DE213420C - - Google Patents

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DE213420C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/38Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
    • F16D13/52Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

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(MtabM .«n 6. Vl. 1918
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -Jig 213420 — KLASSE 47c. GRUPPE
Lamellenkupplung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lamellenkupplung, bei welcher die beiden Lamellenscheibenarten auf der Antriebsachse und Kuppelachse angeordnet sind. Die bekannten Lamellenkupplungen besitzen vielfach den Nachteil, daß beim Ausrücken der Kupplung die Scheiben der beiden Scheibenarten noch aneinander haften, so daß die Mitnahme der Kuppelachse trotzdem weiter erfolgt.
ίο Bei der vorliegenden Erfindung soll dieser Übelstand dadurch beseitigt werden, daß zwischen den Scheiben der Antriebsachse oder denen der Kuppelachse an den Scheibenenden Zwischenlagen vorgesehen sind, die eine etwas größere Dicke als die Scheiben besitzen. Beim Einrücken der Kupplung werden hierdurch die Scheiben unter Beanspruchung ihrer Elastizität gegen die Mitnehmerscheiben gepreßt, so daß bei Entkupplung die auf Biegung beanspruchten Scheiben selbsttätig in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren und ein Lösen der Scheibenoberflächen voneinander erfolgt, die infolge der Verwendung von Schmiermitteln meistens sehr schlüpfrig sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im Schnitt dargestellt; in Fig. 2 und 3 ist je eine Scheibe der Antriebs- und Kuppelachse in Ansicht herausgezeichnet.
Die Kupplung besteht aus einer mit der Motorscheibe b fest verbundenen Trommel a, welche die Lamellenscheiben c trägt, und einer auf der Kuppelachse f befestigten Trommel d, deren LamelJenscheiben g abwechselnd zwischen den Scheiben c der Antriebsachse angeordnet sind. Die Verbindung der Scheiben c und g mit ihren entsprechenden Achsen erfolgt dadurch, daß die Scheiben mit an ihrem äußeren bzw. inneren Umfange vorgesehenen Einschnitten h bzw. i von der Antriebs- bzw. Kuppelachse gehalten werden, wobei eine Verschiebung der Scheiben in der Achsenrichtung möglich ist. Zwischen den Scheiben c sind an ihren Enden Zwischenlagen / angeordnet, deren innerer Teil auf einer Seite abgeschrägt ist und die eine etwas größere Dicke als die Scheiben g besitzen. Auf diese Weise werden die Scheiben c gegenseitig voneinander entfernt gehalten, Und die Scheiben g können sich mit geringem Spielraum zwischen den Scheiben c bewegen. Unter der Wirkung der Kupplungsfeder k werden die einzelnen Scheiben c durch Vermittlung des Teiles I durchgebogen, so daß sie mit den Scheiben g in Berührung kornmen und die Kupplung der beiden Achsen miteinander hervorbringen. Wird die Wirkung der Feder k aufgehoben, so richten sich die Scheiben c infolge ihrer Elastizität wieder gerade und bewirken unter Abhebung ihrer Flächen von den Scheiben g die Entkupplung.
Die Elastizität der Scheiben c kann' noch dadurch erhöht werden, daß diese an ihrem äußeren Umfange bis zum äußeren Durchmesser der Scheiben g reichende Einschnitte m erhalten (Fig. 2).
Um zu vermeiden, daß sich die Durchbiegungen der einzelnen Scheiben allzusehr vergrößern, sind zwischen je einer Anzahl Scheiben Trennungsscheiben η vorgesehen^ die keinerlei Ausschnitte besitzen und die Scheiben in einzelne Gruppen abteilen.
Dieselbe Wirkung, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, wird auch dann erzielt, wenn die Zwischenstücke zwischen den kleineren Scheiben g angeordnet sind, in welchem Falle diese Scheiben auf ihre Elastizität beansprucht werden und die großen Scheiben c hierbei vollkommen eben bleiben. Auch kann die Einrichtung derart getroffen sein, daß sowohl zwischen den Antriebs- als auch den ίο Kupplungsscheiben Zwischenlagen vorgesehen sind, so daß alle Scheiben bei Einrückung der Kupplung elastisch durchgebogen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Lamellenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen der Lamellenscheiben voneinander während der Ausrückung der Kupplung durch Zwischenstücke gesichert wird, die zwischen den Scheiben der einen oder der anderen Art oder beider Arten angeordnet sind, wobei die Zwischenstücke gestatten, daß die einzelnen Scheiben sich während der Einrückung der Kupplung elastisch verbiegen und dadurch in genügend nahe Berührung kommen.
  2. 2. Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben mit Einschnitten zu beiden Seiten der Zwischenstücke versehen sind, um ihre Elastizität zu erhöhen.
  3. 3. Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Scheiben durch Trennungsteile in kleine Gruppen zerlegt ist, damit die Formänderung der einzelnen Scheiben verringert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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