DE2155128A1 - Digitale Phasenkorrektur-Servoanordnung - Google Patents
Digitale Phasenkorrektur-ServoanordnungInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weicämahn,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K.Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
DaIII 8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39 21/22
<983921/22>
Mandrel Industries, 6909 Southwest Freeway, Houston, Texas,
V.St.v.A.
Digitale Phasenkorrektur-Servoanordnung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine digitale Phasenkorrektur-Servoanordnung
zur Regelung der Phase eines angetriebenen Elementes in bezug auf die Phase eines Eingangssignals.
Eine derartige Anordnung kinn beispielsweise zur automatischen
Regelung der Phase eines hydraulischen Vibrators in einem Bereich einer ausgewählten Gradzahl dienen, wobei die Korrekturrate
lediglich durch die Ansprechzeit des Vibrators begrenzt ist. Anstelle eines hydraulischen Vibrators zur Erzeugung
von seismischen Signalen kann natürlich auch die Phase eines analogen Antriebssignals für verschiedene andere
angetriebene Elemente korrigiert bzw. geregelt werden.
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Bekannte Anordnungen zur Regelung von Vibratoren, wie beispielsweise hydraulisch betätigte Vibratoren zur Erzeugung
von seismischen Signalen, beruhen auf einer analogen Phasenregelung, bei der drei bis fUnf Perioden der Signalzeit
erforderlich sind, um die Regelrichtung festzulegen. Bei derartigen analogen Anordnungen ergibt sich eine sehr
schlechte Phasenfestlegung bei tiefen Frequenzen. Weiterhin stellt sich die Regelung bei Übergangsunterbrechungen nur
|| sehr schwer wieder ein.
Weiterhin tritt bei analogen Regelanordnungen eine Überkorrektur eines Phasenfehlers in einem Ausgangssignal auf, da die
analoge Regelanordnung selbst in weit größerem Maße als das angetriebene Element eine reaktive Komponente darstellt. Diese Überkorrektur tendiert zur Erzeugung von Oszillationen bzw.
Pendelungen. Im Effekt sind verschiedene analoge Regelanordnungen in Vergleich zum angetriebenen Element selbst mit einer
geringeren Kompensation behaftet. Weiterhin führen analoge Regelanordnungen lediglich zu einer Regelung des angetriebenen
Elementes während des Vorhandenseins des Fehlersignals; die Regelung geht verloren, wenn der Fehler nicht mehr verfügbar
ist.
Das vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Servoanordnung der hier in Rede stehenden Art anzugeben, welche frei von Überkorrektur-Effekten ist.
Diese Aufgabe wird bei einer digitalen Phasenkorrektur-Servoanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch
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folgende Merkmale gelöst:
einen das Eingangssignal aufnehmenden und ein Antriebssignal für das angetriebene Element liefernden digitalen Speicher, welcher
einen Kreis zur Erzeugung eines Bezugssignals mit fester Phasenbeziehung und vorgegebener Zeitverschiebung in bezug auf das
Eingangssignal aufweist,
einen an das angetriebene Element angekoppelten Phasendetektor zur Feststellung von Phasendifferenzen zwischen einem vom
angetriebenen Element kommenden Ausgangssignal und dem Bezugssignal und zur Erzeugung eines ein Haß für die Phasendifferenzen
darstellenden Fehlersignals,
und einen an den Phasendetektor und den digitalen Speicher angekoppelten logischen Kreis zur zeitlichen Verschiebung des
auf das angetriebene Element gegebenen Antriebssignals entsprechend der festgestellten Phasendifferenz.
üie erfindungsgemäße Servoanordnung ist also ein digitales
Phasenkorrektursystem unter Verwendung eines digitalen Speichers zur Phasenkorrektur eines analogen Antriebssignals. Im
Gegensatz zu analogen Servoaneordnungen ist die erfindungsgemäße digitale Servoanordnung nicht mit Überkorrektur-Effekten
im Speicher behaftet, da dieser keine reaktive Komponente darstellt.
Das analoge Antriebssignal (im folgenden beispielsweise auch als ilobbelsignal bezeichnet) wird in ein üigitalsignal überführt,
das seinerseits in einem digitalen Pufferspeicher ge-
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-A-
speichert wrid. Die minimale Speicherkapazität dieses Pufferspeichers
ist groß genug, um eine Periode der kleinsten in Betracht kommenden Frequenz zu speichern (in einem Ausführungsbeispiel
5 Hz). Der Speicher wird in zwei verschiedenen diskreten Zeitpunkten entladen, wobei die resultierenden Signale in zwei
getrennte Analogsignale rücküberführt werden. Ein Signal wird in bezug auf die Eingangs-Einspeicherfolge mit konstanter Folgefrequenz
ausgespeichert, aber zeitlich um die Hälfte aller Speicherplätze verschoben. Dieses Signal wird als Bezugssignal
benutzt. Das andere Signal wird mit einer programmierbaren Folgefrequenz ausgepseichert und als Antriebssignal für
das angetriebene Element benutzt.
Die Ausgangs6größe des angetriebenen Elementes (beispielsweise eine Vibrators) wird getastet und mit dem Bezugssignal verglichen,
um die Phasenbeziehung zu bestimmen. Jede festgestellte Zeitdifferenz wird in Einheiten der Tastfolgezeit gezählt. Ein
Vor- oder Nacheilen der Phase der Ausgangsgröße des Vibrators relativ zum Bezugssignal wird ebenfalls festgestellt. Der di-
» gitale RegelloUgikkreis wird dabei so programmiert, daß das
Antriebssignal um die festgestellte Anzahl von Tastungen im
Speicher in der richtigen Richtung verschoben wird, um den Betrieb des angetriebenen Elementes so zu korrigieren, daß seine
Ausgangsgröße relativ zum Bezugssignal, mit dem es verglichen wird, eine Null-Phasendifferenz aufweist.
Der Phasenfehler zwischen dem Antriebssignal für das angetriebene Element und dem Bezugssignal wird durch den Phasendetektor
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festgestellt, welcher ein ein Haß für den Fehler darstellendes
Signal an einen Niveaudetektor liefert. Das durch diesen Niveaudetektor gelieferte Signalniveau legt das Ausgangssignal einer
Programmatrix fest. Diese Programmatrix bestimmt ihrerseits die Zählrate eines zugehörigen variablen Tastfolgezählgers und
zugehöriger logischer Einheiten, d.h., sie bestimmt die Korrekturrate von Phasenfehlern im Antriebssignal. Weiterhin
wird durch den Phasendetektor ein Voreil-Nacheil-Signal erzeugt, welches festlegt, ob der variable Tastfolgezähler beschleunigt
oder verlangsamt. Der Zähler und die zugehörigen logischen Einheiten steuern den digitalen Speicher derart an, daß
das Antriebssignal um die festgestellte Anzahl von Tastungen zwecks Korrektur der Ausgangsgröße des angetriebenen Elementes
verschoben wird. Damit wird die Null-Phasendifferenz zwischen dem Antriebssignal und dem Bezugssignal herbeigeführt.
Der Phasendetektor liefert ein Phasenfehlersignal lediglich an den übergangssteilen. Es ist daher eine Fehler-Zahl- und
Speicheranordnung vorgesehen, um den Fehler in Einheiten der Speichertastungen zu zählen und die Information zu speichern.
Die Korrektur des Phasenfehlers erfolgt dann über den Phasendetektor, den lliveaudetektor, die Programmatrix sowie den
variablen Tastfolgezähler und die zugehörigen logischen Einheiten im gesamten Intervall und nicht nur während des Vorhandenseins
des Fehlersignals.
Üeitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von /.usführungsbeispielen
anhand der Figuren. Es zeigt:
- 6 209Ö22/0867
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen digitalen Phasenkorrektur-Servoanordnung für einen
seismischen Vibrator;
Fig. 2 ein detaillierteres Blockschaltbild einer Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 1/
Fig. 3, A, 5 und 6 jeweils ein Schaltbild von verschiedenen, in
P Fig. 2 in Blockform dargestellten logischen Schaltungen,
welche im einzelnen in der Anordnung gemäß der Erfindung
verwendbar sind.
In Fig. 1 ist eine digitale Phasenkorrektur-Servoanordnung 10 gemäß der Erfindung dargestellt, welche zur Regelung und Korrektur
der Phase eines analogen Antriebssignals dient, das zunächst als analoges Eingangssignal durch eine analoge Eingangssignal-Quelle
12 geliefett wird. Das von der digitalen Phasenkorrektur-Servoanordnung 10 kommende Antriebssignal wird
k über einen Treiberverstürker Io auf ein anzutreibendes Element
14 gegeben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Erläuterung handelt es sich bei dem anzutreibenden Element 14 hier um einen
hydraulisch betätigten Vibrator, wie in konventioneller Weise zur Erzeugung von seismischen Signalen für geophysikalische
Untersuchungen er benutzt wird. Die Ausgangsgröße eines Vibrators (bzw. eines angetriebenen Elementes) ändert sich in der
Phase relativ zur Eingangsgröße mit der Frequenz; Die Erfindungs-/.nordnung
stellt daher ein digitales System zur Aufrechterhaltung einer Ausgangsgröße mit konstanter Phase bei sich ändernder
Frequenz dar. Dies erfolgt durch Vergleich der Ausgangsgröße
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mit einem Bezugssignal und durch Phasenverschiebung des
Eingangssignals um den richtigen Betrag zur Korrektur des Phasenfehlers. Der Vibrator 14 besitzt einen Druckstempel
18, welcher fest mit dem Erdboden gekoppelt ist, um eine
wirksame Übertragung der Energie vom Vibrator auf den Erdboden zu gewährleisten. Ein mit dem Druckstempel gekoppelter Beschleunigungsmesser
20 dient zur Erzeugung eines Signals, das ein Haß für die Bewegung des Druckstempels 18 und damit des
erzeugten analogen Signals ist. Das Signal vom Beschleunigungsmesser
20 wird auf einen doppelten Integrator 22 gegeben, welcher die Beschleunigung in eine Amplitudengröße überführt und
ein Ausgangssignal liefert, das ein Maß für die Auslenkung des Druckstempels 18 ist. Dieses Auslenkungssignal wird in eine
Stufe 24 zur automatischen Verstärkungsregelung eingespeist, welche ein "Fehler"-Signal mit konstanter Amplitude liefert.
Dieses Signal enthält vorhandene Phasenfehler in der Ausgangsgröße des Vibrators. Das von der Stufe 24 zur automatischen Verstärkungsregelung
kommende Signal wird gewöhnlich als Fehlersignal bezeichnet. Tatsächlich stellt es die Ausgangsgröße
des Vibrators in Form von dessen Auslenkung dar.
Das Fehlersignal, das vorhandene Fehler der Ausgangsgröße des Vibrators 14 relativ zum analogen Eingangssignal von der Quelle
12 enthält, wird auf die digitale Phasenorrektur-Servoanordnung 10 und speziell auf einen Phasendetektor 26 in dieser Anordnung
gegeben. Das analoge Eingangssignal von der Quelle 12 wird in eine digitale Phasenschiebereinheit 28 der Servoanordnung 10
und zwar speziell auf einen analogen digitalen Konverter 30 gegeben. Das von der (.,uelle 12 kommende analoge Eingangssignal
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wird, wie oben erwähnt, auch als "Wobbelsignal" bezeichnet, da
es s. ch beispielsweise um ein sinusförmiges Signal mit konstanter
Amplitude und sich linear ändernder Frequenz handeln kann. Der konventionell aufgebaute Analog-Digital-Konv erter 30 überführt
das Uobbelsignal in ein Digitalsignal zur Einspeisung in einen digitalen Pufferspeicher 32. Dieser digitale Puffes
speicher 32 wird im folgenden einfach als Speicher bezeichnet. Dabei kann es sich um einen konventionellen digitalen Speicher,
wie beispielsweise dem von der Anmelderin hergestellten Spei-P
eher mit der Typenbezeichnung ASIi-4000 handeln. Dieser Speicher
32, in dem das digitale Signal gespeichert und geeignet verzögert wird, besitzt eine minimale Speicherkapazität, welche zur
Speicherung einer Periode der kleinsten in Betracht kommenden Frequenz ausreicht. Bei dem hier diskutierten speziellen Anwendungsfall
kann diese kleinste Frequenz beispielsweise in der Größenordnung von 5 Hz liegen. Der Speicher 32 liefert
zwei AusgangssignaJ^ welche auf Digital-Analog-Konverter34-
bzw. 36 gegeben werden. Der Digital-Analogkonverter 34 liefert ein analoges System für den Vibrator 14 über den Treiberverstärker
16. Der Digital-Analog-Konverter 3ό erzeugt ein
analoges Bezugssignal, das relativ zur Eingangs-Einspeicher-Folgefrequenz
mit konstanter Folgefrequenz aus dem Speicher 32 ausgespeichert wird; Dieses Signal ist jedoch zeitlich um
die Hälfte der gesamten Speicherplätze (bei diecein speziellen
Anwendungsfall) verschoben. Dieses das analoge eingangssignal
repräsentierende Dezugssignal wird in den Phasendetektor 26
eingespeist. Das Antriebssignal wird mit einer Progrcmmior-Folgefrequenz,
welche der gewünschten Rate der Phasenfehlerkorrektur angepaßt ist, aus dem speicher 32 auscjespeichort, was
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im folgenden noch genauer erläutert wird.
üex Phasendetektor 2ό vergleicht die Phase des ankommenden Fehlersignals
und des Uezugssignals an den Signalübergangsstellen, d.j. alle loO . Jede festgestellte Zeitdifferenz führt zu
einer Folge von Impulsen, deren üreite der Grüße des Phasenfeiilers
proportional ist. Dieses rehlersignal wird auf eine digitale Taktsteuerstufe 3ö gegeben. Diese Taktsteuerstufe
liefert ein programmiertes Ausgangssignal zur Ansteuerung einer zu der digitalen Phasenschiebereinheit 28 gehörenden Einspeicherund
Ausspeicherstufe 40. Das Signal von dieser Einspeicher- und Ausspeicherstufe 40 ist ein Maß für die Korrekturrate des Phasenfehlers
in diskreten Prozentwerten und damit ebenfalls proportionlal
zur Größe des Phasenfehlers des Vibrators 14. Dieses Signal gibt weiterhin auch ein Voreilen oder Nacheilen
des Phasenfehlers relativ zum Bezutjssignal an. Das über den
(.ntriebs-Digital-Analog-Konverter 34 gelieferte Antriebssignal
wird daher um die festgestellte Anzahl von Tastungen im Speicher 32 in der geforderten Richtung zur Korrektur der Ausgangsgröße
des Vibrators 14 verschoben, um eine Null-PhasendifFerenz
zwischen den von der Einheit 28 kommenden Signalen (Antriebssignal und Bezugssignal) einzustellen.
Fig. 2 zeigt in Einzelheit der Ausführungsform der digitalen Phasenkorrektur-Servoanordnung 10 gemäß der Erfindung. Sich
entsprechende Komponenten der .-.nordnungen nach Fig. 1 und 2
sind dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen. Das Fehlersignal, das die Phasenfehler in der Ausgangsgröße des angetriebenen
Elementes repräsentiert, wird an einer Klemme 42
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- ίο -
in den Phasendetektor 26 eingespeist. Das analoge Eingangssignal wird an einer Klemme 44 in den /\nalog-Digitalkonverter
30 eingespeist. Das von diesem Konverter kommende digitale Signal wird in den Speicher 32 eingegegeben, v/elcher ein Paar von
Ausgangssignalen, nämlich eines für den Antriebs-Digital-Analogkonverter
34 und eines für den Bezugssignal-Digitalkonverter liefert. Wie oben erwähnt, wird das zum Antrieb des Vibrators
14 (Fig. l) dienende /ntriebssignal mit programmierba-
fc rer Folgefrequenz aus dem Speicher 32 ausgespeichert. Das Bezugssignal
wird relativ zu der Eingangs-Einspeicherfolge mit konstanter Folgefrequenz aus dem Speicher 32 ausgespeichert, jedoch
zeitlich, um einen vorgegebenen Teil der gesamten Speicherstellen verschoben. Für den speziellen Anwendungsfall wird
das Bezugssignal beispielsweise um 128 msec verzögert; dies entspricht der Hälfte der opeicherstellen des sich hier speziell
verwendeten Pufferspeichers 32. Das Bezugssignal repräsentiert daher das an der Klemme 44 eingegebene analoge Eingangssignal
und stellt einen festen Bezug dar. Ist im Ausgangssignal des Vibrators keine Phasenverschiebung vorhanden, so
™ wird durch den Phasendetektor 26 kein Fehler festgestellt.
Die Auslenkung des Vibrators und das Ausgangssignal sind daher dann in Phase mit dem analogen Eingangsi gnal.
Der Phasendetektor 26 übt zwei Funktionen aus. Erstens stellt
er ein Vor- oder Nacheilen des Fehlersignals an der Klemme 42 relativ zu dem vom digitalen analogen Konverter 3ό gelieferten
Bezugssignal fest; zweitens liefert er ein Signal, das den festgestellten Phasenfehler zeitlich repräsentiert, d.h. er
liefert eine Folge von Impulsen, deren Breite dem Phasenfehler
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proportional ist. Das Phasenfehler-Ausgangssignal wird auf einen gleichspannungs-Integrator 4o gegeben, v/elcher eine
Gleichspannung in Form eines Sägezahns liefert. Diese Gleichspannung
ist proportional zum Phasenfehler, d.h. es handelt sich um ein Gleichspannungssignal, dessen Wert proportional
zur Größe des Phasenfehlers ist. Das Ausgangssignal des Gleichspannungsintegrators 46 wird auf einen Gleichspannungsverstärker
58 gegeben, in dem das Signal verstärkt und auf einen Niveaudetektor 50 weitergeleitet v/ird.
Dieser Niveaudetektor 50 stellt den Uert des durch den
Gleichspannungs-Integrator 46 erzeugten und durch den Verstärker
43 verstärkten Gleichspannungssignals fest. Speziell stellt der Niveaudetektor 50 den Viert der Spannung an drei Stellen
längs des Sägezahns fest. Ein erster Signalwert A liegt etwas höher als der VJert Null (beispielsweise 5 Ά Frequenzänderung
des fäilersignals). Ein zweiter Signalwert U ist auf den Hittelwert
eingestellt (20 /ί Frequenzänderung). Ein dritter Signalwert C ist auf den Maximalwert eingestellt (50 '/>>
Frequenzänderung). Daher führt der Signalwert A zu einer Phasenfehler-Korrekturrate
von 5 %, der Signalv/ert B zu einer Korrekturrate
von 20 /ö und der Signalwert C zu einer Korrekturrate von 50 %.
Der Niveaudetektor 50 liefert daher ein Ausgangssignal auf einer von drei Ausgangsleitungen, das jeweils einem der drei
Signalwerte des durch den Gleichspa nnungs-Integrator 46 erzeugten
Sägezahns entspricht. Diese Ausgangssignale werden auf eine liatrixgatterstufe 52 gegeben.
V/ie oben schon ausgeführt, liefert der Phasendetektor 26 wei-
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terhin ein Signal, das ein Vor- oder Nacheilen der Phase der Vibratorausgangsgrb'ße relativ zur Phase des üezugssignaJs anzeigt.
Dieses Voreil-Nacheil-Signal ist ein Impulssignal, das dem vom Phasendetektor 26 geliefertenFehlersignal ähnlich
ist. Es führt einen kleinen oder großen Signalwert auf einen (nicht dargestellten) Schalter, welcher ein- oder ausgeschaltet
wird. Dieses Voreil-Nacheil-Signal wird ebenfalls auf die Matrixgatterstufe 52 gegeben,was im folgenden noch genauer erläutert
wird.
Das Phasenfehlersignal vom Phasendetektor 26 wird weiterhin als Fehler-Aufwärtszähl-Auslösesignal auf eine Fehler-Zahl- und
Registerstufe 54 gegeben. Weiterhin wird ein Aufwärts-Taktsignal auf die Stufe 54 gegeben, das diese Stufe mit der Grundtastfolge
des Speichers 32 taktet. Das Fehler-Aufwärtszähl-Auslösesignal
löst also für die Dauer des Phasenfehlers eine Zählung in der Fehler-Zahl- und Registerstufe 54 aus, d.h., diese Stufe
zählt aufwärts, bis die Fehlerimpulse enden. Die Zählungen, welche in einem Registerteil der Stufe 54 gespeichert werden, sind
^ gleich der Zählzeit der Speicherstellen in Einheiten von Speichertastungen bzw. Speicherstellen. Diese Einheiten sind
durch die Aufwärts-Takt-Zählungen gegeben, welche von der gleichen
Quelle kommen, die auch einen im folgenden noch zu beschreibenden Einspeicherzähler für den Speicher taktet. (Die Tastfolge
des Speichers 32 ist als die Zeit definiert, die zur Verschiebung von einer Speicherstelle zur nächsten Speicherstelle
benötigt wird; diese Zeit ist in der Servoanordnung 10 eine konstante).
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Hinsichtlich der Funktion der Fehler-Zahl- und Registerstufe
54 ist zu bemerken, daß der Phasendetektor 26 die Phasendifferenz zwischen dem Fehlersignal und dem Bezugssignal lediglich
wäliend der Übergangspunkte feststellt, d.h. die Phase wird
alle 180 geprüft, Eine Fehlerinformation ist daher lediglich
während des Zeitintervalls verfügbar, in dem der Fehler durch den Phasendetektor 26 festgestellt wird. Mit anderen Worten,
ist die Fehlerinformation also alle 190 verfügbar. Da jedoch
die Stufe 54 denFehler in Form von Speicherstellen zählt, und diese Information speichert, wird die Fehlerzählung im gesamten
Periodenintervall geliefert. Die Phasenfehlerkorrektur kann daher im gesamten Intervall und nicht nur während der Fehlersignaldauer
durchgeführt werden.
Wie oben ausgeführt, erhält die Matrixgatterstufe 52 zwei Eingangssignale,
nämlich das Voreil-Nacheil-Signal vom Phasendetektor 26 und eines der drei Niveausignale vom Niveaudetektor 50,
ifilt der Phasenfehler der Ausgangsgröße des Vibrators vor, so
wird dieser Zustand durch das Voreil-Nacheil-Üignal angezeigt. In fiatrixgatterkreisen 52 werden verschiedene Gatter als Funktion
des Niveausignals und des Voreil-Nacheil-Signals wirksam geschaltet, um ein Ausgangssignal an einem von sieben Siganlausgängen
zu erzeugen. Dieses Signal ist nicht nur ein Maß für die Phasenfehlerrichtung (Vor- oder Nacheilung) sondern auch
ein fiaß für den vom Niveaudetektor 50 festgestellten GleichspD
nnungswert. Die letztere Größe bestimmt die Phasenfehler-Korrekturrate in der digitalen Servoanordnung.
Uie iiatrixgatterstufe 52 ist über mehrere Ausgangsleitungen
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d.h. im Beispiel 7, an eine Speicherprogrammatrix 56 und Über
weitere Ausgangsleitungen (im Beispiel 3) an eine Registerprograramatrix
58 angeschaltet. Die letztgenannte Matrix 58 liefert ein Programm-Ausgangssignal auf einen variablen Korrekturfolgezähler
60, welcher ein Abwärtstatksignal auf die Fehler-Zahl- und Registerstufe 54 gibt. Die Speicherprogrammmatrix
46 liefert ein Programm-Ausgangssignal auf einen variablen Tastfolgezähler 52, welcher seinerseits an einen Antriebsk
signal-Ausspeicherzähler 64 angekoppelt ist. Ein Grund-Tastfolgezähler
66 ist an einen Einspeicher-Zähler 68 und an einen Bezugssignal-Ausspeicherzähler 70 angeschaltet. Über
eine Klemme 72 wird ein Taktsignal in den variablen Tastfolgezähler 62 und den Grund-Tastfolgezähüer 66 eingespeist.
Die Zählung vom variablen Tastfolgezähler 62 wird als Takt auf den variablen Korrekturfolgezähler 60 gegeben, während
die Zählung vom Grund-Tastfolgezähler 66 wie oben beschrieben als Aufwärtstaktsignal auf die Fehler-Zäahl- und Registerstufe
54 gegeben wird.
Die Ausgangssignale der Zähler 64, 68, 70 werden auf eine Adres
sengattereinheit 74 gegeben, welcher ihrerseits die Taktsignale für den Speicher 32 liefert. Das Signal vom Bezugssignal-Ausspeicherzähler
70 dient zur Ausspeicherung des Zählers und zur Erzeugung des Bezugssignals, während der Antriebssignal-Ausspeicherzähler
64 zur Ausspeicherung des Zählers zwecks Erzeugung des Antriebssignals für den Vibrator 14 dient.
Die Speicherprogrammatrix 56 liefert vier Grundprogramme zur Programmierung des variablen Tastfolgezählers 62. Eines dieser
209822/0867 " 15"
Programme ist ein Grundprogramm, das für eine Grundzählfolge sorgt, wenn in der Ausgangsgröße des Vibrators ein Null-Phasenfehler
vorhanden ist. Das Grundprogramm wird auf den variablen Tastfolgezähler 62 gegeben, um diesen ebenso wie den Grund-Tastfolgezälher
66 mit der Grundzählfolge zu takten. Drei weitere Programme vergrößern die Zählfolge des variablen Zäh-1
ers 62, um den Korrekturfolgeprozentsatz, welcher durch die vom Niveaudetektor 50 gelieferten Signalniveaus bestimmt ist.
Die drei verbleibenden Programme vermindern die Zählfolge des variablen Zählers 62 um eine entsprechende Anzahl von Korrekturfolgeprozentsäzten
entsprechend den drei Erhöhungsprogrammen. Die Speicherprogrammatrix 56 liefert also ein Ausgangssignal, das
die Folge bestimmt, mit welcher der variable Zähler 62 zählt. Üb der Zähler 62 schneller oderlangsamer als der Grund-Tastfolgezähler
66 zählt, wird durch das von der liatrixgatterstufe
52 gelieferte Voreil-Nacheil-Signal festgelegt.
Die Registerprogrammatrix 50, welche der Speicherprogrammrnatrix
56 entspricht, liefert mehrere Programme (im Beispiel 3), von denen eines in den variablen Korrekturfolgezähler 00
eingespeist wird. Das spezielle Proyramm-/.usfjangssignal wird
durcn den Korrekturfolgeprozentsatz bestimmt, mit dem der Niveaudetektor
50 und die liatrixgatterstufe 52 den Phasenfehler korrigieren. Die Uegisterprogrammutrix 58 legt zusammen mit dem
vom variablen Zähler 52 kommenden Takt fest, wie viel Taktzählungen gezählt werden, bevor der variable Korrekturfolgezähler 60 ein Abwürtstatktsignal erzeugt, das seinerseits auf
die Fehler-Zahl- und Uegisterstufe 54 gegeben wird, damit diese
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BAD ORiGlNAt
- ιό -
um eine vorher gespeicherte Fehlerzählung herunterzählt. Die Anzahl der Taktzählungen vor der Einspeisung eines Abwärtstaktsignals
in die Stufe 54 ist daher durch das spezielle Programm festgelegt, das als Funktion des entsprechenden Korrekturfolgewertes,
welcher durch die iiatrixgatterstufe 52 in der Registerprogrammatrix 53 ausgewillt wird, in den variablen Korrekturfolgezähler
60 eingespeist wird.
Die Speicherprogrammatrix 56 und die Registerprogrammatrix 58 Üben im wesentlichen die gleiche Funktion aus, d.h., die Matrix
55 ruft eine Änderung der Zählfolge im Zähler 62 hervor, während die Registerprogrammatrix 53 zu einer änderung in der Zälilfolge
führt, mit der die Fehlerzählungen in der Fehlerzähl- und Registerstufe 54 abgezählt werden.
Die vom variablen Zähler 52 in den Antriebssignal-Ausspeicherzähler
64 überführte Zählfolge wird entweder vergrößert oder vermindert, um die Geschwindigkeit, mit welcher der Speicher
das auf den Vibrator 14 gegebene Antriebssignal ausspeichert, * entsprechend zu vergrößeren oder zu verkleinern. Die Geschwindigkeit
des Vibrators 14 wird daher vergrößert oder verkleinert, um Phasenidifferenzen zu kompensieren, welche zu dem Phasendetektor
26 festgestellt werden.
Die Phasenfehlerkorrektur läuft solange weiter, bis die Fehler-Zahl-
und Speicherstufe 54 auf Null heruntergezählt hat, wonach dann ein Null-Klemmsignal auf den Gleichspannungs-Integrator 46
gegeben wird, um diesen auf einen vorgegebenen Gleichspannungswert zu klemmen. Der Nieveaudetektor 50 bewirkt dann, daß die
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ilatrix-gatterstufe 42 das Grundprogramm in den variablen Zähler 62 einspeist. Der Zähler 62 zählt mit der gleichen Zählfolge
wie der Grundzähler 66r wodurch angezeigt wird, daß in der Ausgangsgröße
des Vibrators 14 kein Phasenfehler mehr vorhanden ist.
In der erfindungsgei.iäßen Anordnung ist weiterhin eine Zähler-Voreinstellstufe
76 vorgesehen, welche an den /.ntriebssignal-Ausspeicherzähler
64 angekoppelt ist. Der Vorgang der Einstellung dieser Zähler-Voreinstellstufe 76 umfaßt die Erzeugung und
Anzeige des Phasenfehlers in Form von Speicherstellen bzw. Speichertastungen in der Fehler-Zahl- und Registerstufe.54.
Dabei wird der maximale Fehler am Beginn einer zu diesem Zweck durchgeführten Test-Hobbel-Geländeuntersuchung durch Anzeige
in der Ütufe 54 von einer Dedienungsperon festgestellt. Die
ServoanordnunglO wird dabei durch Voreinstellung des Antriebssignal-Zusspeicherzälilers
64 auf die angezeigte Anzahl von Speicherstellen über die Zähler-Voreinstellstufe 76 auf eine
minimale Anfangsphasenverschiebung voreingestellt. Zur Einstellung
des Vor- oder Nacheilens des Phasenfehlers ist ein Schalter vorgesehen, wodurch das Servo-Antriebssignal und damit
der Vibrator phasenrichtig ausgelöst werden. Die Zähler-Voreinstellstufe 76 wird im folgenden anhand von Fig. 6 noch genauer
erläutert.
Üio Anordnung nach Fig. 2 stellt ein kompliziertes Servosystem
wit einer Vielzahl von Programmen zur Abstimmung der Korrekturfolge
auf die Größe des Phasenfehlers dar. Dabei ist die
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Zahlfolge des variablen Tastfolgezählers 62 ebenso wie die des variablen Korrekturfolgezählers όΟ in einer Vielzahl
von Korrekturfolgeschritten variierbar. Es ist iiierzu zu bemerken,
daß im Rahmen der Erfindung aucii verschiedene andere weniger komplizierte, jedoch in gleichem Maße praktische .
jervoanordnungen realisiert werden können. Beispielsweise kann
gemäß einer Alternative der fjiveaudetektor 50 fehlen, wobei der Gleichspannungs-Integrator 4ό als LadekapaziiJt wirkt. Dabei
fe erfolgt die Korrektur über die üatrixgatterstufe 52 und die Programmatrizen
5ό und 5(3, wenn sich die Kapazität entlädt. Gemäß einer weiteren /.usführungsform können drei Programme über
die Speicherprogrammatrix 56, nämlich ein Grundprogramm, ein Voreilungsprogramm und ein Nacheilungsprogramm, vorgesehen werden.
Die beiden letztgenannten Programme bewirken dabei, daß der variable Tastfolgezähler 62 mit konstanter Folgefrequenz
aufwärts oder abwärts zählt. Bei einer derartigen Ausführungsform
sind die Fehler-Zahl- und Registerstufen 54 und der Gleichspannungs-Integrator 46 nicht erforderlich. Eine derartige
Anordnung korrigiert Phasenfehler nur bei Vorhandensein
ρ eines Fehlers und arbeitet auf dem Prinzip von Servoanordnungen,
welche in der Servotechnik als reine "Nullsuch-Servoanordnungsn"
bekannt sind.
In den Fig. 3-6 sind Schaltschemata von logischen Schaltungen
für verschiedene Kreise der /inordnung nach Fig. 2 dargestellt, welche im Rahmen der Erfindung mögliche Ausführungsformen derartiger
Kreise darstellen.
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Fig. 3 zeigt in Verbindung mit den Fig. 4-6 den Phasendetektor 26 mit dem Eingang fUr das Bezugssignal und dem Hingang
für das Fehlersignal. Diese Signale werden auf einen Verstärker 80 bzw. 32 gegeben, welcher jeweils ein rechteckförmiges
^usgangssignal liefert, das auf die entsprechenden Ausgangssignale
(Bezugssingal - bzw. Fehlersignal) abgestimmt ist. Diese rechteckförmigen Ausgangssignale, welche mit etwa
vorhandenen Phasenfehlern behaftet sind, werden auf einen Phasendetektorkreis 83 gegeben, der generell durch ein Oder-Gatter
86, Inverter 84 und 85 sowie mehrere Flip-Flops 88 gebildet wird. Das Ausgangssignal des Phasendetektorkeises 83 besteht
aus zwei Signalen gleicher Polarität, welche ein Haß für ein Voreilen oder Nacheilen des Fehlersignals relativ zur Phase des
Bezugssignals sind. 'Das Voreilsignal und das Nacheilsignal werden über eine Leitung 94 bzw. 92 auf einen Differentialverstärker
90 in Form eines großen bzw. kleinen Signals der gleichen Polarität gegeben. Dieser Differentialverse-tärker
überführt das große bzw. kleine Signal in ein positives bzw. negatives Ausgangssignal, das jeweils anzeigt, ob der Phasenfehler
dem Bezugssignal voreilt oder nacheilt. Wenn also die
"Nacheil-Leitung" 92 hoch liegt, so erzeugt der DifferentLalverstärker
ein Ausgangssignal negativer Polarität, das ein Maß für einen Nacheil-Phasenfehler ist. Liegt die "Voreil-Leitung"
94 lief, so liefert der üifferentialverstärker ein Äusgangssignal positiver Polarität, das ein Maß für einen
voreilenden Phasenfehler ist.
Das /»usgangssignal des Phasendetektors 26 wird auf den Gleichspannungs-Integrator
46 gegeben, welcher mechanisch betätigbare
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Schalter 92 mit verschiedenen Schalterstellungen enthält, wobei Kapazitäten mit unterschiedlichen Kapazitätswerten in die Schaltung
eingekoppelt werdenjkönnen. Die "hohe" Schaltstellung des
Schalters 92 enthält keine Kapazität, so daß das Ausgangssignal
des DifferentialVerstärkers direkt in den Gleichspannungsverstärker
48 eingespeist wird. Bei der "mittleren" und "tiefen" Schaltsteüung des Schalters 92 liegt eine kleine bzw. große
Kapazität im Kreis, so daß der erzeugte Spannungs-Sägezahn einen vorgegebenen Anstieg erhält; damit ergeben sich unterschiedliche
" Ladungsmengen, bei denen ein nachfolgender Schwellwertdetektor eingeschaltet wird.
Das Ausgangssignal des Gleichspannungs-Integrators 4ό wird
auf einen Gleichspannungsverstärker 94 gegeben, welcher die Verstärkung des Kreises erhöht und damit eine Regelung
der Empfindlichkeit der Schleife möglich macht. Ein Gleichrichterkreis
96 nimmt das verstärkte Signal auf und überführt es in ein Signal mit lediglich negativen Werten. Daher ist
das in den Niveaudetektor 50 eingespeiste Signal polaritüts-A
unabhängig, so daß dieser Detektor nur die Grüße des Spannungswertes, und nicht die Polarität feststellen muß. Der Niveaudetektor
50 enthält mehrere Vergleichsstufen 98, welche als Schalter wirken. Am Eingang der Vergleichsstufen 9ü liegt jeweils
ein Bezugswert-Einstellzweig 100, wodurch eine Folge von Bezugswerten bzw. Spunnungsschwellv/erten eingestellt
wird. Daher schaltet ein zunehmendes, vom Gleichspannungsverstärker
48 kommendes Spannungssignal die Vergleichsstufen 98 aufeinanderfolgend durch, wenn die zunehmende Spannung jeweils
in den Bereich der von dem Uezugswert-Einstellzweig IUO
209857/0867 .,χ
eingestellten Spannungsschwellwerte gelangt. Ein Signalniveau
i\ führt dabei zu einem Ausgangssignal, das einer Phasenfehler-Korrekturrate
von 5 /i entspricht; ein Signalniveau B entspricht einer Korrekturrate von 25 % und ein Signalniveau C einer Korrekturrate
von 50 )i.
Die Voreil- und Nacheilleitung 94 bzw. 92 ist weiterhin an ein Oder-Gatter 102 angeschaltet, das ein Ausgangssignal liefert,
wenn entweder ein Voreilsignal oder ein Nacheilsignal auf den Leitungen 94 und 92 vorhanden ist. Das Ausgangssignal dieses
Oder-Gatters ist das Fehler-Aufwärtszähl-Auslbsesignal, das auf die oben erwähnte Fehler-Zahl- und Registerstufe 54 (im einzelnen
in Fig. 5 dargestellt) gegeben wird.
Bei dem im Gleichspannungsverstärker 48 (und zwar durch
dessen Verstärker 94) erzeugten Voreil-Nacheil-Signal handelt es sich - wie oben schon ausgeführt - um ein logisches Signal,
das entweder einen hohen oder einen niedrigen Signalwert besitzt. Der hohe Signalwert zeigt dabei an, daß ein Voreil-Phasenfehler
vorhanden ist, während ein niedriger Signalwert einen relativ zum Bezugssignal Nacheil-Phasenfehler anzeigt.
Dieses Voreil-Nacheil-Signal wird auf die Mtrix-Gatterstufe 52 gegeben, für die eine Ausführungsform in Fig. 4 im einzelnen
dargestellt ist.
Das oben im Zusammenhang mit der Fohler-Zähl- und Registerstufe
54 (siehe Fig. 5) erwähnte Hull-Klemmsignal wird auf
den Gleichcpannungs-Integrator 46 (Fig. 3), und zwar speziell
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auf einen Schalter 104 gegeben, welcher einen Feldeffekttransistor
enthalt. Dieser Schalter 104 ist hinter dem Schalter 92 in den Kreis des Gleichspannungs-Integrators 46 engeschaltet.
Wenn die Fehler-Zahl- und Registerstufe 54, auf Null
herunter gezählt hat, so erzeugt sie zu diesem Zeitpunkt - wie oben erwähnt - ein /.usgangssignal, welches das Null-Klemmsignal
darstellt. Dieses Klemmsignal wird auf den Feldeffekt-Transistor-Schalter 104 gegeben, wodurch das vom Phasendetektor
26 gelieferte Fehlersignal auf Hasse geklemmt wird. Der Niveaudetektor 50 speist dann das Grundprogramm Über die Matrixgatterstufe
52 und die Speicherprogrammatrix 56 in den variablen Tastfolgezähler 62 ein, wodurch angezeigt wird, daß
in der Ausgangsgröße des Vibrators 14 ein Null-Phasenfehler vorhcnden ist.
Unter Bezugtthme auf Fig. 4 in Verbindung mit den Fig. 3, 5 und
6 werden nunmehr Ausführungsformen der Hatrixgatterstufe 52,
der Speicherprogrammatrix 56, des variablen Tastfolgezählers und des Grund-Tastfolgezählers 66 nach Fig. 2 beschrieben. Die
durch den Niveaudetektor 50 nach Fig. 3 gelieferten Spannungswerte A, B und C werden zusammen mit dem Voreil-Nacheil-Signal
auf die Hatrixgatterstufe 52 gegeben. Es sei bemerkt, daß das Voreil-Nacheil-Signal in Fig. 2 aus GrUnden der Übersichtlichkeit
als vom Phasendetektor 26 kommend dargestellt ist; tatsächlich wird dieses Signal jedoch Über den Gleichspannungsverstärker
43 erzeugt, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht.
Das Voreil-Nacheil-Signal wird auf einen Operationsverstärker 106 mit hoher Verstärkung gegeben, welcher als empfindlicher
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Schalter wirkt. Dieser Verstärker wirkt also so, daß er schon
durch ein kleines Eingangssignal in seinen leitenden Zustand getriggert wird. Daher führt ein großes Voreil-Nacheil-Signal
zu einem /,usgangssignal einer Polarität am Verstärker 106, während
ein kleines Voreil-Nacheil-Signal zu einem Ausgangssignal der anderen Polarität führt. Diese Signale werden auf einen
Inverter 108 gegeben, welcher entweder "Voreil11- Und-Gatter
110 oder "Nacheil"-Und-Gatter 112 ansteuert. Diese Gatter 110
und 112 bewirken eine Abnahme oder eine Zunahme der von einem Zähler 113 des variablen Tastfolgezählers 62 (über die Speidierprogrammatrix
56) gelieferten Zählung, was durch einen Voreil- oder Nacheil-Phasenfehler bestimmt wird.
Die Korrekturrate ist durch die Spannungswerte A, 13 und C
festgelegt, welche auf entsprechende Und-Gatter 114 gegeben werden. Diese Gatter sind ihrerseits über Inverter 115 an die
Und-Gatter 110 und 112 angekoppelt. Wie dargestellt, sind die Ausgangssignale der Voreil- und Nacheil-Gatter 110 und 112
in Form von Korrekturprozentsätzen des Phasenfehlers definiert; d.h., diese Ausgangssignale wählen über die Speicherprogrammmatrix
56 ein Programm aus, das gemäß Fig. 4 an den Ausgängen der Matrixgatterstufe 52 einer Abnahme der Zählfolge des variablenTastfolgezählers
62 um 50 %, 20 % oder 5 % bzw. einer Zunahme
der Zählfolge um 5 /«, 20 % oder 50 % entspricht. Das
Null-Ausgangssignal der iiatrixgatterstufe 52 kommt von einem
Und-Gatter 116, das mit seinem Eingang an alle drei Ausgänge der Und-Gatter 114 angeschaltet ist und das Grundprogramm in
den variablen Tastfolgezähler 62 einspeist. Dieses Grundprogramm
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taktet den Zähler 62 mit der gleichen Zählfolge, wie der des Grund-Tastfolgezälhers 66, wodurch ein fehlender Phasenfehler
in der Ausgangsgröße des Vibrators angezeigt wird.
Wie Fig. 4 zeigt, sind in der Speicherprogrammatrix 56 sieben Programme rei^aisiert, welche durch die /\usgangssignale
der Matrixgatterstufe 52 ausgewählt werden kJnnen. Diese
Auswahl hängt von der Größe des Phasenfehlers und von einem Voreilen oder Nacheilen der Phase relativ zum Bezugssignal
ab. Zu diesem Zweck sind in der Speicherprogrammatrix 56 ein i-20-Programm entsprechend dem Null-Phasenfehler (Grundprogramm),
ein -t- 21-Programm entsprechend einer 5 /2igen Abnahme
in der Zählfolge, ein -f 25-Programm entsprechend einer
20 Jbigen Abnahme dieser Zähl folge und ein *- 40-Programm entsprechend
einer 50 /Sigen Abnahme in der Zählfolge des variablen Tastfolgezählers 62 realisiert. Für jede der drei letztgenannten
Programme ist das Ausgangssignal des Zählers 113 entsprechend vermindert, um die gewählte Zählfolgenänderung
fUr den Antriebssignal-Ausspeicherzähler 64 zu realisieren.
* Eilt der Phasenfehler nach, so wird über die "Voreil"-Gatter
112 ein ·+ 19-Programm für eine um 5 % schnellere Zählfolge
im variablen Tastfolgezähler 62, ein ~t- 15-Programm für eine
20 /oige Zunahme und ein A- 10-Programm für eine 50 /-ige Zunahme
in der Korrekturrate des Phasenfehlers realisiert.
Wie Fig. 4 weiterhkin z/eigt, wird das liaupttaktsignal nach
Fig. 2 über eine Klemme 72 auf den Zähler 118 gegeben. Dieses iiaupttaktsignal wird weiterhin in eine Folge von Flip-Flops
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eingespeist/ welche den Grund-Tastfolgezähler 66 bilden. Das gemäß Fig. 2 das /usgangssignal des Zählers 66 bildende
1lGrundzählungs"-Signal wird über Und-Gatter 122 und 124 geliefert,
wobei das letztere als Inverter wirkt. Das Ausgangssignal des Zählers 66 wird in den Einspeicherzähler 68 eingegeben
und dient zur Einspeicherung in dem Speicher 32 und zur Ausspeicherung des Bezugssignals aus diesem Speichexjmit
konstanter Folgefrequenz. Es ist zu bemerken, daß das Haupttaktsignal ebenso wie das Grundzühlungssignal vom Grund-Tastfolyezühler
όό und das variable Zählungssignal vom variablen
fastfolc;czähler (52 ein relativ breiter Impuls ist. Weiterhin
sind in an sich bekannter l/eise auch höherfrequente Taktsignale
vorhanden, welche zur Zeittaktung von weiteren Komponenten, beispielsweise bei der Adressierung des Speichers
32, des Analog-Digital-Konverters 30, der Digital-Analog-Konverter
34 und 36, der Adressengatter 74, u.s.w., dienen.
/.m Ausgang der iiatrixgatterstufe 52 erscheinen drei Ausgangssignale,
welche einer nnde-frung der Korrekturrate von 5 %,
20 ','■> und 50 ',*>
entsprechen. Diese Ausgangssignale sind mit ♦ 20, 4- 4 bzw. ■%■ 2 bezeichnet. Sie werden auf die Registerprogrammatrix
58 gegeben.
Gemäß Fig. 5 in Verbindung mit den Fig. 3, 4 und 6 ist die Feiiler-Zähl- und Registerstufe 54 an den variablen Korrekturfolgezähler
60 und die Registerprogrammatrix 58 angeschaltet.
bus vom Oder-Gatter 102 des i'hasendetektors 26 gelieferte
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Fehler-Aufwärtszähl-Auslösesignal wird in ein Und-Gatter 126
eingespeist, das weiterhin ein Aufwärtstaktsignal vom Grundtastfolgezähler
66 erhält. Hit anderenV/ort-en handelt es sich bei dem Aufwärtstakt-Eingangssignal für die Fehler-Zahl-
und Registerstufe 54 um das Grundzähl-Ausgangssignal des Zählers 66, Wenn ein Phasenfehler vorhanden ist, wird also
ein Voreil- oder Hacheil-Signal über das Oder-Gatter 102
in das Und-Gatter 120 eingespeist, um dieses durchzuschalten. Damit können auch die /.ufwärtstaktimpulse Über das Und-Gatter
126 gelangen, um ein Register 128 während der Zeitperiode, in
der das Fehlersignal vorhanden ist, aufwärts zu takten. Wie oben in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben wurde, zählt das
Register also um eine Anzahl von Zählungen, welche gleich der Dauer der vom Phasendetektor 26 gelieferten Fehlerimpulse
ist. Die Zählungen im Register 123 sind also gleich der Zählzeit von Speicherstellen in Einheiten, von Speichertastungen.
An die Speicherstellen des Registers 128 ist ein Und-Gatter 130 angekoppelt, das bei Auffüllung des Registers
einAbschalt-Eingangssignal auf das Und-Gatter 126 gibt. ™ Ein niedriger Signalwert vom Und-Gatter 130 verhindert damit,
daß weitere Zählungen Über das Und-Gatter 126 in das Register
128 eingegeben werden, wodurch ein Verlust an Zählungen
im Register vermieden wird.
Wie anhand von Fig. 2 erläutert wurde, wird im Register 123 während des Phasenfetilerkorrekturvorgangs mit einer Zählfolge
zurückgezählt, welche durch die Matrixgatterstufe 52 als Funktion des Signals vom Niveaudetektor 50 und durcii Program-
- 27 209322/0867
mierung durch die Registerprogrammatrix 58 festgelegt ist.
Wie Fig. 5 zeigt, ist in d*er Hatrix 58 ein ■+ 2-Programm,
ein ■*- 4-Prograinra und ein + 20-Programm realisiert, von denen
eines zur Festlegung der Folgefrequenz ausgewählt wird, mit der das /abwärtstaktsignal von einem Zähler 132 über ein Und-Gatter
134 in das Register 128 eingespeist wird. Der Zähler 132 wird durch die Grundzählung, \elche über ein Gatter 135
vom Grund-Tastfolgezähler 66 (Fig. 2) geliefert wird, und durch einen auf ein Gatter 135 und ein Gatter 134 gegebenen
Abwärtszühl-Auslöseimpuls getaktet.. Damit wird die Folgefrequenz,
mit der das Register 128 abwärts getaktet wird, durch das über das Ausgangssignal der Matrixgatterstufe 52 ausgewählte
Matrixprogramm geregelt. Diese Folge ist durch den speziellen Signalwert festgelegt, auf dem der Signalwertdetektor
50 arbeitet. Wenn ein Phasenfehler korrigiert wird, ist das Und-Gatter 134 immer durchgeschaltet, um das Register 128 abwärts
zu takten.
Ein über eine Ausgangsleitung 139 an das Register 128 angeschalteter
Flip-Flop 138 dient zur Aufrechterhaltung einer Zählung in der Schaltung, um möglich zu machen, daß die Abwärtstaktung
beninnen kann, nachdem das Register 120 auf Null !«runter getaktet
ist. üas /iUsgangssignal des Flip-Flops 130 wird auf einen
Eingang des Und-Gutters 134 gegeben.
Zur Feststellung, ob das Register 120 auf Null herunter zählt, sind mehrere Gatter 140 vorgesehen. In dem Zeitpunkt, in dem
dieser !'cdi eingetreten ist, liefern diese Gattern über einen
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Inverter 142 ein Ausgangssignal, welches das oben in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 genannte Null-Gatter darstellt. Dieses
von den Gattern 140 kommende Null-Klemmsignal macht den Flip-Flop 138 frei. Bei dem in das Register 12G eingespeisten Rückstellsignal
handelt es sich um ein ilaupt-Rückstellsirjnal für
die gesamte Anordnung, wie es in konventioneller Weise in logischenSchaltungen verwendet wird. Dies gilt für alle
Rückstellsignale in der Sevrj>anordnung 10.
P An das Und-Gatter 126 ist eine Voreinstell-Testwobbelstufe
angeschaltet. Diese zu der Zähler-Voreinstellstufe 76 gehörende Stufe ist an den /.ntriebssignal-Ausspeicherzähler 6*4 angekoppelt,
wie dies oben anhand von Fig. 2 schon angedeutet wurde. Die Stufe 144 liefert während einer Testuntersuchung einen
Phasenfehler in Zählungen, welche zur Einstellung der Zähler-Voreinstellstufe 76 dienen, was anhand von Fig. 6 noch näher
erläutert wird. Die Voreinstell-Testwobbelstufe 144 stellt
eine logische Schaltung dar, welche die durch denPhasenfehler
während der Testuntersuchung erzeugten Fehlerzählungen fest-
^ stellt und sodann das Und-Gatter 126 durchschaltet, um die
Fehlerzählungen im Register 128 anzuzeigen, uiese angezeigten
Werte können dann zur Voreinstellung der Zähler-Voreinstellstufe 76 (Fig. 6) verwendet werden. Daher wird der
Vibrator am Deginn einer seismischen Untersuchung phasenrichtig durch das analoge Eingangssignal betrieben.
In Fig. 6 ist der Einspeicherzähler 63, der LJezugssignal-Ausspeiciierzähler
70 und der /.ntriebssignal-Ausspeicherzäiilcr 04
zusammen mit der Adressengattercinheit 74 und der Züiiler-Vor-
SAD ORIGINAL
einstellstufe 76 dargestellt. Die Zähler und die Adressengatter
sind an sich konventioneller Art und in Fig. 6 in einem logischen Schema dargestellt, das ihre Zuordnung bei der Adressierung
des Pufferspeichers 32 zeigt. Ein Teil der Adressengattereinheit
74 ist zusammen mit einem entsprechenden Zähler dargestellt, wobei die Ausnehmung der Gatter zusammengeschaltet
und auf den Speicher 32 gefuhrt sind. Um die Kapazität des Speichers
zu variieren und den Einspeicherzähler 03 und den Bezugssignal-Ausspeicherzähler
70 durch Vergleich zu synchronisieren,· können hier nicht dargestellte konventionelle Mittel verwendet
werden. Die Grundzählung wird vom Grund-Tastfolgezähler 66 sowohl auf den Einspeicherzähler 03 und den Bezugssignal-Ausspeicherzähler
70 mit konstanter Folgefrequenz gegeben, um in den üpeicher einzuspeichern und das Bezugssignal mit vorgegebener
Verzögerung auszuspeichern, wie dies oben in Verbindung mit Fig. 2 schon beschrieben wurcUe. Die variable Zählung aus
dem variablen Tastfolgezähler 62 wird in den Antriebssignalt.usspeicherzühler
64 eingegeben. Zur Durchschaltung entsprechender Folgen vonGattern der /.dressengattereinheit 74 werden
an ,'unkten 146 und 14ö weitere höherfrequente Impulse eingegeben.
Dabei handelt es sich um ein^ntriebsadressen-Auslösesignal
und ein Uezugscidressen-Auslösesignal. WeL terhin wird
einiZinspeicher~Adressen-..uslösesignal mit höherfrequentem Takt
an einem Punkt 150 eingegeben, um entsprechende Folgen von 'Jc=LLern der . Jressengatteroinheit 74, welche dem Einspeicherzüiiler
Ou zugeordnet sind, durciizuschalten. Diese höherfrequentcii
'faktsignale takten die Gattereinhext während des Vorhandüiu,cino
der Grundzänl-Taktsignale, wie dies in konventioneller
.oif,G in Jpuichorii(!reüüen-Loc;il<schaltun(jen durchgeführt v/ird.
209822/0867 - uo-
Wie Fig. 6 weiterhin zeigt, enthält der Einspeicherzähler 63
eine Serie von Flip-Flops (152, welche zur ,!nderung der Kapazität
des Speichers im oben erwähnten Ginne dienen . Weiterhin werden in an sich konventioneller Weise verschiedene RUckstellsignale
auf die verschiedenen Zähler gegeben, um diese zur Durchführung
der Zählzyklen während einer folgenden Zählung freizumachen.
Das variable Zählsignal wird über einen Inverter 154, einen Flip-Flop 156, sowie ein Und-Gatter 158 in die Zähler-Voreinstellstufe
76 eingegeben. Das Ausgangssignal des Und-Gatters 15ö läuft über einen Inverter 160 in einen Zähler 162. Eine
Serie von Und-Gattern 164 erhält die Voreinstell-Information
als Eingangssignal über mehrere Zapfenrader (nicht dargestellt) welche gemäß den Ergebnissen der oben anhand von Fig. 5 beschriebenen
Testuntersuchung eingestellt werden. Die im Register 128 der Fehler-Zahl- und Registerstufe 154 während der
Testuntersuchung angezeigten und zu erwartenden Phasenfehler werden dabei auf den einzelnen Zapfenrädern eingestellt. Diese
liefern Eingangssignale über die Und-Gatter 164 für den Zähler
162. Die Voreil- bzw. Nacheilinformation wird durch eine Bedienungsperson über einen Schalter 166 eingegeben, welcher
jeweils ein Gatter eines Paars von Und-Gattern 168 ansteuert. Im Betrieb wird der Zähler 162 durch das variable Zählsignal
und ein höherfrequentes Taktsignal an einer Klemme 162 getaktet, bis er gemäß der Eingangseinstellung der Zapfenräder
aufgefüllt ist. Gleichzeitig mit der Auffüllung des Zählers 162 mit der vorgegebenen Anzahl von Zählungen werden die Zählungen
über ein von dem Schalter 166 durchgeschaltetes Und-
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Gatter 168 geschickt, um sie in den Antriebssignal-Ausspeicherzähler
64 einzugeben. Wenn der Zähler 162 mit der vorgegebenen Anzahl von Zählungen aufgefüllt ist, werden Ausgangssignale
auf ein Und-Gatter 172 gegeben, dessen /.usgcngssignal
das Und-Gatter löü sperrt. Damit ist die vorgegebene
anzahl von Zahlungen in den /.ntriebssignal-Ausspeicherzähler
64 eingegeben, wodurch der Vibrator 14 bei einem nachfolgenden Untersuchungsvorgang phasenrichtig durch das analoge Eingangssignal
betrieben weden kann, liird also mit einer tatsächlichen
Untersuchung begonnen, ist der voreingestellte ,.ntreibssignal-Äusspeicherzähler 64 schon auf die Anzahl
von Zählungen herauf- oder heruntergeschaltet, welche dem Phasenfehler entspricht, der vorher während der Testuntersuchung
durch die Voreinstell-Testwobbelstufe 144 eingegeben wurde.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEIJ Digitale Phasenkorrektur-Servoanordnung zur Regelung der Phase eines angetriebenen Elementes in bezug auf die Phase eines Eingangssignals, gekennzeichnet durch einen das Eingangssignal aufnehmenden und ein Antriebssignol für das angetriebene Element (14) liefernden digitalen Speicher (32), welcher ei nen Kreis (28) zur Erzeugung eines ßezugssignals mit fester Phasenbeziehung und vorgegebener Zeitverschiebung in bezug auf das Eingangssignal aufv/eist, einen an das angetriebene Element (14) angekoppelten Phasendetektor (26) zur Feststellung von i'hasendifferenzen zwischen einem, vom angetriebenen Element kommenden Ausgangssignal und dem Bezugssignal sowie zur Erzeugung eines ein Haß für die Phasendifferenzen darstellenden Fehlersignals,und durch einen an den Phasendetektor (2ü) und den digitalen Speicher (32) angekoppelten logischen Kreis (08, 40) zur zeitlichen Verschiebung des auf das eingetriebene Element gegebenen Antriebssignals entsprechend der festgestellten Phasendifferenz.2. Servoanordnung ncch , .nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der logische Kreis (3ΰ, 40) den digitalen Speicher (32) derart ansteuert, daß das auf aus ungetriebene element (14) gegebene Antriebssignal um eine Anzahl von Tastun.jen verschoben wird, welche dem der festgestellten phasen-209827/0867~~ ORKSfNALdifferenz entsprechenden Einheiten der Tastfolgezeit gleich ist, v/oraus sich ein von dem angetriebenen Element kommendes Ausgancjssignal mit der Phase iJull relativ zum Bezugssignal ergibt.o. Servoanordnung nach Anspruch 1 und 2, dacb rch gekennzeichet, daß der logische Kreis (38, 40) zur Ausspeicherung aus dem digitalen Speicher (32) mit einer programmierbaren Folgefrequenz zwecks Erzeugung eines korrigierten Antriebssignals dient.4. Servoanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis (28) zur Erzeugung des Bezugssignals einen an den digitaler» Speicher (32) angekoppelten Digital-Analog-Konverter (36) enthält und daß das Bezugssignal durch Steuerung des logischen Kreises (38,40) mit konstanter Folgefrequenz in bezug auf das Eingangssignal ausgespeichert und in bezug auf das Eingangssignal in der Größenordnung von der Hälfte der gesamten Speicherstellen des digitalen Speichers (32) zeitlich verschoben v/ird.5. Servoanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem digitalen Speicher (32) ein das Eingangssignal aufnehmender /nalog-Digital-Konverter (30) vorgeschaltet ist, daß zv/ischen dem digitalen Speicher (32) und das angetriebene Element (14) ein Antriebssignal-Digital-Analog-Konverter (34) gekoppelt ist, und daß der- 34 -209825/0867-'■*■*■· 8ADDigital-Änalog-Konverter (36) des Kreises (28) zur Erzeugung des Bezugssignals zwischen den digitalen Speicher (32) und den Phasendetektor (26) gekoppelt ist.6. Servoanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendetektor (26) eine Phasendetektorstufe (83) enthält, welche zur Erzeugung des der Phasendifferenz entsprechenden Fehlersignals und eines einer Voroder Nacheilung des i'husenfehlers entsprechendem Signal dient, daß der logische Kreis (38, 40) Programmerzeugerstufen (56,50) enthält, welche das Fehlersignal aufnehmen, und daß der digitale Speicher (32) an die Programmerzeucjerstufen angekoppelt ist, um das Antriebssignal um die festgestellte Anzahl von Tastungen imZähler in einer der Richtung des Phasenfehlers entsprechenden Richtung zu verschieben.7. Servoanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Phasendetektor (26) eine Fehler-Zahl- und Registerstufe (54) angekoppelt ist, welche zur Zählung und Speicherung einer Anzahl von Zählungen dient, die der Dauer des Phasenfehlersignals in Einheiten von digitalen Speicherstellen entsprechen, daß in den Programmerzeugerstufen (56, 58) wenigstens ein Programm vorgegeben ist, das der Größe der Phasendifferenz und der Richtung der Phasenverschiebung entspricht und daß der logische Kreis (38, 40) Kreise (62, 64, 66, 68, 70, 74) zur selektiven Adressierung des digitalen Speichers (32) als Funktion des vorgegebenen Programms zwecks Verschiebung des209822/0867 _35_Antriebssignals im digitalen Speicher aufweist.8. Servoanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der logische Kreis (48, 40) einen Integrator (46) und einen Uiveaudetektor (50), welcher an den Phasendetektor (26) angekoppelt ist, zur Erzeugung wenigstens eines der Größe des Phasen Fehlers entsprechenden Spannungswertes,und einen an die Progrctnmerzeugerstufen (56, 53) angekoppelten und auf das Programm ansprechenden Zähler (64), welcher zur Taktung des digitalen Speichers (32) und zur Versciiiebung des Antriebssignals um eine der Phasendifferenz entsprechende Anzahl von Tastungen dient, aufweist,und daß den Programerzeugersiufen (56, 5o) eine auf das vom Integrator (56) und vom iJiveaudetektor (50) gelieferte Spannungsniveau ansprechende [latri;;gatterstufe (52) zur Programmauswahl zugeordnet ist.9. Servoanordnung nach einem der j.nspiUche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der logische Kreis (38, 40) eine an den Zähler (64) angekoppelte Zähler-Voreinstellstufe (76) zur Voreinstellung der Zählung im Zählers als Funktion der Grüße und Richtung einer Phasendifferenz aufweist, und daß das Antriebssignal bei Uetrieb des angetriebenen Elementes (14) phasenrichtig in bezug auf das Eingangssignal aus dem digitalen Speicher (32) auf das angetriebene Element gegeben wird.209822/0867BAD ORfGWAL
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