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Schaltungsanordnung zum Quittieren von ausgeführten Befehlen =============================G==============================
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Quittieren von ausgeführten
Befehlen in zentral gesteuerten Daten-und Nachricht ensystemen.
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In zentral gesteuerten Daten- und Nachrichtensystemen werden die peripheren
Einrichtungen durch Befehle gesteuert, die seriell auf einer leitung oder parallel
auf Vielfachleitungen übertragen werden. Zur Überwachung der Funktion der peripheren
Einrichtungen und zur Fortsetzung des Steuerablaufs wird zweckmäßigerweise die Ausführung
jedes Befehls an die zentrale Steuerung zurückgemeldet. Mit Hilfe dieser Rückmeldung
kann in der zentralen Steuerung die zeitgerechte Ausführung der einzelnen Befehle
überwacht werden. Außerdem ist es möglich, die Rückmeldung für die Bildung eines
neuen Befehles zu verwenden.
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Es ist bereits eine Fernmelde-Vermittlungsanlage bekannt, bei der
eine zentrale Steuereinheit solche Steuerbefehle an Register gibt, die aufgrund
von Quittungs- und Rückmeldesignalen gebildet wurden (Deutsche Patentanmeldung 2
100 888.8). Bei dieser Anlage ist jedoch offengelassen, auf welche Weise die Quittungssignale
erzeugt werden.
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Schaltungsanordnungen für die Realisierung der Quittungssignale sind
indessen bei zahlreichen Anwendungsgebieten bekannt. So kommen z.B. in der Fernmeldetechnik
sowohl bei konventionellen Anlagen (DU-AS 1 905 414, 1 131 278, 1 103 183, 1 097
491) als auch bei zeitmultiplexen Vermittlungssystemen (DT-AS 1 512 c'l 071) Quittiereinrichtungen
vor.
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Diese QuittiereinrichtuarEen sind jedoch nicht mit Hilfe logischer
Schaltelemente aufgebaut. .'iuBerdem gewährleisten sie keine Rückmeldungen, die
jeweils nur einem bestimsten Befehl eindeutig zugeordnet sind.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, mit Hilfe logischer
Schaltmittel eine Quittierschaltung zu realisieren, bei der nur die Quittungsmeldung
auf den gerade anliegenden Befehl wirksam wird. Eventuelle Quittungsmeldungen auf
anderen Quittungsleitungen sollen also keinen Einfluß auf die richtige Quittungsmeldung
haben, die an die zentrale Steuerung geht.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Befehl
über einen Zuordner in einer peripheren Einrichtung einem Schaltmittel und einem
UND-Gatter zugeführt wird, daß das UND-Gatter hierauf sein Ausgangssignal ändert
und das Schaltmittel (z.B. Relais) nach der Durchführung des Befehls ein Quittungssignal
auf den Zuordner gibt und hierdurch die Wiederherstellung des ursprünglichen Ausgangssignals
des UND-Gatters bewirkt, daß weitere Qchaltmittel vorgesehen sind, welche bei einer
rich-bungsbedingten Änderung des Ausgangssignals ein Rückmeldesignal an die zentrale
Steuering geben.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen: Fig. 1 eine Quittiereinrichtung gemäß der Erfindung, Fig.
2 einen Impulsplaa zur Fig. 1.
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In der Fig. 1 sind drei bistabile Kippstufen BFF1, BFF2, BFF3 mit
jeweils zwei Ausgängen sowie acht UND-Gatter UG1..UG8 mit jeweils vier Eingängen
gezeigt. Drei der vier Eingänge der UND-Gatter TJG1...UG8 werden von den Ausgängen
der bistabilen Kippstufen BFF1, EFF2, BFF3 angesteuert, während der vierte Eingang
Eingang an jeweils einer von acht Qiittungsleitungen QL1.,.4L8 liegt. Im einzelnen
geschieht die Ansteuerung
der UND-Gatter UG1.0.UG8 durch die bistabilen
Kippstufe BFF1, BFF2, BFF3 auf die Weise, daß z.B. ein Ausgang der bistabilen Kippstufe
BFF1 den ersten Eingang der UND-Gatter UG1, UG3, UG5, UG7 und der andere Ausgang
dieser bistabilen Kippstufe den ersten Eingang der UND-Gatter UG2, UG4, UG6, UG8
beaufschlagt. Auf die gleiche Weise wie die bistabile Kippstufe BFF1 mit den ersten
Eingängen der UND-Gatter UG1...UG8 verbunden ist, sind auch die bistabilen Kippstufen
BFF2 bzw. BFF3 mit dem jeweils zweiten bzw jeweils dritten Eingang der UND-Gatter
UG1...UG8 verbunden. Die UND-Gatter UG1...UG8 bilden zusammen einen sogenannten
Zuordner ZO. Die UND-Gatter UG1...
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UG8 besitzen jeweils einen Ausgang, der auf ein weiteres UND-Gatter
UG9 führt. Der Ausgang dieses UND-Gatters UG9 ist mit einem Zeitglied TG verbunden.
Von dem Ausgang des Zeitgliedes TG führt eine Verbindung auf den einen Eingang einer
bistabilen Kippstufe RF für die Rückmeldung deren zweiter Eingang an einer Rückstellungsleitung
RSL liegt.
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An dem Ausgang der bistabilen Kippstufe RF ist die Rückmeldeleitung
RML angeschlossen.
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Es sei nun angenommen, ein Befehl werde- von der zentralen Steuerung
auf eine periphere Einrichtung gegeben wobel der Befehl in Form von drei parallelen
oder seriellen Bits vorliegen möge. Diese drei Bits werden den bistabilen Kippstufe
BFF1, BFF2, BFF3 zugeführt. Standen zu Beginn der Betrachtung an den Ausgängen der
bistabilen Kippstufen BFF1, BFF2, BFF3 die Informationen 0S, OL, 0L an, so stehen
z.B. bei einem ankommenden IOL-Befehl nunmehr die Informationen.l0, OL, 110 an d.h.
nur am UND-Gatter UG3 liegen die Durchschaltebedingungen vor, wenn man annimmt daß
die Quittungsleitung Q113 das UND-Gatter UG3 vorbereitet hatte.
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Das UND-Gatter UG3 gibt hierauf einen Steuerimpuls über die Befehisleitung
BL3 auf ein nicht dargestelltes Schaltmittel, z.B. ein Relais. Die Zeitdauer dieses
Steuerimpulses ist in der Fig. 2 unter der Ziffer I durch die Zeitpunkte A und B
angegeben. Gleichzeitig bewirkt der Steuerimpuls, daß nunmehr die vorher gegebenen
Durchschaltebedingungen
des UDTD-Gatter,s UG9 nicht mehr vorliegen.
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Der hierdurch verursachte Potentialsprung am Ausgang des UND-Gatters
UG9 ist in der Fig. 2 unter der Ziffer V dargestellt. obald infolge des auf das
Schaltmittel gegebenen Steuerimpulses der Befehl ausgeführt ist, wird auf die uittungsleitung
QL3 ein Signal gegeben, so daß das UMD-Gatter UG3 wieder sperrt. Mit der Sperrung
des UND-Gatters UG3 werden die ursprünglichen Durchschaltebedingungen am UND-Gatter
UG9 wieder hergestellt. Der hierdurch bewirkte Potentialsprung am Ausgang des UiwD-Gatters
UG9 aktiviert das monostabile Zeits,lied TG, das so eingerichtet ist, daß es nur
bei einer Potentialänderung in einer vorbestimmten Richtung einen Impuls abgibt.
Der von diesem Zeitglied TG ausgehende Impuls, der in Fig. 2 unter Ziffer VI dargestellt
ist, gelangt hierauf auf die bistabile Kippstufe FF, welche aus ihrer Ruhelage gekippt
wird. Hierdurch entsteht ein Rückmeldesignal (Ziffer VII, Fig. 2), das tiber die
Riiclmeldeleitung RML zur zentralen Steuerung gelangt. Die zentrale Steuerung weiß
nur, daß die angesteuerte periphere Einrichtung den Befehl ausgeführt hat ubd kann
dementsprechend den nachsten Befehl aussenden. Damit die bistabile Kippstufe RF
wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht wird, gibt die zentrale Steuerung ein
Signal auf die Rückstelleitung RSL (Ziffer VIII in 14'ig. 2).
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In Fig. 2, insbesondere unter den Ziffern III und IV, ist noch der
Impulsplan für einen zweiten, zum Zeitpunkt D auftretenden Befehlsimpuls dargestellt.
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Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin,
daß die gestellte Aufgabe mit einer nur geringen Zahl von logischen Bauelementen
gelost werden kann.