DE2143111C3 - Umsteuerventil für einen drehbaren Düsenarm einer Geschirrspülmaschine - Google Patents
Umsteuerventil für einen drehbaren Düsenarm einer GeschirrspülmaschineInfo
- Publication number
- DE2143111C3 DE2143111C3 DE19712143111 DE2143111A DE2143111C3 DE 2143111 C3 DE2143111 C3 DE 2143111C3 DE 19712143111 DE19712143111 DE 19712143111 DE 2143111 A DE2143111 A DE 2143111A DE 2143111 C3 DE2143111 C3 DE 2143111C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- nozzle arm
- ball
- reversing valve
- opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 4
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 239000003599 detergent Substances 0.000 description 12
- 230000002308 calcification Effects 0.000 description 3
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 3
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
Ein Umsteuerventil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der deutschen Auslegeschrift
65 366 bekannt. Bei jedem Abfall und erneuten Anstieg des Flüssigkeitsdrucks wird dabei eine Ventilkugel
alternierend gegen jeweils eine von zwei Auslaßöffnungen verschließend gedrückt, wodurch die Drehrichtung
des Düsenarms jedesmal umgekehrt wird. Die Verlagerung der Ventükugel zu der jeweils anderen
Öffnung erfolgt bei abfallendem Flüssigkeitsdruck durch eine kippende Schiene, auf der die Kugel mittels
einer Führungsschiene gehalten wird. Das Kippen der Schiene wird über ein drehbar gelagertes Belätigungsglied
hervorgerufen, wobei das eine, biegsame Ende des Betätigungsgliedes von einem gegenüber dem Düsenarm feststehenden Betätigungsstift beaufschlagt wird
und dadurch das andere, gekröpfte Ende des Betätieunßsgliedes
das jeweilige Ende der kippenden Schiene nach oben zu drücken sucht. Ein solcher Umsteuermechanisn-us
ist wegen der Vielzahl seiner Bauteile in der Herstellung und Montage aufwendig und birgt insbesondere
die Gefahr in sich, daß die verschiedenen schwenkbaren Elemente infolge Verkalkung. Verschmutzung
und Verschleiß bald nicht mehr in der gewünschten Weise funktionieren. Diese Gefahr ist
ίο deswegen erheblich, weil sämtliche Teile des Mechanismus
vollkommen innerhalb des von dem Wasser bzw. der Spülmittellösung durchströmten Raums angeordnet
sind. . .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
is Umsteuerventil für Geschirrspülmaschinen derart zu
gestalten daß seine Funktion durch Verkalkung,
Verschmutzung und Verschleiß nicht beeinträchtigt
wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt nach der Lehre
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt nach der Lehre
des Anspruchs 1. Demgemäß besteht das erfindungsgemäße Umsteuerventil aus einem einzigen fest montierbaren
Gehäuseelement, während die Ventilkugel das einzige bewegbare Element der Einrichtung darstellt.
Da insbesondere keinerlei Dreh- oder Schwenklager vorhanden sind, kann ein allenfalls an der Ventilkugel
und den Laufbahnen auftretender Verschleiß die Funktionsfähigkeit nicht vermindern. Das gleiche gilt
bei entsprechender Dimensionierung auch für Einflüsse durch Verkalkung und Verschmutzung, wobei im Laufe
der Zeit sich etwa ergebende Undichtigkeiten des Umsteuerventils für die grundsätzliche Wirkungsweise
wiederum keine Rolle spielen.
Die Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Geschirrspülmaschine,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Düsenarm der Geschirrspülmaschinenach Fig. I,
Fig.3 einen senkrechten Schnitt durch das Umsteuerventil
längs den Linien II1-III nach F i g. 2,4 und 5. Fig.4 einen senkrechten Schnitt durch das Umsteuerventil
längs den Linien IV-IV nach Fig.3 und 5 und
F i g. 5 einen horizontalen Schnitt durch das Umsteuerventil längs den Linien V-V nach F i g. 3 und 4.
Zu der zeichnerischen Darstellung ist generell zu sagen, daß sich zwei weitere senkrechte Schnitte durch
das Umsteuerventil legen lassen, wobei sich den F i g. 3 und 4 symmetrische Schnitte ergeben würden, da das
gesamte Umsteuerventil als aus zwei gleichen Hälften bestehend aufgefaßt werden kann, die längs einer
senkrechten Ebene zusammengesetzt sind.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß die Kammer, die in den Patentansprüchen als »erste Kammer« bezeichnet ist, in den Zeichnungen den Bezugsbuchstaben D trägt, die »zweite Kammer« den Buchstaben B, die »dritte Kammer« den Buchstaben A und die »vierte Kammer« den Buchstaben C.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß die Kammer, die in den Patentansprüchen als »erste Kammer« bezeichnet ist, in den Zeichnungen den Bezugsbuchstaben D trägt, die »zweite Kammer« den Buchstaben B, die »dritte Kammer« den Buchstaben A und die »vierte Kammer« den Buchstaben C.
In F i g. 1 ist eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine gezeigt, bei der die Bezugsziffer 1 ein Spülabteil
bezeichnet, das einen Geschirr 2 enthaltenden Korb 3 und einen Düsenarm 4 umfaßt. Der Düsenarm 4, der an
seinem oberen Teil eine Vielzahl von schlitzartigen Düsen 5 aufweist, ist unterhalb des Korbes 3 drehbar
montiert. Die SpülmiUellösung wird über eine Leitung 24 dem Düsenarm 4 zugeleitet und durch die
schlitzartigen Düsen 5 gegen das Geschirr 2 gestrahlt. An dem Düsenarm 4 ist ein Umschaltventil 6
vorgesehen, daß in beiden Richtungen bezüglich der
Achse des Düsenarms 4 mit Spülmittel-Düsen versehen ist.. Der Düsenarm 4 wird durch die Reaktionskraft
gedreht, die beim Austritt der Spülmittellösung vo ; den Düsen erzeugt wird. Mit 8 ist eine der beiden an dem
Umschaltventil 6angeordneten Düsen bezeichnet.
Gemäß Fig.2 wird der Hauptteil der Spülmittellösung
aus der Leitung 24 (Fig. 1) durch eine Durchführung 25 -r. dtn Düsenarm 4 geleitet und tritt an
der schlitzartigen Düse 5 aus. Ein weiterer Teil der Spülmittellösung gelangt in das Umschaltventil 6 über
einen Einlaß 11 oder 15 und tritt von einer durch eine Ventilkugel 7 bestimmten Düse 12 oder8 aus.
Gemäß Fig.3 bis 5 schließt die Ventilkugel 7 bei Zuführung der Spüimittellösung über den Einlaß 15 die
Düse 8 über die Durchführung 20', die von der oberen Führungswand 19 in der Kammer C gebildet wird.
Infolgedessen tritt die über die Einlasse 15 und 11 zugeführte Spülmittellösung von der Düse 12 aus. und
der Düsenarm dreht sich unter der Reaktionskraft der so abgestrahlten Lösung. Damit sich die Ventilkugel 7
aus der Kammer C zu der Düse 8 glatt bewegt, ist es zweckmäßig, daß sich der Durchmesser der Ventilkugelbahn
in der Kammer C möglichst wenig vom Durchmesser der Ventilkugel 7 unterscheidet und daß
die Menge an Spülmittellösung, die durch den Spalt zwischen der Ventilkugelbahn bzw. der Durchführung
20' und der Ventilkugel 7 hindurchtritt, minimal ist. Ferner ist es zweckmäßig, die Innenwand der Düse
abzuschrägen, um die Ventilkugel 7 in dichte Berührung mit der Düse zu bringen, wie es in F i g. 3 bei der Düse 8
gezeig1, ist.
Wird nun der Betrieb der (in der schematischen Darstellung nicht gezeigten) Spülmtttel-Umwälzpumpe
unterbrochen, so fällt der Druck des in das Umschaltventil 6 einströmenden Spülmittels at, und die Kraft, die
die Ventilkugel 7 gegen die Düse 8 drückt hört auf. Die Ventilkugel 7 bewegt sich dann aufgrund ihres eigenen
Gewichtes in die Kammer A (F i g. 5) über die
ίο Durchführung 9, die von der Führungswand 14 ( F i g. 4)
gebildet wird. Die Durchführung 9 hat eine Abschrägung oder ein Gefälle, so daß sich die Ventilkugel 7
unter ihrem eigenen Gewicht bewegen kann. Wird die Pumpe wieder in Betrieb gesetzt, so wird die
Ventilkugel durch das vom Einlaß 11 in die Kammer A strömende Spülmittel aus der Kammer A über die
Durchführung 20 in die Kammer B bewegt. Dadurch wird die Düse 12 geschlossen, und über die Einlasse 15
und 11 zugeführte Spülmittellösung tritt von der Düse 8
aus, wodurch die Drehrichtung des Düsenarmes umgekehrt wird. Der Durchmesser der Duchführung 20
ist etwas größer als der Durchmesser der Ventilkugel 7. Wird der Betrieb der Umwälzpumpe erneut angehalten,
so bewegt sich die Ventilkugel 7 längs der Durchführung 9', die auf die Kammer Czu geneigt ist.
Durch intermittierenden Betrieb der Spülmittel-Umwälzpumpe ist es also möglich, die Drehrichtung des
Düsenarms abwechselnd umzukehren. Dadurch wird der Winkel, unter dem die Spülmittellösung gegen das
Geschirr gestraht wird, in geeigneter Weise umgekehrt, und die Ungleichmäßigkeit der Spülung wird so klein
wie möglich gemacht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Umsteuerventil für einen drehbaren Düsenarm einer Geschirrspülmaschine, mit einem an dem
Düsenarm angeordneten Gehäuse mit zwei verschließbaren Auslaßöffnungen, derer. Öffnungsoder Schließzustand die jeweilige Drehrichtung des
Düsenarms durch entsprechende Richtung eines Flüssigkeitsstrahls bestimmt und mit einer Ventilkugel,
die von dem Flüssigkeitsdruck gegen jeweils eine der beiden Auslaßöffnungen verschließend
gedrückt wird und bei jedem Abfall und erneutem Anstieg des Flüssigkeitsdrucks in eine Lage gelangt,
in der sie die jeweils andere Auslaßöffnung verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse vier nebeneinander liegende Kammern (A. B, C. D) aufweist, da/3 die eine Auslaßöffnung (8)
im oberen Teil einer ersten Kammer (D), die andere Auslaßöffnung (12) im oberen Teil einer zweiten
Kammer (B) und je eine Einlaßöffnung (11, 15) irn unteren Teil einer dritteln bzw. vierten Kammer (A.
C) angeordnet ist, daß jeweils eine Laufbahn (9, 14; 20; 9'; 19, 2O')für die Ventilkugel (7) von der ersten
zur dritten Kammer (D-A), von der dritten zur zweiten Kammer (A B), von der zweiten zur vierten
Kammer (B-C) und von der vierten zur ersten Kammer (C-D) führt, und daß die Laufbahnen (9,14;
9') von der ersten zur dritten Kammer (DA) und von der zweiten zur vierten Kammer (B-C) so gestaltet
sind, daß sie die bei abfallendem Flüssigkeitsdruck durch ihre Schwerkraft bewegte Kugel von der
jeweiligen Auslaßöffnung zur jeweils nächstfolgenden Einlaßöffnung führen, während die Laufbahnen
(20; 19, 20') von der dritten zur zweiten Kammer (AB) und von der vierten zur ersten Kammer (C-D)
so gestaltet sind, daß sie die durch den Flüssigkeitsdruck von der jeweiligen Einlaßöffnung abgehobene
Kugel zur jeweils nächstfolgenden Auslaßöffnung umlenken.
2. Umsteuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Querschnitts
der Laufbahnen (20; 19, 20') von der vierten zur ersten Kammer (C D) und von der dritten zur
zweiten Kammer (A-B) um ein Geringes größer ist als der Durchmesser der Kugel (7).
3. Umsteuerventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Auslaßöffnungen
(8, 12) in Seitenwänden des Gehäuses als Düsen ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7486770 | 1970-08-28 | ||
| JP45074867A JPS4944751B1 (de) | 1970-08-28 | 1970-08-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2143111A1 DE2143111A1 (de) | 1972-04-06 |
| DE2143111B2 DE2143111B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2143111C3 true DE2143111C3 (de) | 1976-07-29 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2214546B1 (de) | Wasserführendes haushaltsgerät mit einer wasserweiche | |
| EP1731081B2 (de) | Spülmaschine | |
| DE112005000062B4 (de) | Düsenkonstruktion einer Geschirrspülmaschine | |
| DE60028277T2 (de) | Geschirrspülmaschine mit Sprüharmen | |
| DE1265366B (de) | Fluessigkeitsverteiler fuer Geschirrspuelmaschinen u. dgl. | |
| DE102007056922A1 (de) | Wasserführendes Hausgerät mit einer Wasserweiche | |
| DE3015348A1 (de) | Waschanlage fuer windschutzscheiben | |
| WO2000033720A2 (de) | Haushalt-geschirrspülmaschine | |
| DE1428320A1 (de) | Geschirrwaschmaschine | |
| DE102007057336A1 (de) | Wasserführendes Haushaltsgerät mit einer Wasserweiche | |
| DE4407267A1 (de) | Wassersprühvorrichtung für Geschirrspülmaschine | |
| DE3019601A1 (de) | Lebensmittel-waschmaschine | |
| DE19926962B4 (de) | Geschirrspülmaschine mit höhenverstellbarem Korb | |
| DE2922442C2 (de) | Umschalteinrichtung in der Umwälzleitung einer Geschirrspülmaschine | |
| DE2813366A1 (de) | Wasserfuehrungsbauteil fuer eine waschmittel-einspuelvorrichtung | |
| DE2143111C3 (de) | Umsteuerventil für einen drehbaren Düsenarm einer Geschirrspülmaschine | |
| EP4003126B1 (de) | Haushalts-geschirrspülmaschine | |
| DE2143111B2 (de) | Umsteuerventil für einen drehbaren Düsenarm einer Geschirrspülmaschine | |
| DE102006012080A1 (de) | Spülmaschine | |
| DE1938880A1 (de) | Waeschebehandlungsmaschine mit mehreren Wasserzulaufwegen | |
| EP0108378A1 (de) | Abflussmengenregler | |
| DE102008035790B4 (de) | Trommelwaschmaschine | |
| DE102017207985B4 (de) | Gravitationsbasiert schaltbarer Flüssigkeitsausbringer | |
| DE1850130U (de) | Geschirrspuelmaschine mit mehreren umlaufenden wascharmen. | |
| EP4280929B1 (de) | Haushalts-geschirrspülmaschine |