DE2155200A1 - Aufsatz fuer spruehdosen - Google Patents

Aufsatz fuer spruehdosen

Info

Publication number
DE2155200A1
DE2155200A1 DE2155200A DE2155200A DE2155200A1 DE 2155200 A1 DE2155200 A1 DE 2155200A1 DE 2155200 A DE2155200 A DE 2155200A DE 2155200 A DE2155200 A DE 2155200A DE 2155200 A1 DE2155200 A1 DE 2155200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
centering ring
attachment according
storage
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2155200A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2155200B2 (de
DE2155200C3 (de
Inventor
Georg Valter
Adam Wittersheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kao Germany GmbH
Original Assignee
Goldwell AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE790979D priority Critical patent/BE790979A/xx
Application filed by Goldwell AG filed Critical Goldwell AG
Priority claimed from DE19712155200 external-priority patent/DE2155200C3/de
Priority to DE19712155200 priority patent/DE2155200C3/de
Priority to CH1571472A priority patent/CH542000A/de
Priority to NL7214816A priority patent/NL7214816A/xx
Priority to ES408239A priority patent/ES408239A1/es
Priority to IT70452/72A priority patent/IT975445B/it
Priority to SE7214335A priority patent/SE380985B/xx
Priority to AT940972A priority patent/AT321812B/de
Priority to FR7239235A priority patent/FR2162893A5/fr
Priority to GB5117372A priority patent/GB1407273A/en
Publication of DE2155200A1 publication Critical patent/DE2155200A1/de
Publication of DE2155200B2 publication Critical patent/DE2155200B2/de
Publication of DE2155200C3 publication Critical patent/DE2155200C3/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/16Actuating means
    • B65D83/20Actuator caps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/42Filling or charging means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

Anmelder: Goldwell GmbH, Chemische Fabrik H.E. Dotter, Darmstadt-Eberstadt, Zerninstraße 1o - 18
"Aufsatz für Sprühdosen"
Die Erfindung bezieht sich auf Sprühdosen, wie sie insbesondere für Haarspray gebräuchlich sind, andererseits aber puch für andere Aerosole Verwendung finden. Diese Aerosole werden in Dosen von solchem Fassungsvermögen vertrieben, daß sie als Vorrqtsdosen zum Aufladen von Taschenzerstäubern benutzt werden können. Es sind diese Vorratsdosen aber auch unmittelbar zum Sprühen verwendbar.
Bei früheren Ausführungsformen waren die Yorratsdosen mit einem kleinen, auf das Ventilröhrchen aufsteckbaren Sprühkopf ausgestattet. Sollte die Vorratsdose aber benutzt werden, um einen kleinen Taschenzerstäuber aufzuladen, so wurde der Sprühkopf abgenommen, damit man den Taschenzerstäuber mit seinem Einlaßventil auf das Ventilröhrchen der Vorratsdose aufdrücken konnte,
Für den Versand, aus Schönheitsgründen auch für das Aufstellen im Hause, sind die gebräuchlichen Vorratsdosen mit einer Kappe ausgestattet, die die obere Fläche der Dose, in der das Ventil angeordnet ist, vollständig überdeckt, so daß die Dose nebst Kappe das äußere Bild eines an beiden Enden geschlossenen
3Ü9819/053Ö
Zylinders darbietet. Für den Gebrauch - sowohl zum Aufladen als auch zum unmittelbaren Sprühen - muß diese Kappe erst immer abgenommen werden. Um die Handhabung zu vereinfachen, hat man daher für die Kappen Ausführung3formen entwickelt, die zumindest für das Sprühen auf der Dose verbleiben konnten, und zwar stellten diese Kappen praktisch nichts anderes dar als einen großen Sprühkopf, dessen Durchmesser dem Durchmesser des Dosenkörpers entsprach, so daß auch hier das äußere Bild eines im wesentlichen geschlossenen Zylinders erzielt wurde. Zum Aufladen eines Taschenzerstäubers mußte man diesen Aufsatz aber doch abnehmen, um das Yentilröhrchen der Vorratsdose für diesen Taschenzerstäuber zugänglich zu machen. Die Handhabung war also keineswegs einfacher, sondern eher sogar umständlicher. Deshalb haben sich diese Ausführ ungsfοrmen auch nicht eingeführt.
In Erkenntnis dieser Nachteile der verschiedenen bekannt gewordenen Ausführungsformen ist die Erfindung von der Aufgabe ausgegangen, für solche Vorratsdosen, die sowohl zum Aufladen der Taschenzerstäuber als auch unmittelbar zum Sprühen dienen, einen Aufsatz zu schaffen, der eine möglichst einfache Handhabung gestattet, und zwar wird hierfür die Form eines auf die Vorratsdose aufsteckbaren Zentrierringes gewählt. Das wesentliche Merkmal des Aufsatzes gemäß der Erfindung besteht hierbei in einem einarmigen, auf- und niederschwenkbaren, etwa an der oberen Randkante des Zentrierringes gehalterten Hebel mit an diesem gehalterten Ende angeordneter Sprühmündung, die über eine Längsbohrung
- 3 309819/0586
des Hebels rait einem axial angesetzten Anschlußröhrchen in Verbindung steht, das mit seiner Mündung mittelbar über einen Adapter oder unmittelbar auf die Mündung des Ventilröhrohens der Vorratsdose aufdrückbar ist.
Dieser Hebel erstreckt sich, also 'diametral über die Mündung des Zentrierringes, durch die bei hoengeschwenktem Hebel ein aufzuladender Taschenzerstäuber eingesteckt werden kann. Zweckmäßigerweise wird der Hebel in seinem mittleren, oberhalb des Vorratsdosenventils befindlichen Teil flächenhaft so groß ausgeführt, daß dieser mittlere Teil bei herabgeschwenktem Hebel die Mündung des Zentrierringes voll ausfüllt. Wenn also der Hebel in seine Ruhestellung herabgeschwenkt ist, so verschließt er die Mündung, und der Aufsatz bietet dann das Bild einer geschlossenen Kappe. Zum Sprühen wird das schwenkbare Ende niedergedrückt, so daß das genannte Anschlußröhrehen seinerseits das Ventilröhrchen der Vorratsdose niederdrückt und das Ventil öffnet. Soll die Vormtsdose hingegen zum Aufladen eines kleinen Taschenzerstäuber benutzt werden, so braucht man nur den Hebel aufwärts zu schwenken und innn dann den Taschenzerstäuber sofort von oben in die freigewordene Öffnung einführen, um ihn mit seinem Aufladeventil auf das Auslaßventil der Vormtsdoüe aufzudrücken.
Vorteilhaft ist es, den einarmigen Hebel so auszubilden, daß er in seinem mittleren Teil die ?orm einer Kreisscheibe hat, deren Durchmesser mit dem Innendurchmesser des Zentrierringes
- 4 '3 09819/0586
2165200
übereinstimmt, so cUß sich beim Hochschwenken des Hebels der Zentrierring p?n seinem oberen Ende vollständig öffnet. Wenn nun ein Taschenzerstäuber an seinem Fußende mit einem solchen Durchmesser ausgeführt ist, daß er genau in den zylindrischen Mantel des Zentrierringes hineinpaßt, dann bewirkt der Zentrierring beim Niederdrücken .des Taschenzerstäubers dessen genaue Führung. Werden hingegen vorzugsweise Taschenzerstäuber kleineren Durchmessers benutzt, dann kann man an der Innenfläche des-Zentrierringes achsparallele Stege anbringen, die dann ihrerseits zur Führung des Taschenzerstäubers dienen.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung drei Ausführungsbeispiele dargestellt,
Fig. 1 zeigt den oberen Teil einer Vorratsdose nebst Aufsatz im Schnitt gemäß der in Fig. 2 bezeichneten Symmetrie-Ebene I-I.
Fig. 2 zeigt die Vorratsdose nebst Aufsatz in Ansicht von oben.
Fig. 5 stellt wieder den oberen Teil der Vorratsdose in Seitenansicht dpr, jedoch mit hochgeschwenktem Hebel und einem zum Aufladen eingesteckten Taschenzerstäuber, wobei nur der mittlere Teil der Gesamtdarstellung im Schnitt gezeichnet ist.
309819/0586
Fig. 4 und 5 stellen ein zweites Ausführungsbeispiel einen Aufsatzes dnr, und zwar Pig. 4 in einem senkrechten Schnitt in Seitenqnsicht und Fig. 5 in Ansicht von oben.
Fig. 6 bis 8 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel, und zwar Fig. 6 in senkrechtem Schnitt in Seitenansicht mit abgeklapptem Hebel, während Fig. 7 die gleiche Schnittansicht mit übergeschwenktem Hebel und Fig. 8 zu dieser Fig. 7 die Ansicht von oben darstellt.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist auf die Vorratsdose 1 der erwähnte Zentrierring 2 aufgesetzt, dessen obere Deckplatte durch den mittleren Teil des einarmigen Hebels 3 gebildet ist. Dieser Hebel ist um einen Stift 4 schwenkbar. Wie Fig. 2 zeigt, ist der genannte mittlere Teil des Hebels 3 als kreisförmige Scheibe ausgebildet, deren Durchmesser ebenso groß ist wie der lichte Durchmesser des Zentrierringes 2, so daß diese kreisförmige Scheibe den Ring 2 ^n seinem Mündungsende vollständig ausfüllt. Fig. 3 zeigt, daß für die Durchführung von Anfang und Ende des Hebels durch den Randteil des zylindrischen Ringes 2 in diesem Randteil entsprechende Aussparungen vorgesehen sind, so daß die Rnndk-^nte des zylindrischen Zentrierringes 2 mit der Oberfläche des herabgeschwenkten Hebels 3 in einer Ebene liegt.
303819/059
b -
Axial ist nn dem Hebel 3 dns Anschlußröhrehen 5 angebracht, dessen Kqnal 6 in eine zur Sprühmündung 7 führende Längsbohrunί 8 übergeht. Wird der Hebel 3 «m seinem schwingenden Ende mit einem Finger, der dort in eine Aussparung 9 eingreifen irnnn, niedergedrückt, so drückt das Anschlußröhrchen 5 das Yentilröhrchen 1o der Vorratsdose 1 nieder und öffnet deren Ventil 11, wodurch der Sprühvorgpng ausgelöst wird.
Um die Ausübung dieses Druckes zu ermöglichen, ist eine ausreichend feste Halterung des Zentrierringes 2 ^n der Vorratsdose 1 erforderlich. Zu diesem Zweck ist der Ring 2 on seiner unteren Rnndkante zu einem kleinen Wulst 12 etwq.s n?<ch innen umgebördelt. Dieser Wulst 12 greift unter die Rnndk^nte des in die Mitte des Dosendeckels eingesetzten Teiles 13» der ans Ventil 11 trägt und der dnher in der Branche der Haarkosmetik qls. "Ventilsitz" bezeichnet wird.
Das Mündungsende des Anschlußröhrchena 5 ist in Form einer Kugelkalotte konvex abgerundet, während die Stirnfläche des Ventilröhrchens 1o in der üblichen Weise die entsprechende konkave Form aufweist. Hierdurch wird erreicht, daß ein genau axiales Niederdrücken des Anschlußröhrchens 5 nicht erforderlich ist. Die Schwenkbewegung um die Schwenkachse 4 bedeutet also keine Ungenauigkeit der Anpassung. Hierin besteht ein Vorzug dieser Ausführungsform gegenüber denjenigen AufladevorrLch-
"tunken, "bei denen eine gen^u axiale Führung erforderlich ist, wobei in manchen Fällen sogar das eine Röhrchen in die Bohrung des anderen eingeführt werden muß, was natürlich eine ganz "besonders genaue Führung voraussetzt.
Soll die Vorratsdose 1 zum Aufladen eines Taschenzerstäubers 14 "benutzt werden, so muß der Hebel 3 aus der in Fig. 1 und 2 gezeichneten Loge herausgeschwenkt werden, so daß der Taschenzerstäuber in den dadurch offengelegten Zentrierring 2 eingesteckt werden kann, wie es Fig. 3 zeigt. Bei dieser Darstellung ist davon ausgegangen, daß der Außendurchmesser des Ventilsitzes 13 und dementsprechend der Innendurchmesser des Zentrierringes 2 in der üblichen Weise etwas größer ist als der Außendurchmesser des Taschenzerstäubers 14 an seinem Fuß 15. Um trotzdem ein genaues Einsetzen des Taschenzerstäubers und ein genau axiales Zuführen seines ladeventilröhrchens 16 zum Yentilröhrchen 1o der Vorratsdose 1 zwangsläufig zu gewährleisten, sind auf der Innenfläche des Ringes 2 achsparallele Führungsleisten 17 angebracht.
Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5 ist fertigungstechnisch insofern einfacher, als der schwenkbare Hebel nicht zugleich als Sprühdüse ausgebildet ist, !Dieser Hebel 21 ist vielmehr nur mit einer Aussparung versehen, in die ein Sprühkopf 22 serienmäßiger Fertigung eingesteckt ist. Es ist ersichtlich, daß der Hebel 21 bei dieser Ausführungsform ein sehr ein-
ORIGINAL INSPECTED
309819/0S86
faches, im Spritzgießverfahren leicht herstellbares Teil darstellt. Die einzusetzenden Sprühköpfe 22 wiederum werden sowieso serienmäßig in sehr großen Stückzahlen und daher sehr billig gefertigt. Da diese Sprühköpfe ober normalerweise zum Aufstecken auf das Ventilröhrchen einer Sprühdose bestimmt sind, muß die Mündung des Sprühkopfröhrchens mit einem Adapter 23 versehen werden, der in Anpassung an die konkave Vertiefung des Ventilröhrchens 1o übereinstimmend konvex abgerundet ist. Der bekannte Verbindungska.nnl 24· innerhalb des Sprühkopfes 22, der zur Sprühmündung 25 führt, ist - da der Sprühkopf 22 nicht geschnitten, sondern in Seitenansicht gezeichnet ist - durch gestrichelte Linien angedeutet.
Pig. 5 zeigt dieses Ausführungsbeispiel mit übergeklapptem Hebel 21 in Ansicht von oben.
Der Aufsatz gemäß der Erfindung bietet eine sehr vorteilhafte Möglichkeit der Qrigina.litätssicherung. Als drittes Ausführungsbeispiel ist daher ein solcher zur Sicherung dienender Aufsatz in den Fig. 6 bis 8 dargestellt. Hier ist der Hebel mit dem Zentrierring 32 im Spritzgießverfa.hren in einem Stück gefertigt. Dieses Spritzgießverfahren erfolgt in der pus Mg. ersichtlichen Lage, d.h. mit auswärts geschwenktem Hebel 31. Der Hebel hängt mit dem Zentrierring 32 über ein biegsames Band 33 zusammen, das ein sogenanntes Foliengelenk darstellt. Dieses dünne Band 33 weist zwei Verdickungen 34 auf, die, wie Fig. 8
- 9 _ 3 0 9819/0586
zeigt, in Abstand nebeneinander liegen und die sich, in der Verschließstellung des übergeschlagenen Hebel* 31 gemäß Pi j;. 7 und 8 als Sicherungsklötze zwischen die Knndkanten des Zentrlerringes 32 und des Hebels 31 einschieben. Dadurch wird ein niederdrücken des Hebels an diesem Ende verhindert.
Der aus der Ursprungsstellung gemäß Fig. 6 in die Schließstellung gemäß Fig. 7 und 8 übergeschlagene Hebel 31 rpstet bei diesem Überschlagen mit zwei Achsstummeln 35 in entsprechende Aussparungen der Lfl.gerwa.ngen 36 des Zentrierringes 32 ein, wie es in Fig. 8 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Da, die beiden Lagerwangen 36 aus Kunststoff elastisch nachgiebig sind, lassen sie sich an der Fertigungsstätte ohne Schwierigkeiten mit geeigneten Vorrichtungen um einen solchen Betrag auseinanderbiegen, daß diese Achsstummel 35 in die für sie bestimmten Ausnehmungen der Wangen verbracht werden können. Ein späteres Herausziehen der Achsstummel, das aus den Gründen der Origina.litätssicherung verhindert werden soll, ist dann praktisch nicht mehr möglich, ohne erkennbare Spuren zu hinterlassen. Hiermit braucht also nicht gerechnet zu werden. Andererseits aber ist ein Niederdrücken des Hebels 31 an seinem anderen Ende wegen der zwischen-' gesteckten Sicherungsklötze 34 nicht möglich. Ein unbeabsichtigtes Versprühen kann also nicht erfolgen. Hierzu ist es vielmehr erforderlich, daß Foliengelenk 33 durch Erfassen an der zu diesem
- 10 -
309819/0586
Zweck vorgesehenen Handhabe 37 aufzureißen und dadurch die Sicherungsklötze 34 aus dem Spalt hemuszuziehen. Erst nach dieser Freigabe des Hebels 31 ^n seinem Bedienungsende kann die Dos_e in Benutzung genommen werden.
Es ist ersichtlich, daß der Aufsatz gemäi3 der Erfindung eine einfache Handhabung gestattet und sogar die Möglichkeit der Originalitätssicherung eröffnet. Von Vorteil ist hierbei, dqß dieser Aufsatz den geschmacklichen Wünschen Rechnung tragen kann. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen bietet der Aufsatz dps äußere Bild einer Kappe mit einem Durchmesser, der etwas kleiner ist als der Durchmesser der Vorratsdose. Wenn es aus geschmacklichen Gründen erwünscht ist, k-qnii man natürlich eine Kappe üblicher Art überstülpen, d.h. eine Kappe, die den gleichen Durchmesser hat wie die Vorratsdose. Man kann aber auch dem Zentrierring selbst einen Durchmesser geben, der mit demjenigen der Vorr^tsdose übereinstimmt, so dciß die ganze Einheit das gewohnte Bild eines an beiden Enden geschlossenen Zylinders darbietet. Die Halterung des Zentrierringes am Ventilsitz ist auch in diesem Falle ohne Schwierigkeiten möglich. Man kann zu diesem Zweck den Zentrierring doppelwandig ausbilden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Führungsleisten 17 nach unten bis zur Höhe des Ventilsitzes zu verlängern und p^xi diesem unteren Ende in radialer Richtung so breit zu bemessen, dqß sie den Ventilsitz klemmend, vorzugsweise leicht überschnappend, erfassen.
- 11 -
309319/0586

Claims (10)

Patentansprüche
1.) Aufsatz für Sprühdosen, die als Vorratsdosen sowohl zum Aufladen von T^schenzerstaubern als auch unmittelbar zum Sprühen dienen, in Form eines auf die Vorratsdose aufsteckbaren Zentrierringes, gekennzeichnet durch einen einarmigen, auf- und niederschwenkbaren, etwa an der oberen Rqndkante des Zentrierrin-es (2, 32) gellalterten Hebel (3, 21, 31) mit an diesem gehalterten Ende angeordneter Sprühmündung (7, 25), die über eine Längsbohrung (8, 24) des Hebels mit einem axial angesetzten Annuh"iui3röhrchen (5) in Verbindung steht, das mit seiner Mündung mittelbar über einen Adapter (23) oder unmittelbar auf die tlündun ■_* des Ventilröhrchens (10) der Vorrqtsdose (1) auf drückbar ist,
2. Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einarmige Hebel mit seinem mittleren Teil die gesamte Mündung des Zentrierringes überdeckt, so daß diese Mündung bei hoclv-reschwenktem Hebel frei liegt und das Einstecken sowie Aufsetzen eines Taschenzerstäubers (14/15) auf das Ventilröhrchen (10) der Vorratsdose (1) ermöglicht.
— 12 —
13/0^86
3. Aufsatz nncn Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Bemessung des Zentrierringes mit solchem Durchmesser bzw. durch die Anbringung von achsparallelen Führungsleisten (17) nn der Innenfläche des Zentrierringes mit solchem lichtem Abstand der einander gegenüberliegenden leistenkanten voneinander, daß der Zentrierring unmittelbar oder mittels der Führungsleisten eine genaue Führung des einsteckbaren Taschen-Zerstäubers (14) bewirkt.
4. Aufsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die untere Seite des schwenkbaren Hebels (21) koaxial zur Achse der Vorratsdose ein besonderer Sprühkopf (22) eingesetzt ist, dessen Röhrchen einen a.n das Mundstück des Ventilröhrchens (10) der Vorratsdose angepassten Adapter (23) trägt (Fig. 4 und 5).
5. Aufsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück des Ventilröhrchens (10) der Vorratsdose (1) stirnseitig eine Vertiefung in Form einer Kugelkalotte aufweist, während in Anpassung hieran die Stirnfläche des »n dem schwenkbaren Hebel angebrachten Anschlußröhrchens bzw. eines an letzterem angebrachten Adapters übereinstimmend konvex vorgewölbt ist.
- 13 -
309819/0586
6. Aufsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dqß der Durchmesser des Zentrierringes etwa ebenso groß ist wie der Durchmesser des Ventilsitzes (13) und doß an der dem Ventilsitz zugewandten Rqndkante des Ringes ein Irinenwulst (12) angebracht ist, der nnch elastischem Übersch'ieben über den Ventilsitz hinter dessen Randkpnte einrostend und hqlternd einschnappt.
7. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierring den gleichen Außendurchmesser aufweist wie die Vorratsdose und mit Hilfe von innen angeordneten Halteorganen, beispielsweise von radialen Stegen, am Ventilsitz gehaltert ist.
8. Aufsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierring (32) und der schwenkbare Hebel (31) nach dem Spritzgießverfahren in einem Stück gefertigt sind und an dem später schwenkbaren Hebelende über ein biegsames B^nd (33) zusammenhängen, das die Randkante des Zentrierringea mit der dieser zugewandten Randkante des schwenkbaren Hebels verbindet und mit einer zum Abreißen dienenden Handhabe (37) versehen ist (Pig. 6 bis 8).
-H-
309819/0686
■215 WOO
-H-
9. Aufsntz iinch Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß daß verbindende abreiiTuni'e Eaud (33) mit einem oder mehreren, vorzugsweise zwei Sicherungaklötzen (34) versehen ißt, die bei übergeschwenktein Lebel zwischen dessen Randkante und diejenige des Zentrierringes als Abstandhalter hineinragen und dadurch ein Miederdrücken des Hebels in die Sprühstellung verhindern.
10. Aufsatz nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß die an dem der Sicherung abrewandten Ende des schwenkboren Hebels angebrachte Schwenkachse in Form von zwei an die beiden Seiten dieses Hebelendes angesetzten Achsstummeln (35) ausgebildet ist, während der Zentrierring zwei vor die Enden dieser Achsstummel ragende, elastisch auseiiianderbiegba.re Lagerwaiigen (36) aufweist, die auf ihren zueinander weisenden Innenflächen .je mit einer zur Aufnahme der Achsstummel dienenden Ausnehmung versehen sind.
309919/0586
L e e r s e i t e
DE19712155200 1971-11-06 1971-11-06 Aufsatz für Sprühdosen Expired DE2155200C3 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE790979D BE790979A (fr) 1971-11-06 Chapeau destine a des boites de pulverisation
DE19712155200 DE2155200C3 (de) 1971-11-06 Aufsatz für Sprühdosen
CH1571472A CH542000A (de) 1971-11-06 1972-10-27 Aufsatz für Sprühdosen
NL7214816A NL7214816A (de) 1971-11-06 1972-11-02
ES408239A ES408239A1 (es) 1971-11-06 1972-11-03 Cabeza para latas pulverizadoras.
IT70452/72A IT975445B (it) 1971-11-06 1972-11-03 Cappuccio per nebulizzatori
SE7214335A SE380985B (sv) 1971-11-06 1972-11-06 Pasettningsanordning for sprayforpackningar
AT940972A AT321812B (de) 1971-11-06 1972-11-06 Aufsatz für Sprühdosen
FR7239235A FR2162893A5 (de) 1971-11-06 1972-11-06
GB5117372A GB1407273A (en) 1971-11-06 1972-11-06 Pressurized dispensing can attachment

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155200 DE2155200C3 (de) 1971-11-06 Aufsatz für Sprühdosen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155200A1 true DE2155200A1 (de) 1973-05-10
DE2155200B2 DE2155200B2 (de) 1976-10-07
DE2155200C3 DE2155200C3 (de) 1977-05-18

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
BE790979A (fr) 1973-03-01
AT321812B (de) 1975-04-25
IT975445B (it) 1974-07-20
ES408239A1 (es) 1975-11-16
SE380985B (sv) 1975-11-24
DE2155200B2 (de) 1976-10-07
NL7214816A (de) 1973-05-08
GB1407273A (en) 1975-09-24
FR2162893A5 (de) 1973-07-20
CH542000A (de) 1973-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69210561T2 (de) Dosierspender
DE2519108A1 (de) Abgabekappe fuer aerosoldruckdosen
DE1678342A1 (de) Vorrichtung zum Erzeugen von Schaumballonen
EP0727191A2 (de) Behälter zum Lagern und Ausbringen einer Dentalmasse
DE3633600A1 (de) Vorrichtung zum auftragen eines kosmetischen produktes in stiftform
DE69203161T2 (de) Behälter mit elastischer Verschlussvorrichtung.
DE2260234A1 (de) Aerosolzerstaeuber mit einer kolbenpumpe zum erzeugen von druckluft als treibmittel
DE3122031C2 (de)
DE1166225B (de) Einrichtung zum Abfuellen und Zerstaeuben von Aerosolen, insbesondere fuer kosmetische Zwecke
DE2155200A1 (de) Aufsatz fuer spruehdosen
DE1783659U (de) Entleerungsvorrichtung fuer schlauchpackungen.
DE9013390U1 (de) Mit einem Deckel versehener Behälter
DE3032184A1 (de) Benzinkanister
DE867733C (de) Fluessigkeitszerstaeuber
DE2155200C3 (de) Aufsatz für Sprühdosen
CH684574A5 (de) Vorrichtung zur Abdunstung eines flüssigen Wirkstoffes zur Beeinflussung der Raumluft.
DE4014601A1 (de) Haargeltubenkappe
DE2439052A1 (de) Schreib- und/oder zeichengeraet fuer austrocknungsgefaehrdete schreibmittel
CH382578A (de) Einrichtung, bestehend aus einem Gerät zum Umfüllen und Abgeben von unter Druck stehenden Flüssigkeiten und einem Vorratsbehälter zum Nachfüllen des Gerätes
CH411690A (de) Unverlierbarer Verschluss für eine Kunststoffpackung
DE2348974A1 (de) Spruehvorrichtung fuer fluessige, insbesondere biotechnische spruehmittel
DE2404196A1 (de) Sicherheitsverschluss
DE2115035A1 (de) Sprühvorrichtung
CH329235A (de) Behälterverschluss
DE3422238C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee