DE2155506B2 - Schuhputzmaschine - Google Patents

Schuhputzmaschine

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DE2155506B2
DE2155506B2 DE19712155506 DE2155506A DE2155506B2 DE 2155506 B2 DE2155506 B2 DE 2155506B2 DE 19712155506 DE19712155506 DE 19712155506 DE 2155506 A DE2155506 A DE 2155506A DE 2155506 B2 DE2155506 B2 DE 2155506B2
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shoe
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Erich 4800 Bielefeld Knopp
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schuhputzmaschine mit einem in senkrechter Richtung hin- und herbewegten Putzband, das auf dem zu putzenden Schuh in Form einer etwa U-förmigen, nach unten offenen Tasche aufliegt und auf seiner Innenseite ein den Schuh berührendes Bearbeitungsband sowie auf seiner Außenseite ein mit dem Bearbeitungsband verbundenes Trägerband aufweist, und mit zwei zur Drehung angetriebenen Kurbelarmen, von denen jeder über ein Gleitstück mit je einem der nach unten ragenden Enden des Trägerbandes in Wirkverbindung steht, wodurch das Putzband hin- und herbewegt wird.
Bei einer bekannten Schuhputzmaschine dieser Art ist das Putzband mittels einer etwa am Scheitelpunkt des Trägerbandes angreifenden langen Schraubenfeder am Maschinengehäuse gehalten. Das Putzband wird dadurch elastisch nachgiebig nach oben gezogen. Eine derartige Halterung ist erforderlich, damit das Putzband bei Nichtgebrauch der Maschine nicht nach unten fällt. Die Schraubenfeder der bekannten Schuhputzmaschine hat den Nachteil, daß sie ein hin- und herbewegtes Teil darstellt, das offenliegt und in dem sich leicht die Kleidung der die Maschine bedienenden Personen verfangen kann. Neben der Unfallgefahr besteht auch der Nachteil, daß durch eine derartige Halterung die Bewegungsmöglichkeit des Putzbandes etwas eingeschränkt wird, so daß sich das Putzband nicht mehr optimal dem zu putzenden Schuh anpassen kann.
Bei einer weiteren bekannten Konstruktion der eingangs genannten Art ist das Bearbeitungsband nur an seinen Endpunkten mit dem Trägerband verbunden. In den Zwischenraum zwischen dem Bearbeitungsband und dem Trägerband ragt eine etwa halbkreisbogenförmige Gleitbahn hinein, die somit als Auflage für das Trägerband dient. Eine derartige Gleitbahn schränkt die Ausweich- und Verwindungsmöglichkeiten des Putzbandes weitgehend ein, so daß sich das Putzband beim Bearbeitungsvorgang nicht optimal an den Schuh anpassen kann. Da zudem die Gleitbahn nur das Trägerband, nicht jedoch das Bearbeitungsband stützen kann, bleibt bei dieser zweitgenannten bekannten Schuhputzmaschine weiterhin der Nachteil bestehen, daß das Bearbeitungsband zusammensinken und nach unten durchhängen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ίο eine Schuhputzmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der eine am Maschinengehäuse angreifende besondere Aufhänge- oder Stützvorrichtung für das Putzband nicht erforderlich ist, bei der das Putzband sich besonders gut an den zu putzenden Schuh anschmiegt und bei der dennoch eine genügende Formstabilität des Putzbandes gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Putzband ausschließlich über die Gleitstücke mit der Schuhputzmaschine verbunden ist und ein zwischen dem Bearbeitungsband und dem Trägerband befindliches Zwischenband aus Schaumgummi aufweist.
Die dreischichtige Ausbildung des Putzbandes mit einer Zwischenschicht aus Schaumgummi bei der erfindungsgemäßen Schuhputzmaschine führt dazu, daß das Putzband einerseits sehr anpassungsfähig und andererseits genügend formstabil ist, so daß es nicht nach unten zusammenfallen kann und besondere Aufhängeoder Stützvorrichtungen entbehrlich werden. Mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schuhputzmaschine kann daher ein Schuh besonders gründlich und gleichmäßig geputzt werden.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schuhputzmaschine besteht darin, daß jedes Gleitstück in Form eines an einer lotrechten Stange und an zwei Schlitzen einer Seitenwand geführten Schlittens ausgebildet ist und mit zwei die Schlitze durchgreifenden Bolzen mit dem betreffenden Ende des Trägerbandes verbunden <st. Dadurch ist erreicht, daß das Putzband im Betrieb sicher und zuverlässig geführt ist, obwohl eine zusätzliche Aufhänge- oder Stützvorrichtung im oberen Bereich des Putzbandes nicht vorhanden ist.
Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Im einzelnen zeigt
A b b. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen ausgebildeten Schuhputzmaschine,
A b b. 2 eine entsprechende Ansicht von oben und
A b b. 3 die Ansicht einer derartigen Maschine von vorne, wobei das Vorderteil fortgelassen ist.
Bei der dargestellten Maschine sind zwei lotrechte Seitenwände 1 vorgesehen, deren Abstand voneinander etwa eine Schuhbreite beträgt. Zwischen diesen Seitenwänden ist eine Kurbelwelle 8 zur Drehung motorisch angetrieben. Die Kurbelwelle 8 treibt über Pleuelstangen 4 ein in leicht geneigter Stellung angeordnetes Putzband 2 zur Hin- und Herbewegung an. Dieses Putzband, das nicht zur geschützten Erfindung gehört, ist bei 5 an die Pleuelstangen 4 angelenkt und an Führungsbahnen 6 geführt. Auf den Zapfen 7 der Kurbelwelle 8 sind außerdem weitere Pleuelstangen 9 gelagert, die bei 10 mit Schlitten 11 gelenkig verbunden sind. Die Schlitten 11 sind an lotrechten Stangen 12 und zusätzlich noch an lotrechten Schlitzen 13 höhenbeweglich geführt und gelagert, so daß sie bei einer Drehbewegung der Kurbelwelle 8 eine lotrechte Hin- und Herbewegung ausführen.
An den Schlitten 11 sind mittels Bolzen 17 die unte-
ren Enden eines weiteren Putzbandes befestigt, das bei der hier dargestellten Maschine vor allem zum Bearbeiten des Vorderschuhes dient Das letztgenannte Putzband besteht einmal aus dem Trägerband 14, das auch auf die Bolzen 17 aufgesteckt und dort befestigt ist, ferner aus dem verstärkten Zwischenband 15, das aus Schaumgummi od. dgL besteht, und endlich aus dem mit Bürsten oder nur mit einem Tuch versehenen Bearbeitungsband 16. Durch diese dreischichtige Ausbildung bleibt die Rundform des Putzbandes bei jeder Beanspruchung bestehen, auch wenn von unten mittels des zu putzenden Schuhes nur ein geringer oder gar kein Druck auf das Putzband ausgeübt wird.
Die dargestellte Maschine wird in der folgenden Weise benutzt: Vor allem beim Putzen des Vorderschu- is hes hält der Bedienende seinen Schuh an das dreischichtige Putzband 14,15, 16. Da nur dieses Putzband eine in lotrechter Richtung erfolgende Hin- und Herbewegung ausführt, kann dabei der Bedienende seinen Vorderschuh von allen Seiten gründlich bearbeiten und putzen. Danach setzt der Bedienende seinen Schuh in das etwa waagerecht hin- und hergehende Putzband ein und erreicht auch hier eine saubere und einwandfreie Bearbeitung vor allem des Fersenteils seines Schuhes. Es besteht die überraschende Möglichkeit, den Schuh rechts, links, vorne oder hinten an das in waagerechter Richtung hin- und hergehende »Unterband« 2 oder an das auf- und abgehende »Oberband« 14,15,16 zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schuhputzmaschine mit einem in senkrechter Richtung hin- und herbewegten Putzband, das auf dem zu putzenden Schuh in Form einer etwa U-förmigen, nach unten offenen Tasche aufliegt und auf seiner Innenseite ein den Schuh berührendes Bearbeitungsband sowie auf seiner Außenseite ein mit dem Bearbeitungsband verbundenes Trägerband aufweist, und mit zwei zur Drehung angetriebenen Kurbelarmen, von denen jeder über ein Gleitstück mit je einem der nach unten ragenden Enden des Trägerbandes in Wirkverbindung steht, wodurch das Putzband hin- und herbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Putzband ausschließlich über die Gleitstücke mit der Schuhputzmaschine verbunden ist und ein zwischen dem Bearbeitungsband (16) und dem Trägerband (14) befindliches Zwischenband (IS) aus Schaumgummi aufweist.
2. Schuhputzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gleitstück in Form eines an einer lotrechten Stange (12) und an zwei Schlitzen (13) einer Seitenwand (1) geführten Schlittens (11) ausgebildet ist und mit zwei die Schlitze (13) durchgreifenden Bolzen (17) mit dem betreffenden Ende des Trägerbandes (14) verbunden ist.
DE19712155506 1971-11-09 1971-11-09 Schuhputzmaschine Expired DE2155506C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155506 DE2155506C3 (de) 1971-11-09 1971-11-09 Schuhputzmaschine
CH349872A CH523061A (de) 1971-11-09 1972-03-09 Schuhputzmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155506 DE2155506C3 (de) 1971-11-09 1971-11-09 Schuhputzmaschine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155506A1 DE2155506A1 (de) 1973-05-17
DE2155506B2 true DE2155506B2 (de) 1975-02-20
DE2155506C3 DE2155506C3 (de) 1975-10-16

Family

ID=5824555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712155506 Expired DE2155506C3 (de) 1971-11-09 1971-11-09 Schuhputzmaschine

Country Status (2)

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CH (1) CH523061A (de)
DE (1) DE2155506C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH523061A (de) 1972-05-31
DE2155506A1 (de) 1973-05-17
DE2155506C3 (de) 1975-10-16

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