DE2140459C3 - Unfallschiene zum Schienen eines ruhig zu haltenden Beins - Google Patents

Unfallschiene zum Schienen eines ruhig zu haltenden Beins

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DE2140459C3 DE19712140459 DE2140459A DE2140459C3 DE 2140459 C3 DE2140459 C3 DE 2140459C3 DE 19712140459 DE19712140459 DE 19712140459 DE 2140459 A DE2140459 A DE 2140459A DE 2140459 C3 DE2140459 C3 DE 2140459C3
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    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04—Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05—Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
    • A61F5/058—Splints
    • A61F5/05841—Splints for the limbs
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Description

Die Erfindung betrifft eine Unfallschiene zum Schienen eines ruhig zu haltenden Beins, bestehend aus zwei ineinandergleitenden, ausziehbaren Wannen mit einer Fußstütze.
Derartige Unfallschienen dienen dazu, bei Knochenfrakturen oder anderen Verletzungen der unteren Extremitäten das verletzte Glied auf die Unfallschiene zu legen und mit Binden zu umwickeln.
Bekannte Unfallschienen dieser Art bestehen beispielsweise aus zwei auseinanderziehbaren Wannen aus Metall. Mit der inneren Wanne ist senkrecht zu dieser eine Fußstütze verbunden.
Um den Platzbedarf für die Lagerung solcher Schienen zu verringern, besteht bei einer bekanntgewordenen Ausführung der Sohlenteil (Fußstütze) aus zwei durch ein Scharnier verbundenen, zusammenklappbaren Hälften (AT-PS 73 063).
Eine andere bekannte Unfallschiene ist zum Zwecke
raumsparender Unterbringung aus einzelnen einstückigen Kunststoffteilschienen gleicher Fom zusammensteckbar, wobei auch ein steifes Winkelstück aufgesteckt werden kann (DE-GM IS 38 180).
Es ist auch eine Unfallschiene, bestehend aus zwei ineinandergleitenden, ausziehbaren Kunststoffteilen, bekannt (DE-GM 19 53 697).
Demgegenüber liegt vorliegender Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Unfellschiene der eingangs ίο genannten Gattung zu schaffen, die insbesondere hinsichtlich der Fußstütze raumsparend verstaut werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Unfallschiene der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß die vorderen Enden der Ränder der inneren Wanne als Führungsschienen ausgebildet sind und daß die Fußstütze an beiden Seiten etwa rechtwinklig zur FuBstandfläche entsprechende Führungen zum Aufstecken auf diese Führungsschienen aufweist
άι Vorteilhafte Ausführungsformen der Unfallschiene ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Unfallschiene gemäß vorliegender Erfindung besitzt den Vorteil, daß sie in großen Stückzahlen gelagert und transportiert werden kann, da entweder 2r> die Wannenteile und die Fußstützen bei geringstem Platzbedarf unabhängig voneinander gestapelt werden können oder die Wannenteile in die Fußstützen eingelegt werden können. Das ist z. B. für Magazine der Bundeswehr, Rote Kreuz-Stationen oder Unfallstatio- «i nen sehr wichtig. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Unfallschiene liegt darin, daß sie auseinandergenommen in jedem PKW leicht verstaubar ist Sie kann also in jedem Arzt- oder Unfallwagen oder in jedem Privatwagen leicht mitgeführt werden.
r> Die Fußstütze weist an ihrem Fersenende eine Querstrebe auf, die mit zusätzlichen Füßchen versehen sein kann. Bei Gebrauch, also in ausgestreckter Lage des Beines und somit der Wannen, steht die Fußstütze sicher auf dem Boden. Ein Verdrehen des Beines ist somit nicht ίο mehr möglich.
Vorteilhafterweise besteht die erfindungsgemäße Unfallschiene aus Kunststoff, besonders aus Polystyrol. Der Kunststoff ist für Röntgenstrahlen durchlässig,
weshalb das Bein geröntgt werden kann, ohne daß die
4r> Unfallschiene und somit die Halterung des verletzten
Beines entfernt zu werden braucht Die am Unfallort
angelegte erfindungsgemäße Unfallschiene kann also bis zur endgültigen Versorgung (Wundversorgung,
Drahtextension, Gipsverband bzw. operativer Eingriff)
r>» belassen werden.
Zugleich ergibt sich der Vorteil, daß die Schiene robust, schlag- und kratzfest und vor allem auch witterungsbeständig ist und leicht von Blut oder sonstigen Verunreinigungen gereinigt werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnungen anschließend beschrieben. Dabei zeigt
Fig.1 eine erfindungsgemäße Unfallschiene mit aufgeschobener Fußstütze, wobei diese nicht bis zum Anschlag auf die Führungsschiene der inneren Wanne aufgeschoben ist,
F i g. 2 den abgenommenen Fußteil und
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Beispieles einer Unfallschiene gemäß der Erfindung mit Ausbuchtungen der Seitenwangen des Fußteils zum Ineinanderstapeln der einzelnen Teile derselben.
Die Unfallschiene gemäß den F i g. 1 und 2 besteht aus einer inneren Wanne 1 und einer äußpren Wanne 2. Die parallelen Ränder der äußeren Wanne sind als
Führungsschienen 3 ausgebildet, die in entsprechenden Führungsnuten 4 der inneren Wanne laufen. Die vorderen Ränder der inneren Wand 1 sind als Führungsschienen 7 ausgebildet, auf die eine Fußstütze S mit als Nuten 8 ausgebildeten Führungen aufgeschoben wird. Die Nuten 8 sind an Seitenwangen 6 der Fußstütze 5 angeformt Damit die Wannen nicht mit dem Bein auf dem Boden abrollen und so das Bein verdrehen, ist unter der Fußstütze eine Querstrebe 9 angeordnet, die als Auflage auf dem Boden dient und der Unfallschiene einen festen Stand verleiht Diese Querstrebe kann ebenfalls in ihrer Höhe verstellbar sein, um so die Höhenlage des Beines verändern zu können. Die Querstrebe kann einfach die verlängerte Fußstandfläche sein. In der inneren Wanne ist zur Fußstütze hin offen eine ellipsenförmige Aussparung 10 für die Ferse vorgesehen.
in Fig.2 ist die abgenommene Fußstütze gezeigt Hier ist deutlich die Anordnung der Fühningsnuten 8, die U-förmiges Querschnittsprofil haben, gezeigt Die Führungsnuten können mit den Seitepwangen und der Fußstandfläche aus einem Stück geformt sein.
Ein weiteres Beispiel einer erfindungsgemäßen Unfallschiene in perspektivischer Darstellung ist in F i g. 3 gezeigt Die Unfallschiene besteht wiederum aus einer äußeren Wanne U und einer inneren Wanne 12, die mittels Führungsschienen 13, 14 ineinander gleiten. Auf den unteren Teil der Führungsschienen der inneren Wanne ist ein Fußteil 15 mitteis Nuten 16 aufgeschoben.
Die Fußstütze 15 und die beiden Wannen 11 und 12 stehen senkrecht zueinander.
Die Fußstütze weist an ihren Seitenwangen 17,18 je eine Ausbuchtung 19, 20 nach außen auf, deren untere Kante parallel zur Fußstandfläche der Fußstütze verläuft und deren obere Kante durch die Dreieckskante der Seitenwangen gebildet wird. An ihren Fersenende weist die Fußstütze ebenfalls eine Querstrebe 21 mit Höckern 22 auf.
Die äußere Wanne besitzt an ihrem oberen Ende eine
griffartige Vertiefung 23, die zum leichten Herausziehen und Hineinschieben der äußeren Wanne in die innere
Wanne dient Nach dem Abnehmen der Fußstütze und Zusammen-
schieben der beiden Wannen können diese so auf die Fußstütze gelegt werden, daß die Führungsschienen der Wannen in den Ausbuchtungen 19,20 der Seitenwangen des Fußteils aufliegen, wobei die Wölbung der Wannen nach oben gerichtet ist Danach wird ein Bügel 24 mit nach innen U-förmig gebogenen Enden auf die Wannen aufgebracht wobei die Enden des Bügels die unteren Flächen der Ausbuchtungen 19,20 untergreifen und der Bügel aufgrund der Schräge der Seitenwangen sämtliche Teile miteinander verklemmt
>5 Die erfindungsgemäße Unfallschiene eignet sich in hervorragender Weise zum Einsatz für die Bundeswehr, für das Rote Kreuz oder für den Unfall- und Katastrophenschutz.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Unfallschiene zum Schienen eines ruhig zu haltenden Beins, bestehend aus zwei ineinandergleitenden, ausziehbaren Wannen mit einer Fußstütze, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der Ränder der inneren Wanne (1,12) als Führungsschienen (7, 14) ausgebildet sind und daß die Fußstützen (5) an beiden Seiten etwa rechtwinklig zur Fußstandfläche entsprechende Führungen (8, 16) zum Aufstecken auf diese Führungsschienen (7, 14) aufweist
2. Unfallschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstütze Seitenwangen (6, 17,18) aufweist
3. IJnfallschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Seitenwangen (6, 17, 18) dreieckförmig ausgebildet sind.
4. Unfallschiene nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen in der Nähe der Führungen Ausbuchtungen (19, 20) aufweisen, deren Unterkanten parallel zur Fußstandfläche der Fußstütze verlaufen.
5. IJnfallschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannen mit der Wölbung nach oben in die Fußstütze einlegbar sind, wobei die Führungsschienen der Wannen in den Ausbuchtungen (19, 20) der Seitenwangen der Fußstütze aufliegen.
6. Unfallschiene nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet daß die Fußstütze und die Wannen im zusammengelegten Zustand mittels eines Bügels (24) zusammenhaltbar sind, dessen umgebogene Enden die Ausbuchtungen der Seitenwangen der Fußstütze untergreifen.
7. Unfallschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstütze an ihrem Fersenende eine Querstrebe (9,21) aufweist
8. Unfallschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wanne an ihrem äußeren Ende eine griffartige Vertiefung (23) aufweist
9. Unfallschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß sie in an sich bekannter Weise aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polystyrol besteht.
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