DE2155691B2 - Vorrichtung zum Herstellen von Faserzementrohren - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von FaserzementrohrenInfo
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- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/02—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
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- B28B21/18—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means using expansible or retractable mould or core elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Faserzementrohren mit einem Formmantel,
mittels dessen das überflüssige Wasser der Formmasse abführbar ist. und mit einem innerhalb des Formmantels
unter Bildung eines Formraums angeordneten Kern, der mit einer aufblasbaren zylinderförmigen Hülle
umgeben und zum Ausrichten der Fasern in eine Drehbewegung versetzbar ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Herstellen von Rohren aus Faserzemeni dieser Art (österreichische
Patentschrift 2 11211) ist innerhalb einer aus zwei teilzylindrischen
Mänteln bestehenden Gießform ein mit einer Gummihülle ausgestatteter Kern vorgesehen.
Wenn die Gießform mit einer unter Druck stehenden, aus Wasser, Zement und Fasern bestehenden Gießmasse
gefüllt ist. wird die Gummihülle aufgeblasen und dadurch das restliche Wasser aus der Gießmasse herausgedrückt,
das sodann durch die wasserdurchlässige Ausfütterung der Mäntel der Gießform und anschließend
durch ein mit einem Ventil versehenes Rohr abfließt. Zwecks Ausrichtung der Asbestfasern kann der
Kern in eine drehende Bewegung versetzt werden.
Bei Drehung des Kerns erfährt die Formmasse infolge der Reibung zwischen ihr und dem Kern ebenfalls
eine Drehbewegung. Diese Drehbewegung der Formmasse und die dadurch bedingte Ausrichtung der Fasern
stellen sich jedoch erst nach einer bestimmten Dauer der Drehbewegung des Kerns ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung zum Herstellen von Faserzementrohren so
der eingangs genannten Art die Ausrichtung der Fasern in der Formmasse zu begünstigen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kern mit längs verlaufenden Rippen versehen
und die Hülle unter Unterdruck setzbar ist und die Oberfläche der Hülle beim Einwirken des Unterdrucks
infolge der Rippen Erhebungen und Vertiefungen aufweist.
Durch die Erhebungen und Vertiefungen in der Oberfläche der Hülle des Kerns wird die Dauer der
Drehbewegung des Kerns verringert, die notwendig ist, um eine Ausrichtung der in der Formmasse enthaltenen
Fasern zu erreichen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbcispiels
näher erläutert. Es zeigt
F i g. I eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Herstellen von Faserzementrohren,
F i g. 2 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt durch die Vorrichtung mit unter Unterdruck stehender
Hülle, Fig. 3 einen Fig. 2 entsprechenden Querschnitt
durch die Vorrichtung mit aufgeblasener Hülle und
F i g. 4 den Kern und seine Hülle in einem verkürzten
Längsschnitt.
Die Vorrichtung zum Herstellen von Faserzementrohren umfaßt einen Formmantel 1. der aus zwei voneinander
trennbaren Hälften besieht; die obere Hälfte ist abnehmbar, während die untere Hälfte an einem
Unterbau 2 befestigt ist. Der Formmantel 1 weist Öffnungen 17 auf und an seiner Innenfläche ist eine durchlöcherte
Platte angebracht, an der ein Filter 18 anliegt. Beide Hälften weisen Ansätze 3 auf, die mit Hilfe von
profilierten Schienen 4 zusammengehalten werden; die Schienen 4 können mit Hilfe mehrerer Stößel 5 betätigt
werden, die mit Verbindungsstangen 6 zusammenarbeiten. Zum Öffnen und Schließen der Formhälften dienen
weitere Stößel 7, durch die Hebel betätigt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Vorrichtung ist ein
hohler Kern 11, dessen Inneres mit einem Rohr 10 /um Einleiten von Druckluft oder zum Absaugen von Luft
verbunden ist. Der Kern ist mit Löchern 12 und Rippen 19 ausgestattet, und er wird von einer aufblasbaren, /ylinderförmigen
Hülle 13 umgeben. In der F i g. 2 ist die Hülle 13 im zusammengezogenen Zustand dargestellt,
in dem sie sich befindet, wenn der Innenraum des hohlen Kerns 11 über das Rohr 10 an eine Unterdruckquelle
angeschlossen ist. Durch die Löcher 12 des Kerns wird die aus einem elastischen Werkstoff bestehende
Hülle 13 fest an die mit Rippen 19 ausgestattete Außenfläche des Kerns angesaugt. Dadurch nimmt die
Außenfläche der Hülle 13 eine wellenförmige Gestalt an.
Die F i g. 3 zeigt die Hülle 13 im aufgeblasenen Zustand,
wenn dem Hohlraum des Kerns über das Rohr 10 Druckluft zugeführt wird. Durch die Löcher 12 im
Kern 11 gelangt die Druckluft auf die Innenseite der elastischen Hülle 13 und bläht sie auf.
Zum Zuführen einer pastenförmigen Formmasse 14 in den Formraum ist ein Rohr 8 vorgesehen. Ein Motor
9 kann den Kern 11 in Drehung versetzen.
Die Vorrichtung naeh der Erfindung wird wie folgt betätigt: Der Formmantel 1 wird mit Hilfe der Stößel 7
geschlossen, und dann werden die beiden Hälften des Formmantels mit Hilfe der Stößel 5, der Verbindungsstangen 6 und der Schienen 4 miteinander verbunden;
dann wird die Formmasse 14 dem Formraum gleichzeitig an beiden Enden über das Rohr 8 zugeführt; hierauf
wird im Inneren des Kerns U dadurch ein Unterdruck erzeugt, daß aus ihm Luft über das Rohr 10 abgesaugt
wird. Gleichzeitig wird der Kern mit seiner Hülle 13, die die in der F i g. 2 dargestellte Gestalt angenommen
hat, durch den Motor 9 in Drehung versetzt. Die während der Zuführung der faserhaltigen Formmasse 14
stattfindende Rotation des Kerns und seiner Hülle bewirkt eine Ausrichtung der Fasern 15 Tier Formmasse
14. Diese Betriebsweise wird beibehalten, bis der vom Formmantel 1 und dem Kern U begrenzte Formraum
vollständig mit der Formmasse 14 gefüllt ist.
Anschließend wird dem Hohlraum des Kerns U
durch das Rohr 10 Druckluft zugeführt, so daß seine Hülle 13 die in der F i g. 3 dargestellte Gestalt annimmt.
Durch die Aulblähung der Hülle 13 wird die wasserhaltige Formmasse 14 zusammengedrückt. Das
überschüssige Wasser fließt sodann durch die öffnungen 17 ab. Durch die Drehung des Kerns und seiner
Hülle wird die Innenfläche 16 des hergestellten Rohres geglättet.
Schließlich wird die Zufuhr von Druckluft zu dem Kern beendet, der Kern zum Stillstand gebracht, der
Formmantel geöffnet und das fertige Faserzementrohr entnommen.
Hierzu 4 Blatt Zeichn ingen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Herstellen von Faserzemenlrohren mit einem Formmantel, mittels dessen das überflüssige Wasser der Formmasse abführbar ist, und mit einem innerhalb des Formmantels unter Bildung eines Formraums angeordneten Kern, der mit einer aufblasbaren zylinderförmigen Hülle umgeben und zum Ausrichten der Fasern in eine Drehbewegung versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (11) mit längs verlaufenden Rippen (19) versehen und die Hülle (13) unter Unterdruck setzbar ist und die Oberfläche der Hülle (13) beim Einwirken des Unterdrucks infolge der Rippen (19) Erhebungen und Vertiefungen aufweist.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES385343A ES385343A1 (es) | 1970-11-09 | 1970-11-09 | Procedimiento de fabricacion para la orientacion de fibras en los productos fibrosos aglomerados. |
| ES38534370 | 1970-11-09 | ||
| ES38594170 | 1970-11-27 | ||
| ES38594170 | 1970-11-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2155691A1 DE2155691A1 (de) | 1972-06-22 |
| DE2155691B2 true DE2155691B2 (de) | 1975-05-28 |
| DE2155691C3 DE2155691C3 (de) | 1976-01-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7115346A (de) | 1972-05-12 |
| CA992731A (en) | 1976-07-13 |
| DK144118C (da) | 1982-06-01 |
| DE2155691A1 (de) | 1972-06-22 |
| SE388379B (sv) | 1976-10-04 |
| IE35796B1 (en) | 1976-05-26 |
| BE775048A (fr) | 1972-03-01 |
| FR2126980A1 (de) | 1972-10-13 |
| GB1356692A (en) | 1974-06-12 |
| IT953193B (it) | 1973-08-10 |
| FR2126980B1 (de) | 1973-06-08 |
| IE35796L (en) | 1972-05-09 |
| US3822106A (en) | 1974-07-02 |
| CH542033A (de) | 1973-09-30 |
| AR192229A1 (es) | 1973-02-08 |
| IL38059A (en) | 1974-10-22 |
| NL150710B (nl) | 1976-09-15 |
| LU64231A1 (de) | 1972-05-29 |
| DK144118B (da) | 1981-12-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |