DE214738C - - Google Patents
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- DE214738C DE214738C DENDAT214738D DE214738DA DE214738C DE 214738 C DE214738 C DE 214738C DE NDAT214738 D DENDAT214738 D DE NDAT214738D DE 214738D A DE214738D A DE 214738DA DE 214738 C DE214738 C DE 214738C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/003—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus displaying the inserted coins
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 436. GRUPPE.28.
BERNHARD RÖHRIG in CÖLN-EHRENFELD.
für die Münzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstkassierende Schankvorrichtung mit Schaustellungsvorrichtung
für die Münzen, bei der beim jedesmaligen Bewegen eines aus dem Schutzgehäuse herausstehenden Handhebels unter
Vermittlung der eingeworfenen Münze ein Uhrwerk aufgezogen wird, welches alsdann abläuft
und für eine bestimmte Zeit das Ausschankventil offen hält. Die Erfindung besteht nun
ίο darin, daß ein an einem Triebwerksrade befestigter
Anschlagstift auf ein an dem Ventil-, steuerhebel befestigtes Kurvenstück derart einwirkt,
daß beim Aufziehen des Uhrwerkes der Anschlag an der Innenseite des Kurvenstückes
entlang gleitet und den Ventilsteuerhebel zwecks Umstellens einer an sich bekannten, die vorher
eingeworfene Münze tragenden Schauöffnungsklappe zurückdrängt, während beim Ablauf
des Uhrwerkes der Anschlagstift an der
Außenseite des Kurvenstückes entlang gleitet und den Ventilsteuerhebel zwecks öffnens des
Ausschankventiles für eine bestimmte Zeit vorwärts bewegt.
Die neue Ausschankvorrichtung ist in Fig.i und 2 der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Nachdem das in den
Schlitz α eingeworfene Geldstück den Münzprüfer b passiert hat, fällt es durch den Trichter
c hindurch in den Schlitz d des Ansatzstückes
e, welches sich am oberen Ende des Armes/ befindet. Innerhalb des Schlitzes d
ruht das Geldstück g auf dem festen Bogenstück h auf, welches zwischen den beiden Blechwänden
i, i des festen Gestelles angebracht ist. Wird nun der aus der Vorrichtung herausstehende
Handhebel k, der sich lose um die Achse I drehen kann, abwärts bewegt, so
kommt sein Winkelarm m, dessen oberes Ende durch den Längsschlitz η des Bogenstückes h
hindurchragt, mit der eingeworfenen Münze g zur Berührung. Die Münze bildet hierbei
ein Kuppelungsstück zwischen dem Arm m und dem Ansatzstück e, so daß beim Niederbewegen des Handhebels k der Arm/ mitgenommen
wird. Dieser Arm/ sitzt fest auf der Achse I, auf der auch das Zahnrad 0 befestigt
ist, so daß sich das letztere hierbei in der eingezeichneten Pfeilrichtung dreht. Ist
der Handhebel k in seine tiefste Stellung angelangt und wird er alsdann losgelassen, so
wird das Geldstück g freigegeben und fällt in den Trichter j>.
Beim Niederbewegen des Handhebels k setzt das sich mitdrehende Zahnrad 0 das Zahnrad q
in Drehung, welches auf der Achse r festsitzt. Auf der letzteren ist auch das Schnurrad
s aufgekeilt, an dessen Umfang mittels des Zugorganes t das Gewicht u hängt. Das
letztere wird also beim Niederbewegen des Handhebels k um ein entsprechendes Stück
angehoben. Auf der Uhrwerksachse r ist endlich noch das Schaltrad ν befestigt, welches
bei der erwähnten Drehung, wie der eingezeichnete Pfeil erkennen läßt, mit seinen Zähnen
an der vorläufig feststehenden Schaltklinke w vorbeigleitet.
Wird nun der Handhebel k nach vollständigem
Niederbewegen wieder losgelassen, wobei er unter der Wirkung der Feder χ aufwärts
schnellt, so läuft das soeben aufgezogene Uhrwerk wieder ab, indem das Gewicht u sinkt.
Bei diesem Uhrwerksablauf kommt das Schaltrad ν an der Schaltklinke w zum Angriff, die
an dem auf der Achse r lose drehbaren Zahn-
rad y drehbar sitzt. Das Zahnrad y treibt
unter Vermittelung des Zahnrades ζ und des Schneckengetriebes 2 den Windflügel 3 an, der
als Hemmung wirkt und ein allzu schnelles Abläufen des Uhrwerkes verhindert. Dieses
Hemmwerk wird also nur beim Ablaufen, nicht aber beim Aufziehen des Uhrwerkes in Drehung
versetzt.
Beim Abwärtsbewegen des Handhebels k,
d. h. beim Aufziehen des Uhrwerkes, kam der am Zahnrad 0 seitlich angebrachte Anschlagstift
4 mit der Innenseite des Kurvenstückes 5 in Berührung, welches an dem Hebel 6 befestigt
ist. Indem der Stift 4 an der Innenseite des Kurvenstückes 5 aufwärts gleitet,
drängt er das letztere etwas zurück und bewegt hierdurch den unter der Wirkung der
Feder 7 stehenden Hebel 6 nach außen, bis der Anschlagstift 4 in die Endstellung 4' anlangt.
Wird alsdann der Handhebel k, nachdem er in seine tiefste Stellung angelangt ist,
losgelassen, so daß das soeben aufgezogene Uhrwerk wieder abläuft und das Zahnrad 0
sich zurückdreht, so gleitet nunmehr der erwähnte Anschlagstift aus der Stellung 4' an
der Außenseite des Kurvenstückes 5 abwärts und drängt hierdurch den Hebel 6 nach innen.
Dieser Hebel sitzt drehbar auf dem Zapfen 8 und ist mit einem Winkelarm 9 versehen,
dessen Ende über den Ventilstift 10 des Ausschankventiles 11 reicht. Wenn sich also der
Ventilhebel 6 unter der Wirkung des vom Uhrwerk bewegten Anschlagstiftes 4 einwärts bewegt,
so drückt der Arm 9 den Ventilstift 10 abwärts und öffnet für eine bestimmte Zeit
das Ausschankventil 11, so daß eine bestimmte Quantität Flüssigkeit, wie Bier o. dgl., durch
das Ausschankrohr 12 hindurch in das darunter gestellte Glas einläuft. Ist das Uhrwerk in
seine ursprüngliche Stellung wieder angelangt, indem etwa ein am Rade 0 befindlicher Stift
13 mit dem festen Gestell i zur Berührung kommt, so ist der Anschlagstift auch in seine
ursprüngliche Stellung 4 wieder angelangt und hat das Kurvenstück 5 nebst dem Ventilsteuerhebel
freigegeben, so daß der letztere durch die Wirkung des kräftig federnden Ventilstiftes
10 in seine gezeichnete Ruhestellung zurückspringt. Der Ausschank der Flüssigkeit
ist hierdurch unterbrochen.
Das Geldstück g, welches, wie erwähnt, nach Abwärtsbewegen des Handhebels k und nach
Wiederloslassen des letzteren in den Trichter f fällt, gleitet innerhalb des letzteren abwärts
und gelangt vor die Schauöffnung 14 in die Stellung ^1, in welcher es durch das umgebogene
Ende der' gelenkigen Klappe 15 vorläufig festgehalten wird. In dieser Stellung bleibt
also das soeben benutzte Geldstück vorläufig von außen sichtbar. Erst wenn beim nächsten
Geldeinwurf der Handhebel k wieder abwärts bewegt wird und das Rad 0 sich im Sinne des
eingezeichneten Pfeiles dreht, so daß der Anschlagstift 4 dieses Rades mit der Innenseite
des Kurvenstückes 5 zur Berührung kommt und den Ventilsteuerhebel 6 etwas auswärts
drängt, drückt das verlängerte Ende des Armes 9 den Armansatz 16 der Klappe 15 aufwärts,
so daß die letztere sich dreht und das Geldstück ^1 freigibt. Infolgedessen fällt das
Geldstück aus der Schauöffnung 14 abwärts und gelangt in den Sammelkasten 17. Bewegt
sich der Ventilhebel wieder zurück, so wird die Klappe 15 freigegeben.und sinkt unter
der Wirkung des kleinen Gewichtes 18 o. dgl. wieder in seine gezeichnete Stellung, so daß
das nächstfolgende Geldstück in der Schauöffnung wieder festgehalten wird. Auf diese
Weise dient einerseits die Schauöffnung dazu, anzuzeigen, welche Art von Geldstück zur Bewirkung
des selbsttätigen Ausschankes erforderlich ist, und andererseits dient die Schauöffnung
als Kontrolle, um von außen sichtbar zu machen, welches Geldstück beim letzten Ausschank benutzt worden ist.
Das Uhrwerk kann natürlich auch von der gezeichneten Ausführungsform abweichen, und
statt des Gewichtes u könnte eine entsprechende Feder als treibende Kraft benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbstkassierende Ausschankvorrichtung für Bier u.dgl. mit Schaustellungsvorrichtung für die Münzen, bei welcher durch die jedesmalige Bewegung eines aus dem Gehäuse herausragenden Handhebels unter Vermittelung der eingeworfenen Münze ein ; Uhrwerk aufgezogen wird, welches alsdann abläuft und für eine bestimmte Zeit das Ausschankventil offen hält, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem einen Triebwerksrade (0) befestigter Anschlagstift (4) beim Aufziehen des Uhrwerkes an der Innenseite eines an dem Ventilsteuerhebel (6,9) befestigten linsenförmigen Kurvenstückes (5) entlang gleitet und den Ventilsteuerhebel zwecks Umstellens der die vorher eingeworfene Münze tragenden Schauöffnungsklappe (15, 16) zurückdrängt, beim Ablaufen des Uhrwerkes aber an der Außenseite des Kurvenstückes entlang gleitet und den Ventilsteuerhebel zwecks öffnens des Ausschankventiles (11) für eine bestimmte Zeit vorwärts bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214738C true DE214738C (de) |
Family
ID=476297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214738D Active DE214738C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214738C (de) |
-
0
- DE DENDAT214738D patent/DE214738C/de active Active
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