DE215506C - - Google Patents

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DE215506C
DE215506C DENDAT215506D DE215506DA DE215506C DE 215506 C DE215506 C DE 215506C DE NDAT215506 D DENDAT215506 D DE NDAT215506D DE 215506D A DE215506D A DE 215506DA DE 215506 C DE215506 C DE 215506C
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folding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/18Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
    • B65B11/20Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/22Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft eine Maschine, durch welche Gegenstände von regelmäßiger Form, z. B. Schokoladetafeln, eingewickelt werden, wobei mehrere Gegenstände in verschiedenen Ebenen hintereinander den die Einwickelung besorgenden Organen gleichzeitig zugeführt werden.
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausführung der Maschine gesehen, die sich ίο infolge der besonderen Behandlung, welche das Arbeitsstück erleidet, hauptsächlich zum Einwickeln von Schokoladetafeln u. dgl. eignen soll.
Auf den Zeichnungen ist die Maschine dargestellt, und zwar ist: ♦
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein mittlerer senkrechter Längsschnitt durch dieselbe, .
Fig. 3 eine Draufsicht, wobei die oberen Teile entfernt sind,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach 4-4 in
Fig· 3,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt nach 5-5 in Fig. 2,
Fig. 6 ein senkrechter Schnitt nach 6-6 in Fig. 2.
Fig. 7 bis 12 sind Einzelheiten.
Fig. 13 bis 23 veranschaulichen in schematischer Darstellung die verschiedenen 5ίμίεη des Einwickeins, während - ·
Fig. 24 ein Schaubild eines eingewickelten Gegenstandes ist.
Die Daumenscheiben zum Antrieb der verschiedenen Betriebsteile sitzen auf einer unter dem Arbeitstisch gelagerten Welle 2. Auf letzterer sitzt ein Teilzahnrad 4 (Fig. 1 und 2), welches zum Antrieb zweier Teilzahnräder 5 und 6 dient, die drehbar auf Wellenstümpfen 7, 8 angeordnet sind. An dem Teilzahnrad 5 ist ein Kurbelarm 9 befestigt, der durch einen Kurbelzapfen 10 mit einer Pleuelstange 11 verbunden ist, die an dem unteren Ende eines · Armes 12. angelenkt ist. Letzterer ist an der Unterseite einer Platte 13 befestigt, die durch Drehung des Teilzahnrades 5 abwechselnd in Führungen 24 hin und her verschoben wird. Über der Platte 13 befindet sich eine feste Platte 25, in deren Mitte ein länglicher Schlitz 26 vorgesehen ist (Fig. 2 und 3). In diesen ist eine mittels Schrauben 28 an der Platte 13 befestigte Stange 27 eingepaßt, deren Oberfläche mit der Oberfläche der festen Platte 25 eben ist. An seitlichen Fortsätzen 31 der Platte 13 (Fig. 3) ist mittels Schrauben 30 ein über der Platte 25 und der Stange 27 liegender Schieber 29 befestigt, während an der Unterseite der Platte 13 mittels Schrauben 33 eine Stange 32 befestigt ist (Fig. 2). Das vordere Ende der letzteren ist mit.einem nach oben vorstehenden Teil 34 versehen, der eine feststehende Greif-. backe bildet, mit welcher eine bewegliche Greifbacke 36 zusammenwirkt, die an dem vorderen ' Ende einer zwischen der Platte 13 und der Stange 32 liegenden Stange 35 angelenkt ist, welch letztere hinsichtlich der Platte 13 eine begrenzte Bewegung ausführen kann. Die Greifbacken 34 und 36 dienen, wie später noch angegeben wird, zum Transport eines gegebenenfalls auf dem eingewickelten Gegenstand anzubringenden Etiketts. An ihrem hinteren Ende
(in Fig. 2 links) ist die Stange 35 mit einem kleinen Kolben 38 versehen, der in einer an dem Arm 38 angeordneten Hülse 39 entgegen der Wirkung einer Feder 40 verschiebbar gelagert ist. An dem hinteren Ende der Stange 32 ist ein Winkelhebel 41 angelenkt (Fig. 7), während an der Stange 35 eine Rolle 43 befestigt ist, deren
. Zapfen 42 durch einen Schlitz in der Stange 32 hindurchgeht. Der Winkelhebel 41 ist mit zwei Einkerbungen. 44, 45 versehen, in welche die Rolle 43 eintreten kann. Da die Kerbe 45 einen größeren Abstand von dem Drehzapfen des Winkelhebels 41 hat als die Kerbe 44, so
■ wird sich die Stange 35, wenn die Rolle 43 in der Kerbe 44 liegt, in ihrer vorderen Stellung befinden, wobei die Backe 36 geschlossen ist (Fig. 20). Tritt die Rolle 43 dagegen in die Kerbe 45 ein, so wird die Stange 35 zurückgedrückt und die Backe 36 geöffnet (Fig. 19).
In der Bahn des Armes 46 des Winkelhebels 41 befindet sich ein an dem Gestell 1 befestigter Anschlag 47 (Fig. 1 und 2). Jedesmal also, wenn die Platte 13 am Ende ihrer Vorwärtsbewegung (in Fig 2 nach rechts) anlangt, wird der Winkelhebel 41 von dem Anschlag 47 um seinen Drehzapfen geschwungen, so daß die Rolle 43 aus der Kerbe 45 in die Kerbe 44 eintritt, wodurch die Backe 36 geschlossen wird. Bei der Rückwärtsbewegung der Platte 13 trifft der Arm 46 des Winkelhebels 41 an einen Finger 48, wodurch die Backe 36 geöffnet wird. Der Finger 48 (Fig. 1) ■ sitzt an dem oberen Ende eines auf einer Welle 50 befestigten Hebels 49. Auf der Welle 50 ist ferner ein Hebelarm 53 befestigt (Fig. 4), der mit einer Rolle 52 an einer Daumenscheibe 51 auf der Welle 2 anliegt. Durch Drehung der Welle 2 wird also die Welle 50 in gegebenen Zeitpunkten so gedreht, daß der Hebel 49 entgegen der Wirkung einer Feder 54 in einer Richtung geschwungen wird, in welcher der Finger 48 gegen den Arm 46 des Winkelhebels. 41 stößt. Dabei nimmt der Hebel 49 auch einen Schieber 56 mit, welcher mit das Hebelende umfassenden, nach unten vorspringenden Lappen 55 versehen ist (Fig. 12). Der in einer Führung gelagerte Schieber 56 ist mit einem nach oben gekröpften Arm α versehen, welcher vor dem vorderen Ende der feststehenden Platte 25
liegt (Fig. 2). .-■■-■
Das zum Einwickeln dienende Hüllenband 57
geht über eine Leitrolle 58 und über die Ober-' fläche der Platte 25 und der Stange 27 zwischen dieser und der Schubplatte 29 hindurch bis zu der durch die Linie χ in Fig. 1 bis 3 markierten Stelle. Auf der Stange 27 liegt das vordere Ende einer Klemmbacke 59 auf (Fig. 3), die an einer auf einer kantigen Welle 61 befestigten Nabe 60 sitzt. Die Klemmbacke 59 wird von einer Feder 63 auf die Stange 27 aufgedrückt und kann mittels eines Handhebels 64 (Fig. ι und 3) abgehoben werden. Auf der Welle 61 sitzt ferner ein Zahnbogen 65 (Fig. 1 und 3), der mit einem Zahnbogen 66 in Eingriff ist. Letzterer bildet den einen Arm eines Winkelhebels, dessen anderer Arm mit einer Rolle 68 an einer an dem Teilzahnrad 4 befestigten Kurve 69 anliegt. Durch Drehung des Teilzahnrades 4 wird daher die Welle 61 geschwungen, und zwar so, daß die Backe 59 von der Stange 27 abgehoben und dadurch das Hüllenband 57 freigegeben wird. Dies tritt jedesmal dann ein, wenn sich die Stange 27 mit der Platte 13 bezüglich der Fig. 1 und 2 nach links bewegt. Am Ende dieser Bewegung wird die Backe 59 von ihrer Feder 63 wieder auf die Stange 27 angedrückt, so daß bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Platte 13, bezüglich der Fig. 2 nach rechts, das Hüllenband 57 bis zu der in Fig. 1 bis 3 durch die Linie χ markierten Stelle mitgenommen wird.
Nahe dem hinteren Ende der festen Platte 25 liegt auf ihr ein von einem Hebel 71 rechtwinklig abgebogener Arm 70 auf (Fig. 2 und 3). Der bei 72 schwingbar gelagerte Hebel 71 ist mit einer Rolle 73 versehen, die auf einem an der Platte 13 befestigten Hebedaumen 74 auf ruht. Während einer gewissen Strecke bei der Bewegung der Platte 13 wird der Arm 70 des Hebels 71 von dem Hebedaumen 74 hochgehoben, während er sonst auf dem Hüllenband 57 aufliegt.
Die einzuwickelnden Gegenstände werden einzeln aus einem Magazin 75 entnommen. Der unterste Gegenstand in dem Magazin ruht auf dem vorgezogenen Hüllenband 57 auf, wobei er sich vor dem Schieber 29 befindet. Bei der Vorwärtsbewegung der Platte 13, in Fig. ι und 2 nach rechts, wird also der Gegenstand von dem Schieber 29 mitgenommen und unter einen Kolben 76 geschoben, wobei er auf eine federnde, gabelartig ausgebildete Unterlage 77 kommt. Letztere sitzt an einer in einer Führung 79 auf und ab verschiebbaren Spindel 78 und wird ferner in einem Lager 81 geführt (Fig. ι und 2). ' Die Spindel 78 ist am unteren Ende von einer Feder 82 umgeben, wodurch sie in der in.Fig. 2 gezeigten Stellung gehalten wird, in welcher das obere Ende der Unterlage mit den Oberflächen der festen Platte 25 und der Stange 27 eben ist. Wie Fig. 2 zeigt, steht die Unterlage 77 etwas von den vorderen Enden der Platte 25 und der Stange 27 ab.
Vor dem Kolben 76 ist ein Messer 83 vorgesehen (Fig. i, 4, .5, 9 und 14), das an einem Hebel 84 sitzt, der auf einer Spindel 85 befestigt, ist und von einer auf der Welle 2 sitzenden Daumenscheibe 88 im gegebenen Zeitpunkt entgegen der Wirkung einer Feder 87 nach unten bewegt wird. An der Daumenscheibe 88 liegt nämlich eine Rolle 89 eines Hebelarmes 90 an, der auf einer auf- und abwärts gehenden,
in Lagern 92 geführten und von einer Feder 93 beeinflußten Spindel 91 sitzt und durch einen Arm 94 mit dem Hebel 84 verbunden ist.
Auf der Spindel 85 sitzt ferner eine unter der Wirkung einer Feder 98 stehende Gabel 97, welche dazu dient, das Hüllenband beim Abschneiden auf der Unterlage 77 festzuhalten.
Nachdem das Hüllenband von dem Messer 83 abgetrennt ist, wird der Kolben 76 gegen die Unterlage 77 bewegt, wobei das Hüllenband durch eine Öffnung 101 hiiidurchgedrückt wird, während gleichzeitig die Unterlage 77 von dem Kolben 76 entgegen der Wirkung der Feder 82 nach unten bewegt wird.
Der Kopf des Kolbens 76 ist ebenfalls gegabelt (Fig. 5) und mit Anschlagflächen 102 versehen, welche bei der Abwärtsbewegung des Kolbens auf den Gegenstand auftreffen. Der Kolben 76 ist an einem am oberen Ende einer Kolbenstange 20 sitzenden Querhaupt 103 gelagert und mit einer viereckigen Spindel 104 versehen (Fig. 1 und 2), die unter Mitwirkung von Federn 105 in einem an dem Querhaupt ausgebildeten Kopf elastisch geführt ist.
Die Kolbenstange 20 ist in einem senkrechten Ständer 21' geführt und wird durch eine Pleuelstange 16 (Fig. 1, 2 und 5) auf- und abwärts bewegt. Letztere ist an ihrem einen Ende mittels eines Armes 17 bei 18 mit dem unteren Ende der Kolbenstange 20 gelenkig verbunden, während sie an ihrem anderen Ende mittels eines Zapfens 15 an einem Kurbelarm 14 angelenkt ist, der auf einem Wellenstumpf 8 sitzt. Die Drehung dieser Welle erfolgt absetzend durch das auf ihr sitzende Teilzahnrad 6, das von dem auf der Welle 2 sitzenden Teilzahnrad 4 in bestimmten Zeitzwischenräumen gedreht wird.
Die Öffnung 101, in welche die Unterlage 77 eintritt, befindet sich zwischen dem vorderen Ende der festen Platte 25 und dem hinteren Ende einer Platte 108 (Fig. 2), die mit seitlich von ihr vorspringenden Armen 109 (Fig. 3 und 5) die Öffnung 101 an den Seiten begrenzt. Die Platte 108 ist mittels der Arme 109 gelenkig mit der Platte 25 verbunden. An dem anderen Ende der Platte 108 befindet sich ein Kolben 110, der in ein an dem Ständer 21 befestigtes Gehäuse in eintritt, in welchem eine Druckfeder 112 gelagert ist. Wenn also der Kolben 76 abwärts bewegt wird und den Gegenstand zusammen mit dem abgetrennten Hüllenband durch die Öffnung 101 hindurchdrückt (Fig. 14), so wird das Hüllenband auf beiden Seiten an den Gegenstand angedrückt, dessen Oberfläche in dieser Stellung mit den unteren Seiten der Schieberplatte 56 und der Platte 108 eben ist. Wenn also in diesem Zeitpunkt die Platte 56 vorgeschoben wird, so wird das eine, bezüglich der Bewegungsrichtung des Gegenstandes hintere, überstehende Ende 0. des Hüllenbandes über den Gegenstand umgelegt (Fig. 15). Im nächsten Augenblick wird die Schieberplatte 13 vorwärts bewegt, wodurch der Gegenstand unter die Platte 108 geschoben wird und damit auch das andere, bezüglich der Bewegungsrichtung des Gegenstandes vordere, Ende β des Hüllenbandes 57 auf den Gegenstand umgelegt wird (Fig. 16). Letzterer befindet sich nun unter zwei Hebeln 113 (Fig. 5), die bei 114 an einem an dem Querhaupt 103 befestigten Arm 115 angelenkt sind. Die Hebel 113 sind mit nach innen vorspringenden Armen 116 versehen, die als Zahnbogen ausgebildet sind und miteinander in Eingriff stehen, so daß sich die Hebel 113 stets zusammen bewegen. Der eine Hebel ist noch mit einem Arm 117 versehen, an welchem eine Rolle 118 sitzt, die in eine Ausnehmung 119 in einer an dem Arm 115 angebrachten Stange 120 eintreten kann. Letztere kann hinsichtlich des Armes 115 eine senkrechte Bewegung ausführen, wobei ein an der Stange 120 befindlicher Fortsatz 121 gegen feste Anschläge 122 an dem Ständer 21 stößt (Fig. 1, 2 und 5), wodurch die Bewegung der Stange 120 begrenzt wird.
Wenn das Qüerhaupt 103 mit der Kolbenstange 20 nach unten geht, so kommen die Hebel 113 mit den noch seitlich vorstehenden Enden des Hüllenbandes in Berührung, biegen go sie teilweise nach abwärts und legen sie gegen den Gegenstand an (Fig. 17). Hierbei werden die Hebel 113 von einer Feder 123 gegeneinander gezogen. Wenn die Hebel ihre tiefste Stellung nahezu erreicht haben, so stößt der seitliche Ansatz 121 der Stange 120 gegen den unteren Anschlag 122, wodurch die Stange 120 verschoben wird und die Hebel 113 auseinander gezogen werden. Während der größeren Strecke der Aufwärtsbewegung der Stange 120 bleiben die Hebel 113 geöffnet, bis der Ansatz 121 gegen den oberen Anschlag 122 anstößt, wodurch die Stange 120 so verschoben wird, daß die Rolle 118 in die Aussparung 119 eintritt, wo-, durch die Hebel 113 wieder gegeneinander gezogen werden.
Während der Aufwärtsbewegung der Hebel 113 treten sich drehende Faltorgane 124 (Fig. 3, 5, 16 und 18) in Tätigkeit. Letztere sitzen auf Wellen 125, auf welchen Zahnräder 126 sitzen, mit denen Zahnräder 127 einer Welle 128 in Eingriff stehen. Auf letzterer sitzt ebenfalls ein Teilzahnrad 129, mit welchem ein auf der Welle 2 sitzendes Teilzahnrad 130 in Eingriff steht, derart, daß in einem gegebenen Zeitpunkt die auf den Wellen 125 sitzenden Faltorgane 124 so gedreht werden, daß sie die bezüglich der Bewegungsrichtung des Gegenstandes hinteren der seitlich vorstehenden Lappen γ der von den Hebeln 113 ausgeführten Teilfalte, wie in Fig. 18 gezeigt ist, umlegen.
Während dieses Vorganges ist die Platte 13
zurückgezogen worden, wobei die Backe 36 geöffnet wurde. Hinter der Backe 36 ist die Stange 35 mit einer Klinke 131 versehen (Fig. 2 und 19), welche mit einem Finger in eine Öffnung in der Stange 32 eintritt. Wenn also die Stange 35 nach rückwärts bewegt und die Backe 36 geöffnet wird, so wird auch die Klinke 131 nach oben geschwungen (Fig. ig), wobei sich das vordere Ende der Klinke an den teilweise eingewickelten Gegenstand anlegt. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Platte 13 und damit der Stange 35 wird also der Gegenstand von der Klinke 131 vorgeschoben, wobei er zwischen Platten 135 gerät (Fig. 1, 2, 3 und 11), die von Federn 136 gegeneinander gepreßt werden. Durch die Platten 135 werden, während der Gegenstand weiter vorgeschoben wird, die bezüglich der Bewegungsrichtung des Gegenstandes vorderen der seitlich vorspringenden Lappen γ der oben genannten Teilfalte des Hüllenbandes umgefaltet und fest an den Gegenstand angedrückt.
Letzterer ruht dabei auf einer festen Unterlage 132, und die nach unten vorspringenden Teile der Endfalten des Hüllenbandes befinden sich in einer von Zungen 133 und Kurvenflächen 134 gebildeten Führung. Durch die Kurvenflächen 134 werden die vorspringenden Teile δ der Endfalten nach abwärts gebogen und auf die Unterseite des Gegenstandes umgelegt, während der Gegenstand vorgeschoben wird, so daß er jetzt vollständig eingewickelt ist (Fig. 18 und 24).
Die Platte 13 geht bei ihrer Vorwärtsbewegung so weit nach vorn, daß der eingewickelte Gegenstand über einen Rutschkanal 138 kommt (Fig. 1 und 2), in welcher Stellung er sich unter einem . Kolben 139 befindet, wobei er von den Platten 135 gehalten wird.
Von dem Kolben 139 wird dann der eingewickelte Gegenstand durch den Rutschkanal 138 hindurch nach unten gedrückt, wobei gegebenenfalls unter Vermittlung von hin und her bewegten Faltschiebern 162, 163 in der aus den Fig. 19 bis 23 ersichtlichen Weise ein Etikett E um den eingewickelten Gegenstand herumgelegt wird, das mittels eines aus einem Klebstoffbehälter 153, 158 bestehenden Abhebers aus einem Stapel 140 entnommen und durch die vorher erwähnten Klemmbacken 34, 36 über den Rutschkanal 138 befördert wird. Auf diese Einrichtung soll jedoch hier nicht weiter eingegangen werden. An der Seite des Rutschkanales, nahe am Austrittsende desselben, befindet sich ein hin und her gehender Kolben 168 mit einem Schieber 169 (Fig. 1 bis 3 und 8), der sich in Führungen 170 bewegt und mit einem Lappen 171 versehen ist. Außerdem ist eine hin und her gehende Stange 172 vorgesehen, die mit ihrem hinteren Ende an einem Arm 173 angelenkt ist, der auf einer in einem Lager 175 schwingenden Welle 174 sitzt. Auf letzterer sitzt ein zweiter Arm 176, der mit einer Rolle 177 an einer Däumenscheibe 178 auf der Welle 2 anliegt. Mit ihrem vorderen Ende ruht die Stange 172 auf einer Reibrolle 179 auf, die am Ende eines auf einer Welle 181 sitzenden Armes 180 angeordnet ist. Auf der Welle 181 sitzt ferner ein Arm 182, dessen Ende in der Bahn der in den Rutschkanal 138 vorgeschobenen Gegenstände liegt und welcher unter der Wirkung einer Feder 183 steht, derart, daß der Arm 180 nach oben gedrückt und die Stange 172 in einer bestimmten Höhe gehalten wird. Die Stange 172 ist mit einem seitlichen Vorsprung 184 versehen, der in der Hochstellung der Stange über den Lappen 171 des Schiebers 169 hinweggeht. Wird jedoch der Arm 180 durch das Andrücken der einge-' wickelten Gegenstände gegen den Arm 182 nach unten bewegt, so geht das vordere.Ende der Stange 172 ebenfalls nach unten, so daß der Vorsprung 184 an den Lappen 171 angreift und bei der nächsten Bewegung der Stange 172 den Schieber 169 mitnimmt, wodurch mehrere Gegenstände auf einmal aus dem Rutschkanal herausbefördert werden.
Der Schieber 169 ist noch mit einem zweiten Anschlag 185 versehen, der sich hinter dem Lappen 171 befindet und so gestellt ist, daß der Schieber nach seiner Vorwärtsbewegung von dem seitlichen Vorsprung 184 der Stange ■ 172 wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt wird. Der Anschlag 185 ist so hoch gemacht, daß der Vorsprung 184 in allen Fällen den Schieber 169 mitnimmt, selbst wenn die Stange 172 gehoben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Einwickeln von Gegenständen von regelmäßiger Gestalt, wie Schokoladetafeln u. dgl., wobei gleichzeitig mehrere Gegenstände hintereinander in verschiedenen Ebenen den die Einwickelung besorgenden Organen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine hin und her gehende Platte (13) mit über und unter ihr angeordneten Schiebern (29, 27 bzw. 35, 32) verbunden ist, von welchen der eine Schieber (29) ein mittels des zweiten, oberen Schiebers (27) und eines unter Federwirkung stehenden Klemmfingers (59) von einer Rolle abgezogenes Hüllenband nebst einem aus einem Magazin (75) entnommenen Gegenstand unter-einen Kolben (76) auf eine nachgiebig angeordnete Unterlage (77) befördert, wobei das Hüllenband, während es von einer unter Federwirkung stehenden Gabel (97) auf der Unterlage festgehalten wird, von ' einem auf- und abwärts gehenden Messer (83) abgetrennt wird, worauf der Kolben (76) unter teilweiser Faltung des Hüllenbandes
    üm den Gegenstand letzteren mit der Unterlage (77) durch eine Öffnung (101) nach abwärts bewegt und in die Bahn eines Faltschiebers (56) und der Platte (13) bringt, von welcher er bei gleichzeitiger weiterer Faltung des Hüllenbandes unter eine feste Falzplatte (108) geschoben und in den Bereich von in senkrechter Ebene auf und ab beweglichen nachgiebigen Falthebeln (113) und von drehbaren Faltarmen (124) gebracht wird, welche die seitlich über den Gegenstand vorstehenden Enden des Hüllenbandes zum Teil nach unten falten, worauf durch eine weitere Vorwärtsbewegung der Platte (13) und eine gleichzeitige, gegenseitige Verschiebung der unter ihr angeordneten Schieber (32, 35) eine an dem einen (35) der letztgenannten Schieber befindliche Klinke (131) angehoben wird, durch welche der Gegenstand während des Vorschubes der Platte (13) zwischen federnde Platten (135) geschoben wird, welche im Verein mit einer aus zwei Zungen (133) und zwei Kurvenflächen (134) bestehenden Faltvorrichtung die Faltung an den Enden der Umhüllung vollenden, wobei der Schlußlappen auf die Unterseite des Gegenstandes umgelegt wird, worauf der Gegenstand von · einem Kolben (139) in einen Rutschkanal (138) hineingedrückt wird, in welchem er durch die folgenden Gegenstände in den Bereich eines hin und her gehenden Schiebers (168, 169) gebracht wird, der, sobald sich eine gewisse Anzahl von Gegenständen vor ihm befindet, letztere aus der Maschine ausstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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