DE214431C - - Google Patents

Info

Publication number
DE214431C
DE214431C DENDAT214431D DE214431DA DE214431C DE 214431 C DE214431 C DE 214431C DE NDAT214431 D DENDAT214431 D DE NDAT214431D DE 214431D A DE214431D A DE 214431DA DE 214431 C DE214431 C DE 214431C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
sleeve
seal
arm
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT214431D
Other languages
English (en)
Publication of DE214431C publication Critical patent/DE214431C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/20Pliers for sealing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 214431 -KLASSE 81c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1909 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Plombe) welche insbesondere als Waggonplombe Verwendung finden soll, die aber auch für andere Zwecke, beispiels-■'. 5 weise zum Plombieren von Flaschen mit Vorteil benutzt werden kann. Die Plombe besteht in bekannter Weise aus einem U-förmig gebogenen Metallband, dessen Enden mittels einer senkrecht zur Oberfläche des Metallbandes
ίο zusammengepreßten Hülse miteinander verbunden sind. Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich der Plombenverschluß nach vorliegender . Erfindung dadurch, daß die Hülse auch seitlich' gegen die Ränder des Metallbandes gepreßt ist, wodurch ein Lösen der Verschlußhülse von dem Metallband ausgeschlossen erscheint. Zur Erhöhung der Sicherheit des Verschlusses der Plombe sind die Metallbandenden mit einer Randverzahnung versehen, in welche die Metallhülse eingepreßt wird. Zum gleichen Zweck können auch beim Fehlen einer Randverzahnung des Metallbandes in die seitlichen Ränder der Verschlußhülse und der Metallbandenden beim Zusammenpressen derselben Rillen eingedrückt werden. In den Enden des Metallbandes können Öffnungen vorgesehen sein, . durch welche die Verschlußhülse, insbesondere wenn diese aus Blei oder einem anderen weichen Material besteht, beim Zusammenpressen teilweise durchgedrückt. wird, so daß ein Abziehen der Verschlußhülse von den Enden des Metallbandes verhindert ist.
Die Zange zum Verschließen der Plombe ermöglicht ein Zusammenpressen der Verschlußhülse senkrecht zu ihrer Oberfläche und gleichzeitig ein seitliches Zusammenpressen der Metallhülse gegen die Ränder des Metallbandes.
In der Zeichnung sind Plombe und Verschlußzange in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt das Metallband der Plombe in Ansicht bei unverbundenen Enden,
Fig. 2 in gleicher ·. Darstellung bei miteinander in Eingriff stehenden Enden und .
Fig. 3 in Draufsicht.
Fig. 4 veranschaulicht das Ende der Plombe ' mit der Verschlußhülse, teilweise im Schnitt, in größerem Maßstabe.
. Fig. 5 und 6 stellen eine zweite Ausführungsform der Plombe in Ansicht bzw. im Schnitt dar.
Fig. 7 und 8 zeigen eine dritte Ausführungsform,
Fig·. 9 und 10 eine vierte Ausführungsform in gleichen Darstellungen.
Fig. 11 ist eine fünfte Ausführungsform und Fig. 12. eine sechste Ausführungsform.
Fig. 13 veranschaulicht eine Ausführungsform der Verschlußzange, teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht.
Fig. 14 ist ein Schnitt nach. Linie A-B der Fig. 13. .
Fig. 15 und 16 zeigen eine zweite Ausführungsform der Zange in der Offen- und Ver-Schlußstellung, und
Fig. 17 und 18 sind Schnitte nach den Linien C-D und E-F der Fig. 15.
Fig. 19 ist eine dritte Ausführungsform der Zange und .
Fig. 20 ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. 19. ■. · . ■
Fig. 2.1 und 22 veranschaulichen eine vierte Ausführungsform der Zange in der Offen- und Verschlußstellung, und
Fig; 23 ist ein Schnitt nach Linie J-K der Fig. 21. .
Fig. 24 zeigt eine fünfte 'Ausführungsform der Zange.
Fig. 25 und 26 zeigen die Matrize und Patrize der Zange nach Fig. 22 in größerem Maßstabe in der. unwirksamen und wirksamen Stellung und
Fig. 27 und 28 die Matrize und Patrize der Zange nach Fig. 21 in gleichen Darstellungen. Die Plombe besteht aus einem U-förmig gebogenen Metallband, vorteilhaft einem Eisenband a, das an den Rändern der Enden mit einer Verzahnung b versehen ist (Fig. 1). Jedes Ende des Bandes α besitzt nahe der Verzahnung b, Und zwar das eine Ende in seinem oberen, das andere Ende in seinem unteren Rand einen schmalen, sich quer zum Rande .des Bandes erstreckenden Schlitz c, so daß die beiden Enden des Metallbandes α miteinander in Eingriff gebracht werden können und sich dann kreuzen (Fig. 2 und. 3). Auf 'diese Weise ist· eine Längsverschiebung der beiden Enden verhindert. Die miteinander in Eingriff stehenden Enden des Metallbandes α werden mittels einer Metallhülse d verbunden, die auf die Enden aufgeschoben, senkrecht zu ihrer Oberfläche zusammengepreßt und gleichzeitig auch von beiden Seiten in.die Randverzahnung b gedrückt wird (Fig. 4 und'11), so daß ein Loslösen . der Hülse d von den Metallbandenden nicht möglich ist. Wird als Verschlußhülse . eine Bleihülse angewendet (Fig. 4), dann werden vorteilhaft in den Enden des Metallbandes a auch in dem mittleren Teil Zähne f ausgestanzt und aufgebogen (Fig. 1, 3 und 4), welche sich in die Bleihülse einbohren und wesentlich zur Sicherung des Verschlusses beitragen.
Im Falle ein Metallband α angewendet wird,
dessen Enden keine Randverzahnung besitzen, wird die Sicherheit der Verbindung der Verschlußhülse mit den Metallbandenden dadurch erhöht, daß in die Verschlußhülse d und die Metallbandenden beim Zusammenpressen der Hülse entweder in die Oberfläche (Fig. 12) oder 1 in die seitlichen Ränder (Fig. 11) Rillen e eingedrückt werden. Überdies können auch die Enden des Metallbandes α auf ihrer Oberfläche mit Rillen oder Rippen versehen sein (in der Zeichnung nicht dargestellt), zwischen welche sich die Metallhülse, insbesondere wenn sie aus weichem Material besteht, eindrückt.
Zur Verbindung der beiden Enden des Metallbandes können verschiedene Einrichtungen vorgesehen sein. Bei der in den Fig. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform ist in beiden Enden des Metallbandes α eine Öffnung g derart ausgestanzt, daß diese . Öffnungen bei miteinander in Eingriff stehenden Enden des Metallbändes übereinander zu liegen kommen. Der Rand h der Öffnung g des unteren Endes ist aufgebogen und reicht in die Öffnung des oberen Endes (Fig. 5), über deren Rand er umgebördelt wird, hinein (in Fig. 6 punktiert gezeichnet). Wenn die auf die Enden aufgeschobene Verschlußhülse d aus weichem Material, wie Blei, besteht, wird sie auch durch die Öffnungen g der Metallbandenden gedrückt und derart eine sichere Verbindung der Verschlußhülse d mit den Metallbandenden geschaffen. .
Jedes Ende des Metallbandes kann auch mit Zähnen i an der Oberfläche versehen sein, die durch Bohrungen j des anderen Endes reichen (Fig. 7 und 8) und beim Zusammenpressen der Verschlußhülse umgebogen werden, um derart die. Verbindung der beiden Enden des Metallbandes α zu sichern.
Nach · der in den Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungsform ist ein Zahn der Randverzahnung b je eines Metallbändes senkrecht zur Fläche des Metallbandes α aufgebogen und greift durch eine entsprechende Öffnung k des anderen Metallbandes. Beim Zusammenpressen der auf die Metallbandenden aufgeschobenen Hülse d werden die Zähne nieder-", gebogen und sichern die gegenseitige Verbindung der Enden des Metallbandes.
Das Verschließen der Plombe erfolgt, wie bereits erwähnt, durch Zusammenpressen der Verschlußhülse d in zwei aufeinander senkrechten Richtungen, nämlich normal und parallel zur Oberfläche der Metallbandenden. Wenn die Randverzahnung der Plombe nicht zu tief ist, oder wenn überhaupt keine Verzahnung vorhanden ist und nur flache Rillen in die seitlichen Ränder der Verschlußhülse d eingepreßt werden sollen, dann kann die in den Fig. 13 und 14 dargestellte Zange zum Verschließen der Plombe angewendet werden. Das seitliche Einpressen der Verschlußhülse d in die Ränder des Metallbandes α wird mittels dieser Zange dadurch erreicht, daß der eine Zangenschenkel 1 eine Matrize 2 trägt, die an ihren Seitenwänden der Form der Zahnlücken der Randverzahnung b entsprechende Rippen 3 besitzt (Fig. 25). Die zugehörige Patrize 4 oder der Stempel, welcher am zweiten Zangen-.schenkel 5 befestigt ist, besitzt an Seinen Seitenwänden genau die gleichen Rippen 3', welche zwischen den Rippen der Matrize 2 zu liegen kommen, wenn sich die Zange in ihrer wirksamen Stellung befindet (Fig. 26).
Werden die Enden des Metallbandes a mit der aufgeschobenen Metallhülse d in die Matrize ι eingelegt (Fig. 25), dann drückt sich beim Einpressen der Verschlußhülse . in die Matrize 2 die Metallhülse mittels der Patrize 4 in die seitliche Verzahnung b des Metallbandes a,
oder es werden, wenn die Metallbandenden glatte Ränder besitzen, flache Rillen in den Rändern der Verschlußhülse erzeugt. Dabei bildet sich an der Oberfläche der Hülse ein Wulst, welcher schließlich, wenn die Hülse d auf dem Boden der Matrize zu liegen kommt, beim weiteren Zusammenpressen der Verschlußzange niedergedrückt wird, während gleichzeitig die Metallhülse mit der gewünschten
ίο Prägung versehen wird.
Zum Verschlüsse von Plomben mit tieferer Randverzahnung b können die übrigen Ausführungsformen der Verschlußzange angewendet werden. Die Verschlußzange bildet dem Wesen nach eine Vereinigung von zwei Zangen, die an einem gemeinsamen Gehäuse eingeschlossen sind und in. zwei zueinander senkrechten Richtungen wirken. Zum Einpressen der Verschlußhülse d in die Randverzahnung b dient eine in horizontaler Ebene um einen Zapfen 6 drehbare Zange (Fig. 15 bis 17), deren Backen 7 mit einer der Randverzahnung b des Metallbandes α entsprechenden Verzahnung versehen sind. Die Zangenschenkel 8 verjungen sich gegen ihr freies Ende zu, so daß zwischen denselben ein keilförmiger Zwischenraum verbleibt. In diesen Raum greift das keilförmig gestaltete Ende 9 eines im Zangengehäuse 10 drehbar gelagerten Zangenarmes 11, welcher bei seiner Abwärtsbewegung mittels seines keilförmigen Endes 9 die Backen 7 der Zange 8 gegeneinander und somit die zwischen die Backen 7 in das Zangengehäuse eingeschobene Metallhülse d in die Randverzahnung b
35. des Metallbandes α preßt -(Fig. 16). Die Patrize oder der Stempel 12 sitzt fest im Gehäuse 10, während die Matrize 13 mit einem gleicharmigen Hebel 14 verbunden ist, der mittels eines drehbaren, mit einem Lenker 16 verbundenen Zangenarmes 15 bewegt werden kann. Beim Gebrauch wird die Zange an dem mit dem Gehäuse 10 fest verbundenen Handgriff 17 festgehalten und der Zangenarm 11 niedergedrückt (Fig. 16), wodurch die Metallhülse d in die Randverzahnung b des Metallbandes der Plombe mittels der Zangenbacken 7 eingepreßt wird. Hierauf wird der Zangenarm 15 ergriffen und die Matrize 13 gegen die Oberfläche der Metallhülse gedrückt und diese zusammengepreßt, wobei der durch die frühere seitliche Pressung an den Oberflächen gebildete · Wulst flach gedrückt und gleichzeitig die Metallhülse mit der gewünschten Prägung versehen wird. Das Zurückführen der Zangenarme 11 und 15 in ihre Offenstellung erfolgt selbsttätig durch Federn, die in der Zeichnung nicht ersichtlich sind.
Die in den Fig. 19 und 20 dargestellte Ausführungsform der Verschlußzange stimmt ihrem Wesen nach mit der Ausführungsform nach Fig. 15 überein und unterscheidet sich von dieser dadurch, daß außer dem festen Handgriff 17 nur der eine Zangenarm 15 vorhanden ist. Derselbe ist als Winkelhebel ausgebildet und trägt an seinem Ende den Keil 9, der bei der früher beschriebenen Ausführungsform an dem besonderen Zangenarm 11 angeordnet war. Die übrige Ausbildung der Zange entspricht in allen wesentlichen Teilen der nach Fig. 15. Der Teil 9 ist derart geformt, daß die Bewegung der Backen 7 der Zange 8 für die seitliche Pressung früher erfolgt als die Pressung mittels der in vertikaler Richtung beweglichen Matrize 13. Demgemäß ist das Einpressen der Metallhülse d der Plombe in die Randverzahnung b ihres Metallbandes bereits bewirkt, wenn das Zusammendrücken der Metallhülse senkrecht zu ihrer Oberfläche und die Prägung derselben vollzogen wird.
Bei den in den Fig. 21 bis 24 dargestellten Ausführungsformen der Zange wird das seitliche Zusammenpressen der Verschlußhülse d der Plombe nicht durch drehbare Zangenbacken, sondern durch gegeneinander verschiebbare, im Zangengehäuse 10 geführte Backen 18 und 19 bewirkt (Fig. 21 und 27). Die Verschiebung· dieser Backen erfolgt durch einen drehbaren Zangenarm 20, der in der Nähe seines Drehzapfens 21 exzentrisch angeordnete und sich nach verschiedenen Seiten erstreckende Schlitze 22 besitzt, durch welche auf den Backen 18 und 19 sitzende Zapfen 23 bzw. 24 greifen. Wenn der Zangenarm 20 gegen den festen Handgriff 17 der Zange gedreht wird, dann werden die Backen ί8, ig infolge der Anordnung der Schlitze 22 gegeneinander bewegt und . bewirken das seitliche Zusammenpressen der Verschlußhülse der Plombe (Fig. 22 und 28). Die Bewegung der Matrize erfolgt in der gleichen Weise wie bei den früheren Ausführungsformen.
Die Fig. 24 veranschaulicht eine vereinfachte Ausführungsform dieser Konstruktion mit nur einem drehbaren Zangenarm 15. Dieser wirkt auf einen drehbaren, unter Federwirkung stehenden Arm 25, der auf seinem Drehzapfen 26 eine Unrundscheibe 27 trägt, die vorteilhaft mit dem Arm 25 als ein Stück ausgebildet ist. Die Unrundscheibe 27 liegt zwischen dem nach abwärts gebogenen Ende des Backens 18 und dem Ende des Backens 19, welche sich mit ihren Enden gegen die Umfläche der Unrundscheibe stützen. Wird der Zangenarm 15 gegen den festen Handgriff 17 gedreht (s. punktiert gezeichnete Stellung), darm erfolgt eine Verdrehung des Armes 25 in die punktiert gezeichnete Stellung, die beiden Klemmbacken 18 und 19 werden mittels der Unrundscheibe 27 gegeneinander bewegt und die seitliche Pressung der Verschlußhülse der Plombe bewirkt. Die Rückführung der Klemmbacken 18 und 19 und des Armes 25 in die Normalstellung er-
folgt durch Federn, von welchen die für die Klemmbacken in der Zeichnung nicht ersicht-. lieh sind. Die Betätigung der Matrize zur Erzielung der Pressung senkrecht zur Oberfläche der Verschlußhülse und der Prägung derselben wird in der bei den früheren Ausführungsformen beschriebenen Weise bewirkt.

Claims (9)

Patent-An Sprüche:
1. Plomben Verschluß für die Enden eines U-förmig gebogenen Metallbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Enden des Metallbandes (a) aufgeschobene Verbindungshülse (d) nicht nur senkrecht zur Oberfläche, sondern auch seitlich gegen die Ränder des Metallbandes (a) zusammengepreßt ist.
2. Plombenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Metallbandes (a) mit einer Randverzahnung (b) versehen sind, in welche die Metallhülse (d) eingepreßt ist.
3. Plomben Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die seitlichen Ränder der auf die Enden des Metallbandes (a) aufgeschobenen Verbindungshülse (d) und somit auch gleichzeitig in die Ränder der Metallbandenden Rillen eingedrückt sind, um die Sicherheit der Verbindung der Verschlußhülse mit den Metallbandenden zu erhöhen.
4. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die die Verschlußhülse (d) der Plombe aufnehmende Matrize (2) und die in diese eingreifende Patrize (4) an den Seitenwänden nebeneinander angeordnete Rippen (3) besitzen, wobei' die Rippen der Patrize versetzt zu den Rippen der Matrize angeordnet sind, zum Zweck, beim Zusammenpressen der Verschlußhülse (d) der Plombe gleichzeitig das seitliche Einpressen' der Me- . tallhülse in die Ränder des Metallbandes zu bewirken.
5. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (10) der die Pressung und Prägung der Verschlußhülse (d) der Plombe bewirkenden Preßzange eine zweite Zange (8) angeordnet ist, deren Klemmbacken (7) in einer zur Bewegungsrichtung des Preßstempels (13) senkrechten oder annähernd S senkrechten Richtung schwingen und vor- ] teilhaft gewellt oder verzahnt sind, zum Zweck, mittels dieser Stange die seitliche Pressung der Verschlußhülse zu bewirken.
6. Verschlußzange nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Zange (8) wirkende Keil (9) auf dem den Preßstempel (13) betätigenden Zangenarm (15) derart angeordnet ist, daß bei Drehung des Armes (15) zunächst die Zange für die seitliche Pressung der Verschlußhülse (d) der Plombe und dann erst der Preßstempel zur Wirkung gelangt.
7. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (10) der das Zusammenpressen der Verschlußhülse (d) der Plombe bewirkenden Zange zwei gegeneinander in einer zur Bewegungsrichtung des Preßstempels senkrechten Richtung verschiebbare Klemmbacken (18 und 19) angeordnet sind, die mit einem drehbaren Zangenarm (20) derart verbunden sind, daß sie sich bei dessen Verdrehung gegeneinander nähern und das seitliche. Zusammendrücken der Verschlußhülse bewirken.
8. Verschlußzange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken an ihren Enden Stifte (23, 24) tragen, die in Schlitze (22) des Zangenarmes (20) reichen, welche exzentrisch zum Drehungszapfen des Armes (20) verlaufen, indem sie sich dem Drehungszapfen allmählich nähern, zum Zweck, bei Verdrehung des Zangenarmes die Verschiebung der Klemmbacken gegeneinander zu bewirken.
9. Ausführungsform der Verschlußzange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den sich nach derselben Seite erstreckenden Enden der Klemmbacken (18 und 19), welche die seitliche Pressung der Verschlußhülse (d) der Plombe bewirken, eine Unrundscheibe (27) an einem drehbaren Arm (25) angeordnet ist, welcher mittels des den Preßstempel (13) betätigenden Zangenarmes (15) verdreht werden kann, zum Zweck, bei Verdrehung des Zangenarmes zunächst mittels der Unrundscheibe (27) die Klemmbacken (18, 19) gegeneinander zu verschieben und die seitliche Pressung der Verschlußhülse der Plombe und bei weiterer Verdrehung des Zangenarmes (15) die Einwirkung des Preßstempels zu ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT214431D Active DE214431C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE214431C true DE214431C (de)

Family

ID=476010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT214431D Active DE214431C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE214431C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2807305A (en) * 1955-05-23 1957-09-24 Bernie R Gugel Tube end flaring hand tool

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2807305A (en) * 1955-05-23 1957-09-24 Bernie R Gugel Tube end flaring hand tool

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2500926C3 (de) Seilschloß
DE2521835C3 (de) Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen einer Sattelkupplung in Längsrichtung
EP1623796B1 (de) Greifzange
EP1591176A1 (de) Presswerkzeug zum Verpressen von Werkstücken
DE2645257A1 (de) Schneide- oder pressgeraet
EP1080844B1 (de) Zange
DE2110406B2 (de) Werkzeug zum verformen von blechteilen zu ringen, huelsen und dergleichen
DE671083C (de) Verschlusszange fuer Bandumreifungen
DE10354307A1 (de) Verpressbackenpaar
EP3580024A1 (de) Schere
DE1922985A1 (de) Werkzeug zum Schliessen bzw. OEffnen von Gleitverschluessen
AT40235B (de) Plombenverschluß und Zange zur Herstellung desselben.
CH133645A (de) Zangenartiges Werkzeug zum Verbinden von übereinanderliegenden Verpackungs-bandeisenenden und eines dieselben teilweise umgebenden, vorgefalzten Metallstreifens.
AT406661B (de) Verschlussvorrichtung, insbesondere für ein cabriolet-verdeck
DE3247947C2 (de) Gelenkbeschlag für einen Fahrzeugsitz
DE2916474A1 (de) Vorrichtung zum spreizen eines anzugsbleches fuer eine rohrschelle
DE29803998U1 (de) Zange
DE2521378B2 (de) Zange zum verpressen von kabelverbindern (crimp-werkzeug)
DE102020121356B4 (de) Quetschventil
DE1411589C (de)
DE296385C (de)
AT158428B (de) Verschlußzange für Bandumreifungen.
DE285782C (de)
DE233823C (de)
DE228505C (de)