DE2143647C3 - Vorrichtung zum Befestigen eines auswechselbaren Schuhabsatzes an einer Schuhsohle - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen eines auswechselbaren Schuhabsatzes an einer Schuhsohle

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DE2143647C3
DE2143647C3 DE19712143647 DE2143647A DE2143647C3 DE 2143647 C3 DE2143647 C3 DE 2143647C3 DE 19712143647 DE19712143647 DE 19712143647 DE 2143647 A DE2143647 A DE 2143647A DE 2143647 C3 DE2143647 C3 DE 2143647C3
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Description

hergestellt und Wist einen Absatzfleck 5 auf. Die obere Abschlußfläche 6 des Absatzes 4 weist eine am / bsatzumfang verlaufende, hochgezogene Randleiste 7 auf, die zum Inneren hin gerichtet ist und die sich entsprechend den Seitenrändern und eier hinteren Rundung des Absatzes 4 erstreckt. Dc: Absatz 4 weist im oberen Teil eine Ausnehmung 9 auf, welche nach oben von der Randleiste 7 und dem Rand — in Richtung der Schuhspitze — begrenzt ist.
An der Zwischensohle 3' des Schuhes ist in dem Befestigungspunkt 11 eine metallische Einlage 10 befestigt, die sich bis in die Nähe des hinteren Endes der Sohle 3 erstreckt, wo sie an den mit 12 bezeichneten Stellen befestigt isi. In der dem Absatz gegenüberliegenden Zone weist die Einlage 10 zwei längsverlaufende gerade Randteile 13 auf, die durch einen hinteren gerundeten Teil 14 verbunden sind. Diese Randteile 13 und 14 sind in Richtung des Absatzes derart versetzt, daß sie eine am Umfang der Einlage 10 verlaufende Randleiste bilden. Die Randteile 13 und 14 sind in die Ausnehmung 15, die von der hochgezogenen Randleiste 7 des Absatzes 4 gebildet ist, einschiebbar.
Eine Abstandsplatte 16 ist in der im Bereich des Absatzes 4 liegenden Zone der Einlage 10 zwischen dieser und der Zwischensohle 3' angeordnet, um beim Einschieben des Abslandes 4 auf die Randleistenslücke 13 und 14 der Einlage 10 genügend Raum für die Randleiste 7 zu haben. Die Abstandsplatle 16 ist ebenfalls an dem mit 12 bezeichneten Stellen befestigt, z. B. durch Siifte.
Aus der Einlage 10 ist eine Verricgelungslamelle 17 iiusgesehnitien, die blattfcderartig geformt ist. Am Ende der Lamelle 17 ist ein Haken 18 gebildet, der nach unten gerichtet ist. Der Teil der Sohle 2, der den hinteren
ίο Bereich der Lamelle 17 überdeckt, ist nicht angeklebt, so daß in diesem Bereich die Lamelle 17 frei bleibt. Die Sohle ist dabei so ausgeschnillen, daß die Stirnfläche des ausgeschnittenen Sohlenstreifcns sowohl im Bereich der Verklebung der Sohle 2 wie auch im Bereich des Lamellenaustritts glatt an der Vorderflächc des auswechselbaren Absatzes 4 anliegt. Beim Verbinden von Absatz 4 und Sohle 2 durch Einschieben der Randleistenstücke 13 und 14 in die Ausnehmung 15 greift der Haken 18 hinter die im wesentlichen vertikale
Wand 19 der Ausnehmung 9. Ein Lösen des Absastzes kann nur dann geschehen, wenn gegen den freien Teil der im wesentlichen durch die Laufsohle 2 überdeckten Lamelle 17 gedrückt wird, um den Haken 18 frei zu bekommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Befestigen eines auswechselbaren Schuhabsatzes an einer Schuhsohle mit einer länglichen Einlage, die sich his in den Bereich des hinteren Endes der Sohle erstreckt und die im Bereich des Absatzes einen in Richtung auf den Absatz versetzt liegenden Rand aufweist, wobei der Absatz in seinem oberen, an die Sohle anzulegenden Bereich eine an seinem Umfang verlaufende Randleiste aufweist, die auf der nach vorn gerichteten Seite offen ist, wobei der Absatz durch Aufschieben dieser Randleiste auf die Einlage mit der Sohle in Eingriff bringbar ist und wobei ferner die Einlage ein elastische;? Verriegelungsglied enthält, das in einer im oberen Bereich des Absatzes vorgesehenen Ausnehmung verriegelbar ist, d a durch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise aus der Einlage (10) ausgeschnittene Verriegelungiglied eine ländliche Lamelle (17) ist, die sich — ausgehend von einem dem Fußlängsgewölbe (Gelenk) zuzuordnenden Bereich — nach hinten unten erstreckt und mit ihrem einen nach unten gebogenen Haken (18) aufweisenden Ende eine im wesentlichen vertikale Wand (19) hintergreift, die die Ausnehmung (9) des Absatzes (4) vorderseitig vollständig schließt.
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines auswechselbaren Schuhabsatzes an einer Schuhsohle, mit einer länglichen Einlage, die sich bis in den Bereich des hinteren Endes der Sohle erstreckt und die im Bereich des Absatzes ein in Richtung auf den Absatz versetzt liegenden Rand aufweist, wobei der Absatz in seinem oberen, an die Sohle anzulegenden Bereich eine an seinem Umfang verlaufende Randleiste aufweist, die auf der nach vorne gerichteten Seite offen ist, wobei der Absatz durch Aufschieben dieser Randleiste auf die Einlage mit der Sohle in Eingriff bringbar ist und wobei ferner die Einlage ein elastisches Verriegelungsglied enthält, das in einer im oberen Bereich des Absatzes vorgesehenen Ausnehmung verriegelbar ist.
    Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung (BE-PS 7 02 226) muß zum Lösen des Absatzes ein besonderes Werkzeug verwendet werden, sei daß es für den Schuhbenutzer meist nicht möglich ist, das Auswechseln des Absatzes selbst durchzuführen. Die bekannte Vorrichtung ist ferner in der Herstellung teuer, da sie aus relativ vielen verschiedenen Einzelteilen aufgebaut ist.
    Aus der US-PS 13 33 138 ist es ferner bekannt, eine Einlage zu verwenden und aus dieser Einlage ein elastisches Verriegelungiglied auszuschneiden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die relativ kurze Einlage sich lediglich in dem vom Absatz überdeckten Bereich befindet und das elastische Verriegelungsglied ein relativ weit nach unten umgebogener und wieder bis nach hinten weisender Haken ist., der eine schräg liegende Wandung im Absatz überdeckt. Nach der Montage liegt somit die Einlage samt verriegelndem Haken innerhalb des Absatzes. Zum Auswechseln ist wiederum ein besonderes Werkzeug erforderlich, das durch eine Stecköffnung in der Vorderwand des Absatzes in dessen Ausnehmung eingebracht werden muß. Ferner ist zum Aufsetzen des Absatzes in diesem eine relativ große Aussparung für den Durchtritt des Hakens erforderlich. Sowohl die Stecköffnung wie das Werkzeug und auch die Durchtrittsöffnung für den Haken bleiben von außen sichtbar und stören somit einerseits den optischen Eindruck und setzen sich andererseits leicht mit Schmutz zu,
    Aus der US-PS 22 67 926 ist ferner bekannt, in einem Absatz längliche Laschen schwenkbar zu lagern, diese ίο durch öffnungen in der Schuhplatte hindurchzustecken und dann in der abgeschwenkten Stellung durch eine Innensohle festzusetzen. Hier erfordert das Auswechseln des Absatzes das Lösen der Inneneinlage, um die länglichen Laschen wieder hochschwenken zu können. Da diese ferner mit ihren Schwenkachsen mit dem Absatz verbunden sind, müssen sie entweder mühsam zur Wiederverwendung vom zerstörten Absatz gelöst und in einen neuen Absatz eingebaut werden oder sie müssen zusammen mit dem verschlissenen Absatz fortgeworfen werden.
    Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art dahingehend auszugestalten, daß sie bei denkbar einfachem konstruktiven Aufbau ein besonders einfaches, ohne Werkzeuge vom Benutzer selbst durchzuführendes Auswechseln des Absatzes ermöglicht.
    Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das in an sich bekannter Weise aus der Einlage ausgeschnittene Verriegelungsglied eine längliche Lamelle ist, die sich — ausgehend von einem dem Fußlängsgewölbe (Gelenk) zuzuordnenden Bereich — nach hinten unten erstreckt und mit ihrem einen nach unten gebogenen Haken aufweisenden Ende eine im wesentlichen vertikale Wand hintergreift, die die Ausnehmung des Absatzes vorderseitig vollständig abschließt.
    Die Vorrichtung ist einteilig und denkbar einfach ausgeführt. Das Auswechseln des Absatzes geschieht in einfacher Weise dadurch, daß auf den Sohlenbereich vor dem Absatz, der die längliche Lamelle überdeckt, ein entsprechender Druck ausgeübt wird, so daß sich die Lamelle von der vertikalen Wand auf der Vorderseite des Absatzes entriegelt. Da die Wand die Vorderseite der Ausnehmung des Absatzes vollständig abschließt, ist von außen weder die Lasche noch die Ausnehmung des Absatzes sichtbar, so daß der Schuh in seinem optischen Eindruck sich nicht von einem normalen Schuh mit nicht auszuwechselndem Absatz unterscheidet.
    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Figuren näher beschrieben. Es zeigt
    Fig. 1 eine Ansicht von unten auf eine Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
    Fig. 2 eine Draufsicht auf die Abstandsplatte der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1,
    Fig.3 eine Teilschnittdarstellung eines mit der Befestigungsvorrichtung versehenen Schuhes, aber noch ohne anmontierten auswechselbaren Absatz,
    Fig.4 eine Schnittdarstellung eines Absatzes mit teilweiser Andeutung der zugehörigen Elemente der Befestigungsvorrichtung,
    F i g. 5 eine Draufsicht auf den Absatz nach F i g. 4,
    Fig.6 eine Seitenansicht des Absatzes gemäß Pfeil WderFig. 4.
    In den Figuren ist ein Schuh mit Schaft 1, einer Laufsohle 2, einer Brandsohle 3, an der in üblicher Weise eine Zwischensohle 3' befestigt ist, sowie mit einem Absatz 4 jeweils bereichsweise dargestellt. Der Absatz 4 ist als Hohlkörper aus einem harten Kunststoff
DE19712143647 1970-09-30 1971-09-01 Vorrichtung zum Befestigen eines auswechselbaren Schuhabsatzes an einer Schuhsohle Expired DE2143647C3 (de)

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BE1002503 1970-09-30
BE2503 1970-09-30

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DE2143647A1 DE2143647A1 (de) 1973-07-19
DE2143647B2 DE2143647B2 (de) 1976-12-09
DE2143647C3 true DE2143647C3 (de) 1977-07-28

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