DE2150512B2 - Vorrichtung zum einfuehren von blaettern in ein diffusionsentwicklungsgeraet - Google Patents

Vorrichtung zum einfuehren von blaettern in ein diffusionsentwicklungsgeraet

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DE2150512B2
DE2150512B2 DE19712150512 DE2150512A DE2150512B2 DE 2150512 B2 DE2150512 B2 DE 2150512B2 DE 19712150512 DE19712150512 DE 19712150512 DE 2150512 A DE2150512 A DE 2150512A DE 2150512 B2 DE2150512 B2 DE 2150512B2
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Hugo Frans Deurne-Zuid; Stievenart Emile Antwerpen; Deconinck (Belgien); Phleps, Konrad, Dipl.-Ing., 8024. Deisenhofen
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum getrennten Einführen von zwei Blättern in das Entwicklerbad eines Diffusionsentwicklungsgerätes, wobei zum Einführen der Blätter zwei äußere und eine mittlere Führungsplatte vorgesehen sind, welche die Blätter einer Zusammenpreßvorrichtung zuführen.
Es sind derartige Geräte bekannt (DT-Gbm 18 30 696), bei denen wenigstens drei Führungsplatten in das Entwicklerbad eintauchen. Damit wird erreicht, daß die beiden Blätter, nämlich das lichtempfindliche Blatt und das Aufnahmeblatt, eine Strecke voneinander getrennt im Entwickler zurücklegen, die ausreicht, diesen auf die einander zugewandten Schichtseiten in gewünschter Weise einwirken zu lassen, bevor die Blätter zur Übertragung zusammengepreßt werden.
Dabei trat bis jetzt der nachteilige Umstand auf, daß die mittlere Führung der Platten einerseits durch Kapillarwirkung und andererseits durch Zurückziehen des Blattes beim Einführen von Hand mit Entwicklerflüssigkeit bereits oberhalb des Spiegels des Entwicklerbades benetzt wurde. Da die Benetzung unregelmäßig auftrat, führte sie durch unkontrollierbare örtliche Vorentwicklung auf den Blättern zu ungleichmäßigen Entwicklungsergebnissen.
Aus der DT-AS 12 27 776 geht ein fotografisches Entwicklungsgerät hervor, in dem zur definierten, quer zur Laufrichtung gleichmäßigen Benetzung des Schichtträgers mit einer Flüssigkeit eine Netzwalze vorgesehen ist, die gleichzeitig mit einer Andruckwalze zusammen den Schichtträger zwischen in der Flüssigkeit befindliche Führungselemente einführt. Diese bekannte Netzwelle ist zum Benetzen der einander zugekehrten Oberflächen von Blattpaaren, etwa für das Silbersalz-Diffusionsverfahren, schon wegen der verhältnismäßig großen Dicke der Netzwalzen nur mit Schwierigkeiten anwendbar, da ein definiertes Zusammenführen der Blätter bei so großem Abstand Schwierigkeiten bereitet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Führungseinrichtung zum Einführen der Blätter zu schaffen, die sowohl die Blätter auf die erforderliche Strecke im Entwickler getrennt hält als auch die oben angeführten Nachteile vermeidet
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die äußeren Führungsplatten in an sich bekannter Weise in den Entwickler eintauchen, während die mittlere Führung in einem gewissen Abstand über der Oberfläche des Entwicklerbades endet, und daß das Ende der mittleren Führungsplatte eine Dicke aufweist, die in der Größenordnung seines Abstandes von der Entwickleroberfläche liegt.
Es kann bei bestimmten Geräten und Papieren auch vorteilhaft sein, wenn die Dicke des Endes der mittleren Führungsplatte größer als sein Abstand von der Entwickleroberfläche ist.
Dabei wird der Abstand des Endes der mittleren Führungsplatte vom Spiegel der Entwicklerflüssigkeit so bemessen, daß es beim Betrieb des Gerätes mit Sicherheit auch durch im Entwickler beim Einführen der Blätter erzeugte Wellen nicht benetzt werden kann. Aus diesem gerätebedingten Mindestabstand, der von der Form der Entwicklerwanne abhängt, ergibt sich die in gleicher Größenordnung liegende oder auch größere Dicke des Endes der mittleren Führungsplatte. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei dieser Dimensionierung die erforderliche getrennte Führung der Blätter gewährleis'et ist, bis sie durch bekannte Mittel zusammengeführt werden.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Dicke der mittleren Führungsplatte in der Einführrichtung der Blätter anwächst. Durch die Steigung und Krümmung der so keilförmig ausgebildeten mittleren Führungsplatte kann die Bahn der Blätter in der Führung und in der Entwicklerflüssigkeit sowie die zwischen den Blättern befindliche Entwicklermenge den Erfordernissen angepaßt werden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind anhand einer Zeichnung beschrieben.
Die Figur zeigt einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Einführungsvorrichtung für ein Diffusionsentwicklungsgerät.
In einem Gehäuse 1 befindet sich die Entwicklerflüssigkeit 2, deren Spiegel mit 3 bezeichnet ist. Durch eine Öffnung la des Gehäuses ragen die Enden 6a und 7 a zweier gekrümmter Führungsplatten 6 und 7 aus dem Gehäuse heraus.
Die Führungsplatten 6 und 7 befinden sich teilweise in der Entwicklerflüssigkeit und sind so gekrümmt, daß ihre Enden 6ö und Tb auf ein Rollenpaar 9 und 10, das durch nicht dargestellte Mittel angetrieben wird, hinweisen. Zwischen den äußeren Führungsplatten 6 und 7 ist eine mittlere Führungsplatte 8 angeordnet. Ihr Ende 8a schließt mit den Enden 6a und 7a der äußeren Führungsplatten 6 und 7 ab und bildet mit diesen trichterförmigen Kanalöffnungen, in die die Blätter 4 und 5 von Hand leicht eingeführt werden können. Das andere Ende 8öder mittleren Führungsplatte 8 befindet sich über der Entwickleroberfläche 3.
Der Abstand a des Endes 9b von der Entwickleroberfläche ist so bemessen, daß es beim Betrieb des Gerätes auftretende Oberflächenbewegungen der Entwicklerflüssigkeit, wie Wellen oder Spritzer, nicht erreichen können. Die Dicke b des Endes Sb liegt in der Größenordnung des Abstandes a oder ist größer. Dadurch ist gewährleistet, daß die beiden Blätter 4 und 5 in der Entwicklerflüssigkeit 2 den erforderlichen Abstand 2a einhalten, damit der Entwickler auf die Oberfläche der Blätter einwirken kann. Die Form des
Querschnittes durch die mittlere Führungsplatte 8 muß nicht, wie in der Figur dargestellt, keilförmig sein, sondern kann auch gekrümmte Umrißlinien aufweisen.
Zur Einhaltung einer gewünschten Bahn dienen auch die äußeren Führungsplatten 6 und 7, die mittels ihrer Krümmung die beiden Blätter 4 und 5 zusammen und zwischen die zwei Rollen 9 und 10 führen, die in bekannter Weise das Zusammenpressen der Blätter zum Zweck der Bildübertragung und den Transport des Blattpaares durch eine nicht dargestellte öffnung des Gehäuses aus diesem heraus besorgen.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wie schon erwähnt, kann die mittlere Führungsplatte gleichsinnig oder gegensinnig gekrümmte Führungsflächen aufweisen. Ferner kann die Stirnfläche 86 der mittleren Führungsplatte gekrümmt sein und/oder es können die mit den Führungsflächen gebildeten Ecken abgerundet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum getrennten Einführen von zwei Blättern in das Entwicklerbad eines Diffusions- S entwicklungsgerätes, wobei zum Einführen der Blätter zwei äußere und eine mittlere Führungsplatte, welche die Blätter einer Zusammenpreßvorrichtung zuführen, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Führungsplatten (6, 7) in an sich bekannter Weise in den Entwickler (2) eintauchen, während die mittlere Führung (8) in einem gewissen Abstand über der Oberfläche (3) des Entwicklerbades (2) endet, und daß das Ende (Sb) der mittleren Führungsplatte (8) is eine Dicke (b) aufweist, die in der Größenordnung seines Abstandes (a) von der EntwickleroberiJäche i
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (b) des Endes (8b) der mittleren Führungsplatte (8) größer als sein Abstand
(a) von der Entwickleroberfläche (3) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (b) der mittleren Führungsplatte (8) in der Einführrichtung der Blätter (4,5) anwächst.
DE19712150512 1971-10-09 1971-10-09 Vorrichtung zum Einführen von Blättern in ein Diffusionsentwicklungsgerät Expired DE2150512C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712150512 DE2150512C3 (de) 1971-10-09 Vorrichtung zum Einführen von Blättern in ein Diffusionsentwicklungsgerät
IT5321772A IT966225B (it) 1971-10-09 1972-10-06 Dispositivo per l introduzione di fogli in un appareccio di sviluppo a diffusione di sale d argento
FR7235538A FR2155644A5 (de) 1971-10-09 1972-10-06

Applications Claiming Priority (1)

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DE19712150512 DE2150512C3 (de) 1971-10-09 Vorrichtung zum Einführen von Blättern in ein Diffusionsentwicklungsgerät

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2150512A1 DE2150512A1 (de) 1973-04-12
DE2150512B2 true DE2150512B2 (de) 1976-09-09
DE2150512C3 DE2150512C3 (de) 1977-04-21

Family

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2468146A1 (fr) * 1979-10-22 1981-04-30 Itek Corp Appareil de photographie et de developpement par report par diffusion
DE3434954C1 (de) * 1984-09-22 1986-02-13 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Vorrichtung zum Entwickeln von fotografischem Blattmaterial

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FR2468146A1 (fr) * 1979-10-22 1981-04-30 Itek Corp Appareil de photographie et de developpement par report par diffusion
DE3434954C1 (de) * 1984-09-22 1986-02-13 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Vorrichtung zum Entwickeln von fotografischem Blattmaterial

Also Published As

Publication number Publication date
DE2150512A1 (de) 1973-04-12
FR2155644A5 (de) 1973-05-18
IT966225B (it) 1974-02-11

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