DE2149292A1 - Verfahren zur Behandlung von Teppichen und solcherart behandelte Teppiche - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Teppichen und solcherart behandelte Teppiche

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Description

Verfahren zur Behandlung von Teppichen und solcherart behandelte
Teppiche
Die vorliegende Erfindung betrifft die Behandlung von Teppichen mit fluoraliphatisohe Radikale enthaltenden Komponenten und von von nichtvinylischeiü Fluor freien Monomeren abgeleiteten Additionspolymerisaten, um sie gegen Begehung und Schmutz widerstandsfähig, sowie fleckenabweisend zu machen.
Die Behandlung von Textilstoffen mit Fluorchemikalien zur Verleihung von wasser- und öiabstossenden Eigenschaften ist der Fachwelt seit einigen Jahren bekannt. Es sind z.B. verschiedene fluorchemische Verbindungen zur Verwendung auf Textilien vorge·» schlagen worden, die bei Naturfasern wie Wolle, Baumwolle, Seide usw. oder aus Naturfasern in Kombination mit bestimmten synthetischen Fasern wie z.B. aus Nylon, Polyester oder Kunstseide verwendet werden sollen. Desgl. hat man häufig verschiedene fluor-
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chemische Verbindungen zusammen mit Substanzen wie Harzen, die Knitterfreiheit oder wasserabstoßende Eigenschaften verleihen, Mitteln, die die Griffigkeit beeinflussen usw. verwendet, um die Stoffqualität zu verbessern.
Jedoch ist die Behandlung mit illuor chemischen Verbindungen nicht für alle Zwecke brauchbar oder praktikabel gewesen; dies gilt besonders für die Behandlung von Fasern und Geweben, die bei normalem Gebrauch starkem Abrieb ausgesetzt sind. Beispielsweise ist die Behandlung bestimmter Arten von Pasern - wie z.B. solcher aus Poly-(äthylenterephthalat) - mit fluorchemischen Verbindungen oft nicht anwendbar, da die Paseroberfläche derartige Substanzen nicht dauerhaft aufnimmt. Die Substanz wird durch Abrieb, Waschen, Trockenreinigung usw. oft leicht wieder entfernt. Darüberhinaus war die Behandlung von Pasern und Plorgeweben für die Teppichherstellung mit herkömmlichen fluorchemischen Verbindungen häufig nicht durchführbar, da wegen des starken Abriebs, dem derartige Pasern und Florgewebe ( "pile fabrics" ) ausgesetzt sind, der Widerstand gegen Verschmutzung und Flecken rasch wieder verlorengeht.
Beispielsweise schlagen die US-PSn 3 068 187, 3 256 2JO, 3 231, 3 277 039 und 3 503 915 vor, fluorierte und nichtfluorierte Polymerisate zu mischen, um eine ( in Wasser oder Lösungsmitteln gelöste oder dispergierte) Mischung zu erhalten, die Textilien, Papier und Leder wasser- und ölabstossend macht. Wie in diesen Veröffentlichungen beschrieben, lässt sich durch Vermischen eines relativ billigen nichtfluorlerten Polymerisats mit einem fluoraliphatische Gruppen enthaltenden Polymerisat eine verhältnismässig preiswerte Textil- bzw. Faserbehandlungsmischung erhalten, die das Grundmaterial wasser- und ölabstossend macht. Aus wirtschaftlichen Gründen schlagen diese Patentschriften vor, in der Mischung nur einen kleinen Anteil des fluoraliphatischen " Polymerisats zu verwenden, d.h. das nichtfluorierte Polymerisat dient in der Mischung primär als Verdünnungsmittel.
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Andere haben versucht, miteis Behandlung mit fluorchemischen Verbindungen den Trockenschmutzwiderstand des Grundmaterials zu verbessern; diese Behandlungen sind jedoch gegen starken Abrieb nicht dauerhaft genug. Wo die von anderen vorgeschlagenen Behandlungen gegen starken Abrieb widerstandsfähig sind, steigt wiederum die Trockenschmutzaufnahme unter hoher Druckbelastung. Die Behandlungsarten nach dem Stand der Technik sind also zwar für Kleider- oder Polsterstoffe zufriedenstellend, verleihen jedoch Teppichen und Läufern keinen Widerstand, insbesondere gegen Trockenschmutz.
Die vorliegende Erfindung ergibt neuartige, gegen Schmutz widerstandsfähige Teppiche sowie neuartige Verbindungen und Verfahren für die fluorchemische Behandlung von Teppichen und insbesondere Florteppichen zwecks Verleihung dauerhafter flecken- und schmutzabweisender Eigenschaften. Die fluorchemische Behandlung ist bei verschiedenen Teppicharten anwendbar - wie z.B. solchen aus Polyester-, Polyolefin-, Nylon-, Acryl-, Modacryl-, Wolle- und Baumwollfasern und deren Mischungen.
Nach vorliegender Erfindung schafft einen Teppich aus einer Vielzahl gegen Schmutz widerstandsfähiger Fasern aus organischem Fasermaterial mit einem normalerweise festen Überzug aus (a) mindestens einer Phase aus einem wasserunlöslichen Additionspolymerisat, das von einem polymerisierbaren, von nichtvinyIlsehern Fluor freien, äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist, wobei das Polymerisat mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C und einen Löslichkeitsparameter von mindestens etwa 8,5 aufweist (zwecks Abkürzung wird dieses Polymerisat weiterhin als 'Additionspolymerisat1 bezeichnet), und (b) mindestens einer Pnase aus einer wasserunlöslichen fluorierten Komponente, die einen fluoraliphatischen Rest mit mindestens C-Atomen enthält und mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C hat, wobei mindestens eine der beiden Phasen kontinuierlich ist.
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Die Erfindung sieht auch neuartige Zusammensetzungen vor, mit denen Teppiche zwecks Verleihung trittfester schmutz- und fleckenabweisender Eigenschaften behandelt werden können. Die Zusammensetzungen enthalten mindestens 0,1 % Feststoffe in einem flüssigen Medium, wobei die Peststoffe ein wasserunlösliches Additionspolymerisat, das von einem polyaerisierbaren, von nichtvinylischem Fluor freien und äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist, und eine wasserunlösliche fluorierte Komponente, d.h. eine Verbindung bzw. ein Polymerisat mit einem fluoraliphatisehen Rest mit mindestens 3 C-Atomen, aufweisen. Jedes der Additionspolymerisate und die fluorierte Komponente haben mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C. Das Verhältnis von fluorierter Komponente zum Additionspolymer beträgt im allgemefen vorzugsweise 1 : 10 bis 10 : 1, Im allgemeinen ist die vorzugsweise verwendete Polymerisatkonzentration in der Zusammensetzung etwa 1 - 25 % Feststoffe,obgleich auch wesentlich höhere Konzentrationen - wie z.B. 50 % und mehr - brauchbar s^n können; dies richtet sich nach der zur Behandlung der Fasern oder Gewebe verwendeten Verfahrensweise. In einer Ausführungsform, die für die Verwendung den grössten Vorzug aufweist, sind die Zusammensetzungen im wesentlichen frei (d.h. weniger als 10 Gew.-^ Anteil) von Polymerisaten, die keine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C haben, d.h. Polyisobutylen-, Polybutadien- und Äthylenpropylengummis.
Insbesondere ist das Additionspolymerisat dadurch gekennzeichnet, dass es normalerweise nichtgummiartig ( oder zu einem nichtgummiartigen Zustand aushärtbar), nichtklebrig, normalerweise fest, wasserunlöslich und vorzugsweise von äthylenischer oder azetylenischer NichtSättigung frei ist. Die Waaaerunlöslichkeit ist erforderlich, um Dauerhaftigkeit gegenüber normaler Reinigung - z.B. Schaumwäsche - herzustellen. Um auch unter hoher Drucklast gegen Schmutz und insbesondere teilchenförmigen! Schmutz widerstandsfähig zu sein, muss das Additionspolymerisat mindestens eine Hauptübergangstemperatur, d.h. Schmelzpunkt oder GlasÜbergang, bei dem das Polymerisat bei sich erhöhender Temperatur wesentlich
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weicher wird, von mehr als etwa 45° C haben. Die Übergänge sind kennzeichnenderweise die Glastemperatur (T ) oder der Kristallschmelzpunkt (T1n)* wie sie gewöhnlich durch differentielle thermische Analyse (DTA) oder thermomechanische Analyse (TMA) feststellbar sind. Während geeignete Materialien beispielsweise Glasübergänge bei relativ niedrigen Temperaturen - wie z.B. -25° C bis 0° C - haben können, muss das Polymerisat mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C aufweisen.
Die Additionspolymerisate lassen sich aus geeigneten Monomeren herstellen - wie z.B. Vinylfluorid, Vinylidenfluorid, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Styrol, Alpha-Methylstyrol, Niedrigeralkylmethacrylaten, Glycidylacrylat und Methacrylat. Derartige Monomere können miteinander oder mit kleinen Mengen - z.B. 0,5 - 45 % zusätzlicher Monomere polymerisiert oder mischpolymerisiert werden, um ihnen bestimmte erwünsche physikalische oder chemische Eigenschaften zu verleihen oder diese zu verbessern, wie beispielsweise Flexibilität, Eigenständigkeit, Oberflächenleitung usw. Derartige zusätzliche Monomere sind z.B. Vinyl-azetat, Vinylpyridin, Alkylacrylate oder -methacrylate, Hydroxy- -Niedrigeralkylacrylate und -methacrylate, Acrylamide und Methacrylamide, N-methylolacrylamide, Itacon- und Maleinsäure. Die Mengen, in denen derartige Zusatzmonomere verwendet werden, dürfen natürlich nicht so hoch sein, dass das Additionspolymerisat wasserlöslich wird. Ebenso muss mindestens eine Hauptübergangstemperatur des Additionspolymerisats über etwa 45° C bleiben. Die Polymerisation kann im Block, in Lösung, Suspension oder Emulsion durch irgendeines der üblichen Polymerisationsmittel durchgeführt werden - wie z.B. Gammastrahlung, aktinische Strahlung, organische oder anorganische Peroxide, Azobisalkylnitrile, anionische oder kationische Mittel und dergl.
Die fluorierte Komponente, ein Polymerisat, ist ein Additions- j-le.r Kcndsnsationspolymerisat einschl. Mischpolymerisat, dass man erhält, indem man ein oder mehrere Monomere der Formel R^P worin ftf ein fluorierter aliphatischer Rest und P eine polymeri-
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sierbare Gruppe ist, entweder allein oder zusammen mit von fluoraliphatischen Radikalen freien kompatiblen Monomeren polymerisiert. Vorzugsweise ist P ein äthylenisch ungesättigter Anteil, der durch freie Radikalanregung, Elektronenbestrahlung, ionische Anregung oder dergl. polymerisierbar oder mischpolymerisierbar ist. Desgl. kann RfP eine Dicarbonsäure, Glycol, Diamin, Hydroxyamin usw. mit fluoraliphatischen Resten sein, die bzw. das mit einem Diisocyanat, Glycol, Diacylhalogenid usw. mischpolymerisierbar ist. Die fluorierten Mischpolymerisate können regellos, alternierend oder segmentiert sein.
Im allgemeinen sollten diese Polymerisate sowie die anderen in der Erfindung verwendeten fluorierten Verbindungen mindestens 25 Gew.- % an Fluor in"Form fluoraliphatischer Reste aufweisen. Um eine dauerhaft nichtklebrige Oberflächenbeschaffenheit herzustellen, werden vorzugsweise Polymerisate und Mischpolymerisate mit einem Molekulargewicht von mindestens etwa 20 000 verwendet, obgleich auch kristalline Polymerisate mit Molekulargewichten bis hinunter zu 3 000 brauchbar sind. Fluoraliphatisohe Reste enthaltende Verbindungen mit erheblich geringerem Molekulargewicht, wie in den US-PSn 3 398 182 und 3 484· 281 beschrieben, sind ebenfalls als fluorierte Komponenten der Erfindung einsetzbar. Die wesentlichen Kriterien für die fluoraliphatische Komponente sind der Fluorgehalt und der Übergangspunkt.
Der fluorierte aliphatische Rest Rf ist fluoriert, vorzugsweise gesättigt, einwertig, nichtaromatisch, aliphatisch und hat mindestens 3 C-Atome. Die Kette kann gerade, verzweigt oder, wenn gross genug, auch zyklisch und durch divalente Sauerstoff- oder trivalente Stickstoffatome unterbrochen sein, die nur an C-Atome gebunden sind. Vorzugsweise wird eine perfluorierte Gruppe verwendet; es können jedoch als Substituenten im fluorierten aliphatischen Rest auch Wasserstoff- oder Chloratome anwesend sein, solange von jedem dieser Elemente nicht mehr als ein Atom für jeweils zwei C-,itome im Rest vorhanden ist und das dieser mindestens eine endständige Perfluormethylgruppe aufweist.
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Im Falle eines Polymerisats betrifft der Ausdruck "endständig" die Stellung desjenigen Restes in der Verzweigung, der von der Hauptkette am weitesten entfernt ist. Vorzugsweise enthält der fluorierte aliphatische Rest nicht mehr als 20 C-Atome, da grössere Reste zu einer schlechten Ausnutzung des Fluorgehalts führen.
Vertreter der Verbindungen der.Formel RJ? sind beispielsweise:
CH2
C7F1 ,-CO-N
7 15 ·ν
CgP17SO2N(CH2CH2SH)
C8F17So2n£~ch2ch2con(ch CoF1vS0oN(CH,)CH0-CH-CH
CgF1 SO2N(C1^H ) CH2CHOHCH2OH C8F17SO2NH2
Gleichfalls brauchbar sind Mitglieder jeder Reihe, bei denen die fluorierte Gruppe von C^F bis etwa cpoF4l Seht; es wird überflüssig sein, diese im einzelnen aufzuzählen.
Die oben angegebenen Materialien lassen sich modifizieren, indem man das Diol zum Diisocyanat oder dem Diacrylat umwandelt; wie unten gezeigt:
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oFn ^SO0N(CHj-CH0 -CH -CH0-O0C-NH -arH.,(CH.,)NC0
ο 17 2 N 3 ^ ι 2 d ο 3 3
0-0C-NH-CgH,(CH,)NCO
0 CCH=CH2
Äthylenisch ungesättigte Materialien, die zur Herstellung fluoraliphatischen Reste enthaltender Aufbaueinheiten durch Polymerisationsverfahren wie freie Radi^&Lanregung,kationische und anionnische Methoden geeignet sind, sind u.a.:
)=CH2
C9F19CH2O2CCH=CH2
CgF17CON(C2H5)C2H4O2CC(CH3J=CH CgF17C2H4O2CC(CH3)=CH2 CoF1 vS0oN(CH JCOC(CH J=CH0 C8F17C2H4O2CCH=CHCO2C2H4C8F17
Derartige Monomere können miteinander oder mit kleineren Mengen, d.h. 0,5 - 45 %t zusätzlicher Monomere, einschl. michtfluorierter Monomere, poimerisiert oder mischpolymerisiert werden, um gewünschte physikalische oder chemische Eigenschaften zu verleihen oder zu verbessern - vorausgesetzt, dass mindestens eine Hauptübergangstemperatur des Polymerisats über etwa 45° C verbleibt.
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Andere verwendbare fluorierte Monomere sind u.a.:
C8F17SO N(C2H5)C2H^COOCH=CH2
C7F1 eC-J
( ±3 3
C8F17SO2N(C2H5)COCH=CH2 CgF17SO2N(CH5)C11H22O2CNHCC( CF1
η J-VIIQVrJUVII-VZIIOVQVIlAWrTA *i j—
C5F7CH2O2CCF=CH2
C5F CH2O2CCF=CF2
(C5F7)^CCH2O2CCH=CH2
0-F17COCH0CH0CH0O CCH=CH0
C8F17SOCH2CH2O2CCH=CH2
c12f25so2nh(ch2)i;lo2cc(ch5)=ch2 C12F25SO2C6H4CH=CH2 CgF17S 02N(CH*)CH2CH2CH2OCH=CH2 CF5C(CF2H)F(CF2)10CH202CCH=CH2 CF C(CF2Cl)F(CF2)10(CH2)202CCH=CH2 CgF17SO2N(CH5)CH2O2CC(CH5J=CH2 CF (OCF2CF2)50CF2CF2C0N(CH5 (C4F9CO)2NCH2CH202CC(CH )=CH C8F17So2N(CH5)CH2-CO-CH=CH2
CF2-CF,
C2F5CF ^^^ NCF2CF2CON(CH5 JCH2CH2O2CCH=CH2
"CF2-CF2
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C0F1-CP
CPCF0CF0S 0oN(CH^)CH0CH0O0CCH=CH,
ei d.
CF2-CF2"
C0F^-C-CF
0 NCF2CF2S O2N ( CH^
C0F^-C-CF0 2 5 Τ 2
Die verwendeten flui^ierten Verbindungen sind beispielsweise fluoraliphatische Gruppen enthaltende Urethane, wie sie in der US-PS 3 484 281 beschrieben sind; sie haben Schmelzpunkte von über 45° C und gewöhnlich bis etwa 250° C, wie z.B.
-CH3 C2H5
Andere fluoraliphatische Komponenten sind beispielsweise
C12F25G2H4OH C7F15CH2HN
und
NHCH2C7F15
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Es wurde gefunden, dass sowohl die fluorierte Komponente als auch das Additionspolymerisat nichtklebrig und nichtgummiartig sein müssen, um zu verhindern, dass Schmutz und insbesondere teilchenförmiger Schmutz sich in den aus diesen Polymerisaten gebildeten Überzug einbetten.
Wie ersichtlich, haben die in der Anmeldung verwendeten fluorierten Verbindungen diese Eigenschaften. Während stark vernetzte Additions- und fluorierte Polymerisate verwendet werden können, sind sie im allgemeinen für dauerhafte Oberflächenüberzüge zu starr. Niedrige Vernetzungsgrade können jedoch wünschenswert sein, um die Härte zu erhöhen und die Löslichkeit zu senken. Derartige Vernetzungen können im Polymerisat vor dessen Aufbringung auf die Pasern oder das Gewebe vorhanden sein oder im Nachhinein durch bekannte chemische Reaktionen, Wärmebehandlung oder Strahlung verursacht werden. Zusätzlich wurde gefunden, dass bei Aufbringung des Polymerisats auf ein Grundmaterial die zwei Phasen sich immer bilden, wenn die fluorierte Verbindung bzw. das fluorierte Polymerisat und das Additionspolymerisat ausreichend unvermischbar oder inkompatibel sind. Eine dieser Phasen umfasst die fluorierte Komponente, die andere das Additionspolymerisat. Zusätzlich dazu ist mindestens eine der Phasen kontinuierlich. Ohne auf irgendeine spezielle Theorie eingehen zu wollen, besteht die Meinung, dass ein beispielsweise auf eine Paser aufgebrachter Überzug, der die fluorierte Komponente und das Additionspolymerisat enthält, aus einer kontinuierlichen Phase der fluorierten Komponente besteht, während das Additionspolymerisat in einer diskontinuierlichen Phase aus einzelnen Teilchen vorliegt, die in der kontinuierlichen Phase dispergiert sind. Es wird weiterhin für denkbar gehalten, dass die kontinuierliche Phase aus dem Additionspolymerisat besteht, während die fluorierte Komponente die diskontinuierliche Phase aus in der kontinuierlichen Phase dispergierten Teilchen darstellt. Die Anmelderin meint auch, dass zwei kontinuierliche Phasen vorliegen können, wobei das Additionspolymerisat einen Film auf dem Grundmaterial, d.h. beispielsweise einer Paser, bildet, während dÜ fluorierte Polymerisat bzw. die fluorierte
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Verbindung einen dünnen Überzug auf dem Additionspolymerisatfilm bildet, oder dass die beiden Substanzen ineinandergewachsene Netzwerke bilden können.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der folgenden Beispiele erläutert, in denen, wenn nichts anderes angegeben ist, sämtliche Teile und Prozentzahlen Gewichtsteile und -prozente sind.
Beispiel 1
Ein im Sinne der Erfindung geeignetes Additionspolymerisat aus Vinylidenchlorid, Methylacrylat und Itaconsäure im Verhältnis 90:70 wurde in einem mit Glas ausgekleideten Kessel zubereitet, der für Evakuierung, Heizung, Kühlung und Rühren eingerichtet war. Nach dem Zusetzen von l80 Teilen deionisierten Wassers wurde der Kessel von Sauerstoff gereinigt, indem man den Druck abwechselnd auf 25 mm Hg unter Rühren reduzierte und dann auf 750 mm Hg mit Stickstoff steigerte. Unter Rühren wurden 2 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat-Emulgator in den Kessel eingebracht, und 30 min. lang untergemischt. Sodann wurden 3 Teile Itaconsäure, 1 Teil Na2HPO1^, 0,06 Teile NaHSO3 und 0,15 Teile (NH^)2S2Og zugegeben und die Mischung im Kessel unter Rühren auf 35 - 4-0° C erwärmt. Sodann wurde über einen Zeitraum von 10 min. 90 Teile Vinylidenchlorid eingeführt, gefolgt von 7 Teilen Methylacrylat über einen Zeitraum von 30 min. Nach 10-stündigem Rühren bei 35-40° C wurde eine Lösung aus 0,2 Teilen Emulgator, 0,12 Teilen NaHSO, und 0,30 Teilen (NH^)2S3Og in 5 Teilen deionisiertem und deoxygeniertem Wasser zugegeben. Das Rühren und die Wärmung wurden 4 Std. aufrechterhalten. Sodann wurde der Kesselinhalt auf 30° C gekühlt und durch ein 30/U-Filter abgegossen. Die Analyse ergab einen Ertrag von 95 % eines Emulsionspolymerisats mit Tm = 130° C.
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Beispiel 2
Ein im Sinne der Erfindung geeignetes fluoriertes Polymerisat wurde aus einem fluoraliphatische Reste enthaltenden Monomeren der Formel CgF17SO2N(CH,)-C2H^O2CCH=CH2 (90 Teile) und Butylaorylat (10 Teile) zubereitet.
90 Teile des fluoraliphatische Reste enthaltenden Monomeren, 10 Teile Butylacrylat, 250 Teile Methylisobutylketon und 2 Teile Benzoylperoxid wurden in einen 3-Hals-Reaktionskolben mit Rührvorrichtung, Thermometer und Kondensator gegeben. Der Kolbeninhalt wurde unter Rühren l6 Std. lang auf 85 C erwärmt, wonach sich das fluorierte Polymerisat ergab.
Sodann wurde eine Emulsion aus 530 Teilen der Lösung des fluorierten Polymers aus dem erwähnten Reaktionskolben, 5^5 Teilen dlonisiertem Wasser und 5 Teilen Emulgator ( CgF17SO2NHCJHgN+(CH )-,Cl~) folgendermassen hergestellt. 2,5 Teile des Emulgators wurden zu dem Wasser gegeben, eine gleiche Menge zur Polymerisatlösung. Das Wasser und die Polymerisatlösung wurden sodann auf etwa 80°C erhitzt, wonach der Polymerisatlösung Wasser unter starkem Scherrühren zugesetzt wurde. Diesich ergebende Mischung wurde sodann timogenisiert, um eine relativ stabile Emulsion zu bilden.
Wegen der Anwesenheit des kationisehen Emulgators in der so zubereiteten Emulsion war diese kationisch geladen. Es ist jedoch möglich, ähnliche Emulsionen mit entgegengesetzter Ladung herzustellen, indem man einfach einen anionischen Emulgator - wie z.B.
CO2K - verwendet.
Zusätzlich zur Lösungspolymerisation der fluorierten Polymerisate ist es möglich, derartige Polymerisate durch Emulsionspolymerisation herzustellen.
Naah dem Verfahren zur Behandlung von Teppichen zwecks Verleihi ig von Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und fleckenabstossenden
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Eigenschaften überzieht man derartige Materialien mit den Zusammensetzungen der Erfindung, so dass die Trockenaufnahme zwischen 0j04 und 25 % des Gewichtes des Teppichoberflächenflors ausmacht, wobei die Aufnahme an fluoriertem Polymerisat mindestens etwa 0*03 % ( und vorzugsweise im Bereich von 0,03 bis 10 %) des Gewichtes des Oberflächenflors beträgt, und erhitzt die festgehaltenen Polymerisate dann etwa 1-20 min. lang bei 60 - I75 C.
Das fluorierte Polymerisat und das Additionspolymerisat können in Wasser oder einem Lösungsmittel gemischt werden,wobei vorzugsweise Wasser verwendet wird, und werden im allgemeinen bei der Behandlung der Teppiche in einer Dispersion mit geringem Feststoffanteil, d.h. 0,5 - 10 #, verwendet. Das Verhältnis von fluoriertem zum Additionspolymerisat kann zwischen 1 : 10 und 10 : 1 variieren.
Mit den neuartigen Zusammensetzungen behandelte Teppiche weisen dann einen dauerhaften, gegen Schmutz und Flecken widerstandsfähigen Überzug auf, der auch nach mehreren Wäschen oder Trockenreinigungen wirksam bleibt und auch starkem Abrieb widersteht. Dieses Ergebnis war vordem mit herkömmlichen Behandlungsverfahren nicht mqg.ich.
Gleiche Ergebnisse lassen sicherzielen, indem man zunächst den Teppich mit einer Dispersion oder Lösung des Additionspolymerisats und dann mit einer Lösung oder Dispersion des fluorierten Polymerisats überzieht. Diese zweiteilige Aufbringung der Polymerisate verleiht dem Teppich die gleiche Widerstandsfähigkeit gegen Öl und Schmutz wie eine gleichzeitige Anwendung der Polymerisate.
Die Vorteile einer Behandlung von Teppichen mit den Zusammensetzungen nach der Erfindung werden nun an Hand der folgenden Beispiels erläutert.
In jedem der- Beispiele wurden die behandelten Teppiche anfangs nach dem "Hydrocarbon Resistance Test" (AATGC II8.1966T) auf Widerstandsfähigkeit gegen Öl geprüft und dann einem "AQ"-Test ■
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unterworfen. Im AQ-Test wurde ein Tropfen einer Mischung von Wasser und Isopropanol im Verhältnis 80:20 auf den Prüfling aufgebracht, und es wurde beobachtet, ob der Teppich den Tropfen absorbierte. War dies der Fall, erhielt die Teppichbehandlung die Bewertung "nicht bestanden". Nach diesen anfänglichen Tests wurden die behandelten Teppiche einem Lauftest nach AATCC 122-1967T zur Bewertung der Behandlung unterworfen.
Beispiel 3
Um die Dauerhaftung von mit den Zusammensetzungen nach der Erfindung behandelten Teppichen gegenüber Verschmutzung mit der von nur mit einem fluorierten Polymerisat behandelten Teppichen zu vergleichen, wurden mehrere Schlingenflorteppiche aus ungefärbten Polyesterfasern mit einem Flächengewicht von 30 oz. Flor/sq.yd. (IOI8 g/m ) bei einer Nassaufnahme von 25 % des Gewichts des Oberflächenflors mit einer wässrigen Dispersion eines fluorierten Polymerisats sowie mehrere gleiche Teppiche bei einer Nassaufnahme von 25 % mit einer Zusammensetzung nach der Erfindung behandelt. Die Teppiche und Behandlungsmittel waren wie folgt gekennzeichnet:
Los 1 - unbehandelte Vergleichsteppiche.
Los 2 - mit einer wässrigen, 1,6 % Feststoffanteile enthaltenden Dispersion des fluorierten Mischpolymrisats nach Beispiel 2 behandelte Teppiche.
Los 3 - Teppiche, die behandelt wurden mit einer wässrigen Dispersion mit 2,0 % Feststoffanteil aus (a) dem fluorierten Polymerisat (1,6 % Anteil) des Beispiels 2 und (b) einem Vinylidenchlorid-Mischpolymerisat (0,4 % Anteil), dass unter der Bezeichnung E-216 von der Fa. Rohm & Haas vertrieben wird, eine Kristallschmelztemperatur (Tm) von I300 C und einen Löstwage-lichkeitsparameter von mindestens 8,5 hat und in anderer Hin-· sieht dem in Beispiel 1 hergestellten Additionspolymerisat weitgehend glich.
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Die Lose 2 und 3 wurden behandelt durch Besprühen von oben, 15-minütiges Trocknen bei 70° C und atmosphärischen Druck, um das Wasser zu entfernen, und nachfolgendes 4-minütiges Erhitzen bei 150° C.
Diejanfänglich durchgeführten Tests auf Ölabweisung zeigten, dass die Teppiche des Loses 3 denen des Loses 2 überlegen waren, diese wiederum denen des Loses 1. Die Teppiche der Lose 2 und 3 bestanden den AQ-Test, während die Teppiche des Loses 1 nicht bestanden.
Sämtliche Teppiche wurden dann einem Lauftest mit 30 000 Schritten unterworfen. Es wurde festgestellt, dass die Teppiche des Loses sichtbar sauberer waren als die des Loses 2, die ihrerseits sauberer waren als die Teppiche des Loses 1. Sämtliche Teppiche wurden sodann mit einem handelsüblichen Teppich-Shampoo (Marke "Glory" der S.C. Johnson, Inc.) gesäubert, einem weiteren Lauftest von 15 000 Schritten unterworfen und wieder visuell auf Schmutzaufnahme untersucht.
Die visuelle Bewertung der Teppiche erfolgte nach einer relativen Bewertungsskala von -8 bis +8 nach folgendem System:
Bewertung Bedeutung
-8 Teppich ist völlig schwarz vor Schmutz; keiner
lei Widerstand gegen Verschmutzung.
0 Gilt für die während des Tests festgestellte
Schmutzaufnahme eines nicht behandelten Vergleichsteppichs; fast kein Widerstand gegen Verschmutzung.
+2 Ziemlich gute Widerstandsfähigkeit gegen
Schmutz.
+4 Gute Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz.
+6 Ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen
Schmutz.
+8 Vollständig unverschmutzter Teppich.
209815/1671
M 3033
Tabelle I Visuelle Bewertung
30 000 Schritte
+3 +6
30 000 Schritte + Schaumwäsche H- 15 000 Schritte
+2
Gleiche Resultate erhält man, wenn man den Teppich zunächst mit einer Lösung oder Dispersion des Additionspolymerisats und dann mit einer Lösung oder Dispersion des fluorierten Polymerisats behandelt. Desgl. erhält man diese Ergebnisse, wenn das Verhältnis des fluorierten zum Additionspolymerisat grosser oder kleiner als das im Beispiel 3 verwendete ist.
Beispiel H-
Es wurden verschiedene Behandlungsmischungen für die Behandlung von Teppichen aus Acrylfasern zubereitet. Das in jeder dieser Mischungen verwendete Additionspolymerisat dieses Beispiels war das gleiche handelsübliche Additionspolymer, das in der Mischung des Beispiels 3 zur -Behandlung der Teppiche des Loses 3 verwendet wurde. Die in diesem Beispiel verwendeten fluorierten Polymerisate wurden entsprechend dem Beispiel 2 hergestellt, und zwar unter Verwendung der gleichen Monomere in verschiedenen Mengen, aber immer mit CgF1 SO2N(C2H )CH2CO2 K als Emulgator. Wie in Tabelle II gezeigt, ergibt eine grössere Menge Butylacrylat im Polymerisat eine entsprechende Senkung der Hauptübergangstemperatur des resultierenden fluorierten Polymerisats.
Die hergestellten Mischungen wurden jeweils durch Aufsprühen auf Acrylfaserteppiche aufgebracht, und zwar bis zu einer Nassaufnahme von 25 % des Gewichts des Oberflächenflors. Die so behandelten
209815/1B73
- 18 - M 3033
Teppiche wurden dann 15 min. lang bei 70° C und atmosphärischem Druck getrocknet und 4 min» lang bei 130° C ausgehärtet.
Die Testergebnisse des Ausgangszustandes und nach J 700 Schritten sind in Tabelle II zusammengestellt.
Beispiel 5
Zur Behandlung der Teppiche wurde eine Serie von Mischungen unter Verwendung des fluorierten Polymerisats des Beispiels 4 (T = 78° C), das 10 % Butylacrylat enthielt, und verschiedener Additionspolymerisate hergestellt. Zusätzlich wurden einige Teppiche zunächst mit einem Additionspolymerisat behandelt ,getrocknet und gehärtet und dann mit dem fluorierten Polymerisat behandelt, getrocknet und gehärtet.
Bei dieser Reihenbehandlung wurde das Additionspolymerisat 15 min. bei 70° C getrocknet und dann 4 min. bei 100° C gehaltet. Das fluorierte Polymerisat wurde ebenso getrocknet und dann 4 min. bei 130° C gehärtet. Bei der gleichzeitigen Aufbringung der Polymerisate wurde der Teppich 15 min. bei 70 C getrocknet und 4 min. bei 130° C gehärtet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengestellt, wobei die Konzentration des fluorierten Polymerisats in der Behandlungsmischung 1,6 % betrug.
Beispiel 6
Es wurde unter Verwendung des fluorierten Polymerisats des Beispiels 2 in einer Menge von 1,6 Gew.-^ eine Behandlungsmischung zubereitet. Das verwendete Additionspolymerisat war das Vinylidenchlaid-Mischpolymerisat (T = 1300 C) des Beispiels 3, das in einer Menge von 0,4 Gew.-% in der Mischung vorlag.
20981S/1673
2U9292
- 19 - . M 5033
Mit der oben angegebenen Mischung wurden sodann mehrere Acrylfaser -Te ppi ehe behandelt (gleichzeitige Aufbringung) während mehio?e andere Teppiche nur mit dem fluorierten Polymerisat (1,6 Feststoffanteil im Bad) behandelt wurden. Eine weitere Gruppe von Teppichen wurde nacheinander mit dem Vinylidenchlorid-Mischpolymerisat (0,4 % Feststoffanteil im Bad) und dem fluorierten Polymerisat behandelt, eine dritte Gruppe von Teppichen nacheinander mit einem Poly(Vinylidenchlorid)-Additionspolymerisat (T = 190° C) und mit dem fluorierten Polymerisat.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengestellt.
209815/167 3
Tabelle
O in ca
Probe Monomere Nr.
11
Ausgangszustand
Hauptübergangs- Konzen- Konzen- Tests
temperatur d. tration tration
fluor.Komponente in der des Addi-
Zusammen- tions- AATCC; 118 - I966T Setzung Polymerisats Ölbewertung AQ (Gew.-^) (Gew.-^)
Nach 7.7OO Schritten
AATCC II8-I966T Visuel-Ölbewertung Ie Bewertung
1 100:0/A:B 105°C Tm 1,6 % 0,4 $ 3 ,5 NB 1 5 +4
2 95:5/A:B 920C Tm 1,6 % 0,4 % 4 B 2 +5
3 90:10/A:B 780C Tm 1,6 % 0,4 % 4 B 2,
4 80:20/A:B 580C Tm 1,6 % 0,4 % 4 B 4 +4 ro
5 70:30/A:B 470C Tm 1,6 % 0,4 $ 4 ,5 B 5 5 +4 °
6 50:50/A:B -320C Tg 1,6 % 0,4 # 5 ,5 B 5 -4
7 90:10/A:B 780C Tm 1,6 % 8,0 % 5 0 B 1, 5 +6
8 90:10/A:B 780C Tm 0,3 % 1,7 # 1 B 0 +4
9 90:10/A:B 780C Tm 1,6 % 0,4 % 4 B 1, +4
10 ___ MM 0 % 2,0 # NB 0 +2
(nicht behandelt)
* A ist CgP17SO2N(CH5)C2H11-O2CCH=CH2
B ist Butylacrylat + Nach der Bewertungsskala in Beispiel 3
NB
NB = nicht bestanden
B = bestanden
VjJ
VjJ
Tabelle III
Probe
Nr.
Additions-
polymaisat
Hauptüber
gangs tempe
Konzen
tration
Auf
bringung
Tests Ausgangszustand AQ nach 8 400 Schritten P I
ratur (0C) (Gew.-^) X Ölbe-
wertung
NB Ölbe-
wertung
Visuelle
Bewertung
ΓΟ
I
1 ... ... I 0 ... 3 B 3 +2
2 aus Beispiel 1 Tm 130 0,4 GZ 4 B 2 +5
3 aus Beispiel 1 Tm 130 0,4 NN 5 B 3,5 +6
4 VCl2-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 0,2 GZ 4 B 3 +4
N)
O
5 VCl2-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 0,8 GZ 5 B 1 +5
<O
CD
6 VClp-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 1,6 GZ 5 B 1 +6 S
cn
- *■
7 VCl2-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 3,2 GZ 5 B 1 +6 \JJ
O
VjJ
167: 8 VClp-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 8,0 GZ 3 B 0 +5 VjJ
9 VCl2-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm I30 0,32 NN 5 B 3 +6
10 VClo-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 1,6 NN 5,5 B 3 +6
Ii." VClp-Copolymer
aus Beispiel 3
Tm 130 8,0 NN 6 B 3,5 +7
12 Poly(glycidyl- Tg 52 0,4 GZ 4 2 +5
methacrylat)
Tabelle III (Portsetzung)
13 Polystyrol Tg 100 0,4 GZ 4 B 3 +5
14 Polymethyl- Tg 105 0,4 GZ 5 B 3 +5 methacrylat
2 * "GZ" - gleichzeitige Aufbringung
co
- aufeinanderfolgende Aufbringung
cn «s»
_* NB- nicht bestanden
^t B- bestanden
ro ro
3 ο
-,;._.- 2H9292
■ - 23. - M 3033
Beispiel 7
Das fluorierte Polymerisat des Beispiels 2 wurde zur Herstellung mehrerer Behandlungsmischungen verwendet, bei denen einige Additionspolymerisate ausgewertet wurden. Die meisten der In diesem Beispiel verwendeten Additionspolymerisate hatten keine Hauptübergangstemperatur über etwa 45° C.
Die Mischungen wurden von oben auf Acrylfaserteppiche aufgesprüht und die Teppiche dann 15 min. bei 70° C getrocknet, gefolgt von 4-minütigem Härten bei I3O0 C.
Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengestellt.
In allen Fällen betrug die Konzentration des fluorierten Polymerisats im Bad 1,6 Gew.-^. Wie in allen anderen Beispielen betrug die Nassaufnahme der Behandlungsmischung 25 % des Gewichts des Oberflächenflors.
Beispiel 8
Es wurde Methylmethacrylat homopolymerisiert, um als Additionspolymerisat zu dienen. Ein Gefäss wurde mit 36,4 Teilen Wasser, 4,6 Teilen Methylmethacrylat-Monomer (10 % der Gesamtmenge ) und 13,8 Teilen einer 25 #igen Lösung von "Cetyldimethylbenzylamo-iniumchlorid gefüllt; die Emulsion wurde auf 50° C erwärmt. Dann wurde eine Lösung von 0,2 Teilen Kaliumpersulfat in 3*6 Teilen Wasser zugesetzt. Nach 3-5 Min. trat Polymerisation ein; die Temperatur stieg und wurde so schnell wie möglich auf 75°C gebracht. Weitere 41,4 Teile (90 % der Gesamtmenge) Methylmethacrylat wurden nach und nach innerhalb eines Zeitraumes von 1,5-2 Std. zugegeben. Während der Zugabe und 2-4 Std. danach wurde eine Temperatur von 75° C aufrechterhalten. Die Emulsion von Polymethylmethacrylat betrug 93,8 g und enthielt 45,4 # Peststoffe. Diese Emulsion wurde bei der Behandlnng Nr. 2, 4, 6 und 7 in Tabelle VI verwendet, bei denen verschiedene fluoraliphatische Reste enthaltende Kompo-
209815/1673
2H9292
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nenten mit und ohne Additionspolymerisat in den oben beschriebenen Tests auf Schleifenflor-Nylon- und -Acrylfaser-Teppichen eingesetzt wurden. Wie ersichtlich, ergaben die Teppiche, die nach der Erfindung behandelt wurden (Nr. 2, 4 und 6) ausgezeichnete Ergebnisse;, auch nach der Schaumwäsche blieb die Überlegenheit im wesentlichen erhalten. Dies beweist die Ausgewogenheit der Eigenschaften, die mit den Mischungen nach der Erfindung erzielt wird.
Beispiel 9
w Eine fluoraliphatische Reste enthaltende Bis-Urethan-Komponente wurde für die Teppichbehandlung aus 554 Teilen N-Äthylperfluoroktansulfonamidäthanol. Eine Lösung dieses Alkohols in 337 Teilen Methylisobutylketon wurde durch Destillation getrocknet, um Teile Lösungsmittel zu entfernen, und dann auf 80° C abgekühlt. Zu dieser Lösung wurden 87 Teile Tolylendiisocyanat und dann sehr langsam, wie es die exotherme Reaktion erlaubte, 0,32 Teile Dibutylindilaureat zugesetzt. Die umgekehrte Verfahrensweise - erst der Katalysator und dann nach und nach das Diisocyanat - ist ebenfalls anwendbar. Nach der Reaktion wurde eine Emulsion in einer Dispersion von 489 Teilen Wasser mit einer Lösung von 16 Teilen eines fluoraliphatischen oberflächenaktiven Mittels, CgF17SO2^C3H6N+(CH3)^Cl", in 16 Teilen Azeton und 48 Teilen
Wasser und 16 Teilen Polyoxyäthylensorbitanmonooleat (rTween 801) zubereitet, indem die gesamte Dispersion bei 25ΟΟ p.s.i; (175,8 kg/cm ) und 75° C durch einen Homogenisator (Manton Gaulin) geschickt wurde. Die Emulsion mit einem Feststoffgehalt von 45 % wurde in den Behandlungen Nr. 1 und 2 der TabeLle VI verwendet. Der Feststoff hatte einen Schmelzpunkt von 110 - 125° C.
Beispiel 10
Für die Teppichbehandlung wurde eine polymere Urethan-Komponente mit fluoraliphatischen Resten aus I50 Teilen N,N-bis(hydroxyäthyl) -perfluoroktansulfonamid hergestellt. Die Entfernung des Wassers
209815/167 3
- 25 - M 3033
geschah durch Auflösen in 552 Teilen Butylazetat und nachfolgende Destillation zwecks Entfernung von 200 Teilen Butylazetat. Die Lösung wurde auf 8o° C abgekühlt, 0,8 Teile Triäthylendiamin und 43*5 Teile Tolylendiisocyanat zugesetzt und die Lösung 16 Std. lang bei 90° C erhitzt. Die IR-Absorptionsspektroskopie ergab keinerlei Absorption infolge von Isocyanatgruppen. Das getrocknete Polymerisat hatte einen Schmelzpunkt von T = 75 -« 85° C.
Diese Lösung wurde in 500 Teilen destilliertem Wasser mit 9*7 Teilen Polyoxyäthylensorbitanmonooleat und 48,5 Teilen der in Beispiel 9 verwendeten Lösung von CgF17SO2NHC5HgN+(CH5)^Cl*" emulgiert, indem letztere wässrige Mischung einer Butylazetat-Lösung des Polymerisats zugesetzt wurde. Währenddessen wurde auf einem Eppenbach-Homomixer durchgemischt, um eine Emulsion zu erhalten, die dann bei 25OO p.s.i. ( 175*8 kg/cm2), wie in Beispiel 9, durch einen Manton-Gaulin-Homogenisator geführt wurde. Die Emulsion enthielt 19,2 % Feststoffanteil und wurde in den Behandlungen Nr. 3 und 4 der Tabelle VI verwendet.
Beispiel 11
Eine weitere Art einer fluoraliphatische Reste enthaltenden Komponente wurde aus 44,8 Teilen CgF17SO2N(C2H5)(C2H^NH)5H in 50,0 Teilen Azeton bei 10° C hergestellt, indem 11,0 Teile Cyanursäurechlorid in 100 Teilen Azeton langsam zugesetzt und die Temperatur während der Addition auf 10° C gehalten wurde. Die Suspension wurde dann 15 min. bei etwa l8° C umgerührt und der Niederschlag durch Filtrieren gewonnen. Weitere Substanz erhielt man durch Verdampfen des Azetons.
Eine Lösung von 1,6 Teilen der oben angegebenen Substanz mit der Strukturformel
209815/1R73
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OH
N S
C8F17SO2N(C2H5)(C2H4NH)3. -C G
N 1
OH
und einem Zersetzungspunkt von etwa 294° C wurde in 86,4 Teilen Wasser und 12 Teilen Azeton angesetzt und bei den Behandlungen Nr. 5 und 6 der Tabelle VI verwendet.
Nach der vorliegenden Erfindung lässt sich auch eine Reihe anderer Teppicharten behandeln. Beispielsweise lassen sich mit den Substanzen und Verfahren der Erfindung verschiedene Teppichfasern wie z.B. Polyamid-, Modacryl-, WoIl-, Baumwoll- oder deren Mischfasern gegen Verschmutzung bei starker Laiibelastung widestandsfähig machen.
. 209815/1673
Tabelle
IV
Teppich- Additionsprobe polymerisat
Aufbringung Tests
vor dem Lauftest
Ölabst. AQ
3 NB
4 B
4 B
5 B
nach 8 400 Schritten Ölabst. visuell
1
2
Vinylidenchlorid- GZ Polymerisat
Vinylidenchlorid- NN Polymerisat
Polyvinylidenchlorid) NN 3,4
+3 +5
+6
+6
+ Teppich nur mit fluoriertem Polymerisat behandelt
GZ Gleichzeitige Aufbringung
NN Aufbringung nacheinander
NB Nicht bestanden
B Bestanden
CD Ki)
Tabelle V
ro ο to co
Additions-
polymerisat
Hauptüber
gangstempe
ratur (0C)
Tg -24 Tg unter Konzentration
des Add.Poly
merisats i.-d.
Zus ammens e t zung
(Gew.-%)
Tests NB nach 17 500 Schritten ro
00
Poly(äthylhexyl- Tg unter
methacrylat
0 Aus gangs zus t and
Ölbewertung AQ
B Ölbe
wertung
visuelle
Bewertung
+1 1
Probe Vinylidenchlorid Tm 130
-Copolymer aus
Beispiel 3
Polyisopren 1 3 NB 3 +2 +1
Vernetzbares
Acryl *
0,4 5 B 2 +1
lxx -10 0,4 3 NB 0 '
2 -50 0,4 3 1
3 3 1
4
5
* Im Handel unter der Bezeichnung "Rhoplex HA-8" (Rohm & Haas).
Dieser Teppich wurde nur mit dem fluorierten Polymerisat behandelt (1,6 #iges Bad). NB Nicht bestanden B Bestanden
jJ O Vo4 VjI
CO K) CD
Tabelle VI Behandlung
Nr. fluorierte ' Additions-Komponente .-..- -Polymerisat
Aus gangs zus tand
Teppich Ölbe- AQ, wertung
Tests nach 6 000 Schritten im Werk
Olbe-
wertung
visuelle ,Bewertung
3E nach Schaumwäsche
ΊΟ
NJ
.—*
Wi
1,6 ^iges ^Produkt
aus Beispiel 9
1,6 ^iges Produkt
aus Beispiel 9
1,6 #iges Produkt
.. aus Beispiel 1.0
1,6 ^iges. Produkt
aus Beispiel 10
1,6 ^iges- Produkt
aus Beispiel 11
1,6 $iges Produkt
aus Beispiel 11
7, ... o
ohne
3,2 $ PoIymethylmethacrylat
ohne
3,2 % PoIymethylmethacrylat
ohne
3,2 % PoIy-
methylmeth-
acrylat
4.,8^ PoIy-
methylmeth-
acrylat
LPE
LPA
LPN
LPA
LPN
LPA
LPN
LPA
LPN
LPA
LPN
LPA
LPN
LPA
4,5 4 .
5 4
4,5 4
4,5 3
:2
3 O O
' B-B. B B
B B B B
NB NB NB NB NB NB
5, -6
4,5 3 4 4
Ο.-
O .
O O. +6 +5
+2 O
+7 +6
+4 +4 +5 +5 +2 +2
.0
+4
+5
+1 4-1 +5 +5
+2:
+.2
+4
+4
VjJ VjJ
2H9292
- 30 - M 3033
Bemerkungen zur Tabelle VI:
3E Zuerst Schaumwäsche mit handelsüblichem Teppichshampoo
(jBlue Lustre*) und Haushaltsteppichwäscher Marke Hoover, dann getrocknet und begangen.
XX Nylon-Schleifenware · Aoryl-Schleifenware
B Bestanden
NB Nicht bestanden.
-Patentansprüche -
09015/1673 OWeiNAL fNSPECTBD , ,

Claims (8)

Patentans prüche
1. Dauerhaft gegen Verschmutzung widerstandsfähiger Teppich mit einer Vielzahl organischer Fasern mit einem normalerweise festen Überzug aus
(a) mindestens einer Phase aus einem wasserunlöslichen Additionspolymerisat, das von einem polymerisierbaren, von nichtvinylischem Fluor freien und äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist, wobei das Polymerisat min-
. destens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C und einen Löslichkeitsparameter von mindestens etwa 8,5 aufweist, und
(b) mindestens einer Phase einer wasserunlöslichen fluorierten Komponente mit einem fluoraliphatischen Rest mit mindestens 3 C-Atomen, die mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C aufweist,
wobei mindestens eine der beiden Phasen kontinuierlich ist.
2. Dauerhaft gegen Verschmutzung widerstandsfähiger Teppich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die organischen Fasern in Form eines Flors (1PiIe*) vorliegen.
3. Dauerhaft gegen Verschmutzung widerstandsfähiger Teppich
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die organischen Fasern synthetisch sind.
4. Dauerhaft gegen Verschmutzung widerstandsfähiger Teppich nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, dass die organischen
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Fasern aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Polyester-, Acryl- und Polyamid-Fasern besteht.
5. Zusammensetzung für die Behandlung von Oberflächen zwecks Verleihung verschmutzungsbeständiger und fleckenabstossender Eigenschaften und dauerhafter Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenschmutz unter hohem Druck,mit
(a) einem wasserunlöslichen Polymerisat, das von einem polymerisierbaren, von nichtvinylisehern Fluor freien und äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist, und
(b) einer wasserunlsN^Lichen Komponente mit einer Vielzahl fluoraliphatischer Reste, deren jedes mindestens 3 C-Ato-
ψ me und eine endständige Trifluormethyl-Gruppe enthält.
6. Für die Behandlung von Teppichen zwecks Verleihung verschmuta zungsbeständiger und fleckenabstossend4er Eigenschaften geeignete Zusammensetzung, die mindestens 0,1 % Feststoffe in einem flüssigen Medium enthält, wobei der Feststoffanteil
(a) ein wasserunlösliches Polymerisat, dass von einem polymerisierbaren, von nichtvinylischem Fluor freien und äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist und eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C und einen Löslichkeitsparameter von mindestens etwa 8,5 hat, und
(b) eine wasserunlösliche fluorierte Komponente mit einem " fluoraliphatischen Rest mit mindestens 3 C-Atome, die
wenigstens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C hat,
enthält, wobei die Zusammensetzung im wesentlichen frei ist
von Polymerisaten, die keine Hauptübergangstemperatur von
mehr als etwa 45° C haben.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis des Additionspolymerisats zur fluorierten Komponente im Bereich von 1 : 10 bis 10 : 1
liegt.
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8. Verfahren zur Verleihung einer dauerhaften Schmutzbeständigkeit an Teppichen, dadurch gekennzeichnet, dass man (a) auf die Teppichoberfläche eine flüssige Zusammensetzung aus (l) einem wasserunlöslichen Additionspolymerisat, das von einem polymerisierbaren, von nichtvinylischem Fluor freien und äthylenisch ungesättigten Monomeren abgeleitet ist sowie mindestens eine Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C und einen Löslich-
keitsparameter von mindestens 8,5 hat, und (2) eine wasserunlösliche fluorierte Komponente mit einem fluoraliphatischen Rest aus mindestens 5 C-Atomen und mindestens einer Hauptübergangstemperatur von mehr als etwa 45° C aufbringt, wobei die Zusammensetzung im wesentlichen frei ist von Polymerisaten, die keine Hauptübergangs temperatur* von mehr als etwa 45° C haben und etwa 0,03 % des Gewichtes des Flors der Teppichoberfläche an fluoriertem Polymerisat festgehalten werden, und das s man
(b) die Teppichoberfläche trocknet.
Clo/Br.
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DE19712149292 1970-09-30 1971-09-29 Schmutzfest und fleckenabweisend gemachtes Teppichmaterial, Verfahren zu dessen Herstellung und Teppichbehandlungsmittel zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2149292C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US7698270A 1970-09-30 1970-09-30
US7698270 1970-09-30

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DE2149292A1 true DE2149292A1 (de) 1972-04-06
DE2149292B2 DE2149292B2 (de) 1976-02-05
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EP0713939A2 (de) 1994-11-25 1996-05-29 Bayer Ag Öl-, wasser- und schmutzabweisend ausgerüstete Substrate und fluorhaltige Mittel hierzu

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IT942196B (it) 1973-03-20
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