DE214431C - - Google Patents
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- DE214431C DE214431C DENDAT214431D DE214431DA DE214431C DE 214431 C DE214431 C DE 214431C DE NDAT214431 D DENDAT214431 D DE NDAT214431D DE 214431D A DE214431D A DE 214431DA DE 214431 C DE214431 C DE 214431C
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- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F3/00—Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
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- G09F3/03—Forms or constructions of security seals
- G09F3/0305—Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 214431 -KLASSE 81c. GRUPPE
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Plombe) welche insbesondere
als Waggonplombe Verwendung finden soll, die aber auch für andere Zwecke, beispiels-■'.
5 weise zum Plombieren von Flaschen mit Vorteil benutzt werden kann. Die Plombe besteht
in bekannter Weise aus einem U-förmig gebogenen Metallband, dessen Enden mittels
einer senkrecht zur Oberfläche des Metallbandes
ίο zusammengepreßten Hülse miteinander verbunden
sind. Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich der Plombenverschluß nach
vorliegender . Erfindung dadurch, daß die Hülse auch seitlich' gegen die Ränder des
Metallbandes gepreßt ist, wodurch ein Lösen der Verschlußhülse von dem Metallband ausgeschlossen
erscheint. Zur Erhöhung der Sicherheit des Verschlusses der Plombe sind
die Metallbandenden mit einer Randverzahnung versehen, in welche die Metallhülse eingepreßt
wird. Zum gleichen Zweck können auch beim Fehlen einer Randverzahnung des Metallbandes
in die seitlichen Ränder der Verschlußhülse und der Metallbandenden beim Zusammenpressen
derselben Rillen eingedrückt werden. In den Enden des Metallbandes können Öffnungen vorgesehen sein, . durch
welche die Verschlußhülse, insbesondere wenn diese aus Blei oder einem anderen weichen
Material besteht, beim Zusammenpressen teilweise durchgedrückt. wird, so daß ein Abziehen
der Verschlußhülse von den Enden des Metallbandes verhindert ist.
Die Zange zum Verschließen der Plombe ermöglicht ein Zusammenpressen der Verschlußhülse
senkrecht zu ihrer Oberfläche und gleichzeitig ein seitliches Zusammenpressen der
Metallhülse gegen die Ränder des Metallbandes.
In der Zeichnung sind Plombe und Verschlußzange in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt.
Fig. ι zeigt das Metallband der Plombe in Ansicht bei unverbundenen Enden,
Fig. 2 in gleicher ·. Darstellung bei miteinander in Eingriff stehenden Enden und .
Fig. 3 in Draufsicht.
Fig. 4 veranschaulicht das Ende der Plombe ' mit der Verschlußhülse, teilweise im Schnitt,
in größerem Maßstabe.
. Fig. 5 und 6 stellen eine zweite Ausführungsform der Plombe in Ansicht bzw. im Schnitt
dar.
Fig. 7 und 8 zeigen eine dritte Ausführungsform,
Fig·. 9 und 10 eine vierte Ausführungsform
in gleichen Darstellungen.
Fig. 11 ist eine fünfte Ausführungsform und
Fig. 12. eine sechste Ausführungsform.
Fig. 13 veranschaulicht eine Ausführungsform der Verschlußzange, teilweise im Schnitt
und teilweise in Ansicht.
Fig. 14 ist ein Schnitt nach. Linie A-B der Fig. 13. .
Fig. 15 und 16 zeigen eine zweite Ausführungsform
der Zange in der Offen- und Ver-Schlußstellung, und
Fig. 17 und 18 sind Schnitte nach den Linien
C-D und E-F der Fig. 15.
Fig. 19 ist eine dritte Ausführungsform der Zange und .
Fig. 20 ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. 19. ■. · . ■
Fig. 2.1 und 22 veranschaulichen eine vierte Ausführungsform der Zange in der Offen- und
Verschlußstellung, und
Fig; 23 ist ein Schnitt nach Linie J-K der Fig. 21. .
Fig. 24 zeigt eine fünfte 'Ausführungsform der Zange.
Fig. 25 und 26 zeigen die Matrize und Patrize der Zange nach Fig. 22 in größerem
Maßstabe in der. unwirksamen und wirksamen Stellung und
Fig. 27 und 28 die Matrize und Patrize der Zange nach Fig. 21 in gleichen Darstellungen.
Die Plombe besteht aus einem U-förmig gebogenen Metallband, vorteilhaft einem Eisenband
a, das an den Rändern der Enden mit einer Verzahnung b versehen ist (Fig. 1). Jedes
Ende des Bandes α besitzt nahe der Verzahnung
b, Und zwar das eine Ende in seinem oberen, das andere Ende in seinem unteren
Rand einen schmalen, sich quer zum Rande .des Bandes erstreckenden Schlitz c, so daß
die beiden Enden des Metallbandes α miteinander in Eingriff gebracht werden können und
sich dann kreuzen (Fig. 2 und. 3). Auf 'diese
Weise ist· eine Längsverschiebung der beiden Enden verhindert. Die miteinander in Eingriff
stehenden Enden des Metallbandes α werden mittels einer Metallhülse d verbunden, die auf
die Enden aufgeschoben, senkrecht zu ihrer Oberfläche zusammengepreßt und gleichzeitig
auch von beiden Seiten in.die Randverzahnung b gedrückt wird (Fig. 4 und'11), so daß ein Loslösen
. der Hülse d von den Metallbandenden nicht möglich ist. Wird als Verschlußhülse
. eine Bleihülse angewendet (Fig. 4), dann werden vorteilhaft in den Enden des Metallbandes a
auch in dem mittleren Teil Zähne f ausgestanzt und aufgebogen (Fig. 1, 3 und 4), welche sich
in die Bleihülse einbohren und wesentlich zur Sicherung des Verschlusses beitragen.
Im Falle ein Metallband α angewendet wird,
dessen Enden keine Randverzahnung besitzen, wird die Sicherheit der Verbindung der Verschlußhülse
mit den Metallbandenden dadurch erhöht, daß in die Verschlußhülse d und die
Metallbandenden beim Zusammenpressen der Hülse entweder in die Oberfläche (Fig. 12) oder
1 in die seitlichen Ränder (Fig. 11) Rillen e eingedrückt
werden. Überdies können auch die Enden des Metallbandes α auf ihrer Oberfläche
mit Rillen oder Rippen versehen sein (in der Zeichnung nicht dargestellt), zwischen welche
sich die Metallhülse, insbesondere wenn sie aus weichem Material besteht, eindrückt.
Zur Verbindung der beiden Enden des Metallbandes können verschiedene Einrichtungen
vorgesehen sein. Bei der in den Fig. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform ist in beiden
Enden des Metallbandes α eine Öffnung g derart ausgestanzt, daß diese . Öffnungen bei
miteinander in Eingriff stehenden Enden des Metallbändes übereinander zu liegen kommen.
Der Rand h der Öffnung g des unteren Endes ist aufgebogen und reicht in die Öffnung des
oberen Endes (Fig. 5), über deren Rand er umgebördelt wird, hinein (in Fig. 6 punktiert
gezeichnet). Wenn die auf die Enden aufgeschobene Verschlußhülse d aus weichem Material,
wie Blei, besteht, wird sie auch durch die Öffnungen g der Metallbandenden gedrückt
und derart eine sichere Verbindung der Verschlußhülse d mit den Metallbandenden geschaffen.
.
Jedes Ende des Metallbandes kann auch mit Zähnen i an der Oberfläche versehen sein,
die durch Bohrungen j des anderen Endes reichen (Fig. 7 und 8) und beim Zusammenpressen
der Verschlußhülse umgebogen werden, um derart die. Verbindung der beiden Enden
des Metallbandes α zu sichern.
Nach · der in den Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungsform ist ein Zahn der Randverzahnung
b je eines Metallbändes senkrecht zur Fläche des Metallbandes α aufgebogen und
greift durch eine entsprechende Öffnung k des anderen Metallbandes. Beim Zusammenpressen
der auf die Metallbandenden aufgeschobenen Hülse d werden die Zähne nieder-",
gebogen und sichern die gegenseitige Verbindung der Enden des Metallbandes.
Das Verschließen der Plombe erfolgt, wie bereits erwähnt, durch Zusammenpressen der
Verschlußhülse d in zwei aufeinander senkrechten Richtungen, nämlich normal und parallel
zur Oberfläche der Metallbandenden. Wenn die Randverzahnung der Plombe nicht zu tief ist, oder wenn überhaupt keine Verzahnung
vorhanden ist und nur flache Rillen in die seitlichen Ränder der Verschlußhülse d
eingepreßt werden sollen, dann kann die in den Fig. 13 und 14 dargestellte Zange zum
Verschließen der Plombe angewendet werden. Das seitliche Einpressen der Verschlußhülse d
in die Ränder des Metallbandes α wird mittels dieser Zange dadurch erreicht, daß der eine
Zangenschenkel 1 eine Matrize 2 trägt, die an ihren Seitenwänden der Form der Zahnlücken
der Randverzahnung b entsprechende Rippen 3 besitzt (Fig. 25). Die zugehörige Patrize 4
oder der Stempel, welcher am zweiten Zangen-.schenkel 5 befestigt ist, besitzt an Seinen
Seitenwänden genau die gleichen Rippen 3', welche zwischen den Rippen der Matrize 2 zu
liegen kommen, wenn sich die Zange in ihrer wirksamen Stellung befindet (Fig. 26).
Werden die Enden des Metallbandes a mit der aufgeschobenen Metallhülse d in die Matrize
ι eingelegt (Fig. 25), dann drückt sich beim Einpressen der Verschlußhülse . in die
Matrize 2 die Metallhülse mittels der Patrize 4 in die seitliche Verzahnung b des Metallbandes a,
oder es werden, wenn die Metallbandenden
glatte Ränder besitzen, flache Rillen in den Rändern der Verschlußhülse erzeugt. Dabei
bildet sich an der Oberfläche der Hülse ein Wulst, welcher schließlich, wenn die Hülse d
auf dem Boden der Matrize zu liegen kommt, beim weiteren Zusammenpressen der Verschlußzange
niedergedrückt wird, während gleichzeitig die Metallhülse mit der gewünschten
ίο Prägung versehen wird.
Zum Verschlüsse von Plomben mit tieferer Randverzahnung b können die übrigen Ausführungsformen der Verschlußzange angewendet
werden. Die Verschlußzange bildet dem Wesen nach eine Vereinigung von zwei Zangen,
die an einem gemeinsamen Gehäuse eingeschlossen sind und in. zwei zueinander senkrechten
Richtungen wirken. Zum Einpressen der Verschlußhülse d in die Randverzahnung b
dient eine in horizontaler Ebene um einen Zapfen 6 drehbare Zange (Fig. 15 bis 17),
deren Backen 7 mit einer der Randverzahnung b des Metallbandes α entsprechenden Verzahnung
versehen sind. Die Zangenschenkel 8 verjungen sich gegen ihr freies Ende zu, so daß
zwischen denselben ein keilförmiger Zwischenraum verbleibt. In diesen Raum greift das
keilförmig gestaltete Ende 9 eines im Zangengehäuse 10 drehbar gelagerten Zangenarmes 11,
welcher bei seiner Abwärtsbewegung mittels seines keilförmigen Endes 9 die Backen 7 der
Zange 8 gegeneinander und somit die zwischen die Backen 7 in das Zangengehäuse eingeschobene
Metallhülse d in die Randverzahnung b
35. des Metallbandes α preßt -(Fig. 16). Die Patrize oder der Stempel 12 sitzt fest im Gehäuse
10, während die Matrize 13 mit einem gleicharmigen Hebel 14 verbunden ist, der
mittels eines drehbaren, mit einem Lenker 16 verbundenen Zangenarmes 15 bewegt werden
kann. Beim Gebrauch wird die Zange an dem mit dem Gehäuse 10 fest verbundenen Handgriff
17 festgehalten und der Zangenarm 11
niedergedrückt (Fig. 16), wodurch die Metallhülse d in die Randverzahnung b des Metallbandes
der Plombe mittels der Zangenbacken 7 eingepreßt wird. Hierauf wird der Zangenarm
15 ergriffen und die Matrize 13 gegen die Oberfläche der Metallhülse gedrückt und diese
zusammengepreßt, wobei der durch die frühere seitliche Pressung an den Oberflächen gebildete
· Wulst flach gedrückt und gleichzeitig die Metallhülse mit der gewünschten Prägung
versehen wird. Das Zurückführen der Zangenarme 11 und 15 in ihre Offenstellung erfolgt
selbsttätig durch Federn, die in der Zeichnung nicht ersichtlich sind.
Die in den Fig. 19 und 20 dargestellte Ausführungsform
der Verschlußzange stimmt ihrem Wesen nach mit der Ausführungsform nach Fig. 15 überein und unterscheidet sich von
dieser dadurch, daß außer dem festen Handgriff 17 nur der eine Zangenarm 15 vorhanden
ist. Derselbe ist als Winkelhebel ausgebildet und trägt an seinem Ende den Keil 9, der bei
der früher beschriebenen Ausführungsform an dem besonderen Zangenarm 11 angeordnet war.
Die übrige Ausbildung der Zange entspricht in allen wesentlichen Teilen der nach Fig. 15.
Der Teil 9 ist derart geformt, daß die Bewegung der Backen 7 der Zange 8 für die
seitliche Pressung früher erfolgt als die Pressung mittels der in vertikaler Richtung beweglichen
Matrize 13. Demgemäß ist das Einpressen der Metallhülse d der Plombe in die Randverzahnung
b ihres Metallbandes bereits bewirkt, wenn das Zusammendrücken der Metallhülse
senkrecht zu ihrer Oberfläche und die Prägung derselben vollzogen wird.
Bei den in den Fig. 21 bis 24 dargestellten Ausführungsformen der Zange wird das seitliche
Zusammenpressen der Verschlußhülse d der Plombe nicht durch drehbare Zangenbacken,
sondern durch gegeneinander verschiebbare, im Zangengehäuse 10 geführte Backen 18 und 19
bewirkt (Fig. 21 und 27). Die Verschiebung· dieser Backen erfolgt durch einen drehbaren
Zangenarm 20, der in der Nähe seines Drehzapfens 21 exzentrisch angeordnete und sich
nach verschiedenen Seiten erstreckende Schlitze 22 besitzt, durch welche auf den Backen 18
und 19 sitzende Zapfen 23 bzw. 24 greifen. Wenn der Zangenarm 20 gegen den festen
Handgriff 17 der Zange gedreht wird, dann werden die Backen ί8, ig infolge der Anordnung
der Schlitze 22 gegeneinander bewegt und . bewirken das seitliche Zusammenpressen der
Verschlußhülse der Plombe (Fig. 22 und 28). Die Bewegung der Matrize erfolgt in der gleichen
Weise wie bei den früheren Ausführungsformen.
Die Fig. 24 veranschaulicht eine vereinfachte Ausführungsform dieser Konstruktion mit nur
einem drehbaren Zangenarm 15. Dieser wirkt auf einen drehbaren, unter Federwirkung
stehenden Arm 25, der auf seinem Drehzapfen 26 eine Unrundscheibe 27 trägt, die vorteilhaft
mit dem Arm 25 als ein Stück ausgebildet ist. Die Unrundscheibe 27 liegt zwischen dem
nach abwärts gebogenen Ende des Backens 18 und dem Ende des Backens 19, welche sich
mit ihren Enden gegen die Umfläche der Unrundscheibe stützen. Wird der Zangenarm 15
gegen den festen Handgriff 17 gedreht (s. punktiert gezeichnete Stellung), darm erfolgt eine
Verdrehung des Armes 25 in die punktiert gezeichnete Stellung, die beiden Klemmbacken 18
und 19 werden mittels der Unrundscheibe 27 gegeneinander bewegt und die seitliche Pressung
der Verschlußhülse der Plombe bewirkt. Die Rückführung der Klemmbacken 18 und 19
und des Armes 25 in die Normalstellung er-
folgt durch Federn, von welchen die für die Klemmbacken in der Zeichnung nicht ersicht-.
lieh sind. Die Betätigung der Matrize zur Erzielung der Pressung senkrecht zur Oberfläche
der Verschlußhülse und der Prägung derselben wird in der bei den früheren Ausführungsformen
beschriebenen Weise bewirkt.
Claims (9)
1. Plomben Verschluß für die Enden eines U-förmig gebogenen Metallbandes, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf die Enden des Metallbandes (a) aufgeschobene Verbindungshülse
(d) nicht nur senkrecht zur Oberfläche, sondern auch seitlich gegen die Ränder des Metallbandes (a) zusammengepreßt
ist.
2. Plombenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des
Metallbandes (a) mit einer Randverzahnung (b) versehen sind, in welche die Metallhülse
(d) eingepreßt ist.
3. Plomben Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die seitlichen
Ränder der auf die Enden des Metallbandes (a) aufgeschobenen Verbindungshülse (d) und somit auch gleichzeitig in
die Ränder der Metallbandenden Rillen eingedrückt sind, um die Sicherheit der Verbindung der Verschlußhülse mit den
Metallbandenden zu erhöhen.
4. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß
die die Verschlußhülse (d) der Plombe aufnehmende Matrize (2) und die in diese
eingreifende Patrize (4) an den Seitenwänden nebeneinander angeordnete Rippen (3) besitzen, wobei' die Rippen der Patrize
versetzt zu den Rippen der Matrize angeordnet sind, zum Zweck, beim Zusammenpressen
der Verschlußhülse (d) der Plombe gleichzeitig das seitliche Einpressen' der Me- .
tallhülse in die Ränder des Metallbandes zu bewirken.
5. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Gehäuse (10) der die Pressung und Prägung der Verschlußhülse (d) der Plombe
bewirkenden Preßzange eine zweite Zange (8) angeordnet ist, deren Klemmbacken (7)
in einer zur Bewegungsrichtung des Preßstempels (13) senkrechten oder annähernd S
senkrechten Richtung schwingen und vor- ] teilhaft gewellt oder verzahnt sind, zum
Zweck, mittels dieser Stange die seitliche Pressung der Verschlußhülse zu bewirken.
6. Verschlußzange nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die
Zange (8) wirkende Keil (9) auf dem den Preßstempel (13) betätigenden Zangenarm
(15) derart angeordnet ist, daß bei Drehung des Armes (15) zunächst die Zange für die
seitliche Pressung der Verschlußhülse (d) der Plombe und dann erst der Preßstempel
zur Wirkung gelangt.
7. Verschlußzange für die Plombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Gehäuse (10) der das Zusammenpressen der Verschlußhülse (d) der Plombe
bewirkenden Zange zwei gegeneinander in einer zur Bewegungsrichtung des Preßstempels
senkrechten Richtung verschiebbare Klemmbacken (18 und 19) angeordnet
sind, die mit einem drehbaren Zangenarm (20) derart verbunden sind, daß sie sich bei dessen Verdrehung gegeneinander
nähern und das seitliche. Zusammendrücken der Verschlußhülse bewirken.
8. Verschlußzange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken
an ihren Enden Stifte (23, 24) tragen, die in Schlitze (22) des Zangenarmes (20) reichen, welche exzentrisch zum
Drehungszapfen des Armes (20) verlaufen, indem sie sich dem Drehungszapfen allmählich
nähern, zum Zweck, bei Verdrehung des Zangenarmes die Verschiebung der Klemmbacken gegeneinander zu bewirken.
9. Ausführungsform der Verschlußzange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den sich nach derselben Seite erstreckenden Enden der Klemmbacken (18
und 19), welche die seitliche Pressung der Verschlußhülse (d) der Plombe bewirken,
eine Unrundscheibe (27) an einem drehbaren Arm (25) angeordnet ist, welcher
mittels des den Preßstempel (13) betätigenden Zangenarmes (15) verdreht werden
kann, zum Zweck, bei Verdrehung des Zangenarmes zunächst mittels der Unrundscheibe
(27) die Klemmbacken (18, 19) gegeneinander zu verschieben und die seitliche
Pressung der Verschlußhülse der Plombe und bei weiterer Verdrehung des
Zangenarmes (15) die Einwirkung des Preßstempels zu ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214431C true DE214431C (de) |
Family
ID=476010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214431D Active DE214431C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214431C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2807305A (en) * | 1955-05-23 | 1957-09-24 | Bernie R Gugel | Tube end flaring hand tool |
-
0
- DE DENDAT214431D patent/DE214431C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2807305A (en) * | 1955-05-23 | 1957-09-24 | Bernie R Gugel | Tube end flaring hand tool |
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