DE2155012B2 - Verbindung eines Spülbeckens mit einem Rahmen und Verfahren zum Verbinden eines Spülbeckens mit einem Rahmen - Google Patents
Verbindung eines Spülbeckens mit einem Rahmen und Verfahren zum Verbinden eines Spülbeckens mit einem RahmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Verbindung eines Spulbekkens,
das an seinem oberen Rand einen nach außen abgebogenen Flansch aufweist, mit einem das Spulbekken
umgebenden Rahmen, dessen der Beckenoffnung zugekehrter Rand zur Bildung eines Hohlfalzes um
180° nach unten umgebogen ist und dort ein Befesti gungsmittel fur den abgebogenen Flansch des Spulbekkens
aufnimmt
Bei einem bekannten Spulbecken dieser Art (Zu
satz Nr 79 773 zur FR-PS 12 96 723) ist fur die Verbindung
und Abdichtung von Rahmen und Spulbecken eine durchgehende Gummileiste vorgesehen, die zwischen
dem Rand des Spulbeckens und des Rahmens liegt und durch Schrauben am Rahmen gehalten ist
Der Rand bzw Schenkel des Rahmens ist dafür im Bereich
des Spulbeckens senkrecht nach unten stehend und in seinem unteren Abschnitt senkrecht zu der Spulbeckenwandung
stehend abgebogen Eine derartige Verbindung hat sich in der Praxis nicht bewahren kon
nen, da das Spulbecken infolge der Elastizität der Verbindung
sich gegenüber dem Rahmen bewegen kann, wobei die Gummiabdichtung stark beansprucht wird
und bei langer andauernder Beanspruchung zu Undichtigkeiten fuhrt Außerdem besteht die Gefahr der Ausbildung
von Rissen in den abgebogenen Rahmenabschnitten im Bereich der Ecken des Spulbeckens, die zu
Schnittverletzungen fuhren können
Verbindungen zwischen Rahmen und Spulbecken, die unter Fortlassung einer elastischen Gummidichtung
hergestellt sind, lassen sich herstellen, indem das Spul
becken zunächst mit dem Rahmen nach einer genauen Ausrichtung durch Punktschweißen unter Verwendung
einer Schweißmaschine verbunden wird Danach erfolgt ein Abschmirgeln der Schweißraupen mittels
einer halbautomatischen Schleifmaschine und ein Polieren unter Verwendung anderer Werkzeuge Diese Arbeitsgange
sind aber verhältnismäßig zeitraubend, so
daß fur die Verbindung insbesondere von zwei Spulbecken
mit einem Rahmen eine verhältnismäßig lange
Fertigungszeit notwendig ist, die zu hohen Herstellungskosten
fuhrt Ein weiterer Nachteil in der Herstellung solcher Verbindungen ist dann zu sehen, daß sich
unter der Einwirkung des Nahtschweißens oder Punktschweißens eine Profilverjungung der Bleche ergibt
und daß sich die Bleche beim Schweißen infolge der
auftretenden Warme verformen, so daß sich auf der Oberseite des Rahmens mehr oder weniger stark ausgeprägte
Wellungen ergeben
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung
fur ein Spulbecken mit seinem Rahmen zu
schaffen, die einen dauerhaften, festen Sitz des Spulbekkens
am Rahmen ergibt
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
gelost, daß das Befestigungsmittel aus einer im Querschnitt
C-formigen Klemmleiste besteht, deren einer Schenkel in den Hohlfalz des Rahmens eingreift, wah
rend ihr anderer Schenkel den abgebogenen Flansch des Spulbeckens untergreift und gegen die Unterseite
des umgebogenen Randes des Rahmens anpreßt Die derart geschaffene Verbindung hat über die dauerhafte
Festigkeit durch Fortlassung elastischer Mittel und eine hohe Steifigkeit hinausgehend den Vorteil, daß das
Spulbecken in der Draufsicht durchgehend ein gleichmäßiges
und qualitativ hochwertiges Aussehen auf weist
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Verbinden
eines Spulbeckens mit einem Rahmen Es ist da
durch gekennzeichnet, daß der der Beckenoffnung zu gekehrte Rand des Rahmens zunächst etwa rechtwmkhg
abgebogen wird, daß dann auf die Unterseite des Rahmens die im Querschnitt zunächst L formig gebogene
Klemmleiste mit ihrem einen Schenkel gegen die Beckenoffnung weisend aufgelegt und durch ein weite
res Umbiegen des der Beckenoffnung zugekehrten Randes des Rahmens festgelegt wird und daß schließlich
das Spulbecken mit seinem nach außen abgeboge nen Flansch auf die Unterseite des umgebogenen Ran
des des Rahmens aufgelegt und durch Umbiegen des anderen Schenkels der Klemmleiste gegen diesen an
so gepreßt wird
Durch dieses Verfahren bleibt wahrend aller Arbeitsgange
die auf den Blechen und insbesondere Blechen aus rostfreiem Stahl vorhandene Schutzschicht erhal
ten, da die Gefahr eines Verkratzens vermieden wird Außerdem ist es möglich, Stahlbleche mit unterschiedlicher
Körnung und Oberflächenverzierung zu verwenden Darüber hinaus ist die Möglichkeit gegeben, einen
Rahmen aus rostfreiem Stahl mit einem Spulbecken aus
Kunststoff zu verbinden und dadurch auch uberra sehende ästhetische Effekte zu erzielen
Zwei Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung werden
nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
F 1 g 1 einen Querschnitt durch einen Rahmen mit
61) einem Becken,
F 1 g 2 die Verbindung zwischen Rahmen und Bekken gemäß F 1 g 1 in vergrößertem Maßstab und
F 1 g 3 eine weitere Ausfuhrungsform einer Verbin-
dung in vergrößertem Maßstab
Der in Fig 1 wiedergegebene Ausguß 1 hat einen
Rahmen 2, mit dem ein Spulbecken 3 verbunden ist unter
Verwendung einer Falzverbindung 4, wie sie nachstehend
naher beschrieben ist
Gemäß F ι g. 2 ist der Rahmen 2 endseitig mit einem
Randwulst 5 versehen, der in einen Rand 6 auslauft, welcher den Schenkel 7 einer C-formigen Klemmleiste
8 von unten her umgreift Mit dem zum Rand 6 auslau fenden Schenkel steht an dessen Unterseite der Flansch
9 des Spulbeckens 3 in unmittelbarer Berührung In dieser
Lage wird der Flansch 9 durch den Schenkel 10 der C-formigen Klemmleiste 8 gehalten
Der Zusammenbau bzw die Herstellung der Verbindung kann in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten
erfolgen Zweckmäßig ist es dafür, wenn der
dem Spulbecken zugekehrte Rand 6 des Rahmens 2 zunächst
etwa rechtwinklig nach unten abgebogen wird Auf die Unterseite des Rahmens 2 wird danach die im
Querschnitt zunächst L-formig gebogene Klemmleiste
8 mit ihrem einen Schenkel 7 gegen die Öffnung des Spulbeckens 3 weisend aufgelegt Durch ein weiteres
Umbiegen des der Beckenoffnung zugekehrten Randes 6 des Rahmens erfolgt danach eine Festlegung des
Schenkels 7 der C-formigen Klemmleiste Anschließend wird das Spulbecken 3 mit seinem nach außen
abgebogenen Flansch 9 auf die Unterseite des umgebogenen Randes 6 des Rahmens 2 aufgelegt und danach
durch ein Umbiegen des anderen Schenkels 10 der Klemmleiste 8 gegen diesen angepreßt
Beim Biegen des Randes 6 vom Rahmen 2 kann zugleich der Randwulst 5 ausgebildet werden, an den sich
die Rundung 11 des Spulbeckens 3 anlegen kann Alle
diese Arbeitsgange können im kalten Zustand durchgeführt
werden, so daß das Aussehen des Bleches nicht beeinträchtigt wird.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel gemäß der F 1 g 3 ist
nur gegenüber der vorbeschriebenen Ausfuhrungsform insoweit eine Abänderung getroffen, als dort der Rand
wulst 5 fortgelassen ist und durch eine einfache Falzung
12 ersetzt ist. Im übrigen ist aber auch hier der Rand 6
sowie eine gleichgeformte Klemmleiste 8 und ein gleichgeformter Flansch 9 des Spulbeckens 3 vorgesehen
und in der gleichen Arbeitsfolge miteinander verbunden
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1 Verbindung eines Spulbeckens, das an seinem oberen Rand einen nach außen abgebogenen Flansch aufweist, mit einem das Spulbecken umgebenden Rahmen, dessen der Beckenoffnung zugekehrter Rand zur Bildung eines Hohlfalzes um 180° nach unten umgebogen ist und dort ein Befesti gungsmittel fur den abgebogenen Flansch des Spul beckens aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel aus einer im Querschnitt C-formigen Klemmleiste (8) besteht, deren einer Schenkel (7) in den Hohlfalz des Rahmens (2) eingreift, wahrend ihr anderer Schenkel (10) den abgebogenen Flansch (9) des Spulbeckens (3) untergreift und gegen die Unterseite des umgebogenen Randes (6) des Rahmens (2) anpreßt
- 2 Verfahren zum Verbinden eines Spulbeckens mit einem Rahmen nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß der der Beckenoffnung zugekehrte Rand (6) des Rahmens (2) zunächst etwa rechtwinklig abgebogen wird, daß dann auf die Unterseite des Rahmens (2) die im Querschnitt zunächst L-formig gebogene Klemmleiste (8) mit ih rem einen Schenkel (7) gegen die Beckenoffnung weisend aufgelegt und durch ein weiteres Umbiegen des der Beckenoffnung zugekehrten Randes (6) des Rahmens (2) festgelegt wird und daß schließlich das Spulbecken (3) mit seinem nach außen abgebo genen Flansch (9) auf die Unterseite des umgeboge nen Randes (6) des Rahmens (2) aufgelegt und durch Umbiegen des anderen Schenkels (10) der Klemmleiste (8) gegen diesen angepreßt wird
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