DE2131702A1 - Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor - Google Patents
Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen AsynchronmotorInfo
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Description
Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH 8 MÖNCHEN 22,
SteinsdorfsIroBe 10
Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN Telefon: (0811} ·2?ί684
Dr. rer. not. W. KORBER 25. Juni 1971
TRACKED HOVERCRAFT LIMITED
Kingsgate Hoase
66-74 Victoria Street
London S.W.1, England
Kingsgate Hoase
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London S.W.1, England
Sekundäres Bauteil bzw. "Läuferteil" für einen einseitigen linearen Asynchronmotor
Die Erfindung bezieht sich auf das sekundäre Bauteil oder das "Läufer"-Teil eines einseitigen linearen Asynchronmotors,
d.h. eines linearen Asynchronmotors, bei dem das primäre Bauteil bzw. das "Stander"-Teil, welches die Erregerwicklungen
trägt, nur auf einer Seite des sekundären Bauteils angeordnet ist. Das sekundäre Bauteil umfaßt eine Reaktionsplatte
a s einem elektrisch leitenden und vorzugsweise unmagnetischen Material, hinter der ein magnetisches Stützmaterial
angeordnet ist. Das primäre Bauteil dient dazu, ein in der Längsrichtung wanderndes Magnetfeld zu erzeugen, und während
des Betriebs des Motors durchsetzt der auf dieses Magnetfeld zurückzuführende Magnetfluß die Reaktionsplatte in Richtung
auf das magnetische Material, um dann von dem Magnetischen Material aus zu dem primären Beurteil zurücktukehren. Die
Wechselwirkung zwischen dem Magnetfluß mit den Strömen, die derMagnetfluß in der Reaktionsplatte induziert, bewirkt, daß
eine Vortriebskraft erzeugt wird, die in Richtung der Längsachse des Motors wirkt.
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Genauer gesagt betrifft die Erfindung sekundäre Bauteile für einseitige lineare Asynchronmotore, bei denen die
Eeaktionsplatte seitliche Abschnitte aufweist, die dazu dienen,
einen niedrigen Widerstand darbietende Stromleitungswege längs jeder jeder Seite des sekundären Bauteils jenseits des magnetischen
Materials zu bilden. Diese seitlichen Abschnitte hängen gegenüber den Längskanten des magnetischen Materials
über, und da die Leitungswege von geringem Widerstand zur Erzielung einer geringen Selbstinduktion in einem Abstand von
dem magnetischen Material angeordnet sein müssen, sind sie allgemein in der gleichen Ebene wie derjenige Teil der Reaktions-
| platte ausgebildet, welcher das magnetische Material überdeckt.
Eine der wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten für einseitige lineare Asynchronmotore ergeben sich bei Transportanlagen,
die Fahrzeuge umfassen, welche so eingerichtet sind, daß sie sich längs eines vorbereiteten Gleises bewegen können.
In einem solchen Fall kann jedes Fahrzeug mit einem primären Bauteil der oben beschriebenen Art ausgerüstet sein,das mit
einem sich längs des Gleises erstreckenden sekundären Bauteil zusammenarbeitet. Es ist auch möglich, eine umgekehrte
Anordnung mit einem "kurzen Läufer" vorzusehen, d.h. jedes Fahrzeug kann ein sekundäres Bauteil tragen, das mit einem
^ mit Wicklungen versehenen primären Bauteil zusammenarbeitet, welches sich längs des Gleises erstreckt, doch befaßt sich
die Erfindung mit der zuerst beschriebenen Anordnung, die im folgenden als "Anordnung mit kurzem Stator" bezeichnet wird.
Einer der Hauptfaktoren, welche die Kosten einer Transporteinrichtung
bestimmen, bei welcher als Antriebsvorrichtung ein linearer Asynchronmotor benutzt wird, wird durch
denjenigen Teil des Motors bestimmt, der durch das Gleis unterstützt istj hierin besteht ein Hauptgrund dafür, daß man
gewöhnlich keine Einrichtung mit einem "kurzen Läufer11 vorsieht, und im Hinblick hierauf ist es bei einer Anordnung
mit einem "kurzen Stator'· sehr erwünscht, dafür zu sorgen,
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daß sich das sekundäre Bauteil mit geringen Kosten herstellen und leicht einbauen und instandhalten läßt. D_r Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, ein solches sekundäres Bauteil für einen linearen Asynchronmotor zu schaffen, wie er bei einer Anordnung
mit einemHkurzen Stator" verwendet wird.
Gemäß einem ihrer Merkmale sieht die Erfindung eine Kombination vor, die ein vorbereitetes Gleis umfaßt, ferner
ein allgemein waagerecht angeordnetes sekundäres Bauteil eines linearen Asynchronmotors, das sich kängs des Gleises erstreckt,
so daß es nicht dem einen Bestandteil eines einseitigen linearen Asynchronmotors bildenden primären Bauteil zusammenarbeiten
kann, welch letzteree oberhalb des sekundären Bauteils durch ein Fahrzeug unterstützt wird, welches durch den Motor
längs des Gleises angetrieben werden kain, wobei das sekundäre
Bauteil oder Glied des linearen Asynchronmotors eine elektrisch leitende Eeaktionsplatteumfaßt, ferner ein zwischen
der Eeaktionsplatte und dem Gleis angeordnetes magaetisches Material, wobei die Reaktionsplatte eine größere Breite hat
als das magnetische Material, j3o daß sich die Eeaktionsplatte
auf beiden Längsseiten des sekundären Bauteils in Form von seitlichen Abschnitten über das magnetische Material hinaus
erstreckt, um sich in der Längsrichtung erstreckende Leitungswege für den durch das sekundäre Bauteil fließenden Strom zu
bilden, sowie Einspannmittel, die gesondert mit diesen seitlichen Abschnitten zusammenarbeiten undan dem Gleis befestigt
sind, um die Eeaktionsplatte in ihrer Lage zu halten.
Gemäß einem weiteren Merkmal sieht die Erfindung ein sekundäres Bauteil für eine Kombination der vorstehend beschriebenen
Art vor.
Die Einspannmittel können mit den seitlichen Abschnitten der h., aktionsplatte so zusammenarbeiten, daß sie an oberen
!'lachen der seitlichen Abschnitte angreifen, oder daß sie an
den unteren Flächen der seitlichen Abschnitte anliegen.
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Bei der letzteren Anordnung erfolgt das Zusammenwirken
zwischen den Einspannmitteln und den seitlichen Abschnitten der Reaktionsplatte vorzugsweise derart, daß Plächen zusammenarbeiten,
die relativ zueinander bewegbar sind, so daß Unterschiede bezüglich der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung
zwischen der Eeaktionsplatte und dem Gleis mindestens
in der Längsrichtung ausgeglichen werden können.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen
an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Pig. 1 zeigt im Querschnitt ein Gaskissenfahrzeug, das längs eines vorbereiteten Gleises durch einen linearen Asynchronmotor
angetrieben werden kann, dessen sekundäres Bauteil sich längs des Gleises erstreckt und eine erste Ausführungsform der Erfindung bildet.
Fig. 2 zeigt im Grundriß einen typischen Abschnitt des Gleises nach Fig. 1.
Mg. 5 ist ein vergrößerter Teilschnitt längs der Linie
III-III in Pig. 2 und zeigt die erste Ausführungsform eines
sekundären Bauteils und läßt erkennen, auf welche Weise dieses Bauteil an dem Gleis befestigt ist.
Pig. 4· ist ein vergrößerter Ttilschnitt längs der Linie
IV-IV in Pig. 2, der weitere Einzelheiten der ersten Ausführungsform eines sekundären Bauteils zeigt.
Pig. 5 zeigt in einem weiteren vergrößerten Teilschnitt
längs der Linie V-V in Pig. 2 weitere Einzelheiten des sekundären Bauteils.
Pig. 6 entspricht allgemein dem durch einen gestrichelten
Kreis bezeichneten Teil von Pig. 3, zeigt jedoch in einem größeren Maßstab eine Abwandlung, der ersten Ausführungsform.
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Fig. 7 ähnelt Pig. 6, zeigt jedoch eine zweite Ausführungsform
eines sekundären Bauteils nach der Erfindnag.
. Fig. 8 und 9 ähneln ebenfalls Fig. 6, zeigen jedoch
Abwandlungen der zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen sekundären Bauteils.
In Fig. Λ erkennt man ein Luftkissenfahrzeug 35» das zum Zweck seiner Bewegung längs eines erhöht angeordneten
Gleises 36 aus Beton mit einem allgemein rechteckigen Querschnitt
durch zwei in einem Längsabstand voneinander angeordnete Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 37 unterstützt wird,
von denen in Fig. 1 nur eine sichtbar ist, welche mit der waagerechten oberen Fläche 38 des Gleises unter Vermittlung
durch Luftkissen zusammenarbeiten. Auf ähnliche Weise wird das Fahrzeug längs des Gleises durch einander paarweise gegenüber
angeordnete Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 39 geführt, die mit den senkrechten Flächen 40 des Gleises zusammenarbeiten.
Weitere Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 4-1 sind unterhalb der Führungsvorrichtungen 39 des hinteren Paars
angeordnet und arbeiten ebenfalls mit den senkrechten Seitenflächen 4-0 zusammen, um das Fahrzeug gegen Schlingerbewegungen
zu stabilisieren, die z.B. durch Seitenwind hervorgerufen werden. Die Luftkissenerzeugungsvorrichtungen 37» 39 und 4-1
werden vom Fahrzeugkörper aus jeweils durch flexible Bälge 4-9 unterstützt.
Damit das Fahrzeug längs des (Sleises angetrieben werden
kann, ist ein linearer Asynchronmotor vorgesehen. Das primäre Bauteil 4-5 des Motors ist so angeordnet, daß es sich parallel
zur Längsachse des Fahrzeugs unterhalb des Fahrzeugkörpers erstreckt} dieses Bauteil ist auf bekannte Weise aus magnetischem
Werkstoff hergestellt, und es sind nicht gesondert dargestellte Erregerwicklungen vorgesehen, die so angeordnet sindm
daß sie ein in der Längsrichtung wanderndes magentomotorischee
Kraftfeld erzeugen, wenn sie mit einem dreiphasigen Wechsel-
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strom erregt werden.. Der Dreiphasenstrom wird den Wicklungen von einer sich längs einer Seite des Gleises erstreckenden
Unterstützung aus über ortsfeste Stromschienen 46 zugeführt, die sich längs des Gleises erstrecken und mit an dem Fahrzeug
angebrachten Stromabnehmern 47 zusammenarbeiten.
Das sekundäre Bauteil des Asynchronmotors, das in Fig. insgesamt mit 48 bezeichnet ist, um seine Lage erkennbar zu
machen, erstreckt sich längs des Gleises 56 in einem Kanal der in der Mitte der Oberseite des Gleises 56 ausgebildet ist»
In Fig. 2 bis 5 sind weitere Einzelheiten der Konstruktion des sekundären Bauteils dargestellt; insbesondere ist aus
" Fig. 2 ersichtlich, daß das sekundäre Bauteil eine zusammengesetzte
Eeaktionsplatte umf&ut, die aus mehreren einzelnen
aus Aluminium hergestellten Eeaktmonsplatten 111 aufgebaut
ist, welche längs des Gleises Ende an Ende über einem magnetischen Material angeordnet sind, das durch Stapel 112 aus
sich in der Längsrichtung erstreckenden, senkrecht angeordneten magnetischen Lamellen 115 gebildet wird. Die Stapel 112
sind ebenfalls Ende an Ende angeordnet, sie haben jeweils die . gleiche Länge wie die Reaktionsplatten 111, und sie bilden
Spalte 115, die jeweils um einen kleinen Betrag gegenüber den
Spalten 114 zwischen benachbarten Eeaktionsplatteη 111 versetzt
sind.
Gemäß Fig. 5» wo ein typischer Teil des sekundären Bauteils im Querschnitt dargestellt ist, hat jeder Lamellenstapel
112 einen rechteckigen Querschnitt und ist in der Mitte des Kanals 42 angeordnet; jeder Stapel 112 ist mit dem allgemein
ebenen Boden 116 des Kanals durch eine Schicht 117 aus einem Material verbunden, das sich unter der Wirkung von
Scherbeanspruchungen verformen kann, um Unterschiede bezüglich der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung zwischen dem
Lamellenstapel und dem darunter liegenden Beton des Gleises 56 sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung
auszugleichen.
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Längs (jeder Seite der Stapel 112 erstrecken sich allgemein lückenlose, aus Beton "bestehende Vorsprünge oder
Leisten 119 von rechteckigem Querschnitt, die mit dem eigentlichen Gleis aus einem Stück bestehen oder in einem späteren
Zeitpunkt hinzugefügt und·einzementiert werden können. Die
Vorsprünge oder Leisten haben die gleiche Höhe wie die Lamellenstapel
112.
Jede der Reaktuonsplatten 111 besteht aus gewalztem
Aluminiumblech und ist an ihren Längskanten so abgewinkelt, daß sie einen ebenen mittleren Abschnitt 121 bildet, an den
sich auf beiden Seiten nach unten geneigte Randabschnitte anschließen. Der flache mittlere Abschnitt 121 erstreckt sich
über die darunter angeoruneten Lamellenstapel 112 und die
Leisten 119 hinweg, wodurch die iteskt^onsplatte unterstützt
wird. Die Randabschnitte 122 hängen gegenüber den Leisten auf beiden Seiten über und erstrecken sich bis zu ihren
freien Rändern nach unten, so daß sie nach unten geneigte obere Flächen 125 bilden, welche sich in Richtung auf das
Gleis erstrecken.
Die mittleren Abschnitte 121 der Reaktionsplatten 111 sind von den Lamellenstapeln 112 und den Leisten 119 durch
I1I achmaterial stücke 124 getrennt, die aus einem verschleißfesteh,
hitzebeständigen und elektrisch isolierenden Material bestehen, z.B. aus mit Harz gebundenem Asbestpapier.
Diese Flachmaterialstücke schützen die Lamellenstapel gegen hohe Temperaturen, die in den Reaktionsplatten während des
Betriebs auftreten können, sie verhindern das Entstehen von Funken zwischen den Reaktionsplatten und den Lamellenstapeln,
und sie verhindern das Auftreten von Freßerscheinungea ^ wenn
sich die.einander zugewandten Flächen der Reaktionsplatten
und der Lamellenstapel relativ zueinander bewegen, wie es bei unterschiedlichen thermischen Ausdehnungs- und Zusammenziehungsbewegungem
geschehen kann.
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An dem eigentlichen Gleis befestigte Klötze 125 aus Beton
oder einem anderen Material arbeiten mit den geneigten R.-ndflachen 125 zusammen, um die Eeaktionsplatten 111 in ihrer
Lage zu halten. Die Klötze 125, die befestigt werden, nachdem
die Reaktionsplatten während der Montage in die richtige Lage gebracht worden sind, können mit dem eigentlichen Gleis
dauerhaft, z.B. mittels eines Mörtels, verbunden werden, oder man kann sie an dem eigentlichen Gleis mit Hilfe von mit
Muttern 127 versehenen Gewindebolzen 126 befestigen.
k Die oberen Flächen der mittleren Abschnitte 121 der
Reakt. onsplatten 111 und die oberen Flächen der Klötze 125 stehen in Fluchtung miteinander sowie mit der Oberseite des
Betonmaterials auf beiden Seiten des Kanals 42, so daß sie Teile der oberen Gleisfläche 38 bilden, von der aus das Fahrzeug
35 mit Hilfe der durch die Vorrichtungen 37 erzeugten
Luftkissen unterstützt wird.
Die Lücken 114 und 115, die gemäß Fig. 2 zwischen benachbarten Reaktionsplatten 111 bzw. zwischen benachbarten
Lamellenstapeln 112 vorhanden sind, bilden Dehnfugen zum Ausgleichen unterschiedlicher thermischer Ausdehnungs- und
Zusammenziehungsbeweguögen'dieser Bauteile gegenüber dem Gleis
in Richtung seiner Längsachse. Gremäß Fig. 2 und 4 ist jeder der Spalte 114 zwischen benachbarten Reaktionsplatten elektrisch
durch zwei flexible geflochtene "Verbindungen 128 überbrückt, welche die einander benachbarten Enden der Reaktionsplatten
im Bereich ihrer flachen ebenen Mittelabschnitte auf beiden Seiten der Lamellenstapel 112 miteinander verbinden.
Die Verbindungen 128, die an den Enden der Reaktionsplatten durch Verschweißen oder auf andere Weise befestigt
sind, sind unter den Reaktionsplatten angeordnet, und in den Leisten 119 sind Aussparungen zum Aufnehmen der Verbindungen
vorgesehen. Zum gleichen Zweck sind die Ecken der Flachmaterialwtücke 124 mit Ausschnitten versehen.
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Fig. 4 zeigt auch eine der Dehnfugen 115 zwischen benachbarten Lamellenstapeln 112. Der Spalt 115 ist magnetisch
durch einen kurzen Stapel 129 überbrückt, der sich aus weiteren magnetischen Lamellen 113 (Fig· 2) zusammensetzt. Der
Stapel 129 wird durch eine weitere Materialschicht 117 in
einer Vertiefung 150 unterstützt, die im Boden 116 des Kanals ausgebildet ist und sich in Fluchtung mit den durch den
Spalt 115 getrennten Enden benachbarter Lamellenstapel 112 befindet.
Die Enden der Lamellenstapel 112 können über die Oberseite des darunter liegenden kleineren Lamellenstape s hinweggleiten,
und auf diese Weise kann eine unterschiedliche Wärmeausdehnung oder Zusammenziehung in der Längsrichtung ausgeglichen werden, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß
keine magnetische Unstetigkeit zwischen den benachbarten Lamellenstapeln 112 vorhanden ist.
Um einen Schutz gegen Witterungseinflüsse vorzusehen,
und/oder um gegebenenfalls zu verhindern, daß Druckluft aus den Luftkissen des Fahrzeugs entweicht, wenn sich das Fahrzeug
über die Dehnfugen 114 und 115 und die Hohlräume 133
(Fig. 3) hinweg bewegt, sind die Spalte 114 und 115 sowie die Hohlräume 133 unter den liandabschnitten 122 der Eeaktionsplatten
mit Schwammgummi, aufgeschäumtem Kunststoff oder einem anderen elastischen und witterungsbeständigen Material gefüllt;
diese Füllungen sind in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Wie im winzelnen aus Fig. 5 ersichtlich, sind mit der Unterseite jeder Reaktionsplatte 111 in der Mitte zwischen
ihren Enden zwei Klötze 131 aus Aluminium verschweißt oder durch mit Muttern 135 versehene Schrauben 134- so verbunden,
daß sie nach unten in weitere Lücken 132 der Leisten 119 und entsprechende Ausschnitte des Flachmaterials 124 hineinragen.
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Wenn während des Betriebs das primäre Bauteil 45 in
einem kleinen Abstand von z. B. etwa 10 mm über dem sekundären Bauteil 48 unterstützt ist, wie es in Fig. 3 mit strichpunktierten
Linien angedeutet ist, bewirkt das magnetomotorische Kraftfeld, das auf bekannte Weise durch die Erregerwicklungen
des primären Bauteils erzeugt wird, daß ein Magnetfluß entsteht, welcher die sich in der Längsrichtung erstreckenden
senkrechten Leitungswege von geringem magnetischem Widerstand durchsetzt, die durch das magnetische Material
des primären Bauteils 45 und die Lamellenstapel 112 und 129 des sekundären Bauteils 48 gebildet werden. Dieser
in der Längsrichtung auftretende I1IuB bewirkt seinerseits, daß
Ströme induziert werden, die in den Reaktionsplatten 111 längs allgemein rechteckiger und waagerechter Leitungswege
fließen, die den Magnetpolen des Wanderfeldes entsprechen, und die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen diesen Strömen
mit dem Magnetfluß erzeugt eine Vortriebskraft zum Bewegen des Fahrzeugs 35 längs des Gleises 36. Die Erzeugung einer
solchen Vortriebskraft ist bekannt, so daß sich eine weitere Erläuterung erübrigen dürfte.
Die Schubkraft, die auf die Eeaktionsplatten ausgeübt
wird, wenn die Vortriebskraft erzeugt wird, wird dadurch aufgenommen,
daß jeweils die hinteren Flächen der AluminiumkSötze
131 mit den vorderen Stirnflächen er Leisten 119 an den Lücken 132 zusammenarbeiten, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
Abgesehen davon, daß sie die auf die Vortriebskraft zurückzuführende Reaktionskraft aufnehmen, erfüllen die
Leisten 119 verschiedene weitere Aufgaben; hierzu gehört die Aufgabe, die mittleren Teile der Reaktionsplatten gegenüber
der Längsachse des Gleises in ihrer Lage zu halten, um sicherzustellen,
daß auf UJemperaturänderungen zurückzuführende Änderungen
der Länge benachbarter Reaktionsplatten sowie des Gleises annähernd gleichmäßig auf die Spalte 114 verteilt
werden.
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Eine weitere Aufgabe der Leisten 119 besteht darin, diejenigen Teile der Reaktionsplatten 111, welche nach beiden
Seiten über die Lamellenstapel 112 hinausragen, gegen mechanische und elektromechanische Kräfte abzustützen, die während
des Betriebs auf diese seitlichen Abschnitte wirken. Die Leisten 119 verringern "somit die Durchbiegung der Reaktionsplatten,
die durch solche Kräfte hervorgeruffi wird sowohl jenseits als auch oberhalb der Lamellenstapel 112·
Die seitlichen Abschnitte 122 der Reaktionsplatten bilden Leitungswege von geringem Widerstand, die frei von
jedem erheblichen Magnetfluß sind, welcher den Luftspalt zwischen dem primären Bauteil und dem sekundären Bauteil durchdringt,
und längs welche· die in der Längsrichtung verlaufenden
Teile der in dem sekundären Bauteil eingeführten Ströme fließen können. Der Stromfluß in der Reaktionsplatte 111 kann
daher dort, wo die Rtaktionsplatte in dem magnetischen Kreis
zwischen dem primären und dem sekundären Bauteil liegt, im wesentlichen quer zu dem Motor verlaufen, so daß er im wesentlichen
vollständig zur Wirkung kommt, um eine Vortriebskraft zu erzeugen. Die flexiblen Verbindungen 128 gewährleisten
die Kontinuität für die in der Längsrichtung verlaufenden Teile der Stromleitungswege des sekundären Bauteils,
und außerdem lassen sie relative Längsbewegungen der Enden der Reaktionsplatten 111 zu, mit denen sie verbunden sind.
Während des Betriebs kann es vorkommen, daß das sekundäre Bauteil 48 einer nach oben gerichteten resultierenden
Kraft ausgesetzt wird, die auf die magnetische Anziehung zwischendem
primären Bauteil 45 einerseits und den Lamellenstapeln
112 und 129 andererseits zurückzuführen ist. Unter diesen Umständen wird der resultierenden, nach oben gerichteten Kraft
größtenteils durch die Flachmaterialschichten 117 und in einem
geringeren Ausmaß durch die Halteklötze 125 entgegengewirkt.
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Es ist jedoch auch möglich, dafür zu sorgen, daß der
auf das sekundäre Bauteil 48 wirkenden Anziehungskraft ausschließlich durch die Klötze 125 entgegengewirkt wird; in
diesem Fall kann man die Flachmaterial schichten 117 fortlassen
oder sie durch ein nicht klebfähiges Meterial ersetzen*
es wird jedoch angenommen, daß es sich hierbei wahrscheinlich um eine unbefriedigende Lösung handelt, und zwar im Hinblick
darauf, daß die Gefahr besteht, daß die Reaktionsplatten 111 von den Lamellenstapeln 112 abgehoben werden, wenn die Lamellenstapel
den Anziehungskräften ausgesetzt sind.
Die Hauptaufgabe der Klötze 125 besteht darin, die Heaktionsplatten 111 so zu befestigen, daß sie gegen Diebstahl
gesichert sind, sowie darin, daß sie Flächen bilden, die sich auf beiden Seiten des sekundären Bauteils 48 erstrecken,
so daß in Notfällen an dem primären Bauteil 45 angebrachte
Kufen mit diesen Flächen und dem sekundären Bauteil zusammenarbeiten
können.
Zwar können die Klötze 125 in der beschriebenen Weise so
angeordnet sein, daß sie teilweise oder sogar vollständig die Anziehungskräfte aufnehmen, die auf das sekundäre Bauteil
ausgeübt werden können, doch kann es sich als erwünscht oder zweckmäßig erweisen, dafür zu sorgen, daß die Klötze den
Anziehungskräften keinen oder nur einen geringen Widerstand entgegensetzen, und daß den Anziehungskräften dann ausschließlich
durch die Flachmaterial schichten 117 entgegengewirkt
wird.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sind Klötze 151 auf den
oberen Flächen der Handabschnitte 122 der Eeaktmonsplatten
111 und nicht etwa unter den ebenen mittleren Abschnitten 121 angeordnet.
Die Klötze 1$1 haben die aus Fig. 6 ersichtliche Querschnittsform,
und sie sind wie zuvor in der Mitte zwischen den
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Enden der betreffenden Iteaktionsplatte 111 angeordnet und an
den seitlichen Abschnitten 122 so befestigt, daß ihre Seitenflächen 139, von denen in Fig. 6 nur eine sichtbar ist,
senkrecht verlaufen·
Die Klötze oder Leisten 125, die mit dem Gleis nicht
durch Schrauben, sondern durch Zementmörtel verbunden sind, sind jeweils gegenüberden Klötzen 131 niit Ausschnitten 136
versehen, die senkrechte Seitenflächen 137 haben, welchedurch einen Längsabstand getrennt sind, der nur um einen sehr kleinen
Betrag größer ist als die Länge der Klötze 131. Die Seitenflächen 137 bilden Heaktionsflachen, durch welche die
lieaktuonsplatten 111 in derLängsrichtung in ihrer Lage gehalten
werden, so daß sie die gleiche Aufgabe erfüllen wie die Stirnflächen der Leisten 119 bei der anhand von Pig. 5 beschriebenen
Anordnung.
Da bei dieser Abwandlung die VorSprünge oder Leisten
119 nur senkrechte Kräfte aufzunehmen haben, und da sie z.B.
nicht die Vortriebskraft aufzunehmen brauchen, können die
Leisten aus locker Ende an Ende angeordneten Ziegeln aufgebaut sein. Bei der anhand von Fig. 1 bis 5 beschriebenen Anordnung
können die Leisten 119 ebenfalls aus lockereingelegten Ziegeln bestehen, jedoch mit Ausnahme des Bereichs der
Lücken 132, wo die Ziegel so befestigt sind, daß sie sich nicht in der Längsrichtung des Gleises bewegen können.
Gegebenenfalls kann man bei beiden anhand von Fig. 1 bis 6 beschriebenen Konstruktionen Schichten aus einem nur
eine geringe Reibung erzeugenden Material oder einem elastischen Werkstoff zwischen den Flachen 123 der Eeaktionsplatten
111 und den damit zusammenarbeitenden Flächen der Klötze oder -^eisten 125 anordnen. Diese Schichten h ben die Aufgabe, die
Abnutzung an den Berührungsflächen infolge einer unterschiedlichen thermischen Ausdehnung oder Zusammenziehung zu verringern
und/oder einen Teil dieser Bewegungen auszugleichen,
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um die auf die Reaktionsplatten wirkenden Kräfte zu verkleinern.
Wenn die seitlichen Abschnitte der heaktionsplatten
nach, unten gebogen sind, damit sie mit den Einspannmitteln zusammenarbeiten können, ist es möglich, die geneigte Fläche
122 oder eine gekrümmte fläche (nicht dargestellt) durch einen Abschnitt zunersetzen, der eine oder mehrere Stufen umfaßt.
Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
die in vielen Punkten der zuerst beschriebenen Ausführungsform ähnelt; daher sind ähnliche Teile beider Ausführungsformen
jeweils mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Die zweite Ausführungsform ist bezüglich ihrer Anwendung bei dem Gaskissenfahrzeug
nach Fig. 1 dargestellt.
Wie bei der ersten Ausführungsform sind die Reaktionsplatten mit Hilfe ihrer Randabschnitte befestigt, jedoch unterscheidet
sich die zwe te Ausführungsform von der ersten dadurch, daß die i&nspannmittel auf eine noch zu erläuternde
Weise mit den Randabschnitten auf deren Unterseite zusammenarbeiten, statt an ihren oberen Flächen anzuliegen.
Gemäß Fig. 7 wird das magnetische Material des sekundären Bauteils ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
durch Stapel 112 aus magnetischen Lamellen 133 gebildet, die Ende an Ende so angeordnet sind, daß zwischen benachbarten
Stirnflächen der Lamellenstapel nicht dargestellte Dehnungsfugen vorhanden sind. Während bei der ersten Ausführungsform
die Stapel 112 mit der Bodenfläche 116 des Kanals 42 verbunden
sind, in dem das sekundäre Bauteil angeordnet ist, liegen bei der Konstruktion nach Fig. 7 die Lamellenstapel 112
direkt an der Bodenfläche 116 an. Alternativ können die Lamellenstapel 112 von der Bodanfläche 116 durch eine Schicht
aus einem elastischen, jedoch nicht klebfähigen Material getrennt sein.
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Unter jeder Dehnungsfuge zwischen benachbarten Lamellenstapeln
sind bei der Konstruktion nach tfig. 7 magnetische Überbrückungsteile, die den kleineren Lamellenstapeln 129
des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen, vorgesehen; diese
Uberbrückungsglieder sindjedoch in Fig. 7 nicht dargestellt.
Die einzelnen Reaktionsplatten 9 haben bei der Ausführungsform
nach Fig. 7 diegleiche Länge wie die Lamellenstapel
112, und sie sind Ende an Ende so angeordnet, daß zwischen benachbarten Enden Dehnungsfugen vorhanden sind, welche in Beziehung
zu den Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln in der gleichen Weise angeordnet sind wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel.
Die Reaktionsplatten 9 bestehen aus stranggepreßtem Aluminium. Gemäß Fig. 7 umfaßt jede lieaktionsplatte eben mittleren
Abschnitt 10 von im wesentlichen konstanter Dicke, der das durch die Lamellenstapel 112 gebildete magnetische Material
überdeckt, sowie zwei seitliche Abschnitte 11, die auf beiden Seiten des sekundären Bauteils über das magnetische
Material hinausragen, eine größere Dicke haben als der mittlere Abschnitt 10 und sich von der ebenen Oberseite 12 zur
Keaktuonsplatte aus derart senkrecht nach unten erstrecken,
daß sie jeweils einen Eoil des magnetischen Materials überlappen.
Eine Schicht 124 aus mit Harz gebundemem Asbestpapier,
die der Schicht 124 bei der ersten Ausführungsform ähnelt und die gleiche Aufgabe zu erfüllen hat wie diese, ist zwischen
dem mittleren Abschnitt 10 jeder Reaktionsplatte und dem
darunter liegenden magnetischen Material angeordnet.
Die seitlichen Abschnitte 11 sind an ihren dem magnetischen Material zugewandten senkrechten Innenflächen mit sich
nach innen öffnenden Nuten 15 versehen, und diese Nuten nehmen
jeweils obere Schenkel 16 von zwei einen allgemein U-förmigen
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Querschnitt aufweisenden Bauteilen 17 auf, die aus i'ederstahl
bestehen und so angeordnet sind, daß sich ihre Schenkel von dem sekundären Bauteil weg nach außen erstrecken. Bei einer
Abwandlung dieser Konstruktion sind die kanalförmigen Bauteile 17 im wesentlichen starr.
Jedes der kanalförmigen Bauteile 17 erstreckt sich annähernd
über die ganze Länge der zugehörigen Reaktionsplatte 9 und ist an dem. Gleis in Längsabständen mit Hilfe elastischer
Spannvorrichtungen 18 befestigt, die durch Schrauben festgehalten werden. Bauteile 20 mit zwei nach oben ragenden
Ansätzen 21, zwischen denen die Einspannteile 18 aufgenommen werden, dienen dazu, jede Drehbewegung der Einspannteile 18
gegenüber den Schrauben 19 zu verhindern, wenn sich die kanalförmigen Bauteile 17 in der Lägsrichtung bewegen.
Wenn die Schrauben 19 vollständig festgezogen sind, üben die kanalförmigen Beuteile 17 auf die Eeaktionsplatte 9
eine erhebliche nach unten gerichtete Kraft aus, da sie mit den unteren Wandflächen der Nuten 15 zusammenarbeiten. Es ist
somit ersichtlich, daß die Lamellenstapel 112 zwischen den Eeaktionsplatten 9 und dem Gleis eingespannt sind, so daß sie
sich nicht zusammen mit den Eeaktionsplatten senkrecht nach
oben bewegen können. Da die kanalförmigen Bauteile 17 an den Seitenflächen der Lamellenstapel 112 anliegen, dienen sie außerdem
dazu, die Lamellenstapel quer zur Längsachse des Gleises in ihrer Lafee zu halten.
Um zu verhindern, daß sich die Eeaktionsplatten beim
Einbau in der Mitte nach oben durchbiegen, da auf ihre Eandabschnitte nach unten gerichtete Einspannkräfte aufgebracht
werden, werden die 'keaktionsplatten vor dem Einbau zunächst
in der Weise leicht durchgebogen, daß sie gegenüber dem magnetischen
Material 112 eine konvexe Form haben, wenn sie auf das magnetische Material aufgelegt werden. Nach dem Abschluß
der Montage eines Gleisabschnitts wird diese Durchbiegung der
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Eeaktionsplatten dann durch, das Aufbringen der Einspannkräfte
im wesentlichen wieder beseitigt.
Die Heaktionsplatte 9 wird auf eine in Fig. 7 nicht dargestellte
Weise in der Mitte zwischen ihren Enden gegenüber dem Gleis durch zwei allgemein U-förmige Verbindungsstücke in
ihrer Lage gehalten, von denen je eines auf jeder Seite des
sekundären Bauteils so angeordnet ist, daß es allgemein in das zugehörige kanalförmige Bauteil 17 eingreift. Der obere
Schenkel jedes dieser Verbindungsstücke ist mit der Unterseite des zugehörigen seitlichen Abschnitts 11 der Eeaktionsplatte 9
verschraubt, und sein unterer Schenkel ist mit dem Gleis verschraubt. Die Verbindungsstücke erfüllen die gleiche Lagebestimmungsaufgabe
wie die klotze 131 und die damit zusammenarbeitenden Leisten 119 frei dem ersten Ausführungsbeispiel»
In dem Kanal 42 sind zwischen den Seitenflächen des sekundären Bauteils 9 und den entsprechenden Flächen des Kanals
Füllstücke 2 so angeordnet, daß sie zusammen mit den Flächen 12 der sekundären Bauteile und dem Gleis auf beiden Seiten des
Kanals die allgemein ebene Luftkissentragfläcne 38 bilden. Die Füllstücke 2 sind an den erforderlichen Stellen mit Aussparungen
3 zum Aufnehmen der Spannvorrichtungen 18, der Schrauben 19 und der Halteteile 20 für die Spannvorrichtungen
versehen.
Die Wirkungsweise des sekundären Bauteils zur Erzeugung einer Vortriebskraft im Zusammenwirken mit dem primären
Bauteil ist im wesentlichen die gleiche wie die bezüglich des ersten Ausführungsbeispiels beschriebene; die elektrische
Kontinuität zwischen den Eeaktionsplatteη 9 wird durch
flexible Verbindungen gewährleistet, die bezüglich ihrer Anordnung und Wirkungsweise den Verbindungen 128 entspreche^
welche gemäß Fig. 4· bei der ersten Ausführungsform vorgesehen sind.
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Die unterschiedliche Wärmedehnung der keaktionsplatten
und des Gleises wird bei dem Motor sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung dadurch ausgeglichen, daß äle
oberen Schenkel 16 der kanalförmigen Bauteile 17 in den
Nuten 15 gleiten, und/oder dadurch, daß die unteren Schenkel
der kanalförmigen B- uteile gleitende Bewegungen gegenüber
den Spannvorrichtungen 18 ausführen. Diese gleitenden Bewegungen jeder Eeaktionsplatte erfolgt in der Längsrichtung und von
ihrem Mittelpunkt aus in entgegengesetzten Richtungen; der mittlere Teil jeder Reaktionsplatte wird gegenüber dem Gleis
durch die weiter oben beschriebenen Verbindungsteile in seiner Lage gehalten. Diese Verbindungsteile sind hinreichend
flexibel ausgebildet, so daß sie auch Querbewegungen der Reaktionsplatten gegenüber dem Gleis zulassen.
Gegebenenfalls kann man eine Schicht aus einem Material mit niedrigem Reibungsbeiwert, z.B. Polytetrafluoräthylen,
in den Nuten und/oder auf den oberen Schenkeln 16 der kanalförmigen Bauteile 17 anordnen, um diese gleitenden Bewegungen
zu erleichtern, die insbesondere auftreten, wenn die Reaktions-•
platte gerade eine Vortriebskraft erzeugt, und um elektrolytische Wirkungen an den Trennflächen einzuschränken oder zu
verhindern.
Bei einer Abwandlung der Konstruktion nach Pig. 7» "bei
der es möglich ist, gewalztes Aluminiumblech zu verwenden, werden die seitlichen Abschnitte 11 der Reaktionsplatten teilweise
durch überhängende Abschnitte, die mit dem mittleren Abschnitt 10 zusammenhängen und die gleiche Dicke haben, und
zum anderen T il durch Streifen aus dem gleichen Werkstoff
gebildet, die mit der Unterseite der überhängenden Abschnitte verschraubt oder auf andere Weise verbunden sind. Die oberen
Flächen der Streifen sind mit in der Längsrichtung verlaufenden Ausschnitten versehen, die nach der Montage die Nuten 15
bilden.
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Fig. 8 zeigt, auf welche Weise das sekundäre Bauteil
nach Fig. 7 abgeändert werden kann, um die Notwendigkeit der "Verwendung der kanalfb'rmigen B&uteile 17 zu vermeiden. Zusätzlich
zu den verdickten Randabschnitten 11bei der Anordnung nach Fig. 7 ist Jede keaktionsplatte 9 auf beiden Seiten mit
nach unten ragenden Abschnitten 22 und sich an diese anschließenden Schulterabschnitten 23 versehen, wobei sich die Schultera
schnitte von dem magnetischen Material weg in einerallgemein laagerechten Ebene erstrecken, so daß siezusammenhängende,
allgemein waagerechte obere Flächen 24 bilden. Elastische Spannvorrichtungen 25» die in Längsabständen verteilt
sind, arbeiten mit den Flächen 24 zusammen und sind mit dem Gleis durch Schrauben 26 verbunden, so daß sie die gewünschte
Eiiispannwirkung ausüben; diese Spannvorrichtungen sind durch
Bauteile 27 gegen Drehbewegungen gesichert. Die Bauteile 25»
26 und 27 nach Fig. 8 können genau in der gleichen Weise ausgebildet sein wie die in I'ig. 7 gezeigten Bauteile 18, 19
und 20.
Fig. 9 zeigt eine weitere Abwandlung des sekundären Bauteils nach Fig. 7. Statt in der aus Fig. 7 ersichtlichen
Weise mit den verdickten Seitenabschnitten 11 aus einem Stück zu bestehen, ist jede Ee&*.tionsplatte 9 aus gewalztem Aluminiumblech
von konstanter Dicke hergestellt, und jede Platte ragt auf beiden Seiten im gewünschten Ausmaß über das magnetische
Material 112 hinaus.
Ferner sind zwei kräftige U-Profile 28 vorgesehen* hierbei
stützt sich die nach innen gerichtete Rippenfläche des Stegs 29 an dem magnetischen Material ab, um dieses seitlich
in seiner Lage zu halten, und die oberen Schenkel 30 sind mittels Schrauben 31 oder auf andere Weise fest mit der Unterseite
der überhängenden Abschnitte 32 der Reaktionsplatten
verbunden. Die U-Profile 28 bestehen aus dem gleichen Werkstoff wie die Reaktionsplatten. Der untere Schenkel jedes
U-Profils 28 wird an seiner Oberseite durch Bauteile 33, 34 und 35 in seiner Lage gehalten, die den in Fig. 7 gezeigten
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Bauteilen 18, 19 und 20 entsprechen. Die einen geringen elektrischen
Widerstand aufweisenden Leitungswege auf beiden Seiten des Läufers werden.gemäß Fig. 9 durch die überhängenden
Abschnitte 52 der Eeaktionsplatten und die oberen Schenkel der
U-Profile gebildet.
Es sei bemerkt, daß bei allen Ausführungsformen der Erfindung die zusammengesetzte Eeaktionsplatte durch ihre
seitlichen Randabschnitte in ihrer Lage gehalten wird, die in der Längsrichtung verlaufende Stromleitungswege der Reaktionsplatte
bilden. Während diese Lagebestimmung bei der ersten Ausführüngsform dadurch erzielt wird, daß bestimmte Bauteile
mit der Oberseite der seitlichen Eandabschnitte zusammenarbeiten, arbeiten bei den übrigen Ausführungsformen entsprechende
Bauteile auf der Unterseite der seitlichen Eandabschnitte mit diesen Abschnitten zusammen.
Bei der ersten Ausführungsform besteht die Reaktionsplatte aus gewalztem Aluminiumblech, das zu der erforderlichen
Form gebogen ist. Dieses Herstellungsverfahren bietet den Vorteil der Billigkeit, doch das das Material der Reaktionsplatte
eine konstante Dicke hat, ergeben sich seitliche Eandabschnitte, die eine erhebliche Breite aufweisen müssen, damit
sie ihre elektrische Aufgabe einwandfrei erfüllen.
Das Merkmal, das darin besteht, daß die seitlichen Eandabschnitte eine große Breite haben, wird bei dem beschriebenen
Verfahren zum Befestigen der Eeaktionsplatte ausge utzt, bei
welchem die oberen Flächen der seitlichen Abschnitte Haltemittel bilden, denn aus verschiedenen Gründen, z.B. um genügend
Raum für diejenigen Teile der Erregerwicklungen zu schaffen, welche gegenüber beiden Längsseiten des magnetischen Materials
des primären Bauteils vorspringen, muß die Haltewirkung ijj. einem erheblichen Abstand von den seitlichen Außenflächen
des magnetischen Materials ausgeübt werden.
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Bezüglich, dieses Verfahrens zum Befestigen der Reaktio&splatte
sei bemerkt, daß auch dieses merkmal zu einer Verringerung der Kosten führt, da es nicht erforderlich ist,
irgendwelche Bauteile an der Reaktionsplatte anzubringen.
Der erhebliche Abstand zwischen dem magnetischen Material und der Zone, in welcher die Eeaktionsplatte festgehalten
wird, führt jedoch dazu, daß die durch die Klötze oder -^eisten 125 auf die Reaktionsplatte aufgebrachten Kräfte einen
großen Momentenarm aufweisen, so daß sie bestrebt sind, den mittleren Teil der Iteaktionsplatte von dem magnetischen Material
112 abzuheben. Die Vorsprünge oder Leisten 119 und die Klebemittelschicht 117 ermöglichen es jedoch, diese Wirkung
auf ein zulässiges Maß ^u beschränken, da bei der Konstruktion
nach Fig. 3 der Momentenarm der Kräfte verkürzt wird, und da jeder auf das Magnetische Material infolge der Anziehung durch
das primäie Bauteil aufgebrachten resultierenden, nach oben gerichteten Kraft vollständig oder im wesentlichen vollständig
entgegengewirkt wird.
Wenn die Linspannmittel mit auf der Unterseite der
seitlichen Abschnitte liegenden feilen zusammenarbeiten, ist es möglich, die Momentenarme der Einspannkräfte auf ein Minimum
zu verkürzen; bei den Ausführungsformen nach Pig. 7 bis
9 können die Einspannkräfte unmittelbar neben den Seitenflächen
des magnetischen Materials 112 zur Wirkung gebracht werden. Ein Merkmal der Konstruktionen nach Pig. 7 "bis 9 besteht darin,
daß die Einspannmittel zum Befestigen der Reaktionsplatten an den Rändern der seitlichen Abschnitte zur Wirkung kommen, welche
gegenüber den Außenkanten der Reaktionsplatten nach innen versetzt sind, und daß.die Einspannmittel gleichzeitig dazu
dienen, die Lage des magnetischen Materials in seitlicher Richtung zu bestimmen.
Da der Momentenarm der Einspannkräfte klein ist, können die Einspannkräfte groß sein, und ohne daß auf die Reaktionsplatten
ein unzulässig großes Biegemoment aufgebracht wird.
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Aus diesem Grund kann bei den Ausführungsformen nach Fig. 7
bis 9 mindestens ein erheblicher Teil jeder resultierenden,
nach oben wirkenden Kraft, die auf die Anziehung zwischen dem magnetischen Material 112 und dem primären Bauteil zurückzuführen
ist, von den kinspannmitteln aufgenommen werden; daher
braucht man das magnetische Material nicht fest mit dem
Gleis zu verbinden, d.h. man kann die bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 3 vorgesehenen Klebemittelschichten 117
fortlassen.
Bezüglich der beschriebenen Ausführungsbeispiele und ihrer Abwandlungen sei bemerkt, daß es nicht erforderlich
ist, die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Keaktionsplatten
und die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln relativ zueinander so anzuordnen, daß sie wie in Jig, 2
beschrieben, bei 114 und 115 gezeigt ist!/ vielmehr kann man jede beliebige relative Lage dieser Dehnungsfuge, vorsehen.
Ferner kann man die Längen, aß der Reaktionsplatten und der
Lamellenstapel unabhängig voneinander wählen.
Bei den beschriebenen Konstruktionen sind die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln durch magnetische
Bauteile magnetisch überbrückt. Es kann jedoch auch möglich sein, einige oder alle Überbrückungsteile fortzulassen, wenn
die Dehnungsfugen zwischen benachbarten Lamellenstapeln genügend eng sind, oder wenn keine solchen Fugen vorhanden sind,
oder wenn sich die störenden Einflüsse auf das primäre Bauteil als zulässig erweisen. Solche Überbrückungsteilemüssen
jedoch dann vorgesehen sein, wenn das sekundäre Bauteil Dehnungsfugen zwischen langen Gleisabschnitten überbrücken muß;
in einem solchen Fall kann es notwendig sein, insgesamt eine Bewegung von mehreren Zentimetern vorzusehen.
Bei einer Abwandlung der beschriebenen Ausführungsformen wird jeder Lamellenstapel gegenüber dem Gleis in der Mitte
zwischen seinen Enden durch Schrauben oder dergleichen in seiner Lage gehalten.
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Die Erfindung wurde bezüglich ihrer Anwendung bei einseitigen
linearen Asynchronmotoren beschrieben, bei denen der ...agnetfluß den Motor in der Längsrichtung durchläuft. Jedoch
beschränkt sich die Erfindung nicht auf sekundäre Bauteile für Motoren dieser Bauart, sondern sie umfaßt auch sekundäre
■bauteile für einseitige lineare Asynchronmotor, bei denen
der Lagnetfluß des Motors mindestens teilweise quer zur Längsachse
des Motors verläuft. Das magnetische Stützmaterial kann in diesem Pail aus sich in der Querrichtung erstreckenden,
senkrecht angeordneten Lamellen zusammensetzen.
Zwar wurde die Erfindung ferner bezüglich der Verwendung,
von magnetischem Material in Form von Lamellen beschrieben, doch könnte man auch ein massives magnetisches Material oder
eine Kombination von massivem Material mit Lamellen vorsehen.
Die Erfindung beschränkt sich ferner nicht auf mit Luftkissenfahrzeugen arbeitende Transporteinrichtunge , sondern
sie kann bei jeder anderen Transporteinrichtung angewendet
werden, bei der FcJarzeuge längs eines vorbereiteten Gleises
mit Hilfe eines einseitigen linearen Asynchronmotors angetrieben werden, dessen sekundäres bauteil sich längs des
Gleises erstreckt, so daß es sich bei dem Motor um einen Asynchronmotor der Bauart mit "kurzem Stator11 handelt.
Patentansprüche;
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Claims (26)
1.) Kombination, gekennzeichnet durch, ein vorbereitetes
Gleis (36) und ein sich längs dieses Gleises allgemein waagerecht erstreckendes sekundäres Bauteil (48) eines linearen
Asynchronmotors, das mit dem primären Bauteil (45) eines einseitigen
linearen Asynchronmotors zusammenarbeitet, welches über dem sekundären Bauteil durch ein Fahrzeug (35) unterstützt
wird, das so eingerichtet ist, daß es längs des Gleises durch den linearen Asynchronmotor angetrieben werden kann,
wobei das sekundäre Bauteil ues linearen Asynchronmotors eine
elektrisvhe leitende Eeaktionsplatte (111) umfaßt, ferner ein unter der Eeaktionsplatte zwischen dieser und dem Gleis angeordnetes
magnetisches Material (112), wobei die Eeaktionsplatte
ehe größere Breite hat als das magnetische Material, so daß sie auf beiden Längsseiten des sekundären Bauteilsüber
das magnetische Material in Form von seitlichen Abschnitten (122) hinausragt um sich in der Längsrichtung erstreckende Leitungswege
für durch das sekoüdare Bauteil fließende Ströme zu bilden, sowie Einspannmittel (125» 127)» die gesondert mit den
seitlichen Abschnitten zusammenarbeiten und an dem Gleis befestigt sind, um die Eeaktionsplatte dadurch in ihrer Lage zu
halten, daß sie mit den oberen Flächen (123) der seitlichen
Abschnitte zusammenarbeiten.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Bauteil (48) in einem in dem Gleis (36)
ausgebildeten Kanal (42) angeordnet ist, daß die Einspannmittel (125, 127) mit den seitlichen Abschnitten (122) an nach
unten versetzten Teilen zusammenarbeiten, welche die Längskanten der Eeaktionsplatte (111) umfassen, und daß das Gleis auf
beiden Seiten des Kanals, die Einspannmittel und die Keaktions platte
mit Ausnahmeihrer nach unten versetzten Teile insgesamt
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- 25 eine nach oben weisende und allgemein ebene Fläche (38) bilden«
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel (125, 127) mit den seitlichen
Abschnitten (122) an Teilen der Reaktionsplatte (111) zusammenarbeiten,
welche die Längskanten der Reaktionsplatte umfassen undnach unten in Richtung auf diese Längskanten geneigt
sind.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des magnetischen Materials
(112) Unterstützungen (119) angeordnet sind, um die seitlichen Abschnitte (122) von dem Gleis (36) aus gegen etwa
auf sie ausgeübte nach unten wirkende Kräfte abzustützen.
5. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abschnitte nach unten versetzte Teile
(122) umfassen, die in seitlicher !dichtung über die Unterstützungen
(119) hinausragen und sich bis zu den Längskanten der ice aktionsplatte (111) erstrecken und daß die Einspannmittel
(125» 127) mit den oberen IPlächen (123) der nach unten
versetzten Teile der seitlichen Abschnitte zusammenarbeiten.
6. Kombination nach Aubpruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die nach unten versetzten Teile (122) nach unten in Richtung auf die Längskanten der fieaktionsplatten (111) geneigt
sind.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klebemittelschicht (117) die Unterseite
des magnetischen Materials (112) mit dem Gleis (36) verbindet, daß diese Klebemittelschicht während des Betriebs
mindestens einem Teil einer etwa vorhandenen resultierenden, nach oben gerichteten Kraft entgegenwirkt, die auf das sekundäre
Bauteil (48) dadurch aufgebracht wird, daß das magnetische Material des sekundären Bauteils durch das primäre Bauteil
(4-5) angezogen wird, und daß die Klebemittelschicht im
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Sinne einer Scherbewegung verformt werden kann, um eine unterschiedliche
thermische Ausdehnung oder Zusammenziehung des magnetischen Materials und des Gleises zu ermöglichen.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch
gekennzeichnet, daß die Eeaktionsplatte (111) mit Ansätzen
(1J1) versehen ist, von denen sich je einer von jedem der
seitlichen Abschnitte (122) aus nach unten erstreckt, um mit mindestens einem Bauteil (119) zusammenzuarbeiten, das an dem
Gleis (36) befestigt ist, um die Eeaktionsplatte in der Lämgsrichtung
in ihrer Lage zu halten.
9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Bauteil (119j auch dazu dient, den zugehörigen
seitlichen Abschnitt (122) gegen etwa auf ihn aufgebrachte, nach unten wirkende Kräfte abzustützen.
1Oo Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eeaktionsplatte (111) mit einem Ansatz (131) versehen
ist, der sich von der oberen fläche (123) des betreffenden nach unten versetzten T ils (122) aus nach außen erstreckt
und mit mindestens einem an dem Gleis (36) befestigten Bauteil (125) zusammenarbeitet, um die Eeaktionsplatte in der Längsrichtung
in ihrer Lage zu halten.
11. Kombination nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Bauteil einen Bestandteil der Einspannmittel
bildet.
12. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einspannmittel (18; 25» 33) mit dem
Gleis lösbar verbunden sind.
13. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einspannmittel mit den seitlichen Abschnitten (11; 32) jeweils auf der Unterseite dieser Abschnitte zusammenarbeiten.
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14. Kombination nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Linspannmittel (18; 25; 33) mit den seitlichen Abschnitten
(11 j 32) auf der Unterseite der seitlichen Abschnitte an ihren von den Lämgskanten der Reaktionsplatte abgewandten
Rändern zusammenarbeiten.
15. Kombination nach Anspruch 1$ oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Linspannmittel mit den seitlichen Abschnitten
an aufeinander liegenden Flächen zusammenarbeiten.
16. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen Abschnitte (11} 32) so nach unten erstrecken,
daß sie in einer senkrechten Richtung einen Teil des magnetischen Materials (112) überlappen, und daß die Einspannmittel
mit den seitlichen Abschnitten auf deren Unterseite an den Bändern zusammenarbeiten, die von den Längskanten
der ixe aktionsplatte (9) abgewandt sind.
17. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die das magnetische Material überlappenden Teile der seitlichen
Abschnitte der Eeaktionsplatte auf ihren nach innen
gerichteten Seiten jeweils mit einer Nut (15) versehen sind, und daß die £inspannmittel (I7) Schenkel (16) aufweisen, die
in die Nuten hineinragen und sich nach unten an den unteren Flächen der Hüten in flacher Anlage abstützen, sowie nach unten
ragende Abschnitte, die sich von den Schenkeln aus nach unten erstrecken und dazu dienen, Einspannkräfte auf die Schenkt
1 aufzubringen.
18. Kombination nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Schenkel (16) in den Nuten (15) gleitend
bewegbar sind, so daß sie mindestens teilweise eine unterschiedliche thermische Ausdehnung oder Zusammenziehung der
IteaKtionsplatte (9) und des Gleises (36) mindestens in der
Längsrichtung ausgleichen können.
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19. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel sich nach unten erstreckende Abschnitte
(22) umfassen, welche sich von den seitlichen Abschnitten (11) aus nach unten erstrecken, sich an sie anschließen und dazu
dienen, Einspa-nnkräfte-auf die seitlichen Abschnitte zu übertragen.
20. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Eeaktionsplatte (9) ein gewalztes Plachmaterialstück
aus einem elektrisch leitenden Werkstoff von allgemein gleichmäßiger "Dicke umfaßt, das auf beiden Seiten über das magnetische
Material (112) hinausregt, daß ferner elektrisch leitende gewinkelte Bauteile (28) vorgesehen sind, die jeweils einen
Schenkel (30) umfassen, welcher an der unteren Seite des zugehörigen seitlichen Abschnitts in direkter Anlage an ihr
befestigt ist und sich allgemein parallel zu dem betreffenden
seitlichen Abschnitt erstreckt, daß die genannten Schenkel der gewinkelten Bsuteile und die vorspringenden ILiIe zusammen
die seitlichen Abschnitte (32) bilden, und daß jedes gewinkelte Bauteil einen nach unten ragenden Abschnitt (29)
umfaßt, der von dem Schenkel aus nach unten ragt und dazu dient, die Einspannkräfte auf den Schenkel zu übertragen.
21. Kombination nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die unteren i^nden der nach unten ragenden
Seile der Einspannmittel (17 j 22 j 28) nach außen abgewinkelt
sind, und daß die Einspannmittel außerdem elastische Bauteile (18; 25; 33) umfassen, die sich nach unten an den oberen Flachem
(24) der abgewinkelten unteren Enden in flacher Anlage an ihnen abstützen und an dem Gleis (36) befestigt sind.
22. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Blatt aus mit Harz gebundenem Asbestpapier (124) vorgesehen ist, das die lie aktionsplatte (111; 9)
von dem magnetischen Material (112) trennt.
23. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Magnetische Material (112) aus
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mehreren Klötzen aus magnetischem Material zusammensetzt,
die sich längs des Gleises (36) erstrecken, wobei zwischen benachbarten !finden aufeinander folgender Blöcke Spalte (115)
vorgesehen sind, um eine unterschiedliche thermische Ausdehnung und Zusammenziehung der Blöcke gegenüber dem Gleis zu ermög-r
liehen, daß jedem dieser Spalte ein magnetisches Bauteil
(129) zugeordnet ist, welches unterhalb der den Spalt abgrenzenden magnetischen Blöcke so angeordnet ist, daß es den
Spalt magnetisch überbrückt, und daß mindestens einer der magnetischen Blöcke so gelagert ist, daß er sich in der Längsrichtung
gegenüber dem magnetischen Bauteil bewegen kann, wo sich die Bauteile überlappen.
24. Kombination nach einem der Ansprüche 13 bis 23» dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Bauteil (48) von einem
in dem Gleis (36) ausgebildeten Kanal (4-2) aufgenommen ist, daß Füllstücke (2) in dem Kanal zwischen den seitlichen Abschnitten
(11 j 32) und den benachbarten Seitenwänden des Kanals angeordnet sind, und daß die Eeaktionsplatte (9) mit ihren
seitlichen Abschnitten, dieFüllstücke und das Gleis auf beiden
Seiten des Kanals insgesamt eine nach oben gerichtete, allgemein ebene Fläche (38) bilden.
25. Kombination nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einspannmittel in Verbindung mit der Eeaktionsplatte im wesentlichen vollständig einer etwa auftretenden,
nach oben wirkenden resultierenden Kraft entgegenwirken, die während des Betriebs auf das sekundäre Bauteil
dadurch ausgeübt werden kann, daß das magnetische Material von dem primären Bauteil angezogen wird.
26. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 25» dadurch
gekennzeichnet, daß ihr ein Gaskissenfahrzeug (35) zugeordnet ist, das längs des Gleises bewegbar ist und auf seiner Unterseite
das primäre Bauteil (45) eines linearen Asynchronmotors
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trägt, das mit dem sekundären Bauteil (48) zusammenarbeitet.
Der Patentanwalt:
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1971
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- 1971-06-25 US US156625A patent/US3667398A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-06-25 FR FR7124187A patent/FR2100146A5/fr not_active Expired
- 1971-06-25 BE BE769058A patent/BE769058A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE769058A (fr) | 1971-11-03 |
| US3667398A (en) | 1972-06-06 |
| FR2100146A5 (de) | 1972-03-17 |
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