DE2139294A1 - Dekodiervorrichtung, insbesondere für die Geschwindigkeitsregelung von Fahrzeugen - Google Patents
Dekodiervorrichtung, insbesondere für die Geschwindigkeitsregelung von FahrzeugenInfo
- Publication number
- DE2139294A1 DE2139294A1 DE19712139294 DE2139294A DE2139294A1 DE 2139294 A1 DE2139294 A1 DE 2139294A1 DE 19712139294 DE19712139294 DE 19712139294 DE 2139294 A DE2139294 A DE 2139294A DE 2139294 A1 DE2139294 A1 DE 2139294A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- output
- relay
- relays
- signal
- control device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 3
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L2200/00—Type of vehicles
- B60L2200/26—Rail vehicles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/60—Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
- Y02T10/72—Electric energy management in electromobility
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
al HAMBURG 90 β MÜNCHEN 80
WlLtTOIlFIR ST*. ·· · TIL. (0411» »70·βΙ LUCiLI-OIIAHN-CTIt. 33 - TEL. (ΟβΙΙΙ 44 08 46
München, 5. August 1971
R/My
Anmelderj GENERAL SIGNAL CORPORATION, Rochester, New York 146O2, USA
Dekodiervorrichtung, insbesondere für die Geschwindigkeitsregelung von Fahrzeugen '
Die Erfindung bezieht sich 8uf eine Dekodiervorrichtung·' und insbesondere
auf ein Dekodierschema für die Führerstandsignal-Geschwindigkeitsdekodierung.
Im Eisenbahn-Signal- und-Nachrichtenwesen und insbesondere
für die Geschwindigkeitsregelung von Eisenbahnfahrzeugen ist die Verwendung von Relais erforderlich, die auf Steuersignale
zum Betätigen von Regeleinrichtungen über Ruhe- und Arbeitskontakte der Relais ansprechen· Es war bisher nötig, hierfür
Sicherheitsrelais zu verwenden, die virtuell sicher sind vor Ausfallgef8hren aufgrund von Kontaktverschweißung oder eines
hängenbleibenden Ankers durch Hochstrom-Stoßwellen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, unter solchen wiedrigen Umständen zu arbeiten,
müssen solche Relais eus schwer belastbaren Bestandteilen hergestellt
sein und sind von schwerfälliger Konstruktion. Außerdem sind die für sie aufzuwendenden Kosten im Vergleich zu
*■ »
Nicht-Sicherheiterelais erheblich höher«
.10988770309
Um Raum und Gewicht zu sparen und die Kosten erheblich zu
senken, ist es erwünscht, Nicht-Sicherheitsrelais mit Charakteristiken zu verwenden, durch die ein solcher Fehler nicht zu
unsicheren Bedingungen führt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung
zu schaffen, durch die eine oder mehrere der Begrenzungen und Nachteile des beschriebenen Stands der Technik im
wesentlichen vermieden ist und im besonderen eine ausfallsichere Anordnung zum Regeln wesentlicher Funktionen eines Eisenbahnfahrzeugs
ohne die Verv/endung von Sicherheitsrelais zu schaffen.
Die Erfindung zeichnet sich aus durch ein Dekodiersystem mit einer Mehrzahl von Filtern, die zum Entdecken von Kode-Folgen
zum selektiven Betätigen von Ausgangsrelais abgestimmt sind. Das System umfaßt eine erste Kontrolleinrichtung, die durch Ausgangssignale
der Filter zum Liefern eines Ausgangssignals gemäß nur dem begrenz^-testen Kodefolgeausgang der Filtere steuert ist, und eine
zweite Kontrolleinrichtung, die vom Eingangssignal oder Ausgangssignal der ersten Kontrolleinrichtung und von Kontakten der Relais
gesteuert ist und feststellt, daß zu einer Zeit nur eines der Relais gespeist ist.
Die Dekodiervorrichtung umfaßt also eine Mehrzahl von Auegangsrelais, deren Ausgangskontakte hierarchisch gekoppelt
sind. Hierunter ist eine solche Aufeinanderfolge
gemeint, daß, wenn zwei Ausgangs-Schaltstrecken - beispielsweise aufgrund einer Fehlfunktion eines Relais - gleichzeitig
betätigt sind, die von den Ausgangskontakten erzeugte Ausgangsreaktion selektiv der Betätigung der früher in der
Aufeinanderfolge kommenden Schaltstrecke entspricht, also
der in der Hierarchie höheren.
Eine Verwendung einer solchen Vorrichtung liegt im Signalisieren einer Sollgeechwindigkeit zu einem Fahrzeug, wobei
109887/0309
./. 2a
ein aufgrund eines Fehlers mögliches Signalisieren einer
im Vergleich zur Sollgeschwindigkeit niedrigeren Geschwindigkeit toleriert werden kann, das Signalisieren einer höheren
Geschwindigkeit jedoch nicht. Die Hierarchie wird dann
so eingerichtet, daß die in der Hierarchie höheren Kontakte den niedrigeren Geschwindigkeiten entsprechen.
Weitere Einzelheiten, und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme 8uf die Zeichnung, in der das Ausführungsbeispiel als
schematisches Diagramm dargestellt ist.
Das beschriebene System verwendet kodierte Signale, die durch die Schienen R übertragen werden und mit der vom Fahrzeug getragenen
Ausrüstung gemäß der Zeichnung gekoppelt sind. Das System erkennt eine Kodefolge unter den anderen und erzeugt Ausgangssignale
an Geschwindigkeits—Regeleinrichtungen; es sieht außerdem eine
Kontrollschaltung zum Anzeigen einer Notsituation im Fall eines Fehlers des Systems und zum Anziehen von Notbremsen vor.
109887/0309 ">Ui* ' ?
Kodefolgen für zugeordnete Fahrzeuggeschwindigkeitsbereiche,
nämlich für niedrige, mittlere und hohe Geschwindigkeit v/erden über die Schienen R zu Abtastspulen 11 übertragen, die von einem
Fahrzeug wie dem Steuerwagen an einem Schnellfernsystem oder einer Eisenbahnlokomotive getragen werden. Die von den Spulen 11
empfangenen Signale werden einer Filter- und Verstärkervorrichtung
12 übermittelt, die alle außer einem spezifischen Bereich gewünschter Frequenzen abfiltert und das resultierende Signal
verstärkt. Die Signale werden dann einem Netzwerk von Filtern zugeleitet, von denen jeder 8uf eine entsprechende Kodefolgefrequenz
abgestimmt ist, die sich von den anderen unterscheidet, um eine Kodefolge von den anderen herauszusieben. Jeder Kodefolgefilter
enthält eine Induktivität L und einen zugeordneten, reihengeschalteten
Kondensator G. Jede in der Zeichnung dargestellte LC-Kombination unterscheidet sich von den anderen zum Zweck der
Unterscheidung einer Kodefolge von der anderen. An die Ausgangaklemme
der Filter ist jeweils in Reihe ein Verstärker A angeschlossen, der das Ausgangssignal des Filters LC zum Speisen
eines zugehörigen Relais verstärkt. Relais L, M und K sind Ausgangsrelais zum Festlegen, welches der Kodefolgesignale, also
für niedrig, mittel oder hoch,empfangen und ausgewählt worden ist* Diese Festlegung zeigt sich durch die Betätigung einer jeweils
zugeordneten Schaltstrecke 13» 14 oder 15, von denen jede
mit einem (nicht dargestellten) Geschwindigkeitsregelgerät verbunden ist, das seinerseits den Betrieb des Fahrzeugs steuert.
Diese Vorgänge treten im wesentlichen ein, wenn Sicherheitsrelais verwendet werden, um die Arbeitsweise der Eingangskontakte
der Geschwindigkeitsregelgeräte zu steuern. Beim beschriebenen System handelt es sich jedoch bei den Relais L, M und H, die den
Signaleingang der Geschwindigkeitsregelgeräte über die Scholtstrecken
15, 14- bzw. 15 steuern, nicht um Sicherheitsrelais;
sondern die Vorrichtung enthält Rontrollschaltungen, so daß ein
Ausfall eines Relais nicht zu einem Uns i'cherheitszu stand führt.
./. 4 109887/0309
Die Ausgangskontakte 13i1^ und 15 der Relais L9M und H sind
miteinander hierarchisch entsprechend der oben gegebenen Definition verbunden. Wird also nur ein Heiais angesteuert, so wird
in üblicher ¥eise von der Spannungsquelle nur die entsprechende Ausgangsklemme belegt; sind jedoch aufgrund eines Fehlers mehr
als ein Relais angezogen, so wird nur die Ausgangsklemme des in der Hierarchie höchsten Relais mit Spannung belegt. Dieses Relais
ist als das der niedrigsten Geschwindigkeit entsprechende Relais geschaltet und es ergibt sich eine Steuerung oder Regelung der
beschränkteren Geschwindigkeit»
In das System ist eine erste Kontrollschaltung eingebaut, die eine Diskrepanz zwischen dem Kodefolgen-Ausgangssignal der Filter
LC und dem Anziehen der Relais L,M oder H feststellt. Ihr
Ausgangssignal wird zur Speisung eines Allfolgen-Relais AR verwendet.
■
Wird eine mittlere Geschwindigkeitscharakteristik bedeutendes Signal übertragen und über die Abtastspulen.11 und die Filter-
und Verstärkervorrichtung 12 empfangen, .so läßt die mit dem Relais
M verbundene LC-Kombination das Signal durch und ergibt an ihrem Ausgang über den Verstärker A Energie zum Betätigen des zugehörigen
Relais M. Zusätzlich hierzu führt eine Leitung von der Eingangsklemme
des Verstärkers A zum Arbeitskontakt einer Schaltstrecke 17 des Relais M. Die Erregung des Relais M als Ergebnis
des Mittel-Kodefolgensignals, das durch die entsprechende LC-Kombination
gelaufen ist, führt dazu, daß das am Arbeitskontakt der Schaltstrecke 17 anliegende Signal über den beweglichen Kontakt
von 17 zum Ruhekontakt einer Schaltstrecke 16 des Relais L ge-,
führt ist. Das Signal läuft dann vom beweglichen Kontakt der Schaltstrecke 16 durch einen Verstärker A zum Allfolgen-Relais
AR, das bei seiner Erregung durch das Signal Kontakte 19 und 20 anzieht. Sollte aus irgendeinem Grund während dieser Zeit auch
das Relais L - fehlerhafterweise - angezogen sein, so fällt das
Relais AR ab, da am Ausgang der LC-Kombination, die mit dem Relais L verbunden ist, kein Niedrig-Folgosignal anliegt. Wird
andererseits das Relais H während der Zeit, zu der das Relais M erregt ist, gespeist, so ergibt dies keinen Effekt am Allfolgen-
109887/0309
./. 4a
Relais AR, da der offene Ruhekontakt der Schaltstrecke 17 des Relais M nicht auf den Zustand des Relais H anspricht.
Diese erste Kontrollschaltung mit den Schaltstrecken 16, 17 und 18 der Relais L, M und H ergibt eine Phase der Sicherheit,
die für das ausfallsichere System erforderlich ist.
109887/0309
Eine zweite Kontrollschaltung umfaßt eine mit dem Relais L
verbundene Schaltstrecke 21, mit dem Relais M verbundene Schaltstrecken
22 und 25, mit dem Relais H verbundene Schaltstrecken
2A- und 25.und die bereits beschriebenen, mit dem Relais AR verbundenen
Schaltstrecken 19 und 20«
Aus der Beschreibung der ersten Kontrollschaltung ergibt sich, daß die gleichzeitige Speisung zweier Relais unentdeckt bleiben
kann, wenn eine Kodefolge en der Ausgangsklemme eines Filters LC
mit der beschränktesten Kodefolge von zweien auftritt. Solch eine Bedingung, obwohl sie in sich nicht unsicher ist, könnte mit anderen
möglichen Fehlern unsicher sein. Es ist deshalb erforderlich, den Fehler zu frühest möglicher Zeit zu entdecken und zu
korrigieren. Des Relais H kann aus verschiedenen Gründen in seiner
angezogenen Stellung sein, beispielsweise wegen eines festgefrorenen oder verschweißten Kontakts oder möglicherweise eines
Fehlverhaltens des zugehörigen Verstärkers A, der wiederum Strom zum Halten des Relais AR liefern könnte.
Einer der Zwecke der zweiten Kontrollschaltung liegt also derin, festzustellen, .ob mehr als eines der Relais L, M und
H gleichzeitig angezogen sind. Die Anordnung umCeßt ein Kontrollrelais
CR. Ersichtlich muß ein Strompfad zum Halten des Kontrollrelais CR ständig aufrecht erhalten bleiben. Dies ist erforderlich,
um eine Schaltstrecke 26 in der Arbeits- oder geschlossenen Stellung zu halten, um die (nicht dargestellte) Fahrzeugbremssteuerung
in Bereitschaft zu halten. Wenn der Kontakt 26 des Relais CR abfällt, werden die Fahrzeugbremsen automatisch betätigt. Eine
Widerstand-Kondensator-Schaltung RC über das Relais CR ergibt eine langsame Abfallch8rakteristik des Relais, um den anderen
Releiskontakten des Systems eine Schaltzeit zu ermöglichen.
109887/0309
Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung im Ruhezustand, in dem keine Kodefolgen von der Strecke empfangen werden. Die Relais L, M und
H sind deshalb entregt und ihre Schaltstrecken 21; 22, 23; und 2A-, 25 sind alle abgefallen. Zur Speisung ,des Relais GR fließt
Strom durch die Ruhekontakte der Schaltstrecken 21, 23 und 25
und durch den Ruhekontakt der Schaltstrecke 20 des Relais AR. Wird ein Kodesignal für mittlere Geschwindigkeit über die Schienen
R empfangen und über die Spulen 11 und die Filter- und Verstärkervorrichtung 12 zu den Eingangsklemmen der Filter LG über- *
tragen, so ergibt der mit dem Relais M verbundene Filter LC mit ™ seinem Verstärker A ein Signal zur Speisung des Relais und zum
Übertragen eines Signals über den Arbeitskontakt von 17 und den Ruhekontakt von 16 zur Speisung des Relais AR. Me mit dem Relais M verbundenen Schaltstrecken 22 und 23 werden in ihre Arbeitsstellung
geschaltet und die Schaltstrecken 19 und 20 des Relais AR werden ebenfalls umgeschaltet. Es bleibt jedoch noch
von der ein Strompfad zur Speisung des Relais CR. Dieser Strompfad führt/
Stromquelle über den Ruhekontakt von 21, den Arbeitskontakt von 23, den Ruhekontakt von 24- und den Arbeitskontakt von 19 zum Relais
CR. Wird nun ein eine niedrige Geschwindigkeit angebendes Kodesignal empfangen und bleibt das Mittelbereich-Signal v/ef:, so
wird das Relais M entregt und das Relais L zieht seinen Kontakt ) 16 an. Sollte jedoch aufgrund eines Fehlers das Relais K angezogen
bleiben, so liegt ein unkorrekter Zustand vor. Das über den Arbeitskontakt der Schaltstrecke 16 des Relais L durchreisssene,
der niedrigen Geschwindigkeit entsprechende Signal hält das Relais
AR angezogen, da des beschränkteste Signal vorliegt und deshalb zum Holten des Relais AR übertragen wird. De jedoch zwei Relais
L und M gleichzeitig engezogen sind, öffnet die zweite Kontrollschaltung
den Strompfad zum Relais CR, indem die Schaltstrecke 21 auf Arbeitskontekt steht und die Schaltstrecke 22
geöffnet ist·
• *
109387/0309
Entsprechend würde es aussehen^ wenn die Relais M und H
oder H und L gleichzeitig anziehen würden» Außerdem verhindert, wenn die Relais H und I/ gleichzeitig angezogen sind
und ein einer hohen Geschwindigkeit entsprechendes Signal empfangen wird, der geschlossene Arbeitskontakt von 16 des
Relais L, daß Strom von dem der hohen Geschwindigkeit entsprechenden Filter LC über den geschlossenen Arbeitskontskt
von 18, den Ruhekontakt von 17 und den offenen Ruhekontakt
von 16 zum Relais AR fließt.
Wenn das Fahrzeug keine Kodefolge empfängt, existiert ein
Strompfad zum Halten des Relais CR über die Ruhekontakte'von
21, 23, 25 und 20. Wird ein einer mittleren Geschwindigkeit
entsprechendes Signal über die Spulen 11 empfangen und über die Filter- und Verstärkervorrichtung 12 zum mit dem Relais
M verbundenen Filter LC übertragen, so zieht das Relais an und schließt den Arbeitskontakt der Schaltstrecke 17, wodurch
sich ein Strompfad über den Ruhekontakt der Schaltstrecke zum Speisen des Relais AR und seiner zugehörigen Kontakte
und 20 ergibt. Zusätzlich hierzu schalten die Schaltstrecken
22 und 23 des Relais M in ihre Arbeitsstellung um und ergeben
einen Strompf8d für das Relais CR über den Ruhekontakt von 21,
den Arbeitskontskt von 2$, den Ruhekontakt von 24 und den Arbeitskontakt
von 19 nach CR. Zieht jedoch aufgrund eines Fehlers
auch das Relais H an, so öffnet sich der Strompfad zum Relais
CR, da die Schaltstrecke 24- vom vorher geschlossenen Ruhekontakt
auf den Arbeitskontakt umschaltet und damit den Stromkreis
des Relais CR öffnet. Zieht andererseits das Relais L
gleichzeitig mit der Speisung, des Relais Man, so fällt das
Relais AR aufgrund des sich öffnenden Rühekontakts von 16 ab.
Dies allein würde genügen, um das Relais CR zum Abfallen zu
bringen. Außerdem öffnet sich jedoch der Ruhekontakt der Schaltstrecke
21, so daß sich eine zweite Unte^brechungsstrecke des
Stromkreises des Relais CR ergibt.
109887/030 9
Die beschriebene Dekodiervorrichtung ergibt also eine Kontrolle der
empfangenen Kodefolge derart, daß nur das der beschränktesten Geschwindigkeit entsprechende empfangene Kodefolgesignal das
Allfolgenrelais AR speisen kann, dessen Speisung in einer zweiten Kontrollschaltung verwendet wird, die darüber wacht, daß
nur eines der Kodefolgen-Relais L, M oder H zu einer Zeit angezogen
ist.
./. 9 109887/0309
Claims (1)
- Patentansprüche( 1. jDekodiervorrichtung zum selektiven Ansprechen auf ein durch —seine Frequenz bestimmtes Signal, das nur eine von mindestens drei charakteristischen Frequenzen aufweist, mit einer Mehrzahl von Ausgangsrelais und einer Mehrzahl von selektiv auf die jeweiligen der charakteristischen Frequenzen abgestimmten Filtern zum selektiven Erregen der Aüsgangsrelais, gekennzeichnet durch eine erste Kontrolleinrichtung (16,17»18,AR), die die Ausgänge der Filter (LC) und der Relais (L,M,H) zum Abgeben eines Ausgangssignals entsprechend dem Ausgang des dem in der Hierarchie höchsten angezogenen Relais (L,M oder H) entsprechenden Filters koppelt; und durch eine zweite Kontrolleinrichtung (13 bis 15» 19 bis 25, CR), die vom Ausgangssignal der ersten Kontrolleinrichtung und von,den Kontakten der Ausgangsrelais gesteuert ist zum Erzeugen eines Unterscheidungssignals, wenn mehr als eines der Ausgangsrelais gleichzeitig angezogen sind.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kontrolleinrichtung Schaltstrecken (16,17,19) der Ausgangsrelais umfaßt, deren Arbeitskontakte mit entsprechenden Ausgangsklemmen der Filter und deren Ruhekontakte in Reihenschaltung mit dem beweglichen Kontakt der in der Hierarchie jeweils nächstniedrigeren Schaltstrecke verbunden sind, wobei der bewegliche Kontakt der in der Hierarchie höchsten Schaltetrecke (i6) zur Abgabe des Ausgangssignals geschaltet ist.3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kontrolleinrichtung mindestens ein Kontrollrelais (AR) enthält, das entsprechend dem Ausgangssignal der ersten Kontrolleinrichtung gespeist ist.- 10 -109887/0309h. Vorrichtung nach Anspruch 3 t dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollrelais ein Allfolgen-Relais (AR) ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kontrolleinrichtung^ ein Netzwerk von Kontakten (21 bis 25) der Ausgangsrelais (L,M,H) umfaßt, die in Reihenschaltung mit den Kontakten (19,2O) der Relais (AR) verbunden sind um ein Unterscheidungssignal zu ergeben, wenn mehr als eines der Ausgangsrelais (L,M,H) gleichzeitig angezogen sind oder wenn eines oder mehrere der Ausgangsrelais (L,M,H) angezogen ist bzw. sind und auch das Kontrollrelais (AR) abgefallen ist.6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5» gekennzeichnet durch die Ausgangskontakte ( 13» 1^*» 15) der Ausgangsrelais (!,,Mti!) hierarchisch mit einer gemeinsamen Spannungsquelle koppelnde Verbindungen, so daß nur an einer Ausgangsklemme des in der Hierarchie höchsten der betätigten Relais ein Signal auftritt.7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung in einem Fahrzeugempfänger zum Dekodieren von von der Strecke übertragene Signalen.8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Regeleinrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit eines Eisenbahnzuges entsprechend der Betätigung der Ausgangsrelais (L,M,H) verbunden ist.9. System nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine auf das unterscheidende Signal ansprechende Einrichtung (CR), die das Einlegen der Fahrzeugbremsen bewirkt.1 0 S 8 8 7 / 0 3 0 9
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6120970A | 1970-08-05 | 1970-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139294A1 true DE2139294A1 (de) | 1972-02-10 |
Family
ID=22034336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712139294 Pending DE2139294A1 (de) | 1970-08-05 | 1971-08-05 | Dekodiervorrichtung, insbesondere für die Geschwindigkeitsregelung von Fahrzeugen |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3699521A (de) |
| JP (1) | JPS5332124B1 (de) |
| BR (1) | BR7105050D0 (de) |
| CA (1) | CA941056A (de) |
| DE (1) | DE2139294A1 (de) |
| FR (1) | FR2104031A5 (de) |
| GB (1) | GB1334259A (de) |
| NL (1) | NL7110829A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3913874A (en) * | 1974-03-08 | 1975-10-21 | Westinghouse Electric Corp | Vehicle control system including residue breakdown voltage across the vehicle rails |
| JPS5762516U (de) * | 1980-09-30 | 1982-04-14 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2141551A (en) * | 1936-08-01 | 1938-12-27 | Gen Railway Signal Co | Centralized traffic controlling system for railroads |
| US2784393A (en) * | 1954-02-26 | 1957-03-05 | Bendix Aviat Corp | Frequency multiplex telemetering system |
| GB1067673A (en) * | 1962-10-25 | 1967-05-03 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to supervisory arrangements |
| US3396370A (en) * | 1964-09-11 | 1968-08-06 | Femco Inc | Coded tone supervisory system |
-
1970
- 1970-08-05 US US61209A patent/US3699521A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-07-07 CA CA117,643A patent/CA941056A/en not_active Expired
- 1971-08-05 GB GB3692171A patent/GB1334259A/en not_active Expired
- 1971-08-05 DE DE19712139294 patent/DE2139294A1/de active Pending
- 1971-08-05 BR BR5050/71A patent/BR7105050D0/pt unknown
- 1971-08-05 JP JP5870071A patent/JPS5332124B1/ja active Pending
- 1971-08-05 FR FR7128820A patent/FR2104031A5/fr not_active Expired
- 1971-08-05 NL NL7110829A patent/NL7110829A/xx not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA941056A (en) | 1974-01-29 |
| BR7105050D0 (pt) | 1973-06-14 |
| NL7110829A (de) | 1972-02-08 |
| FR2104031A5 (de) | 1972-04-14 |
| JPS5332124B1 (de) | 1978-09-06 |
| GB1334259A (en) | 1973-10-17 |
| US3699521A (en) | 1972-10-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2607328B2 (de) | Steuer- und Überwachungsschaltung für Drehstrom-Weichenantriebe | |
| EP0152958A2 (de) | Führerbremsventil | |
| DE3642233C2 (de) | Einrichtung für die Selbstüberwachung von Relaiskontakten | |
| DE2139294A1 (de) | Dekodiervorrichtung, insbesondere für die Geschwindigkeitsregelung von Fahrzeugen | |
| AT409362B (de) | Schaltung zum stellen und überwachen von weichen mit mehreren antrieben | |
| EP0243620B1 (de) | Betätigungseinrichtung für eine Differentialsperre mit einem Stellglied | |
| DE3787008T2 (de) | Gerät zur Handhabung und Steuerung der Richtungs- und Warnblinklichtsignale eines Motorfahrzeuges. | |
| DE3137450C2 (de) | Sicherheits-Ausgabeschaltung für eine Datenverarbeitungsanlage | |
| DE3516612C2 (de) | ||
| DE19648349A1 (de) | Sicherheitsschaltung in Bremsanlagen für schienengebundene Fahrzeuge | |
| DE3853350T2 (de) | Eisenbahnbremsregelsystem. | |
| DE620765C (de) | Vorrichtung zur Fernsteuerung von Eisenbahnweichen und Signalen | |
| DE1463284C3 (de) | Fernsteuerverfahren zum Steuern der Vorrichtungen von zu einem Verband zusarflmngefaßten Fahrzeugen von einer Steuerstelle im Verband aus | |
| DE625197C (de) | Vorrichtung zur Fernsteuerung von Eisenbahnweichen und -signalen | |
| DE507801C (de) | Streckenblock mit Zugbeeinflussungseinrichtung | |
| DE3022058C2 (de) | Einrichtung zur signaltechnisch sicheren Steuerung eines Schaltgliedes | |
| DE576393C (de) | Signaleinrichtung fuer Strassenbahnzuege u. dgl. | |
| DE546062C (de) | Elektrische Zugsicherungseinrichtung | |
| DE933209C (de) | Signalanlage fuer Mehrwagenzuege, insbesondere fuer elektrische Strassenbahnen | |
| AT340477B (de) | Schaltung fur den betrieb einer prufschaltung bei lichtsignalen | |
| DE9200787U1 (de) | Schaltung zum Wirksam- und Unwirksamschalten punktförmiger Zugbeeinflussungseinrichtungen im Eisenbahnwesen | |
| DE3234787A1 (de) | Ueberpruefbarer datenempfaenger | |
| DE751572C (de) | Handbediente Gleisfreimeldeeinrichtung | |
| DE1083900B (de) | Schaltung einer leitungsgebundenen Frequenzsteuereinrichtung mit mehreren Befehlsstellen, insbesondere fuer Eisenbahnzuege | |
| DE519334C (de) | Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |