DE214364C - - Google Patents
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- Publication number
- DE214364C DE214364C DE1908214364D DE214364DA DE214364C DE 214364 C DE214364 C DE 214364C DE 1908214364 D DE1908214364 D DE 1908214364D DE 214364D A DE214364D A DE 214364DA DE 214364 C DE214364 C DE 214364C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- welding torch
- screw
- breaking device
- gas
- vortex breaking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/465—Details for torches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 214364 '-■ KLASSE Ag. GRUPPE
JACOB KNAPPICH in AUGSBURG.
Schweißbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1908 ab.
Bei den für die autogene Schweißung benutzten Brennern, den sog. Schweißpistolen,
ist es vielfach erforderlich, eine innige Mischung von Sauerstoff bzw. Luft mit brennbaren Gasen
von verschiedenem spezifischen Gewicht herzustellen, um so eine Schweißflamme von hoher
Temperatur zu erzielen. Es hat sich aber gezeigt, daß insbesondere .bei denjenigen
Schweißpistolen, bei welchen das unter geringem Druck stehende Brenngas von dem
durch eine zentrale Düse ausströmenden, unter hohem Druck stehenden Sauerstoff injektorartig
mitgerissen wird, keine genügend innige Mischung zwischen diesen beiden Gasen im
Innern des Brenners eintritt. Nun kann man eine solche innigere Mischung bekanntlich dadurch
herbeiführen, daß man das Gasgemenge während seines Durchgangs durch den Brenner
zu einem wiederholten Richtungswechsel zwingt.
Ruft man diesen aber dadurch hervor, daß man in Abständen Prellplatten o. dgl. im
Innern der Schweißpistole anbringt, so wird an deii Stellen, an welchen sich die Prellplatten
befinden, der Durchtrittskanal für das Gasgemenge erheblich verengt; dadurch wird das
; Gas wiederholt gedrosselt und wieder ausgedehnt, und es entstehen hierdurch erhebliche
Druckverluste, welche die Wirksamkeit der Schweißpistole beeinträchtigen. Ruft man andererseits
den wiederholten Richtungswechsel durch Anordnung einer Spirale oder Schnecke hervor, so zeigt sich, daß das Gasgemisch
auch nach dem Verlassen der Spirale oder Schnecke die kreisende Bewegung fortsetzt.
Diese Wirbelbildung im Gasgemisch verhindert aber die Bildung eines guten, scharf abgegrenzten
Schweißkegels in der Flamme.
Durch die Erfindung werden alle diese Übelstände vermieden, trotzdem aber wird eine
innige Mischung des Brenngases mit dem die Verbrennung unterhaltenden Gase (Sauerstoff
oder Luft) bei Schweißpistolen mit Injektorwirkung herbeigeführt. Dies wird dadurch
erreicht, daß man den-Gasen nach ihrem Zusammentritt
im Brenner zunächst eine wirbelnde Bewegung erteilt, diese aber vor dem Austritt des Gasgemisches aus dem Brenner
wieder aufhebt. Durch die wirbelnde Bewegung wird die innige Mischung der Gase bewirkt,
durch die nachherige Wiederaufhebung des Wirbels aber die Bildung eines scharfen
Schweißkegels ermöglicht. Die Geschwindigkeiten sind innerhalb der Schneckengänge verschieden
; durch diese verschiedenen Geschwindigkeiten des Gas-Sauerstoffgemisches findet
eine Verschiebung der durchströmenden Schichten statt, wobei naturgemäß eine innige Vermischung
erzielt wird. Wenn das Gasgemenge ' beispielsweise durch Einbau einer mehrgängigen
Schnecke in die Schweißpistole in mehrere getrennte Ströme zerteilt wird und in den
Schneckengängen eine schraubenförmige Bewegung annimmt, so werden die Ströme bei
ihrer Wiedervereinigung im Brennerrohr durcheinanderwirbeln. Dies hat zwar eine innige
Vermisqhung der Gasteilchen zur Folge, die Bildung eines scharfen Schweißkegels ohne
Anordnung besonderer, die Wirbelbildung aufhebender Vorrichtungen wird aber erschwert.
In der Zeichnung ist eine nach der Erfin-
dung gebaute Mischvorrichtung für Schweißbrenner veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι
einen senkrechten Schnitt durch eine derartige Schweißpistole und Fig. 2 einen Schnitt nach
der Linie a-b der Fig. i.
Das durch die Leitung 2 unter Druck zuströmende, zur Unterhaltung der Verbrennung
dienende Gas (Sauerstoff) reißt bei seinem Austritt aus der Düse 3 das unter geringem
Druck stehende Gas aus der Leitung 1 mit. Das Gasgemenge tritt dann in die Mischkammer
4 ein. In diese ist eine mehrgängige Schnecke 5 eingebaut, so daß das Gasgemenge
gezwungen ist, sich in mehrere Ströme zu teilen und in schraubenförmiger Bewegung
durch die Schnecke hindurchzufließen. Beim Verlassen der Schneckengänge treffen sich die
kreisenden Gasströme in dem kammerartigen Raum 8, und die sich bildenden Wirbelströme
führen hier eine weitere innige Mischung der Gasteilchen herbei. Die Wirbelströme treffen
dann auf ein Metallstück 7, welches zwei Hohlkehlen 9 hat. Durch diese treten die Gasströme
hindurch. Hierdurch wird der Dr ehwirbel gebrochen, so daß das Gas-Sauerstoffgemisch
in gerader Richtung weiterfließt und aus der Düse 6 ausströmt, vor welcher sich ein scharf abgegrenzter Schweißkegel bildet.
Der kammerartige Raum zwischen der Schnecke und der Wirbelbrechvorrichtung kann je nach Bedarf auch größer oder kleiner ausgebildet werden, als dargestellt. Auch kann zu diesem Zweck die Schnecke oder die Wirbelbrechvorrichtung verschieb- und einstellbar angeordnet sein.
Der kammerartige Raum zwischen der Schnecke und der Wirbelbrechvorrichtung kann je nach Bedarf auch größer oder kleiner ausgebildet werden, als dargestellt. Auch kann zu diesem Zweck die Schnecke oder die Wirbelbrechvorrichtung verschieb- und einstellbar angeordnet sein.
Die Wirbelbrechungsvorrichtung kann auch anders ausgebildet sein, als in der Zeichnung
veranschaulicht. Beispielsweise kann sie von in die Leitung eingebauten Prellplatten o. dgl.
gebildet werden. Die Mischungsschnecke kann auch so in die Pistole eingebaut sein, daß
sie sich um ihre eigene Achse zu drehen vermag und durch den Druck des Gasgemisches
gleich einer Turbine mit großer Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt wird.
Bemerkt wird noch, daß die Einschaltung einer festen oder rotierenden Schnecke und
einer hinter der letzteren gelagerten Wirbelbrechvorrichtung in das Mischrohr bei Preßgasglühlichtbrennern
bekannt ist. Bei Brennern zum Schweißen von Metallen hat indessen diese
Einrichtung bisher keine Anwendung gefunden.
Claims (5)
1. Schweißbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß hinter einer in die Mischkammer
eingebauten mehrgängigen Schnecke (5) eine Wirbelbrechvorrichtung (7) angeordnet
ist, so daß die in schraubenförmiger Bewegung zufließenden Gasströme vor ihrem Austritt in geradlinige Richtung gebracht
werden.
2. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelbrechvorrichtung
in geringem Abstand von der Schnecke angeordnet ist.
3. Schweißbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen Schnecke und Wirbelbrechvorrichtung durch Verschiebung eines dieser Teile
oder beider eingestellt werden kann.
4. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke
um ihre Achse drehbar im Brennerrohr angeordnet ist.
5. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelbrechvorrichtung
aus einer in der Richtung der Brennerrohrachse verlaufenden Querwand (9) besteht, durch die das Brennerrohr
in zwei Durchflußkanäle unterteilt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42775D AT42775B (de) | 1908-04-11 | 1909-01-23 | Schweißbrenner. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214364C true DE214364C (de) |
Family
ID=475948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908214364D Expired - Lifetime DE214364C (de) | 1908-04-11 | 1908-04-11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214364C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2358955A1 (fr) * | 1976-07-19 | 1978-02-17 | Centro Maskin Goteborg Ab | Procede et dispositif d'oxy-rabotage d'une surface d'ebauche pour l'enlevement de defauts |
| DE4231280A1 (de) * | 1992-09-18 | 1994-03-24 | Volkswerft Gmbh | Schweißeinsatz mit Vormischsystem |
-
1908
- 1908-04-11 DE DE1908214364D patent/DE214364C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2358955A1 (fr) * | 1976-07-19 | 1978-02-17 | Centro Maskin Goteborg Ab | Procede et dispositif d'oxy-rabotage d'une surface d'ebauche pour l'enlevement de defauts |
| DE4231280A1 (de) * | 1992-09-18 | 1994-03-24 | Volkswerft Gmbh | Schweißeinsatz mit Vormischsystem |
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