DE213892C - - Google Patents

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DE213892C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B49/00Take-up devices, e.g. levers, for the needle thread
    • D05B49/02Take-up devices, e.g. levers, for the needle thread operated by cams or linkages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
— JVI 213892 — KLASSE 52«. GRUPPE
WILLIAM STANLEY NORTH in CHICAGO.
Nadelfadenführung an Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Nadelfadenführung an Nähmaschinen, und zwar bezieht sich diese Verbesserung auf solche Systeme, bei welchen der Nadelfaden von einer am oberen. Ende der Nadelstange angeordneten Führung unmittelbar zum Nadelöhr verläuft, während er am hinteren Ende der Maschine zwischen festen Führungen um, eine bewegliche, am Nadelstangenantriebshebel angeordnete Führung gelegt ist. Bei derartigen Nähmaschinen war bisher der Übelstand vorhanden, daß die Fadenspannung während des Nähens nicht durchweg eine geeignete war. ^So z. B. hängt bei den bekannten Maschinen
der Nadelfaden beim Abwärtsgang der Nadel ■ schlaff, was zur Folge hat, daß kein Faden mehr von der Spule abgezogen werden kann, es sei denn eine besondere Spannvorrichtung oder Fadenklemme zwischen der Abzugsvorrichtung und dem schlaff hängenden Faden vorgesehen. Dieser Übelstand wird nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Faden zwischen der am Nadelstangenantriebshebel angeordneten Fadenführung und der am hinteren Ende der Maschine liegenden Führung ohne, jedes weitere Hilfsmittel frei verläuft, wobei die feste Führung ungefähr in Höhe der Mitte der Bewegungsbahn der an der Nadelstange angebrachten Fadenführung liegt. Die Entfernung dieser Führung von der festen Führung ist daher in allen Stellungen der Nadelstange fast gleich, da die Bewegungsbahn der beweglichen Fadenführung mit dem flachen Kreisbogen, dessen Mittel punkt in der Mitte der festen Fadenführung liegt, fast zusammenfällt. Durch diese Anordnung wird der Faden unausgesetzt in der nötigen Spannung gehalten.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. ι ist die Vorderansicht einer Nähmaschine vorliegender Erfindung mit teilweise weggebrochener Vorderwand.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht der Fadenregulierungsvorrichtung.
Die Nähmaschine nach der Erfindung ist im allgemeinen von der üblichen Bauart, und es wird die im Kopf des überhängenden Armes 3 gelagerte Nadelstange 26 in der bekannten Weise durch den Nadelantriebshebel 5 auf und ,ab bewegt.
Zur Führung des Nadelfadens 14 ist am oberen Ende der Nadelstange 26 eine Fadenführung 29 angebracht und ferner auf der Antriebsseite der Maschine an deren Gehäuse 1 ein Lager 12 vorgesehen, welches eine an sich bekannte Fadenspannvorrichtung 13 trägt, die in bekannter Weise aus zwei gegeneinander federnden Scheiben besteht und neben der eine Fadenführung 15 angeordnet ist. Mit dieser arbeitet ein Arm 16 zusammen, welcher auf dem Nadelantriebshebel 5 in der Nähe von dessen Drehzapfen 6 befestigt ist und am äußeren Ende einen Stift 19 trägt. Der Nadelfaden 14 führt nun von der Führung 29 einerseits unmittelbar zum Nadelöhr und andererseits zur Fadenführung 15, dann über den beweglichen Stift 19 zur Fadenspannvorrichtung 13. Gemäß der Erfindung liegt nun der Faden zwischen der Fadenführung 29 und der festen Fadenführung 15 vollständig frei, und außerdem
ist diese Führung etwa in Höhe der Mitte der Bewegungsbahn angeordnet, welche die Führung 29 bei ihrer Auf- und Abbewegung ausführt.
5

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nadelfadenführung an Nähmaschinen,
    bei der der Nadelfaden von einer an dem oberen Ende der Nadelstange angeordneten Führung unmittelbar zum Nadelöhr geführt und am hinteren Ende der Nähmaschine zwischen zwei festen Führungen um eine bewegliche, am Nadelstangenantriebshebel angeordnete Führung geleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelfaden (14) von der einen (15) der beiden am hinteren Ende der Maschine angeordneten festen Führungen (13, 15) frei ohne weitere Führung zu der an der Nadelstange befindliehen Führung (29) verläuft, und daß diese feste Führung (15) in Höhe der Mitte der Bewegungsbahn der an der Nadelstange angebrachten Führung (29) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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