DE2149654B2 - Isoliergasgefdllte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung - Google Patents

Isoliergasgefdllte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung

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DE2149654B2
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Dieter Fislisbach Floessel (Schweiz)
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/06Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings
    • H02G5/066Devices for maintaining distance between conductor and enclosure

Landscapes

  • Installation Of Bus-Bars (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine isoliergasgefüllte, gekapselte Hochspannungsleitung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Hochspannungsleitung ist bereits in der DE-OS 21 48 738 vorgeschlagen worden.
Auch ist z. B. aus der US-PS 24 28 05t eine gekapselte Hochspannungsleitung bekannt, bei welcher sich der zentriert gehalterte Innenleiter mittels dreier je um 120° gegeneinander versetzter Stützisolatoren über federnde Elemente an der Innenwand der Kapselung abstützt. Beim Einbau des Systems Leiter/Abstützvorrichtung in die aus längeren Teilabschnitten (Schüssen) zusammengesetzte Kapselung entstehen aber infolge der federnden Elemente zwischen diesen und der Kapselungsinnenwand verhältnismäßig starke Reibungskräfte, wodurch Metallspäne oder -partikel entstehen, die nach dem Einbau kaum entfernbar sind und unter Umständen die elektrische Festigkeit der Hochspannungsleitung beträchtlich vermindern können· Zur Verbesserung dieser Situation hat man z. B. nach US-PS 33 61 870 bzw. DE-GM 70 36 895 auf Rollen laufende Einfahrvors richtungen vorgesehen, die aber nach dem Einbau in der Kapselung verbleiben und keine Fixierung der Abstützvorrichtung bewirken.
In dem eingangs genannten älteren DE-OS 21 48 738 ist vorgeschlagen, daß nach dem Einschieben des
ίο Systems Leiter/Abstützvorrichtung ein zunächst in radialer Richtung kürzeres federndes Isolierbein durch einen Schraubkonusantrieb nach außen gespreizt wird, wobei die Betätigung des Schraubkonustriebs mittels eines durch den hohlen Leiter eingeführten Schlüssels vorgenommen wird. Dadurch wird in der gewünschten endgültigen Einbaulage durch Klemmfixierung eine Festlage des Systems Leiter/Abstützvorrichtung innerhalb der Kapselung erreicht. Schließlich wurde in der DE-OS 21 47 787 vorgeschlagen, daß beim Einschieben
μ des Systems Leiter/Abstützvorrichtung ein Isolierbein in radialer Richtung durch einen Montagewagen verkürzt fixiert wird und daß nach Erreichen der endgültigen Einbaustellung der Montagewagen entfernt wird, wodurch das Isolierbein unter Federwirkung an der Innenwand der Kapselung eine Festlagerung des Systems Leiter/Abstützvorrichtung durch elastische Klemmfixierung bewirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Hochspannungsleitung der eingangs genannten Art ebenfalls ohne Montagewagen auszukommen und die Fixierung des Systems Leiter/Abstützvorrichtung in der Einbaulage ohne zusätzlichen Montageaufwand zu erreichen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I angegebenen Maßnahmen gelöst. Der Vorteil, der mit der Erfindung erreicht wird, liegt neben dem Wegfall eines Montagewagens in der einfachen selbsttätigen Funktionsweise, wodurch ein zusätzlicher Montageaufwand entfällt.
Die Ansprüche 2 bis 4 geben zweckmäßige Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes an.
Aus der FR-PS 20 14 052 ist es zwar an sich bekannt, am äußeren Ende eines Isolators, das der Innenseite einer Kapselung zugewandt ist, Kugelrollen vorzusehen.
Bei dieser Ausführung ist aber keine Klemmfixierung des Systems Leiter/Abstützvorrichtung beabsichtigt bzw. möglich. Aus der US-PS 24 36 284 ist es für eine Hochfrequenzleitung an sich bekannt, durch entsprechende Materialwahl, z. B. nachgiebiger Kunststoff, eine
so allerdings minimale Isolierbeinverkürzung zu erreichen. Da aber beim Einschieben sämtliche Beine an der Kapselungsinnenseite schleifen, ist ein Abrieb trotz Nachgiebigkeit der Isolatoren nicht zu vermeiden. Schließlich zeigen die DE-ASen 12 08 557 und 12 12 357 für die lösbare Verbindung zweier teleskopartig ineinandergreifender hohler Stangen zur Längsverstellung, wobei zwischen den Stangen eine Sperre herstellbar ist, einen Kolben mit Konusteil, welcher mit rollenden Sperrteilen zur Erzeugung einer radial nach außen gerichteten Kraft zusammenwirkt. Diese Ausführung gibt aber keine Anregung für eine Klemmfixierung eines Systems Leiter/Abstützvorrichtung in einer gekapselten elektrischen Hochspannungsleitung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Hierbei ist in
F i g. I ein Querschnitt der Hochspannungsleitung und in
F i g. 2 ein Längsschnitt der Leitung im unverspann-
ten und in
Fig.3 im verspannten Zustand einer isolierenden Abstützvorrichtung dargestellt
In den Figuren sind entsprechende Teile mit gleichen Bezugshinweisen versehen. Innerhalb der rohrförmigen Kapselung 1, welche zweckmäßig aus Aluminium besteht, ist der Leiter, welcher seinerseits aus den rohrförmigen Teilen 2,3 besteht, zentrisch angeordnet Hierzu sind in das Zwischenteil 3 die Isolierbeine 4, 5 eingesetzt, die zweckmäßig in einer Ebene je um 120° gegeneinander versetzt sind. Die beiden Isolierbeine 4 sind fest nut dem Teil 3 verbunden, z. B. durch eine Klebverbindung. Sie besitzen an den Enden, mit denen sie die Innenwand der Kapselung 1 berühren, eingesetzte Rollkörper 4a, welche z. B. als Kugeln aus Metall oder Kunststoff ausgebildet sein können. Beim Einbau von Leiter und isolierender Abstützvorrichtung in die Kapselung stützen sich die Teile mittels Rollkörper 4a der beiden Isolierbeine 4 am Kapselungsrohr 1 ab, wodurch ein leichtes Einfahren gewährleistet ist. Zwischen dem dritten Bein 5 und der Kapselung 1 ist dabei ein Spiel Sb vorhanden (F i g. 2). Das Bein 5 ragt mit seinem zapfenartig verlängerten Teil 5a in ein becherartiges Teil 8, welches seinerseits in einer Bohrung des Leiterteils 3 gleitbar geführt ist. Der Leiterteil 3 bildet einen Zylinder, in welchem der ringförmige Kolben 6 dicht gleitend gelagert ist. Der Kolben 6 besitzt eine konische Außenfläche, auf welcher das Teil 8 nach Art eines Keiltriebes gleiten kann. Der Leiterteil 3 besitzt einen von der Zwischenwand 3a gehaltenen rchrförmigen Einsatz 3b, welcher vom Kolben 6 dicht gleitend umfaßt wird. Am freien Ende des Einsatzes 3b befindet sich der Sprengring 11, der die Bewegung des Kolbens 6 nach links begrenzt. Die Feder 7 stützt sich einerseits am Kolben 6 und andererseits an der Wand 3a ab. Der Raum rechts vom Kolben kommuniziert über die Öffnung to mit dem Inneren der Kapselung 1. Zwischen den Teilen 5a und 8 sind Federglieder in Form von Tellerscheiben 9 angeordnet. Nach dem Einschieben des Systems Leiter/Abstützvorrichtung in die Kapselung 1 (Fig.2) erfolgt die Füllung der Hochspannungsleitung mit Isolierdruckgas, z. B. SFb von 4 ata Hierbei wird so vorgegangen, daß sich zunächst im Inneren des Leiters 2,3 der Druck schneller aufbaut als im wesentlich größeren übrigen Volumen. Als Folge davon schiebt sich der Kolben 6 aus der Stellung der Fig. 2 in diejenige der Fig.3. Dabei wird durch Keilwirkung zwischen der konischen Fläche des Kolbens 6 und dem Teil 8 das Isolierbein S radial nach außen gespreizt und damit die Abstützvorrichtung in der Kapselung 1 verklemmt. Diese Stellung zeigt F i g. 3. Die konische Fläche des Kolbens 6 ist so ausgebildet, daß in der verklemmten Lage Selbsthemmung zwischen dem Konuskörper des Kolbens δ und dem Teil 8 vorhanden ist Die Tellerscheiben 9 haben einerseits die Aufgabe, daß bei der pneumatischen Verspannung der Abstützvorrichtung keine zu höh'::. Spreizkräfte von den Beinen 4, 5 auf die Kapselung i aisgeübt werden, die eine eventuelle Verformung an den Auflagestellen hervorrufen könnten. Andererseits ermöglichen die Tellerfedern 9 den Ausgleich von allfälligen z. B. tempe-aturbedingten Dehnungsunterschieden der Kapselung und der Abstützvorrichtung im eingebauten, verspannten Zustand. Der Ausbau des Leiters und der Abstützvorrichtung, z. B. bei einer Revision, wird so vorgenommen, daß das Isolierdruckgas zunächst aus dem Leiter 2, 3 schneller abgelassen wird als aus der Kapselung 1. Der dann über die öffnung 10 auf die rechte Seite des Kolbens 6 wirkende Drucküberschuß schiebt den Kolben in Stellung der F i g. 2 zurück, wodurch die Verklemmung der Abstützvorrichtung aufgehoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Isoliergasgefüllte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung mit einem Leiter, welcher innerhalb einer geerdeten rohrförmigen Kapselung mittels mindestens einer aus drei sternförmig in einer Ebene angeordneten Isolierbeinen bestehenden, mit dem Leiter verbundenen Abstützvorrichtung zentriert gehaltert ist, bei der zwei Isolierbeine starr ausgebildet sind und an ihren der innenwand der Kapselung zugekehrten Enden eingesetzte kugelförmige Rollkörper besitzen, während ein Isolierbein in radialer Richtung beim Einschieben des Systems Leiter/Abstützvorrichtung in die Kapselung verkürzt ist und erst in der endgültigen Einbaulage durch Spreizung nach außen an der Räche eines innerhalb des hohlen Leiters axialverschiebbaren Konustriebs eine gefederte Klemmfixierung des Systems Leiter/Abstützvorrichtung innerhalb der Kapselung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Konustrieb als eine innerhalb des Leiters (2, 3) untergebrachte, beim Füllvorgang der Hochspannungsleitung selbsttätig pneumatisch betätigte Vorrichtung (6) ausgebildet ist.
2. Hochspannungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß c<e pneumatisch betätigte Vorrichtung einen im Leiter (3) dicht gleitbaren Kolben (6) enthält, der auf seiner druckbeaufschlagbaren Seite in vom Kolben wegweisender Richtung einen im Durchmesser zunehmenden kegelstumpfformigen Ansatz aufweist, auf welchem ein in den Leiter (3) hineinragender verlängerter Teil (Sa) des Isolierbeines (5) rnitteb eines aufgesteckten becherförmigen Teils (8) gleitbar abgt tützt ist.
3. Hochspannungsleitung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem becherförmigen Teil (8) und dem verbreiterten Fußende des Isolierbeines (5) in dessen Längsrichtung wirkende Druckfederglieder (9) angeordnet sind.
4. Hochspannungsleitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung des kegelstumpfförmigen Ansatzes des Kolbens (6) derart ausgebildet ist, daß in der verklemmten Lage zwischen dem Ansatz und dem becherförmigen Teil (8) des Isolierbeines (S) Selbsthemmung vorhanden ist.
DE2149654A 1971-09-20 1971-10-05 IsoliergasgefUllte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung Expired DE2149654C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1359871A CH536567A (de) 1971-09-20 1971-09-20 Isoliergasgefüllt gekapselte elektrische Hochspannungsleitung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2149654A1 DE2149654A1 (de) 1973-03-29
DE2149654B2 true DE2149654B2 (de) 1980-02-07
DE2149654C3 DE2149654C3 (de) 1980-10-09

Family

ID=4393754

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7137736U Expired DE7137736U (de) 1971-09-20 1971-10-05 Isoliergasgefullte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung
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DE7137736U Expired DE7137736U (de) 1971-09-20 1971-10-05 Isoliergasgefullte, gekapselte elektrische Hochspannungsleitung

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Country Link
US (1) US3786169A (de)
JP (1) JPS5624454B2 (de)
CH (1) CH536567A (de)
DE (2) DE7137736U (de)
FR (1) FR2153277B3 (de)
IT (1) IT967485B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4038486A (en) * 1975-06-10 1977-07-26 Westinghouse Electric Corporation Supporting insulator assembly for gas-insulated equipment
JPS5494871U (de) * 1977-12-17 1979-07-05
DE19502665C1 (de) * 1995-01-20 1996-02-08 Siemens Ag Metallgekapselte Hochspannungsleitung mit einer Befestigungsvorrichtung für einen Isolierstoffstützer

Also Published As

Publication number Publication date
FR2153277A1 (de) 1973-05-04
JPS5624454B2 (de) 1981-06-06
US3786169A (en) 1974-01-15
CH536567A (de) 1973-04-30
DE2149654C3 (de) 1980-10-09
DE2149654A1 (de) 1973-03-29
JPS4838467A (de) 1973-06-06
DE7137736U (de) 1973-08-16
IT967485B (it) 1974-02-28
FR2153277B3 (de) 1975-10-17

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