DE215541C - - Google Patents

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DE215541C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/04Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
    • B61L1/045Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromschlußvorrichtung, insbesondere für den Eisenbahnbetrieb, die in der Weise wirkt, daß ein durch Fernwirkung von einem Schienenkontakt aus — z.B. durch eine Preßflüssigkeit — bewegter Teil zunächst ohne Beeinflussung der eigentlichen Kontaktvorrichtung in' eine wirkungsbereite Lage gebracht, dort durch kurz hintereinander stattfindende Fernwirkungen festgegehalten wird und erst auf seinem Rückgang in die Ruhelage die Kontaktvorrichtung . wirksam macht.
Die Erfindung will das Zusammenwirken der einzelnen Teile der Kontaktvorrichtung reibungsfrei machen und hierdurch die Betriebssicherheit erhöhen. Zu diesem Zwecke wird der unmittelbar durch die Fernwirkung bewegte Teil oder ein durch diesen in Bewegung gesetztes Zwischenglied aus magnetischem Material und der mit ihm zusammenwirkende Teil der Kontaktvorrichtung aus magnetisierbarem Material (weichem Eisen usw.) hergestellt und die Bewegungsbahnen beider Teile sowie deren Massen derart angeordnet und bemessen, daß beim ersten schnellen Vorbeigang des bewegten Teiles an dem magnetisierbaren Teil der Kontaktvorrichtung dieser keine ausreichende Krafteinwirkung und Beschleunigung erfährt, dagegen durch magnetische Kupplung von dem bewegten Teil mitgenommen und in die stromschließende Stellung gebracht wird, wenn jener unter dem Einfluß einer Bremsvorrichtung bekannter Art langsam in die Ruhelage zurückgeht.
Wie sich ' die beiden Teile magnetisch beeinflussen, ist an sich beliebig. Beispielsweise kann auch die Kontaktvorrichtung magnetisiert sein und das durch die Fernwirkung bewegte Organ aus weichem Eisen bestehen. Die Magnetisierung kann ferner durch permanenten Magnetismus oder auf elektromagnetischem Wege erzeugt sein. Auch können polarisierte Anordnungen verwendet werden. Die Fernwirkung kann außer durch eine Preßflüssigkeit auch z. B. durch einen elektrischen Strom übertragen werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der durch eine Preßflüssigkeit (z. B. Glyzerin) ein Kolben in einem Druckzylinder emporgeschnellt wird, sobald der Raddruck eines Eisenbahnwagens auf. die Preßflüssigkeit wirkt. Die Mittel für diese Übertragung sind bekannt und im nachfolgenden nicht beschrieben.
Ein Druckmittel (Luft, Glyzerin o. dgl.) wird in beliebiger Weise, z. B. durch eine vom fahrenden Zuge bewegte Pumpe, in den Kanal a und den unteren Teil des Gehäuses b der Kontaktvorrichtung des Streckenstromschließers gepreßt (Fig. 1). Der Flüssigkeitsdruck wirkt dabei auf den Kolben c des Arbeitzylinders d der Kontaktvorrichtung und schleudert den Kolben aufwärts, öffnungen f in dem Zylinder d ermöglichen hierbei einen Druckausgleich. Die Aufwärtsbewegung des. Kolbens c beim Emporschnellen wird durch einen Anschlag g begrenzt. Der Kolben c (Fig. 4) besteht in seinem oberen und mittleren Teil ■ aus Messing oder anderem unmagnetischem Material mit einem oder mehreren Einsätzen oder Ringen h

Claims (1)

  1. aus weichem Eisen. Der zweiarmige Kontakthebel i, der um die Achse k drehbar gelagert ist, liegt mit seinem sichelförmigen Ende in der Nähe des Weges des Kolbens c und bildet einen permanenten Magneten. Er steht unter der Wirkung der Feder I und wird einerseits an der Kontaktstelle m, anderseits durch eine Stellschraube ο in seinem Arbeitswege begrenzt. Beim raschen Emporschnellen des Arbeitkolbens c unter der Wirkung der plötzlichen Druckerhöhung des Druckmittels wird zufolge der Trägheit der Massen der magnetische
    ■ Kontakthebel i von dem Eiseneinsatz h des Kolbens c nicht zu einer Drehung um seine Achse k veranlaßt, so daß also hierbei eine Unterbrechung des durch den Hebel i geschlossenen Kontaktes m und damit eine elektrische Zustandsänderung in dem Signalstromkreise noch nicht eintritt. Eine. solche Zu-Standsänderung im Signalstromkreise tritt auch so lange nicht ein, als unter der Wirkung der über die Schiene rollenden Räder des Zuges durch kräftige Druckstöße des Druckmittels der Kolben c in seiner oberen Lage schwebend erhalten wird. Erst beim Aufhören der Druckstöße, wenn der Kolben c mit geeigneter Dämpfung oder sonstiger Hemmung langsam in seinen Zylinder d zurücksinkt, wird der magnetische Kontakthebel i von dem langsam vorbeigeführten Eisenring h angezogen, um seine Achse k. gedreht und durch Unterbrechung des Kontaktes m die beim Emporschnellen des Kolbens c vorbereitete Zustandsänderung des Signalstromkreises herbeigeführt. Nach Aufhören der Einwirkung des Eisenringes h auf den magnetischen Kontakthebel i wird der Kontakt m wieder geschlossen und damit der anfängliche Zustand des Signalstromkreises wieder hergestellt.
    An Stelle der beschriebenen Kontaktanordnung für Ruhestrombetrieb kann durch einfache Abänderungen' auch eine solche für Arbeitstrombetrieb gesetzt werden.
    Der Kontakthebel i könnte auch aus weichem Eisen und der Kolben c als Magnet ausgebildet werden. Der Arbeitzylinder d kann auch ein Solenoid darstellen, das von der Stromquelle des Signalstromkreises aus gespeist wird, so daß das Herabsinken des Kolbens nicht nur durch das Kolbengewicht, sondern auch durch Solenoidwirkung erfolgt.
    Im Innern des Behälters b sind in einer den Arbeitzylinder tragenden Zwischenwand f ein oder mehrere Ventile q vorhanden, die bei den plötzlichen größeren Änderungen in den Druckverhältnissen des Druckmittels vollständig geschlossen werden, um diese Druckveränderungen möglichst vollständig auf den Arbeitkolben c wirken zu lassen, bei allmähliehen Druckänderungen aber, z. B. zufolge von Temperaturschwankungen, einen Druckausgleich ohne Einwirkung auf die Kontaktvorrichtung ermöglichen.
    65 Pate ν τ-Α ν SPRU ch:
    Stromschlußvorrichtung,, insbesondere für Eisenbahnen, bei der ein durch Fernwirkung bewegter Teil einer Kontaktvorrichtung nur auf seinem Rückgang in die Ruhelage einen Strom schließt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegte Teil (c). aus einem Magneten (h) besteht, der einen als Anker ausgebildeten Teil (i) der Kontaktvorrichtung beeinflußt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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