DE2139097A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Auftragen von Schmelzmasse auf die Anschmelzfläche des Konusteils eines Kathodenstrahlröhrenkolbens - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Auftragen von Schmelzmasse auf die Anschmelzfläche des Konusteils eines Kathodenstrahlröhrenkolbens

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DE2139097A1 DE19712139097 DE2139097A DE2139097A1 DE 2139097 A1 DE2139097 A1 DE 2139097A1 DE 19712139097 DE19712139097 DE 19712139097 DE 2139097 A DE2139097 A DE 2139097A DE 2139097 A1 DE2139097 A1 DE 2139097A1
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Description

RCA Corporation, New York, H«,YOS V0St
Vorrichtung und Verfahren zum Attf-fcgaggnt^von SChMeIgIHaSSe1 auf die Anscfamelz-f lache des Konuei^(3ilS
Die Erfindung betrifft eisse Vßff'riefcfcTOg seq AmrfffcrageEa toss Schmelzmasse auf die AnschmeXzfläeh© dse KomastoiXss ©±sa©s Kathoden strahlröhrenkolbens, wobei die Ara-getoaelsfflScIhe einen dus»eia di® Seitenwandung des KormsteiXs s^hiide^ou Esad ±n FoS3Q ©ifSQi? geschlossenen Figur mit kreisförmig albg®^?sad©"fc©st E©k©a antvJeifst $, mit einem Schmelzmassenbehälter mit v©s*fcikal ffife©r der ÄmsstHEselzfläche gehalterter Austragsdüse, eines» di@ AmseSsaslaflaeke tiia-fcer di© Aiastragsdüse bewegenden Anordnuiagp ©£a©s° sei uqz3 Amst^agBÄs© lsi eines festen Abstand von dieser befestigt©« Mks=iaage3P®lIe ramd oiess3 ara der Austrageldüse befestigtem Spaa&vos^iefo&aaag, w©l©k© di@ Fä&^taa^s rolle gegen die Seitenwandiang d@® Komasteils beim Easaä. d©2· ÄsB" schraelzflache drückt, derart,, daß di© Ämsteagsdtig© fe©ira V©i?b®ibawe^en der Anschmelzflache wat©r afes5 -in ©iaom Rand der Anachaelzflache gehalten wird»
Die Erfindung betrifft f®rn®$> eira Schmelzaasse auf die AiiechaelsfläöSi®
etrelilröhrftfikolbene, wobei di® Aaseliaelsfläefe© ©ises durst» die Seitenwandunc des Konusteils g®b£id@t©n Esad In.Form ο1ϊι.θϊ· g©« sehlossenen !Figur mit kreisbogeßfilpjgig sbger-iuaitot© w©fcei die Schaelzaasee von einer ^eiPtiksl üfeesf» d@^ Sehalterten AustrafscUlee «uf di© AnesltiK©lzfiS©ls© a^afg©gei3©n
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die Austragsdüse während der Aufgabe der Schmelzmasse über die An-. schmelzfläche in einem festen Abstand von deren Rand geführt wird·
Bei einer Vorrichtung der genannten Art, wie sie in des* USA-Patentschrift 3 492 146 beschrieben ist, hat die Schmelzmasse beim Austreten aus der Düse auf die Anechmelzfläche die Nei,:aEgs auf die Anschmelzfläche zu fallen, so daß sie jeweils ein kleines Stück hinter dem jeweiligen Ort der Düse auflandet. Dieses ^Nachlaufen", das in der Größenordnung von OK76 cm (0,3 Zoll) hinter der Düse betragen kann, ist nachteilig, wenn der Wulst oder Saum aus Schmelzmasse um die bogenförmigen Ecken der geschlossenen Anschmelzflache, die normalerweise die Form einer Rechteckfigur hat, aufgetragen wird. Dieser Nachteil macht sich besonders bei der _ Herstellung von sogenannten Ultrarechteckkonusteilen bemerkbar, wo der Krümmungsradius der gebogenen Ecken beispielsweise 3,72618 cm (1,467 Zoll) beträgt. Der Schmelzmassenwulst fällt an dieser Stelle zu nahe as den Rand der Anschmelzfläche, so daß eich eine schlechte Verschmelzung und Abdichtung an den Ecken des Röhrenkolbens ergibt. Dies ist sogar dann der Fall, wenn die Düse an den Ecken genau über der Mitte der Anschmelzfläche angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beheben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genanntem Art dadurch gelöst, daß mit der Führungsrolle ^ eine Korrektureinrichtung verbunden ist, die den Abstand der Austragsdüse vom Rand, der Anechmelzfläche verändert, wenn die abgerundeten Ecken der Ansefestelzflache unter die Austragsdüse laufen.
Ein Verfahren der oben genannten Art ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Auetragedüse vom Rand der Anechmelzfläche verändert wird, wenn die abgerundeten Ecken der Anechmelzfläche unter die Austragedüse laufen·
Dadurch wird erreicht, daß der Wulst aus Schmelzmasse an den Ecken des Konusteile in der Mitte dnr Anschmelzfische aufgetragen wird, indem die Düse von demjenigen Rand des Konusteils, gegen den die Führungerolle gedrückt ist, wegbewegt wird, so daß der Abstand
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ORDINAL INSPECTED
der Dfiise iros Rand des IConusteils an dera Ecken ±n der Weise verasidert xiirdj -s©- dai in diesen Bereichen der Ansclifsel ζ fläche der Sehsaeis-E?5SS3P.OTilst nahes3 bei der Mitte der abgerundeten Eckern der redhdbeckigesa Ansehaelzflache aufgetragen wird.
In den Zeichnungen zeigen:
Figur- 1 eine Seitenansicht einer Ausfüfarungsforsa der Vorriehzua Auftragen von Schmelzmasse auf die Anschmelzflache des eines Farbfernsehbildrohrenkolbensi
2 einesa Grundriß der .Vorrichtung siacSi FigiaE3 1|
' Figur 3 ©iae teilweise Vorderansieht ά®τ Vorrichtung nach Figur 1|
Figur 4 eine Schnittdarstellung der Vorrichtung Bach Figias» 3 entlang der Sclmittlinie 4-4?
Figur S eine Teilschnittdarstellung der Führungsanordnung der naoft Figur 1 entlang der Schnittlinie S-S in Figur 1|
Figur 6 eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie 6-6 r 5 s
Figur 7 ei.ne Sohnittdarstellung entlang der Schnittlinie 7-7
Figur 8 ©isie schematische Barstellung zur Ermittlung d©r b©- vorsugtesi Lagebesiehung zwischen dem Behält er ar μ und einer Radial linie swiselhesa Ecks und Mitte der Anschaelzflache | und
Figur 9 eise scheiaatische Darstellung zur Veranschaulicfeusig der auf das rotierende Element in einer stabilen und einer ussstabi 3.sn Lage einwirkenden Kräftee
Figur 1 und 2 seigen den Trichter ©der EComus 10 eises
der xsi einer si ε HF
11 angeordnet ist. Der Kosms 10 hat
Halsteil 12 r, eiiaeia «J@<shteil 13^ ein©© TrieSater'fc©!.! 14p dr@i ηηύ IS© sowie eine Ansefesael^f!Seine 16S- di© ia
Kosausachse A-A liegte Bie An
die Fora eiraer geschlossenen Figar^ beispielsweise is ^ie Fora eisaes Eeckteeks sait vier Eekeiüteilem 17a bis 17d9 swei
\ S 1 2 I © 8AD ORIGINAL
Langsexten l8a und l8b, zwei Kurzseiten 19a und 19b, einem Innenrand 20a und einem Außenrand 20b, wobei die Rechteckfigur durch die Wandung 14des Konus gebildet wird. Die Ränder an den Eckenteilen sind kreisförmig gebogen.
Die in Figur 1 und 2 gezeigte Vorrichtung hat ein Gestell 21, einen drehbar in diesem angeordneten Konushalter 22 und einen beweglich über dem Gestell 21 angeordneten Schmelzmassenbehälter Der Konushalter 22 hat eine Rundplatte 24, die mit drei Streben 25a* 25b und 25c an einer Bodenplatte 26 befestigt ist. An der Rundplatte 24 sind drei Nasenbezugseinheiten 29a5 29b und 29c sowie zwei Eckenfestklemmeinheiten 30a und 30b befestigt. Die Bodenplatte 20 ist auf der Eiiigangswelie 31 eines am Gestell 21 befestigten Getriebegehäuses 32 befestigt. Die Rundplatte 24 ist durch drei am Gestell 21 befestigte Führungsrollen 33a, 33b und 33c in einer Horizontalebene drehbar gelagert.
Figur 3 und 4 zeigen Einzelheiten einer Anordnung zum Drehen des Konushalters 22 mit einem an der Bodenplatte 26 befestigten rechteckigen Abtriebsglied 34· Die Antriebseinheit 35 ist auf einem mittels eines Schwenklagers 37 am Gestell 21 angelenkten Arm 36 gehaltert. Das Abtriebsglied 34 hat eine Innenfläche 38 und zwei Außenflächen 39a und 39b. Am Umfang der einen Außenfläche 39a ist eine endlose Rollenkette 40 angeordnet. Die Teilbahn der Rollenkette 40 und folglich die Form des rechteckigen Abtriebsgliedes entspricht im wesentlichen der Form der durch die Mittellinie der Anschmelzfläche 16 des Konus gebildeten Figur bei einem Rechteckkonus (gezeigt in Figur 2). Die Teilbahn der Rollenkette 40 braucht dabei in der Größe der ύοπ ihr umschriebenen Fläche nicht gleich der von jener Mittellinie umschriebenen Fläche zu sein, sondern kenn proportional kleiner oder größer sein· Beispielsweise kann eine Rollenkette 40, deren Teilbahn im wesentlichen die For« der iron der Mittellinie der Anschmelzflache eines 48 cm-Rechteckkonua umschriebenen Fläche hat, für das Auftragen von Schmelzmasse auf einen 63,5 ca-Rechteckkonus verwendet werden, wobei die Fora der Anschmelzfläche des 48 cm-Konus im proportionalen Verhältnis zur Form der Anschmelzflache des 63,5 cat-Konus steht.
Die Antriebseinheit 35 enthält einen drehzahlveränderlichen
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Motor 41? der über einen verstellbaren Antriebsmechanismus 44 die Eingangswelle 42 eines zweiten Getriebegehäuses^antreibt. Ein Antriebskettenrad. 45 und. ein Leitrad 46 sind an einer vertikalen Ausgangswelle 47 des Getriebegehäuses 43 befestigt. Der Arm 36 ist am Gestell angelenkt, so daß das Leitrad 46 die Außenfläche 39b ständig erfassen kann. Die Durchmesser des Leitrades 46 und des Antriebskettenrades 45 sind so bemessen, daß das Antriebskettenrad 45 und die Rollenkette 40 während der Umdrehung des rechteckigen Abtriebsgliedes 34 im Eingriff miteinander bleiben· Ein am Arm 36 befestigter Führungsstößel 48 erfaßt die Innenfläche 38, so daß das Leitrad 46 während der Umdrehung des Abtriebsgliedes 34 in Berührung mit der äußeren Führungsfläche 39 gehalten wird. Der verstellbare Antriebsmechanismus 44 hat eine verstellbare Scheibe 49, eine feste Scheibe 50, einen Riemen 51 und eine verstellbare Motorfxalterung 52·
Zur Regulierung der Drehgeschwindigkeit disnesi das Äbtriebsglied. 34 und die Antriebseinheit 35 sowie ein Motordrehzahlregler 53 und ein Betätigungsmechanismus 54· Bas Afotriebsglied 34 wird durch die Antriebseinheit 35 so gedreht 5 daß sich ®±n® aasilhernd gleichmäßige relative Drehgeschwindigkeit zwischen des* Aaschmelzflache 16 und dem Schmelzmassenbehälter 23 ergibt.
Der Betätigungsmechanismus 54 (Figur 1 und 2) hat zwei Betätigungsscheiben 55a und 55b, verstellbare Bstätigungsglieder 56a und 56b, die auf den Betätigungsscheiben 55a und 55'© ±n bezug auf die Eckenteile 17a bis 17d der Ansehmdzflache 16 angeordnet sind, sowie zwei Schalter 57a und 57b, die an einem am Gestell 21 angeordneten Halter 58 befestigt sind. Die Betätigungsscheiben 55a und 55b sitzen auf einer Welle 59» die in Lagern 60a und 60b in einem am Gestell 21 befestigten Lagerhalter 61 drehbar gelagert ist. Eine Kettenantriebseinheit 62, bestehend aus einem Antriebskettenrad 63, einem Abtriebskettenrad 64 und einer Kette 65, verbindet die Welle 59 mit der horizontalen Ausgangswelle 66 des ersten Getriebegehäuses 32. Das Getriebegehäuse 32 hat ein Übersetzungsverhältnis von 2 s 1, und die Kettenantriebseinheit 62 hat ein Übersetzungsverhält- 'nis von 1:2, so daß die Betätigungsscheiben 55a und 55b in direkten Verhältnis zur Umdrehung des Konushalters 22 gedreht werden«
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Zur beweglichen Halterung des Behälters dient ein Behälterarm 67 (Figur 1 und 2), der an einem Armhalter 68 an der Schwenkachse
69 angelenkt ist. Der Armhalter 68 ist an einem vertikalen Träger
70 befestigt, der in Lagern 71a und 71b vertikalverstellbar am Gestell 21 gelagert ist. Eine Höhenverstelleinheit 72 mit einem Höhenverstellknopf 73 ist zwischen dem Gestell 21 und dem Träger 70 angeordnet.
Der Behälterarm 67 hat eine obere Platte 74, die mittels eines horizontalen Schwenklagers 76 schwenkbar mit einer unteren Platte 75 verbunden ist. Ein Druckluftzylinder 77 verbindet die obere Platte 74 mit der unteren Platte 75 über Schwenklager 78a und 78b. An der unteren Platte 75 sind zwei verstellbare Anschläge 79a r und 79b zur Begrenzung der Schwenkbewegung der oberen Platte 74 befestigt. Der Schmelzmassenbehälter 23 ist am Ende des Behälterarmes 67 mit einer Zwinge 80 befestigt und im wesentlichen senkrecht über der Berührungsstelle des Antriebskettenrades 45 mit dem Abtriebsglied 34 angeordnet.
Ferner ist ein Rührwerk 8l vorgesehen. Es besteht aus einem Motor 82, einem Antriebsexzenter 83 auf der Ausgangswelle-des Motors 82, einem Verbindungshebel 84 und einem mittels eines Schwenkiagers 86 an einem Halter 87 angelenkten Kurbelarm 85. Der Halter 87 ist auf der oberen Platte 74 befestigt. Der Verbindungshebel 84 verbindet das eine Ende des Kurbelarmes 85 mit dem Antriebsexzenter 83 mittels Schwenklagern 88 und 89* Das andere Ende des Kurbelarmes " 85 ist gegabelt und haltert einen genuteten Hebeblock 90, der an einem Rührer 91 befestigt ist, so daß dieser im Schmelzmassenbehälter 23 senkrecht hin und her bewegt wird.
Der Schmelzmassenbehälter 23 hat einen abnehmbaren Deckel und eine Düse 93 (Figur 6 und 7) mit einer unteren Austrittsöffnung 94 (Figur 6 und 7). Der Rührer 91 ist mittels Lagern 95a und 95b gleitbar im Schmelzmassenbefc&lter 23 gelagert. Er hat eine Hohlwelle 96 alt Blattflügeln 97· In der Hohlwelle 96 ist eine Abeperrnadel 98 zum Verschließen der Auslaßöffnung 94 angeordnet. Ein zweiter Druckluftzylinder 99 ist an einem Halter 100 auf dem abnehmbaren Deckel 92 angeordnet und mit dem oberen Ende der üsperr-
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ORIGINAL INSPECTEO
— 7 — nadel 98 verbunden.
Figur 5, 6 und 7 zeigen Einzelheiten der Einrichtung zum Führen der umlaufenden Anschmelzfläche 16 in einem ersten Laufweg mit einer Trichterführung 101. Die Trichterführung 101 hat einen am Schmelzmassenbehälter 23 befestigten Führungshalter 102. Am Führungshalter 102 ist mittels einer Lagerschraube 104 ein Lagerträger 103 befestigt, der durch Halteplatten 105 gegen den Boden des Führungshalters 102 gedrückt ist. Über dem Lagerträger 103 ist konzentrisch zur Austrittsöffnung 94 der Düse 93 ®tn Büsenlage? 106 angeordnet, über dem ein Drehglied 107 befestigt ist« An einem verstellbaren Rollenhalter 109 auf dem Drehglied 107 ist eine Konusführungsrolle 108 befestigt.
Fütiren der umlaufenden Anschmelzfläeli© Ia eisaeai in Richtung zum Außenrand 20b verschobenen zweiten L auf weg dient eine in Wellenlagern lila und 111b des Führungshalters 102 schwenkbar gelagerte Nockenwelle 110. Ein drehbar auf der Nockenwelle 110 gelagerter Nocken 112 erfaßt eine am Lagerträger 103 befestigte Reibungsplatte 113« Am Nocken 112 ist ein Nockenbetätigungshebel 114 befestigt. Ein dritter Druckluftzylinder 115 ist mit seinem einen Ende in einem Gabelkopf 116 am Nockenbetätigungshebel 114 und mit seinem anderen Ende mittels Schwenklagern 118 und 119 aa einem Halter 117 befestigt. Der Halter 117 ist am Führungshalter 102 befestigt. Eine Feder 120 ist an einem Halter 121a im Lagerträger sowie an einem Halter 121b im Lagerhalter 102 befestigt, um die Reibungsplatte 113des Lagerträgers 103 in Berührung mit dem Nocken 112 zu halten. Ein durch den Schalter 57a betätigtes Solenoid (nicht gezeigt) betätigt den Druckluftzyliader HS9 so daß der Hocken 112 gedreht und dadurch das Düsenlager 10 6 exzentrisch 31212» Düse 93 bewegt wird.
Ein Kabel 122 ist mittels eines Schwenklader® 123 an der s»en Platte 75 befestigt, wie in Figur 2 gezeigt. Eine Riemenscheibe 124- ist an einem Tragarm 125 befestigt,, der am Asthalter 68 befestigt ist. Das Kabel 122 läuft; vom Schwenklager 123 über di© Riemenscheibe 124 und ist mit einem Gegengewicht 126 verbunden
<m>^--;:i &ΐζ 20»β08/12*9
Im Betrieb der Vorrichtung nach Figur 1 und 2 wird ein Rechteck- oder Ultrarechteckkonus 10 in einer im wesentlichen horizontalen Ebene auf dem Konushalter 22 angeordnet, wobei der Jochteil den Jochträger 27 berührt, die Nasen 15a, 15b und 15c die Nasenbezugseinheiten 29a, 29b bzw. 29c berühren und die beiden Konusecken von den Eckenfestklemmeinheiten 30a und 30b abgestützt werden.
Eine Ültrarechteck-Farbfernsehbildröhre hat geradere Seiten und schärfere Ecken als eine Rechteck-Farbfernsehbildröhre. Beispielsweise betragen bei der RCA-Ultrarechteck-Farbfernsehbildröhre No. 25VABP22 der Radius der Langseiten 249,9233 cm (98,395 Zoll), der Radius der Kurzseiten 195,0974 cm (76,810 Zoll) und der Eckenradius 3,72618 cm (1,467 Zoll), während bei der RCA-Rechteck-P Farbfernsehbildröhre No. 25BCP22 der Radius der Langseiten 159,258 (62,700 Zoll), der Radius der Kurzseiten 136,144 cm (53,600 Zoll) und der Eckenradius 5,48132 cm (2,158 Zoll) betragen.
Der Schmelzmassenbehälter 23 ist beweglich auf dem Behälterarm 67 angeordnet. Der Behälterarm wird auf der Schwenkachse 69 solange gedreht, bis der Schmelzmassenbehälter 23 sich innerhalb der Anschmelzfläche 16 befindet, und durch einen ersten Schalter (nicht gezeigt) wird der erste Druckluftzylinder 77 betätigt, so daß er die obere Platte 74 um das Schwenklager 76 verechwenkt und dadurch der Schmelzmassenbehälter 23 und die Konusführung 101 aus aus der Ruhelage in eine Betriebslage gebracht werden. In der Betriebslage wird der Behälterarm 67 solange bewegt, bis die Konus-P führungsrolle 108 eich am Innenrand 20a des Konusteils 14 und die Austrittsöffnung 94 sich über der Anschmelzfläche 16 befindet. Die Anschmelzfläche wird dann durch Betätigen eines zweiten Schalters (nicht gezeigt) in einer im wesentlichen horizontalen Ebene um die Konusachse gedreht. Durch Betätigen des zweiten Schalters wird der drehzahlveränderliche Motor 41 eingeschaltet, so daß der Konus 10 mit einer ersten gleichmäßigen Motordrehzahl gedreht wird.
Während des Drehens wird auf die Anschmelzfläche l6 ein Wulst oder Saum aus Schmelzmasse (Fritte) in im wesentlichen gleich mäßiger Mes&ge aufgegeben. Zum Auftragen der Fritte wird ein dritter Schalter (nicht gezeigt) betätigt, so daß der zweite Druckluftzylinder 99 zurückgefahren wird. Durch Betätigen des zweiten Druck-
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luftZylinders wird die Absperrnadel 98 angehoben, so daß Fritte aus der Austrittsöffnung 94 auf die umlaufende Anschmelzfläche ausfließt. Bei Betätigung des dritten Schalters wird zugleich ein Zeitgeber (nicht gezeigt) rückgestellt, so daß der Ausfluß von Schmelzmasse nach ungefähr einer Umdrehung des Konus automatisch beendet wird.Sodann wird durch Betätigen des zweiten Schalters der erste Druckluftzylinder 77 zurückgefahren, so daß die obere Platte 74 und der Behälter 23 angehoben werden können» Aufgrund des Anhebens der oberen Platte 74 kann der Behälterarm 67 in die in Figur 2 gezeigte Ruhelage geschwenkt werden. Der Konus 10 wird aus dem Konushalter 22 herausgenommen, und das Verfahren wird mit einem* zweiten Konus wiederholt. Während des Betriebs des Fritten-Applikator s 11 wird der Schmelzmassenbehälter 23 mit Schmelzmasse gefüllt und das Rührwerk ständig in Gang gehalten.
Während des Auftragens von Fritte auf die Anschmelzfläche wird die umlaufende Anschmelzfläche l6 in bezug auf die Austrittsöffnung 94 längs eines ersten Laufweges in im wesentlichen gleichmäßigem Abstand vom Innenrand 20a geführt. Damit die Düse auf diesen ersten Laufweg ausgerichtet bleibt, wird die Konusführungsrolle IO8 gegen den Xnnenrand 20a der Anschmelzfläche Io gedrückt. Die Konusführungsrolle 108 wird durch die Masse des Gegengewichts an den Rand 20a angestellt gehalten.
Bei der in Figur 8 veranschaulichten bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist der Behälterarm 67 rechtwinklig zur Radiallinie 131 der Eckenmitte eingestellt· Dies ergibt eine gleichwinklige Umdrehung der Konusführung 101 in bezug auf ds Richtung des Behälterarms 67 während des Auftragens der Schmelzmasse in den Eckenbereichen 17a bis 17d des Konus. In Figur 9 halbiert die Mittenradiallinie 131 den Eckenbogen zwischen der Radiallinie 133a und der Radiallinie 133b, so daß sich gleiche Winkel 130a und 130b ergeben. Die Radiallinien 133a und 133b sind definiert als die Geraden vom Krümmungsmittelpunkt 134 der Ecken 17a bis l?d durch die Berührungspunkte der Seiten l8a, 18b, 19a und 19b alt den Ecken 17a bis 17d der Anschmelzfläche 16. Die gesamte Winkelbewegung des Drehgliedes entspricht dem Winkel 129 in Figur 8. Der Armhalter 68 ist verstellbar, so daß der Behälterarm 67 für jede Konusgröße recht-
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winklig zur Mittenradiallinie 131 eingestellt werden kann.
Im Betrieb der Konusführung 101 (Figur 9) dreht sich die Führungsrolle 108 normalerweise konzentrisch um die Düsenaustrittsöffnung 94, so daß deren Mittelpunkt und der Mittelpunkt der Führungsrolle auf einer zur Krümmung der Berührungsfläche (Innenrand 20a) rechtwinkligen Linie 142 gehalten werden. Dies ergibt einen ersten gleichmäßigen Abstand 137 zwischen der Austrittsöffnung 94 und dem Innenrand 20a.
Zur besseren Veranschaulichung der Wirkungsweise der Konusführung 101 sind in Figur 9 die Führungsrolle 108a (gestrichelter Kreis) und die Austrittsöffnung 94a (gestrichelter Kreis) in einer unstabilen Lage dargestellt. Bei Berührung des Innenrandes 20a des Konusteils 14 mit der unstabilen Führungsrolle 108a greift an der Führungsrolle 108a eine Kraft in Richtung des Pfeiles 138 an. Diese Kraft bewirkt, daß am Düsenlager 106 eine Rückstellkraft, dargestellt durch den Richtungspfeil 139a (auf einem Radius von 2,54 cm) oder 139b (auf eines Radius von 5,08 cm), angreift. Tangentiale . Komponenten der Rückstellkraft sind durch die Richtungspfeile 140a oder 140b angedeutet, während radiale Komponenten durch die Richtungspfeile 141a oder 141b angedeutet sind. Die tangentialen Komponenten bewirken, daß das Drehglied 107 auf dem Düsenlager 106 rotiert, bis die Verbindungsgerade zwischen der Düse 94a und dem Mittelpunkt der Führungsrolle 108a mit der Normalen 142 zusammenfällt, wie durch die Führungsrolle 108 (ausgezogener Kreis) und die Austrittsöffnung 94 (ausgezogener Kreis) angedeutet· Wenn die Verbindungsgerade zwischen der Düse 94 und dem Mittelpunkt der Führungsrolle 108 mit der Normalen 142 zusammenfällt, greift die Kraft an der Führungsrolle in Richtung des Pfeiles 147 an, und die Rückstellkraft wirkt dieser Kraft entgegen, wie durch den Richtunges pfeil 146 angedeutet. Es sind daher keine rückstellenden Komponenten vorhanden, und die Konusführung 101 befindet sich in einer stabilen Lage. Sie Rückstellkraft ändert sich stetig mit der Form des Innenrandes 20a in seiner Berührung mit der Führungsrolle 108, so daß ständig ein gleichmäßiger Abstand 137 zwischen der Düse 94 und dem Innenrand 20a erhalten bleibt.
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Es ist erwünscht, daß der Radius des Düsenlagers im Bereich von 0,635 cm bis 2,54 cm beträgt. Wenn der Radius größer wird, erhöht sich die für das Rückstellen der Führungsrolle 108 in die Normallage erforderliche Kraft. Es ist ferner erwünscht, daß der Durchmesser der Führungsrolle im Bereich von 0,635 cm bis 1,27 cm, vorzugsweise 0,794 cm beträgt. Bei einer Führungsrolle IO8 mit einem Durchmesser von 0,794 cm läuft die Führungsrolle auf der Konusfläche ohne seitliches Ausgleiten.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird am Begins jeder der Ecken 17a bis 17d der Anschmelzfläche 16 die Austrittsöffnung 94 allmählich vom ersten in einen gegen den Außenrand 20b hin verschobenen zweiten Laufweg durch einen zweiten gleichmäßigen Abstand vom Innenrand 20a gebracht. Überraschenderweise kompensiert dieser zweite gleichmäßige Abstand annähernd die rasche Änderung der Flußrichtung der Schmelzmasse aus der Düsenaustrittsöffnung 94 beim Vorbeilaufen der Eckenteile 17a bis 17d unter der Düsenaustrittsöffnung 94. Als Folge der raschen Richtungsänderung würde ohne Korrektur der Schmelzmassenwulst näher beim Innenrand 20a aufgetragen.
In jeder der acken 17a bis 17d wird die umlaufende Anschmelzläche in bezug auf die Austrittsöffnung 94 längs eines zt?©ifcea aufweges in einem zweiten gleichmäßigen Abstand vom Innearand 20a geführt. Der zweite gleichmäßige Abstand wird dadurch erhalten, daß das Düsenlager IO6 exzentrisch zur Austrittsöffnung 94 verschoben wird. Wie aus Figur 5» 6 und 7 ersichtlich, ist bei in der gezeigten Lage (Figur 5) befindlichem Druckluftzylinder 115 das Büsenlager 106 konzentrisch zur Austrittsöffnung 94· Wenn der dritte Druckluftzylinder II5 ausgefahren wird, dreht sich der Nocken 112, so daß das Trägerteil 103 des Düsenlagers um die Schwenkschraube 104 schwenkt und dadurch die Düse 93 weiter von der Führungsrolle 108 wegbewegt wird. Dadurch wird der Abstand der Düse 93 vom Rand 20a der Anschmelzfläche verändert und der Schaelzmassenwulst mehr in die Mitte der gebogenen Ecken 17a-17d gebracht.
Der dritte Druckluftzylinder 115 wird durch die Betätigungsscheibe 55a betätigt (Figur 1 und 5). Die Betätigungsglieder 56a
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sind am Rand der Betätigungsscheibe 55a im Winkel zu den Bkenteiler. 17a bis 17d der Anschmelzfläche 16 angeordnet. Die Betätigungsglieder 56a betätigen den Schalter 57a. Dadurch wird ein Solenoidventil (nicht gezeigt) veranlaßt, den Druckluftzylinder 115 auszufahren. Der Druckluftzylinder 115 dreht den Nocken 112 langsam, so daß der Abstand zwischen der Austrittsöffnung 94 und der Führungsrolle IO8 und damit dem Innenrand 20a der Anschmelzfläche l6 allmählich zunimmt. Der Druckluftzylinder II5 bleibt nur dann ausgefahren, wean der Schalter 57a betätigt ist. Wenn der Nocken 112 durch Rückfahren des Druckluftzylinders 115 in seine Ruhelage gedreht wird, geht auch der Abstand zwischen dem Innenrand 20a und der Austrittsöffmung 94 allmählich auf deniersten Abstand zurück. ^ Bei Annäherung an das Ende der einzelnen Ecken 17* bis 17d der Anschmelzfläche wandert die Austrittsöffnung allmählich von ihrem zweiten, größeren Laufweg nach dem ersten Laufweg zurück.
Beim Aufbringen der Schmelzmasse auf einen Ultrarechteckkonus ist der Eckenradius des rechteckigen Abtriebsgliedes 34» das für einen Rechteckkonus ausgebildet ist, größer als der Radius der entsprechenden Ecken 17a bis 17d der Anschmelzfläche 16 des Ultrarechteckkonus· Es erfolgt daher an den Ecken zugleich eine Drehzahländerung des Motors auf eine zweite gleichmäßige Drehzahl, damit möglichst im wesentlichen die gleiche oder eine niedrigere Relativgeschwindigkeit zwischen der Düse und der Anschmelzfläche im Bereich der Ecken 17a bis 17d wie an den Seiten l8a, 18b, 19a und fe 19b der Anschmelzfläche erreicht wird. Die langsamere Relativgeschwindigkeit im Bereich der Ecken 17a bis 17d beträgt l/2 bis 3/4 der Geschwindigkeit an den Seiten l8a, 18b, 19a und 19b. Die Betätigungsglieder 56b sind auf der zweiten Betätigungsscheibe 57b im Winkel zu den Ecken 17a bis 17d der Anschmelzfläche 16 angeordnet· Diese LBetätigungsgiieder 56b betätigen den Motordrehzahlregler 53, so daß die Drehzahl des Motors 41 auf die zweite gleichmäßige Drehzahl umgeschaltet wird·
Die Konusführung 101 kann auch so eingestellt werden, daß sie το» Außenrand 20b der Anschmelzfläche aus führt. Die Konusführunf kann von irgendeiner Randfläche aus führen und die Düsenaustrittsöffnung 94 in einem ersten oder zweiten gleichmäßigen Abstand von
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der Randfläche halten.
Statt nur zwei gleichmäßigen Abständen können auch andere ähnlich gleichmäßige Abstände vorgesehen sein. Jeder gleichmäßige Abstand kann für irgendeinen gewünschten Teil der Anschmelzfläche durch geeignete Winkeleinstellung der Betätigungsglieder 56a zur Anschmelzfläche hergestellt werden. Der Motordrehzahlregler kann auch so ausgebildet sein, daß er zusätzliche Drehzahlen einstellt. Die Motordrehzahl kann in jeder beliebigen Winkellage zum Anschmelzrand verändert werden, wo verschiedene gleichmäßige Relativ geschwindigkeiten zwischen Düsenaustrittsöffnung 94 und Anschmelzfläche l6 erwünscht sind. Beispielsweise kann eine niedrigere Relativgeschwindigkeit erwünscht sein, besonders wenn die Anschmelzfläche breiter ist, damit die Schmelzmasse auf die breitere Anschmelzfläche in größerer Menge aufgetragen wird.
Statt am Ende eines Schwenkarmes kann der hälter auch auf einem Schlitten gelagert ®ein. J© länger der Arm ist, desto mehr .ist die Bodenbewegung des Beliälters der mit einem Schlitten erzielten geradlinigen Bewegung angenäherto Bor Schlitten wäre so anzuordnen, daß er sich in Richtung einer .E©k@nradiallinie bewegt.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsfopia spannt das Gewicht 126 (Figur 2) den Düsenhalter 102 so, daß die Führungsrolle 108 gegen die Innenwand 20a des Konusteils 14 gedrückt wird» Durch die bei.der Drehung des Nockens 112 erfolgend© Korrektur wird der horizontale Abstand zwischen der Führungsrolle IO8 und der Bus© 93 vergrößert, so daß die Düse nach außen gegen den Außenwand 20b der Anschmelzfläche 16 wandert (Figur 6)'· Statt dessen kann dl© Spannkraft des Gewichtes 126 auch in der entgegengesetzten Richtung wirken und die Führungsrolle 108 d©a Außenwand 20b der Anschmelzfläche 16 folgen. In diesem Fall war© der Nocken 112 aisszmfoilden, daß durch seine Umdrehung in den Eckenbereiehen d©ir> Änschxaelgflache der horizontale Abstand zwischen der Bus© 93 und. ά®ν Führungsrolle IO8 verkürzt wird. Dadurch wird wiederum di© Düs© 93 la Richtung zum Außenrand 20b der Ansehaelzflsche bewegt me ds© die Schmelzmasse aufgrund ihres Nachlaufens hinter der Bus© 93 nng®fS,h.r in
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der Mitte der gebogenen Eckenbereiche der Anschmelzfläche 16 aufgetragen wird.
Die Führungsrolle 108 ist auf dem Halter 107 um den Mittelpunkt des Lagerringes 106 drehbar angeordnet, so daß sie stets einen festen horizontalen Abstand von der Vertikalachse des Lagers 106 hat. An den Seiten l8a, l8b, 19a und 19b läuft diese Achse im wesentlichen durch die Mitte der Düse 93. In den Eckenbereichen 17a-17d der Anschmelzfläche 16 bewegt der Nocken 112 die Düse 93 lediglich von der Achse des Lagers 106 weg, so daß der Abstand zwischen der Führungsrolle 108 und der Düse 93 verändert wird.
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ORDINAL INSPECTED

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    1,) Vorrichtung zum Auftragen von Schmelzmasse auf die Anschmelzfläche des Konusteils eines Kathodenstrahlröhrenkolbens«, wobei die Anschmelzfläche einen durch die Seitenwandung des Konusteils gebildeten Rand in Form einer geschlossenen Figur mit kreisförmig abgerundeten Ecken aufweist, mit einem Schmelzmassenbehälter mit vertikal über der Anschmelzfläche gehalterter Austragsdüse, einer die Anschmelzfläche unter die Austragsdüse bewegenden Anordnung, einer an der Austragsdüse in einem festen Abstand von dieser befestigten Führungsrolle und einer an der Austragsdüse befestigten Spannvorrichtung, welche die Führungsrolle gegen die Seitenwandung des Kojiusteils beim Rand der Anschmelzfläche drückt, derart, daß die Austragsdüse beim Vorbeibewegen der Anschmelzfläche unter ihr in einem festen Abstand vom Rand der Anschmelzfläche gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Führungs rolle (108) eine Korrektureinrichtung (110-103) verbunden ist, die den Abstand der Austragsdüse (93) vom Rand (20a, 20b) der Anschmeljz fläche (16) verändert, wenn die abgerundeten Ecken (l?a, 17b, l?c, 17d) der Anschmelzfläche unter die Austragsdüse laufen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ek e ri nzeichnet, daß die Führungsrolle (108) auf einem Halterteil (1Ö3) um eine durch die Austragsdüse (93) verlaufende senkrechte Achse drehbar gelagert ist und daß die Korrektureinrichtung das Halterteil relativ zur Austragsdüse bewegt, derart, daß die Biise von der senkrechten Achse wegverschoben wird·
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenaseichnet, daß die Austragsdüse (93) an einem Träges? (102) befestigt ist, daß das Halterteil (103) der Führungsrolle (108) beweglich an diesem Träger gelagert ist und daß die Korrektureinrichtung einen drehbar an diesem Träger in Berührung mit dem Halterteil der Führungsrolle gelagerten Nocken (112) enthält.
    4» Verfahren zum Auftragen von Schmelzmasse auf die Aasefeaelsfläche des Konusteils eines Kathodenstrahlrol&s°enkolben@, w©b©i d£®
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    Anschmelzfläche einen durch die Seitenwandung des Konusteils gebildeten Rand in Form einer geschlossenen Figur mit kreisbogenförmig abgerundeten Ecken aufweist, wobei die Schmelzmasse von einer vertikal über der Anschmelzfläche gehalterten Austragsdüse auf die Anschmelzfläche aufgegeben und die Austragsdüse während der Aufgabe der Schmelzmasse über die Anschmelzfläche in einem festen Abstand von deren Rand geführt wird, dadurch gekennzei ch a e t , da lüde r Abstand der Austragsdüse vom Rand der Anschmelzfläche verändert wird, wenn die abgerundeten Ecken der Anschmelzfläche unter die Austragsdüse laufen.
    5· Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Rand der Anschmelzfläche der durch die Wandung eines Rechteckkonus gebildete Xnnenrand | ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Austragsdüse vom Xnnenrand der Anschmelzfläche vergrößert wird, wenn die abgerundeten Ecken der Anschmelzfläche unter die Austragsdüse laufen.
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