DE2155355B2 - Geraet zum rueckverladen von schuettguthalden - Google Patents

Geraet zum rueckverladen von schuettguthalden

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DE2155355B2
DE2155355B2 DE19712155355 DE2155355A DE2155355B2 DE 2155355 B2 DE2155355 B2 DE 2155355B2 DE 19712155355 DE19712155355 DE 19712155355 DE 2155355 A DE2155355 A DE 2155355A DE 2155355 B2 DE2155355 B2 DE 2155355B2
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Hans 6651 Reinheim; Buch Günter 6672 Rohrbach Zimmer
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PHB WESERHUETTE AG 5000 KOELN DE
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Pohlig Heckel Bleichert Vereinigte Maschinenfabriken AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Rückverladen von Schüttguthalden, insbesondere homogenisiertem Rückverladen von Mischbettlagern wie Längs- und Rundhalden, mi» einer zur Stirnseite der Halde verfahrbaren, einen Kratzer als Aufnahmegerät umfassenden, mit einer oder mehreren in Längsrichtung verlaufenden Führungsbahnen ausgestalteten Brücke, sowie mit einem oder mehreren senkrecht verschwenkbaren Rechen und diesen zugeordneten Auslegern an der Brücke, wobei in der Führungsbahn ein selbsttätig entlang der Haldenstirnfläche hin- und herverfahrbarer Seilwagen mit dem Rechen gelenkig verbunden ist.
Bekannte Böschungsräumer, beispielsweise nach der DT-Gbm 69 29 752 oder DT-Gbm 70 32 725 sind so ausgestaltet, daß zwischen einem längs der Brücke des Aufnahmegerätes entlang der Haldenbasis hin- und herverfahrbaren Schlitten und der Auslegerspitze ein oder mehrere Streifelemente, wie Ketten, Seile od. dgl. angeordnet sind, die durch eine Ausgleichsvorrichtung auf Zug gehalten sind.
Nach der DT-Gbm 70 21 551 ist vorgesehen, daß das Abtragelement ein teleskopartig ineinander schiebbarer Räumarm ist, bzw. die Abtragelemente ineinander teleskopartig verschiebbare Räumarme sind, die im unteren Bereich an einer längs der Haldenstirnfläche angebrachten Führung verfahrbaren Winkelkatze od. dgl. sowie im oberen Bereich an der Auslegerspitze angeordnet sind.
Diese zum Stande der Technik gehörenden Geräte ermöglichen eine Entnahme von relativ gut rieselfähigem Schüttgut, sind jedoch für schwere Betriebsbedingungen mit grobkörnigem oder klebrigem Schüttgut, 6S gefrorener Haldenoberfläche od. dgl. weniger geeignet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abbauen von Schüttgut aus einer Halde, einem Mischbett od. dgl. mit günstigem Homogenisierungseffekt auch bei schweren Betriebsbedingungen, die beispielsweise bei grobkörnigem Gut oder in die Tiefe gefrorenem Schüttgut gegeben sind, zu gewährleisten.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß der Rechen am oberen Ende in einem am Ausleger angeordneten Führungskörper kardaniscn und verschiebbargelagert ist.
Bei einer Variante der Erfindung ist das Gerät zur beiderseitigen Entnahme aus hintereinanderliegenden Halden so ausgestaltet, daß je ein Rechen auf jeder Längsseite der Brücke vorgesehen ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Gerät zum Rückverladen aus Rundhalden so ausgebildet, daß an der der Haldenstirnfläche zugewandten Brückenseite zwei Rechen in vorgegebenem Abstand vergesehen sind.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein einfaches Gerät mit einem Rechen in der Seitenansicht,
F i g. 2 hierzu eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Gerät zur beidseitigen Entnahme aus hintereinanderliegenden Schüttguthalden in Seitenansicht,
Fig.4 ein Gerät zur Entnahme aus Rundhalden mit Dreieckquerschnitt in schaubildlicher Darstellung und
Fig.5 ein Gerät zur Entnahme aus Rundhalden mit Trapezquerschnitt in schaubildlicher Darstellung.
Eine Brücke 1, die entlang der Haldenstirnfläche auf Schienen querverfahrbar zu der Halde angeordnet ist, umfaßt einen Kratzer 8 als Aufnahmegerät. In Längsrichtung der Brücke 1 ist eine Führungsbahn 2 vorgesehen (Fig. 1, 2). In der Mitte der Brücke 1 ist an einem Turm 10 ein vertikal verschwenkbarer Ausleger 3 angebracht. Ein starrer Rechen 5 ist einerseits mit seinem unteren Ende mit einem in der Führungsbahn 2 hin- und herverfahrbaren mit Seilrollen 6 versehenen Seilwagen 7 verbunden, andererseits mit seinem oberen Ende in einem am Auslegerende vorgesehenen Führungskörper 4 kardanisch gelenkig und verschiebbar verlagert. Der Rechen 5 kann auch mit Reißzähnen 9 bestückt sein.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Die Brücke 1 mit dem Kratzer 8 verfährt relativ langsam in Richtung der Stirnfläche, wobei der Seilwagen 7 mit den Führungsrollen 6 an der Führungsbahn 2 entlang der Brücke 1 hin- und herverfährt und ein gleichmäßiges Bestreichen der Haldenoberfläche durch den Rechen 5 bewirkt. Die Stellungs- und relativen Längenänderungen des Rechens werden hierbei von dem Führungskörper 4 aufgenommen, bzw. ausgeglichen. Es erfolgt ein gleichmäßiges Abrieseln des Materials zum Haldenfuß, wo es von Kratzer 8 aufgenommen und abtransportiert wird.
Bei der beidseitigen Entnahme aus zwei hintereinanderliegenden Schüttguthalden (F i g. 3) ist eine beidseitig verfahrbare Brücke 1 mit einem mittig angeordneten Kratzer 8 vorgesehen. An der Brücke 1 sind beidseitig in Längsrichtung verlaufende Führungsbahnen 2, 2a angeordnet, entlang derer selbsttätig verfahrbare Seilwagen 7, Ta vorgesehen sind. An beiden Seiten sind starre Rechen 5, 5a angeordnet, die jeweils einerseits mit den unteren Enden mit den Seilwagen 7, 7a andererseits mit dem oberen Ende mit den an den Auslegern 3, 3a angebrachten Führungskörpern 4, 4a
kardanisch gelenkig und verschiebbar verbunden sind.
Eine weitere Variante ist für Rundlagerplätze mit Dreieck- bzw. Trapezprofil vorgesehen (Fig.4, 5). Hierbei ist die Brücke 1 drehbar an einer Mittelsäule 11 angeordnet. Zur Zufuhr des Schüttgutes ist ein im oberen Bereich der Mittelsäule verlagertes Förderband 12 vorgesehen, von dem das Material durch die Mittelsäule 11 über ein Beschickungsband 13 eingespeichert wird. Der Einstapelvorgang kann gleichreitig mit dem Ausstapeln erfolgen. Zum Abtragen der Haldenoberfläche ist in analoger Weise wie bei den eingangs erläuterten Figuren ein kardanisch verlagerter Rechen vorgesehen.
Zum Abtragen des Rundlagers mit trapezförmigem Querschnitt (Fig. 5) sind in vorgegebenen Abständen an den Türmen 10, 10a der Brücke 1, Ausleger 3, 3a angeordnet, in deren Führungskörper 4, 4a an ihrem oberen Ende zwei starre Rechen 5, 5a kardanisch gelenkig und verschiebbar verlagert sind. Die unteren Enden der Rechen sind in Seilwagen 7, 7a kardanisch gelenkig verlagert.
Durch eine konstante Geschwindigkeit der Seilwagen 7, 7a wird eine gleichmäßige Bewegung dieser starren Rechen 5, 5a erzielt. Das Schüttgut rieselt auch bei schweren Betriebsbedingungen bzw. schwierigem Schüttgut relativ gleichmäßig, bei Erzielung eines günstigen Materialquerschnittes zum Aufnahmegerät ab, über welches es rückverladen wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

2t 55 Patentansprüche:
1. Gerät zum Rückverladen von Schüttguthalden, insbesondere homogenisiertem Rückverladen von s Mischbettlagern wie Längs- und Rundhalden, mit einer zur Stirnseite der Halde verfahrbaren, einen Kratzer als Aufnahmegerät umfassenden, mit einer oder mehreren in Längsrichtung verlaufenden Führungsbahnen ausgestalteten Brücke, sowie mit einem oder mehreren senkrecht verschwenkbaren Rechen und diesen zugeordneten Auslegern an der Brücke, wobei in der Führungsbahn ein selbsttätig entlang der Haldenstirnfläche hin- und herverfahrbarer Seilwagen mit dem Rechen gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (5, 5a) am oberen Ende in einem am Ausleger (3, 3a) angeordneten Führungskörper (4, 4a) kardanisch und verschiebbar gelagert ist.
2. Gerät zur beidseitigen Enthahme aus hintereinander liegenden Halden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Rechen (5, 5a) auf jeder Längsseite der Brücke vorgesehen ist.
3. Gerät zum Rückverladen aus Rundhalden, insbesondere mit Trapezquerschnitt, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Haldenstirnfläche zugewandten Brückenseite zwei Rechen (5, 5a) in vorgegebenem Abstand vorgesehen sind.
30
DE19712155355 1971-11-08 1971-11-08 Gerät zum Rückverladen von Schüttguthalden Expired DE2155355C3 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155355 DE2155355C3 (de) 1971-11-08 Gerät zum Rückverladen von Schüttguthalden
AT384272A AT324939B (de) 1971-11-08 1972-05-03 Gerät zum rückverladen von schüttguthalden
CH733772A CH545240A (de) 1971-11-08 1972-05-17 Vorrichtung zum Rückverladen von Schüttguthalden
FR7222010A FR2159244B1 (de) 1971-11-08 1972-06-19
DE2705705A DE2705705C2 (de) 1971-11-08 1977-02-11 Gerät zum RUckverladen von Schüttguthalden

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155355 DE2155355C3 (de) 1971-11-08 Gerät zum Rückverladen von Schüttguthalden
DE2705705A DE2705705C2 (de) 1971-11-08 1977-02-11 Gerät zum RUckverladen von Schüttguthalden

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155355A1 DE2155355A1 (de) 1973-05-17
DE2155355B2 true DE2155355B2 (de) 1976-05-20
DE2155355C3 DE2155355C3 (de) 1977-01-20

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3127603A1 (de) * 1981-07-13 1983-01-27 Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum Vorrichtung zum raeumen eines mischbettes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3127603A1 (de) * 1981-07-13 1983-01-27 Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum Vorrichtung zum raeumen eines mischbettes

Also Published As

Publication number Publication date
DE2705705B1 (de) 1978-05-24
DE2705705C2 (de) 1979-02-08
DE2155355A1 (de) 1973-05-17

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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PHB WESERHUETTE AG, 5000 KOELN, DE

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