DE2146277B2 - Radarretierungseinrichtung fuer laufraeder von lenk- oder bockrollen - Google Patents

Radarretierungseinrichtung fuer laufraeder von lenk- oder bockrollen

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DE2146277B2
DE2146277B2 DE19712146277 DE2146277A DE2146277B2 DE 2146277 B2 DE2146277 B2 DE 2146277B2 DE 19712146277 DE19712146277 DE 19712146277 DE 2146277 A DE2146277 A DE 2146277A DE 2146277 B2 DE2146277 B2 DE 2146277B2
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Erich; Meister Joachim; Schröder Dieter; 5678 Wermelskirchen Bever
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Kugelfabrik Schulte & Co, 5678 Wermelskirchen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/02Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
    • B60B33/021Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel

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Description

4. Radarretierungseinrichtung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem Schenkel der Radgabel (3), an dessen unterem Ende eine Ausnehmung vorgesehen >st. deren Endbereiche Anschlage (4) für einen in die Ausnehmung eingreifenden Ansatz des Fußhebels (9) bilden.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Radarretierungscinrichtung für Laufräder von Lenk- oder Bockrollen, welche ein in Richtung der Radachse federnd schwenkbar gehaltenes und durch Betätigung eines an der Rad-Kabel in Radumlaufrichtung schwenkbar gelagerten Kußhebels mit an der Radnabe angeordneten Verzahnungen in forrnschlüssigen Eingriff bringbarcs Arretierglied aufweist, welches an der Radnabe gegen Drehen in Radumlaufrichtung gesichert ist.
Eine Radarretierungseinrichtung der vorstehend erläuterten Art ist aus der US-PS 18 63 349 bekannt. Die Funktion dieser Einrichtung ist davon abhängig, daß die Radgabel federnde Schenkel hat, denn zur Arretierung ist an einem Schenkel und an der diesem Schenkel zugewandten Seile der Nabe je eine Zahnscheibe befestigt. Die Gabelschcnkel müssen elastisch, in Achsrichtung des Rades aufeinander zubewegt werden um die beiden Zahnseheiben in Eingriff bringen /.ti können. Diese notwendige Elastizität der Radgabel setzt der Belastbarkeil der Lenk- oder Bockrolle unerwünscht niedrige Grenzen. Begrenzt ist auch das Ausmaß der möglichen elastischen Bewegungen der Radgabclsehenkel, so daß nur verhältnismäßig flache Verzahniingen verwende! werden können. Durch flache Verzahnungen leide! die Sicherheit der Arretierung; si*_■ uirt! dadurch versehleilJantäli1,·:. vor allein aber auch gegenüber Schmutz störungsanfäliig. Außerdem ist die Herstellung dieser bekannten Radarretierungsvorrichtung teuer, weil eine große Anzahl komplizierter Einzelteile mit relativ großer Genauigkeit hergestellt und montiert werden müssen.
Relativ einfach im Vergleich zu der vorstehend beschriebenen Radarrelierungseinrichtung ist die in der CH-PS 2 98 456 erläuterte Lenkrolle mit Bremsvorrichtung ausgebildet. Zwei parallel zu den Schenkeln der Radgabel orientierte elastische Bremsbügel werden relativ zu den Schenkeln bewegt, und dabei von Einbuchtungen, die von den Schenkeln in Richtung auf das Rad vorspringen, verformt bzw. gegen die Seitenflanken des Gummireifens des Rades gepreßt. Diese Art der Bremsung ist zwar von der Abnutzung der Lauffläche des Gummireifens unabhängig, sie beruht jedoch auf Reibschluß und nicht auf Formschluß. Die Bremswirkung kann daher leicht durch Verschmutzungen der Radflächen beeinträchtigt werden. Sie ist auch bei harten Gummireifen, wie sie für hochbelastbare Rollen erforderlieh sind, merklich vermindert
Bei der feststellbaren Möbelfußrolle nach dem DT-Gbm 16 87 154 wird ebenfalls ein Bremsteil relativ zur Radgabel bewegt und im Ver'auf dieser Bewegung gegen das Rad gedruckt. Bei dieser Ausführung ist der Bremsteil innerhalb der Radgabel auf der Radachse in Raddrehvorrichtung schwenkbar gelagert und weist eine federnde Bremsplatte auf, die die Lauffläche des Rades auf einem Teil des Umfanges in einem Abstand umgibt. Bei der Bewegung des Bremsteiles stützt sich eine an seinem einen Ende vorgesehene Keilfläehe auf der Bremsplatte ab und biegt das freie, etwas abgewinkelte Ende der Bremsplatte gegen die Lauffläche des Rades. Es handelt sich ebenfalls um einen Rcibschlub, der nicht nur die schon vorstehend zitierten Nachteile aufweist, sondern zusätzlich noch dadurch an Zuverlässigkeit einbüßt, daß die Lauffläche des Rades mit der Bremsplatte zusammenwirkt. Die Lauffläche ist stets mehr oder weniger stark verschmutzt, insbesondere durch Fußbodenpflegemittel eher gleitfähig glatt als rauh und sie nutzt sich durch Gebrauch ab, wobei sich der Abstand zur Bremsplatte und damit die Wirkung der Keilfläehe verändert.
Eine auf Reib- oder Kraftschluß beruhende Radarretierung ist auch noch durch das DT-Gbm 18 74 150 bekannt. Ein auf der Radachse gelagerter, in Radumlaufrichtung schwenkbarer, bügeiförmiger Fußhebel vermag bei dieser Einrichtung auf eine bügeiförmige Blattfeder einzuwirken, die eine am Fußhebel anliegende Schrägfläche sowie seitlich zum Radreifen hinweisende Abbiegungen aufweist. Zur Arretierung des Laufrade; werden die Enden der Blattfeder unter der Wirkung der Schrägfläche von der Seite her gegen die Flanker des elastischen Radreifens gedruckt. Die Arretierung kann zwar von einer Abnutzung des Rades nicht beein flußt werden, jedoch sind Beeinträchtigungen durcl Verschmutzung insbesondere durch Fette oder Wach se. sowie durch Erlahmen der Federkraft möglich. Aucl geringere Elastizität des Radreifens vermindert di Bremswirkung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein formschlüssig wirkende Radarretierungseinrichtung fü Laufräder von Lenk- oder Bockrollen zu schaffen, di einfach im Aufbau, billig in der Herstellung und gege Verschleiß und Verschmutzung unanfällig ist und ni wenig Einbauraum beansprucht.
/ur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs gen.tnm Riidiirretierungseinrichtung erfindungsgemaß dad 11 it
gekennzeichnet, daß das Arretierglied von einer Blattfeder gebildet ist, die mit ihrem einen Ende auf der Radachse befestigt und an ihrem freien anderen Ende mit einer zur Radnabe hin gerichteten winkligen Abbiegung zum Eingriff in die Verzahnung der Radnabe versehen ist, und daß der das Lauirad bügeiförmig umfassenden Fußhebel eine sich an der Blattfeder auf der der Radnabe abgewandten Seite unmittelbar abstützende, in Schwenkrichtung des Fußhebels geneist verlaufende schiefe Ebene aufweist. "
Diese Radarretierungseinrichtung ist von Verschmutzungen oder Verschleiß des Laufrades unbeeinflußbar, weil ihre Funktion auf Formschluß beruht. Sie vermeidet außerdem alle aufgezeigten Nachteile der vorstehend erläuterten formschlüssig wirkenden Einrichtung; denn es wird kein Gabelschenkel elastisch verformt, es werden nur wenige, relativ einfache Bauteile benötigt und der Raumbedarf ist gering. Bei der schon zitierten bekannten formschlüssig wirkenden Arretierungseinrichtung wird im Bereich der Radnabe seitlich neben der Nabe Raum beansprucht, damit die Zahnscheiben in und außer Eingriff gebracht werden können; bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtungen ist dagegen im Bereich der Radachse keinerlei Bewegung in Radachsrichtung erforderlich, weil das mit der Abbiegung versehene Ende der Blattfeder im Bereich zwischen Laufradachse und Lauffläche liegt und in diesem Bereich bewegt wird. Auf große Präzision oder enge Toleranzen kann ebenfalls verzichtet werden, so lange nur gewährleistet ist, daß die Abbiegung am Ende der Blattfeder in die Verzahnung an der Radnabe eintreten kann. Die Arretierung ist sehr hoch belastbar, weil sich die Abbiegung der Blattfeder und die Verzahnung des Laufrades längs rechtwinklig zur Raddrehrichtung angeordneter Flächen berühren, so daß auch bei Belastung keine, im Sinne einer Aufhebung des formschlüssigen Eingriffes wirkenden Kraftkomponenten entstehen können.
Die schiefe Ebene zum Bewegen der Blattfeder kann entweder von einem, an dem Fußhebel angenieteten Winkelieil oder von einem ausgestanzten und abgewinkelten Teilbereich des bügeiförmigen Fußhebels gebildet sein.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Radarretierungseinri^htung ist wenigstens an einem Schenkel der Radgabel an dessen unterem Ende eine Ausnehmung vorgesehen, deren Endbereiche Anschläge für einen in die Ausnehmung eingreifenden Ansatz des Fußhebels bilden.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Lenkrolle mit einer Radarretierungseinrichtung in perspektivischer Darstellung.
F i g. 2 die Radarretierungseinrichtur.g gemäß F i g. 1 in Kombination mit einer Einrichtung zur Arretierung der Schwenkbeweglichkeit der Lenkrolle in Seitenansicht.
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 111-111 in F i g. 2.
F i c. 4 eine Bockrolle mit eine1 Radarretierungseinrieh ι υ ng nach Fig. !.
Γ ι ρ. 5 eine andere Ausgestaltung der Radarretieruni-'seinrichtung nach F ; t. L
F 1 g. 6 eine sowohl iir Vor- als auch im Nachlauf vier Lenkrolle betätigbare Radarretierungseinrichiung und ^i
'i * 7 eine weitere -Vis^e^taltiinp eier Rao;'!'·"·?!: ■■■ ri;-';'---;nrichtiing für eine Π -el-.rni!
'-. ü■'■ Fi z. 1 ist ein Lauirad ί einer Lenkrolle in lihicher Weise von einer Radgabel 3 gehalten, die an ihrem oberen Ende eine runde Stütz- oder Tellerfläche 2 aufweist, aus deren Mitte ein Befestigungszapfen 1 nach oben hervortritt. Das Laufrad 5 ist auf wenigstens einer Seite mit einer Verzahnung 6 versehen, die in F i g. 1 zunächst nur angedeutet ist. Eine Radachse 1 tritt zu beiden Seiten der Radgaoel 3 zur Anlenkung eines bügeiförmigen Fußhebels 9 etwas hervor. Die Anienkachse des Fußhebels 9 muß jedoch nicht notwendig mit der Radachse 7 zusammenfallen.
Auf der dem Laufrad 5 zugewandten Seite des bügeiförmigen Fußhebels 9 ist eine schiefe Ebene 12 angebracht, welche, wie in F i g. 1 dargestellt, durch ein angenietetes Winkelteil gebildet ist. Die schiefe Ebene kann jedoch ebensogut durch Ausstanzen und Abwinkein eines Teilbereiches des bügeiförmigen Fußhebels 9 gewonnen werden. Die schiefe Ebene 12 wirkt mil einer Blattfeder 11 zusammen, deren eines Ende ebenfalls auf der Radachse 7 gehalten ist. Im Gegensatz zu dem Fußhebel 9 ist die Blattfeder 11 jedoch durch eine angeformte Warze 8 oder einen in die Radgabel eingelassenen Stift, der mit einem Loch in der Blattfeder zusammenwirkt, oder durch ähnliche Mittel gegen eine Drehbewegung um die Radachse 7 gesichert.
Soll das Laufrad 5 nun arretiert werden, so tritt die Bedienungsperson mit der Fußspitze auf eine hierzu am Fußhebel 9 angeformte Zunge 10, wodurch dieser in Richtung des Pfeiles a um die Radachse 7 verschwenkt wird. Bei dieser Bewegung des Fußhebels 9 schiebt die schiefe Ebene 12 das freie Ende der Blattfeder 11 von der Seite her in Richtung des Laufrades 5 vor. Die Blattfeder It ist an ihrem freien Ende mit einer Abbiegung versehen, mit welcher sie mit der Verzahnung 6 an dem Laufrad 5 in Eingriff gelangt und dieses formschlüssig arretiert. Zur Begrenzung des Weges des Fußhebels 9 ist am unteren Ende einer der beiden Radgabelschenkel eine Ausnehmung vorgesehen, wodurch zu beiden Seiten derselben ein Anschlag 4 entsteht, wovon nur der obere in F i g. 1 zu sehen ist. Mit diesen beiden Anschlägen kann beispielsweise der andere Schenkel des die schiefe Ebene 12 tragenden Winkelteiles zusammenarbeiten. Beim Hochziehen der Zunge 10 mittels der Fußspitze in Richtung b gibt die schiefe Ebene 12 die Blattfeder 11 wieder frei, welche daraufhin selbsttätig zurückfedert und die Verzahnung 6 wieder verläßt. Das Laufrad 5 kann wieder frei laufen.
Fig. 2 zeigt die Kombination der in F i g. 1 dargestellten Radarretierungseinrichtung mit einer Zusatzeinrichtung zum gleichzeitigen oder auch separaten Arretieren der Schwenkbeweglichkeit der Radgabel 3 Hierzu ist ein schutzblechartiges Verbindungsteil 15 mit in die Radgabel 3 eingelegt und wird dort durch einen Führungsstift 19 gehalten, der an der Radgabel 3 befestigt ist und mit einem horizontal ausgerichteten Schlitz oder Langloch 20 in dem Verbindungsteil 15 zusammenwirkt. Hierdurch hat das Verbindungsteil 15 eine begrenzte Bewegungsfreiheit in horizontaler Richtung innerhalb der Radgabel 3. Das untere, vorgezogene Ende des Verbindungsteile* 15 ist in der Nähe de; Zunge 10 an dem Fußhebel 9 befestigt. Diese Befestigung sieht vorteilhaft ein gewisses Spiel vor. Einem mit eine· Verzahnung !8 versehenen Teller gegenüberlie i.'cnd ist das Veibmdungstei! )5 mit zwei Arretiernokken 16 und 17 '.ersehen. Der verzahnte Teller !8 isi bezüglich der Radgabe! feststehend angeordnet.
Tritt die Bedienungsrv'Mip nun die Zunee 10 'Mir Arretieren de:· Laufrades 5 ir Richtung des Pie: e.-i . ahv arts, so wird das Verbipdunestc.il J5 infolge seine,
Aufhängung in dem Schlitz 20 vorgezogen, wodurch die Arrtiernocken 17 mit der Verzahnung 18 in Eingriff kommt. Auf diese Weise wird eine gleichzeitige Arretierung des Laufrades und der Radgabel 3 bewirkt. In einigen Fällen kann es nützlich sein, nur die Radgabel 3 allein zu arretieren und aus der Lenkrolle eine Bockrolle zu machen. Die hier gezeigte Vorrichtung gestattet dies in einfacher Weise durch Hochziehen des Fußhebels 9 in Richtung des Pfeiles b bis zu dem oberen Anschlag 4 in der Radgabel 3. Hierdurch wird die andere Arretiernocke 16 mit der Verzahnung 18 in Eingriff gebracht, wodurch die Radgabel 3 wiederum arretiert ist, das Laufrad selbst sich aber frei drehen kann.
Die Bewegung der Blattfeder 11 beim Absenken des Fußhebels 9 ist deutlich aus F i g. 3 zu erkennen, wo die Blattfeder 11 in ihrer Ruhelage mit ausgezogenen Linien und in ihrer Arbeitslage mit gestrichelten Linien dargestuiit ist.
Auch erkennt man aus F i g. 3, daß die Verzahnung 6 an der einen Seitenfläche des Laufrades 5 konisch ausgestaltet sein kann, was Vorteile für die Fertigung mit sich bringt.
Fig.4 zeigt die schon im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 3 beschriebene Radarretierungseinrichtung am Beispiel einer Bockrolle. Hierbei ist an Stelle der schwenkbaren Radgabel 3 eine feststehende Radgabel 23 getreten.
F i g. 5 veranschaulicht, daß die bisher nur im Nachlauf angeordnet gezeigte Radarretiereinrichtung ebensogut im Vorlauf des Laufrades angebracht sein kann. Welche Anbringungsart zu bevorzugen ist, entscheidet sich erst durch die jeweilige Anwendung. Ferner ist in F i g. 5 eine andere Art der Wegbegrenzung des Fußhebels 9 dargestellt, bei welcher an Stelle der beiden Anschläge 4 zwei Begrenzungswarzen oder Stifte 25 vorgesehen sind, die mit einem bezüglich des Fußhebels < jenseits der Radachse 7 angeordneten Gegenhebel 2< zusammenarbeiten.
In Fig. 6 ist die grundsätzliche Möglichkeit angedeutet, die Radarretierungseinrichtung sowohl im Vor lauf als auch im Nachlauf des Laufrades anzubringen wodurch die Rolle in jeder Betriebsslcllung bequem arretiert und wieder freigegeben werden kann. An Stelle der in F i g. 6 gezeigten Vorkehrung von zwei separa-
ίο ten Radarretierungseinrichtungen kann natürlich auch eine einzelne mit einem bis zur gegenüberliegenden Seite vorgezogenen Fußhebel vorgesehen werden, wobei sich dann aber für die andere Seite eine Umkehrung der Funktionsrichtungen ergibt. Im Falle des zu beiden Seiten zugänglichen, durchlaufenden Fußhebels kann die Wegbegrenzung desselben auch durch zwei Warzen oder Stifte erfolgen, die beide oberhalb desselben angeordnet sind. Diese dem Fachmann leicht verständliche Anordnung ist in F i g. 6 nicht gezeigt.
In Fi g. 7 ist noch eine weitere Variante der Radarretierungseinrichtung dargestellt, die der in F i g. I gezeigten verwandt ist. Hierbei ist an dem Fußhebel 9 an Stelle des in Fig. 1 gezeigten Winkelteiles, das die schiefe Ebene 12 trägt, eine abgewinkelte oder gc-
krümmte Lasche 43 mittels Niete 41 befestigt, an deren hinterem Ende sich die schiefe Ebene 12 befindet. Das hintere Ende der Lasche 43 weist zwei Abwinkelungen 44 auf, die mit einer Beilage 42 in der Radgabel 3 zusammenwirken und als Anschläge zur Begrenzung der
Bewegung der Zunge 10 dienen. Die Blattfeder 11, die wieder durch eine Warze 8 oder andere geeignete Mittel gegen Verdrehung um die Laufradachse 7 gesichert ist, ist bei dieser Variante nicht horizontal, sondern im wesentlichen vertikal nach oben ausgerichtet
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Palentansprüche:
1. Radarretierungseinrichtung für Lauf räder von Lenk- oder Bockrollen, welche ein in Richtung der Radachse federnd schwenkbar gehaltenes und durch Betätigung eines an der Radgabel in Radumlaufrichtung schwenkbar gelagerten Fußhebels, mit an der Radnabe angeordneten Verzahnungen in formschlüssigen Eingriff bringbares Arretierglied aufweist, welches an der Radgabel gegen Drehen in Radumlaufrichtung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied von einer Blattfeder (11) gebildet ist, die mil ihrem einen Ende auf der Radachse befestigt und an ihrem freien anderen Ende mit einer zur Radnabe hin gerichteten, winkligen Abbiegung zum Eingriff in die Verzahnung (6) der Radnabe versehen ist, und daß der das Laufrad (5) bügeiförmig umfassende Fußhebel (9) eine sich an der Blattfeder (11) auf der der Radnabe abgewandten Seite unmittelbar abstützende, in Schwenkrichtung des Fußhebels (9) geneigt verlaufende schiefe Ebene (12) aufweist.
2. Radarretierungseinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die schiefe Ebene (12) von einem an den Fußhebel (9) angenieteten Winkelteil gebildet ist.
3. Radarretierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schiefe Ebene (12) von einem ausgestanzien und abgewinkelten Teilbereich des bügeiförmigen Fußhebels (9) gebildet
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