DE2155387B2 - Vorrichtung zur herstellung von lamellenkernen fuer zuendspulen von funkenzuendeinrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von lamellenkernen fuer zuendspulen von funkenzuendeinrichtungen

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DE2155387B2
DE2155387B2 DE19712155387 DE2155387A DE2155387B2 DE 2155387 B2 DE2155387 B2 DE 2155387B2 DE 19712155387 DE19712155387 DE 19712155387 DE 2155387 A DE2155387 A DE 2155387A DE 2155387 B2 DE2155387 B2 DE 2155387B2
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    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Lamellenkernen für Zündspulen von Funkenzündeinrichtungen mit einer Blechwellstation für die Aufnahme von Blechzuschnitten, die durch parallele Schnitte in unterschiedlichen Abständen in Lamellen verschiedener Breite unterteilt sind, die an den Enden miteinander verbunden sind, wobei die Blechwellstation eine bewegliche Pressenplatte, die auf eine feststehende Pressenplatte zu und von dieser weg bewegbar ist und eine Anzahl Stempel trägt, die durch ein Federmittel in bestimmten Stellungen zueinander und zu der beweglichen Pressenplatte gehalten werden und gegen die Wirkung des Federmittels relativ zueinander und zu der beweglichen Pressenplatte entgegen der Hubrichtung der beweglichen Pressenplatte zurückfahren, bei einem Arbeitshub daher nacheinander zurückfahren können und eine Anzahl Matrizen umfaßt, die von der feststehenden Pressenplatte getragen werden und mit den Matrizen zusammenarbeiten.
Eine Vorrichtung dieser Art ist beispielsweise aus der US-PS 23 59 650 bekannt Dieser Vorrichtung wie auch anderen Vorrichtungen, die in den US-PS 31 23 125 und 28 47 053 beschrieben sind, haftet der Nachteil an, daß beim Eindringen der Formstempel in das Formwerkzeug ein Fließen des Bandmaterials eintritt, das leicht zur Bildung von Rissen im Bandmaterial führt.
Es stellte sich somit die Aufgabe, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, daß die Formung aufeinanderfolgender Wellbiegungen nacheinander, aber in einem einzigen Pressenhub vorgenommen und das Fließen des Bandmaterials an den Stempeispitzen praktisch ausgeschaltet wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die mit dem ersten Stempel zusammenarbeitende Matrize auf der feststehenden Pressenplatte fest montiert ist, während die übrigen Matrizen in an sich bekannter Weise (GB-PS 3 33 340) relativ zueinander seitlich in bezug auf die Bewegungsrichtung der beweglichen Pressenplatte auf die feststehende Matrize zu und von dieser weg bewegbar sind, und daß eine von der beweglichen Pressenplatte angetriebene Steuervorrichtung vorhanden ist, die die beweglichen Matrizen in einer Reihenfolge, die von der Bewegung der beweglichen Pressenplatte in Richtung auf die feststehende Pressenplatte bestimmt wird, auf die feststehende Matrize zu bewegt, so daß die Bewegung der Matrizen in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Beziehung zur Bewegung der Stempel, der Relativbewegung zwischen den Stempeln, der Relativbewegung zwischen den Matrizen sowie der Relativbewegung zwischen den Stempeln und Matrizen gesteuert wird, wodurch in dem Blechzuschnitt nacheinander Wellenbiegungen erzeugt werden, deren Scheitel an den Schnittlinien liegen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispie! der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung zur Herstellung von Lamellenkernen für Zündspulen; Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
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Vorrichtung, wobei zur Klarheit der obere Teil der Vorrichtung weggelassen ist;
Fig.3 und 4 Schnitte, die zwei Arbeitsstellungen eines Teils der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung zeigen;
F i g. 5 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt;
F i g. 6 und 7 die Darstellung zweier Arbeitsstellungen eines ers'.an Teils einer Wellungsstufc der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung, wobei nur eine Hälfte der Stufe wiedergegeben ist, da die andere Hälfte im wesentlichen ein Spiegelbild der dargestellten Hälfte ist; F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in F i g. 7;
Fig.9 einen Schnitt durch eine Komponente der Wellungsstufe, die in F i g. 7 teilweise dargestellt ist;
Fig. tO eine schematische Darstellung in vergrößerter Maßstab der Arbeitsweise eines Teiles der in F i g. 7 dargestellten Wellungsstufe;
Fig. 11 und 12 Darstellungen ähnlich den Darstellungen der F i g. 6 und 7, wobei jedoch eine zweite Stufe der Wellungsstation der Vorrichtung dargestellt ist;
F i g. 13 und 14 Darstellungen ähnlich den Darstellungen der F i g. 6 und 7, wobei jedoch eine dritte Stufe der Wellungsstation der Vorrichtung dargestellt ist;
Fig. 15 eine schematische Darstellung des Bauteils, das durch die Wellungsstation der Vorrichtung herge stellt wird;
Fig. 16 und 17 Schnitte, die zwei Arbeitsstellungen einer Stauchstation der Vorrichtung zeigen;
Fig. 18 einen Schnitt durch eine Dimensionierungsstation der Vorrichtung und
Fig. 19 einen Schnitt längs der Linie 19-19 der Fig. 18.
Die Vorrichtung weist eine feststehende Pressenplatte 11 und e:ne bewegliche Pressenplatte 12 auf, die in Richtung auf die feststehende Pressenplatte 11 zu und von ihr weg bewegbar ist. Ein Kurbelantrieb (nicht dargestellt) für Pressen bekannter Form vermag die Pressenplatte 12 in Richtung auf die Pressenplatte 11 zu und von dieser weg zu bewegen. Die Vorrichtung hat mehrere Arbeitsstationen, die jeweils ihre Antriebskraft von der Bewegung der Pressenplatte 12 ableiten. An einem Ende der Vorrichtung sitzt eine Zuschnittformstation 13, der ein Band 14 aus Flußstahl zugeführt wird, das beidseitig mit einem Isolierlack beschichtet ist. Von der Station 13 hergestellte Zuschnitte werden zu einer Wellungsstation 15 gefördert, und durch die Station 15 gewellte Zuschnitte werden zu einer Stauchstation 16 gefördert. Die Stauchstation erzeugt halbfertige Kerne für Zündspulen, die dann zu einer Dimensionierungsstation 17 gefördert werden. Die Dimensionierungsstation dient zur Fertigstellung der Kerne und fördert sie zu einer Transportrutsche 18, auf der die fertigen Kerne die Vorrichtung verlassen.
Die Zuschnittformstation nimmt das Flußstahlband 14 auf, das schrittweise von einem Bundabroller, der an einem Ende der Vorrichtung gelagert ist, in die Vorrichtung eingeführt wird. Der Mechanismus zum Einführen des Bandes 14 in die Vorrichtung wird durch die Hubbewegung der Pressenplatte 12 angetrieben, und für jeden vollständigen Hub der Pressenplatte 12, w> d. h. bei jeder Bewegung der Pressenplatte 12 aus ihrer oberen Stellung über ihre untere Stellung und zurück in die obere Stellung, wird ein Bandstück, das in seiner Länge dem herzustellenden Kern entspricht, in die Vorrichtung eingeführt. Die Zuschnittformstation hat »-, ein Schneidwerkzeug mit zwei Messern 21, die an der Pressenplatte 12 sitzen und die mit entsprechenden Messern (nicht dargestellt) an der feststehenden Pressenplatte zusammenarbeiten. Die Messer 21 befinden sich in einem Abstand zueinander, der der Sollbreite eines herzustellenden Zuschnitts entspricht, und die Länge des jeweiligen Messers 21 ist gleich der Länge des herzustellenden Zuschnitts. Die Messer 21 wirken also auf das einlaufende Band 14 ein und gewährleisten, daß das Band die Sollbreite hat, daß die seitlichen Kanten des einlaufenden Bandes die gewünschte Orientierung gegenüber nachgeschalteten Werkzeugen der Zuschnittformstation haben. Angenommen, daß die Arbeitsfolge mit der Pressenplatte 12 in ihrer tiefsten Stellung beginnt, wird mit dem Hochfahren der Pressenplatte 12 ein Bandstück 14 in festgelegter Länge zwischen die beweglichen Messer 21 und die feststehenden Messer des Schneidwerkzeugs geführt Mit der Ankunft der Pressenplatte 12 in ihrer höchsten Stellung und ihrem Absenken in Richtung auf die Pressenplatte 11 hört die Zuführung des Bandes 14 auf, und die festgelegte Länge des Bandes 14 wird durch die Messer 2ί beschnitten. Die Pressenplatte 12 beginnt danach, sich von der Pressenplatte 11 wegzubewegen, und ein weiteres Stück des Bandes 14 wird in das Schneidwerkzeug eingeführt. Mit dem Einführen weiterer Längen des Bandes 14 in das Schneidwerkzeug wird das zuvor beschnittene Stück zwischen die feststehenden und beweglichen Teile eines Schlitzwerkzeuges 22 geführt. Das Schlitzwerkzeug hat eine Anzahl von Stempeln, die im Querschnitt rechteckig sind und in ihrer Länge etwas kleiner als die Länge des herzustellenden Kerns sind. Wie noch erläutert wird, ist der herzustellende Kern zylindrisch, so daß die Stempel des Schlitzwerkzeugs nicht alle die gleiche Breite haben. Die Stempel nehmen in ihrer Breite von der Längsmittellinie des Werkzeugs in Richtung auf die seitlichen Ränder des Werkzeugs ab, wobei die breitesten Stempel an der Mittellinie des Werkzeugs sitzen. Ferner nimmt auch der Abstand zwischen den Stempeln in entsprechender Weise ab. Die Stempel sitzen an der beweglichen Pressenplatte 12 der Presse, und die feststehende Pressenplatte trägt einen Teil mit Ausnehmungen, die in einer Flucht mit den Stempeln liegen. Mit dem Absenken der beweglichen Pressenplatte in Richtung auf die feststehende Pressenplatte üben die Stempel eine Scherwirkung auf das Band aus, und jeder Stempel erzeugt zwei sich in Längsrichtung erstreckende Schlitze im Band 14.
Wie bereits erwähnt, sind die Stempel in ihrer Länge etwas kürzer als die Länge des Bandteiles, das in das Schlitzwerkzeug eingeführt worden ist, so daß dieser Teil an beiden Enden einen ungeschlitzten Bereich hat. Aufgrund der Abmessungen und des Abstands der Stempel des Schlitzwerkzeugs nimmt der Abschnitt zwischen den in dem Band erzeugten Schlitzen in Richtung auf die seitlichen Ränder des Bandes ab. Die Wirkung des Schlitzwcrkzeugs ist im wesentlichen scherend, so daß das Band mit jeweils abwechselnden Bereichen zwischen den Schlitzen versehen wird, die nach unten aus der Ebene des Restes des Bandes herausgedrückt sind. Es versteht sich, daß mit dem Bearbeiten eines Bandstücks durch das Schlitzwerkzeug das Schneidwerkzeug ein anschließendes Bandstücl· bearbeitet. Mit erneuter Wegbewegung der Pressen platte 12 von der feststehenden Pressenplatte 11 wire das Band 14 erneut in die Vorrichtung eingeführt, unc folglich wird das geschlitzte Stück des Bandes 14 au: dem Schlitzwerkzeug heraus- und in ein Richtwerkzeuj 23 eingeführt. Das Richtwerkzeug hat zwei flachi Platten, deren eine an der beweglichen Pressenplatti und deren andere an der feststehenden Pressenplatti
sitzt. Die Breite der Platten ist größer als die Breite des Bandes, und die Länge der Platten ist im wesentlichen gleich der Länge des herzustellenden Kerns. Mit der erneuten Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12 in Richtung auf die Pressenplatte 11 drückt das Richtwerkzeug das geschlitzte Band flach und im wesentlichen eben. Es versteht sich, daß mit dem Flachdrücken des geschlitzten Bandstückes weitere Bandstücke durch die vorgeschalteten Werkzeuge gleichzeitig geschlitzt und beschnitten werden. Ein anschließendes Hochfahren der Pressenplatte 12 führt erneut zu einem Einführen eines weiteren Bandstücks in die Vorrichtung, wodurch das flachgedrückte bzw. geschlichtete Bandstück zu einer Schere 24 geführt wird.
Die Schere 24 (F i g. 3) hat ein bewegliches Messer 25, das an der Pressenplatte 12 sitzt, und ein feststehendes Messer 26, das an der Pressenplatte 11 sitzt. Das Band wird über den Rand des feststehenden Messers 26 hinaus um eine Länge bewegt, die gleich der Länge des herzustellenden Kerns ist, und das vom Werkzeug 26 entfernt liegende freie Ende des Bandes 14 wird von einer Klinke 27 abgestützt. Die Klinke 27 ist an einer Verlängerung 28 der feststehenden Pressenplatte schwenkbar gelagert und wird durch Federkraft in eine Stellung gedrückt, in der sie das freie Ende des Bandes 14 über der feststehenden Pressenplatte abstützt. Der bewegliche Teil der Klinke 27 ist mit einer Kurvenfläche 29 versehen, an der ein Kurvenglied 31 angreifen kann, das an der beweglichen Pressenplatte 12 sitzt. Beim Abwärtshub der beweglichen Pressenplatte 12 trennt das Werkzeug 25 also das vorstehende Bandstück 14 vom Rand des Bandes 14, und gleichzeitig gibt das Kurvenglied 31 die Klinke 27 dem Band 14 gegenüber frei, so daß das abgetrennte Stück des Bandes 14 gegenüber dem Messer 26 abfallen kann. Das abgetrennte Stück des Bandes 14 bildet einen Zuschnitt, der der WeHungsstation 15 zugefördert wird.
Der Zuschnitt 32 (F i g. 5) hat eine Länge, die gleich der Länge des herzustellenden Kerns ist, und er hat eine Anzahl sich in Längsrichtung erstreckender Schlitze, die den Zuschnitt 32 in eine Anzahl von Lamellen 33 unterteilen, die am jeweiligen Ende durch ungeschlitzte Bereiche 34 miteinander verbunden sind. Die Breite der Lamellen 33 ist derart, daß bei einer anschließenden Wellung des Zuschnitts 32 längs der Linien der Schlitze und nach dem Zusammendrücken der entstehende halbfertige Kern im wesentlichen eine zylindrische Form hat
Der aus dem Band 14 geschnittene Zuschnitt 32 fällt auf die feststehende Pressenplatte 12 der Vorrichtung und wird von einer Transporteinrichtung zur WeHungsstation 15 transportiert. Ein Luftstrahl stellt sicher, daß der Zuschnitt nicht am Scherenmesser hängenbleibt.
Die Transporteinrichtung, die den Zuschnitt durch die drei Stufen der WeHungsstation und anschließend durch die Stauchstation transportiert, besteht aus einem Schlitten 35, der in Längsrichtung der feststehenden Pressenplatte 11 hubbewegt werden kann. Der Schlitten besteht aus zwei zylindrischen Stangen 36, 37, die zur Gleitbewegung längs zur Pressenplatte U in Lagern geführt sind, die an der Pressenplatte 11 sitzen. An den dem Bandeinlauf gegenüberliegenden Enden sind die Stangen 36, 37 mit Keilnutenbereichen 36a, 37a versehen, die jeweils durch innen kerbverzahnte Hülsen 38,39 führen. Die innen kerbverzahnten Hülsen sind mit einer Kupplung gekuppelt (nicht dargestellt), mit der die Hülsen und damit die Stangen 36, 37 um einen bestimmten Winkel gedreht werden können. Die Hülsen
sind jeweils mit Hebeln verbunden, die ihrerseits jeweils auf Luftfedern 41 einwirken. Die Luftfedern 41 suchen die Hülsen und damit die Stangen 36, 37 in ihre ursprünglichen Winkelstellungen zurückzudrehen. Die oszillierende rotierende Bewegung der Stangen 36, 37 wird durch einen Kurvenmechanismus gesteuert, der die oszillierende rotierende Bewegung der Stangen entsprechend der Stellung der Pressenplatte 12 zeitlich steuert.
Die Enden 36a, 37a der Stangen 36,37 sind durch ein Brückenstück 42 miteinander verbunden, in dem die Enden der Stangen 36, 37 drehbar gelagert sin 1. Das Brückenstück 42 ist über ein nockengesteuertes Gestänge mit dem Kurbelantrieb der Pressenplatte 12 in einer solchen Weise verbunden, daß bei einem vollen Hub der Pressenplatte 12 der Schlitten 35 einen vollen Hub längs der feststehenden Pressenplatte 11 ausführt. Bei einem einzigen Hub der beweglichen Pressenplatte 12 führt also der Schlitten 35 einen einzigen Hub in Längsrichtung der Vorrichtung aus, während die Stangen 36, 37 auch eine oszillierende rotierende Bewegung ausführen, bei der die Stangen 36, 37 in entgegengesetzte Winkelrichtungen gedreht werden.
Das nockengesteuerte Gestänge, das das Brückenstück 42 mit dem Kurbelantrieb der Presse verbindet, weist eine Luftfeder auf, die einer Bewegung des Gestänges in eine Richtung, in der der Schlitten auf die Zuschnittformstation zu bewegt wird, entgegenwirkt. Der Schlitten wird durch eine umlaufende Nockenscheibe am Antrieb der Presse zwangsläufig in diese Richtung bewegt, so daß die Luftfeder zusammengedrückt wird. Die Bewegung des Schlittens in Vorschubrichtung jedoch wird durch Rückstellung der Luftfeder bewirkt, so daß im Falle einer Blockierung der Transporteinrichtung die Rückstellung der Luftfeder durch das Blockieren verhindert wird, so daß der Kurbelantrieb der Presse weiterarbeitet, ohne daß die Transporteinrichtung in die Richtung bewegt wird, in der Komponenten durch die Vorrichtung bewegt werden. In der Vorrichtung ist ein elektrischer Zähler vorgesehen, der die vollen Hübe der Transporteinrichtung zählt. Falls die Transporteinrichtung einen vollen Hub nicht erreicht, betätigt der Zähler eine Einrichtung zum Abschalten der Vorrichtung. Es versteht sich, daß in dem Fall, daß ein Bauteil in der Vorrichtung festklemmt und dadurch die Arbeit der Transporteinrichtung verhindert, diese selbsttätig abschaltet und so die Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung weitgehend verringert.
Die Transporteinrichtung hat ferner zwei Arme 43 die unter dem Zuschnitt 32 sitzen, wenn der Zuschnitt 32 vom Band 14 abgetrennt wird. Das abgetrennte Stück 32 fällt auf die Arme 43, und mit dem Wegfahren dei Pressenplatte 12 von der Pressenplatte 11 nach den Trennen des Zuschnitts vom Band bewegt sich dei Schlitten 35 längs zur Vorrichtung auf das Band 14 zu Die Arme 43 bewegen sich mit dem Schlitten um gleiten damit unter den abgetrennten Zuschnitt 32. Di< Arme 43 geben die hintere Kante des Zuschnitts frei um lassen den Zuschnitt ganz auf die feststehend* Pressenplatte fallen, wobei die Arme sich an de Rückseite des Zuschnitts befinden. Die Arme 43 sind ai den Stangen 36, 37 so befestigt, daß sie sich axial, abe nicht im Winkel zu den Stangen bewegen. Bevor di bewegliche Pressenplatte 12 das der feststehende Pressenplatte 11 gegenüberliegende Wegende erreich bewegt sich der Schlitten 35 unter der Wirkung de genannten Luftfeder von tier Zuschnittformstation wej
(ο
A.
so daß der Zuschnitt in die Wellungsstation gelangt. Die Bewegung des Schlittens 35 in Vorschubrichtung endet zu Beginn der Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12, so daß die Arme 43 eine Stellung einnehmen, in der sie bereit sind, einen weiteren Zuschnitt aufzunehmen, der vom Band 14 abgeschnitten wird.
Die Wellungsstation ist aus Zweckmäßigkeitserwägungen mit drei in Längsrichtung mit Abstand angeordneten Stufen ausgerüstet, deren Arbeitsweise im wesentlichen gleich ist.
Die erste Stufe 45 der Wellungsstation (F i g. 6, 7 und 8) hat drei nacheinander in Tätigkeit tretende Werkzeuge, die aus Stempeln und Matrizen bestehen. Eine erste Matrize 46 (F i g. 9) ist an der Pressenplatte 11 befestigt und besteht aus zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Rippen 47, 48 dreieckigen Querschnitts, die zwischen sich eine sich in Längsrichtung erstreckende V-förmige Nut 49 bilden. Die Matrize 416 erstreckt sich längs zur Vorrichtung und ist etwas länger als die Länge des Zuschnitts 32, d. h. sie ist etwas langer als die Länge des herzustellenden Kerns. Auf gegenüberliegenden Seiten der Matrize 46 befindet sich eine zweite Matrize 51 und eine dritte Matrize (nicht dargestellt), die jeweils aus einer sich in Längsrichtung erstreckenden Rippe dreieckigen Querschnitts bestehen und deren Länge gleich der Länge der Matrize 46 ist. Die zweite und dritte Matrize sind normalerweise mit Abstand nach außen zu der ersten Matrize angeordnet, aber wie noch beschrieben wird, bewegbar, so daß sie sich an die erste Matrize anlegen können. Beim Anlegen an die erste Matrize bilden die zweite und dritte Matrize jeweils V-förmige Nuten auf gegenüberliegenden Seiten der V-förmigen Nut 49. An den gegenüberliegenden Seiten der zweiten und dritten Matrize befinden sich jeweils eine vierte Matrize 52 und eine fünfte Matrize (nicht dargestellt). Die vierte und fünfte Matrize haben die gleiche Länge wie die erste, zweite und dritte Matrize und sind ebenfalls in Richtung auf die erste Matrize zu und von ihr weg bewegbar. Sie bilden aber keine dreieckigen Rippen, sondern haben eine ebene Oberfläche und eine Schrägfläche, die zur zweiten bzw. dritten Matrize hin gerichtet ist. Wenn die vierte und fünfte Matrize also an der zweiten bzw. dritten Matrize angreifen, bilden die Schrägflächen der vierten bzw. fünften Matrize zusammen mit der zweiten bzw. dritten Matrize jeweils V-förmige Nuten zwischen der zweiten und vierten Matrize b:zw. zwischen der dritten und fünften Matrize. Die erste Stufe 45 hat ferner ein Stempelwerkzeug 55, das an der beweglichen Pressenplatte 12 befestigt ist. Das Stempelwerkzeug ist in drei Teile unterteilt, nämlich einen ersten Teil 54, zu dem ein erster Stempel 55 gehört, einen zweiten Teil 56, zu dem ein zweiter Stempel 57 und ein dritter Sitempel (nicht dargestellt) gehören, die auf gegenüberliejgenden Seiten des ersten Stempels angeordnet sind, und einem dritten Teil 58, zu dem ein vierter Stempel 59 und ein fünfter Stempel (nicht dargestellt) gehören, die auf gegenüberliegenden Seiten des Werkzeugteils angeordnet sind, das durch den ersten, zweiten und dritten Stempel gebildet wird.
Der dritte Teil 58 ist an der Pressenplatte 12 fest angebracht und bildet einen Zylinder, in dem der zweite Teil 56, der aus einem Kolben besteht, bewegbar ist. In Nuten der Außenfläche des Teils 56 sitzen Dichtringe, die an der Innenfläche des Teils 58 anliegen. Der Teil 56 bildet ebenfalls einen Zylinder, in dem der Teil 54 bewegbar ist. Dieser besteht ebenfalls aus einem mit Dichtringen versehenen Kolben. In eine Kammer 61 kann durch einen Einströmkanal 62 im Teil 58 Druckluft eintreten. Die Enden der Teile 54 und 56 bilden eine Wand der Kammer 61, so daß die Teile 54 und 56 beaufschlagt werden und sich relativ zur Pressenplatte 12 und zu dem Teil 58 nach unten bewegen. An den Teilen 56 und 58 sind Anschlagflächen 63 vorgesehen, die die Abwärtsbewegung des Teils 56 in bezug auf den Teil 58 begrenzen; entsprechende Anschlagflächen 64 sind an den Teilen 56 und 54 vorgesehen, die die Abwärtsbewegung des Teils 54 in bezug auf den Teil 56 begrenzen. Wenn die Pressenplatte 12 sich in der oberen Stellung befindet, ragt der erste Stempel 55 über den zweiten und dritten Stempel nach unten vor, und der zweite und der dritte Stempel ihrerseits ragen über den vierten und fünften Stempel hinaus nach unten vor. Es versteht sich, daß der erste Stempel gegenüber dem zweiten und dritten Stempel zusammengedrückt werden kann, und außerdem können der erste, der zweite und der dritte Stempel gegenüber dem vierten und dem fünften Stempel zusammengedrückt werden, wobei das Zusammendrücken der Stempel in Richtung auf die Pressenplatte 12 und gegen die Federwirkung der Druckluft erfolgt.
Die fünf Stempel bilden jeweils eine sich in Längsrichtung erstreckende dreieckige Rippe, deren Länge etwas größer als die Länge des Zuschnitts 32 ist, wobei die Spitzen der Rippen auf die Matrizen der ersten Stufe gerichtet sind. Die Spitze des Stempels 55 liegt genau in der Flucht mit dem Scheitel der Nut 49 in der ersten Matrize 46, und entsprechend liegen die Scheitel des zweiten, dritten, vierten und fünften Stempels genau in Flucht mit den Scheiteln der V-förmigen Nuten, die von der ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Matrize gebildet werden, wenn die Matrizen sich berühren.
Der Zuschnitt 32 wird durch die Arme 43 der ersten Stufe der Station 15 zugefördert und bei seiner Einführung in die erste Stufe so geführt, daß er genau zwischen den Matrizen und den Stempeln liegt. Der Zuschnitt hat 25 Längsschlitze, und der erste Schlitz in der Mitte liegt genau in Flucht mit dem Scheitel des Stempels 55 und dem Scheitel der Nut 49, d. h. der Scheitel der Nut 49, der Schlitz in der Mitte des Zuschnitts 32 und der Scheitel des Stempels 55 liegen in einer gemeinsamen Ebene, die sich in Längsrichtung des Zuschnitts 32 erstreckt und parallel zur Bewegungsrichtung der Pressenplatte liegt. Wie bereits erwähnt, befindet sich der Zuschnitt 32 in der ersten Stufe, wenn die Pressenplatte 12 in ihrer oberen Stellung ankommt. Bei Beginn der Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12 befindet sich der Stempel 55 näher an dem Zuschnitt 32 als die übrigen Stempel, und die zweite, dritte, vierte und fünfte Matrize sind von der ersten Matrize weggefahren. Der Stempel 55 greift am Zuschnitt 32 genau längs der Linie des mittleren Schlitzes im Zuschnitt an und biegt den Zuschnitt in die Nut 49 in der ersten Matrize 46. Mit dem Eindrücken des mittleren Bereichs des Zuschnitts in die Nut 49 durch den Stempel 55 biegt sich der Zuschnitt längs der Linie des mittleren Schlitzes, und die Teile des Zuschnitts 32 auf gegenüberliegenden Seiten der Matrize 46 werden nach innen gezogen. Nach vollständigem Eindrücken des mittleren Bereichs des Zuschnitts in die Nut 49 wird der Stempel 55 natürlich angehalten. Die Pressenplatte 12 hat in diesem Stadium aber noch nicht ihre tiefste Stellung erreicht, sondern bewegt sich weiter nach unten in Richtung auf die Pressenplatte 11. Der Stempel 55 wird infolgedessen gegen die Federkraft der Druckluft in der Kammer 61 in
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das Stempelwerkzeug eingedrückt. Die Abmessungen der Matrize 46 und des Stempels 55 sind so gewählt, daß nach vollem Eindringen des mittleren Bereichs des Zuschnitts 32 in die Nut 49 die Schlitze neben dem mittleren Schlitz des Zuschnitts und auf dessen gegenüberliegenden Seiten in Flucht mit den Scheiteln der Rippen 47,48 der Matrize 46 liegen.
Mit beginnendem Einschieben des Stempels 55 in das Stempelwerkzeug greifen der zweite und der dritte Stempel an den Außenseiten des zweiten und dritten Schlitzes des Zuschnitts an und biegen den Zuschnitt längs der Linien des zweiten und dritten Schlitzes. In diesem Stadium sind die V-förmigen Nuten auf gegenüberliegenden Seiten der Nut 49 noch nicht entstanden, da die zweite und dritte Matrize noch von der ersten Matrize auf gegenüberliegenden Seiten abstehen. Die zweite und dritte Matrize beginnen jetzt, sich in folgender Weise in Richtung auf die erste Matrize zu bewegen. Die zweite Matrize ist an einem Ende zweier Schubstangen 65 befestigt, die an ihren gegenüberliegenden Enden Nockenabtaster 66 tragen, die an Nockenscheiben 67 anliegen, die an der beweglichen Pressenplatte 12 sitzen. Die Stangen 65 sind gleitbar in einem Matrizenwerkzeug 68 geführt, das an der Pressenplatte 11 befestigt ist, und die Nockenscheiben 67 und die Nockenabtaster 66 sind so angeordnet, daß mit dem Beginn des Biegens des Zuschnitts durch den zweiten und dritten Stempel die zweite und dritte Matrize in Richtung auf die erste Matrize bewegt werden. Die Anordnung ist dabei so vorgesehen, daß während dieser Bewegung sowohl der zweite und dritte Stempel als auch die zweite und dritte Matrize eine Biegewirkung auf die Bereiche des Zuschnitts zwischen der ersten und zweiten Matrize bzw. zwischen der ersten und dritten Matrize ausüben.
Die Nockenscheiben 67 und Nockenabtaster 66 sind so angeordnet, daß die zweite und dritte Matrize sich an die erste Matrize anlegen, wenn der zweite und der dritte Stempel ihren Hub beendet haben. Der Zuschnitt wird also gleichzeitig längs der Linien des zweiten und dritten und des vierten und fünften Schlitzes gebogen. Mit dem Biegen werden die Bereiche des Zuschnitts auf gegenüberliegenden Seiten des gebogenen Bereichs nach innen gezogen. Die dritte Matrize wird durch eine Nockenscheibe, einen Nocken und eine Schubstange gleichzeitig und in der gleichen Weise wie die zweite Matrize bewegt.
Wenn die Bereiche dieses Zuschnitts vollständig in die Nuten eingedrückt sind, die von der ersten und zweiten sowie der ersten und dritten Matrize gebildet werden, können sich der zweite und dritte Stempel nicht weiter in Richtung auf die Pressenplatte U bewegen. Die Pressenplatte 12 hat aber immer noch nicht ihre tiefste Stellung erreicht, sondern bewegt sich weiter in Richtung auf die Pressenplatte 11. Damit gelangen der vierte und fünfte Stempel zur Anlage an den Zuschnitt und beginnen mit dem Biegen des Zuschnitts längs der Linien des sechsten und siebten Schlitzes, wobei zu diesem Zeitpunkt der sechste und siebte Schlitz in Flucht mit den Scheiteln der dreieckigen Rippen der /weiten und dritten Matrize liegen. Mit dem Beginn des Biegens des Zuschnitts durch den vierten und fünften Stempel beginnen die vierte und fünfte Matrize mit der Bewegung in Richtung auf die /weite bzw. dritte Matrize. Die vierte Matrize ist ebenfalls am Ende zweier Schubstangen 69 befestigt, die gleitend in dem Werkzeug 68 geführt sind. Die gegenüberliegenden Enden der Schubstangen 69 sind mit einem Nockcnubtaster 71 verbunden, der an einer Nockenscheibe 72 an der Pressenplatte 12 anliegt. Die dritte und fünfte Matrize werden in der gleichen Weise bewegt, wie für die zweite und die vierte Matrize beschrieben, und auch gleichzeitig mit diesen. Dazu hat die Vorrichtung Schubstangen, Nockenabtaster und Nockenscheiben, die der dritten und fünften Matrize zugeordnet sind und in Form und Funktion denen gleich sind, die im Zusammenhang mit der zweiten und vierten Matrize beschrieben worden
ίο sind. Der Zuschnitt wird also um den sechsten, siebten, achten und neunten Schlitz gleichzeitig gebogen, während sich die vierte und fünfte Matrize in Richtung auf die zweite und dritte Matrize und der vierte und fünfte Stempel in Richtung auf die Matrizen bewegen.
Wie bereits erwähnt, bilden die vierte und fünfte Matrize keine dreieckigen Rippen, sondern haben ebene obere Flächen. Entsprechend haben der vierte und der fünfte Stempel ebene Flächen an der Außenseite der dreieckigen Rippen. Mit dem Ende der Bewegung des vierten und fünften Stempels wird der Zuschnitt also auch um den zehnten und elften Schlitz gebogen und dabei in eine Lage gebracht, in der die äußeren, nicht gewellten Bereiche des Zuschnitts koplanar sind. Der vierte und fünfte Stempel werden angehalten, wenn die Pressenplatte 12 in ihrer tiefsten Stellung ankommt. Danach bewegt sich die Pressenplatte 12 von der Pressenplatte 11 weg und hebt das Stempelwerkzeug 53 von dem Matrizenwerkzeug ab. Da der erste, zweite und dritte Stempel, wie beschrieben, durch Druckluft nach unten gedruckt werden, trennen sich mit dem Zurückbewegen des Stempelwerkzeugs 53 von dem Matrizenwerkzeug der vierte und fünfte Stempel vor dem zweiten und dritten Stempel von dem Zuschnitt, und entsprechend trennen sich der zweite und der dritte Stempel vor der Trennung des ersten Stempels von dem Zuschnitt. Die Nockenscheiben 67 und 72 trennen sich von den jeweiligen Nockenabtastern 66, 71 in gleicher Weise, jedoch führt das nicht zu einer Zurückbewegung der Matrizen. Obgleich sich also die Stempel vom
■to Zuschnitt trennen und in ihre Ausgangslage relativ zueinander zurückkehren, bleiben die Matrizen in diesem Stadium in einer geschlossenen Form.
Da nämlich der teilweise gewellte Zuschnitt sich in den Matrizen befindet und in die von den Matrizen gebildeten Nuten gepreßt ist, würde eine Auseinanderbewegung der Matrizen in die geöffnete Form zu einer Beschädigung des gewellten Teils des Zuschnitts führen. Der Transportmechanismus ist mit zwei weiteren Transportarmen 74 versehen, die an den Stangen 36
bzw. 37 angeklemmt sind. Die Arme 74 bewegen sich in Längsrichtung in der gleichen Weise wie die Arme 43, vollführen aber auch eine Winkelbewegung zu den Stangen 36 und 37. Die Arme 74 sind vor dem Zuschnitt 32 angeordnet, wenn der Zuschnitt 32 zunächst in die erste Stufe der Wellungsstation bewegt worden ist. Am Ende der Bewegung der Pressenplatte 12 in Richtung auf die Pressenplatte 11 zum Wellen des Zuschnitts heben sich die Arme 74 während sich die Stangen 36,37 drehen. In erhobener Stellung bewegen sich die Arme
bo dann in Richtung auf die Zuschnittformstation, und bevor die Pressenplatte 12 ihre obere Stellung erreicht, senken sich die Arme und greifen hinter dem teilweise gewellten Zuschnitt an. Die Arme 74 werden dann in entgegengesetzter Richtung bewegt und transportieren
b5 den teilweise gewellten Zuschritt zur zweiten Stufe der Wellungsstation, während die Arme 43 einen zweiten Zuschnitt in die erste Stufe überführen. In Flucht mit der ersten Matrize erstreckt sich durch alle drei Stufen der
gesamten Wellungsstation eine Führungsschiene, deren Oberfläche der Form der ersten Matrize entspricht. Bei der Weiterbewegung eines teilweise gewellten Zuschnitts von der ersten Stufe in die zweite Stufe wird der Zuschnitt gegenüber dem übrigen Teil der Vorrichtung durch die Führungsschiene in der gewünschten Orientierung gehalten.
Wenn der teilweise gewellte Zuschnitt aus den Matrizen der ersten Stufe herausgenommen worden ist, können die Matrizen in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden und auf ein weiteres Arbeitsspiel warten. Die zweite und vierte Matrize werden durch einen pneumatischen Zylinder 75 in ihre Ausgangslagen zurückbewegt, dessen Kolben mit einer Schubstange 75a verbunden ist, die gleitbar in einer Bohrung des Matrizenuntergestells 68 geführt ist. An dem dem Zylinder 75 gegenüberliegenden Ende der Schubstange 75a befindet sich ein Finger 76, der sich an die zweite Matrize anzulegen vermag. Beim Tätigwerden des Zylinders werden Kolben und Stange 75a zurückgezogen, wodurch auch die zweite und vierte Matrize in Richtung auf den Zylinder gezogen werden, und damit die zweite und vierte Matrize sowie die zugehörigen Nockenabtaster in ihre Ausgangslagen zurückkehren und für den nächsten Arbeitsgang bereitstehen. Die dritte und die fünfte Matrize werden in gleicher Weise durch einen zweiten Zylinder 77 in ihre Ausgangslagen gebracht. Die Zylinder 75, 77 werden gleichzeitig betätigt, so daß sowohl die zweite und vierte als auch die dritte und fünfte Matrize gleichzeitig zurückbewegt werden. Die Arbeitsweise der Zylinder 75, 77 ist durch eine Kurvensteuerung synchronisiert, die sicherstellt, daß die Matrizen erst in ihre Ausgangslagen zurückgeführt werden, wenn die Transportarme 74 den Zuschnitt aus den Matrizen herausgenommen haben. Nach der Rückführung der Matrizen bewirkt die Kurvensteuerung eine Bewegung der Zylinder 75,77 in entgegengesetzter Richtung, um den Finger 76 und den dem Zylinder 77 zugeordneten Finger in die Ausgangslage zurückzuführen.
Die zweite Stufe 78 der Wellungsstation ist praktisch mit der vorstehend beschriebenen ersten Stufe identisch. Das Matrizenwerkzeug hat eine erste Matrize 81, die auf der Pressenplatte It befestigt ist und zwei dreieckige Rippen bildet, von denen eine bei 83 dargestellt ist. Die beiden dreieckigen Rippen sind mit Abstand auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie der Wellungsstation angeordnet, und zwischen den beiden Rippen ist die erste Matrize mit zwei dreieckigen Rippen versehen, die Verlängerungen der ersten Matrize der ersten Stufe sind und die teilweise gewellten Zuschnitte in der zweiten Stufe in die richtige Lage bringen. Auf einer Seite der Matrize befinden sich eine zweite und eine vierte Matrize 83, 84, die der zweiten und vierten Matrize der ersten Stufe entsprechen, in ihren Abmessungen aber kleiner sind. Die zweite und vierte Matrize 82,84 sind in Richtung auf die Matrize 81 durch Schubstangen, Nockenabtaster und Nockenscheiben in der gleichen Weise bewegbar, wie im Zusammenhang mit der ersten Stufe beschrieben, bo Auf der gegenüberliegenden Seite der Matrize 81 befinden sich eine dritte und fünfte Matrize, die ebenfalls in der Art und Weise bewegbar sind, wie im Zusammenhang mit der ersten Stufe beschrieben. Zwei Zylinder 85, 86 (Fig. 2) sind gleichzeitig mit den bs Zylindern 75, 77 betätigbnr, um die Matrizen in ihre Ausgangslagcn zurückzuführen. Das Stempelwerkzeug 87 der zweiten Stufe ist dem Stempelwerkzeug 53 der ersten Stufe ähnlich und weist einen ersten Teil 88, zu dem ein erster Stempel 89 und ein zweiter Stempel (nicht dargestellt) gehören, einen zweiten Teil 91, zu dem ein dritter Stempel 92 und ein vierter Stempel (nicht dargestellt) gehören, sowie einen dritten Teil 93 auf, der fest mit der beweglichen Pressenplatte 12 verbunden ist, und zu dem ein fünfter Stempel 94 und ein sechster Stempel (nicht dargestellt) gehören. Der erste und der zweite Stempel sind mit Abstand auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie der Wellungsstation angeordnet und in dem dritten und vierten Stempel gegen die Federkraft von Druckluft schiebbar, wie in Zusammenhang mit der ersten Stufe beschrieben. Der dritte und vierte Stempel sind mit Abstand auf gegenüberliegenden Seiten des ersten und des zweiten Stempels angeordnet und gegenüber dem fünften und sechsten Stempel ebenfalls gegen die Federkraft von Druckluft verschiebbar.
Wenn sich der teilweise gewellte Zuschnitt in der zweiten Stufe befindet, liegen die mittleren Wellen an den Rippen der ersten Matrize an, die die Verlängerung der ersten Matrize bilden und den Zuschnitt in die richtige Lage bringen. In dieser Lage müssen der zehnte und der elfte Schlitz des Zuschnitts, bei denen es sich, wie erinnerlich, um die letzten Schlitze handelt, an denen ein Biegen in der ersten Stufe stattfand, in Flucht mit den Scheiteln der ersten Matrize liegen. Der erste und zweite Stempel der zweiten Stufe sind so eingerichtet, daß sie an den Lamellen ansetzen, die sich zwischen dem achten und dem zehnten Schlitz bzw. zwischen dem neunten und dem elften Schlitz befinden, um sicherzustellen, daß der zehnte und elfte Schlitz auf den Scheiteln der Rippen der ersten Matrize liegen. Der erste und zweite Stempel üben also nicht notwendigerweise eine Biegewirkung auf den Zuschnitt aus, sofern der Zuschnitt während des Transports von der ersten zur zweiten Stufe nicht gestreckt oder zusammengezogen worden ist. Es ist jedoch wünschenswert sicherzustellen, daß der zehnte und elfte Schlitz auch tatsächlich auf den Scheiteln der Rippen der ersten Matrize liegen, eine Toleranzsummierung über die Breite des Zuschnitts möglichst gering gehalten wird.
Die Arbeitsweise der zweiten Stufe der Wellungsstation nach dem Ende der Bewegung des ersten und des zweiten Stempels ist mit derjenigen, die im Zusammenhang mit der ersten Stufe beschrieben worden ist, identisch, und nachdem der Zuschnitt längs der Linien des zehnten, zwölften, vierzehnten, sechzehnten und achtzehnten Schlitzes durch den dritten und fünften Stempel und die zweite und vierte Matrize sowie längs der Linien des elften, dreizehnten, fünfzehnten, siebzehnten und neunzehnten Schlitzes durch den vierten und sechsten Stempel und die dritte und fünfte Matrize gebogen worden ist, hebt sich die bewegliche Pressenplatte 52 erneut von der Pressenplatte U ab. Zwei weitere Transportarme 95, die an den Stangen 36, 37 angeklemmt sind, treten gleichzeitig mit den Transportarmen 74 in Tätigkeit und fördern den teilweise gewellten Zuschnitt aus der zweiten Wellungsstufe in die dritte Wellungsstufe, während die Arme 74 einen vorher in der ersten Stufe gewellten Zuschnitt in die zweite Stufe und die Arme 43 einen nicht gewellten Zuschnitt in die erste Stufe transportieren.
Die dritte Stufe 97 der Wellungsstation 15 ist in ihrer Arbeitsweise der der beiden vorangehenden Stufen ähnlich; sie umfaßt ein Matrizenwerkzeug mit einer ersten Matrize, die auf der Pressenplatte 11 befestigt isi und eine erste dreieckige Rippe 98 sowie eine zweite
dreieckige Rippe (nicht dargestellt) bildet. Die beiden Rippen der. ersten Matrize sind mit Abstand auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie der Wellungsstation angeordnet, und die erste Matrize bildet auch zwei in der Mitte liegende dreieckige Rippen, die Führungsschienenverlängerungen der dreieckigen Rippen der ersten Matrize der ersten Stufe bilden. Eine zweite und vierte Matrize befinden sich auf einer Seite der ersten Matrize an der Rippe 98 und sind in Richtung auf die Rippe 98 der ersten Matrize zu und \o von ihr weg in einer Art und Weise bewegbar, wie sie bei der ersten Stufe der Wellungsstation beschrieben worden ist Entsprechend befinden sich eine dritte und fünfte Matrize an der zweiten dreickigen Rippe der ersten Matrize und werden gegenüber der ersten Matrize in einer Art und Weise bewegt, die zu jener identisch ist, wie sie bei der ersten Stufe beschrieben worden ist Da die dritte Stufe auf Bereiche an den seitlichen Rändern des Zuschnitts einwirken soll, wo die Schlitze im engen Abstand aufeinander folgen, sind die Abmessungen der Matrizen der dritten Stufe kleiner als die der Matrize der beiden vorhergehenden Stufen. Das Stempelwerkzeug 102 der dritten Stufe entspricht in seinem Aufbau den Stempelwerkzeugen der beiden vorhergehenden Stufen und weist drei gegeneinander bewegbare Teile auf, von denen einer gegenüber der beweglichen Pressenplatte 12 fest angeordnet ist, während die beiden anderen gegeneinander und gegenüber dem dritten Teil gegen die Wirkung von Druckluft verschiebbar sind. Der erste Teil 103 weist einen ersten Stempel 104 und einen zweiten Stempel (nicht dargestellt) auf, die mit Abstand auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie der Station angeordnet sind. Der zweite Teil 105 weist einen dritten Stempel
106 und einen vierten Stempel (nicht dargestellt) auf, und entsprechend gehören zu dem feststehenden Teil
107 ein fünfter Stempel 108 sowie ein sechster Stempel (nicht dargestellt). Der erste und der zweite Teil werden durch Druckluft relativ zueinander und zu dem dritten Teil in Richtung auf das Matrizenwerkzeug bewegt. Das Stempelwerkzeug 102 arbeitet in der gleichen Weise, wie bei der ersten und der zweiten Stufe der Wellungsstation beschrieben. Die Stempel des Werkzeugs 102 entsprechen im Aufbau den Stempeln der vorhergehenden Stufen insofern, als sie jeweils eine sich in Längsrichtung erstreckende Rippe bilden, die einen dreieckigen Querschnitt hat und deren Länge etwas größer als die Länge des Zuschnitts ist. Die Abmessungen der Stempel und Matrizen der dritten Stufe sind kleiner als die Abmessungen der Stempel und der Matrizen der vorhergehenden Stufen, da der Abstand zwischen den Schlitzen des Zuschnitts, längs derer in der dritten Stufe gebogen werden soll, kleiner ab der Abstand zwischen den Schlitzen ist, die näher zur Mitte des Zuschnitts liegen. Der dritte und vierte Stempel sind jeweils mit einem sich nach außen erstreckenden Vorsprung versehen, von denen einer bei 109 dargestellt ist. Die Vorsprünge 109 befinden sich in Längsrichtung des zugehörigen Stempels etwa in der Mitte und dienen bei der Tätigkeit des dritten und vierten Stempels zum Biegen des Zuschnitts längs der Linien des zweiundzwanzigsten bzw. dreiundzwanzigsten Schlitzes. Dieses Biegen des Zuschnitts längs der Linier: des zweiundzwanzigstens bzw. dreiundzwanzigsten Schlitzes gewährleistet, daß der fünfte und sechste Stempel während der Tätigkeit des fünften und sechsten Stempels an dem Zuschnitt angreifen.
In Anbetracht der kleinen Abmessungen der Lamellen an den Rändern des Zuschnitts nach dem Biegen um den zwanzigsten und einundzwanzigsten Schlitz wenden sich die restlichen Teile des Zuschnitts, die außerhalb des zwanzigsten und einundzwanzigsten Schlitzes liegen, nach oben in Richtung auf die Stempel und stehen nicht seitlich im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung der Stempel vor. Die Teile 109 des dritten und vierten Stempels stellen somit sicher, daß der gewünschte Bereich des restlichen Teils des Zuschnitts von dem fünften und sechsten Stempel erfaßt werden kann. Die Vorspriinge 109 haben eine kurze Länge, und der fünfte und sechste Stempel sind mit Schlitzen versehen, in die die Vorsprünge 109 eingreifen, wenn der zweite Teil 105 sich in den dritten Teil 107 einschiebt Der fünfte und sechste Stempel biegen zusammen mit der zweiten, dritten, vierten und fünften Matrize den Zuschnitt längs der Linien des zweiundzwanzigsten, dreiundzwanzigsten, vierundzwanzigsten und fünfundzwanzigsten Schlitzes und beenden die WeHung des Zuschnitts.
Bei ernemer Aufwärtsbewegung der Pressenplatte 12 nach beendeter Wellung des Zuschnitts transportieren zwei weitere Transportarme 111, die ebenfalls an den Stangen 36, 37 angeklemmt sind, den fertig gewellten Zuschnitt zur Stauchstation 16. Es versteht sich, daß mit dem Transport des fertig gewellten Zuschnitts zur Stauchstation neues Band 14 in die Zuschneidestation eingeführt, ein erstes Stück des Bands in eine Lage zum Zuschneiden gebracht, ein weiteres bereits zugeschnittenes Stück des Bandes in eine Lage zum Schlitzen gebracht, ein geschlitztes Stück des Bandes in eine Lage zum Richten gebracht, ein flachgedrücktes Stück in eine Lage zum Abtrennen gebracht, ein abgetrennter Zuschnitt in die erste Stufe der Wellungsstation transportiert, ein teilweise gewellter Zuschnitt in die zweite Stufe der Wellungsstation übergeführt und ein weiterer teilweise gewellter Zuschnitt in die dritte Stufe der Wellungsstation transportiert wird
Die Stauchstation erhält einen vollständig gewellten Zuschnitt und besteht aus einem ebenen Unterteil 113 sowie einer ebenen Deckplatte 114, die beide gegenüber der Pressenplatte 11 feststehend angeordnet sind und die mit einem Abstand voneinander entfernt sind, der etwas größer als die Dicke des vollständig gewellten Zuschnitts 112 ist, d.h. mit einem Abstand, der etwas größer als die Höhe der mittleren größten Wellung des Zuschnitts ist Das Unterteil 113 ist über die Breite des Zuschnitts 112 durchgehend ausgebildet, die Deckplatte 114 jedoch in der Mitte mit einem Längsschlitz 115 versehen. Zwischen dem Unterteil 113 und der Deckplatte 114 sind eine erste Backe 116 und eine zweite Backe (nicht dargestellt) verschiebbar. Die erste Backe und die zweite Backe können sich gleichzeitig aufeinander zu bewegen und haben an ihren inneren Enden konvexe, teilzylindrische Flächen, von denen eine bei 117 dargestellt ist Die Breite einer jeden Backe (parallel zur Längsachse der Vorrichtung) ist etwas größer als die Länge des Zuschnitts 112, d.h. etwas größer als die Länge des herzustellenden Kerns. Jede Backe ist am äußeren Ende mit einem Sattel 118 verbunden, der quer zur Vorrichtung verschiebbar und an einem Ende eines Verbindungsgliedes 119 angelenkt ist Das andere Ende des Verbindungsgliedes 119 ist gelenkig mit einem Kniehebel 121 verbunden, der seinerseits an einem Teil 122 angelenkt ist, das gegenüber der Pressenplatte 11 fest angeordnet ist. Der Kniehebel 121 hat einen Hebelarm 123, der sich mit dem Kniehebel 121 gegenüber dem Teil 122 dreht Der
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Hebelarm 123 ist mit seinem dem Kniehebel 121 gegenüberliegenden Ende a·. der Kolbenstange einer pneumatischen Feder 124 angelenkt, die an der Pressenplatte 11 angelenkt ist. Der Kniehebel 121 weist ein Teil 125 auf, das in dem Bewegungsweg eines Anschlags 126 an der beweglichen Pressenplatte 12 sitzt. Die pneumatische Feder 124 schwenkt den Kniehebel 121 in eine Richtung, bei der sich der Vorsprung 125 auf die bewegliche Pressenplatte 12 zu bewegt; dabei werden die Backenteile von der Mittellinie der Vorrichtung seitlich wegbewegt. Bei der Abwärtsbewegung der beweglichen Pressenplatte 12 in Richtung auf die feststehende Pressenplatte 11 greifen der Anschlag 126 und der entsprechende Anschlag auf der gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung an den jeweiligen Kniehebeln an, verschwenken diese gegen die Wirkung der zugehörigen pneumatischen Feder und bewegen damit die Backen aufeinander zu. Der Hub der Backen ist derart bemessen, daß die Backen nicht aneinander anstoßen und mit ihrer Bewegung aufhören, wenn sie an gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie der Vorrichtung angekommen sind. Wenn die Backen voll zurückgezogen sind, reicht der Abstand zwischen den beiden Backen aus, um den Transportarmen Ul die Möglichkeit zu geben, einen Zuschnitt 112 zwischen die Backen zu bringen, der zwischen der Deckplatte 114 und dem Unterteil 113 aufgenommen wird. Beim Niedergehen der Pressenplatte 12 werden die Backen somit aufeinander zu bewegt; und der Zuschnitt 112 wird seitlich zusammengedrückt und die Wellungen des Zuschnitts 112 werden zusammengepreßt, bis die einzelnen Lamellen im wesentlichen flächig aneinander anliegen. Die Deckplatte 114 und das Unterteil 113 verhindern ein Ausbeulen des Zuschnitts beim Zusammendrücken durch die Backen. Aufgrund des Abstands der Schlitze, der die Breite der Lamellen bestimmt, hat der zusammengestauchte Zuschnitt, der einen halbfertigen Kern bildet, einen im wesentlichen zylindrischen Querschnitt.
An der Deckplatte 114 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 115 zwei Abstreifer 128 angelenkt. Jeder Abstreifer ist gegenüber der Deckplatte 114 verschwenkbar und wird durch eine Feder 129 in eine solche Richtung gedrückt, daß ein Ende eines jeden Abstreifers nach v.nten durch einen sich quer erstrekkenden Schlitz in der Deckplatte 114 in den zwischen der Deckplatte 114 und dem Unterteil 113 gebildeten Raum vorsteht. Das Maß, um das die Enden der Abstreifer 128 in diesen Raum vorstehen, ist durch jeweils einstellbare Anschläge 131 bestimmt. Beim Zusammendrücken des Zuschnitts 112 durch die Backen der Stauchstation greifen die Backen an den Abstreifern 128 an und verschwenken sie gegen die Wirkung ihrer jeweiligen Federn. Wenn sich die Backen jedoch zurückziehen, kehren die Abstreifer unter der Wirkung μ ihrer jeweiligen Federn in ihre Ausgangslagen zurück, wodurch verhindert wird, daß der unfertige Kern mit der einen oder anderen Backe mitgenommen wird, wenn die Backen /.urückgezogen werden. Beim Fehlen der Abstreifer 128 besteht die Möglichkeit, daß der 1,0 unfertige Kern ar einer oder beiden Backen hängenbleibt, mit der einen oder der anderen Backe aus der Längsmittellinie der Vorrichtung mitgenommen und wieder gestreckt wird.
Die Stange 37 des Transportschlittens 35 ist mit br> einem angeklemmten Transportarm 132 versehen, der an der Stange 36 kein Gegenstück hat. Der Arm 132 bewegt sich natürlich synchron zu den zuvor erwähnten Transportarmen. Das der Stange 37 gegenüberliegende Ende des Arms 132 hat einen Kopf 133, der durch einen engen Hals 134 von dem übrigen Teil des Armes 132 getrennt ist. Die Dicke des Halses 134 ist etwas kleiner als die Breite des Schlitzes 115 in der Deckplatte 114, die Breite des Kopfes 133 aber größer als die Breite des Schlitzes 115. Beim Stauchen eines gewellten Zuschnitts befindet sich der Arm 132 somit an dem der Wellungsstation gegenüberliegenden Ende der Stauchstation und wird durch die Drehung der Siange 37 angehoben. Bei der Aufwärtsbewegung der Pressenplatte 12 bewegt sich der Arm 132 zum Eingang der Stauchstation und wird abgesenkt. Der Arm 132 wird dann in Längsrichtung von der Wellungsstation wegbewegt, und bei der Längsbewegung des abgesenkten Arms 132 dringt der Kopf 133 in den Raum zwischen Deckplatte 114 und Unterteil 113 ein, während der Hals 134 an dem Schlitz 115 entlangläuft. Der Kopf 133 greift an dem unfertigen Kern an und transportiert ihn von der Stauchstation zur Dimensionierungsstation 17.
Die Dimensionierungsstation 17 weist eine Sehriuschaltscheibe 136 auf, die um 90° drehbar und mit einer sich diametral erstreckenden Bohrung 137 versehen ist, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Durchmesser des unfertigen Kerns ist. Ein Ende der Bohrung 137 ist hinterschnitten, um das Einsetzen eines unfertigen Kerns zu erleichtern. Bei der Überführung eines unfertigen Kerns von der Stauchstation zur Dimensionierungsstation ist die Scheibe 136 um 90° nach rechts aus der in Fig. 17 dargestellten Stellung verdreht, und der Arm 132 überführt den unfertigen Kern in die Bohrung 137. Die Scheibe 136 ist auf einer Welle 138 befestigt, die in einem Lager 130 iäuft, das von einem Gestell 141 getragen wird, das gegenüber der Pressenplatte 11 feststehend montiert ist. Das der Scheibe 136 gegenüberliegende Ende der Welle 138 trägt einen Kurbelarm 142 mit einer Rolle 143, die sich um eine Achse drehen kann, die mit Abstand parallel zur Achse der Welle 138 verläuft. Die Rolle 143 dringt in einen Schlitz 144 in einem Teil 145 an der Pressenplatte 12 ein. Der Schlitz 144 im Teil 145 ist so geformt, daß bei der Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12 die Welle 138 und damit die Scheibe 136 um 90° nach links (in Fig. 18) bewegt wird. Entsprechend wird bei der Aufwärtsbewegung der Pressenplatte 12 die Scheibe
136 um 90° nach rechts gedreht. Eine Schubstange 146 erstreckt sich von der Pressenplatte 12 nach unten und ist in einem Lager 147 an dem Gestell 141 geführt. Die Schubstange 146 ist so angeordnet, daß bei der Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12 die Stange 146 durch eine Durchführung 137 in der Scheibe 136 in ein Dimensionierungswerkzeug 148 eindringen kann, das ebenfalls von dem Gestell 141 getragen wird. Bei der Aufwärtsbewegung der Pressenplatte 12 wird somit ein unfertiger Kern von dem Arm 132 in die Durchführung
137 der Scheibe 136 eingebracht. Beim Beginn der Abwärtsbewegung der Pressenplatte 12 wird die Scheibe 136 um 90" gedreht und der unfertige Kern aus einer waagerechten Lage in eine senkrechte Lage gebracht; danach schiebt die Schubstange 146 der unfertigen Kern aus der Durchführung 137 in da; Dimensionierungswerkzeug 148. Der Hub der Schub stange 146 ist natürlich identisch mit dem Hub dei Pressenplatte 12 und so bemessen, daß die Schubstangi 146 den unfertigen Kern nicht vollständig durch da Dimensionierungswerkzeug schiebt, sondern lediglicl gewährleistet, daß der unfertige Kern vollständig au der Durchführung 137 herausgeschoben wird. Wen
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dann die Pressenplatte 12 sich aufwärts bewegt und Schubstange 146 vollständig aus der Durchführung 137 zurückgezogen ist, wird die Scheibe 136 um 90° zurückgedreht und kann einen weiteren unfertigen Kern aufnehmen. Bei der anschließenden Abwärtsbewegung der Pressenplatte wird ein neuer unfertiger Kern aus der Durchführung 137 in der Scheibe 136 ausgestoßen, der an dem erstgenannten unfertigen Kern anstößt und ihn vollständig durch aas Dimensionierungswerkzeug schiebt. Am Austrittsende des Dimensionierungswerkzeugs 148 befindet sich ein Transportrohr, durch das der nunmehr fertige Kern zu einem Vorratsbehälter oder einer Förderanlage gefördert wird, die fertige Kerne beispielsweise zu einer Zfindspulenmontageanlage fördert.
Das Dimensionierungswerkzeug 148 stellt lediglich sicher, daß die von der Vorrichtung hergestellten Kerne einen Standarddurchmesser und einen Standardquerschnitt haben, und demgemäß ist der Oberbegriff »unfertiger Kern« zu verstehen. Manche Kerne, die von der Stauchstation kommen, können durchaus schon in anwendungsfreiem Zustand sein.
Es versteht sich, daß die Stationen der Vorrichtung gleichzeitig arbeiten, wobei in jeder Station ein Teil hergestellt wird, das anschließend der nachgeschalteten Station zugeführt wird. Bei jedem vollständigen Hub der
ίο Presse wird also ein fertiger Kern hergestellt. Die Werkzeuge der einzelnen Stationen der Vorrichtung sind von jeweiligen Pressenplatte zur Wartung abnehmbar, und die Werkzeuge in jeder Station, sowoh die beweglichen als auch die feststehenden, könner unabhängig von den Werkzeugen der anderen Statio nen ausgebaut werden.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von Lamellenkernen für Zündspulen von Funkenzündeinrichtungen mit einer Blechwellstation für die Aufnahme von Blechzuschnitten, die durch parallele Schnitte in unterschiedlichen Abständen in Lamellen verschiedener Breite unterteilt sind, die an den Enden miteinander verbunden sind, wobei die Blechwellstation eine bewegiiche Pressenplatte, die auf eine feststehende Pressenplatte zu und von dieser weg bewegbar ist und eine Anzahl Stempel trägt, die durch ein Federmittel in bestimmten Stellungen zueinander und zu der beweglichen Pressenplatte gehalten werden und gegen die Wirkung des Federmittels relativ zueinander und zu der beweglichen Pressenplatte entgegen der Hubrichtung der beweglichen Pressenplatte zurückfahren, bei einem Arbeitshub daher nacheinander zurückfahren können, und eine Anzahl Matrizen umfaßt, die von der feststehenden Pressenplatte getragen werden und mit den Stempeln zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem ersten Stempel (55) zusammenarbeitende Matrize (46) auf der feststehenden Pressenplatte (11) fest montiert ist, während die übrigen Matrizen (51,52) in an sich bekannter Weise relativ zueinander seitlich in bezug auf die Bewegungsrichtung der beweglichen Pressenplatte (12) auf die feststehende Matrize (46) zu und von dieser weg bewegbar sind, und eine von der beweglichen Pressenplatte angetriebene Steuervorrichtung (66, 67; 71, 72) die beweglichen Matrizen (51,52) in einer Reihenfolge, die von der Bewegung der beweglichen Pressenplatte (12) in Richtung auf die feststehende Pressenplatte (11) bestimmt wird, auf die feststehende Matrize (4S) zu bewegt, wobei die Bewegung der Matrizen (51,52) in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Beziehung der Bewegung der Stempel (55, 57, 59), der Relativbewegung zwischen den Stempeln (55,57,59), der Relativbewegung zwischen den Matrizen (51, 52) sowie der Relativbewegung zwischen den Stempeln (55,57,59) und Matrizen (51,52) steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem ersten Stempel (55) zusammenarbeitende Matrize (46) zwei Rippen (47, 48) von dreieckigem Querschnitt aufweist, die zwischen sich eine V-förmige Nut (49) bilden, während die übrigen Matrizen (51, 52) dreieckigen Querschnitt haben und bei ihrer seitlichen Bewegung zu der feststehenden Matrize (46) hin den Stempeln (57, 59) angepaßte V-förmige Nuten bilden, die zu der ersten Nut (49) parallel verlaufen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Bewegung der beweglichen Matrizen (51, 52) eine Kurvensteuerung (66,67; 71,72) an der beweglichen Pressenplatte (12) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwellstation (15) mindestens zwei gleichzeitig arbeitende Stufen umfaßt, von denen jede aus Stempeln (55,57,59; 89, 92, 94) und Matrizen (46, 51, 52; 81, 83, 84) besteht, wobei die erste Stufe eine erste Gruppe von Wellbiegungen in dem Zuschnitt (32) und die zweite Stufe eine zweite Gruppe von Wellbiegungen in dem bereits in der ersten Stufe mit Wellbiegungen versehenen Zuschnitt (32) erzeugt, und daß eine
Transportvorrichtung (74) zum Überführen des Zuschnittes (32) von der ersten zur zweiten Stufe vorhanden ist
DE19712155387 1970-11-07 1971-11-08 Vorrichtung zur Herstellung von Lamellenkernen für Zündspulen von Funkenzündeinrichtungen Expired DE2155387C3 (de)

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GB5308970 1970-11-07

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DE2155387A1 DE2155387A1 (de) 1972-05-10
DE2155387B2 true DE2155387B2 (de) 1977-12-22
DE2155387C3 DE2155387C3 (de) 1978-08-24

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