DE2155253B2 - Nase eines Magazins für Raketen - Google Patents
Nase eines Magazins für RaketenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
- F41F3/04—Rocket or torpedo launchers for rockets
- F41F3/06—Rocket or torpedo launchers for rockets from aircraft
- F41F3/065—Rocket pods, i.e. detachable containers for launching a plurality of rockets
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nase eines Magazins, das Führungsrohre für den Abschuß von
Raketen umschließt mit einer beim Abschuß zerbrechlichen Wand zum Schutz der Rohre vor dem Eindringen
der Luft bis zum Abfeuern der Raketen und die die Enden der Führungsrohre des Magazins umgreift. Es
kind Magazinnasen der vorerwähnten Art bekannt, die insbesondere aus Kunststoff bestehen, und die die
vorderen Enden der Führungsrohre auch mit Verstärkungen umgeben.
Magazinnasen der vorerwähnten Art haften verschiedene Nachteile an. Die Mcrstcüung der Magazinnasen,
insbesondere deren maßhaltige Herstellung, ist schwierig und das Aufsetzen auf die teilweise abzuschrägenden
Rohrenden ist umständlich. Eine wesentliche Schwierigkeit besteht darin, daß beim Abfeuern einer Rakete fast
regelmäßig die gesamte Magazinnase zerbricht, so daß tuch die Rohre mit den noch nicht gestarteten Raketen
offengelegt werden.
Durch die Erfindung soll eine Nase eines Magazins der vorerwähnten Art geschaffen werden, die einfach
lind ohne Probleme herstellbar ist, bei der insbesondere die Verbindung mit den Rohren keine Schwierigkeiten
bei eilet und wobei auch sichergestellt ist, daß jeweils nur die Abdeckung bzw. Verkleidung der Rohrmündung
der jeweils gestarteten Rakete zerbricht, während die übrigen Rohre nach wie vor abgedeckt bleiben. Die
Erfindung schlägt zur Lösung dieser Aufgabe vor, daß die zerbrechliche Wand durch Aufbringen eines
Plastikmaterials auf ein metallisches Gußstück gebildet ist, wobei Stutzen des Gußstücks die Führungsrohre
umgreifen und verlängern.
Die Montage einer solchen Magazinnase mit den übrigen Teilen des Magazins bereitet keine Schwierigkeit,
da die Magazinnase von einem Metallkörper gebildet ist, der maßhaltig herstellbar ist. Das Aufbringen
der zerbrechlichen Wand aus Plastikmaterial auf den Metallkörper ist verhältnismäßig leicht durchführbar,
und der Metallkörper ist offenbar in der Lage, ein
unkontrollierbares Zerbrechen der Magazinnase zu
verhindern.
Die Erfindung schlägt weiter vor, daß die zerbrechliche Wand sich im Inneren der Stutzen mit einem
rohrförmigen Ansatz fortsetzt, dessen Stärke von einer Endkante 19 bis zur zerbrechlichen Wand zunimmt und
dort größer sein kann, als die der erwähnten Wand. Insbesondere wird vorgeschlagen, daß die Innenfläche
des Ansatzes zylindrisch ist und die Zylindrische Innenfläche der Führungsrohre verlängert.
In der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels wird auf die Zeichnung verwiesen, die im
Schnitt das Schema einer Nase eines Magazines für Raketen gemäß der Erfindung zeigt.
Die Nase 10 nach der Erfindung befindet sich vor dem Körper 11 des Magazins für Raketen, das Führungsrohre
12 besitzt, die durch ihr Endstück 13 einen Vorsprung zur Kante 14 der Außenfläche 15 des Körpers 11 bilden.
Die Nase 10 wird durch ein Gußstück 16 gebildet, das
vorzugsweise aus einer leichten Legierung besteht und das durch sein Teil 17 die Seitenwand des Körpers 11
verlängert. An das Teil 17 odc-r die Hülle sind
rohrformige Stutzen 18 angeschlossen, die sich mit ihrem verjüngenden Ende auf die Enden 13 der
Führungsrohre 12 aufschieben. Die Innenfläche der Stutzen 18 ist nicht zylindrisch, sondern kegelstumpfartig
und verbreitert sich derart, daß die Öffnung, welches das Teil 16 an seiner Außenfläche 24 aufweist, eine
größere Abmessung hat als jene, die sich ergeben würde, wenn der Zylinder der Innenfläche 21 verlängert
würde.
Auf der Außenfläche 24 ist eine durch Abformung gestaltete Verkleidung 25 aus Plastikmaterial angebracht,
die entlang der Linie 26 verläuft, von wo ab die Wand 17 der Nase den Durchmesser verringert, und
deren Stärke ab dieser Linie progressiv zunimmt, bis sie in eiern Bereich des Teiles des Körpers 27 konstant
bleibt, der am weitesten von der Achse 28 entfernt ist, und die Öffnungen 29 des Gußstückes 16 begrenzt, die
für den Durchgang der Raketen vorgesehen sind, die in den Führungsrohren 12 lagern.
Die Stärke der Verkleidung der Durchgangslöcher ist auf das Abformungsmaterial abgestimmt und zwar
derart, daß die Abdichtung der Führungen der Raketen während des Anfluges gewährleistet ist, und doch die
Verkleidung beim Zusammenprall mit der Rakete bricht, ohne die Raketenbahn zu verändern.
Vorzugsweise werden durch Abformungen rohrformige Ansatzstücke 31 im Inneren der Stutzen gestaltet,
so daß ihre Außenfläche 32 an der Innenfläche 23 dieser Stutzen anliegt.
Die Innenfläche 33 der Ansatzstücke 31 ist zylindrisch und verlängert die zylindrische Innenfläche 21 der
Führungsrohr 12,13.
Die Stärke der Ansatzstücke 31 nimmt also von ihrer Innenkante 34 im Bereich des Ansatzes der Kante 19 zu,
bis zu ihrer Verbindung 35 mit der die Verkleidung 25 bildenden Wand, wo die Stärke des Ansatzstückes
größer sein kann als die der erwähnten Wand. Man verstärkt somit die Verbindung der Verkleidung 25 mit
dem Gußstück 16 und verhindert somit, daß beim Start und Durchbrechen der Verkleidung an dem betreffenden
Rohr durch die Rakete sich die Bruchstelle ausdehnt. Auf diese Weise ist die Abdichtung der
anderen Raketenführungen gesichert und gleichzeitig wird gewährleistet, daß die Rakete in einer zylindrischen
Führung sicher gleitet, bis sie das Magazin verläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nase eines Magazins, das Führungsrohre für den Abschuß von Raketen umschließt, mit einer
beim Abschuß zerbrechlichen Wand zum Schutz der Rohre vor dem Eindringen der Luft bis zum
Abfeuern der Raketen und die die Enden der Führungsrohre des Magazins umgreift, dadurch
gekennzeichnet, daß die zerbrechliche Wand durch Aufbringen eines Plastikmaterials auf ein
metallisches Gußstück (16) gebildet ist, wobei Stutzen (18) des Gußstückr (16) die Führungsrohr
(12) umgreifen und verlängern.
2. Nase eines Magazins nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zerbrechliche Wand sich im
Inneren der Stutzen (18) mit einem rohrförmigen Ansatz (31) fortsetzt, dessen Stärke von einer
Endkante (34) bis zur zerbrechlichen Wand zunimmt und dort größer sein kann, als die der erwähnten
Wand.
3. Nase eines Magazins nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Ansatzes
(31) zylindrisch ist und die zylindrische Innenfläche (21) der Führungsrohe (12) verlängert.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7043848 | 1970-12-07 | ||
| FR7043848A FR2116754A5 (de) | 1970-12-07 | 1970-12-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2155253A1 DE2155253A1 (de) | 1972-06-29 |
| DE2155253B2 true DE2155253B2 (de) | 1975-11-27 |
| DE2155253C3 DE2155253C3 (de) | 1976-07-08 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE776285A (fr) | 1972-06-06 |
| FR2116754A5 (de) | 1972-07-21 |
| ES397044A1 (es) | 1974-05-01 |
| IT941316B (it) | 1973-03-01 |
| DE2155253A1 (de) | 1972-06-29 |
| GB1338626A (en) | 1973-11-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |