DE215438C - - Google Patents

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DE215438C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215438 KLASSE 24c. GRUPPE
Ofenkopf für Regenerativfiammöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1908 ab.
Bei den mit Regenerativeinrichtung versehenen öfen besteht bekanntlich der Übelstand,, daß die aus feuerfesten Steinen hergestellten Gas- und Luftzüge durch die hocherhitzten Abgase stark angegriffen werden, und ist die zerstörende Wirkung in dem Abschnitte der Züge, welcher dem Ofeninnern näher liegt, größer als in dem den. Wärmespeichern benachbarten. Infolgedessen machen sich daher
ίο nach kurzem Betriebe der Regenerativflammöfen Reparaturen der beschädigten Zugabschnitte nötig, indem das angegriffene Mauerwerk Stein um Stein abgetragen und durch neues Mauerwerk, welches wieder Stein um Stein aufgeführt werden muß, ersetzt wird. Bei Vornahme einer derartigen Reparatur ist ein längerer Betriebsstillstand des Ofens unvermeidlich, was natürlich einen nicht geringen Verlust bedeutet.
Diesen bisherigen Übelstand an Regenerativflammöferi zu beheben, dient die Neuerung gemäß der Erfindung, nach weicher die gefährdeten Abschnitte der Gas- und Luftzüge auswechselbar sind, wobei sie entweder einen gemeinsamen Block bilden oder zur Erleichterung des Transportes voneinander getrennt oder in einige Teile zerlegt sind. Das Mauerwerk für diese auswechselbaren Abschnitte wird vor dem Einsetzen an einer anderen als der Verwendungsstelle hergestellt bzw. zusammengefügt.
Dadurch, daß nunmehr die gesamte Mauerwerkverbindung der beschädigten Teile der Gas- und Luftzüge bei Regenerativfiammöfen entfernt und durch eine neue derartige Mauer-Werkverbindung ersetzt wird, werden sich nötig machende Reparaturen in kürzerer Zeit bewirkt und die hierzu erforderlichen Betriebsstillstände auf kürzere Zeit beschränkt. Es wird daher der Ofen besser als bisher ausgenutzt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an Regenerativfiammöfen in zwei beispielsweisen ; Ausführungsformen im Längs- und Querschnitt nach A-A zur Darstellung gebracht.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform strömt durch den Zug a die Luft und durch den Zug 6 das Gas nach dem Ofen c.
Die Erfindung besteht darin, daß der durch die hocherhitzten Abgase gefährdete Abschnitt des Zuges α auswechselbar ist, indem das den Abschnitt d ergebende Mauerwerk an einer anderen als der Verwendungsstelle Tiergestellt und eingesetzt und mit dem alten '55 Mauerwerk verbunden wird. Ist das eingefügte Mauerwerk wieder durch die Hitze angegriffen, so wird es entfernt und durch eine neue Mauerwerkverbindung in Zugkanalform ersetzt.
Das gleiche ist beim Gaszuge b der Fall, indem hier der Teil e auswechselbar ist, genau so wie der Teil d.
Damit man das an einer anderen als <Jer Verwendungsstelle in Zugkanalform fest zusammengefügte Mauerwerk besser zusammenhalten und transportieren kann, empfiehlt es / sich, die auswechselbare Mauerwerkverbindung
(2. Auflage, ausgegeben am ig. September igir.l
mit einem Metallmantel / oder mit Bändern zu umgeben, die während des Betriebes nicht unbedingt an ihrer Stelle verbleiben müssen.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten anderen Ausführungsform sind wieder der Luftkanal α und der Gaszug b vorhanden; hier bestehen die auswechselbaren Zugabschnitte aus einem gemeinschaftlichen Mauerwerk d, welches wieder an seinem Umfange in beliebiger Weise zusammengehalten wird. Es wird also ein mit zwei Kanälen versehener Teil ausgewechselt. _

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ofenkopf für Regenerativflammöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die heißen Abgase am meisten gefährdeten Abschnitte der gemauerten Luft- und Gaszüge einzeln oder zusammen auswechselbar sind.
2. Ofenkopf für Regenerativflammöfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß; die auswechselbaren Abschnitte der Züge durch eine Ummantelung zusammengehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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