DE2149557B2 - Gleiskette für Kettenfahrzeuge - Google Patents

Gleiskette für Kettenfahrzeuge

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DE2149557B2
DE2149557B2 DE19712149557 DE2149557A DE2149557B2 DE 2149557 B2 DE2149557 B2 DE 2149557B2 DE 19712149557 DE19712149557 DE 19712149557 DE 2149557 A DE2149557 A DE 2149557A DE 2149557 B2 DE2149557 B2 DE 2149557B2
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Dominic Quebec Plastino (Kanada)
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PAC-TRAC INDUSTRIES Ltd OTTAWA ONTARIO (KANADA)
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PAC-TRAC INDUSTRIES Ltd OTTAWA ONTARIO (KANADA)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/24Tracks of continuously flexible type, e.g. rubber belts
    • B62D55/253Tracks of continuously flexible type, e.g. rubber belts having elements interconnected by one or more cables or like elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleiskette für Kraftfahrzeuge, die aus einer Folge von gleichen, miteinander verbundenen Kettenelementen besteht, wobei jedes Ketteneiement eine Grundplatte enthält und wobei mindestens ein Verbindungsteil vorgesehen ist, das die einzelnen Kettenelemente miteinander verbindet
Eine derartige Gleiskette ist durch die DE-OS 14 80 778 bekannt. Die bekannte Gleiskette weist im gegenseitigen Abstand voneinander angeordnete Grundplatten auf, die durch plattenartige Verbindungsteile miteinander verbunden sind, die an einander gegenüberliegenden Rändern umgebogen sind und dort Haken bilden.
Bei der bekannten Gleiskette ist von Nachteil, daß wegen der gleitenden Reibung zwischen den Haken und dem zugehörigen Widerlager beim Abrollen der Kette ein erheblicher Verschleiß auftritt, obwohl diese Kette möglicherweise gegenüber anderen bekannten Ketten hinsichtlich des Verschleißes bereits Vorteile aufweist.
Der im Patenanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kette der eingangs genannten Art zu schaffen, die im Gelände einfach zu reparieren ist und bei der die Anzahl der erforderlichen Ersatzteile sehr klein ist, wobei der Verschleiß gegenüber der bekannten Gleiskette vermindert werden soll.
Diese Aufgabe wird gemäß ErfiivJi'ng dadurch gelöst, daß das Verbindungsteil flexibel ist, in Kettenlängsrichtung verläuft und an seinem einen Ende im einen Kettenelement und an seinem anderen Ende im anderen Kettenelement befestigt ist, daß die Grundplatte an jeder Ecke einen aufwärts gebogenen und einen abwärts gebogenen Vorsprung mit einer Kurvenfläche aufweist, und daß die Vorsprünge einander benachbarter Kettenelemente so ineinandergreifen, daß bei der Fahrt die Kurvenflächen mit möglichst geringem Schlupf aufeinander abrollen.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstands können den Unteransprüchen entnommen verden.
Es ist zwar durch die DE-PS 4 70 412 eine Kette mit flexiblen Elementen bekannt, bei dieser Kette handelt es sich jedoch um eine Seilkette, deren Aufstandsfläche auf dem Erdboden verhältnismäßig klein ist und die im wesentlichen nur aus dem Seil besteht. Diese Seilkette liegt daher einer Gleiskette, bei der Platten großflächig auf dem Erdboden aufsitzen, fern und unterliegt starkem Verschleiß.
Das flexible Verbindungsteil kann durch eine Kette gebildet sein, bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht jedoch das Verbindungsteil aus einem Kabel, also einem Drahtseil. Dieses kann bei einer Weiterbildung der Ausführungsform an seinen beiden Enden einen Beschlag aufweisen, der in Aussparungen der Grundplatte durch eine Deckplatte festgehalten ist.
Der Vorteil der Erfindung Hegt darin, daß der Verschleiß der Gleiskette gegenüber bisher üblichen Gleisketten stark verringert ist, weii eine gleitende Reibung sowohl im Bereich der Verbindungsteile als auch im Bereich der Berührung der einzelnen Grundplatten untereinander weitgehend vermieden ist. Weiter ist von Vorteil, daß die Vorsprünge so ineinandergreifen, daß die Grandplatten sich nicht quer zur Längsrichtung der Kette bewegen können, so daß auch hierdurch der Verschleiß gering gehalten wird.
Ein großer Vorteil des Kettenelementes der erfindungsgemäß ausgebildeten Kette ist die sehr kleine Anzahl von Teilen, die für den Aufbau des Kettenelements benötigt werden. Die Kette enthält eine Grundplatte, eine Deckplatte, sechs Schraubbolzen und eine Anzahl von verbindenden Kabeln mit angeschmiedeten Beschlagen. Das Ersatzteilproblem ist sehr stark vermindert Es wird erwartet, daß bei normaler Abnützung nur sehr wenige Grundplatten durch Bruch ausfallen werden. Die Deckplatten sind geschützt und unterliegen einer nur sehr geringen Abnützung. Die Schraubbolzen, die die Deckplatten mit den C-.-undplatten verbinden, sollten unter normalen Umständen nicht brechen. Eine gewisse Abnutzung wird bei den Kabeln und Beschlagen, die benachbarte Kettenelemente verbinden, auftreten; jedoch sind diese Kabel sehr klein, sie haben nur eine Länge von etwa 4 Zoll, das sind etwa 10,16 cm und haben einen Durchmesser von etwa '/4Ζο11, das ist etwa 0,63cm; daher kann eine große Anzahl von Kabeln ohne Unterbringungsprobleme leicht mitgeführt werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine isometrische Ansicht zweier benachbarter Kettenelemente,
F i g. 2 eine Darstellung des Kabels und der Beschläge, die benutzt werden, um die Kettenelemente miteinander zu verbinden.
In Fig. 1 besteht ein Kettenelement aus einer Grundplatte ' 1, die das Hauptelement der Kette ist; die Grundplatte U ist derjenige Teil der Ketten, der mit dem Erdboden in Verbindung ist. An einem Ende der Grundplatte ist eine äußere aufwärts gebogene Nase 13 und daneben eine innere abwärts gebogene Nase 12 angeordnet. An der anderen Seite des gleichen Endes der Grundplatte befindet sich eint äußere abwärts gebogene Nase 14 und daneben eine innere, aufwärts gebogene Nase 15. Am anderen Ende der Grundplatte befinden sich dieselben Nasen.
Das benachbarte Kettenelement ist identisch zu dem ersten, und man sieht, daß die äußere aufwärts gebogene Nase 13 des einen Kettenclements mit einer abwärts gebogenen Nase 14 des zweiten Kettenelements in Eingriff steht. In ähnlicher Weise steht die innere abwärts gebogene Nase 12 des ersten Kettenelements mit der benachbarten inneren aufwärts gebogenen Nase 15 des nächsten Kettenelements in Eingriff. Derselbe Eingriff findet am anderen Ende der zwei Kettenelemente statt; daher ergibt jede Rotationsbewegung des einen Kettenelements relativ zum anderen eine Rollbewegung einer Nase über die Oberfläche einer anderen Nase, wobei nur ein sehr geringes Gleiten auftritt. Weiterhin wird eine seitliche Bewegung eines Kettenelements relativ zu dem anderen verhindert, da die Nasen gegenseitig ineinandergreifen, wobei die aufwärts gebogenen Nasen 13 an der Außenseite der aufwärts gebogenen Nas^n 15 liegen. In gleicher Weise liegen die abwärts gebogenen Nasen 14 an der Außenseite der abwärts gebogenen Nasen 12 des benachbarten Kettenelemente, und auch hierdurch wild eine seitliche Verschiebung des einen Kettenelements relativ zum anderen verhindert Da diese Nasen ein integrierender Bestandteil der Grundplatte sind, bestehen sie aus dem gleichen sehr harten Metall wie die Grundplatte, und die Abnützung, die dadurch entsteht daß eine Nase auf einer anderen gleitet oder sich darauf abstützt, wird sehr klein gehalten. Es ist für die Grundplatte des Kettenelements beim Ausführungsbeispiel Stahl mit mehr als 40% Mangan-Anteil vorgesehen.
Im folgenden wird die Methode beschrieben, mit der benachbarte Kettenelemente miteinander verbunden werden. Die Grundplatte 11 hat in ihrer Oberfläche eine Reihe von Aussparungen 21 und eine Anzahl von Rillen, die von den Aussparungen zur Kantr; der Grundplatte verlaufen. Zur gegenseitigen Verbindung der Kettenelemente wird eine Anzahl von Stahlkabeln verwendet. Diese Kabel sind im einzelnen in F i ? 2 dargestellt und bestehen aus einem kurzen Stück ern^s Kabels 18 mit zylindrischen Beschlägen 19, die an jedem Ende des Kabels mit diesem zusammengeschmiedet sind. Die Beschläge 19 sind so ausgebildet daß sie ii, die Aussparungen 21 in der Grundplatte 11 passen, und die Kabel Ί& sind so ausgebildet, daß sie in Rillen 20 passen. Das andere Ende des Kabels ist in eine korrespondierende Rille im benachbarten Kettenelement eingelegt, und der Beschlag 19 paßt in die Aussparung 21 in diesem selben benachbarten Kettenelement Es existieren keine strengen Grenzen für die Anzahl der Kabel, die benutzt werden können. Zwei Kabel sind vermutlich das Minimum, und zehn Kabel werden für die meisten Anwendungsfälle als ausreichend angesehen. Vierzehn Kabel, wie in den Zeichnungen dargestellt, wurden erfolgreich verwendet, aber es können auch mehr verwendet werden, wenn größere Robustheit gefordert wird. Die Beschläge werden in der Aussparung 21 durch eine Deckplatte 23 festgehalten, welche an der Oberseite der Grundplatte durch eine Reihe von Schraubbolzen 27 festgeschraubt ist, die in Gewindelöcher 28 in der Grundplatte passen. Die Deckplatte ist mit Kettenzahnradlöchern 24 versehen, die mit ähnlichen Kettenzahnradlöchern 22 in der Grundplatte übereinstimmen. Durch diese Ketten^ahnradlöcher wird es ermöglicht, daß die angetriebenen Kettenzahnräder des Fahrzeugs die Kette bewegen. Die Kettenzahnräder durchdringen vollständig das Kettenelement und die Grundplatte, so daß fremde Stoffe, die durch die Kette aufgenommen worden sind, hindurchgedrückt werden und nicht im Kettenelement verbleiben.
Die Deckplatte ist auch mit einem Führungsloch IZ, versehen, durch das ein Führungszapfen 26 in der Gi'unopiatte hindurchtritt. Dieser Führungszapfen dient dazu, die Spur des Kettenelements zu halten und zu verhindern, daß es von den Treibrädern und den Laufrädern des Fahrzeugs seitlich herunterrutscht.
In manchen Fällen kann eine Dehnung der Kabel 18 nach einer kurzen ^enutzungsdauer auftreten, und falls es erwünscht ist, die Kabel zu spannen und dadurch die Kettenelemente dichter aneinander zu bringen, können Nyloneinlagen 29 vorgesehen werden, die /-wischen den Beschlag und die Grundplatte eingefügt werden und so die benachbarten Kettenelemente dichter aneinanderbringen.
Der Austausch gebrochener Teile wird bei der oben beschriebenen Konstruktion stark vereinfacht. Üblicherweise tritt ein Ausfall bei den Kabeln und
Beschlägen auf, die benachbarte Kettenelemente verbinden. Die Kabel können einfach ersetzt werden, indem die sechs Schraubbolzen 27 entfernt werden, die Deckplatte 23 abgenommen wird und die gebrochenen Kabel herausgenommen werden. Da die benachbarten Kettenelemente normalerweise noch durch unversehrte Kabel zusammengehalten werden, ist der Austausch der gebrochenen Kabel einfach.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Gleiskette für Kettenfahrzeuge, die aus einer Folge von gleichen, miteinander verbundenen Kettenelementen besteht, wobei jedes Kettendement eine Grundplatte enthält und wobei mindestens ein Verbindungsteil vorgesehen ist, das die einzelnen Kettenelemente miteinander verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (Kabel 18) flexibel ist, in Kettenlängsrich- tung verläuft und an seinem einen Ende im einen Kettenelement und an seinem anderen Ende im anderen Kettenelement befestigt ist, daß die Grundplatte (ti) an jeder Ecke einen aufwärts gebogenen (Nase 13 und 15) und einen abwärts gebogenen (Nase 12 und 14) Vorsprung mit einer Kurvenflächen aufweist, und daß die Vorsprünge einander benachbarter Kettenelemente so ineinandergreifen, daß bei der Fahrt die Kurvenflächen mit möglichst geringem Schlupf aufeinander abrollen.
2. Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Grundplatte (11) an einer ersten Seite, die zu einem anderen Kettenelement benachbart ist, zwei äußere Vorsprünge (Nase 13), die aufwärts gebogen sind, und zwei innere Vorsprünge (Nase 12), die abwärts gebogen sind und neben den äußeren Vorsprüngen angeordnet sind, aufweist, und daß ferner die Grundplatte an der der ersten Seite gegenüberliegenden Seite zwei äußere Vorsprünge (Nase 14), die abwärts gebogen sind, und zwei innere Vorsprünge ',Nase 15), die aufwärts gebogen sind und neben den äußeren Vorsprüngen angeordnet sind, aufweist.
3. Gleiskette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (Nasen 12 bis 15) eines Kettenelements mit den Vorsprüngen eines zweiten Kettenelements in der Weise ineinandergreifen, daß eine seitliche Verschiebung eines Kettenelements relativ zum benachbarten Kettenelement vermieden wird.
•I. Gleiskette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ve-bindungsteil durch eine Kette gebildet ist.
5. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Verbindungsteil aus einem Kabel (18) besteht.
6. Gleiskette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (18) aus einem Drahtseil mit einer Nyloneinlage (29) gebildet ist.
7. Gleiskette nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (18) an jedem Ende einen Beschlag (19) aufweist und daß jede Grundplatte (11) eines Kettenelements eine den Beschlag aufnehmende Aussparung (21) aufweist und daß der Beschlag in der Aussparung der Grundplatte durch eine Deckplatte (23) festgehalten ist.
8. Ketten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (11) einen Führungszapfen (26) aufweist, der auf der Oberseite angeordnet und so ausgebildet ist, daß er durch ein Loch (25) in der Deckplatte hindurchreicht.
9. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (11) und die Deckplatte (23) jeweils mindestens eine Aussparung (22 bzw. 24) zum Eingriff des Kettentreibrades aufweist.
10. Kette nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenelement so ausgebildet ist, daß es mindestens zehn Verbindungsteile an jeder Seite aufnehmen kann.
11. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschläge (19) an das Kabel (18) angeschmiedet sind.
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