DE2155383C3 - Sauger einer Bogentrenn- und Fördervorrichtung, insbesondere für eine Druckmaschine - Google Patents
Sauger einer Bogentrenn- und Fördervorrichtung, insbesondere für eine DruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sauger einer Bogentrenn- und Fördervorrichtung, insbesondere für eine
Druckmaschine mit einem durch Unterdruck gegen die Kraft einer Druckfeder in den zylindrischen Hohlraum
eines Gehäuses bewegbaren Saugrohr, das durch eine Sicherungsfeder gegen Herausfallen gesichert ist.
Pneumatische Bogentrenn- und Fördervorrichtungen, die Papierbogen von einem Stapel auf einem Sta
peltisch an eine Transporteinrichtung befördern, sind mit Saugern versehen, die die Funktion von Trennsaugern
und auch die Funktion von Fördersaugern ausüben. Um ein einwandfreies Abheben der einzelnen Papierbogen
sicherzustellen, ist die Funktion des Saugers gewöhnlich unterteilt in das Ansaugen des obersten
Bogens des Stapels und das Abheben des Bogens, und zwar unter Einwirkung von Unterdruck, der das Ansaugen
des Bogens an den Sauger und das Heben des Saugers mittels eines Mechanismus der Fördereinrichtung
bewirkt.
Bei dem eingangs erwähnten Sauger (DE-PS 11 73 914) ist das Saugrohr durch Unterdruck in einem
hohlen Kolben axial gegen die Kraft einer zweiten Druckfeder verschiebbar. Der Hub des Saugrohrs ist
durch einen Anschlagstift begrenzt, der an der als Blattfeder ausgebildeten Sicherungsfeder befestigt ist und
von dieser durch eine öffnung des hohlen Kolbens in eine Axialnut des Saugrohrs gedrückt wird. Die Blattfeder
ist mittels einer Schraube befestigt. Der Kolben weist eine gleichartige Sicherungsvorrichtung auf. Zum
Herausnehmen des Saugrohrs wird die Blattfeder mit dem Anschlagslift radial nach außen gebogen. Bei dieser
Art der Sicherung besteht die Gefahr, daß Kolben und/oder Saugrohr in der unteren Endlage verkanten
und verklemmen, da sie nur an einem Punkt ihres Umfangs gehalten sind und die Führung verhältnismäßig
kurz ist. Wegen der im Betrieb auftretenden Erschütterungen muß die die Blattfeder haltende Schraube ihrerseits
gesichert werden. Zum Ein- und Ausschrauben der Schraube ist ein Werkzeug erforderlich. Bei jedem Hub
in der einen oder anderen Richtung treten zwei An schlaggeräusche auf. Die Verwendung zweier Gegendruckfedern
ist aufwendig.
Bei dem aus der US-PS 23 41 521 bekannten Sauger
ίο ist das Saugrohr einteilig mit einem Kolben ausgebildet.
Der Kolben kann daher nicht ohne das Saugrohr ausgewechselt werden. Das Saugrohr ist in einer den
Saugraum unter dem Kolben verschließenden Buchse geführt. Diese soll auf irgendeine Weise in dem Hohlzylinder
befestigt sein. Wäre sie lösbar in dem Hohlzylinder befestigt, dann müßte zuvor der am äußeren
Ende des Saugrohrs befestigte Saugnapf entfernt werden, um die Buchse ohne das Saugrohr auswechseln zu
können. Da der Saugnapf in der Regel eine längere Lebensdauer als die einem ständigen Reibungsverschleiß
unterliegende Buchse hat und möglichst dicht am Saugrohr anliegen muß, wäre ein häufigeres Entfernen
des elastischen Saugnapfes vom Saugrohr einer dichten Anlage von Saugrohr und Saugnapf abträglich.
Der KolDen wird gegen die Kraft einer Druckfeder aus dem Zylinderhohlraum herausbewegt.
Bei einem anderen bekannten Sauger (DE-Gbm 70 22 786) ist zwischen einem am Saugrohr ausgebildeten
Bund und einem vom Saugrohr durchsetzten Dekkel
eine Druckfeder angeordnet. Der Deckel liegt auf der anderen Seite am Saugnapf an, und diese gesamte
Anordnung ist in dem zylindrischen Hohlraum eines Gehäuses als Kolben einsetzbar. Der Deckelflansch
weist Schlitze auf, in die Schrauben eingreifen. Nach Lösen der Schrauben wird der Deckel so weit gedreht,
bis die Schrauben nicht mehr mit den Schlitzen in Eingriff stehen. Dann kann die erwähnte Anordnung aus
dem Gehäuse gezogen werden. Zum Lösen der Schrauben benötigt man jedoch ein Spezialwerkzeug. Ferner
müssen mindestens zwei Schrauben gelöst werden. Schließlich muß diese Anordnung nach dem Herausnehmen
bis auf den Saugnapf als Ganzes ausgewechselt v/erden, selbst wenn nur ein Einzelteil schadhaft
geworden ist. Lediglich der Saugnapf ist mit Hilfe einer bügelartigen Sicherungsfeder am Ende des Saugrohres
befestigt. Dieses Ende hat einen etwa vierkantigen Außeinqucrschnitt, an dessen Seiten sich die Schenkel
des Federbügel anlegen. Gleichzeitig legen sich die Schenkel an Stege zwischen einem oberen und einem
unteren, durch eine Ringnut getrennten Teil des Saugnapfes an. Durch Verdrehen des Saugnapfes gegenüber
dem Saugrohr bzw. dessen Ende weitet sich der Federbügel, so daß der Saugnapf abgezogen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sauger der eingangs erwähnten Art anzugeben, bei dem eine gleichmäßige Führung des Saugrohres und ein leichtes Auswechseln der einem Verschleiß unterliegenden Einzelteile bei einfachem Aufbau sichergestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sauger der eingangs erwähnten Art anzugeben, bei dem eine gleichmäßige Führung des Saugrohres und ein leichtes Auswechseln der einem Verschleiß unterliegenden Einzelteile bei einfachem Aufbau sichergestellt ist.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Saugrohr am oberen Ende einen Kolben aufweist,
der mittels eines Sicherungsringes mit dem Saugrohr leicht lösbar verbunden ist, und daß das Saugrohr
verschiebbar in einer Buchse gelagert ist, die in ihrem unteren Teil am äußeren Umfang mit einer Nut versehen
ist, in der die Sicherungsfeder angeordnet ist, die gleichzeitig in eine Nut am inneren Umfang des unteren
Teils des zylindrischen Hohlraumes des Gehäuses
eingreift.
Bei diesem Sauger braucht zum Herausnehmen von Saugrohr und Kolben lediglich die Sicherungsfeder
vollständig in die eine der beiden Nuten gedrückt zu werden. Bei entsprechender Dimensior.ierung der S
Federkraft und der Form der Nuten erfolgt dies bereits dadurch, daß man an dem Saugrohr zieht. Ebenso kann
nach dem Entfernen der gesamten Anordnung aus dem Hohlraum des Gehäuses der Kolben durch einfaches
Entsichern des Sicherungsrings vom Saugrohr entfernt werden. Bei passender Dimensionierung des Sicherungsrings
ist es möglich, den Kolben einfach vom Saugrohr abzuziehen. Für das Entsichern oder Abziehen
benötigt man keine Spezialwerkzeuge. Nach dem Entfernen des Kolbens läßt sich auch die Buchse einfach
vom Saugrohr abziehen, um sie gewünschtenfalls auszuwechseln. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Weise ebenso einfach. Die Sicherungsteile halten sich selbst.
Zwischen den beweglichen Teilen und den Sieherungsteilen
erfolgt keine Relativbewegung. Dadurch wird ein Verschleiß der Sicherungsteile vermieden. Da
der Sicherungsring praktisch auf dem gesamten Umfang wirksam ist, kann sich das Saugrohr auch bei geringer
Axiallänge des Kolbens nicht in diesem verkanten. Darüber hinaus sind Saugrohr und Kolben stets
über einen wesentlichen Teil der Hubhöhe in den zylindrischen Hohlraum des Gehäuses und du eh die
Buchse geführt.
Vorzugsweise ist in dem unteren Rand des zylindrisehen Hohlraumes des Gehäuses ein axialer Ausschnitt
für den Durchgang der Enden der als Ring ausgebildeten Sicherungsfeder ausgebildet. Auf diese Weise erhält
man eine durch einfaches Zusammendrücken der hervorstehenden Sicherungsfederenden lösbare Verbindung
zwischen Buchse und Saugrohr.
In dem mittleren Teil des zylindrischen Hohlraumes des Gehäuses kann eine Belüftungsöffnung ausgebildet
sein, die zum Ausgleich des Drucks unter dem Kolben dient.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Sauger in seiner unteren Grenzlage, der in der Ebene A-A der F i g. 2
geführt ist,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Sauger, der in der Ebene B-B der F i g. 1 geführt ist,
F i g. 3 eine Detailansicht eines herausgenommenen Saugers im Schnitt der F i g. 1 und um 90° verdreht und
F i g. 4 einen Längsschnitt durch den Sauger, ähnlich Fig.l, wobei der Sauger sich in seiner oberen Grenzlage
mit einem angesaugten Papierbogen befindet.
Das Saugrohr 1 ist in einer Buchse 2 gelagert. Auf dem Oberteil des Saugrohres 1, das mit einem Einschnitt
15 versehen ist, ist ein abnehmbarer kleiner Kolben 3 mittels eines Sicherungsringes 4 befestigt. Die
Buchse 2 ist mittels einer Sicherungsfeder 5 gegen ein ungewünschtes Verschreben gesichert, die einerseits in
einer am äußeren Umfang des unteren Teiles der Buchse
2 ausgebildeten Nut 6 gelagert ist und andererseits in eine Nut 7 eingreift, die am inneren Umfang des unteren
Teiles des zylindrischen Hohlraumes eines Gehäuses 8 ausgebildet ist. Das Gehäuse 8 des Saugers ist
mittels einer Schraube 10 auf einem Rohr 9 befestigt. In dem Mittelteil des zylindrischen Hohlraumes des Gehäuses
8 ist eine Belüftungsöffnung 11 vorgesehen und in dem unteren Teil ein Ausschnitt 18 für den Durchgang
der Enden der Sicherungsfeder 5. In dem oberen hohlen Teil des Gehäuses 8 ist ein Luftfilter 12 angeordnet
und ein Stopfen 13 eingeschraubt. In einem Hohlraum des Saugrohres 1 ist eine Druckfeder 14 gelagert
und an seinem unteren Ende ein Saugnapf 16 befestigt, der zum Ansaugen des Papierbogens 17 dient.
Der beschriebene Sauger arbeitet folgendermaßen:
Sobald ein Papierbogen 17 von dem Saugnapf 16 angesogen wird, hebt sich mittels des kleinen Kolbens 3
das Saugrohr 1 unter Einwirkung des Unterdruckes, der infolge des Einschnitts 15 auf die gesamte Fläche
des kleinen Kolbens 3 einwirkt. Der Druckausgleich unter dem Kolben 3 wird mittels der Belüftungsöffnung
11 ermöglicht.
Die abgesaugte Luft strömt durch den Luftfilter 12 in das Rohr 9, wobei die Luft von Staub und anderen Verunreinigungen
befreit wird. Das Saugrohr 1 wird mittels der Druckfeder 14 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht.
Das Herausnehmen des Saugrohres 1 während der Reinigung wird durch Zusammendrücken der Enden
der Sicherungsfeder 5 ermöglicht. Dadurch verkleinert sich der Durchmesser der Sicherungsfeder 5, die aus
der inneren Umfangsnut 7 herausgeschoben und in die äußere Nut 6 der Buchse 2 eingeschoben wird, so daß
sich die Buchse 2 mit dem Saugrohr 1 aus dem Gehäuse 8 leicht herausnehmen läßt. In umgekehrter Folge wird
das Saugrohr 1 mit der Buchse 2 wieder im Gehäuse 8 montiert. Die Sicherungsfeder 5 springt unter der Wirkung
der federnden Deformation mit der Hälfte ihres Durchmessers in die innere Nut 7, und dadurch wird die
Buchse 2 in dem Gehäuse 8 gesichert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Sauger einer Bogentrenn- und Fördervorrichtung, insbesondere für eine Druckmaschine mit
einem durch Unterdruck gegen die Krafi einer Druckfeder in den zylindrischen Hohlraum eines
Gehäuses bewegbaren Saugrohr, das durch eine Sicherungsfeder gegen Herausfallen gesichert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (1) am oberen Ende einen Kolben (3) aufweist,
der mittels eines Sicherungsringes (4) mit dem Saugrohr leicht lösbar verbunden ist, und daß das
Saugrohr (t) verschiebbar in einer Buchse (2) gelagert ist, die in ihrem unteren Teil am äußeren Umfang
mit einer Nut (6) versehen ist, in der die Sicherungsfeder (5) angeordnet ist, die gleichzeitig in eine
Nut (7) am inneren Umfang des unteren Teils des zylindrischen Hohlraumes des Gehäuses (8) eingreift.
2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Rand des zylindrischen
Hohlraumes des Gehäuses (8) ein axialer Ausschnitt (18) für den Durchgang der Enden der als Ring ausgebildeten
Sicherungsfeder (5) ausgebildet ist.
3. Sauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mittleren Teil des zylindrischen
Hohlraumes des Gehäuses (8) eine Belüftungsöffnung (11) ausgebildet ist, die zum Ausgleich
des Druckes unter dem Kolben (3) dient.
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- 1971-12-06 JP JP46097896A patent/JPS5026964B1/ja active Pending
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