DE215363C - - Google Patents
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- DE215363C DE215363C DENDAT215363D DE215363DA DE215363C DE 215363 C DE215363 C DE 215363C DE NDAT215363 D DENDAT215363 D DE NDAT215363D DE 215363D A DE215363D A DE 215363DA DE 215363 C DE215363 C DE 215363C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
Landscapes
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- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-"Λ*215363-KLASSE 51c. GRUPPE
JOSEFTRUXA in PRAG-KGLWEINBERGE.
Konzertzither. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1908 ab.
Die Begleitsaiten der bisher in Gebrauch stehenden Zithern sind im Quart-Quint-Zirkel
der Tonleitern von drei B bis zu drei Kreuzen gleichmäßig in einer Ebene angeordnet. Die
Akkordsaiten der übrigen Tonarten würden bei der Anordnung der Saiten in einer Ebene eine
derartige Lage zueinander und zu den Melodiesaiten haben, daß sie für die Hand des Spielers
unerreichbar wären.
Nun sind zwar abgesehen von den hier nicht in Betracht kommenden Akkordzithern
auch Zithern bekannt, bei denen die Begleitsaiten in zwei Ebenen angeordnet sind. So
ist der Vorschlag gemacht worden, die Kontrasaiten unter die gewöhnlichen Begleitsaiten
zu legen, um sie dem Griffbrette näher zu bringen. Praktischen Wert hat aber diese
Einrichtung nicht, weil das Griffbrett immerhin in beträchtlicher Entfernung von den
Kontrasaiten liegt, und es unmöglich ist,, die seitlich anzuschlagenden Kontrasaiten mit dem
kleinen Finger der Spielhand zu erreichen, welche beim gleichzeitigen Anschlagen der
Melodiesaiten und Begleitsaiten unmittelbar über diesen liegen muß.
Auch bei der Anordnung der Begleitsaiten nach der sogenannten J ob st sehen Bauart kann
ein vollkommenes Spielen nicht erreicht werden, weil die zwischen den Saiten der großen
Oktave in einer anderen Ebene liegenden Saiten der kleinen Oktave das Spiel wesentlich
beeinträchtigen und die gleiche Entfernung der Saiten voneinander stören.
Diese Übelstände zu beheben, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche im wesentliehen
darin besteht, daß sämtliche Begleitsaiten in nahezu gleichmäßiger Verteilung in
zwei übereinanderliegenden Ebenen angeordnet sind, und zwar derart, daß die Akkorde
chromatischer Aufeinanderfolge nahezu in 4" gleicher Entfernung vom Griffbrette liegen.
In der Zeichnung ist die neue Zither dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 einen Grundriß,
Fig. 2 und 3 Schnitte nach x-x bzw. y-y in Fig. ι im vergrößerten Maßstab.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegen die Melodiesaiten η auf einem verlängerten Griffbrette b
der Höhe nach ungefähr in der Mitte zwischen der oberen Saitenbespannung m und der
unteren Saitenbespannung I. Die unteren Saiten I sind in bekannter Art befestigt, während
die oberen Saiten m einerseits an der Seite einer Leiste c befestigt sind, welche in
gewissem Abstande von den Saiten / angeordnet ist, · andererseits über erhöhte Steggabeln 0
(Fig. 3) zu den Wirbeln führen. Die Leiste c ist an Schienen d angeschraubt, welche neben
den unteren Begleitsaiten I (Fig. 1) an der oberen Wand des Schallkörpers befestigt sind.
Die Anordnung der Begleitsaiten, deren Anzahl bei der gewöhnlichen Zither 50 beträgt,
ist eine derartige, daß die Saiten der Akkorde
Claims (1)
- chromatischer Aufeinanderfolge nahezu in gleicher Entfernung von dem Griffbrette liegen, und zwar auf der oberen oder unteren Saitenbespannung. Es ist daher leicht einzusehen, daß auf dieser Zither die mannigfaltigsten Begleitakkorde gespielt werden können, ohne daß deren Anschlagen bei gleichzeitigem Spielen der Melodiensaiten dem Spieler irgendwelche Schwierigkeiten bereitet.Ρλτεντ-Ansfeuch :Konzertzither, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Begleitsaiten in nahezu gleichmäßiger Verteilung in zwei übereinanderliegenden Ebenen derart angeordnet sind, daß die Akkorde chromatischer Aufeinanderfolge nahezu in gleicher Entfernung vom Griffbrett liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215363C true DE215363C (de) |
Family
ID=476864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215363D Active DE215363C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215363C (de) |
-
0
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