DE2154331A1 - Mehrteiliges belueftungsprofil fuer deckenverkleidungen - Google Patents
Mehrteiliges belueftungsprofil fuer deckenverkleidungenInfo
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Description
Patent- -und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Firma Hunter Douglas, Rotterdam, Niederlande, Piekstraat
Mehrteiliges Belüftungsprofil für Deckenverkleidungen
Die Erfindung betrifft ein mehrteiliges Belüftungsprofil für Deckenverkleidungen, insbesondere für schallschluckende
Deckenverkleidungen.
Es sind eine Vielzahl von Belüftungsprofilen bekannt,
die zwischen benachbarten und an Tragorganen befestigten Paneelen und darauf ruhenden Platten aus schallschluckendem
Material angeordnet sind.
Nachteilig bei den bekannten Belüftungsprofilen bzw. Belüftungssystemen ist es, daß sie in der Herstellung relativ
teuer sind und die Anbringung schwierig und zeitaufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Belüftungsprofil zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile
nicht mehr aufweist und insbesondere ein nachträgliches Anbringen der Belüftungsprofile ermöglicht.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß das Belüftungsprofil aus einem unteren und einem
oberen Teilprofil zusammengesetzt ist, daß die Teilprofile
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horizontale Haltef!ansehe zum Halten von Platten o. dgl.
aus schallschluckendem Material aufweisen, daß an den Teilprofilen ineinander rastbare Verbindungselemente angeordnet
sind und daß das obere Teilprofil und das untere Teilprofil Luftdurchtrittsoffnungen aufweisen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Belüftungsprofils besteht darin, daß die Montage der beiden Teilprofile,
zwischen deren Halteflansche die Platten aus schallsekluckendem Material angeordnet sind, sich einfach
gestaltet, da die Teilprofile nur zusammengeklippt werden Baissen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß aufgrund
der Form der Teilprofile diese extrudiert werden können, wobei die Belüftungsöffnungen in einem zweiten Arbeitsgang
in die Profile eingearbeitet werden. Es können auf diese Weise Teilprofile beliebiger Länge hergestellt werden,
so daß die sonst üblichen Ansatzstellen nahezu vollständig vermieden werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Verbindungselemente
zu beiden Seiten der Luftdurchtrittsöffnungen angeordnet und als wechselseitig einrastbare Sperrhaken
mit Schr^flachen ausgebildet. Diese Ausbildung der
Verbindungselemente ermöglicht ein leichtes Zusammenfügen der beiden Teilprofile und gewährleistet einen sicheren
Halt der zusammengefügten Teile. Die zu beiden Seiten
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der Luftdurchtrittsöffnungen angeordneten Verbindungselemente
beeinträchtigen nicht den Liiftungsquerschnitt.
Die Luftdurchtrittsöffnungen können im oberen Teilprofil als Luftsehlitze und im unteren Teilprofil als
Luftlöcher ausgebildet sein. Nach einer anderen Weiterbildung ist an der Oberseite der Luftlöcher ein in Längsrichtung
verschiebbarer, mit Durchbrüchen versehener Streifen angeordnet. Mittels dieses Streifens läßt sich die aus
dem Lüftungsprofil austretende Luftmenge regulieren.
Nach einer anderen Weiterbildung zeichnet sich das Belüftungsprofil
dadurch aus, daß sich von den Halteflanschen des unteren Teilprofils zwei im Abstand voneinander und in
Längsrichtung des Teilprofils angeordnete Begrenzungsflächen vertikal nach unten erstrecken, die zum Leiten des
Luftstromes dienen, wobei diese vertikalen Begrenzungsflächen in den Schlitz zwischen den benachbarten Paneelen hineinragen.
Nach einer weiteren Ausbildung zeichnet sich das Belüftungsprofil dadurch aus, daß sich von den Halte flanschen
des unteren Teilprofils hakenförmige Zentrierabschnitte vertikal nach unten erstrecken, die zum Zentrieren der
Paneele der Deckenverkleidung dienen.
Diese Zentrierabschnitte werden angeordnet, um bei einer schallschluckenden Decke ein ansprechendes Äußeres
dadurch zu gewährleisten, daß die benachbarten Paneele
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einen gleichen Abstand von dem Belüftungsprofil erhalten· Die Zentrierabschnitte können an den Paneelen anliegen.
Sie dienen nicht zum Tragen der Paneele.
Die nach oben gerichteten Abwinkelungen an den Halteflanschen des oberen Teilprofils erleichtern ein Zusammenfügen
der Platten aus schallschluckendem Material und des Belüftungsprofils, weil die Halteflansche eine
klemmende Wirkung auf die Platten ausüben.
An der Unterseite der abgewinkelten Randabschnitte der Halteflansche können Widerhaken angeordnet sein, die
sich in die Platten aus schallschluckendem Material eindrücken und damit einen besseren Halt geben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schnittansicht des an einer Deckenverkleidung angeordneten
BelüftungsprofilB,
Fig. 2 eine Schnittansicht, die den Zusammenbau
Fig. 2 eine Schnittansicht, die den Zusammenbau
der Teilprofile des Belüftungsprofils verdeutlicht,
Fig. 5 eine Schnittansicht der zusammengefügten
Fig. 5 eine Schnittansicht der zusammengefügten
Teilprofile, die das Einschieben einer Platte
aus schallschluckendem Material zeigt, Fig. 4 eine Draufsicht entlang der Linie IV-IV in Fig.2,
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Fig. 5 eine Draufsicht nach Fig. 3»
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine mit Belüftungsprofilen versehene schallschluckende Decke
und
Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII VII
in Fig. 3.
Aus der perspektivischen Schnittansicht der Fig. 1 ist die Anordnung des erfindungsgemäßen Belüftungsprofils
zwischen zwei Platten 6 aus schallschluckendem Material und zwischen an Tragorganen befestigten Paneelen 10 ersicht
lich. Das Belüftungsprofil besteht aus einem oberen Teilprofil 12 und einem unteren Teilprofil 11.
Das obere Teilprofil 12 hat eine Deckplatte, deren Fläche in Längsrichtung von Luftschlitzen 1 durchbrochen
ist. Seitlich der Luftschlitze 1 besitzt die Deckplatte Halteflansche ?, die sich über die Breite des Zwischenraumes
zwischen den beiden Platten 6 hinaus erstrecken und an den Seiten Abwinkelungen 13 haben. An der Unterseite
erstrecken sich seitlich von den Luftschlitzen 1 Verbindungselemente 4- vertikal nach unten, deren unterer
Bereich mit schrägen Flächen hakenförmig ausgebildet ist. Die hakenförmigen schrägen Flächen sind in korrespondierende
Verbindungselemente 5, gleichfalls hakenförmige
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schräge Flächen, des unteren Teilprofils 11 einrastbar,
wie insbesondere Fig. 2 zeigt.
Das untere Teilprofil 11 weist eine nach oben gerichtete etwa U-förmige Rinne auf, deren auf der Grundfläche
stehende Schenkel an der Oberseite die Verbindungselemente 5 bilden, welche die schrägen hakenförmigen Flächen
aufweisen. In der Grundfläche des Teilprofils 11 sind
Luftlöcher 2 angeordnet. Von der Grundplatte erstrecken sich zwei im Abstand voneinander und in Längsrichtung des
Teilprofils angeordnete Begrenzungsflächen 3 vertikal nach unten, die den Luftstrom leiten, der durch die Luftlöcher
2 strömt. An den Außenseiten der Begrenzungsflächen 3 sind im rechten Winkel Halteflansche 8 für die Platten 6 befestigt·
Von den Halteflaschen 8 erstrecken sich hakenförmige
Zentrierabschnitte 9 vertikal nach unten, mit denen das Belüftungsprofil mittig zwischen zwei Paneelen 10
zentriert wird. Dazu sind die Zentrierabschnitte 9 zur Mitte des Teilprofils 11 hin hakenförmig abgewinkelt.
Aus Fig. 2 ist der Zusammenbau des oberen Teilprofils 12 und des unteren Teilprofils 11 ersichtlich. Beim
Zusammenbau gleiten die schrägen Flächen der hakenförmigen Verbindungselemente 4-, 5 aufeinander, werden elastisch
verformt und verhaken sich dann. Auf der Grundfläche der U-förmigen Rinne des unteren Teilprofils 11 ist ein mit
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Durchbrüchen versehener Streifen 14- verschiebbar angeordnet,
mit dem die durch die Luftlöcher 2 hindurchströmende Luftmenge reguliert werden kann. Aus der Draufsicht
nach Fig. 4- wird die Anordnung und Funktion des Streifens 14- deutlich.
Fig. 3 zeigt im Schnitt die zusammengeklippten Teilprofile 11, 12, sowie die Funktion der nach oben gerichteten
Abwinkelungen 13 der Halteflansche 7· Die Abwinkelungen 13 ermöglichen ein leichtes Einschieben der Platten
6 aus schallschluckendem Material. An den Unterseiten der Abwinkelungen 13 sind Widerhaken 16 angeordnet. Die Widerhaken
16 erhöhen den Druck auf die Platten 6 aus schallschluckendem Material.
Fig. 5 zeigt die Langlöcher bzw. Luftschlitze 1 dee
oberen Teilprofils 12 und die Luftlöcher 2 des unteren Teilprofils 11, wobei das Teil der Grundfläche des Teilprofils
11, in dem die Luftlöcher angeordnet sind, dicker ausgebildet ist als der obere Teil der Grundfläche, damit schon
in den Lüftlöchern eine Vertikalströmung der Luft erreicht ,
wird. Würde die Höhe der Luftlöcher zu gering sein, so würde zum Beispiel schräges Ausströmen der Luft möglich sein,
wodurch eine unerwünschte Turbulenz auftreten könnte und damit eine Verkleinerung des Nutzeffektes eintreten würde.
Fig. 6 zeigt einen Ausschnitt aus einer mit den erfindungsgemäßen Belüftungsprofilen versehenen schallge-
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dämmten Decke, welche aus an Trägern befestigten Paneelen
10 besteht, über denen Platten 6 aus schallschluckendem Material angeordnet sind.
Fig. 7 offenbart im Schnitt,wie die Belüftungsprofile
eine quer zu den Paneelen und Belüftungsprofilen verlaufende Tragschiene 15 berühren, welche Flanschen
besitzt, die mit vorstehenden Lappen 17 versehen sind, welche die im ganzen C-förmigen Paneele an den Innenseiten
ihrer gebogenen Längerander festhalten. Bei einer derartigen Ausführung sind die Teile 3 und 9 <3.es Belüftungsprofils örtlich ab» bzw. ausgeschnitten, um zu ermöglichen,
daß die Belüftungsprofile auf den Flanschen der Tragsehie- ne 15 ruhen können. Die Belüftungsprofile können auch entlang
der strichpunktierten Linien VIII in Fig. 7 abgeschnitten werden. In diesem Fall ruhen die Belüftungsprofile
nur auf den Längsrändern der Paneele. Die Platten aus schallschluckendem Material erstrecken sich über die
Flansche der Tragschienen hinaus.
Bei Tragschienen mit nicht durchlaufenden Flanschen können andere bekannte Befestigungsmethoden verwendet
werden.
Es wird hervorgehoben, daß die Erfindung nicht auf die vorbeschriebene und in den Zeichnungen dargestellte
Ausführung beschränkt ist und daß andere mögliche Ausführungen im Bereich der Erfindung liegen.
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Claims (1)
- 5632/bs - 9 -Ansprüche:^U Mehrteiliges Belüftungsprofil für Deckenverkleidungen, insbesondere für schallschluckende Deckenverkleidungen,dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem unteren und einem oberen Teilprofil (11, 12) zusammengesetzt ist, daß die Teilprofile (11, 12) horizontale Deckenelement-Halteflansche (7, 8) aufweisen, daß an den Teilprofilen (11,12) ineinander rastbare Verbindungselemente (4-, 5) angeordnet sind und daß das obere Teilprofil (12) und das untere Teilprofil (11) Luftdurchtritt soff nungen aufweisen.2_. Belüftungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (4, 5) zu beiden Seiten der Luftdurchtrittsöffnungen angeordnet sind und als wechselseitig einrastbare Sperrhaken mit Schrägflächen ausgebildet sind.Belüftungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchtrittsöffnungen im oberen Teilprofil (12) als Luftschlitze (1) und im unteren Teilprofil (11) als Luftlöcher (2) ausgebildet sind.- 10 -309819/00684v. Belüftungsprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Luftlöcher (2) ein in Längsrichtung verschiebbarer, mit Durchbrüchen versehener Streifen (14) angeordnet ist.5. Belüftungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Teilprofil (11) zu beiden Seiten der Luftdurchtrittsöffnungen vertikal nach unten vorstehende Begrenzungsflächen (3) hat, an denen außen die waagerechten Halteflansche (8) befestigt sind.(Eu Belüftungsprofil nach einem der Ansprüche 3, 4- oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß beim Teilprofil (11) der Teil der Grundfläche, in dem die Luftlöcher (2) angeordnet sind, dicker ausgebildet ist, als der verbleibende obere Teil der Grundfläche.7. Belüftungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich von den Halteflansche (8) des unteren Teilprofils (11) hakenförmige Zentrierabschnitte (9) für die Paneele (10) der Deckenverkleidung vertikal nach unten erstrecken.- 11 -309819/00688^ Belüftungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte der Halteflansche (7) des oberen 2?eilprofils (12) nach oben gerichtete Abwinkelungen (13) aufweisen.g. Belüftungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eandabschnitte der Halteflansche (7) an den Unterseiten Widerhaken (16) aufweisen.10. Belüftungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilprofile (11,12) aus einem extrudierbaren Material bestehen.11. Eine Vorrichtung wie vorbeschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.• t309819/0068Leerseite
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