DE213537C - - Google Patents

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DE213537C
DE213537C DE1908213537D DE213537DD DE213537C DE 213537 C DE213537 C DE 213537C DE 1908213537 D DE1908213537 D DE 1908213537D DE 213537D D DE213537D D DE 213537DD DE 213537 C DE213537 C DE 213537C
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DE
Germany
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friction
shaft
worm
lever
screw
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DE1908213537D
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/06—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of change-speed gearing
    • B60K17/08—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of change-speed gearing of mechanical type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c. GRUPPE
ANTON PÖSCHL in SELTSCH b.SAAZ.
Reibungsgetriebe für Motorfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge, bei welcher auf der Welle einer von einem achsial verschiebbaren Reibrade anzutreibenden Planscheibe eine Schnecke angeordnet ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die die Planscheibe und Schnecke tragende Welle achsial verschiebbar angeordnet ist und die Schnecke eine derart große Steigung erhält, daß sie bei Ausübung einer achsialen Kraftwirkung eine Drehung und damit eine Längsverschiebung ausführen kann. Die Reibungsscheibe wird durch die Wirkung einer Feder ständig nach aufwärts und damit gegen die antreibende Reibungsrolle gedrückt. Wird durch besondere Einrichtungen die Wirkung der Feder ausgeschaltet, so sinkt die Reibungsscheibe, indem sich die auf der Achse derselben sitzende steile Schnecke unter der Einwirkung des Eigengewichtes der Reibungsscheibe und der mit ihr verbundenen Teile dreht. Dadurch erfolgt das Ausschalten des Reibungsgetriebes:
In der Zeichnung stellt
Fig. ι einen teilweisen senkrechten Längsschnitt und
Fig. 2 einen teilweisen Grundriß eines mit der neuen Ausrückvorrichtung versehenen Motorfahrzeuges dar, wobei die Reibungsteile in gekuppelter Stellung sich befinden.
Der Antrieb erfolgt in bekannter Weise durch, einen Motor, dessen Arbeit durch die Welle ι und das kardanische Gelenk 2 auf die Welle 3 übertragen wird. Die Welle 3 läuft in Lagern 4 und trägt eine in bekannter Weise mittels Feder und Nut gegen Dre-40
hung gesicherte Reibungsrolle 5, die mittels des Hebelmechanismus 6 (Fig. 2) auf der Welle 3 sowie auf der Reibungsscheibe 7 verschoben werden kann.
Zur Übertragung der Bewegung von der Reibungsscheibe 7 auf die Achse 8 der rückwärtigen Räder 9 des Fahrzeuges dient eine Schnecke io, welche auf der senkrecht verschiebbaren Welle 11 der Reibungsscheibe 7 fest angebracht ist und in ein auf der Achse 8 der Räder 9 befestigtes Schneckenrad 12 eingreift. Die Welle 11 der Schnecke 10 und somit auch die Reibungsscheibe 7 müssen der Höhe nach verstellbar sein, so daß die Reibungsscheibe 7 außer Berührung mit dem Reibrade 5 gebracht werden kann. Dies wird zufolge vorliegender Erfindung dadurch ermöglicht, daß die Steigung der Schnecke 10 entsprechend groß gewählt ist. Die achsiale Verstellung der Scheibe 7 wird durch folgenden Mechanismus bewirkt. Das Ende der senkrecht verschiebbaren Welle 11 stützt sich auf den kurzen Arm des Doppelhebels 13, welcher bei 14 am Schneckengehäuse 15 drehbar gelagert ist. Auf dem längeren Arm des Hebels 13 befindet sich ein Druckstück 16, gegen welches das freie Ende einer Feder 17 drückt, die am Fahrzeuggestell, z. B. am vorderen Lager für die Welle 3, gehalten wird., Diese Feder 17 bewirkt ein ständiges Niederdrücken des längeren Armes des Hebels 13, so daß dessen kurzer Arm gegen das untere Ende der Schneckenwelle 11 drückt. Hierdurch wird die letztere und damit auch die Schnecke 10 selbst sowie die auf der Schneckenwelle befestigte Reibungsscheibe 7
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hochgehalten, so daß die Reibungsscheibe 7 in Eingriff mit der Reibungsrolle 5 steht. Unter das freie Ende des längeren Armes des Hebels 13 greift der eine Arm 19" des bei 18 drehbar am Fahrzeuggestell gelagerten Doppelhebels 19, dessen anderer Arm 19* am Ende mit einem Handgriff oder Fußtritt versehen ist. Dieser Hebel 19 dient zum Ausschalten des ganzen Getriebes.
' Das Ausschalten erfolgt dadurch, daß auf den Hebel 19 ein Druck in Richtung des Pfeiles I ausgeübt wird. Hierbei drückt der. Arm xga des Hebels 19 gegen das Ende des längeren Armes des Doppelhebels 13 in Richtung des Pfeiles II, wodurch der Hebel 13 um die Achse 14 gedreht wird. Hierbei erfolgt ein Zusammendrücken der Feder 17, und gleichzeitig gibt der kürzere Arm des Hebels 13 die Welle 11 der Reibungsscheibe 7 frei.
Infolge der starken Steigung der Schnecke 10 veranlaßt das Eigengewicht der Teile 7, 10, Ii eine Drehung der Schnecke und damit das Senken dieser Teile, so daß die Reibungsscheibe 7 von der Reibungsrolle 5 abgezogen und damit das Getriebe ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibungsgetriebe für Motorfahrzeuge, bei welchem auf der senkrechten Welle einer von einem achsial verschiebbaren Reibrade anzutreibenden Planscheibe eine Schnecke angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Planscheibe achsial verschiebbar gelagert ist und die Schnecke eine solche Steigung besitzt, daß sich unter dem Einflüsse einer achsialen Kraftwirkung die Schnecke und damit die Reibungsscheibe unter gleichzeitiger Drehung achsial verschieben kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1908213537D 1908-05-09 1908-05-09 Expired DE213537C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE213537T 1908-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213537C true DE213537C (de) 1909-09-24

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ID=34584468

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908213537D Expired DE213537C (de) 1908-05-09 1908-05-09

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