DE2140657B2 - Induktionsheizeinrichtung zur beheizung von apparaturen fuer die chemische und verwandte industrie - Google Patents
Induktionsheizeinrichtung zur beheizung von apparaturen fuer die chemische und verwandte industrieInfo
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Description
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Schichtdicke erfordert und auch bei hohen Tempera- Dabei können die Windungen der Induktionsspule 2
türen eine hohe Durchschlagspannung aufweist. jeweils zu einem Stoß aus fünf Windungen zusammen-Eventuell
beim Wickeln der Induktionsspule auf- gefaßt sein. Die Windungen sind gegeneinander isotretende
Risse in der Oxydschicht sind unerheblich, liert, beispielsweise durch eine allseitige Aluminiumda
bei Rißbildungen auftretende Risse nicht aufein- 5 oxydschicht. Die Kühlluftkanäle 5 werden durch
ander liegen, so daß stets zumindest eine Oxydschicht nichtleitende Abstandshalter 10 gebildet, die zwischen
als Isolation vorhanden ist. den einzelnen Stoßen und den benachbarten Isolier-
Auf der Zeichnung sind die verschiedenen Ausge- schichten 3 angeordnet sind. Wie aus Fig. 2 hervorstaltungen
der erfindungsgemäßen Induktionsheizein- geht, besitzen diese Abstandshalter 10 geringe Abrichtung
dargestellt, und zwar zeigt 10 messungen und sind darüber hinaus jeweils zwischen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Aus- den Luftdurchtrittsöffnungen 9 in den Tragringen 8
führungsbeispiel der Induktionsheizeinrichtung, angeordnet, um die durchströmende Kühlluft nicht
F i g. 2 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie unnötig zu behindern.
H-II in F i g. 1, In F i g. 3 ist ein Ausschnitt aus einer Induktions-
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Aus- 15 spule 2 gezeigt, deren Windungen aus jeweils drei
führungsform einer Induktionsspule und Lagen eines Aluminiumbandes bestehen, wobei die
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Quer- einzelnen Windungen durch Isolationsschichten 11
schnitt durch eine weitere Ausführungsmöglichkeit. getrennt sind. Die Kühlluftkanäle 5 werden durch die
Die erste Ausgestaltung läßt gemäß den Fig. 1 jeweils mittlere Lage der Aluminiumbänder gebildet;
und 2 erkennen, daß die Induktionsheizeinrichtung 20 diese Lage ist mit in Querrichtung verlaufenden Proringförmig ausgebildet ist und die aufzuheizende filierungen (im vorliegenden Fall in Wellenform) ver-Wand
1 eines Apparates umgibt. Die Induktionsheiz- sehen, so daß sich zwischen den beiden äußeren
einrichtung besitzt eine Induktionsspule 2, die mittels Lagen und der mittleren Lage jeder Windung parallel
einer Isolierschicht 3 gegenüber der aufzuheizenden nebeneinanderliegende Kühlluftkanäle 5 ergeben, die
Wand 1 und mittels einer weiteren Isolierschicht 3 25 von der zwangsweise durch die Induktionsheizeingegenüber
einem Mantel 4 aus Elektroblechen zur richtung geführten Kühlluft durchflossen werden. Mit
Führung des Magnetflusses isoliert ist. dieser Ausführung ist bei raumsparender Anordnung
Um die Induktionsspule 2, deren Windungen aus eine gute Kühlwirkung gewährleistet.
Aluminiumband bestehen, gegen Überhitzungen zu In Fig. 4 ist schließlich die Verwendung eines
schützen, sind zwischen den einzelnen oder zu mehre- 30 Aluminiumbandes gezeigt, daß abschnittsweise mit in
ren Lagen zusammengefaßten Windungen der Induk- Querrichtung verlaufenden Profilierungen versehen
tionsspule Kühlluftkanäle 5 angeordnet. Die Zufuhr ist, so daß sich beim Wickeln der Induktionsspule 2
der Kühlluft geschieht durch einen Luftzufuhran- zwischen glattwandigen Windungen jeweils eine Win-
schluß 6, der im unteren Teil der Fig. 1 zu erkennen dung aus profiliertem Aluminiumband ergibt. Auf
ist; ein entsprechender Luftabfuhranschluß 7 ist im 35 diese Weise wird bei der Verwendung eines einlagigen
oberen Teil der Induktionsheizeinrichtung ausgebildet. Aluminiumbandes eine allseitige Kühlung der einzel-
Die Induktionsspule 2 ist zwischen den beiden Isolier- nen Windungen erreicht. Zur elektrischen Isolierung
schichten 3 mittels eines unteren und eines oberen benachbarter Windungen wird das Aluminiumband
Tragringes 8 gelagert, die jeweils mit Luftdurchtritts- allseitig mit einer Oxydschicht versehen, so daß be-
öffnungen 9 versehen sind, wie insbesondere aus 40 sondere Isolationsschichten wie bei der Ausgestaltung
F i g. 2 hervorgeht. nach F i g. 3 entfallen können.
Hierzu !BlattZeichnungen
Claims (3)
1. Induktionsheizeinrichtung zur Beheizung von Heizeinrichtung und den Umwälzorganen elektrisch
Apparaten für die chemische und verwandte 5 zu isolieren. Derartige Spulen sind deshalb nur mit
Industrie mit einer zwangsweise gekühlten Induk- größeren Abmessungen und unter erheblichem techtionsspule,
die aus einer Mehrzahl von aufein- nischem Aufwand herstellbar. Bei den aus Alumianderliegenden
Windungen aus einem allseitig niumfolie bestehenden Induktionsspulen, die durch isolierten Aluminiumband besteht und insgesamt eine Kühlkammer zwischen zu beheizender Einrichgegenüber
dem induktiv zu beheizenden Teil und io tung und Spule gekühlt werden, besteht ebenfalls die
einer die Induktionsspule umgebenden Magnet- Notwendigkeit einer sorgfältigen elektrischen Isolaflußführung
durch eine Isolierschicht abgeschlos- tion der Spulenwindungen gegenüber der Kühlkamsen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mer. Bei dieser bekannten Ausführung einer Indukeinzelnen
oder mehrere zu einem Stoß zusammen- tionsheizeinrichtung wird die Induktionsspule nicht
gefaßten Windungen der Induktionsspule (2) von 15 gekühlt, so daß sich Gefügeänderungen im Aluminium
Kühlluftkanälen (5) umgeben sind, die durch vollziehen, wenn die Temperatur einen bestimmten
nichtleitende Abstandshalter (10) und/oder Win- Wert, der bei etwa 350° C liegt, übersteigt,
dungsabschnitte mit in Querrichtung verlaufenden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Profilierungen gebildet sind. Induktionsheizemrichtung der eingangs genannten
dungsabschnitte mit in Querrichtung verlaufenden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Profilierungen gebildet sind. Induktionsheizemrichtung der eingangs genannten
2. Induktionsheizemrichtung nach Anspruch 1, 20 Art mit einer aus Aluminiumband bestehenden
dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander Induktionsspule zu schaffen, mit der bei geringem
durch Isolationsschichten (11) getrennten Win- technischen Aufwand und geringem Raumbedarf
düngen der Induktionsspule (2) durch mindestens durch hohe Ströme im Aluminiumband hohe Tempe- |
zwei Lagen aus Aluminiumband gebildet sind, raturen in dem induktiv zu beheizenden Teil erzeugt
von denen mindestens eine Lage aus in Querrich- 25 werden können, ohne daß die Gefahr von Gefügetung
profiliertem Aluminiumband besteht. änderungen im Aluminium besteht.
3. Induktionsheizeinrichtung nach Anspruch 1, Zur Lösung dieser Aufgabe werden gemäß der
dadurch gekennzeichnet, daß die allseitige Isolie- Erfindung die einzelnen oder mehrere zu einem Stoß
rung des Aluminiumbandes in einer Oxydschicht zusammengefaßten Windungen der Induktionsspule
besteht. 30 mit Kühlluftkanälen umgeben, die durch nichtleitende Abstandshalter und/oder Windungsabschnitte mit in
Querrichtung verlaufenden Profilierungen gebildet
Die Erfindung betrifft eine Induktionsheizeinrich- sind.
rung zur Beheizung von Apparaten für die chemische Dadurch ist es möglich, Temperaturen in dem
und verwandte Industrie mit einer zwangsweise ge- 35 induktiv zu beheizenden Teil zu erzeugen, die oberkühlten
Induktionsspule, die aus einer Mehrzahl von halb 350° C hegen, da die Windungen der Indukaufeinanderliegenden
Windungen aus einem allseitig tionsspule infolge der zwangsweise durch die Kühlisolierten Aluminiumband besteht und insgesamt luftkanäle geführten Luft Gefügeänderungen im Alugegenüber
dem induktiv zu beheizenden Teil und minium mit Sicherheit ausschließen. Durch die Vereiner
die Induktionsspule umgebenden Magnetfluß- 40 wendung nichtleitender Abstandshalter oder in Querführung
durch eine Isolierschicht abgeschlossen ist. richtung verlaufender Profiüerungen des Aluminium-
Bei den bekannten Induktionsheizeinrichtungen zur bandes ist nicht nur eine sehr intensive Kühlung der
Beheizung von Apparaten der chemischen und ver- einzelnen Windungen möglich, sondern es ergibt sich
wandten Industrie werden überwiegend Induktions- darüber hinaus eine konstruktiv einfache und preis- λ
spulen aus Kupfer verwendet, die von einem Keramik- 45 wert herzustellende Ausführung, die schließlich einen ™
mantel oder einer Asbesthülle umgeben und mit geringen Raumbedarf besitzt, so daß sie auch bei
Kunstharz vergossen sind, um die erforderliche Heizeinrichtungen geringerer Abmessungen verwen-Isolierwirkung
zu erreichen. Da mit derartigen abge- det werden kann.
schlossenen Spulen wegen der Gefahr der Verzunde- Für eine spezielle Ausgestaltung der erfindungs-
rung des Kupfers und der daraus resultierenden 50 gemäßen Induktionsheizemrichtung wird vorgeschla-Querschnittsverminderung
bzw. wegen der Tempe- gen, die voneinander durch Isolierschichten getrennraturempfindlichkeit
der Kunstharzisolation nur nied- ten Windungen der Induktionsspule durch mindestens
rigere Temperaturen dauerhaft erzeugt werden kön- zwei Lagen aus Aluminiumband zu bilden, von denen
nen, sind Induktionsheizeinrichtungen geschaffen mindestens erne Lage aus in Querrichtung profiliertem
worden, deren Spulen durch Wasser gekühlt werden. 55 Aluminiumband besteht. Bei dieser Ausführung, bei
Während bei den aus Kupfer bestehenden Induktions- der jede einzelne Windung aus mindestens zwei Lagen
spulen Hohlleiter verwendet werden, die unmittelbar besteht, ergibt das in Querrichtung profilierte AIuvon
dem Kühlwasser durchströmt werden, ist es bei miniumband pro Windung mindestens einen Kühllufteiner
Induktionsheizemrichtung mit einer aus Alu- kanal, so daß eine besonders gute und intensive Kühlminiumfolie
bestehenden Induktionsspule bekannt, 60 wirkung erreicht wird.
zwischen der induktiv zu beheizenden Einrichtung Wenn für den erforderlichen Windungsquerschnitt
und der Induktionsspule eine von Wasser durch- eine Lage eines Aluminiumbandes ausreicht, ist es
flossene Kühlkammer aus rostfreiem Stahlblech an- nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorzuordnen,
teilhaft, die Windungen in an sich bekannter Weise
Die aus wasserdurchflossenen Hohlleitern bestehen- 65 aus einem allseitig durch eine Oxydschicht isolierten
den Kupferspulen können nur ab einer gewissen Aluminiumband zu bilden, da die Oxydschicht einen
Größe verwendet werden, da die Herstellung derarti- sehr hohen Schmelzpunkt besitzt, zur Erzielung einer
ger Hohlleiter einen gewissen Mindestquerschnitt er- ausreichenden Isolierwirkung nur eine geringe
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712140657 DE2140657C (de) | 1971-08-13 | Induktionsheizeinrichtung zur Beheizung von Apparaten fur die chemische und verwandte Industrie |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2140657A1 DE2140657A1 (de) | 1972-07-13 |
| DE2140657C DE2140657C (de) | 1973-02-01 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4831533A (de) | 1973-04-25 |
| AT319622B (de) | 1974-12-27 |
| DE2140657A1 (de) | 1972-07-13 |
| GB1380459A (en) | 1975-01-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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