiten des sekundären Bauteils in Form von seitlichen Abschnitten über das magnetische Material hinaus erstreckt, um sich in der Längsrichtung erstreckende Leitungswege für den durch das sekundäre Bauteil fließenden Strom zu bilden, sowie Einspannmittel, die gesondert mit diesen seitlichen Abschnitten zusammenarbeiten undan dem Gleis befestigt sind, um die Eeaktionsplatte in ihrer Lage zu halten.
Gemäß einem weiteren Merkmal sieht die Erfindung ein sekundäres Bauteil für eine Kombination der vorstehend beschriebenen Art vor.
Die Einspannmittel können mit den seitlichen Abschnitten der h., aktionsplatte so zusammenarbeiten, daß sie an oberen !'lachen der seitlichen Abschnitte angreifen, oder daß sie an den unteren Flächen der seitlichen Abschnitte anliegen.
1 09853/ 1372
Bei der letzteren Anordnung erfolgt das Zusammenwirken zwischen den Einspannmitteln und den seitlichen Abschnitten der Reaktionsplatte vorzugsweise derart, daß Plächen zusammenarbeiten, die relativ zueinander bewegbar sind, so daß Unterschiede bezüglich der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung zwischen der Eeaktionsplatte und dem Gleis mindestens in der Längsrichtung ausgeglichen werden können.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Pig. 1 zeigt im Querschnitt ein Gaskissenfahrzeug, das längs eines vorbereiteten Gleises durch einen linearen Asynchronmotor angetrieben werden kann, dessen sekundäres Bauteil sich längs des Gleises erstreckt und eine erste Ausführungsform der Erfindung bildet.
Fig. 2 zeigt im Grundriß einen typischen Abschnitt des Gleises nach Fig. 1.
Mg. 5 ist ein vergrößerter Teilschnitt längs der Linie III-III in Pig. 2 und zeigt die erste Ausführungsform eines sekundären Bauteils und läßt erkennen, auf welche Weise dieses Bauteil an dem Gleis befestigt ist.
Pig. 4· ist ein vergrößerter Ttilschnitt längs der Linie IV-IV in Pig. 2, der weitere Einzelheiten der ersten Ausführungsform eines sekundären Bauteils zeigt.
Pig. 5 zeigt in einem weiteren vergrößerten Teilschnitt längs der Linie V-V in Pig. 2 weitere Einzelheiten des sekundären Bauteils.
Pig. 6 entspricht allgemein dem durch einen gestrichelten Kreis bezeichneten Teil von Pig. 3, zeigt jedoch in einem größeren Maßstab eine Abwandlung, der ersten Ausführungsform.
109853/1372
Fig. 7 ähnelt Pig. 6, zeigt jedoch eine zweite Ausführungsform eines sekundären Bauteils nach der Erfindnag.
. Fig. 8 und 9 ähneln ebenfalls Fig. 6, zeigen jedoch Abwandlungen der zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen sekundären Bauteils.
In Fig. Λ erkennt man ein Luftkissenfahrzeug 35» das zum Zweck seiner Bewegung längs eines erhöht angeordneten Gleises 36 aus Beton mit einem allgemein rechteckigen Querschnitt durch zwei in einem Längsabstand voneinander angeordnete Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 37 unterstützt wird, von denen in Fig. 1 nur eine sichtbar ist, welche mit der waagerechten oberen Fläche 38 des Gleises unter Vermittlung durch Luftkissen zusammenarbeiten. Auf ähnliche Weise wird das Fahrzeug längs des Gleises durch einander paarweise gegenüber angeordnete Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 39 geführt, die mit den senkrechten Flächen 40 des Gleises zusammenarbeiten. Weitere Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 4-1 sind unterhalb der Führungsvorrichtungen 39 des hinteren Paars angeordnet und arbeiten ebenfalls mit den senkrechten Seitenflächen 4-0 zusammen, um das Fahrzeug gegen Schlingerbewegungen zu stabilisieren, die z.B. durch Seitenwind hervorgerufen werden. Die Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 37» 39 und 4-1 werden vom Fahrzeugkörper aus jeweils durch flexible Bälge 4-9 unterstützt.
Damit das Fahrzeug längs des (Sleises angetrieben werden kann, ist ein linearer Asynchronmotor vorgesehen. Das primäre Bauteil 4-5 des Motors ist so angeordnet, daß es sich parallel zur Längsachse des Fahrzeugs unterhalb des Fahrzeugkörpers erstreckt} dieses Bauteil ist auf bekannte Weise aus magnetischem Werkstoff hergestellt, und es sind nicht gesondert dargestellte Erregerwicklungen vorgesehen, die so angeordnet sindm daß sie ein in der Längsrichtung wanderndes magentomotorischee Kraftfeld erzeugen, wenn sie mit einem dreiphasigen Wechsel-
109853/1372
• - 6 -
strom erregt werden.. Der Dreiphasenstrom wird den Wicklungen von einer sich längs einer Seite des Gleises erstreckenden Unterstützung aus über ortsfeste Stromschienen 46 zugeführt, die sich längs des Gleises erstrecken und mit an dem Fahrzeug angebrachten Stromabnehmern 47 zusammenarbeiten.
Das sekundäre Bauteil des Asynchronmotors, das in Fig. insgesamt mit 48 bezeichnet ist, um seine Lage erkennbar zu machen, erstreckt sich längs des Gleises 56 in einem Kanal der in der Mitte der Oberseite des Gleises 56 ausgebildet ist» In Fig. 2 bis 5 sind weitere Einzelheiten der Konstruktion des sekundären Bauteils dargestellt; insbesondere ist aus " Fig. 2 ersichtlich, daß das sekundäre Bauteil eine zusammengesetzte Eeaktionsplatte umf&ut, die aus mehreren einzelnen aus Aluminium hergestellten Eeaktmonsplatten 111 aufgebaut ist, welche längs des Gleises Ende an Ende über einem magnetischen Material angeordnet sind, das durch Stapel 112 aus sich in der Längsrichtung erstreckenden, senkrecht angeordneten magnetischen Lamellen 115 gebildet wird. Die Stapel 112 sind ebenfalls Ende an Ende angeordnet, sie haben jeweils die . gleiche Länge wie die Reaktionsplatten 111, und sie bilden Spalte 115, die jeweils um einen kleinen Betrag gegenüber den Spalten 114 zwischen benachbarten Eeaktionsplatteη 111 versetzt sind.
Gemäß Fig. 5» wo ein typischer Teil des sekundären Bauteils im Querschnitt dargestellt ist, hat jeder Lamellenstapel 112 einen rechteckigen Querschnitt und ist in der Mitte des Kanals 42 angeordnet; jeder Stapel 112 ist mit dem allgemein ebenen Boden 116 des Kanals durch eine Schicht 117 aus einem Material verbunden, das sich unter der Wirkung von Scherbeanspruchungen verformen kann, um Unterschiede bezüglich der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung zwischen dem Lamellenstapel und dem darunter liegenden Beton des Gleises 56 sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung auszugleichen.
109853/1372
Längs (jeder Seite der Stapel 112 erstrecken sich allgemein lückenlose, aus Beton "bestehende Vorsprünge oder Leisten 119 von rechteckigem Querschnitt, die mit dem eigentlichen Gleis aus einem Stück bestehen oder in einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt und·einzementiert werden können. Die Vorsprünge oder Leisten haben die gleiche Höhe wie die Lamellenstapel 112.
Jede der Reaktuonsplatten 111 besteht aus gewalztem Aluminiumblech und ist an ihren Längskanten so abgewinkelt, daß sie einen ebenen mittleren Abschnitt 121 bildet, an den sich auf beiden Seiten nach unten geneigte Randabschnitte anschließen. Der flache mittlere Abschnitt 121 erstreckt sich über die darunter angeoruneten Lamellenstapel 112 und die Leisten 119 hinweg, wodurch die iteskt^onsplatte unterstützt wird. Die Randabschnitte 122 hängen gegenüber den Leisten auf beiden Seiten über und erstrecken sich bis zu ihren freien Rändern nach unten, so daß sie nach unten geneigte obere Flächen 125 bilden, welche sich in Richtung auf das Gleis erstrecken.
Die mittleren Abschnitte 121 der Reaktionsplatten 111 sind von den Lamellenstapeln 112 und den Leisten 119 durch I1I achmaterial stücke 124 getrennt, die aus einem verschleißfesteh, hitzebeständigen und elektrisch isolierenden Material bestehen, z.B. aus mit Harz gebundenem Asbestpapier. Diese Flachmaterialstücke schützen die Lamellenstapel gegen hohe Temperaturen, die in den Reaktionsplatten während des Betriebs auftreten können, sie verhindern das Entstehen von Funken zwischen den Reaktionsplatten und den Lamellenstapeln, und sie verhindern das Auftreten von Freßerscheinungea ^ wenn sich die.einander zugewandten Flächen der Reaktionsplatten und der Lamellenstapel relativ zueinander bewegen, wie es bei unterschiedlichen thermischen Ausdehnungs- und Zusammenziehungsbewegungem geschehen kann.
109853/1372
An dem eigentlichen Gleis befestigte Klötze 125 aus Beton oder einem anderen Material arbeiten mit den geneigten R.-ndflachen 125 zusammen, um die Eeaktionsplatten 111 in ihrer Lage zu halten. Die Klötze 125, die befestigt werden, nachdem die Reaktionsplatten während der Montage in die richtige Lage gebracht worden sind, können mit dem eigentlichen Gleis dauerhaft, z.B. mittels eines Mörtels, verbunden werden, oder man kann sie an dem eigentlichen Gleis mit Hilfe von mit Muttern 127 versehenen Gewindebolzen 126 befestigen.
k Die oberen Flächen der mittleren Abschnitte 121 der
Reakt. onsplatten 111 und die oberen Flächen der Klötze 125 stehen in Fluchtung miteinander sowie mit der Oberseite des Betonmaterials auf beiden Seiten des Kanals 42, so daß sie Teile der oberen Gleisfläche 38 bilden, von der aus das Fahrzeug 35 mit Hilfe der durch die Vorrichtungen 37 erzeugten Luftkissen unterstützt wird.
Die Lücken 114 und 115, die gemäß Fig. 2 zwischen benachbarten Reaktionsplatten 111 bzw. zwischen benachbarten Lamellenstapeln 112 vorhanden sind, bilden Dehnfugen zum Ausgleichen unterschiedlicher thermischer Ausdehnungs- und Zusammenziehungsbeweguögen'dieser Bauteile gegenüber dem Gleis in Richtung seiner Längsachse. Gremäß Fig. 2 und 4 ist jeder der Spalte 114 zwischen benachbarten Reaktionsplatten elektrisch durch zwei flexible geflochtene "Verbindungen 128 überbrückt, welche die einander benachbarten Enden der Reaktionsplatten im Bereich ihrer flachen ebenen Mittelabschnitte auf beiden Seiten der Lamellenstapel 112 miteinander verbinden. Die Verbindungen 128, die an den Enden der Reaktionsplatten durch Verschweißen oder auf andere Weise befestigt sind, sind unter den Reaktionsplatten angeordnet, und in den Leisten 119 sind Aussparungen zum Aufnehmen der Verbindungen vorgesehen. Zum gleichen Zweck sind die Ecken der Flachmaterialwtücke 124 mit Ausschnitten versehen.
109853/1372
Fig. 4 zeigt auch eine der Dehnfugen 115 zwischen benachbarten Lamellenstapeln 112. Der Spalt 115 ist magnetisch durch einen kurzen Stapel 129 überbrückt, der sich aus weiteren magnetischen Lamellen 113 (Fig· 2) zusammensetzt. Der Stapel 129 wird durch eine weitere Materialschicht 117 in einer Vertiefung 150 unterstützt, die im Boden 116 des Kanals ausgebildet ist und sich in Fluchtung mit den durch den Spalt 115 getrennten Enden benachbarter Lamellenstapel 112 befindet.
Die Enden der Lamellenstapel 112 können über die Oberseite des darunter liegenden kleineren Lamellenstape s hinweggleiten, und auf diese Weise kann eine unterschiedliche Wärmeausdehnung oder Zusammenziehung in der Längsrichtung ausgeglichen werden, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß keine magnetische Unstetigkeit zwischen den benachbarten Lamellenstapeln 112 vorhanden ist.
Um einen Schutz gegen Witterungseinflüsse vorzusehen, und/oder um gegebenenfalls zu verhindern, daß Druckluft aus den Luftkissen des Fahrzeugs entweicht, wenn sich das Fahrzeug über die Dehnfugen 114 und 115 und die Hohlräume 133 (Fig. 3) hinweg bewegt, sind die Spalte 114 und 115 sowie die Hohlräume 133 unter den liandabschnitten 122 der Eeaktionsplatten mit Schwammgummi, aufgeschäumtem Kunststoff oder einem anderen elastischen und witterungsbeständigen Material gefüllt; diese Füllungen sind in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Wie im winzelnen aus Fig. 5 ersichtlich, sind mit der Unterseite jeder Reaktionsplatte 111 in der Mitte zwischen ihren Enden zwei Klötze 131 aus Aluminium verschweißt oder durch mit Muttern 135 versehene Schrauben 134- so verbunden, daß sie nach unten in weitere Lücken 132 der Leisten 119 und entsprechende Ausschnitte des Flachmaterials 124 hineinragen.
109853/1372
Wenn während des Betriebs das primäre Bauteil 45 in einem kleinen Abstand von z. B. etwa 10 mm über dem sekundären Bauteil 48 unterstützt ist, wie es in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, bewirkt das magnetomotorische Kraftfeld, das auf bekannte Weise durch die Erregerwicklungen des primären Bauteils erzeugt wird, daß ein Magnetfluß entsteht, welcher die sich in der Längsrichtung erstreckenden senkrechten Leitungswege von geringem magnetischem Widerstand durchsetzt, die durch das magnetische Material des primären Bauteils 45 und die Lamellenstapel 112 und 129 des sekundären Bauteils 48 gebildet werden. Dieser in der Längsrichtung auftretende I1IuB bewirkt seinerseits, daß Ströme induziert werden, die in den Reaktionsplatten 111 längs allgemein rechteckiger und waagerechter Leitungswege fließen, die den Magnetpolen des Wanderfeldes entsprechen, und die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen diesen Strömen mit dem Magnetfluß erzeugt eine Vortriebskraft zum Bewegen des Fahrzeugs 35 längs des Gleises 36. Die Erzeugung einer solchen Vortriebskraft ist bekannt, so daß sich eine weitere Erläuterung erübrigen dürfte.
Die Schubkraft, die auf die Eeaktionsplatten ausgeübt wird, wenn die Vortriebskraft erzeugt wird, wird dadurch aufgenommen, daß jeweils die hinteren Flächen der AluminiumkSötze 131 mit den vorderen Stirnflächen er Leisten 119 an den Lücken 132 zusammenarbeiten, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
Abgesehen davon, daß sie die auf die Vortriebskraft zurückzuführende Reaktionskraft aufnehmen, erfüllen die Leisten 119 verschiedene weitere Aufgaben; hierzu gehört die Aufgabe, die mittleren Teile der Reaktionsplatten gegenüber der Längsachse des Gleises in ihrer Lage zu halten, um sicherzustellen, daß auf UJemperaturänderungen zurückzuführende Änderungen der Länge benachbarter Reaktionsplatten sowie des Gleises annähernd gleichmäßig auf die Spalte 114 verteilt werden.
109853/1372
Eine weitere Aufgabe der Leisten 119 besteht darin, diejenigen Teile der Reaktionsplatten 111, welche nach beiden Seiten über die Lamellenstapel 112 hinausragen, gegen mechanische und elektromechanische Kräfte abzustützen, die während des Betriebs auf diese seitlichen Abschnitte wirken. Die Leisten 119 verringern "somit die Durchbiegung der Reaktionsplatten, die durch solche Kräfte hervorgeruffi wird sowohl jenseits als auch oberhalb der Lamellenstapel 112·
Die seitlichen Abschnitte 122 der Reaktionsplatten bilden Leitungswege von geringem Widerstand, die frei von jedem erheblichen Magnetfluß sind, welcher den Luftspalt zwischen dem primären Bauteil und dem sekundären Bauteil durchdringt, und längs welche· die in der Längsrichtung verlaufenden Teile der in dem sekundären Bauteil eingeführten Ströme fließen können. Der Stromfluß in der Reaktionsplatte 111 kann daher dort, wo die Rtaktionsplatte in dem magnetischen Kreis zwischen dem primären und dem sekundären Bauteil liegt, im wesentlichen quer zu dem Motor verlaufen, so daß er im wesentlichen vollständig zur Wirkung kommt, um eine Vortriebskraft zu erzeugen. Die flexiblen Verbindungen 128 gewährleisten die Kontinuität für die in der Längsrichtung verlaufenden Teile der Stromleitungswege des sekundären Bauteils, und außerdem lassen sie relative Längsbewegungen der Enden der Reaktionsplatten 111 zu, mit denen sie verbunden sind.
Während des Betriebs kann es vorkommen, daß das sekundäre Bauteil 48 einer nach oben gerichteten resultierenden Kraft ausgesetzt wird, die auf die magnetische Anziehung zwischendem primären Bauteil 45 einerseits und den Lamellenstapeln 112 und 129 andererseits zurückzuführen ist. Unter diesen Umständen wird der resultierenden, nach oben gerichteten Kraft größtenteils durch die Flachmaterialschichten 117 und in einem geringeren Ausmaß durch die Halteklötze 125 entgegengewirkt.
109853/1372
Es ist jedoch auch möglich, dafür zu sorgen, daß der auf das sekundäre Bauteil 48 wirkenden Anziehungskraft ausschließlich durch die Klötze 125 entgegengewirkt wird; in diesem Fall kann man die Flachmaterial schichten 117 fortlassen oder sie durch ein nicht klebfähiges Meterial ersetzen* es wird jedoch angenommen, daß es sich hierbei wahrscheinlich um eine unbefriedigende Lösung handelt, und zwar im Hinblick darauf, daß die Gefahr besteht, daß die Reaktionsplatten 111 von den Lamellenstapeln 112 abgehoben werden, wenn die Lamellenstapel den Anziehungskräften ausgesetzt sind.
Die Hauptaufgabe der Klötze 125 besteht darin, die Heaktionsplatten 111 so zu befestigen, daß sie gegen Diebstahl gesichert sind, sowie darin, daß sie Flächen bilden, die sich auf beiden Seiten des sekundären Bauteils 48 erstrecken, so daß in Notfällen an dem primären Bauteil 45 angebrachte Kufen mit diesen Flächen und dem sekundären Bauteil zusammenarbeiten können.
Zwar können die Klötze 125 in der beschriebenen Weise so angeordnet sein, daß sie teilweise oder sogar vollständig die Anziehungskräfte aufnehmen, die auf das sekundäre Bauteil ausgeübt werden können, doch kann es sich als erwünscht oder zweckmäßig erweisen, dafür zu sorgen, daß die Klötze den Anziehungskräften keinen oder nur einen geringen Widerstand entgegensetzen, und daß den Anziehungskräften dann ausschließlich durch die Flachmaterial schichten 117 entgegengewirkt wird.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sind Klötze 151 auf den oberen Flächen der Handabschnitte 122 der Eeaktmonsplatten 111 und nicht etwa unter den ebenen mittleren Abschnitten 121 angeordnet.
Die Klötze 1$1 haben die aus Fig. 6 ersichtliche Querschnittsform, und sie sind wie zuvor in der Mitte zwischen den
109853/1372
Enden der betreffenden Iteaktionsplatte 111 angeordnet und an den seitlichen Abschnitten 122 so befestigt, daß ihre Seitenflächen 139, von denen in Fig. 6 nur eine sichtbar ist, senkrecht verlaufen·
Die Klötze oder Leisten 125, die mit dem Gleis nicht durch Schrauben, sondern durch Zementmörtel verbunden sind, sind jeweils gegenüberden Klötzen 131 niit Ausschnitten 136 versehen, die senkrechte Seitenflächen 137 haben, welchedurch einen Längsabstand getrennt sind, der nur um einen sehr kleinen Betrag größer ist als die Länge der Klötze 131. Die Seitenflächen 137 bilden Heaktionsflachen, durch welche die lieaktuonsplatten 111 in derLängsrichtung in ihrer Lage gehalten werden, so daß sie die gleiche Aufgabe erfüllen wie die Stirnflächen der Leisten 119 bei der anhand von Pig. 5 beschriebenen Anordnung.
Da bei dieser Abwandlung die VorSprünge oder Leisten 119 nur senkrechte Kräfte aufzunehmen haben, und da sie z.B. nicht die Vortriebskraft aufzunehmen brauchen, können die Leisten aus locker Ende an Ende angeordneten Ziegeln aufgebaut sein. Bei der anhand von Fig. 1 bis 5 beschriebenen Anordnung können die Leisten 119 ebenfalls aus lockereingelegten Ziegeln bestehen, jedoch mit Ausnahme des Bereichs der Lücken 132, wo die Ziegel so befestigt sind, daß sie sich nicht in der Längsrichtung des Gleises bewegen können.
Gegebenenfalls kann man bei beiden anhand von Fig. 1 bis 6 beschriebenen Konstruktionen Schichten aus einem nur eine geringe Reibung erzeugenden Material oder einem elastischen Werkstoff zwischen den Flachen 123 der Eeaktionsplatten 111 und den damit zusammenarbeitenden Flächen der Klötze oder -^eisten 125 anordnen. Diese Schichten h ben die Aufgabe, die Abnutzung an den Berührungsflächen infolge einer unterschiedlichen thermischen Ausdehnung oder Zusammenziehung zu verringern und/oder einen Teil dieser Bewegungen auszugleichen,
109853/1372
um die auf die Reaktionsplatten wirkenden Kräfte zu verkleinern.
Wenn die seitlichen Abschnitte der heaktionsplatten nach, unten gebogen sind, damit sie mit den Einspannmitteln zusammenarbeiten können, ist es möglich, die geneigte Fläche 122 oder eine gekrümmte fläche (nicht dargestellt) durch einen Abschnitt zunersetzen, der eine oder mehrere Stufen umfaßt.
Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die in vielen Punkten der zuerst beschriebenen Ausführungsform ähnelt; daher sind ähnliche Teile beider Ausführungsformen jeweils mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Die zweite Ausführungsform ist bezüglich ihrer Anwendung bei dem Gaskissenfahrzeug nach Fig. 1 dargestellt.
Wie bei der ersten Ausführungsform sind die Reaktionsplatten mit Hilfe ihrer Randabschnitte befestigt, jedoch unterscheidet sich die zwe te Ausführungsform von der ersten dadurch, daß die i&nspannmittel auf eine noch zu erläuternde Weise mit den Randabschnitten auf deren Unterseite zusammenarbeiten, statt an ihren oberen Flächen anzuliegen.
Gemäß Fig. 7 wird das magnetische Material des sekundären Bauteils ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel durch Stapel 112 aus magnetischen Lamellen 133 gebildet, die Ende an Ende so angeordnet sind, daß zwischen benachbarten Stirnflächen der Lamellenstapel nicht dargestellte Dehnungsfugen vorhanden sind. Während bei der ersten Ausführungsform die Stapel 112 mit der Bodenfläche 116 des Kanals 42 verbunden sind, in dem das sekundäre Bauteil angeordnet ist, liegen bei der Konstruktion nach Fig. 7 die Lamellenstapel 112 direkt an der Bodenfläche 116 an. Alternativ können die Lamellenstapel 112 von der Bodanfläche 116 durch eine Schicht aus einem elastischen, jedoch nicht klebfähigen Material getrennt sein.
109853/1372
Unter jeder Dehnungsfuge zwischen benachbarten Lamellenstapeln sind bei der Konstruktion nach tfig. 7 magnetische Überbrückungsteile, die den kleineren Lamellenstapeln 129 des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen, vorgesehen; diese Uberbrückungsglieder sindjedoch in Fig. 7 nicht dargestellt.
Die einzelnen Reaktionsplatten 9 haben bei der Ausführungsform nach Fig. 7 diegleiche Länge wie die Lamellenstapel 112, und sie sind Ende an Ende so angeordnet, daß zwischen benachbarten Enden Dehnungsfugen vorhanden sind, welche in Beziehung zu den Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln in der gleichen Weise angeordnet sind wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Reaktionsplatten 9 bestehen aus stranggepreßtem Aluminium. Gemäß Fig. 7 umfaßt jede lieaktionsplatte eben mittleren Abschnitt 10 von im wesentlichen konstanter Dicke, der das durch die Lamellenstapel 112 gebildete magnetische Material überdeckt, sowie zwei seitliche Abschnitte 11, die auf beiden Seiten des sekundären Bauteils über das magnetische Material hinausragen, eine größere Dicke haben als der mittlere Abschnitt 10 und sich von der ebenen Oberseite 12 zur Keaktuonsplatte aus derart senkrecht nach unten erstrecken, daß sie jeweils einen Eoil des magnetischen Materials überlappen.
Eine Schicht 124 aus mit Harz gebundemem Asbestpapier, die der Schicht 124 bei der ersten Ausführungsform ähnelt und die gleiche Aufgabe zu erfüllen hat wie diese, ist zwischen dem mittleren Abschnitt 10 jeder Reaktionsplatte und dem darunter liegenden magnetischen Material angeordnet.
Die seitlichen Abschnitte 11 sind an ihren dem magnetischen Material zugewandten senkrechten Innenflächen mit sich nach innen öffnenden Nuten 15 versehen, und diese Nuten nehmen jeweils obere Schenkel 16 von zwei einen allgemein U-förmigen
109853/1372
Querschnitt aufweisenden Bauteilen 17 auf, die aus i'ederstahl bestehen und so angeordnet sind, daß sich ihre Schenkel von dem sekundären Bauteil weg nach außen erstrecken. Bei einer Abwandlung dieser Konstruktion sind die kanalförmigen Bauteile 17 im wesentlichen starr.
Jedes der kanalförmigen Bauteile 17 erstreckt sich annähernd über die ganze Länge der zugehörigen Reaktionsplatte 9 und ist an dem. Gleis in Längsabständen mit Hilfe elastischer Spannvorrichtungen 18 befestigt, die durch Schrauben festgehalten werden. Bauteile 20 mit zwei nach oben ragenden Ansätzen 21, zwischen denen die Einspannteile 18 aufgenommen werden, dienen dazu, jede Drehbewegung der Einspannteile 18 gegenüber den Schrauben 19 zu verhindern, wenn sich die kanalförmigen Bauteile 17 in der Lägsrichtung bewegen.
Wenn die Schrauben 19 vollständig festgezogen sind, üben die kanalförmigen Beuteile 17 auf die Eeaktionsplatte 9 eine erhebliche nach unten gerichtete Kraft aus, da sie mit den unteren Wandflächen der Nuten 15 zusammenarbeiten. Es ist somit ersichtlich, daß die Lamellenstapel 112 zwischen den Eeaktionsplatten 9 und dem Gleis eingespannt sind, so daß sie sich nicht zusammen mit den Eeaktionsplatten senkrecht nach oben bewegen können. Da die kanalförmigen Bauteile 17 an den Seitenflächen der Lamellenstapel 112 anliegen, dienen sie außerdem dazu, die Lamellenstapel quer zur Längsachse des Gleises in ihrer Lafee zu halten.
Um zu verhindern, daß sich die Eeaktionsplatten beim Einbau in der Mitte nach oben durchbiegen, da auf ihre Eandabschnitte nach unten gerichtete Einspannkräfte aufgebracht werden, werden die 'keaktionsplatten vor dem Einbau zunächst in der Weise leicht durchgebogen, daß sie gegenüber dem magnetischen Material 112 eine konvexe Form haben, wenn sie auf das magnetische Material aufgelegt werden. Nach dem Abschluß der Montage eines Gleisabschnitts wird diese Durchbiegung der
109853/137 2
Eeaktionsplatten dann durch, das Aufbringen der Einspannkräfte im wesentlichen wieder beseitigt.
Die Heaktionsplatte 9 wird auf eine in Fig. 7 nicht dargestellte Weise in der Mitte zwischen ihren Enden gegenüber dem Gleis durch zwei allgemein U-förmige Verbindungsstücke in ihrer Lage gehalten, von denen je eines auf jeder Seite des sekundären Bauteils so angeordnet ist, daß es allgemein in das zugehörige kanalförmige Bauteil 17 eingreift. Der obere Schenkel jedes dieser Verbindungsstücke ist mit der Unterseite des zugehörigen seitlichen Abschnitts 11 der Eeaktionsplatte 9 verschraubt, und sein unterer Schenkel ist mit dem Gleis verschraubt. Die Verbindungsstücke erfüllen die gleiche Lagebestimmungsaufgabe wie die klotze 131 und die damit zusammenarbeitenden Leisten 119 frei dem ersten Ausführungsbeispiel»
In dem Kanal 42 sind zwischen den Seitenflächen des sekundären Bauteils 9 und den entsprechenden Flächen des Kanals Füllstücke 2 so angeordnet, daß sie zusammen mit den Flächen 12 der sekundären Bauteile und dem Gleis auf beiden Seiten des Kanals die allgemein ebene Luftkissentragfläcne 38 bilden. Die Füllstücke 2 sind an den erforderlichen Stellen mit Aussparungen 3 zum Aufnehmen der Spannvorrichtungen 18, der Schrauben 19 und der Halteteile 20 für die Spannvorrichtungen versehen.
Die Wirkungsweise des sekundären Bauteils zur Erzeugung einer Vortriebskraft im Zusammenwirken mit dem primären Bauteil ist im wesentlichen die gleiche wie die bezüglich des ersten Ausführungsbeispiels beschriebene; die elektrische Kontinuität zwischen den Eeaktionsplatteη 9 wird durch flexible Verbindungen gewährleistet, die bezüglich ihrer Anordnung und Wirkungsweise den Verbindungen 128 entspreche^ welche gemäß Fig. 4· bei der ersten Ausführungsform vorgesehen sind.
109853/1372
Die unterschiedliche Wärmedehnung der keaktionsplatten und des Gleises wird bei dem Motor sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung dadurch ausgeglichen, daß äle oberen Schenkel 16 der kanalförmigen Bauteile 17 in den Nuten 15 gleiten, und/oder dadurch, daß die unteren Schenkel der kanalförmigen B- uteile gleitende Bewegungen gegenüber den Spannvorrichtungen 18 ausführen. Diese gleitenden Bewegungen jeder Eeaktionsplatte erfolgt in der Längsrichtung und von ihrem Mittelpunkt aus in entgegengesetzten Richtungen; der mittlere Teil jeder Reaktionsplatte wird gegenüber dem Gleis durch die weiter oben beschriebenen Verbindungsteile in seiner Lage gehalten. Diese Verbindungsteile sind hinreichend flexibel ausgebildet, so daß sie auch Querbewegungen der Reaktionsplatten gegenüber dem Gleis zulassen.
Gegebenenfalls kann man eine Schicht aus einem Material mit niedrigem Reibungsbeiwert, z.B. Polytetrafluoräthylen, in den Nuten und/oder auf den oberen Schenkeln 16 der kanalförmigen Bauteile 17 anordnen, um diese gleitenden Bewegungen zu erleichtern, die insbesondere auftreten, wenn die Reaktions-• platte gerade eine Vortriebskraft erzeugt, und um elektrolytische Wirkungen an den Trennflächen einzuschränken oder zu verhindern.
Bei einer Abwandlung der Konstruktion nach Pig. 7» "bei der es möglich ist, gewalztes Aluminiumblech zu verwenden, werden die seitlichen Abschnitte 11 der Reaktionsplatten teilweise durch überhängende Abschnitte, die mit dem mittleren Abschnitt 10 zusammenhängen und die gleiche Dicke haben, und zum anderen T il durch Streifen aus dem gleichen Werkstoff gebildet, die mit der Unterseite der überhängenden Abschnitte verschraubt oder auf andere Weise verbunden sind. Die oberen Flächen der Streifen sind mit in der Längsrichtung verlaufenden Ausschnitten versehen, die nach der Montage die Nuten 15 bilden.
109853/1372
Fig. 8 zeigt, auf welche Weise das sekundäre Bauteil nach Fig. 7 abgeändert werden kann, um die Notwendigkeit der "Verwendung der kanalfb'rmigen B&uteile 17 zu vermeiden. Zusätzlich zu den verdickten Randabschnitten 11bei der Anordnung nach Fig. 7 ist Jede keaktionsplatte 9 auf beiden Seiten mit nach unten ragenden Abschnitten 22 und sich an diese anschließenden Schulterabschnitten 23 versehen, wobei sich die Schultera schnitte von dem magnetischen Material weg in einerallgemein laagerechten Ebene erstrecken, so daß siezusammenhängende, allgemein waagerechte obere Flächen 24 bilden. Elastische Spannvorrichtungen 25» die in Längsabständen verteilt sind, arbeiten mit den Flächen 24 zusammen und sind mit dem Gleis durch Schrauben 26 verbunden, so daß sie die gewünschte Eiiispannwirkung ausüben; diese Spannvorrichtungen sind durch Bauteile 27 gegen Drehbewegungen gesichert. Die Bauteile 25» 26 und 27 nach Fig. 8 können genau in der gleichen Weise ausgebildet sein wie die in I'ig. 7 gezeigten Bauteile 18, 19 und 20.
Fig. 9 zeigt eine weitere Abwandlung des sekundären Bauteils nach Fig. 7. Statt in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise mit den verdickten Seitenabschnitten 11 aus einem Stück zu bestehen, ist jede Ee&*.tionsplatte 9 aus gewalztem Aluminiumblech von konstanter Dicke hergestellt, und jede Platte ragt auf beiden Seiten im gewünschten Ausmaß über das magnetische Material 112 hinaus.
Ferner sind zwei kräftige U-Profile 28 vorgesehen* hierbei stützt sich die nach innen gerichtete Rippenfläche des Stegs 29 an dem magnetischen Material ab, um dieses seitlich in seiner Lage zu halten, und die oberen Schenkel 30 sind mittels Schrauben 31 oder auf andere Weise fest mit der Unterseite der überhängenden Abschnitte 32 der Reaktionsplatten verbunden. Die U-Profile 28 bestehen aus dem gleichen Werkstoff wie die Reaktionsplatten. Der untere Schenkel jedes U-Profils 28 wird an seiner Oberseite durch Bauteile 33, 34 und 35 in seiner Lage gehalten, die den in Fig. 7 gezeigten
109853/1372
Bauteilen 18, 19 und 20 entsprechen. Die einen geringen elektrischen Widerstand aufweisenden Leitungswege auf beiden Seiten des Läufers werden.gemäß Fig. 9 durch die überhängenden Abschnitte 52 der Eeaktionsplatten und die oberen Schenkel der U-Profile gebildet.
Es sei bemerkt, daß bei allen Ausführungsformen der Erfindung die zusammengesetzte Eeaktionsplatte durch ihre seitlichen Randabschnitte in ihrer Lage gehalten wird, die in der Längsrichtung verlaufende Stromleitungswege der Reaktionsplatte bilden. Während diese Lagebestimmung bei der ersten Ausführüngsform dadurch erzielt wird, daß bestimmte Bauteile mit der Oberseite der seitlichen Eandabschnitte zusammenarbeiten, arbeiten bei den übrigen Ausführungsformen entsprechende Bauteile auf der Unterseite der seitlichen Eandabschnitte mit diesen Abschnitten zusammen.
Bei der ersten Ausführungsform besteht die Reaktionsplatte aus gewalztem Aluminiumblech, das zu der erforderlichen Form gebogen ist. Dieses Herstellungsverfahren bietet den Vorteil der Billigkeit, doch das das Material der Reaktionsplatte eine konstante Dicke hat, ergeben sich seitliche Eandabschnitte, die eine erhebliche Breite aufweisen müssen, damit sie ihre elektrische Aufgabe einwandfrei erfüllen.
Das Merkmal, das darin besteht, daß die seitlichen Eandabschnitte eine große Breite haben, wird bei dem beschriebenen Verfahren zum Befestigen der Eeaktionsplatte ausge utzt, bei welchem die oberen Flächen der seitlichen Abschnitte Haltemittel bilden, denn aus verschiedenen Gründen, z.B. um genügend Raum für diejenigen Teile der Erregerwicklungen zu schaffen, welche gegenüber beiden Längsseiten des magnetischen Materials des primären Bauteils vorspringen, muß die Haltewirkung ijj. einem erheblichen Abstand von den seitlichen Außenflächen des magnetischen Materials ausgeübt werden.
109853/1372
Bezüglich, dieses Verfahrens zum Befestigen der Reaktio&splatte sei bemerkt, daß auch dieses merkmal zu einer Verringerung der Kosten führt, da es nicht erforderlich ist, irgendwelche Bauteile an der Reaktionsplatte anzubringen.
Der erhebliche Abstand zwischen dem magnetischen Material und der Zone, in welcher die Eeaktionsplatte festgehalten wird, führt jedoch dazu, daß die durch die Klötze oder -^eisten 125 auf die Reaktionsplatte aufgebrachten Kräfte einen großen Momentenarm aufweisen, so daß sie bestrebt sind, den mittleren Teil der Iteaktionsplatte von dem magnetischen Material 112 abzuheben. Die Vorsprünge oder Leisten 119 und die Klebemittelschicht 117 ermöglichen es jedoch, diese Wirkung auf ein zulässiges Maß ^u beschränken, da bei der Konstruktion nach Fig. 3 der Momentenarm der Kräfte verkürzt wird, und da jeder auf das Magnetische Material infolge der Anziehung durch das primäie Bauteil aufgebrachten resultierenden, nach oben gerichteten Kraft vollständig oder im wesentlichen vollständig entgegengewirkt wird.
Wenn die Linspannmittel mit auf der Unterseite der seitlichen Abschnitte liegenden feilen zusammenarbeiten, ist es möglich, die Momentenarme der Einspannkräfte auf ein Minimum zu verkürzen; bei den Ausführungsformen nach Pig. 7 bis 9 können die Einspannkräfte unmittelbar neben den Seitenflächen des magnetischen Materials 112 zur Wirkung gebracht werden. Ein Merkmal der Konstruktionen nach Pig. 7 "bis 9 besteht darin, daß die Einspannmittel zum Befestigen der Reaktionsplatten an den Rändern der seitlichen Abschnitte zur Wirkung kommen, welche gegenüber den Außenkanten der Reaktionsplatten nach innen versetzt sind, und daß.die Einspannmittel gleichzeitig dazu dienen, die Lage des magnetischen Materials in seitlicher Richtung zu bestimmen.
Da der Momentenarm der Einspannkräfte klein ist, können die Einspannkräfte groß sein, und ohne daß auf die Reaktionsplatten ein unzulässig großes Biegemoment aufgebracht wird.
109853/1372
Aus diesem Grund kann bei den Ausführungsformen nach Fig. 7 bis 9 mindestens ein erheblicher Teil jeder resultierenden, nach oben wirkenden Kraft, die auf die Anziehung zwischen dem magnetischen Material 112 und dem primären Bauteil zurückzuführen ist, von den kinspannmitteln aufgenommen werden; daher braucht man das magnetische Material nicht fest mit dem Gleis zu verbinden, d.h. man kann die bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 3 vorgesehenen Klebemittelschichten 117 fortlassen.
Bezüglich der beschriebenen Ausführungsbeispiele und ihrer Abwandlungen sei bemerkt, daß es nicht erforderlich ist, die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Keaktionsplatten und die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln relativ zueinander so anzuordnen, daß sie wie in Jig, 2 beschrieben, bei 114 und 115 gezeigt ist!/ vielmehr kann man jede beliebige relative Lage dieser Dehnungsfuge, vorsehen. Ferner kann man die Längen, aß der Reaktionsplatten und der Lamellenstapel unabhängig voneinander wählen.
Bei den beschriebenen Konstruktionen sind die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln durch magnetische Bauteile magnetisch überbrückt. Es kann jedoch auch möglich sein, einige oder alle Überbrückungsteile fortzulassen, wenn die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln genügend eng sind, oder wenn keine solchen Fugen vorhanden sind, oder wenn sich die störenden Einflüsse auf das primäre Bauteil als zulässig erweisen. Solche Überbrückungsteilemüssen jedoch dann vorgesehen sein, wenn das sekundäre Bauteil Dehnungsfugen zwischen langen Gleisabschnitten überbrücken muß; in einem solchen Fall kann es notwendig sein, insgesamt eine Bewegung von mehreren Zentimetern vorzusehen.
Bei einer Abwandlung der beschriebenen Ausführungsformen wird jeder Lamellenstapel gegenüber dem Gleis in der Mitte zwischen seinen Enden durch Schrauben oder dergleichen in seiner Lage gehalten.
109853/1372
Die Erfindung wurde bezüglich ihrer Anwendung bei einseitigen linearen Asynchronmotoren beschrieben, bei denen der ...agnetfluß den Motor in der Längsrichtung durchläuft. Jedoch beschränkt sich die Erfindung nicht auf sekundäre Bauteile für Motoren dieser Bauart, sondern sie umfaßt auch sekundäre ■bauteile für einseitige lineare Asynchronmotor, bei denen der Lagnetfluß des Motors mindestens teilweise quer zur Längsachse des Motors verläuft. Das magnetische Stützmaterial kann in diesem Pail aus sich in der Querrichtung erstreckenden, senkrecht angeordneten Lamellen zusammensetzen.
Zwar wurde die Erfindung ferner bezüglich der Verwendung, von magnetischem Material in Form von Lamellen beschrieben, doch könnte man auch ein massives magnetisches Material oder eine Kombination von massivem Material mit Lamellen vorsehen.
Die Erfindung beschränkt sich ferner nicht auf mit Luftkissenfahrzeugen arbeitende Transporteinrichtunge , sondern sie kann bei jeder anderen Transporteinrichtung angewendet werden, bei der FcJarzeuge längs eines vorbereiteten Gleises mit Hilfe eines einseitigen linearen Asynchronmotors angetrieben werden, dessen sekundäres bauteil sich längs des Gleises erstreckt, so daß es sich bei dem Motor um einen Asynchronmotor der Bauart mit "kurzem Stator11 handelt.
Patentansprüche;
109853/1372

Claims (26)

N SP EU CHE
1.) Kombination, gekennzeichnet durch, ein vorbereitetes Gleis (36) und ein sich längs dieses Gleises allgemein waagerecht erstreckendes sekundäres Bauteil (48) eines linearen Asynchronmotors, das mit dem primären Bauteil (45) eines einseitigen linearen Asynchronmotors zusammenarbeitet, welches über dem sekundären Bauteil durch ein Fahrzeug (35) unterstützt wird, das so eingerichtet ist, daß es längs des Gleises durch den linearen Asynchronmotor angetrieben werden kann, wobei das sekundäre Bauteil ues linearen Asynchronmotors eine elektrisvhe leitende Eeaktionsplatte (111) umfaßt, ferner ein unter der Eeaktionsplatte zwischen dieser und dem Gleis angeordnetes magnetisches Material (112), wobei die Eeaktionsplatte ehe größere Breite hat als das magnetische Material, so daß sie auf beiden Längsseiten des sekundären Bauteilsüber das magnetische Material in Form von seitlichen Abschnitten (122) hinausragt um sich in der Längsrichtung erstreckende Leitungswege für durch das sekoüdare Bauteil fließende Ströme zu bilden, sowie Einspannmittel (125» 127)» die gesondert mit den seitlichen Abschnitten zusammenarbeiten und an dem Gleis befestigt sind, um die Eeaktionsplatte dadurch in ihrer Lage zu halten, daß sie mit den oberen Flächen (123) der seitlichen Abschnitte zusammenarbeiten.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Bauteil (48) in einem in dem Gleis (36) ausgebildeten Kanal (42) angeordnet ist, daß die Einspannmittel (125, 127) mit den seitlichen Abschnitten (122) an nach unten versetzten Teilen zusammenarbeiten, welche die Längskanten der Eeaktionsplatte (111) umfassen, und daß das Gleis auf beiden Seiten des Kanals, die Einspannmittel und die Keaktions platte mit Ausnahmeihrer nach unten versetzten Teile insgesamt
109853/1372
- 25 eine nach oben weisende und allgemein ebene Fläche (38) bilden«
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel (125, 127) mit den seitlichen Abschnitten (122) an Teilen der Reaktionsplatte (111) zusammenarbeiten, welche die Längskanten der Reaktionsplatte umfassen undnach unten in Richtung auf diese Längskanten geneigt sind.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des magnetischen Materials (112) Unterstützungen (119) angeordnet sind, um die seitlichen Abschnitte (122) von dem Gleis (36) aus gegen etwa auf sie ausgeübte nach unten wirkende Kräfte abzustützen.
5. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abschnitte nach unten versetzte Teile (122) umfassen, die in seitlicher !dichtung über die Unterstützungen (119) hinausragen und sich bis zu den Längskanten der ice aktionsplatte (111) erstrecken und daß die Einspannmittel (125» 127) mit den oberen IPlächen (123) der nach unten versetzten Teile der seitlichen Abschnitte zusammenarbeiten.
6. Kombination nach Aubpruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten versetzten Teile (122) nach unten in Richtung auf die Längskanten der fieaktionsplatten (111) geneigt sind.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klebemittelschicht (117) die Unterseite des magnetischen Materials (112) mit dem Gleis (36) verbindet, daß diese Klebemittelschicht während des Betriebs mindestens einem Teil einer etwa vorhandenen resultierenden, nach oben gerichteten Kraft entgegenwirkt, die auf das sekundäre Bauteil (48) dadurch aufgebracht wird, daß das magnetische Material des sekundären Bauteils durch das primäre Bauteil (4-5) angezogen wird, und daß die Klebemittelschicht im
109853/1372
Sinne einer Scherbewegung verformt werden kann, um eine unterschiedliche thermische Ausdehnung oder Zusammenziehung des magnetischen Materials und des Gleises zu ermöglichen.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Eeaktionsplatte (111) mit Ansätzen (1J1) versehen ist, von denen sich je einer von jedem der seitlichen Abschnitte (122) aus nach unten erstreckt, um mit mindestens einem Bauteil (119) zusammenzuarbeiten, das an dem Gleis (36) befestigt ist, um die Eeaktionsplatte in der Lämgsrichtung in ihrer Lage zu halten.
9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Bauteil (119j auch dazu dient, den zugehörigen seitlichen Abschnitt (122) gegen etwa auf ihn aufgebrachte, nach unten wirkende Kräfte abzustützen.
1Oo Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eeaktionsplatte (111) mit einem Ansatz (131) versehen ist, der sich von der oberen fläche (123) des betreffenden nach unten versetzten T ils (122) aus nach außen erstreckt und mit mindestens einem an dem Gleis (36) befestigten Bauteil (125) zusammenarbeitet, um die Eeaktionsplatte in der Längsrichtung in ihrer Lage zu halten.
11. Kombination nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Bauteil einen Bestandteil der Einspannmittel bildet.
12. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel (18; 25» 33) mit dem Gleis lösbar verbunden sind.
13. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel mit den seitlichen Abschnitten (11; 32) jeweils auf der Unterseite dieser Abschnitte zusammenarbeiten.
109853/1372
14. Kombination nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linspannmittel (18; 25; 33) mit den seitlichen Abschnitten (11 j 32) auf der Unterseite der seitlichen Abschnitte an ihren von den Lämgskanten der Reaktionsplatte abgewandten Rändern zusammenarbeiten.
15. Kombination nach Anspruch 1$ oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Linspannmittel mit den seitlichen Abschnitten an aufeinander liegenden Flächen zusammenarbeiten.
16. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen Abschnitte (11} 32) so nach unten erstrecken, daß sie in einer senkrechten Richtung einen Teil des magnetischen Materials (112) überlappen, und daß die Einspannmittel mit den seitlichen Abschnitten auf deren Unterseite an den Bändern zusammenarbeiten, die von den Längskanten der ixe aktionsplatte (9) abgewandt sind.
17. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die das magnetische Material überlappenden Teile der seitlichen Abschnitte der Eeaktionsplatte auf ihren nach innen gerichteten Seiten jeweils mit einer Nut (15) versehen sind, und daß die £inspannmittel (I7) Schenkel (16) aufweisen, die in die Nuten hineinragen und sich nach unten an den unteren Flächen der Hüten in flacher Anlage abstützen, sowie nach unten ragende Abschnitte, die sich von den Schenkeln aus nach unten erstrecken und dazu dienen, Einspannkräfte auf die Schenkt 1 aufzubringen.
18. Kombination nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Schenkel (16) in den Nuten (15) gleitend bewegbar sind, so daß sie mindestens teilweise eine unterschiedliche thermische Ausdehnung oder Zusammenziehung der IteaKtionsplatte (9) und des Gleises (36) mindestens in der Längsrichtung ausgleichen können.
109853/1372
19. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel sich nach unten erstreckende Abschnitte (22) umfassen, welche sich von den seitlichen Abschnitten (11) aus nach unten erstrecken, sich an sie anschließen und dazu dienen, Einspa-nnkräfte-auf die seitlichen Abschnitte zu übertragen.
20. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Eeaktionsplatte (9) ein gewalztes Plachmaterialstück aus einem elektrisch leitenden Werkstoff von allgemein gleichmäßiger "Dicke umfaßt, das auf beiden Seiten über das magnetische Material (112) hinausregt, daß ferner elektrisch leitende gewinkelte Bauteile (28) vorgesehen sind, die jeweils einen Schenkel (30) umfassen, welcher an der unteren Seite des zugehörigen seitlichen Abschnitts in direkter Anlage an ihr befestigt ist und sich allgemein parallel zu dem betreffenden seitlichen Abschnitt erstreckt, daß die genannten Schenkel der gewinkelten Bsuteile und die vorspringenden ILiIe zusammen die seitlichen Abschnitte (32) bilden, und daß jedes gewinkelte Bauteil einen nach unten ragenden Abschnitt (29) umfaßt, der von dem Schenkel aus nach unten ragt und dazu dient, die Einspannkräfte auf den Schenkel zu übertragen.
21. Kombination nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren i^nden der nach unten ragenden Seile der Einspannmittel (17 j 22 j 28) nach außen abgewinkelt sind, und daß die Einspannmittel außerdem elastische Bauteile (18; 25; 33) umfassen, die sich nach unten an den oberen Flachem (24) der abgewinkelten unteren Enden in flacher Anlage an ihnen abstützen und an dem Gleis (36) befestigt sind.
22. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blatt aus mit Harz gebundenem Asbestpapier (124) vorgesehen ist, das die lie aktionsplatte (111; 9) von dem magnetischen Material (112) trennt.
23. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Magnetische Material (112) aus
109853/1372
mehreren Klötzen aus magnetischem Material zusammensetzt, die sich längs des Gleises (36) erstrecken, wobei zwischen benachbarten !finden aufeinander folgender Blöcke Spalte (115) vorgesehen sind, um eine unterschiedliche thermische Ausdehnung und Zusammenziehung der Blöcke gegenüber dem Gleis zu ermög-r liehen, daß jedem dieser Spalte ein magnetisches Bauteil (129) zugeordnet ist, welches unterhalb der den Spalt abgrenzenden magnetischen Blöcke so angeordnet ist, daß es den Spalt magnetisch überbrückt, und daß mindestens einer der magnetischen Blöcke so gelagert ist, daß er sich in der Längsrichtung gegenüber dem magnetischen Bauteil bewegen kann, wo sich die Bauteile überlappen.
24. Kombination nach einem der Ansprüche 13 bis 23» dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Bauteil (48) von einem in dem Gleis (36) ausgebildeten Kanal (4-2) aufgenommen ist, daß Füllstücke (2) in dem Kanal zwischen den seitlichen Abschnitten (11 j 32) und den benachbarten Seitenwänden des Kanals angeordnet sind, und daß die Eeaktionsplatte (9) mit ihren seitlichen Abschnitten, dieFüllstücke und das Gleis auf beiden Seiten des Kanals insgesamt eine nach oben gerichtete, allgemein ebene Fläche (38) bilden.
25. Kombination nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel in Verbindung mit der Eeaktionsplatte im wesentlichen vollständig einer etwa auftretenden, nach oben wirkenden resultierenden Kraft entgegenwirken, die während des Betriebs auf das sekundäre Bauteil dadurch ausgeübt werden kann, daß das magnetische Material von dem primären Bauteil angezogen wird.
26. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 25» dadurch gekennzeichnet, daß ihr ein Gaskissenfahrzeug (35) zugeordnet ist, das längs des Gleises bewegbar ist und auf seiner Unterseite das primäre Bauteil (45) eines linearen Asynchronmotors
109853/1372
trägt, das mit dem sekundären Bauteil (48) zusammenarbeitet.
Der Patentanwalt:
109853/1372
DE19712131702 1970-06-26 1971-06-25 Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor Pending DE2131702A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3114370 1970-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2131702A1 true DE2131702A1 (de) 1971-12-30

Family

ID=10318663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712131702 Pending DE2131702A1 (de) 1970-06-26 1971-06-25 Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3667398A (de)
BE (1) BE769058A (de)
DE (1) DE2131702A1 (de)
FR (1) FR2100146A5 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2705954A1 (de) * 1977-02-12 1978-08-17 Krauss Maffei Ag Schienenanordnung fuer einen asynchronen linearmotor
DE102006013259A1 (de) * 2006-03-21 2007-10-04 Siemens Ag Blechpaket eines elektrischen Linearmotors

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3799436A (en) * 1972-03-09 1974-03-26 Dow Chemical Co Low speed linear induction motor reaction rail
GB1371266A (en) * 1972-03-15 1974-10-23 Tracked Hovercraft Ltd Linear induction motor secondary member
AU580774B2 (en) * 1984-05-16 1989-02-02 Toyota Shatai Kabushiki Kaisha Moving coil type linear motor
EP0195585B1 (de) * 1985-03-20 1989-05-17 Shinko Electric Co. Ltd. Vorrichtung für Türen
CA1255764A (en) * 1985-04-24 1989-06-13 William C. Beattie Reaction rail for linear induction motor
US5090516A (en) * 1991-03-15 1992-02-25 Otis Elevator Company Elevator linear motor bus bar
ES2126511B1 (es) * 1997-03-03 1999-12-01 Pinto Velasco Alejandro Sistema de transporte guiado de propulsion lineal por motor bilatero con secundario de gran momento de inercia segun ejes longitudinal y transversal.
DE10011118B4 (de) * 2000-03-09 2008-11-27 Thyssenkrupp Transrapid Gmbh Linearmotor für einen Linearantrieb einer Magnetschwebebahn
US8162770B2 (en) * 2006-03-03 2012-04-24 Hm Attractions Inc. Reaction component for linear induction motor
CA2840255C (en) * 2011-06-30 2018-03-20 Hm Attractions Inc. Motion control system and method for an amusement ride
US9597603B1 (en) * 2014-12-03 2017-03-21 Skyturtle Technologies Ltd Linear induction motor use with waterslide raft on non riding surfaces
US10384914B2 (en) 2015-09-10 2019-08-20 Otis Elevator Company Elevator support structure

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1559018A (de) * 1967-12-28 1969-03-07
FR1574831A (de) * 1968-05-06 1969-07-18
GB1292801A (en) * 1968-07-17 1972-10-11 Tracked Hovercraft Ltd Linear motor reaction rail assembly
FR2018920A1 (de) * 1968-09-26 1970-06-26 Tracked Hovercraft Ltd

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2705954A1 (de) * 1977-02-12 1978-08-17 Krauss Maffei Ag Schienenanordnung fuer einen asynchronen linearmotor
DE102006013259A1 (de) * 2006-03-21 2007-10-04 Siemens Ag Blechpaket eines elektrischen Linearmotors

Also Published As

Publication number Publication date
BE769058A (fr) 1971-11-03
US3667398A (en) 1972-06-06
FR2100146A5 (de) 1972-03-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2131702A1 (de) Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor
DE1580909C3 (de) Transportanlage mit einem bahn gebundenen Luftkissenfahrzeug mit Linearmotorantrieb
DE2046021A1 (de) Linearer Asynchronmotor
DE3019301A1 (de) Freitragende laufschiene fuer einschienen-haengebahnen
DE2434791A1 (de) Dehnungsstoss fuer schienen
EP1560985B1 (de) Funktionsebenenträger für einen Magnetschwebefahrweg
DE2221119A1 (de) Primaerglieder fuer mehrphasige,insbesondere dreiphasige,lineare Induktionsmotoren
EP0726359A2 (de) Schienengleis, insbesondere für Rasen
DE102009055948A1 (de) Profilelement eines Daches und Anordnung von Profilelementen
EP0002814B1 (de) Betonschalung aus Schaltafeln mit Keilverbindung
EP0556609A1 (de) Bahnsteig
DE2534063A1 (de) Dehnungsfugendichtung
DE2313509A1 (de) Abstandshalter zum verlegen der bewehrung in betonbauteilen
EP0325737B1 (de) Fahrbahnübergang
DE2706277B2 (de) Siebboden
WO1991004375A1 (de) Fahrwegschiene für ein magnetschwebefahrzeug
DE3827178C1 (en) Apparatus for producing joining seams between overlapping film parts
DE3050317C1 (de) Vorrichtung zum UEberbruecken einer Dehnungsfuge
DE2320236C3 (de) Elektromagnetische Schiene für den Linearmotor-Antrieb eines Schienenfahrzeuges
DE2512048A1 (de) Fugenueberbrueckungsvorrichtung fuer dehnungsfugen in bauwerken
DE3506974C2 (de)
DE102022102597A1 (de) Montagevorrichtung und Weichenstellanordnung
DE10353948A1 (de) Träger für ein spurgebundenes Fahrzeug und Konsole
DE2137086C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Rippenplatten als Schienenbefestigung beim Gleis- und Weichenbau fur Eisenbahnanlagen und Rippe zwecks Bildung von nach diesem Verfahren hergestellten Rippenplatten
DE2903785B2 (de) Brückenauflager am Kopf einer Spundwand