DE2155372B2 - Scheinwerfer fur Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheinwerfer fur KraftfahrzeugeInfo
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- B60Q1/02—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
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Description
ίο Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheinwerfer
für Kraftfahrzeuge mit einem um zwei Achsen versrhwenkbaren Reflektor, der durch Federn gegen ein
feststehendes und zwei durch Schrauben verstellbare Abstützelemente gepreßt wird. Derartige Scheinwerfer
sind z.B. aus der deutschen Auslegeschrift 1 164 342 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun. Scheinwerfer der vorstehend genannten Art derart zu verbessern,
daß eine einfache Montage möglich ist. eine leichte Verstellbarkeit zumindest um die horizontale Achse
bei einer spielfreien Lagerung des Reflektors gewährleistet ist und bei der Verstellung des Reflektors
keine diesen deformierenden Kräfte auftreten. Weiterhin sollen die V.TStellelemcnte des Reflektors aus
Gründen der Platzeinsparung so angeordnet sein, daß sie möglichst nicht über den äußeren Umfang
des Reflektors hinausreichen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der Rückseite des Reflektors mindestens
zwei im wesentlichen parallel zur optischen Achse verlaufende und nach rückwärts weisende
Bolzen angeordnet sind, die jeweils in ein konisches Sackloch der Abstützelemente eingreifend mit ihrer
Stirnfläche Abstützpunkte des Reflektors bilden.
Das feststehende Abstützelement und mindestens eines der verstellbaren Abstüt, e'emente kann von
einem starr mit der Karosseric verbundenen Tragrahmen getragen werden, wobei das oder die verstellbaren
Abstützelemente von einer Einstellschraube im wesentlichen axial zu den jeweils in das Abstützele-
ment eingreifenden Bolzen des Reflektors verschiebbar sind. Das feststehende und mindestens eines der
verstellbaren Abstützelemente können in den hochgestellten Rand des schalenförmigen Tragrahmens
eingesetzt sein, der zur Aufnahme des feststehenden
Abstützelements eine Lochung in Form eines quer zur Abstützrichtung gestellten Buchstabens T und für
das oder die verstellbaren Abstützelemente eine Lochung in Form eines in Abstützrichtung gestelltenT
aufweist.
Um keine zusätzlichen Befestigungsmittel wie Nieten und Schrauben anwenden zu müssen, können die
Abstützelemente einen seitliche Nuten aufweisenden Ansatz aufweisen, mit dem sie in den dem Längsbalken
des T entsprechenden Schlitz der T-förmigen Lochung eingeschoben sind.
Die in den verstellbaren Abstützelementen angeordneten Sacklöcher können, in axialer Richtung
gesehen, Langlöcher sein, wobei das Langloch des Abstützelements, das mit dem feststehenden Abstützelement
eine horizontale Schwenkachse bildet, sich horizontal erstreckt, während das Langloch des anderen
Abstützelements sich vertikal erstreckt. Diese Ausführungsform bringt den Vorteil, daß etwaige
Fertigungsungenauigkeiten ausgeglichen werden können, ohne daß darunter die spielfreie Lagerung des
Reflektors leidet. Die Abstützelemente können aus Gründen der leichten Herstellbarkeit und einer guten
Gleitfähigkeit aus Kunststoff hergestellt sein.
Einer der beiden in die verstellbaren Ab^tützelemente
eingreifenden Bolzen kann senkrecht zu den beiden anderen Bolzen verlaufend und radial nach
außen weisend am Reflektor angebracht sein. Dieser Bolzen kann in ein lediglich von der Verstellschraube
getragenes Abstiitzelement eingreifen. Da dieser Bolzen beim Verstellen des Reflektors auf
einem Kreisbogen wandert und daher der Bolzen sich in axialer Richtung relativ zum Abstiitzelement
bewegt, kann zweckmäßigerweise zwischen der Stirnfläche des Bolzens und der Grundfläche des Sackloches
im Abstiitzelement ein etwa Ü.3 mm oder größerer Abstand eingerichtet seir.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Scheinwerfers von vorn.
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A -B,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D.
Fig. 4 eine Ansicht aus der Richtung X auf den
Scheinwerfer,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F.
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie G-H. während
F i g. 7 eine Ansicht auf eines der beweglichen Abstützelemente aus der Richtung Y darstellt.
Der die aus Reflektor 1 und Streuscheibe 2 bestehende Lichteinheit aufnehmende, schalenförmige
Tragrahmen 3 ist mittels Winkel 4 in einem Ausschnitt der Karosserie 5 verstellbar aufgehängt. In
dem oberen hochgestellten Rand 6 des Tragranmens sind T-förmige Lochungen 7 und 8 eingebracht, in die
die Abstützelemente 9 und 10 eingesetzt sind. Für das feststehende Abstützelement 9 ist die Lochung 7
so angeordnet, daß der dem Längsbalken des T entsprechende Schlitz 11 quer zur Abstützrichtung verläuft.
Das feststehende Abstützelement 9 wird mit seinem Ansatz 12 durch den Querschlitz 13 hindurchg^steckt
und in den Längsschlitz 11 eingeschoben. Die seitlich angeordneten Nuten 14 des Abstützelements
schieben sich dabei über die Ränder des Längsschlitzes 11. Für das verstellbare Abstützelement
10 ist die T-förmige Lochung 8 so angeordnet, daß der Längsschlitz 15 in Abstützrichtung gestellt
ist. Der durch den Querschlitz eingeführte Ansatz 16 des Abstützelements 10 wird mit seinen seitlichen
Nuten 17 in den Längsschlitz 15 eingeschoben. In dieses Abstützelement greift die am Boden des Tragrahmens
verankerte Verstellschraube 18 ein und verschiebt es bei ihrer Verstellung im Längsschlitz
des hochgestellten Randes des Tragrahmens.
Sowohl das verstellbare 10 als auch das feststehende 9 Abstützelement weisen jeweils ein in Lichtaustrittsrichtung
geöffnetes Sackloch 19, 20 auf, in die auf der Rückseite des Reflektors angeordnete
und parallel zur optischen Achse 21 verlaufende und nach rückwärts weisende Bolzen 22, 23 eingreifen.
Die Bolzen werden durch die zwischen Reflektor 1 und Tragrahmen 3 eingespannten Federn 24 in das
Sackloch hineingezogen. Damit die Bolzen 22, 23 beim Verschwenken des Reflektors eine genügende
Bewegungsfreiheit haben, sind die Sacklöcher konisch aufgeweitet. Das Sackloch 19 des Abstützelements
10 ist darüber hinaus, in axialer Richtung gesehen, noch als Langloch aufgeweitet, so daß Ungenauigkeiten
im Abstand der beiden Bolzen ausgeglichen werden können. Die Bolzen liegen mit ihrer kugelförmig
ausgebildeten Stirnfläche auf dem Grund der Sacklöcher auf.
Die untere, das Kippen um eine Horizontalachse bewirkende und aus Bolzen. Abstützelement und
Verstellschraube bestehende Verstellvorrichtung kann in gleicher Weise ausgebildet sein wie die aus
Bolzen 22. Abstützelement !θ und Verstellschraube
18 gebildete Verstellvorrichtung. In diesem Fall würde das konische Sackloch 19, in Richtung der
Scheinwerferachse gesehen, als Langloch aufgeweitet sein.
Bei einer vorteilhaften und in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsform ist die untere, das Kippen um die Horizonta'^chse besorgende Verstellvorrichtung
jedoch so ausgebildet, ^3β ^£Γ an ^em
Reflektor angeordnete Bolzen 25 senkrecht zu den
beiden anderen Bolzen 22, 23 verläuft und radial nach außen weist. Das Abstützelemem 26, in das dieser
Bolzen eingreift, wird von der Verstellschraube 27 getragen und beim Verdrehen der Verstellschraube
auf dem Gewindeschaft axial geführt. Zum Eingriff des Bolzens 25 weist das Abstützelement 26
ein Sackloch 28 auf, welche*· nach oben konisch aufgeweitet
ist. Beim Verdrehen der Verstellschraube 27 nimmt das Abstützelement den Bolzen entgegen der
Kraft der Feder 24 mit und verstellt dabei den Reflektor in vertikaler Richtung. Da sich hierbei der
Abstand von der Schwenkachse bis zum Grund der Sackbohrung stetig verändert, ist, um auf den Reflektor
bei einer gewissen Stellung keine deformierenden Kräfte einwirken zu lassen, zwischen der Stirnfläche
des Bolzens 25 und dem Grund des Sackloches 28 ein Abstand gelassen. Das Gewicht von Reflektor
und Streuscheibe wird also von den beiden oberen Bolzen 22, 23 aufgenommen.
Die den Reflektor gegen die Abstützelemente pressenden Federn 24 sind etwa im oberen Drittel der ge-
samten Scheinwerferhöhe, al<O näher zu den Abstützelementen
9, 10, angeordnet. Dadurch wird eine zusätzliche Erleichterung der Verstellbarkeit um die
horizontale Achse erzielt. Das ist besonders wichtig im Hinblick auf eine eventuelle Komplettierung mit
einem Leuchtweitenregler, der die Scheinwerfereinstellung in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung
korrigiert.
Unter anderen Vorteilen fallen folgende besonders ins Gewicht. Aufbauend auf den Tragrahmen können
sämtliche weiteren Einzelteile bei der Montage von oben zugeführt werden, was besonders für eine halbautomatische
oder automatische Fertigung von Wichtigkeit ist. Die Streuscheibe des Reflektors kann
von vorn Jnen sehr hohen Druck aufnehmen, ohne daß die Verstellelemente elastisch nachgeben und somit
der Scheinwerfer dejustiert wird. Die Einstellung des Scheinwerfers erfolgt spielfrei und über große
Verstellbereiche mit der gleichen Kraft. Die Verstellvorrichtungen benötigen keinen zusätzlichen Platz
seitlich des Reflektors, da diese im wesentlichen hinter dem Reflektor angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit einem um zwei Achsen verschwenkbaren Reflektor, der
durch Federn gegen ein feststehendes und zwei durch Schrauben verstellbare Abstützelemente
gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Rückseite des Reflektors (1) mindestens zwei im wesentlichen parallel zur optischen
Achse (21) verlaufende und nach rückwärts weisende Bolzen (22, 23) angeordnet sind,
die jeweils in ein konisches Sackloch (19, 20) der Abstützelemente (9, 10) eingreifend mit ihrer
Stirnfläche Abstützpunkte des Reflektors bilden.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das feststehende Abstützelement (9) und mindestens eines (10) der verstellbaren
Abstützelemente von einem starr mit der Karosserie (5) verbundenen Tragrahmen (3) getragen
werden, wobei das oder die verstellbaren Abstützelemente (10) von einer Einstellschraube
(18) im wesentlichen axial zu dem jeweils in das Abstützelement eingreifenden Bolzen (22) des
Reflektors verschiebbar sind.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das feststehende (9) und mindestens eines vlO) der verstellbaren Abstützelemente
in den hochgestellten land (6) des schalenförmigen
Tragrahmen* (3) eingesetzt sind, der zur Aufnahme des feststehende Abstützelements
(9) eine Lochung (7) in Form eines quer zur Abstützrichtung gestellten Buchstabens T und für
das verstellbare Abstützelement (10) eine Lochung (8) in Form eines in Abstützrichtung gestellten
T aufweist.
4. Scheinwerfer nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützelemente (9, 10) einen seitliche Nuten (14, 17) aufweisenden Ansatz
(12, 16) aufweisen, mit dem sie in den dem L'ängsbalken des T entsprechenden Schlitz (11,
15) der T-förmigen Lochung (7. 8) eingeschoben sind.
5. Scheinwerfer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den verstellbaren Abstützelementen (10) angeordneten Sacklöcher (19), in axialer
Richtung gesehen, Langlöcher sind, wobei das Langloch des Abstützelements, das mit dem feststehenden
Abstützelement (9) eine horizontale Schwenkachse bildet, sich horizontal erstreckt,
während das Langloch des anderen verstellbaren Abstützelements sich vertikal erstreckt.
6. Scheinwerfer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der beiden in die verstellbaren Abstützelemente eingreifenden Bolzen (25) senkrecht
zu den beiden anderen Bolzen (22, 23) verlaufend und radial nach außen weisend am Reflektor
(1) angeordnet ist.
7. Scheinwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (26) von
seiner Verstellschraube (27) getragen wird.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stin iläche des
Bolzens (25) und der Grundfläche des Sackloches (28) im Abstützelement (26) ein Abstand verbleibt.
9. Scheinwerfer nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützelemente (9. 10. 26) ms
Kunststoff hergestellt sind.
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1972
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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